Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

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Popper, Karl Raimund



P.s Autobiographie beginnt mit den Worten: »Es war einmal ein Tischlermeister, der hieß Adalbert Posch.« Dieser Meister des Handwerks hatte die Angewohnheit, durch seinen eigenen Wissensschatz die Bildungslücken seines studierten Lehrlings aufzudecken. Der Lehrling war P., der hier lernte, was es heißt: »Ich weiß, daß ich nichts weiß«. Seine gesamte spätere Philosophie wird geprägt sein von dieser sokratischen Einsicht, daß alles Wissen von der Welt unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden muß, daß vieles von ihr unbekannt ist, und so jede Erkenntnis nur begrenzt gültig sein kann. P. lernte in seinem Elternhaus schon trüh, sich mit den Theorien seiner Zeit auseinanderzusetzen. Bereits als iojähriger führte ihn ein viel älterer Freund in sozialistisches Gedankengut ein und brachte ihn mit wissenschaftlichen Kreisen m Berührung. Der intellektuelle Einfluß dieses Freundes, die Armut in Wien nach dem Ersten Weltkrieg und die mangelnde Förderung durch die Schule trugen dazu bei, daß P. Ende 1918 noch vor der Matura aus dem Wiener Realgymnasium austrat. Er engagierte sich politisch und betrachtete sich für kurze Zeit als Kommunisten, bis er miterleben mußte, wie mehrere junge sozialistische Arbeiter von der Polizei erschossen wurden. Er machte dafür die sozialistische Theorie mitverantwortlich, die Menschenleben in Gefahr bringe, indem sie zur Verschärfung des Klassenkampfes auffordere. Noch im selben lahr lernte er Freuds psychoanalytische Theorie und Einsteins Relativitätstheorie kennen. Die Relativitätstheorie einerseits sowie marxistische und treudianische Theorie andererseits wurden für ihn bald zu Paradigmen für die Abgrenzung von Wissenschaft und PseudoWissenschaft. Von seinem Schulaustritt an bis zu semer Anstellung als Lehrer ging P. ganz verschiedenen Tätigkeiten nach. Er arbeitete u. a. in Alfred Adlers Erziehungsberatungsstellen, holte 1922 die Matura nach und studierte in Wien Mathematik und Phvsik. Zwischendurch erlernte er das Tisch-lerhandwerk bei jenem Adalbert Posch. Mit seiner Anstellung 1930 entschloß er sich, seine wissenschaftstheoretischen Ãœberlegungen, zu denen er durch die Gegenüberstellung von Einstein, Marx und Freud angeregt worden war. zu veröffentlichen. Das Problem der Induktion sowie das der Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowis-scnschaft wurden zu den beiden Hauptthemen seines ersten veröffentlichten Buches Logik der Forschung . Die Thesen waren erklärtermaßen gegen den sog. »Wiener Kreis« gerichtet, eine Gruppe von Philosophen. Naturwissenschaftlern und Mathematikern, die sich mit wissenschaftstheoretischen Fragestellungen beschäftigten. Gemäß P.s Thesen wird eine empirisch-wissenschaftliche Theorie nicht, wie die Philosophie des Wiener Kreises behauptet, induktiv, durch sukzessive Anhäufung ähnlicher Beobachtungen aufgestellt, sie kann aus logischen Gründen so auch nicht bewiesen werden, sondern ist Ergebnis eines kreativen Aktes, eine Hypothese. Und: Eine Theorie kann überhaupt nicht bewiesen, im Sinne von empirisch verifiziert, werden, sondern sie gilt in dem Maße als wissenschaftlich begründet, wie sie sich für mögliche Falsifikationen anbietet. P. hat eine Asymmetrie zwischen Verifikation und Falsifikation entdeckt: Man kann eine Theorie, die mit Allsätzen wie: »Alle Schwäne sind weiß«, ausgestattet ist, auf empirischem Weg nie als wahr begründen, da immer nur eine begrenzte Anzahl von Fällen überprüfbar ist. Dagegen ist es möglich, durch Beobachtung auch nur eines einzigen schwarzen Schwans diesen Allsatz als falsch auszuweisen. Man geht nicht von Einzelbeobachtungen zu Theorien, sondern zuerst ist die Theorie als Hypothese da, aus der sich deduktiv spezielle Beobachtungssätze folgern lassen. Diese Sätze versucht man in der Erfahrung nun nicht zu verifizieren, sondern zu falsifizieren. Widerstehen die Beobachtungssätze nachhaltig diesen Falsifikationsbemühungen, kann die Theorie so lange als gültig betrachtet werden, wie keine widersprechenden Erfahrungen gemacht werden.

      1937 verließ P. Österreich und nahm in Neuseeland eine Dozentenstelle für Philosophie an. Hier begann er, die Wissenschaftstheorie der Logik der Forschung, welche in erster Linie die Naturwissenschaften im Auge hat. auf die Sozialwissenschaften zu übertragen. Diese Ãœberlegungen hatten die erneute Kritik sozialistischer Theorien zur Folge, weshalb P. mit einer Veröffentlichung zögerte. Er wollte die sozialistischen Parteien Europas in ihrem Kampf gegen den Faschismus nicht schwächen. Schließlich entstanden doch als Reaktion auf Hitlers Einmarsch in Österreich The Open Society and Its Enemies , eine Arbeit, die sich neben der Kritik an Marx hauptsächlich mit Piatons autoritären Herrschaftsgedanken in dessen Werk Der Staat auseinandersetzt, und The Poverty of Historicism . Diese beiden Arbeiten waren »als eine Verteidigung der Freiheit gedacht - eine Verteidigung gegen totalitäre und autoritäre Ideen — als eine Warnung vor den Gefahren des histonzistischen Aberglaubens«. Histonzistischer Aberglaube ist nach P. der Versuch, allgemeine Entwicklungsgesetze aufzustellen, die den Verlaut der Geschichte als unvermeidbar und voraussagbar darstellen. Da also auch hier keine endgültigen Theorien formulierbar sind, man aber aus Fehlern lernen kann, plädiert P. für stückweise soziale Reformen und gegen revolutionäre Erneuerung. 1946 folgte P. einem Ruf als außerordentlicher Professor an die »London School of Economics and Political Science«. Im gleichen Jahr kam es zu der legendären Begegnung zwischen ihm und Ludwig Wittgenstein, von der man später, allerdingszu Unrecht, berichtete, beide seien mit Schürhaken aufeinander losgegangen. 1949 wurde P. schließlich ordentlicher Professor für Logik und wissenschaftliche Methode. Seme Verehrung für die englische Lebens- und Denkweise erfuhr 1965 eine offizielle Erwiderung, indem er in den Adelsstand erhoben wurde. 1969 wurde er emeritiert.
      P.s Arbeit endete aber nicht mit seinem Ausscheiden aus dem Universitätsbetrieb, sondern gilt bis zur Gegenwart der Ausweitung und Vertiefung des »Kritischen Rationalismus«, wie seine Philosophie der Wachsamkeit gegenüber allen Versuchen, endgültige Wahrheiten zu etablieren, genannt wird. So wird in Veröffentlichungen der jüngeren Vergangenheit wie Objective Knowledge und The Seif and Its Bram , das P. mit dem Neurophysiologen fohn C. Eccles schneb, der Gedanke weitergeführt, daß Theorien zum Zweck des Problemlösens aufgestellt werden. Die Probleme sind von einer bestehenden fehlerhaften Theorie vorgegeben. Theorien sind so immer objektive Manifestationen einer Entwicklung, die überindividuell ist und hinter die man nicht zurück kann. Sie stellen auf diese Weise, obwohl Hypothesen, »objektive Erkennmisse« dar, von denen man immer ausgehen muß. die aber letztendlich auch immer wieder autgegeben und durch bessere ersetzt werden. Verfolgt man diesen Prozeß der theoretischen Vorgaben zurück, so wird man bei grundlegenden, durch die Organisation des Organismus bedingten »Erwartungen« angelangen, die die Rolle theoretischer Hypothesen spielen. Der evolutionäre Charakter von P.s Erkenntnistheorie zeigt sich nicht zuletzt in dem Bestreben, selbst die Organe als Hypothesen zum Zweck des Ãœberlebens zu betrachten.
      Döring. Eberhard: Karl R. Popper. Einführung in Leben und Werk. Hamburg 1987.
      Der Positivismusstreit m der deutschen Soziologie. Beiträge von Adorno, Theodor W./Dahren-dorf, Rolf Pilot. Harald Albert. Harald Habermas. Jürgen Popper. Karl R. Darmstadt und
Neuwied -19s-. Weinheimer, Heinz: Rationalität und Begründung. Das Grundlagenproblem in der Philosophie
Karl Poppers. Bonn 1986.

      Maria Schorpp


Von max weber zum kritischen rationalismus: hans albert, karl r. popper, ernst topitsch

Bei Max Weber war die Forderung nach Werturteilsfreiheit nicht der Gleichgültigkeit allen Wertsetzungen und Werturteilen gegenüber entsprungen, sondern einem Engagement für Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Dieses Engagement setzt er selbst mit der Unmöglichkeit in Beziehung, sich als Wissenscha .....
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Wolfskehl, karl

»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat. .....
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Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

Eine Geschichte vom Fremdsein: Karlinchen hat durch den Krieg alles verloren und sucht in der Welt der Menschen, der Tiere und phantastischer Wesen nach einem neuen Zuhause. Ãœberall wird das Mädchen abgewiesen, weil es fremd und anders ist, weil man selbst - angeblich oder wirklich - nichts hat, bi .....
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Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
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Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
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Karl krolow (i9i5-i999): was blieb zurück? - ein lachen, eine spur

Was blieb zurück? Ein Band von Vögeln war der Herbst, das weiter nach Ägypten zog. Die Dunkelheit wächst wie die Wand durchs Zimmer. Sie nimmt überhand. Man raucht. Man schweigt. Und läßt den Rauch vorüberziehn. Das Jahr verschwindet, Bild um Bild. Das Jahr verbrennt. Aus dem Kamin steigt es noch .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Liebesgedicht kommt in Fahrt

Bertolt brecht (i898-i956): die pappel vom karlsplatz - das freundliche grün

Die Pappel vom Karlsplatz Eine Pappel steht am Karlsplatz Mitten in der Trümmerstadt Berlin Und wenn Leute gehn übern Karlsplatz Sehen sie ihr freundlich Grün. In dem Winter sechsundvierzig Fror n die Menschen, und das Holz war rar Und es fielen da viele Bäume Und es wurd ihr letztes Jahr. Doc .....
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Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Karl krolow (geb. i9i5)

erinnert in manchem an Georg Trakl, vor allem in der Symbolhaftigkeit seiner Bilder, aber auch dort, wo seine Gedanken schwermütig um Tod und Verwesung kreisen: Ein Spiel Karten die lyrische Landschaft -sehr leicht zu mischen Tod, ungemischt, gezinkt von Angstschweiß Und altem Gelächter, Tod mit .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
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Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Berger, karl-heinz

auch unter den Pseud.: K. Heinz, Charles P. Henry Biografie: *28.7.1 in Köln, +25.11.1 Berlin. K.-H. Berger studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin, 1957/58 folgte ein Studium am Literaturin .....
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Stöppler, karl-michael

Biograhe: *14.11.1 in Alsfeld . K.-M. Stöppler arbeitete nach einem Volontariat mehrere Jahre als Redakteur bei Tages- und Wochenzeitungen. Er studierte Jura und war als Assessor in einer Anwaltskanzlei und beim Bundesvorstand einer Gewerkschaft tätig. Seit 1993 ist er Pressesprecher der Kreisverwal .....
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Tschon, karl-richard

Biografie: *1 in Teplitz-Schönau. K.-R. Tschon war kaufmännischer Angestellter, später Pianist, seit 1945 freier Schriftsteller in München. Er schrieb seit 1951 mehr als 30 Hörspiele, hauptsächlich Krimis. Besonders in seinen mehrteiligen Kriminalstücken stellte er sich in die Tradition der seinerze .....
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Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
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Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
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Raimund, ferdinand jakob

Einerseits gibt es da die polizeiamtlich bekannte »heftige Gemütsart des Ferdinand Raimund«, der sich vom Süßigkeitenverkäufer im Burgtheater zum Schauspieler, zur Volkstheater-Lokalgröße, emporgearbeitet hat. Dieser traktiert mit seinen Ausbrüchen bei Generalproben, mit seinem unerlaubten Extempori .....
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Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
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May, karl

Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien .....
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Krolow, karl

1944 wollte K. den kurz zuvor erschienenen Gedichtband Der grüne Gott von Wilhelm Lehmann rezensieren. Es wäre eine der wenigen öffentlichen Reaktionen auf diese bald richtungsweisenden Verse gewesen, die nicht ins Konzept einer Blut-und-Boden-Literatur paßten. Die Zeitschrift Das Innere Reich konnt .....
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Kraus, karl

Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei, den nationalsozialistischen Ungeist und seine Folgen für .....
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Immermann, karl leberecht

Es gibt kaum einen Antiquariatskatalog, in dem nicht der heute so gut wie vergessene I. mit einem Werk verzeichnet ist, das bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts mit über 80 Auflagen sehr erfolgreich gewesen war: Der Oberhof. Die Popularität dieser Erzählung, die eine abgeschlossene, heile .....
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Popper,  Karl  Raimund    





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