Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

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Mach, Ernst



Das Ich ist unrettbar.« Dies ist eine der Folgerungen, die M. in seinem populär gehaltenen Buch Die Analyse der Empfindungen und das Verhältnis des Physischen zum Psychischen aus seiner dort vor allem erkenntnistheoretisch fundierten »Elementen-Lehre« zieht. Dieses Werk, das die in der natürlichen Umwelt erfahrbaren Dinge ebenso wie das >Ich< als Komplexe darstellt, welche sich bei näherer Betrachtung als relativ unbeständig erweisen und in vorläufig nicht weiter rcduzierbare Elemente zerfallen, erregte großes Interesse bei Schriftstellern wie Musil und Hofmannsthal, deren Ich- und Todesproblematik hier zentral berührt wurde. Bei Musil, der 1908 in Berlin mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit über M. promovierte, schlägt sich dessen Einfluß am deutlichsten nieder. Musils Interesse an M. entspringt der Frage nach der Vereinbarkeit von Naturwissenschaft und Philosophie, doch vermag M.s Monismus - so Musils Kritik - diesen Dualismus letzten Endes nicht autzuheben.
      M. wuchs 111 ländlicher Umgebung nahe bei Wien auf. Der zeitweilige Einzelunterricht durch seinen Vater Johann M.. einen Gymnasiallehrer, sowie seine Erziehung zu manueller Arbeit waren bestimmend für sein späteres pragmatisches Denken im erkenntnistheoretischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Es ist die schon als Schüler gemachte Erfahrung der Lektüre von Kants Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die M. das »Ding an sich« verwerfen und die antimetaphysische Haltung zu einer grundsätzlichen Voraussetzung seines wissenschaftlichen und weltanschaulichen Denkens werden ließ: »Etwa 2 oder 3 Jahre später empfand ich plötzlich die müßige Rolle, welche das .Ding an sich- spielt. An einem heiteren Sommertage im Freien erschien mir einmal die Welt samt meinem Ich als eine zusammenhängende Masse von Empfindungen, nur im Ich stärker zusammenhängend. Obgleich die eigentliche Reflexion sich erst später hinzugesellte, so ist doch dieser Moment für meme ganze Anschauung bestimmend geworden.«
Es ist typisch für M.. daß er seine sinnesphysiologisch psychologischen und physikalischen Abhandlungen oft durch Erfahrungen und Erlebmsse aus seiner Kmdhcit oder seinem alltäglichen Leben erläutert und somit immer wieder unmittelbar die naive Erfahrung als Ausgangspunkt des Denkens und Forschens nimmt.
      Ein weiteres prägendes Element seiner Kindheit waren die Sympathien der Eltern für die Revolution von 1S4S. Die daraus resultierende sozialliberale Haltung M.s, die er übrigens mit den meisten empiristischen Philosophen Ã-sterreichs teilte, und seine Vorliebe für Ideen der Aufklärung zeigen sich in seinen schulreformerischen und populär gehaltenen Schriften. M. begann 185s an der Wiener Universität sein Studium der Phvsik und Mathematik, das er 1S60 mit der Promotion abschloß; bereits ein Jahr später habilitierte er sich. M.s erste große Leistung der Experimentalphysik war die Erzeugung des sogenannten Doppler-Effektes im Laboratorium noch während semer Wiener Dozentenzeit. In der Folge beschäftigte er sich, motiviert durch sein Interesse an der Wahrnehmung, mit der Sinnesphysiologie m Verbindung mit Physik, Physiologie und Psychologie. M. verband seine naturwissenschaftliche Arbeit immer mit erkenntnistheoretischen Fragen nach den Grundlagen der Wissenschaft. Sein bedeutendstes wissenschattsgeschichtliches Werk ist Die Mechanik in ihrer Entwicklung historisch-kritisch dargestellt . Die Kemaussage dieser Arbeit hegt in der Darstellung des Prinzips der Denkökonomie, demzufolge sich das Denken immer nach dem Prinzip des geringsten Aufwandes vollzieht: »Alle Wissenschaft hat nach unserer Auffassung die Funktion. Erfahrung zu ersetzen.« M.s Kritik an der Newtonschen Unterscheidung relativer und absoluter Räume. Zeiten und Bewegungen, die er als metaphysisch ablehnte, beeinflußte die Entwicklung der allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins. Das Prinzip der Denkökonomie ist ebenfalls ein konstituierendes Merkmal des von M. hauptsächlich in der Analyse der Empfindungen entworfenen Empiriokritizismus. Der Empiriokritizismus ist eine erkenntnistheoretische Richtung des älteren Positivismus, der die Reduktion auf Empfindungselemente und deren funktionale Verknüpfung untereinander zur Voraussetzung objektiver Wissenschaft macht. Ich und Welt, Erscheinung und Ding sind keine Gegensätze, vielmehr besteht alles aus gleichartigen Elementen, die nur jeweils unterschiedlich verknüpft sind: »Das Ding, der Körper, die Materie nichts außer dem Zusammenhang der Elemente.« Diese Gedanken M.s hatten vor allem Einfluß auf den logischen Empirismus des Wiener Kreises. Sie provozierten aber auch eine Streitschrift Lenins . die die zunehmende Rezeption Machscher Ideen im Austromarxis-mus und bei den russischen Marxisten verhindern sollte. 1896 wird M.. der seit 1867 Professor für Physik in Prag war. nach Wien auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Philosophie - mit Schwerpunkt auf Geschichte und Theorie der induktiven Wissenschaften - berufen; dort konnte er sich ganz seinen naturwissenschaftlichen und erkenntnistheoretischen Interessen widmen. In diese Zeit fällt sein letztes wichtiges Buch Erkenntnis und Irrtum. Skizzen zur Psychologie der Forschung . Dieses Werk bildete großenteils die Zusammenfassung seiner bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit. Anhand verschiedener Beispiele aus dem Bereich der Forschung wird »die Anpassung der Gedanken an die Tatsachen und die Anpassung der Gedanken aneinander« dargelegt. Der Erkenntnisprozeß stellt in erster Linie einen ökonomischen und biologischen Vorgang dar. M.s Prinzip der Denkökonomie sowie seine antiatomistische Haltung wurden zu zentralen Angriffspunkten der Positivismuskritik von Max Planck, dessen erkenntnistheoretische Ãoberlegungen von der Amiahme einer objektiven Realität unabhängig vom erkennenden Subjekt ausgehen. Trotz der teilweise polemisch geführten Auseinandersetzungen zwischen M. und Planck spricht es für die aufgeschlossene Haltung M.s. daß er in der dritten Auflage von Erkenntnis und Irrtum Friedrich Jodls Kritik an diesem Werk abdrucken ließ und wissenschaftlichen Erkenntnissen keine absolute Gültigkeit beimaß, denn: »Erkenntnis und Irrtum fließen aus den selben Quellen; nur der Erfolg vermag beide zu scheiden. Der klar erkannte Irrtum ist als Korrektiv ebenso erkenntnisfördernd wie die positive Erkenntnis.« Stadler, Friedrich: Vom Positivismus zur â- â- Wissenschaftlichen Weltauftassung«. Am Beispiel der Wirkungsgeschichte von Ernst Mach 111 Ã-sterreich von 1S95 bis 1934. Wien München 1982. Bradley, John: Machs Philosophie der Naturwissenschaften. Stuttgart 1974.
      Gesine Karge


Toller, ernst

»Wer keine Kraft zum Traum hat, hat keine Kraft zum Leben«, läßt T. die Titelfigur seiner Skandal- und Erfolgstragödie Hinkemann sagen, bevor sie resigniert einen Strick knüpft, um sich zu erhängen. Als literarisches Motiv ist der Freitod in seinem ganzen Werk von zentraler Bedeutung. Der Autor sel .....
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Zur geschichte der hermeneutik von luther bis schleiermacher

Die außerordentliche Bedeutung Martin Luthers für den Fortschritt der Auslegungskunst ist nicht zu bezweifeln und schon von Karl Holl prägnant charakterisiert worden . Gerhard Ebe-ling hat in einer grundlegenden Untersuchung Luthers Schriftprinzip aus dessen exegetischen Schriften abgeleitet . Natür .....
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Ernst jünger: »eumeswil« (i977) - utopischer roman als denkspiel

Der Anarch »Wir finden und vergessen uns im anderen; wir sind nicht mehr allein.« Mit diesem Satz schließt Ernst Jüngers Roman »Die Zwille« von 1973. Wem bis dahin die kristallinen Welten Jüngers fremd geblieben waren, der mochte in dem Roman - einer Jugendgeschichte - zum erstenmal etwas wie zwi .....
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Index » Roman Chronik

Ernst wiechert (i878-i950).

In der Erzählung 'Die Majorin" gewinnt ein verzweifelter Heimkehrer den Glauben an das Leben zurück. Tiefe Naturverbundenheit zeichnet die Gestalten des Dichters aus. So lebt der masurische Fährmann in dem innigen Roman 'Die Magd des Jürgen Doskocil" so naturverbunden, daß er sich als ein Teil die .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Ernst junger (geb. i895)

schildert in seinen Werken 'In Stahlgewittern", 'Das Wäldchen 125", 'Feuer und Blut" u. a. die Gewalt eines unmenschlichen und erbarmungslosen Materialkrieges. Audi die Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg fanden in seinen Tagebüchern ihren Niederschlag. Jüngers geistige Haltung ist sehr umstritten .....
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Ernst stadler (geb. i883, gefallen i9i4)

hat mit Georg Heym das männlich-harte Zupacken gemeinsam. Jugendlicher Schwung paart sich bei ihm mit strenger Formzucht. Seine hymnischen Verse reißen den Menschen mit in die geahnte neue, sich umgestaltende Welt: . . . Fühle! Licht und Regen deines Traumes sind zergangen, Welt ist aufgerissen, A .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Der Expressionismus

Ernst moritz arndt (i769-i860)

Wer ist ein Mann? Wer beten kann Und Gott dem Herrn vertraut. Wann alles bricht, er zaget nicht: Dem Frommen nimmer graut. f,,Wer ist ein Mann") Der auf Rügen geborene und in Bonn gestorbene E. M. Arndt schuf in seinen 'Kriegs- und Wehrliedern" Gedichte von unmittelbarer Kraft und fortreißender B .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Ernst theodor amadeus hoffmann (i776-i822)

Der Ostpreuße E. T. A. Hoffmann war eine typisch romantische Doppelnatur: von Haus aus war er Jurist und verteidigte als Kammergerichtsrat in Berlin die Unabhängigkeit des Richterstandes gegen reaktionäre Ãobergriffe, wobei er sich vor allem der freiheitlichen Studenten und des Turnvaters Jahn annah .....
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Lichtung - ernst jandl

manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern. werch ein illtum! Wenn Komiker einen deutsch sprechenden Chinesen nachahmen wollen, so greifen sie zu einem einfachen Trick: Immer dort, wo ein »R« hingehört, sprechen sie ein »L«. Nach diesem Muster funktioniert weitgehend auch das Gedich .....
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Sage vom ganzen - ernst meister

SAGE VOM GANZEN den Satz, den Bruch, das geteilte Geschrei, den trägen Ton, der Tage Licht. s Mühsam im gestimmten Raum die Zeit in den Körpern, leidiges Geheimnis, langsam. Tod immer. 10 Sage .....
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Weber, wilhelm ernst

Hölderlin und Heinse Hock. Erich. In: Euphorion 76, 1982, S. 174 - 179. .....
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Waldinger, ernst

Die Sprachlosigkeit Kamla, Thomas A. In: Exilerlebnis, 1982, S. 444 - 446. .....
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Toller, ernst

Den Müttern Neis, Edgar. In: Krieg im Gedicht, 1980, S. 68 -69. Gemeinsame Haft Rietzschel, Thomas. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 157 - 160. .....
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Steffen, ernst s.

Elsa Krechel, Ursula. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 191 - 193. .....
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Stadler, ernst

Abendrot Martens, Wolfgang. In: ZDP 77, 1958, S. 423 - 425. Abendschluß Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963, S. 143 - 154. Der Spruch Schürer, Ernst. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 1 - 17. Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht Viering, Jürge .....
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Meister, ernst

Apres Apreslude Egyptien, Jürgen. In: Ernst Meister, 1987, S. 21 - 30. Bis der Marmorbruch blutet Soboth, Christian. In: Todes-Beschwörung, 1989, S. 3- 11. Der Grund kann nicht reden Soboth, Christian. In: Todes-Beschwörung, 1989, S. 114- 117. Der Knabe Soboth, Christ .....
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Lotz, ernst wilhelm

Aufbruch der Jugend Berghahn, Klaus L. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 106- 124. Meurer, Reinhard. In: Expressionismus, 1992, S. 24 - 29. .....
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Langes, ernst

Die Majestät Gottes Gajek, Bernhard. In: Moderne Lyrik, 1964, S. 26 - 31. .....
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Schleiermachers hermeneutik - medium der vermittlung zwischen den traditionen, ferment neuer konzepte

Mit Schleiermachers Hermeneutik beginne in jeder Hinsicht etwas grundsätzlich Neues, das Verstehen als solches werde zum Problem gemacht, und so stelle die psychologische Interpretation »sein Eigenstes« dar: lange ist diese Meinung die vorherrschende gewesen - angefangen mit Wilhelm Dilthey, gestütz .....
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Lehre 2: rede - macht und erkenntnis

Nicht am geringsten hat zu Biberkopfs Schicksal beigetragen, daB er nicht richtig zu sehen versteht, dai? sein Blick entweder leer und stumpf oder vom sinnlichen Begehren getriibt und kurzsichtig ist, auf den naheliegenden Vorteil reflektierend. So mul? er am Ende das distanzierte Betrachten erst le .....
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Index » Romane der Weimarer Republik » GOODBYE TO BERLIN

Die macht der leser

Natürlich hatte er auch Glück, denn seine Art zu schreiben traf den Geschmack der Leser und entsprechend gut verdiente er. Schnell war er zu so etwas wie einer Marke geworden. Die Leute lasen Dickens, wie man heute eine bestimmte Jeans trägt oder ein bestimmtes Auto bevorzugt. So ein Markenbewusstse .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Brotlose Kunst

Stadler, ernst

Der Reserveoffizier S. fiel schon wenige Wochen nach Kriegsausbruch. Als Ende 1914 auch Georg Trakl im Lazarett an einer Ãoberdosis von Drogen starb, stilisierte der bedeutendste Verlag des derzeit tonangebenden Expressionismus die beiden zusammen mit Georg Heym zum fuhrenden »lyrischen Dreigestirn« .....
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Niebergall, ernst elias

»Jener bekannte Niebergall ist zweifellos ein Kerl gewesen«, schrieb Alfred Kerr 1915 in seiner Kritik der ersten Berliner Datterich-Aufführung, die an den einhundert Jahre zuvor geborenen Dichter erinnerte. Vor den Jubiläumsaktivitäten in Berlin und anderswo war er nur in seiner Heimatstadt bekannt .....
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Jünger, ernst

Ende 1913 hielt es ein verträumter, musisch hochbegabter Apothekersohn in der vom Wilhelminismus geprägten provinziellen Enge seines Heimatortes nicht mehr aus. Berauscht von Fernweh und Abenteuerlust unterzeichnete der Achtzehnjährige einen Vertrag mit der Französischen Fremdenlegion und brannte na .....
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Jandl, ernst

»ab 1952 erschienen meine gedichte in Zeitschriften, 56 in einem buch, andere äugen. 55 erfolgte, parallel zu privaten Umwälzungen, die Zuspitzung zu groteske und experiment. neue freunde, friederike mayröcker, artmann, rühm, regten an, stramm arp schwitters gertrude stein wurden angewandt, die mögl .....
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