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Philosophen biographisch

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Mannheim, Karl



Als ein »nach Deutschland verschlagener Scherben« fühlte sich M. in Heidelberg noch 1921. obwohl Deutschland und die deutsche Kultur ihm nicht fremd waren - seine Mutter war Deutsche, und von 1912 bis 1913 hatte M. bei Georg Simmel in Berlin Philosophie studiert. Doch seine Identität war stark vom intellektuellen Klima in Budapest geprägt, das sich vor allem in der jüdischen Mittelklasse konzentrierte, zu der auch M. gehörte, und das seit der Jahrhundertwende von einer Vielzahl moderner Einflüsse gekennzeichnet war. Nach Abschluß seiner Schulzeit geriet M. zunächst in die Nähe jener Budapester Intellektuellen, die sich um die »Sozialwissen-schafthehe Gesellschaft« gruppierten und »progressive« retormerische Ideen und Autoren aus dem westlichen Ausland zu rezipieren suchten, wie z.B. H. Spencer, L. Ward und K. Kautskv. In seinem Denken und in seinen Emotionen stärker beeinflußt hat ihn freilich ein anderer informeller Zirkel sozial freischwebender und relativ marginaler Intellektueller: der »Sonntagskreis«, zu dem er nach seiner Rückkehr aus Deutschland fand. Auf Initiative von G. Lukäcs und dem Dichter B. Balazs trafen sich ab Herbst 191s jeden Sonntag Philosophen, Wissenschaftler und Schriftsteller zu langen Diskussionen über philosophische, kulturelle und politische Fragen. Es war vor allem die verwandte Anschauungs- und Denkweise dieser intellektuellen Gemeinschaft, die M. in Heidelberg vermißte und deren Fehlen ihm das Gefühl gab, ein ungarischer »Scherben« zu sein. In seiner Studie Das Problem der Generationen hat er später sein Erlebnis des Sonntagskreises aufgenommen und über gemeinsame Einstellungen und verwandte Themen und Fragestellungen geschrieben, die für die Entwicklung einer in Denkhaltung und Lebensausrichtung verwandten Generation charakteristisch sind.

      Kennzeichnend für die Diskussionen im Sonntagskreis, an dem neben Lukäcs, Baläzs und Mannheim u.a. auch L. Fülep. A. Fogarasi. A. Hauser. F. Antal und A. Lesznai teilnahmen, war eine Vielfalt von Themen und Perspektiven, die einen gemeinsamen Nenner lediglich in dem Bestreben fanden, die Autonomie der Geisteswissenschaften gegenüber der Vorherrschaft der naturwissenschaftlichen Methoden zu verteidigen und von der Position eines methodologischen Pluralismus aus die einzelnen Kultursphären als selbständige Entitäten in ihrer je objektiven Bedeutung zu interpretieren. 191- iS begann der Sonntagskreis, dieses Programm öffentlich in der »Freien Schule der Geisteswissenschaften« in verschiedenen Vorträgen vorzustellen: In seinem einleitenden Beitrag über Seele und Kultur thematisierte M. das Verhältnis zwischen Individuum und »objektiver Kultur« und diagnostizierte - noch ganz unter dem Einfluß Simmeis - für die damalige Zeit eine Phase »tremdgewordener Kuiturobjektivationen«. die nur vermittels einer wissenschaftlichen Strukturanalyse subjektiv - wie auch immer unangemessen - angeeignet werden könnten. Das Interesse an der Strukturanalyse von »Denkstilen« hat M. sowohl in seiner philosophischen Dissertation Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie als auch in seinen späterenwissenssoziologischen Arbeiten bewahrt. Nach der Revolution im Oktober 1917 und erst Recht nach Lukäcs" überraschendem Eintritt in die ungarische KP politisierte sich der bis dahin nur theoretisierende Sonntagskreis, wenngleich einige Mitglieder, darunter M., dem kommunistischen Anliegen gegenüber eher zweifelnd-distanziert blieben. Bei der von Lukäcs vorgenommenen Reorgamsation der Universität erhielten viele »Sonntägler« einflußreiche Lehrpositionen: M. lehrte Philosophie bis zum Zusammenbruch der Revolutionsregierung im Juli 1919. Wie viele andere ungarische Intellektuelle wählte er danach die äußere Emigration.
      In Deutschland, zunächst in Freiburg bei Heidegger, danach in Heidelberg vor allem bei Alfred Weber widmete er sich, von seinen Eltern finanziell unterstützt, erneut ganz seinem Studium und absorbierte eine Vielzahl von theoretischen Strömungen - u.a. den Neo-Kantianismus Heinrich Rickerts. Husserls Phänomenologie, die Lebensphilosophie -, die er zunächst noch philosophisch, bald jedoch zunehmend im Rahmen der von ihm begründeten Wissenssoziologie zu synthetisieren trachtete. Im Zentrum semer ersten Veröffentlichungen auf Deutsch standen theoretische Fragen der Interpretation »geistiger Gebilde« . bei denen er - ausgehend von Fogarasis Unterscheidung von intentionellem. objektivem und transzendentem Sinn -jeden einfachen Reduktionismus bei der Betrachtung von Ideen zu vermeiden suchte, selbst wenn er sich diesen zunehmend aus soziologischer Perspektive näherte. Seine Konzeption einer soziologischen Interpretation oder Wissenssoziologie entwickelte er in Kontrapunktierung zu Max Schelers .»statischer« Position, von der er seinen eigenen »dynamischen«, vom Historismus ausgehenden Ansatz scharf abhob . obwohl ihn mit Scheler wichtige politisch-weltanschauliche Intentionen verbanden: Beide suchten nach geeigneten Mitteln, um die als Weltanschauungschaos diagnostizierte Krise ihrer Gegenwart zu überwinden, und fanden diese in Ideologiekritik. Kultursynthese und Bildungselite, die darum - zusammen mit der Abwehr des Marxismus - gemeinsame Programmpunkte ihrer jeweiligen Wissenssoziologie darstellten. Im Gegensatz zu Scheler lehnt M. jedoch die Vorstellung emes völlig sinnfremden Unterbaus ab und geht von dem Postulat emer dynamischen Einheit von Geist und Leben aus, wobei er jedoch den sog. seinsmäßigen Fakten eine »Massivität« zuerkennt, obwohl auch sie einen je verschiedenen Sinn haben, je nachdem, in welche der verschiedenen Rekonstruktionen von Geschichte sie als Teile eingefügt werden. Geschichte ist dabei für M. ein Lebens- und Erlebensstrom, der sich durch das erlebende Subjekt und das von ihm Erlebte hindurch vollzieht. M.s lebensphilosophische Uminterpretation des Hegeischen Geschichtsbegnffes sowie sein Interesse an einer »geschichtsphilosophisch-soziologische Totahtätsrekonstruktion« zielen letztlich auf einen metaphysischen Sinn von Geschichte, der den negativen Auswirkungen emes radikal zu Ende gedachten Historismus einschließlich seiner Relativismusproblematik in der ideologisch zerrissenen Weimarer Republik Einhalt gebieten sollte. Auf der Ebene der Totalitätserfassung erscheinen »Sein« und »Sinn« als »hypostasierte Teilsphären, die letzten Endes »Ausstrahlungen« ein und desselben Lebens sind«. Auf der Ebene der soziologischen Zurechnung geistiger Gebilde zum sozialen Sein hält er andererseits an der phänomenologischen Differenz zwischen Geist und Sem fest, sucht aber auchhier eine unmittelbare Reduktion geistiger Standorte auf soziale Schichten zu vermeiden, indem er »geistige Schichten« als Vermittlungsinstanz einfuhrt.
      Bei der Ausarbeitung seiner Wissenssoziologie wendet sich M. einer kritischen Analyse der verschiedenen Versionen des Ideologiebegrifis zu . Durch die Einfuhrung eines wertfreien, totalen und allgemeinen Ideologiebegriffs will er eine unparteiische, soziologisch orientierte Geistesgeschichte ermöglichen, die methodisch eine richtige Zuordnung zum sozialen Substrat erlaubt. Die Analyse des »semsgebundenen Denkens« führt nun aber »unversehens« zu einem wertenden Ideologiebegriff, mit dessen Hilfe »unter den Normen, Denkweisen, Orientierungsschemen ein und derselben Zeit wahre und unwahre, echte und unechte« zu unterscheiden sind, wobei M. als Wahrheitskriterium die Brauchbarkeit der Ideen in der Lebenspraxis ansieht. Das Ineinander-Ãœbergehen von wertfreier in wertende Analyse und von Soziologie in Geschichtsmetaphysik wird besonders deutlich bei M.s Theorie der »dynamischen Synthese«, bei der die relativ sozial freischwebende Intelligenz Partialaspekte des Wissens immer wieder synthetisiert und so einer Totalorientierung immer naher kommt, in der sich der Geschichtssinn schließlich offenbart. M.s Wissenssoziologie, insbesondere sem Ideologie und Utopie ist in den 20er und Anfang der 30er Jahre heftig diskutiert und in verschiedenster Hinsicht von Marxisten und NichtMarxisten kritisiert worden. M. selbst hat durch die bewußte Offenheit seines Denkens, die wechselnde, unscharfe. z.T. widersprüchliche Begriffsbildungen einschloß, zu der kontroversen Rezeption semer Wissenssoziologie beigetragen, wenngleich sein Werk auch eine Fülle von produktiven Einsichten in die Struktur emes bestimmten Denkens sowie in die sozialen Prozesse enthält, die einer bestimmten Denkhaltung zugrundeliegen .
      M. war 1929 als Protessor der Soziologie und Nationalökonomie nach Frankfurt am Main beruten worden, nachdem er seit 1925 Privatdozent in Heidelberg gewesen war. 1933 wurde er — zusammen mit semer Frau, der ungarischen Psychologin Juliska Läng - von den Nationalsozialisten zur Emigration nach England gezwungen, wo er zunächst bis 1941 als Lecturer an der »London School of Economics« tätig war. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus galt M.s Sorge jetzt vor allem den gesellschaftlichen Krisenerscheinungen der modernen ungeplanten Masscn-gesellschatt. Sein politisches Engagement richtete sich auf die Planung der Massendemokratie, bei der soziologische Erkenntnisse und Sozialtechniken als die wichtigsten Mittel der Planung tungieren sollten. Er rezipierte die Methoden der empirischen Sozialtorschung und der Sozialpsychologie, die Psychoanalyse und den Behavioris-mus. um sie in sein Programm emer Umgestaltung von Mensch und Gesellschaft produktiv einzubringen . Freiheit scheint ihm auf Dauer nur in einer stabilen Gesellschatt gewährleistet zu sem. in der die gesellschaftliche Integration in gemeinsamen Wert- und Moralvorstellungen gründet. Es erscheint nicht verwunderlich, daß M. mit dieser Auffassung, die an Durkheim oder sogar Comte erinnert, unter den Einfluß emer religiös motivierten Gruppe namens Moot geriet, die m regelmäßigen Abständen zusammenkam, um die Rolle der Religion in einer geplanten Gesellschatt zu diskutieren. Auch in semer Planungssoziologie kommt der Intelligenz als Teilder planenden Elite eine Schlüsselfunktion zu. Je mehr M. sich mit der Rekonstruktion der krisenhaften Massengesellschatt belaßte, desto mehr entwickelte er ein Interesse an Erziehung und an Kontakten mit Bildungsreformern. Gleichzeitig suchte er durch eine Vielzahl von öffentlichen Vorträgen eine interessierte Zuhörerschaft für seine Idee von einer geplanten freiheitlichen, massendemokratischen Gesellschaft zu gewinnen sowie von dem wichtigen Beitrag, den die Sozialwissenschatten dazu leisten könnten, zu überzeugen . Er strebte danach, seine Ideen über den engen akademischen Kontext hinaus bekannt zu machen. In diesem Sinne begründete er die »International Library of Sociology and Social Reconstruetion«. in der eine Reihe von wichtigen sozialwissenschaftlichen Büchern über aktuelle Zeitprobleme publiziert wurde. Ganz im Sinne seines zunehmenden Interesses an Erziehungsfragen wurde M. 1941 an das »Institute of Education« an der University of London berufen, wo er 1946 zum Professor befördert wurde. Kurz vor seinem Tode im Januar 1947 wurde er als Direktor von Unesco nominiert: diese Position konnte er jedoch nicht mehr antreten.
     


Wolfskehl, karl

»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat. .....
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Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
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Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
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Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
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Zuckmayer, karl

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Wolken, karl alfred

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Wolfskehl, karl

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Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

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Berger, karl-heinz

auch unter den Pseud.: K. Heinz, Charles P. Henry Biografie: *28.7.1 in Köln, +25.11.1 Berlin. K.-H. Berger studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin, 1957/58 folgte ein Studium am Literaturin .....
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Stöppler, karl-michael

Biograhe: *14.11.1 in Alsfeld . K.-M. Stöppler arbeitete nach einem Volontariat mehrere Jahre als Redakteur bei Tages- und Wochenzeitungen. Er studierte Jura und war als Assessor in einer Anwaltskanzlei und beim Bundesvorstand einer Gewerkschaft tätig. Seit 1993 ist er Pressesprecher der Kreisverwal .....
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Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
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Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
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Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
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May, karl

Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien .....
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Krolow, karl

1944 wollte K. den kurz zuvor erschienenen Gedichtband Der grüne Gott von Wilhelm Lehmann rezensieren. Es wäre eine der wenigen öffentlichen Reaktionen auf diese bald richtungsweisenden Verse gewesen, die nicht ins Konzept einer Blut-und-Boden-Literatur paßten. Die Zeitschrift Das Innere Reich konnt .....
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Kraus, karl

Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei, den nationalsozialistischen Ungeist und seine Folgen für .....
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Immermann, karl leberecht

Es gibt kaum einen Antiquariatskatalog, in dem nicht der heute so gut wie vergessene I. mit einem Werk verzeichnet ist, das bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts mit über 80 Auflagen sehr erfolgreich gewesen war: Der Oberhof. Die Popularität dieser Erzählung, die eine abgeschlossene, heile .....
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Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
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Karl marx - zur kritik der hegeischen rechtsphilosophie. einleitung

Der Kampf gegen die deutsche politische Gegenwart ist der Kampf gegen die Vergangenheit der modernen Völker, und von den Reminiszenzen dieser Vergangenheit werden sie noch immer belästigt. Es ist lehrreich für sie, das ancien regime, das bei ihnen seine Tragödie erlebte, als deutschen Revenant seine .....
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