Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

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Nietzsche, Friedrich



Ich kenne mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Knsis. wie es keine auf Erden gab, an die tiefste Gewissens-Gollision, an eine Entscheidung heraufbeschworen gegen Alles, was bis dahin geglaubt, gefordert, geheiligt worden war... L nuvenhung aller Werthe: das ist meine Formel für einen Akt höchster Selbstbesinnung der Menschheit, der in nur Fleisch und Genie geworden ist.« Mit diesen Worten prophezeit der späte N. in seiner philosophischen Autobiographie Ecce homo von 1888 sich sein »Loos«: »der Mensch des Verhängnisses« sein zu müssen, der beschreibt, »was kommt« - »die Heraufkunß de< Sihilismus« - zugleich aber jener »trohe Botschafter« sein zu dürfen, durch den sich die Selbstüberwindung des Nihilismus vom »Willen zum Nichts« zum Wollen der ewigen Wiederkehr in der dionysischen Bejahung der »Fatalität alles dessen, was war und was sein wird«, entscheidet.

      Die Entwicklungsstuten der unzeitgemäßen* Schritten N.s lassen sich durch zwei Pole emer sie prägenden Spannung charakterisieren: Beschwörung einer Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit überwinden wollenden Lehre von Zeit und Sem, zentriert im »ästhetischen Mythos. seiner Philosophie der ewigen Wiederkehr des Gleichen: andererseits: Demolierung jener »Götzen«, auf denen die Ideale, Wertvorstellungen und Glaubensinhalte einer mehr als zweitausendjährigen abendländischen Tradition beruhen: Moral, Metaphysik. Religion. »Das Glück meines Daseins«, schreibt N. zu Beginn seines Ecce homo , »seine Einzigkeit vielleicht, hegt in seinem Verhängniss: ich bm. um es in Räthselform auszudrücken, als mein Vater bereits gestorben, als meine Mutter lebe ich noch und werde alt.« Was N. als »Räthselform« bezeichnet, ist die seine »Experimentalphilosophie« bestimmende Spannung zwischen dem schon vergangenen Heute und einem noch unbewiesenen Morgen. So gesehen, ist er »ein Spätling und zugleich eine Frühgeburt des kommenden Jahrhunderts« . Von dieser Spannung her bestimmt sich auch für die Rezeptionsgeschichte Nähe und Feme zu seinem Denken: Nah ist N.. insofern die geschichtlichen Bedingungen seiner Schriften im Schatten des Nihilismus immer noch die unseren sind: lern bleibt er. insofern sein philosophisches Denken sich zum Erdenken der Ewigkeit übersteigt.
      Als Versuchung und Versuch ist N.s Denkweg schon vorgezeichnet in seiner ersten, »im eigentlichen Sinne philosophischen Niederschrift« . Fatum und Geschichte . in welcher jener erstaunliche Satz steht, der »bis in Nietzsches letzte Tage, bis in den Wahnsinn hinein der tiefste und verborgenste seiner Gedanken bleibt -seine Traum-Mitte« : »Sobald es aber möglich wäre, durch einen starken Willen die ganze Weltvergangenheit umzustürzen, sofort träten wir in die Reihe unabhängiger Götter, und Weltgeschichte hieße dann für uns nichts als ein träumerisches Selbstentrücktsein; der Vorhang fällt, und der Mensch findet sich wieder, wie ein Kind mit Welten spielend, wie ein Kind, das beim Morgenglühen aufwacht und sich lachend die furchtbaren Träume von der Stirn streicht.« N.s Spätphilosophie der ästhetischen Sinnerkenntnis, deren Pathos »die Welt als die Abfolge göttlicher Erlösungen und Visionen im Scheine« leiert, erweist sich beim jungen N. noch ganz gebunden an die Philosophie seines ihn prägenden »Lehrers« Schopenhauer, haftet er doch mit dieser an der Idee des von Raum. Zeit und Ich-Erleben abstrahierten, zu sich selbst erlösten ästhetischen Phänomens. Ausdruck hierfür ist vor allem Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik . Mittels der Konzeption einer »absoluten« Philologie, die das Risiko des Scheiterns als »aufgeklärter« Philologe in Kauf nimmt, tastet N. sich über den antipodischen Zusammenhang der lichten »apollinischen Schönheits-wclt« mit ihrem nächtlich dunklen »Untergrund« zurück zur verlorenen Wahrheit dionysischer >WeisheitTeleologieozeamschen< Lebenshaushaltes überredet. Der unterirdische »Ernst«, der N.s Fröhlicher Wissenschaft die ihr eigentümlich irisierende »Heiterkeit« verleiht, rekurriert in diesem Zusammenhang auf eine universale Relativierung auch noch der eigenen Position eines exzentrisch um Erkenntnis bemühten Daseins. Dies ist in der Nietzsche-Rezeption zu Unrecht übersehen worden. Die Beute, die N. von seiner »Hadesfahrt« mitbringt, ist »ein schweres Glück«: jener mittägliche Blick aut eine heraklitische »Doppelwelt«, »in welcher Hades, der Herr der Schatten, und Dionysos, der Herr ewigen Lebens, ein und dasselbe Sein alles Seienden smd« . Indem der Gegensatz von »wahrer« und »scheinbarer« Welt mit Zarathustras Lehre zu Ende geht, beginnen die Verlockungen und Bedrängnisse der Vernunft sich unmerklichaufzulösen. Deren Seerahrerleidenschatt zum Unbekannten, das in einer Richtung hegt, »wo bisher alle Sonnen der Menschheit untergegangen sind«, verliert den Zauber der Verführung. Versteht sich N. in der Morgenröthe im Zuge einer Metamorphose der mythopoenschen Topoi der »Odyssee« als jener »Odysseus«. der dem Blendwerk der Moral, ihrer sirenischen Musik, entrinnt, weil er sie als Scheinvorgang erkannt hat, welcher die »Stummheit« der unter der Oberfläche sprachlich hypostasierter Ordnungsschemata des Denkens arbeitenden Triebgewalten des Lebens verdeckt und konserviert, so wird in der nautischen Daseinsmetaphorik des »Mittags «-Kapitels im Vierten Teil des Zarathustra nicht mehr der Aufbruch ins Unbegrenzte gepriesen, sondern die Heimkehr des Schiffs in die »stillste Bucht«, zu der die Gewässer des Lebens alle zurückfluten: die Erde.
      Im Standpunkt dieser »Heimkehr« verflüchtigt sich »die abgründig negative Bedeutungsmacht des Todes, seine ins Leben vorragende, in dessen Verlaufsbahnen verwo-bene Gegenmacht« . Im »Nachtwandler-Lied« zu Ende des vierten Teiles des Zarathustra spricht dieser »von der Liebe als dem Sinn des Seins« : »Alles von neuem. Alles ewig. Alles verkettet, verfädelt, verliebt, oh so liebtet ihr die Welt. - ihr Ewigen, hebt sie ewig und allezeit: und auch zum Weh sprecht ihr: vergeh, aber komm zurück: Denn alle Lust will — Ewigkeit .-
Mit diesem »Ja und Amen« zur Selbstbejahung des Seins hat die erotische Philosophie Zarathustras die aus dem Nihilismus resultierende Versuchung zur Selbstvernichtung, diese in allem heutigen Geschehen spürbar werdende Tendenz, vernichtet und besiegt. Dazu schreibt als Interpret N.s Karl Löwith: »Das >Ringen< des Willens, zu dem die »Rache â–  an dem. was schon ist und also nicht mehr zu wollen ist, wesentlich dazugehört, verwandelt sich zum Segen jenes ganz anderen Ringes, der die ewige Wiederkehr alles Seienden ist. Der von jedem »Du sollst < losgebundene Wille, der das Wesen der modernen Menschen weit ist. ist damit »übermenschlich < von sich selbst erlöst.«
Was immer es mit N.s Anspruch einer Erlösung der Welt zum »Tanzboden für göttliche Zufälle« aut sich haben mag. fest steht nur. daß er Ende des Jahres 1888 in Turin »»kurz nach der Vollendung von >Ecce horno« und >AntichristNichts< umschlossen als von seiner Gränze, nichts Verschwimmendes, Verschwendetes, nichts Unendlich-Ausgedehntes, sondern als bestimmte Kraft einem bestimmten Raum eingelegt, und nicht einem Räume, der irgendwo >leer< wäre, vielmehr als Kraft überall, als Spiel von Krätten und Kraftwellen zugleich Eins und > Vieles«, hier sich häufend und zugleich dort sich mindernd, ein Meer in sich selber stürmender und fluthender Kräfte, ewig sich wandelnd, zurücklaufend, mit ungeheuren lahren der Wiederkehr, mit einer Ebbe und Fluth seiner Gestalten, aus den einfachsten in die vielfältigsten hinaustreibend, aus dem Stillsten, Starrsten, Kältesten hinaus in das Glühendste, Wildeste, Sich-selber-Widersprechendste, und dann wieder aus der Fülle heimkehrend zum Einfachen, aus dem Spiel der Widersprüche zurück bis zur Lust des Einklangs, sich selber bejahend noch in dieser Gleichheit seiner Bahnen und Jahre, sich selber segnend als das, was ewig wiederkommen muß, als ein Werden, das kein Sattwerden, keinen Ãœberdruß, keine Müdigkeit kennt -: diese meine dionysische Welt des Ewig-sich-selber-Schaffens, des Ewig-sich-selber-Zerstörens, diese Geheimniß-Welt der doppelten Wollüste, dieß mein Jenseits von Gut und Böse, ohne Ziel, wenn nicht im Glück des Kreises ein Ziel hegt, ohne Willen, wenn mcht ein Ring zu sich selber guten Willen hat, - wollt ihr einen Samen für diese Welt? Eine Lösung für alle ihre Räthsel? ein Licht auch für euch, ihr Verborgensten, Stärksten, Unerschrockensten, Mitternächtlichsten?« Die >Antwortabsolute< Interpretation: »Diese Weh ist der Wille zur Macht - und nichts außerdem! Und auch ihr seid dieser Wille zur Macht - und nichts außerdem!«
Erscheint das Sein der Welt in der Verschränkung von »Wille zur Macht« und »ewiger Wiederkehr« als der »Zirkel ewiger Gleich-Gültigkeit« , so ist der »Ãœbermensch« als der »Ãœberwinder Gottes und des Nichts« derjenige, der im »amor fati« die Aternität des zwecklosen Werdens als Schönheit der internen Notwendigkeit allen Geschehens preist, denn seine Lichtaugen sehen, daß es im »Notwendigkeitsspiel der Welt« nichts gibt, was endgültig zerstört werden könnte: »Alles geht, alles kommt zurück; ewig rollt das Rad des Seins. Alles bricht, alles wird neu gefügt: ewig baut sich das gleiche Haus des Seins. Alles scheidet, alles grüßt sich wieder; ewig bleibt sich treu der Ring des Seins« ,
Indem die von N. gedachte Konzeption einer nichtmetaphysischen Metaphysik, das Spezifikum seiner neuen Ästhetik, zuletzt nichts übrig läßt als einen Zvklus, in welchem Geburt und Tod zwar als traumhaftes Erleben differieren, seinshaft aber nur-mehr ineinander übergehende Momente eines in sich geschlossenen, dem subjektiven Vollzug gegenüber unzerstörbaren Kreislaufes sind, wird sie zur mythischen Figur einer vergessenen >Veisheit Wahrheit < hieß, wird von N. auf eine abgründige Notwendigkeit im »Schein« zurückgeführt, der das menschliche Dasein unterworfen bleibt, gründet es doch in den von ihr entworfenen Spielen des Schattens.
      Ottmann. Henning: Philosophie und Politik bei Nietzsche. Berhn New York 1987.
      Löwith. Karl: Sämtliche Schriften 6. Nietzsche. Stuttgart 1987.
      Salaquarda. |örg ivHg.): Nietzsche. Darmstadt 1980.
      Janz. Curt Paul: Friedrich Nietzsche. Biographie. Drei Bände. München 1978,79.
      Wiebrecht Ries


Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Vereinsamt - friedrich nietzsche

Die Krähen schrein Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnein. - Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat! 5 Nun stehst du starr, Schaust rückwärts, ach! wie lange schon! Was bist du Narr Vor Winters in die Welt - entflohn? Die Welt - ein Tor 10 Zu tausend Wüsten stumm und kalt! We .....
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Friedrich nietzsche (i844-i900): abschied [vereinsamt] - winter-wanderschaft

Einsamkeit ist eines der Hauptthemen im Denken Nietzsches. »Mein ganzer Zarathustra«, erklärt er in Ecce homo, »ist ein Dithyrambus auf die Einsamkeit«. Dort allerdings wird Einsamkeit als Bedingung für Selbstfindung und Schöpfertum, für die Erneuerung des Menschen verstanden. Dagegen konzentriert s .....
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Nietzsche, friedrich

Am Gletscher Grundlehner, Philip. In: Poetry of Nietzsche, 1986, S. 70 - 80. An den Mistral. Ein Tanzlied Grundlehner, Philip. In: Poetry of Nietzsche, 1986, S. 175 - 183. An der Brücke stand Lösel, F.A.G. In: Hermathena 105, 1967, S. 60 -73. Hollinrake, Roger. In: Nietzsche-Studien .....
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Friedrich nietzsche - vereinsamt

Die Krähen schrein Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnein — Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat! Nun stehst du starr, Schaust rückwärts ach! wie lange schon! Was bist du Narr Vor Winters in die Welt entflohn- Die Welt — ein Tor Zu tausend Wüsten stumm und kalt! Wer .....
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Nietzsche, friedrich

Friedrich Nietzsche ist der bedeutendste deutsche Philosoph des ausgehenden 1l). Jahrhunderts. Bin Grundthema seines Werks ist die Kritik an der christlich-abendländischen Kultur mit ihrem Glauben an Metaphysik, Religion und Moral. Unter dem Einfiuss der Philosophie von Arthur -> Schopenhauer und de .....
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Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãœber die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Sonnenuntergang - friedrich hölderlin (i770-i843) - götterlose gegenwart

In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig .....
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Hälfte des lebens - friedrich hölderlin (i770-i843) - heilignüchtern

Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Wort

Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Die Wirklichkeit der Landschaften

Die literatur des kaiserhofs von konrad iii. bis friedrich ii.

Aus der Zeit Konrads III. , des ersten Stauferkö-nigs, ist über den literarischen Betrieb am Kaiserhof nicht viel bekannt. Das intellektuelle Klima am Hof wurde von den Geistlichen geprägt, die die leitenden Ämter innehatten: von dem Kanzler Arnold von Wied , dem Erbauer der für die Entwickl .....
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Index » Der Literaturbetrieb der höfischen Zeit

Friedrich schiller: die räuber

Analyse Die Arheit an den Räubern begann Schiller wahrscheinlich schon als Eleve der Karlsschule im Jahre 1 776. Die Vorbereitung seiner Prüfungen hinderte ihn dann an der Arbeit, so daß sein letztes Jahr auf der Akademie 1779/80 als Entstehungszeit anzusetzen ist. Im Frühjahr 1781 erschien die ers .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Adelssatire und bürgerliches ethos friedrich schiller: kabale und liebe

Analyse Schiller schrieb Kabale und Liebe /.wischen dem Herbst 1782 und Mitte Februar 1783; Ende April, Anfang Mai desselben Jahres überarbeitete er den Text auf Wunsch des Freiherrn von Dalberg für die Mannheimer Bühne. Dort wurde das Drama am 17. April 1784 nach der Frankfurter Uraufführung am 15 .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Die 'leichenöffnung des lasters - friedrich schiller: der verbrecher aus verlorener ehre.

Entstehung Einzelheiten der Entstehungsgeschichte sind unbekannt. Schiller schickte das fertige Manuskript am 29. November 1785 an den Verleger Göschen. In einem Brief vorn 13. Eehruar 1786 schreibt er ihm, es sei gegen seinen 'Wunsch, daß einige Artikel dieses Hefts, wozu ich ausdrüklich fremde Ze .....
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Friedrich gottlieb klopstock - die frÜhen grÄber

Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Mayes Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Thau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, Und zu dem Hügel .....
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Friedrich hölderlin - die eichbÄume

_Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges! Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, pflegend und wieder gepflegt mit den fleißigen Menschen zusammen. Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel, Der e .....
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Friedrich hölderlin - lebenslauf

Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger, Doch es kehret umsonst nicht Unser Bogen, woher er kommt. Aufwärts oder hinab! herrschet in heiiger Nacht, Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt, Herrschet im schiefesten Orkus Nicht ein Grades, ein Recht .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863)

Als Sohn eines Maurers in Wesselburen geboren, wuchs der junge Hebbel in drückender Armut auf. 'Die Armut hatte die Stelle seiner Seele eingenommen", sagte der Dichter später von seinem Vater, der die dichterischen. Pläne seines Sohnes unterdrückte und ihn zum Maurerhandwerk zwang. Als er starb, kam .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Friedrich rückert (i788-i866)

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar. O wie liegt so weit, o wie liegt so weit Was mein einst war! Auch Rückert, gebürtig aus Schweinfurt, gestorben in Neuses bei Coburg, rief in seinen 'Geharnischten Sonetten" zum Kampf gegen Napoleon auf. In seinen sechs Bänden ly .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Schult, friedrich

Du bist ein anhangloser Mann Atabay, Cyrus. In: Frankfurter Anthologie 4, 1979, S. 139- 143. .....
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Spee, friedrich von

Der Evangelisch Guter Hirt sucht das verloh-ren Schäfflein Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 289 - 294. Die gespons JESV sucht, vnd findet Jhn auff dem Creutzweeg Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 254 - 264. Die gesponß Jesu seufftzet nach jhrem Bräutigam .. .....
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