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Nikolaus von Kues, auch Cusanus (d.i. Nikolaus Krebs)



Obwohl aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen stammend, machte N.v.K. eine für damalige Verhältnisse erstaunliche Karriere im Dienste der Kirche: Nikolaus

V.

ernannte ihn 1450 gegen den Willen des Landesherrn, Sigismund von Österreich, zum Bischof von Brixen. Zu diesem Zeitpunkt war er schon päpstlicher Legat und Kardinal von San Pietro in Vincoli. von anderen, mit Pfründen verbundenen Ämtern abgesehen. Sein Aufstieg verlief nicht ohne Zwischenfälle und war zweifelsohne das Ergebnis semer Vermittlungsbemühungen zwischen Kirche und Reich und seines energischen Einsatzes bei der Wiederherstellung einer gewissen Rechtsordnung im Verhältnis zwischen weltlicher und kirchlicher Macht. Auf dem Reformkonzil von Basel verwendete sich der zunächst zum Juristen ausgebildete Theologe für die Belange Eugens IV, der ihn 143 7 auch nach Konstantinopel entsandte, um die — kurzfristige - Vereinigung mit der oströinischen Kirche in die Wege zu leiten. Auf dem Rückweg, unter dem Eindruck einer schwierigen und gefahrvollen Seereise, kam ihm »als Geschenk von oben, vom Vater des Lichts« ein Gedanke, der fortan als Leitthema seine philosophischen Ãœberlegungen befruchten sollte und der von dem Satz ausgeht: »Je besser jemand weiss, dass man dies nicht wissen kann, um so wissender wird er sein.«

N.v.K. machte diesen Satz zum Ausgangspunkt für eine Methode, die er zum erstenmal in seiner Schritt De doeta ignorantia entwickelte. Im Gegensatz zum scholastischen Verfahren, das von formalen Begriffsschemata ausging, setzte seine Fragestellung mit unstrittigen Erkenntnisinhalten ein, welche das Nichtbegreifenkönnen zum Gegenstand hatten. Die Feststellung des Nicht-begreitens sollte den Weg zu einem Begreiten des Unbegreiflichen ebnen. Der scholastische Diskurs mit seiner aristotelischen Widerspruchsfixierung wurde aufgebrochen mit dem Grundsatz von der »corncidentia oppositorum« . Das Koinzidenzproblem hatten vor ihm schon Boethius. Proklos und Diony-sios Areopagita auf je unterschiedliche Weise in dialektische Bahnen gelenkt. N.v. K. versuchte, die Kluft zwischen den Gegensätzen, welche die mittelalterliche Diskussion beherrschten - wie Gott-Mensch. Einheit-Vielheit. All-Erde. etc. -. mit Hilfe mathematischer und geometrischer Erkenntnisse zu überbrücken: »Alle mathematischen Gegenstände sind endlich und können anders auch nicht vorgestellt werden. Wenn wir derart Endliches als Anhalt für den Aufstieg zum schlechthin Grössten verwenden wollen, müssen wir die endlichen mathematischen Figuren mit ihren Eigenschaften und Verhältnissen betrachten und dann eben diese Verhältnisse entsprechend auf unendliche Figuren derselben Art übertragen. Schliesslich müssen wir auf noch höherer Stufe die Verhältnisse der unendlichen Figuren auf das unendlich Einfache übertragen, das von jeder Figürlichkeit frei ist. Dann erst wird unsere Unwissenheit, ohne dass sie begreift, darüber belehrt werden, wie wir über das Höchste richtiger und wahrer, wenn auch im Rätsel uns mühend, zu denken haben.«
Die endliche Erkenntnis, deren transzendenter Ursprung das Unendliche ist. wird so zum Gleichnis und gleichzeitig zur Teilhabe göttlichen Allwissens, dem es sich verdankt und dem es sich annähert. Ihr voraus geht das von Glaube und Vermutung genährte »symbolische Erforschen« als zunächst vergleichende, dann angleichende, spekulative Bewegung. Damit hatte N. v. K. der Erkenntnis einen taktischen und somit »immer anstößigen, änderungswürdigen Status« zugewiesen, den ihr die Scholastik nicht einräumen konnte. Für alle endliche Erkenntnis gilt dann, daß Endliches und Unendhches niemals identisch sind, vielmehr durch »Alternat« einerseits und Ähnlichkeit andererseits verklammert sind in dem Maße, wie das Endliche Gleichnis bzw. Abbild des Unendlichen ist; dem Erkennenden obliegt es. jeweils die Gleichung zwischen beiden herzustellen. Identisch ist nur Gott, das Unbedingt-Eine. das jenseits aller Gegensätze zwischen ihnen vermittelt und insofern die »Weltenmitte« genannt werden kann. Das All seinerseits ist endlos, aber nicht unendlich: es ist Abbild der Unendlichkeit, Abbild, in dem die Erde nur ein Punkt unter vielen, nicht aber Mittelpunkt ist. Es ist die »Erscheinung« des unsichtbaren Gottes, anders ausgedrückt: Gott ist die Unsichtbarkeit des Sichtbaren. Abbild bzw. Erscheinung bedeutet immer auch Teilhabe , die N.v.K. mit dem Begntfspaar Einfakung und Ausfaltung zu verdeutlichen suchte. Gott ist die »compli-catio explicans«, die sich unaufhörlich in eine endliche, natürliche Vielheit auseinanderfaltet. Da das Auseinandergefaltete jeweils Teü des Komplizierten ist, empfängt es mit der göttlichen Kratt der »explicatio«. aus der es hervorgegangen ist. seinerseits die Fähigkeit, komplizierend und explizierend zu wirken. In dem im selben fahr 1440 geschriebenen Traktat De comecturis heißt es: »Das Menschsein ist eine Einheit, und das bedeutet, dass sie zugleich die auf menschliche W eise realisierte Unendlichkeit ist. Nun ist aber das Wesen einer solchen Einheit. Seiendes aus sich zu entfalten , denn sie enthält in ihrer Einfachheit eine Vielheit des Seienden. So ist es auch die Fähigkeit des Menschen, aus sich heraus alles in den Kreis seines Lebensbereiches hinein zu entfalten.« So wie die Schöpfung einerseits vollkommen ist. andererseits die Möglichkeiten des absoluten Schöpfers unbegrenzt sind, so nimmt N. v. K.. indem er sich auf die Mensch-werdung Christi beruft, ein Menschsein an, das in seiner Endlichkeit, d.h. in seiner Einschränkung vollkommen ist und gleichzeitig unbeschränkter Schöpfer ist: »Ein solches Seiendes wäre, msotern es ein Eingeschränktes ist, nicht Gott, der das reine Absolute ist, sondern es wäre notwendigerweise als Grösstes in der Einschränkung — das heisst: Gott und Geschöpf- zugleich absolut und eingeschränkt, und zwar in einer Weise der Einschränkung, die für sich gar nicht bestehen könnte, wenn sie nicht in dem absolut Grössten Dasein hätte.«
Auch in anderen Schritten, vor allem aber im 1450 verfaßten Idiota de sapientia, de mente, de staticis experimeiuis setzt sich N.v.K. mit der Frage des schöpferischen, schaffenden Menschen auseinander, häufig in Form eines sokratischen Dialogs. Im Idiota stellt der löffelschnitzende Laie seine Kunst über diejenige der Künstler, weil er bei seiner Tätigkeit nicht »die Gestalt von irgendeinem naturgegebenen Gegenstand« nachahmt. »Daher ist meine Kunst vollkommener als diejenige, welche die Gestalten von Geschöpfen nachahmt, und darum der unendlichen Kunst näher verwandt.« Sein Selbstbewußtsein, welches in gewisser Hinsicht die Emanzipation des Individuums in der Renaissance ankündigt, geht auch aus einer Antwort hervor, die er dem Philosophen gibt: »Ich weiss nicht, ob ich Anhänger des Pythagoras oder eines anderen bin. Das aber weiss ich, dass ich mich durch die Autorität keines Menschen, auch wenn sie mich zu beeinflussen sucht, bestimmen lasse.« In der Schrift De ludo globi »wird die Erfindung des Neuen zur Möglichkeit der Selbsterfahrung, die die Seele mit sich macht, um sich ihrer Kraft als Selbstbewegung zu versichern« .
      Die Bedeutung des Werks von N.v.K., das an der Schwelle zur Neuzeit entstanden ist, hat als einer der ersten Giordano Bruno gewürdigt, der vom »göttlichen Cusanus« sprach und dessen Begriff von der »Unendlichkeit Gottes« durch den der »Unendlichkeit der Natur« ersetzt hat. Diese und weitere Wegmarken im europäischen Denken hatte N.v.K. als Schritt der Annäherung an eine je höhere Erkenntnis vorausgesetzt. In der 1453 entstandenen Schrift De visione Dei heißt es: »Das höchste Wissen ist nicht in dem Sinne als unerreichbar anzusehen, als wäre uns jeder Zugang zu ihm versperrt, noch dürfen wir es jemals erreicht und wirklich erfasst wähnen, vielmehr ist es derart zu denken, dass wir uns ihm beständig annähern können, während es dennoch in seiner absoluten Wesenheit dauernd unzugänglich bleibt.«


Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
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Lenau, nikolaus (d.i. niembsch, edler von strehlenau)

Als der 30 jährige im Mai 1832 euphorisch in die »Neue Welt« aufbricht, versteht er dies als Flucht vor einer »Tyrannei«, die nicht nur den politischen Freiheitswillen, sondern auch das schöpferische Geistesleben im ersten Aufkeimen erstickt. In Amerika aber findet er in den 14 Monaten seines Aufent .....
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Zinzendorf, nikolaus ludwig von

Lied vor eine Königl. Erb-Printzeßin Reichel, Jörn. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 40 - 52. .....
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Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
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Nikolaus schmidt - das lied der unterdrÃœckten

Ich bin ein Sohn des Staubes, Ich bin ein Sohn des Lichts, Ich bin das Sturmgeläute Des großen Weltgerichts. Kein weiser Lehrer war es, Der mir zum Singen riet, Mir gab ein Gott die Leier, Mir gab ein Gott das Lied. Es wandelt meine Seele Tief in der Unterwelt, Und lächelnd überschaut sie Das helle .....
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Lenau, nikolaus

An die Entfernte Hippe, Robert. In: Liebe im Gedicht, 1971, S. 48 - 49. Auf dem Teich, dem regungslosen Färber, Hans. In: Wege zum Gedicht, 1977, S. 228 - 232. Werner, Hans Georg. In: Interkurs 77, 1978, S. 5 - 22. Auf geheimen Waldespfaden Werner, Hans Georg. In: Interkurs 77, 197 .....
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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
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Götz, johann nikolaus

An seine Reime Anger, Alfred. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 150- 161. Die himmlische und irdische Venus lacohs, Jürgen. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989. S. 27 - 30. .....
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Pevsner, nikolaus

Nikolaus Pevsner gilt Architekten und Architekturhistorikern als »glühender Verehrer der Moderne«, der er nicht zuletzt durch seine Aufsätze zur Geltung verhalf. In der Darstellung vergangener Epochen der Architektur zeichnet er sich durch einen hohen Grad an Objektivität aus, so dass viele seiner S .....
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Schmidt, nikolaus

Das Lied der Unterdrückten Götz, Dori. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 271 -274. .....
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Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Grün, anastasius (d.i. anton alexander graf von auersperg)

In Johann N. Nestroys Revolutionsposse Freiheit in Krähwinkel prallen der freiheitlich gesinnte Nachtwächter und der reaktionäre Ratsdiener Klaus zusammen. Jener hatte sich erkühnt zu bemerken: »Wir werd n so frei sein«, was als »ruchloser Ausdruck« von dem bornierten Amtsbüttel scharf gerügt wird. .....
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Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Harnoncourt, nikolaus

Die Gründung des Ensembles »Concentus Mu-sicus« im Jahr 195 i machte Nikolaus Harnoncourt zum Wegbereiter authentischer Interpretation vor allem alter Musik. In seinen Büchern Musik als Klangrede und Der musikalische Dialog hat er die in der Musizierpraxis gewonnenen Erfahrungen theoretisch fundier .....
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Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
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Gestohlene stunden und gewonnene zeit: der alltag von autorinnen

Wenn dagegen die Dichterin und Erzählerin Marie Luise Kaschnitz im Cafe schrieb, bedeutete es für sie eine kleine Flucht aus dem Hausfrauen- und Mutteralltag. Sie verstand es als wichtigste Aufgabe, für die Familie da zu sein. Ihre literarischen Werke entstanden so zuweilen in gestohlenen Momenten: .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Vormittag eines Schriftstellers

Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Wort

Von einflussreichen schreibwerkzeugen, unentbehrlichen hilfsmitteln und erschöpften arbeitsräumen

Den Geruch der Tinte mag ich sehr. Fast riecht sie so nachtschwarz, wie sie schimmert, da im Tintenglas, aus dem ich meinen Füller fülle. Ob das die Worte, die ich gerade hinschreibe, beeinflusst? Ich weiß es nicht. Vielleicht merkst du ja einen Unterschied: Die eine Hälfte dieses Buches entstand an .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Zettels Traum im eigenen Zimmer

Die recherche: von teilnehmender beobachtung, tratsch und ausführlicher lektüre

Wie aber schreibt man realistisch? Nehmen wir an, du willst einen Roman über eine TV-Serien-Schauspielerin verfassen. Es soll um hinterhältige Gemeinheiten gehen, die ihr von neidischen Kollegen angetan werden, also richtiges »TV-Mobbing«. Sie soll mit Drogen Probleme bekommen. Der Beleuchter soll s .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Der Autor auf der Lokomotive

Arbeits-zzeitplan von paul maar

Man entnimmt ihm, wie viele Seiten der Autor pro Tag schreiben muss, um rechtzeitig fertig zu werden. Am Anfang sieht es noch ganz gut aus, aber dann stockt die Arbeit und Maar macht gleichsam Seiten-Schulden, die er erst am Ende gerade noch ausgleichen kann. Solche Arbeitspläne gibt es schon lan .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ja, mach nur einen Plan

Erster teil: literatur in der weimarer republik von der republik in die diktatur

In der kurzen Zeitspanne zwischen dem 3. und 9. November 1918 war die Monarchie verschwunden und Deutschland eine Republik geworden, zumindest dem Namen nach. Am 3. November weigerten sich in Kiel über 40 000 Matrosen, auf Befehl der Heeresleitung - ohne Zustimmung der Reichsregierung - gegen Engla .....
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Zur geschichte der auslegung von den anfängen bis zu luther

Jeder Versuch einer Skizze der hermeneutischen Positionen und Modelle könnte den falschen Eindruck hervorrufen, es gebe eine kontinuierliche Entwicklung von den Ursprüngen der griechischen Philosophie bis zu den >Zielformen< der zeitgenossischen Hermeneutik von Hans-Georg Gadamer und Paul Ricceur. G .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

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