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Philosophen biographisch

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Mill, John Stuart



Tatsachenwissen und die »Benutzung mathematischer Figuren«, die »eine genaue Beweisführung« zulassen, war das Lernziel der jungen Gradgrinds in der Musterschule ihres Vaters, in der sie von ihrem zartesten Alter an. »kaum daß sie allein laufen konnten«, geschulmeistert worden waren. Charles Dickens will in seinem Roman Haiti Times mit dieser Karikierung der einseitig beschränkten Erziehung zu »facts« und logischen Grundsätzen autzeigen, wie sehr dabei die zweite Hälfte des Menschen. Einbildungskraft und Unberechenbarkeit, zu kurz kommt. Es ist kein Zufall, wenn M.s Erziehung mit der der jungen Gradgrinds verglichen worden ist und sogar die These aufgestellt wurde, sie habe Dickens als Modell gedient . M. wurde seit seinem dritten Lebensjahr ausschließlich von seinem Vater unterrichtet, der Theologie studiert hatte, das Amt des Predigers wegen seiner kirchenfeindlichen Haltung aber nicht ausübte und seine kinderreiche Familie zunächst nur durch eine schriftstellerische Tätigkeit karg unterhielt, bis er nach Veröffentlichung der History ot British India eine Stellung bei der Ostindischen Handels-Kompanie erhielt. Der Unterrichtsplan des Vaters sah für den drei- bis siebenjährigen Sohn zunächst Grie-chisch-Unterricht und anschließend die Lektüre griechischer Texte vor. welche in den Abendstunden durch Arithmetik ergänzt wurde. Die damals üblichen griechisch-lateinischen Wörterbücher legten es nahe, anschließend - ab S Jahren - mit dem Lateinunterricht zu beginnen. Als mit 12 Jahren das höhere Studium begann, waren schon die Grundlagen der Geometrie. Algebra. Chemie. Physik und des Versemachens erarbeitet. Den Gegenstand der höheren Studien — bis zum 14. Jahr — bildeten Logik. Staatswissenschaften und Politische Ökonomie, letztere auf Basis der Principles of Political Economy des mit dem Vater befreundeten David Ricardo. Mit 17 lahren nahm M. bei der Gesellschaft, die auch den Vater beschäftigte, eine Erwerbstätigkeit auf. die nach 35 Jahren durch Auflösung der Gesellschaft ihr Ende fand. - M. wuchs »ohne irgendeinen religiösen Glauben im gewöhnlichen Sinne des Wortes« auf. Die Bewunderung des »Utihtätsprinzips« von Jeremy Bentham durch den Vater hatte sich jedoch auf den Sohn übertragen. Er sah in der Maxime, daß die Beförderung des allgemeinen

Glücks das einzige Kriterium des moralisch richtigen Handelns sei. eine »Doktrin.....deren Predigt... zur äußern Hauptaufgabe eines Lebens gemacht werden konnte«. In seinem L tilitarianism hat M. den vieldiskutierten Versuch unternommen, die Ethik der Nützlichkeit als ernstzunehmende Moraltheorie zu verteidigen. Er kam dabei den Kritikern eines ungemilderten Hedomsmus oder einer Ableitung der Gerechtigkeit aus der Nützlichkeit entgegen und schwächte die ursprüngliche radikale Position Jeremy Benthams erheblich ab. - Im Alter von 20 Jahren geriet er in eine »mental crisis«. als seine gesamte bisherige Erziehung ihm plötzlich fragwürdig erschien, Unfähigkeit zu natürlichen und spontanen Getühlen ihn bedrückte.
      Diese frühe Krise veranlaßte M., seine ursprünglichen, das heißt seines Vaters An-sichten über die Logik neu zu durchdenken und schheßlich 1843 ein eigenes System der Logik zu entwerten: .- System of Logic, Ratiocinative and Inductive . Aufbauend auf der enghsch-empinstischen Tradition Humes und geprägt vom Posinvismus Comtes suchte M. mit seinem weltweit beachteten Hauptwerk eine allgemeine Methodologie der Wissenschaften zu begründen. Nach Comte und M. gilt für das neuzeitliche wissenschaftliche Denken eine Tendenz zum Positiven, also zum Wirklichen im Sinne dessen, was ist. im Unterschied zum Eingebildeten und zur reinen Spekulation. Da das Wirkliche der Wirklichkeit weder absolut gewußt noch begründet werden kann, sondern relativ zur Sinneswahrnehmung ist, geht M. von dem Prinzip aus. daß alles, was erscheint, relativ zum Bewußtsein ist. Die Erforschung der Bewußtseinstatsachen nennt er Psychologie. Für M. existiert alles Wissen als Verallgemeinerung aus der Erfahrung. Die eigentliche Methode der wissenschaftlichen Forschung ist die Induktion , die er auch als Grundlage der Deduktion ansieht. Die induktive Methode setzt jedoch eine methodologische Annahme über das Sein überhaupt und dessen Kontinuität voraus, die M. zu rechtfertigen sucht. - Sem zweites Hauptwerk sollte Principles of Political Economy - xvith Some of Their Applications to Social PhilosopH) werden. Angesichts fortwährender Erwerbstätigkeit. Arbeiten an der Revision der Logik zwecks Neuauflage und intensiver Anteilnahme am aktuellen politischen Geschehen, die sich in zahlreichen Zeitungsartikeln niederschlug, müssen die knapp iS Monate zwischen Herbst 184s und März 1847. die er zum Studium der Wirtschaftswissenschaften und zur Abfassung dieses thematisch breit angelegten Buches verwendete, als sehr knappe Frist gewertet werden. Gleichwohl wurde dieses erste wirkliche Lehrbuch der Politischen Ökonomie zum beherrschenden ökonomischen Standardwerk der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sowohl direkt als auch über seine Wirkung auf nachfolgende Autoren hatte dieses Werk, das die sozialphilosophische Anwendung der wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse so sehr betont, einen erheblichen Einfluß auf Generationen von Politikgestaltern. M. knüpft mit den Principles bewußt bei Adam Smith an. indem er die Ökonomie als Teil einer umfassenderen »social philoso-phv« interpretiert. Trifft der unter Bezugnahme auf seine bescheidene Selbsteinschätzung im Vorwort geäußerte Vorwurf mangelnder Originalität schon auf rein theoretischem Gebiet nicht zu - Beiträge zur Theorie der Kuppelproduktion, zum Begriff der Opportumtätskosten und zum Gesetz von Angebot und Nachtrage -, so erweist er sich auf gesellschafts- und wirtschaftspohtischem Gebiet als ebenso unhaltbar. Ausgehend von emer strikten Trennung der Gesetze der Produktion von denen der Verteilung und von seiner Ãœberzeugung, daß die Einkommens- und Vermögensverteilung durch Institutionen geprägt werde, die ihrerseits — auch bei gegebenen Eigentumsverhältnissen - durch politische Entscheidungen veränderbar seien, hat M. den Verteilungsfragen um ihrer selbst willen große Aufmerksamkeit geschenkt und zum Beispiel Reformvorstellungen für die Verteilung des Bodeneigentums und für die Erbschaftsbesteuerung entwickelt. Angesichts der gegenwärtigen Naturzerstörung nehmen sich M.s Ausführungen zum »Stationary State« visionär aus. wenn er etwa darauf verweist, daß er keine Befriedigung finde »in contemplatmg the world with nothing left to the spontaneous activity ot nature; with . . . every flowerv waste or natural pasture plough-ed up.. ., every hedgerow or superfluous tree rooted out, and scarcely a place left where a wild shrub or flowcr could grow without being eradicated as a weed in the name of improved agriculture«.
      In seiner Schrift On Liberty von 1859 vertrat M. die Position, daß die Wahrheit »in den großen praktischen Angelegenheiten des Lebens so sehr eine Frage der Versöhnung und Verbindung von Gegensätzen , daß nur sehr wenige Menschen den Geist besitzen.... um bei der Ausgleichung dem Richtigen nahezukommen«. Aus dieser Relativität der Wahrheit leitet er die Forderung zum Kompromiß ab. In praktischer Anwendung dieser Erkenntnis formuliert M. auch in den Principles häufig Positionen, die ihm den Vorwurf der Inkonsistenz oder des Eklektizismus eingetragen haben. Die während der verschiedenen Neuauflagen immer deutlicher zutage tretende Tendenz, die Interessen der arbeitenden Klasse < in seinen Schriften hinreichend zur Geltung zu brmgen, schrieb M. Harriet Taylor zu. jener Frau, mit der ihn seit 1830 eine enge geistige Freundschaft verband und die er 1851 geheiratet hatte; nicht ohne gegen das bestehende Eherecht zu protestieren. Die Schaffensphase M.s nach seiner Heirat und nach seinem Ausscheiden aus der Ostindischen Handels-Kompanie wird einerseits durch politikwissenschatthche Arbeiten sowie durch Ãœbernahme konkreter politischer Aufgaben und andererseits durch Fortsetzung seiner philosophischen Forschungen, besonders durch seine Auseinandersetzung mit dem Werk von William Hamilton und Auguste Comte, geprägt. On Liberty hielt M. neben der Logik für seine bedeutendste Arbeit. Die darin geforderte Freiheit des Gedankens, des Gewissens, der Diskussion und der Vereinigung galt ihm als Mittel zur Verwirklichung höherer Ziele: Fmden der Wahrheit und richtigen Moral, Entwicklung der Persönlichkeit und des gesellschaftlichen Fortschritts. In Con-siderations on Representative Government faßt M. seine Ãœberlegungen zum Repräsentativsystem und zur Demokratie zusammen. Wichtig erscheint ihm die Partizipation aller am politischen Entscheidungspro-zeß im Sinne der Einbeziehung aller Positionen in die Diskussion und der darin hegenden Chance, eine sozial und politisch vernünftige Entscheidung als Interessenausgleich zu finden. Der Versuch, einerseits die proportionale Repräsentation aller Wähler und andererseits gleichgewichtige Möglichkeiten für Minderheiten im Parlament zu sichern, sollte einen Kompromiß zwischen den verschiedenen im Parlament vertretenen Klassen ermöglichen. Inhaltlich in den Rahmen der genannten Schriften fügt sich eine dritte, zusammen mit seiner Frau verfaßte, aber erst nach ihrem Tod veröffentlichte Arbeit: The Subjeaion of Women . Diesem Buch, das die Situation der Frau im viktonamschen England kritisch analysierte und in dem M. kompromißlos für die Gleichberechtigung der Frau eintrat, war kein Verkaufserfolg beschieden. Es wurde gleichwohl zum Klassiker der Frauenliteratur.
      Den Tod seiner Frau konnte M. nur schwer verwinden; er veranlaßte ihn, den größten Teil des Jahres in Avignon zu verbringen, wo sie begraben lag. Von den nach ihrem Tod verfaßten Schriften nimmt die Kritik an den veröffentlichten Vorlesungen Hamiltons, An Examination of Sir William Hamilton s PhilosopH) , den Hauptrang ein. M. sah in der von Hamilton vertretenen Philosophie, die Unterschiede zwischen Individuen, Rassen und Geschlechtem für angeboren und unabänderlich und nicht als von sozialen Verhältnissen geprägt und damit veränderbar ansah, ein Haupt-hindernis für die Behandlung der großen sozialen Fragen. »Aus quillt die intuitionale Metaphysik, welche . . . überhaupt so gut für die konservativen Interessen verwertbar, daß sie . . . noch weiter griffe.... wenn man nicht die Axt an die Wurzel legt.« Als die Studenten der Universität St. Andrews ihn im Jahre 1867 zum Rektor wählten, hatten sie einen Mann ausgezeichnet, der als Lernender und Forscher die Universitäten sowenig wie die Schulen benötigt hatte, der aber der Philosophie, der Politischen Ökonomie und der Politikwissenschaft wesentliche Impulse hatte geben können.
     


Johnson, uwe

Geb. 20.7.1934 in Kammin/Pommern; gest. 23.2.1984 in Sheerness Schon Mitte der 1950er Jahre erkannte der Leipziger Literaturhistoriker Hans Mayer das große erzählerische Talent des damals zwanzigjährigen Germanistikstudenten J. und empfahl seinen Schüler, der eine hervorragende Diplomarbeit über E .....
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Lockejohn

John Locke wurde mit seinem Werk zu einem Begründer der neuzeitlichen Philosophie der Aufklärung und des englischen Empirismus. Darüber hinaus gilt er als Wegbereiter des politischen Liberalismus, der für vernunftgemäßes Christentum und religiöse Toleranz eintrat. Locke, Sohn eines Gerichtsbeamten, .....
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Miller, alice

Alice Miller veröffentlichte mehrere Bücher, mit denen sie die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu Kindesmisshandlungen einer breiten Öffentlichkeit nahe brachte. Am bekanntesten sind ihr Erstling Das Drama des begabten Kindes sowie Am Anfang war Erziehung. Nach der Veröffentlichung dieses Buches w .....
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Miller, arthur

Arthur Miller ist einer der weltweit erfolgreichsten Bühnenautoren. In seinen überwiegend realistischen Stücken verleiht er seiner unter dem Eindruck der Depressionszeit der 1930er Jahre gewonnenen Sicht des Kapitalismus Ausdruck. Diesen versteht er als ein System, in dem Ideale dem Profitstreben un .....
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Miller, henry

In seinem rund 50 Bücher umfassenden zivilisationskritischen Werk, von dem ein Teil wegen Obszönität in den USA jahrzehntelang verboten war, feiert Henry Miller die Bedeutung des Ego in einer als sinnlos empfundenen materialistischen Welt. Miller, dessen Vorfahren Mitte des 19. Jahrhunderts aus Deu .....
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Millett kate

Kate Millett ist eine der Vorreiterinnen der US-amerikanischen Frauenbewegung und vertritt deren radikalen Flügel. Sie gehörte 1966 zu den ersten Mitgliedern der gerade gegründeten Frauenorganisation NOW . Millett analysiert in ihrem Werk die Unterdrückung von Frauen durch Männer -vor allem auf sexu .....
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Milton, john

John Milton gilt seit dem 18. Jahrhundert neben -> Shakespeare als bedeutendster Dichter Englands. Der Notarssohn aus anglikanischer Familie studierte 1625-32 in Cambridge. Seinen ur-spünglichen Plan, Priester zu werden, gab er bald zu Gunsten einer Schriftstellerlaufbahn auf. Zu seinen bekannteste .....
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Ruskin, john

John Ruskin war ein Universalgenie und einer der einflussreichsten Geister des 19. Jahrhunderts. Seine kunstkritischen und ethischen Bücher erreichten hohe Auflagenzahlen. Der russische Schriftsteller Lew -»N. Tolstoi nannte ihn den hervorragendsten Moralisten der Zeit. Marcel -> Proust verehrte Rus .....
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Steinbeck, john

John Steinbeck, bekannt geworden vor allem durch seine sozialkritischen Romane über die Depressionsjahre, gilt als einer der größten US- amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Die Authentizität seiner Romanfiguren und das Einfühlungsvermögen, mit dem er ihr Dasein am Rande der Gesellsc .....
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Updike, john

Mit seinen Romanen, Kurzgeschichten, Gedichten und Essays zählt John Updike zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren der USA. Updike studierte Literatur an der Harvard Universität und arbeitete ab den 1950er Jahren als Kolumnist und Literaturkritiker für die Zeitschrift The New Yorker. 25-jährig ließ .....
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Uwe johnson (geb. i934)

siedelte 1959 nach West-Berlin über, als sein erstes Romanmanuskript von ostdeutschen Verlagen nicht angenommen wurde. Hier fand er sogleich einen Verlag für seinen Roman 'Mutmaßungen über Jakob", der das Thema der Teilung Deutschlands zum Gegenstand hat. Auch seine nächsten Werke behandeln menschli .....
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Uwe johnson: »mutmassungen über jakob« (i959) - romanpoetik der unbestimmtheit

Im Netz der Ãœberwachung Wer Wegweiser für das Leseabenteuer in der Unübersichtlichkeit dieses Romans braucht, der lese zunächst die am Schluß angefügten »Angaben zur Geschichte Jakobs«. Sie sind ein Inhaltsabriß. Und so erinnert das Ganze an jene Text-Bild-Rätsel in Zeitungen und Magazinen, unte .....
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Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Intertextualität in romanen von michel braudeau, camille laurens und michel rio

I Mit seltener Einmütigkeit wird die Intertextualität von der Forschung als ein wesentliches Charakterisierungsmerkmal postmoderner Texte betrachtet, die Technik des Verweisens eines Textes auf andere Texte von manchen geradezu als das Kennzeichen des postmodernen Romans definiert. So schreibt etwa .....
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Index » Die Generation der 80er Jahre

Der fall billy milligan

Der nun zu schildernde Fall des »Billy Milligan« ist so ungewöhnlich - und für viele offenbar auch so unglaubhaft -, dass es nicht verwundert, wenn man erfährt, dass die deutsche Ãœbersetzung im Rahmen einer Science-Fiction-Reihe erschienen ist. Aber es han- delt sich, dies sei hier betont, nicht .....
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Index » Kreatives schreiben » Ich bin viele

Brentano, brecht, horst wessel und johnson

Wenn das deutsche Volk in der Welt weniger als das Volk der Dichter und Denker, sondern eher als das »der Richter und Henker« gilt, so ist das nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß in diesem Land die Machthaber mit besonderer Vorliebe eben die Dichter und Denker bekämpft und ver- folgt haben .....
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Index » wer schreibt provoziert

Le carre, john

Mit einer stattlichen Reihe von Romanen hat le Carre seit den sechziger Jahren das englisch geprägte Genre des Spionage- oder Agentenromans erneuert, vertieft und auch für Leser des 21. Jahrhunderts attraktiv gemacht. Das gelingt ihm durch die Kombination der herkömmlichen Gattungsregeln mit moralis .....
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Keynes, john maynard

John Maynard Keynes gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Keynes studierte 1902-05 Mathematik, legte dann das Civil-Service-Examen ab und lehrte ab 1908 an der Universität von Cambridge. Als Vertreter des britischen Schatzkanzlers nahm er an den Friedensverhandlungen in V .....
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J. hillis miller oder kritik als ethik

Anders als Paul de Man, der von Heideggers Existentialontologie ausging und Nietzsches Rhetorikbegriff für den literary criticism fruchtbar zu machen suchte, war J. Hillis Miller Schüler von Georges Poulet und orientierte sich an den literaturwissenschaftlichen und philosophischen Arbeiten der sog. .....
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Saint-john perse - exil (i942) (auszüge)

II A nulles rives dediee, ä nulles pages confiee la pure amorce de ce chant... D autres saisissent dans les temples la corne peinte des autels: Ma gloire est sur les sables! ma gloire est sur les sables!... Et ce n est point errer, 6 Peregrin, Que de convoiter l aire la plus nue pour assembler a .....
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Saint-john perse - verbannung (auszüge)

II Keinen Ufern zugedacht, keinen Blättern anvertraut die reine Lok-kung dieses Lieds ... Andere greifen in den Tempeln nach dem bemalten Hörn der Altäre: Mein Ruhm ist auf dem Sand! Mein Ruhm ist auf dem Sand!... Und es heißt nicht, daß man irrt, o Fremdling, Wenn man die nackteste Tenne begehr .....
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Bunyan, john

John Bunyan repräsentiert in seinem Werk die plebejische Erscheinungsform des Puritanismus. Seine Bildung hatteihre Wurzeln nichtin humanistischen Studien, sondern vornehmlich in deT Bibel und theologischen Schriften. Aus ihnen gewann Bunyan seine charakteristischen Themen , Motive und Darstellungs .....
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Camilleri, andrea

Andrea Camilleri ist erst in fortgeschrittenem Alter durch seine Kriminalromane um den eigenbrötlerischen sizilianischen Commissario Montalbano zu einem der derzeit erfolgreichsten Autoren Italiens geworden. Wie der Nobelpreisträger Luigi -» Pirandello stammt der in Rom lebende Camilleri aus der si .....
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Cleland, john

John Cleland besuchte die Westminster School und ging dann für die East lndia Company in den Orient, wo er Posten in Smyrna innehatte, bevor er ins indische Bombay versetzt wurde. Neben der Tätigkeit für die Company, durch die er im Empire herumreisen und Eindrücke sammeln konnte, schrieb Cleland r .....
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Coetzee, john südafrikan. schriftsteller m.

Mit seinem mehrfach preisgekrönten Werk, das die psychischen Folgen des Lebens unter dem Apartheidregime schildert, gehört John M Coetzee zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren seines Landes. Coetzee stammt aus einer alten burischen Farmerfamilie, die im 18. Jahrhundert nach Südafrika übersied .....
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