Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Morus, Thomas (d.i. Thomas More)



Es zählt zu den Paradoxa der Literaturgeschichte, daß das heutzutage bekannteste und meist diskutierte Werk in lateinischer Sprache nicht von einem alten Römer stammt, sondern von einem Londoner Sheriff. geschrieben nicht unter Caesar oder Augustus, sondern unter Heinrich VI

II.

. zehn Jahre nach dem Tode des Columbus. Paradox auch, daß allein diese eine Schrift des Autors Beachtung findet, während seine zahlreichen anderen literarischen Leistungen nur der Fachwelt bekannt sind. Der begabte Knabe studierte eine Zeitlang in Oxford, wurde seit ihrer ersten Begegnung 1497 enger Freund des Erasmus. später auch Holbeins; er erreichte früh ansehnliche Stellungen, wurde schließlich Sprecher des Parlaments und Kanzler . Der König gab sich als sein Freund, besuchte ihn unangemeldet in seinem Wohnsitz in Chelsea. Doch M. blieb all solchen Erfolgen und Erhöhungen gegenüber gelassen. Seit seiner Jugend fühlte er sich zu einem asketischen Leben hingezogen, widmete sich strengen Bußübungen und führte, obschon verheiratet und Familienvater, im Grunde ein mönchisches Leben.

      So blieb er auch standhaft, als Heinrich VI

II.

sich von Königin Katharina scheiden ließ, seine Proklamation als Haupt der Kirche von England bewirkte und Anna Boleyn zur Frau nahm. M. zog seine Konsequenzen: er schützte gesundheitliche Schwierigkeiten vor und legte sein hohes Amt nieder . Trotz äußerster Zurückhaltung blieb M. eine Reihe von Prozessen nicht erspart. Auch als er sich allenthalben unschwer von allen Anklagen reinigen konnte, blieb ihm bewußt, daß die Dinge nur aufgeschoben, nicht aufgehoben waren. In der Tat wurde er Anfang Juni 1535 des Hochverrats für schuldig befunden und in Wochenfrist exekutiert. Vier Jahrhunderte später hat die Katholische Kirche ihren treuen Anhänger und Märtyrer zur Ehre der Altäre erhoben.
      Das schriftliche Werk dieses besonderen Mannes umfaßt in der großen Gesamtausgabe mehr als ein Dutzend Bände teils in lateinischer, teils in englischer Sprache. Wichtig zunächst die Zeugnisse, die rn den Briefen vorliegen. Hier spricht der Freund zum Freunde im Humanistenkreis, er redet mit Erasmus über Persönliches wie über Literarisches: in der 1520 verfaßten Dissertatio epistolica ad Dorpium tritt M. energisch für den neuen Humanismus und seine Studien ein, empfiehlt das Erlernen des Griechischen und den Druck der Hl. Schrift in dieser Ursprache. Nahezu 300 lateinische Epigramme zeigen den gewandten Verskünstler, den intimen Kenner der antiken Literatur und den humoristischen Humanisten in hellstem Licht. Ein Fragment De quattuor noi issimis Übcrsetzung bereits 1524). Der griechische Titel bedeutet »Nirgendsort« oder »Unort«. Das Werk schildert in Dialogform zunächst die soziale Misere im zeitgenössischen England, wo die Armen immer ärmer werden durch die unersättliche Habgier der Reichen und so auf den Weg des Verbrechens kommen, von dem auch grausamste Strafen sie nicht zurückrufen können. Das zweite Buch gibt nun. nach den realistischen Details der Zeitanalyse, eine Art Traumvision: Der Reisende Raphael Hythlodaeus erzählt von einem Vernunftstaat, den er, Segelgefährte des Amerigo Vespucci, im fernen Meer entdeckt und genauer kennengelernt habe. War Habsucht das Grundübel für die Misere Englands, so ist eine weitgehende Gütergemeinschaft das Fundament für die Glückseligkeit der Utopier. Piatons Idealstaat wird in neuer zeitgemäßer Gestalt vorgeführt. Nur sechs Stunden Tagesarbeit genügen, um den Bewohnern der Insel eir. zwar nicht üppiges, so doch hinreichend angenehmes Leben zu ermöglichen. Freilich sind Sklaven nicht abgeschafft, und auch Kriege werden geführt, wenn es aus bestimmten Gründen sein muß. Andererseits widmen sich die Einwohner mit Vorliebe den Künsten und Wissenschaften, nehmen ihre Mahlzeiten gemeinsam ein, regeln aL; Angelegenheiten auf maßvolle und vernünftige Weise. Dazu gehören mancherlei Besonderheiten wie etwa eine Brautschau, bei der die künftigen Eheleute in Gegenwart einer ehrenhaften Alten einander vor der Trauung nackt sehen dürfen, oder er: Reiseverbot, das nur in besonderen Fällen gelockert wird. Es herrscht Religionsfreiheit, es gibt Bildungsmöglichkeit für Frauen. Die höchste Tugend und Weisheit ist er.der Natur angemessenes Leben, der höchste leibliche Genuß die Gesundheit, der höchste geistige die Erkenntnis und Betrachtung der Wahrheit.
      Die Erzählung von der fernen Glücksinsel hat nicht nur der Gattung der Staatsromane den Namen gegeben, sie ist auch in ihrer so geist- wie humorvollen Art ein unerreichtes Muster geblieben. Gewiß hat man schon seit Homer in der Literatur des Abendlandes ferne Fabelländer gekannt, deren Glück genußvoll und phantasiereich beschrieben wurde, gewiß hat es Schilderungen der Goldenen Zeit oder des Elvsiums gegeben. Doch erst M. hat den modernen Staatsroman begründet und durch sein Werk modellhaft benannt. Er zielt darauf, durch ein Wortspiel in der Namensgebung den Doppelcharakter des Glückslandes deutlich zu machen: die beiden griechischen Vorsilben »ou« = »nicht« und »eu« = »gut. wohl«, die gleichlautend auszusprechen sind, bezeichnen sowohl die Unwirklichkeit wie auch die Glückhaftigkeit des fernen Fabellandes. Allerdings wird in der Utopie M. noch nicht nach moderner Manier auf kühne Erfindungen gebaut, um die Bedürfnisse der Bewohner besser zu befriedigen, sondern es wird vielmehr mit der Beschränkung durch die Natur vorlieb genommen und nur durch eine verbesserte Verteilung und intensivierte Beteiligung aller am Gemeinwesen und an der Arbeit für einen zufriedenstellenden Zustand gesorgt. Freilich endet der Bericht vom idealen Vernunftstaat mit einem Anflug von Skepsis: »Ich gestehe gern, daß es im Staate der Utopier sehr vieles gibt, was ich unseren eigenen Staaten eher wünschen möchte als für sie erhoffen darf.« Die moderne Welt hat diese Skepsis des Autors aus der Lutherzeit in fünf Jahrhunderten bislang brillant bestätigt.
      Marius. Richard: Thomas Morus. Eine Biographie. Zürich 1987.
      Baumann. Uwe/Heinrich. Hans P.: Thomas Morus. Humanistische Schriften. Darmstadt 19S6. Luthe, Hubert Petermann, Bernd Schulte-Herbrüggen. Hubertus: Symbolfigur politischer Moral? Zum 450. Todestag von Thomas Morus. Bergisch-Gladbach 19S6.
      Bernhard Kytzler


Murner, thomas

»Wer die Sitten der damaligen Zeit kennen will, wer die deutsche Sprache in all ihrem Umfange studieren will, dem rate ich, die Murnerschen Gedichte fleißig zu lesen.« Der gute Rat Gotthold Ephraim Lessings ist seither wenig befolgt, darum aber nicht weniger richtig. Der Franziskaner und Humanist, D .....
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Thomas mann: »königliche hoheit« (i909) - der schmelz der ironie

Frischzellenkur für die Monarchie Als sich in einem namenlosen - von Thomas Mann also ins Reich der Fabel, der Fiktion verwiesenen - deutschen Land die Geschwister des Herrscherhauses im Palais der Prinzessin Ditlinde treffen, faßt der Regierende Großherzog Albrecht II. seinen ganzen Amtsüberdruß .....
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Thomas mann (i875-i955)

begründet seinen Ruhm 1901 mit dem Generationenroman 'Buddenbrooks", dem 'Verfall einer Familie", worin breit und peinlich genau der langsame Niedergang eines Lübecker Kaufmannsgeschlechtes geschildert wird. Die Entwicklung der Buddenbrooks läßt die Weltanschauung des Dichters deutlich werden, die à .....
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Rosenlöcher, thomas

Des Kreischens Brummbass Mickel, Karl. In: Frankfurter Anthologie 14, 1991, S. 287 - 290. Kraftwerk Jegensdorf, Lothar und Geierhos, Wolfgang. In: Deutsche Studien 23, 1985, S. 132 - 135. Vierzigstes Jahr Engler, Jürgen. In: NDL 37, 1989, H. 6, S. 79 - 84. .....
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Mann, thomas

Monolog Mayer, Hans. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 79 - 82. .....
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Brasch, thomas

Der schöne 27. September Wittstock, Uwe. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S. 259-262. Lied Atabay, Cyrus. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 267-269. Rimbaud in Marseille Braune-Steininger, Wolfgang. In: Portraitge-dicht, 1988, S. 205-211. Schlaflied für K. Kunert, Günter .....
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Wolfe, thomas

Thomas Wolfe, dessen literarisches Werk stark autobiografisch geprägt ist, gehört neben John -»Steinbeck und Ernest -»Hemingway zu den meistgelesenen US-amerikanischen Schriftstellern der 1920 und 1930er Jahre. Wolfe, als Sohn eines Steinmetz in Asheville geboren, besuchte 1916-20 die University of .....
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Thomas von aquin

Thomas von Aquin beeinflusste als Lehrer der katholischen Kirche und als gerühmter Theologe und Philosoph nachhaltig bis heute Theologie und Kirche. Seine Lehre wuTde am 4.8.1879 zur Richtschnur der katholischen Kirche erklärt und 1917 im kirchenrechtlichen Gesetzbuch, dem Codex Iuris Canonici, zur .....
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Kling, thomas

Finnland-Flug Minde, Fritz. In: Wahrnehmungen, 1993, S. 136 - 145. .....
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Bernhard, thomas

Preisgekrönt und verleumdet, verehrt und geschmäht - die anhaltend widersprüchlichen, z.T. heftigen Reaktionen auf Werk und Person B.s mag er selbst als eines jener Mißverständnisse ansehen, die er unter Menschen einzig für möglich hält: »Ich spreche die Sprache, die nur ich allein verstehe, sonst n .....
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Thomas bernhard: »amras« (i964) - verstörungs-prosa

Der Mensch nur Bruchstück Starke Energien verdankt die Literatur, zumal in den Perioden des Sturm und Drang, des Expressionismus und der Achtundsechziger-Generation, dem Aufruhr gegen die Diktate der Väterwelt, wobei die Welt der Großväter wie selbstverständlich mitgemeint ist. Schillers Trauersp .....
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Thomas valentin die puppe

I. Hinweise zum Verständnis des Textes Die Erzählung zeigt drei wesentliche Merkmale der klassischen Kurzgeschichte: 1. unmittelbares Einsteigen in die Situation ; 2. eine im Mittelpunkt stehende Hauptperson , die eine negative Extremsituation erlebt, ohne daß diese zum Schluß einer den Leser befri .....
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Andresen, thomas

auch unter dem Pseud.: Chris Martin Biografie: *19.9.1 in Flensburg, t20.1.1 in Flensburg. Th. Andresen war Facharzt für innere Medizin und arbeitete als Oberarzt an einer Flensburger Klinik. Bereits während des Studiums schrieb er Kurzgeschichten für Zeitungen und Zeitschriften, nebenbei verfasste .....
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Müntzer, thomas

Die »Schlacht« von Frankenhausen am 15. Mai 1525, gegen Mittag, war in Wirklichkeit ein Ãoberfall der Fürstenheere auf das Lager der Bauern und ihrer Verbündeten, die Abschlach-tung von fünf- bis sechstausend Aufständischen. M., der bedeutendste ihrer Führer, hätte vielleicht entkommen können, um se .....
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Mann, thomas

»Stehkragen« und »reptil« nannte ihn Bertolt Brecht 1943 im kalifornischen Exil; und dies ist nicht nur Ausdruck der Verachtung für den Josephsroman, den Brecht als »die enzyklopä-die des bildungsspießers« bezeichnete. Jenseits mnerliterari-scher Divergenzen zielte der Vorwurf auf die repräsentative .....
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Ziegler, thomas

Pseud. für: Rainer Zubeil; auch unter den Pseud.: Helmut Horowitz, Tommy Z., Henry Quinn, , Robert Quint, John Spider Biografie: *18.12.1956. T. Ziegler arbeitete in diversen Berufen. Seit 1980 ist er freier Schriftsteller. Kriminalromane: 1988 Ãoberdosis, Bastei 19524; 1990 Koks und Karneval, Gold .....
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Thomas, sabine

Biografie: *10.7.1 in Olehing. S. Thomas studierte an der Uni München und an der Bayer. Akademie der Werbung . Sie ist freischaffend tätig im Medienbereich, u.a. schrieb und fotografierte sie für ein exclusives Lifestyle-Magazin, war Assistentin des Dichters Wolfgang Koeppen und Musikredakteurin b .....
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Przybilka, thomas

Biografie: *19.3.1 in Berlin. Th. Przybilka siedelte 1957 in die Bundesrepublik über. Er lebt seit 1960 in Bonn. Er arbeitete als Buchhändler und machte sich in diesem Bereich selbstständig. 1989 gründete er das Bonner Krimi-Archiv Sekundärliteratur . Er ist als Jury-Mitglied des Syn- dikats für de .....
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Prinz, thomas

Biografie: *7.6.1 in Wetzlar. Th. Prinz studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik an den Universitäten Gießen und Heidelberg und arbeitete als freier Journalist. Zahlreiche Studienaufenthalte in Südasien. Nach dem Studium war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, .....
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Pfanner, thomas

Biografie: *9.1.1 in Bonn. T. Pfanner studierte Paläontologie. Er machte eine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger mit einer Zusatzausbildung zum Heimleiter und war lange Jahre als Heimleiter und Dozent im Gesundheitswesen tätig. Seine ersten Veröffentlichungen ab 1990 waren Beiträge in Fachzeit .....
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Kredelbach, thomas

Biografie: *1 in Köln. Th. Kredelbach machte eine Ausbildung als Bankkaufmann und studierte Erziehungswissenschaften. Er veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten Anfang der 90er-Jahre im Bastei Lübbe Verlag. Aus dieser Zeit rührt seine Leidenschaft für das Krimigenre. Beeinflusst von den Werken .....
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Brezina, thomas

Biografie: * 10.1.1963 in Wien. Th. Brezina war zunächst Marionettenspieler, Redakteur, Regisseur und schließlich Präsentator für Kinder- und Jugendsendungen beim ORF. Er übersetzte internationale Zeichentrickserien und schrieb mehr als 350 Hörspiele. Seit 1990 ist er im ORF mit eigenen Radio-und TV .....
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Pynchon, thomas

Mit seinen komplexen, wegen der Fülle von Themen, Personen und Handlungssträngen nuT schwer zugänglichen Werken ist Thomas Pynchon einer der bedeutenden experimentellen Schriftsteller nach 1945. Seine Biografie und sein Aussehen sind ein Geheimnis; es existieren weder Interviews noch Fotos. Pynchon .....
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More, thomas

Thomas More war vieles zugleich, hochrangiger Staatsmann und gelehrter Humanist, überzeugter katholischer Christ und Schöpfer einer glücklichen Insel, die ohne christliche Religion auskommt, erfolgreicher Politiker und doch kein Opportunist. Geboren wurde er in London, sein Vater war ein angesehene .....
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Mann, thomas

Thomas Mann, einer der bedeutendsten deutschen Erzähler des 20. Jahrhunderts, hat in seinen Romanen und Erzählungen von der Jahrhundertwende bis in die 1950er Jahre die Rolle des Künstlers und Schriftstellers vor dem Hintergrund eines breiten Spektrums geistesgeschichtlicher Bezüge thematisiert, bei .....
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