Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

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Luther, Martin



»Lieber freund, ich wevsz wol was ich rede. Aristoteles ist mir i so wol bekant als dir und dcynis gleychen. ich hab yhn auch üeleszen unnd gehöret mit mehrem verstand, dan ; sanct Thomas odder Scotus. des ich mich on hoffart turnen, und wo es nodt ist. wol beweyszen kann.« Das ist die hoch-; mutige, aber ernst gemeinte Selbsteinschätzung eines Man- nes. dessen Namen man in den Darstellungen der Philoso-i phiegeschichte meist vergeblich suchen wird. Der Eindruck des Anmaßenden verstärkt sich noch, wenn man bedenkt, daß Aristoteles für die hoch- und spätmittelalterliche Philoso- phie nicht einfach irgendein Denker war, sondern der Philo-soph schlechthin; ihr Philosophieren bestand denn auch zu einem guten Teil darin, die großen Werke des Philosophen zu kommentieren und zu diskutieren. Daß L.. dem selbsternannten Anstoteleskenner. eine philosophiegeschichtlich relevante Bedeutung niemals zuerkannt worden ist, kann man verstehen: Seine Lebensarbeit blieb, von den - allerdings immensen - sprach- und literaturgeschichtlichen Folgen seiner Bibelübersetzung abgesehen, auf den Bezirk von Kirche und Theologie beschränkt. Und doch gibt es Gründe für die Vermutung, er sei zu Unrecht philosophisch übersehen worden. Es ist zunächst nicht unwichtig, an die fundierte philosophische Ausbildung zu erinnern die L. genossen hat. Aus einfachem Hause stammend, besuchte er. der eitrig geförderte älteste Sohn, die Lateinschulen in Mansfeld und Magdeburg, schließlich -wohl wegen der Nähe der mütterlichen Verwandten - in Eisenach. Von dort kam er 1501 nach Erfurt, um das vierjährige philosophische Grundstudium aufzunehmen, das auch jeder angehende Jurist. Mediziner und Theologe zu durchlauten hatte. Der Fächerkanon entsprach zwar noch dem klassischen Programm der sieben treien Künste , hatte sich aber doch insofern verlagert, als die im Hochmittelalter einsetzende, umfassende Aristotelesrezeption nun die Akzente bestimmte. Entsprechend hat L. in Erfurt v.a. Logik. Physik , Moralphiloso-phie und Metaphvsik studiert. In diese Zeit fällt wohl auch die intensive Lektüre der antiken Dichter und Autoren, aus denen er dann zeitlebens, wo es ihm passend erschien, zu zitieren pflegte. Nach diesen vier philosophischen Jahren nahm L. sogleich - dem Wunsch des Vaters entsprechend - das Studium der Jurisprudenz aut. brach es jedoch schon wenige Wochen später wieder ab. weil er unter dem Eindruck einer tiefen durch den Blitzschlag von Stottemheim ausgelösten Krise gelobt hatte und auch willens war. cm Mönch zu werden. Am I7. Juli 1505 trat er bei den Augustiner-Eremiten ins Kloster ein. Eben zum Priester geweiht, nahm er 1507 aut Anweisung seines Ordensoberen das wissenschaftliche Theologiestudium auf. mit dem zugleich die Pflicht zu moralphilosophischer Lehrtätigkeit verbunden war. Mit der scholastischen Dogmatik wurde L. v.a. durch die Werke der Nommalisten Wilhelm von Ockham und Gabriel Biel. ferner von Duns Scotus. Petrus von Aillv und Thomas von Aquin vertraut. Die entscheidende Bedeutung kamjedoch Augustinus zu, den L. intensiv studierte und der ihm später zu einem - vor allen Scholastikern bevorzugten - Kronzeugen seiner reformatorischen Erneuerung geworden ist. Daneben kam es auch zu Begegnungen mit der areopagitischen . romanischen und deutschen Mystik sowie, wenn auch nur m beschränktem Maße, mit dem deutschen Humanismus .

      Im Horizont der damit umrissenen philosophisch-theologischen Bildung und unter ständigem Bezug aut sie hat L. sein Leben lang theologisiert. Die vielen Abgrenzungen gegen die Philosophie und zumal gegen Aristoteles richten sich, genau besehen, zumeist gegen deren theologische Inanspruchnahme. Einer aristotelisch überwucherten, philosophischen Theologie stellt L. eine sich als biblisch verstehende Theologie entgegen: Allein der Schritt, meinte er. nicht aber der Philosophie sei die dem Theologischen angemessene Denk- und Redeweise zu entnehmen. Ãœbrigens ist L. in dieser Antithese durchaus nicht originell: Wesentliche Anstöße verdankt er Wilhelm von Ockham und - vor allem - Augustinus.
      Besonderes Interesse verdienen in diesem Zusammenhang L.s Äußerungen zur Vernuntt. Man kennt davon, wenn überhaupt, meist nur die drastischsten Urteile. Aber L. argumentierte auch hier ditferenziert und situanonsbezogen. So hat er in einer Disputationsthese von 1536 die menschliche Vernunft als etwas »geradezu Göttliches« gerühmt. Daneben stehen freilich heftige Invektiven wie etwa die von der »Hure Vernuntt«. Das ist jedoch keine schäumende Polemik, sondern eine in aller Drastik präzis gebrauchte Metapher. Die Vernunft, soll das heißen, ist ehrlos, sie treibt es mit jedem. Darm klingt an. daß die Vernunft, obwohl an sich »geradezu göttlich«, durch einen ihr nicht gemäßen Gebrauch pervertiert werden kann. Die Vernunft gewährleistet nach L. keineswegs einen vernünftigen Gebrauch ihrer selbst. Vielmehr habe sie die Tendenz, sich absolut zu gebärden. Das wird vor allem bei der - für L. zentralen -Frage akut, was den Menschen letztlich gewiß machen kann. Wollte die Vernunft auch daraut noch antworten, so machte sie sich emer Grenzüberschreitung schuldig. Das klingt moderner, als es gemeint ist. L. interessierte sich für die Vernunft nie im Hinblick auf die Dialektik ihres Selbstverhältnisses, sondern immer nur als Antipode des Glaubens. Es ist denn auch eme Pflicht des Glaubens, die Beziehungen, aber auch die Scheidelinie zur Vernunft fortwährend neu zu bedenken.
      Am Anfang seiner biblischen Professur in Wittenberg, die L. von 1512 bis zu seinem Tod bekleidet hat, steht eine äußerst intensive und fruchtbare Schaffensperiode, während der sich der retormatorische Neuansatz aus den traditionellen theologischen Denktormen herauszuschälen begann. Die Konsequenzen wurden einer breiteren Öffentlichkeit durch die 95 Thesen vom Herbst 1517 bekannt, deren reformatorischer Gehalt L. dann im Streit mit Rom und Reich immer weiter profiliert hat. Auf dem Höhepunkt semes theologischen Aufbruchs. 1520. hat er eme Reihe von - vielfach allgemeinverständlichen - reiormatorischen Hauptschriften verfaßt, deren bekannteste und am meisten rezipierte l 011 der Freiheil eitles Chrisienmenschen handelt. Trotz des Gleichklangs der Vokabeln kommt L. jedoch für die Vaterschaft des neuzeitlichen Freiheitsgedankens kaum ernstlich in Frage. Er selbst wollte nur den paulinischen Ruf der Freiheit erneuern. Darin wird zweierlei deutlich: Die Freiheit, um die es L. geht, ist nicht als menschliches Vermögen bzw. als ontologische Verfassung gedacht, sondernals eine Freiheit, in die sich der Glaube an Christus versetzt sieht. Und: Nicht eine allgemein menschliche, sondern die christliche Freiheit hat L. im Blick. Sein Anliegen faßt er in die Doppelthese zusammen: »Eyn Christen mensch ist eyn freyer herr über alle ding und niemandt unterthan. Eyn Christen mensch ist eyn dienstpar knecht aller ding und ydermann unterthan«. Die beiden Sätze beziehen sich asymmetrisch aufeinander. Denn die Reihenfolge von der Freiheit zur Dienstbarkeit ist unumkehrbar. Und während sich das Knecht-Sein auf das Verhältnis zu den anderen Menschen bezieht, gilt das Herr-Sein nur in bezug auf die Dinge, nicht auf die Menschen. Die Dialektik von Herr und Knecht ist darum nicht gemeint, ebensowenig die von Seele und Leib. Vielmehr ist in beiden Sätzen vom ganzen Menschen die Rede: Zuerst in seinem Verhältnis zu Gott, dann in dem zu den Menschen. Der Glaube, will L. sagen, befreit den Menschen aus dem Zwang zur Selbstermächtigung, und er macht ihn frei zum Dienst an den Nächsten. Kurz: Er ist frei aus Glauben zur Liebe. Die damit gesetzte Freiheit hat ihren Ort zwischen Gott und Mensch; sie läßt sich nicht zu einem menschlichen Handlungsbegriff säkularisieren. Die Freiheit, die L. meint, ist die Freiheit des Gewissens, nun aber wieder in exklusiv theologischem und darum gerade nicht neuzeitlichem Sinn. Für ihn ist die Gewissensfreiheit nicht Ausdruck der Autonomie des Menschen. Das Gewissen ist darin frei, daß es sich in Gott gebunden und darum den Zumutungen anderer Mächte enthoben weiß.
      In den auf die Freiheitsschrift folgenden Jahren widmet sich L. der inneren Konsolidierung seiner Theologie wie der kirchlichen Organisationsstruktur. Für seine Popularität, aber auch für den reiormatorischen Aufschwung insgesamt bringt das fahr 1525 den entscheidenden Kulminationspunkt. Äußerer Anlaß ist der Bauernkrieg, aber auch die Auseinandersetzung mit Erasmus hat damit zu tun. Erneut geht es dabei um das Freiheitsproblem. Erasmus, der spätestens seit 1521 den Bruch mit L. für irreparabel hielt, legte 1524 eine öffentliche Stellungnahme vor: De libero arbitrio . Er hat damit ein Thema von theologischer, philosophischer und ethischer Relevanz angeschlagen, mit dem sich zugleich eine Kernfrage der reformatorischen Lehre verknüpfte. Die menschliche Willensfreiheit betreffend, votierte Erasmus für eine moderate, ausgleichende Lösung: Auf dem Heilsweg des Menschen zu Gott sei etliches der göttlichen Gnade, anderes dem menschlichen Willen zuzuschreiben. Jedenfalls sei dem Menschen aber die Willenskraft eigen, dem Heil sich zu- oder von ihm sich abzuwenden. Im Herbst 1525 kommt L.s Entgegnung: De servo arbitrio . Darin folgt er Schritt für Schritt der erasmischen Argumentation, die er teils scharf polemisch, teils streng argumentierend erwidert. Seine These ist: Auf das Gottesverhältnis bezogen ist der Wille des Menschen gänzlich gebunden, im Umgang mit den weltlichen Dingen hat der Mensch dagegen Entscheidungsfreiheit. L. denkt den menschlichen Willen damit nicht in Analogie zum freien Willen Gottes, sondern aus der Fundamentalunterscheidung von Schöpfer und Geschöpf. In seinem Verhältnis zu Gott kann es für den Menschen keine neutrale Wahlfreiheit geben, weil er immer schon so oder so bestimmt ist. Um es mit einem von L. selbst gebrauchten Bild zu sagen: Der Mensch ist ein Reitpferd, das entweder von Gott oder vom Teufel geritten wird. Diese Auskunft ist nicht deterministisch gemeint. Ihre Pomte zielt vielmehr dahin, das Gottsein Gottes uneingeschränkt zur Geltung kommen zu lassen. Eine innere Konsistenz wird man der Autiassung L.s - die im übrigen bis heute kontroversdiskutiert wird - nicht absprechen wollen. Ihr Grundmotiv nährt sich aus der Sorge, die im Glauben empfangene christliche Freiheit werde bei Erasmus durch die Eigenmächtigkeit des Menschen gefährdet. L.s massiv formulierte Warnung vor einer Mo-ralisierung des Christlichen unterscheidet ihn vom Tenor der scholastischen wie der neuzeitlichen Anthropologie.
      Zu anderen philosophischen Fragen äußerte sich L. nie im Zusammenhang. Die vielen einschlägigen Bemerkungen, die es allerdings gibt, sind stets in einen konkreten theologischen Kontext eingebettet. Diese philosophischen Brocken< hat er niemals ausgearbeitet, weil er an ihnen kein selbständiges Interesse nahm. Ihrem interpretierenden Nachvollzug eröffnen sich gleichwohl wichtige Einsichten in L.s philosophische Reflexion. Das gilt zunächst schon für die Ontologie. Es gibt genügend Hinweise dafür, daß er die herkömmliche aristotelische Substanzontologie durch eine relationale Ontologie ersetzt wissen wollte. Das zeigt sich v.a. in der Lehre vom Menschen. Das Wesen des Menschen, urteilt L.. lasse sich in den Kategorien einer substantialen Anthropologie der Seelenvermögen nur unzulänglich bestimmen. Von erschließender Bedeutung seien dagegen die Verhältnisse und Relationen, in denen der Mensch steht. Diesen deutlichen, wenn auch nicht konsequent explizierten Ansatz hat man eine »relationale Anthropologie der Daseinsmächte« genannt . Ein zweites, vielleicht noch breiter angelegtes Feld ist L.s Sprach- und Ãœbersetzungstheorie. Auch sie ist nirgendwo entwickelt, sondern muß aus verstreuten Reflexionssplittern rekonstruiert werden. Dabei zeigt sich, daß die Fülle der im Spätmittelalter diskutierten sprachtheoretischen Problemstellungen für ihn ohne Interesse war. Dagegen galt seine ganze Aufmerksamkeit dem kommunikativen Charakter der Sprache. »Das Wresen des Wortes besteht darin, gehört zu werden«: Das ist zwar über das göttliche Wort gesagt, gilt jedoch zugleich für das menschliche Wort, das in seiner Natur, aber auch in seiner Defizienz erst von dort her bestimmbar wird. Dieses kommunikative, am wirkenden Wort sich orientierende Sprachverständnis ist das theoretische Fundament von L.s sprachgestaltenscher Kraft, die allenthalben und zumal auch außerhalb von Theologie und Kirche eine hohe Wertschätzung gefunden hat.
      Als Beispiel für die Beiläufigkeit, mit der bei L. phüosophische Einsichten formuliert sind, kann auch sein berühmter Zettel von 1546 gelten, jene unmittelbar vor seinem Tod geschriebene, letzte schriftliche Notiz. Von ihr ist zumeist nur der - mit Pathos zitierte - Schlußsatz bekannt. In Wahrheit handelt es sich um eine dicht und überlegt formulierte hermeneutische Erkenntnis. Am Beispiel der Hirtengedichte Vergils, der politischen Schriften Ciceros und der biblischen Propheten macht L. klar, daß sich rechtes Verstehen nicht in einer nur kognitiven Aneignung erschöpfen kann, sondern erst in lebenspraktischer Verifikation ans Ziel gelangt: »Den Vergil in seinen Bucolica und Georgica kann niemand verstehen, er wäre denn zuerst fünf Jahre Hirt oder Bauer gewesen. Den Cicero in seinen Briefen versteht niemand, er wäre denn zwanzig Jahre in einem bedeutenden Staatswesen tätig gewesen. Die Heilige Schrift glaube niemand genügend verschmeckt zu haben, er habe denn hundert Jahre zusammen mit den Propheten die Gemeinden geleitet«. Dem folgt schließlich jener oft zitierte Spruch, der kerne erbauliche Floskel ist, sondern das hermeneutische Fazit zieht: »Wir sind Bettler. Das ist wahr.«
Ebcling. Gerhard: Luther. Einführung in sein Denken. Tübingen ^ 19S1.
      Jüngel, Eberhard: Zur Freiheit eines Christenmenschen. Eine Erinnerung an Luthers Schrift. München 1978.

      Albrecht Beutel


Luther, martin

Ach Gott, vom Himmel sieh darein Hahn, Gerhard. In: Luthers Lieder, 1981, S. 82 - 96. Aus tiefer Not schrei ich zu dir Hahn, Gerhard. In: Luthers Lieder, 1981, S. 250 - 267. Christ ist erstanden gebessert Hahn, Gerhard. In: Festschrift Kuhn, 1969, S. 326 - 345. Hahn, Gerhard. In: Luth .....
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Luther, martin

Martin Luther ist die wichtigste Gestalt der Reformationsbewegung zu Beginn der Neuzeit. Ihm ging es darum, die biblischen Texte verstehbar zu machen und auf ihren Grundsinn zurückzuführen, statt sie in Traditionen und Dogmen festgelegt zu sehen. Besonders durch seine Ãœbersetzung der -* Bibel ins D .....
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Luther, martin

Im Jahre 1521 trat L., ein 38jähriger Mönch, in Worms vor den Kaiser und die Reichsstände. Als Wortführer in eigener Sache verteidigte er seine Wirksamkeit und seine Schriften, dazu die Gewissensfreiheit, ohne zu widerrufen. Ein Akt öffentlichen Widerstands, der in der deutschen Geschichte seinesgle .....
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Martin luther (i483—i546)

Martin Luther wurde am 1. November 1483 in Eisleben als Sohn eines Bergmannes geboren. 1505 wurde er Augustinermönch, 1507 Priester und bereits 1508 Dozent für Dialektik und Ethik in Wittenberg, wo er am 31. Oktober 1517 seine berühmten 95 Thesen an die Pforte der Schloßkirche anschlug, die die Refo .....
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Martin luther (i483-i546): aus tiefer not schrei ich zu dir

Lieder wurden schon vor 1500 im Gottesdienst gesungen und bereits im Spätmittelalter traten an die Stelle lateinischer Hymnen auch deutsche Lieder. Aber erst mit der Reformation erhält das Kirchenlied seinen festen Platz im Gottesdienst und im Gemeindeleben. Als Bitte, Ermahnung oder Lobgesang, als .....
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Der liebsten augenschein - martin opitz (i597-i639): jetzund koempt die nacht herbey

Jetzund kompt die Nacht herbey / Vieh und Menschen werden frey / Die gewünschte Ruh geht an; Meine Sorge kompt heran. Schone glänzt der Mondenschein; Und die güldnen Sternelein; Froh ist alles weit und breit / Ich nur bin in Trawrigkeit. Zweene mangeln überall An der schonen Sterne Zahl; Diese Ste .....
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Luther - conrad ferdinand meyer (i825-i898)

WlE GEMEISSELT Luther Je schwerer sich ein Erdensohn befreit, Je mächtger rührt er unsre Menschlichkeit. Der selber ich der Zelle früh entsprang, Mir graut, wie lang der Luther drinnen rang! Er trug in seiner Brust den Kampf verhüllt, Der jetzt der Erde halben Kreis erfüllt. Er brach in Todes .....
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Kurtmartin magiera in den sand geschrieben

Analyse Die Geschichte ist nur auf dem Hintergrund der europäischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu verstehen. Die Industriestaaten brauchen mehr Arbeitskräfte, als ihre eigene Bevölkerung stellen kann. Einige Staaten haben einen Ãœberschuß an arbeitsfähigen Menschen, die nu .....
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Barkawitz, martin

Biograhe: *1 in Hamburg. M. Barkawitz studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung und Berufstätigkeit in diesem Fach Germanistik und Soziologie. Mit seiner Abschlussarbeit über John Sinclair stellte er sich beim Bastei Verlag vor und bewarb sich gleichzeitig als Autor. Seit 1997 hat er ca. 50 Jer .....
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Bick, martina

Biografie: *1 in Bremen. M. Bick studierte Philosophie, Musikwissen- schaft und Germanistik in Münster und Hamburg. Anschließend war sie in verschiedenen Berufen tätig. Bevor sie sich dem Krimigenre zuwandte veröffentlichte sie Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und im Rundfunk. Im Som .....
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Fiess, martina

Biografie: T7.10.1 in Pforzheim. M. Fiess studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Politologie und promovierte in Philosophie. Sie war als Journalistin, Sachbuchautorin und Re- dakteurin tätig; heute arbeitet sie als Konzeptionerin und Texterin für Presse und Werbung. Sie ist Mitglied bei den Büc .....
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Wieland, christoph martin

»Freuen Sie sich mit mir! Herr Wieland hat die ätherischen Sphären verlassen, und wandelt wieder unter den Menschenkindern.« Gotthold Ephraim Lessings ironische Bemerkung im 63. Literaturbrief , den er W.s Trauerspiel Lady Johanna Gray , dem ersten deutschen Drama in Blankversen, widmet, bezieht sic .....
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Martin, hansjörg

Biografie: 1.11.1920 Leipzig, tll.3.1 Mallorca. H. Martin studierte an der Leipziger Kunstakademie Gebrauchsgrafik und angewandte Kunst. Nach dem Krieg zog er als Maler und Zirkusclown durch Norddeutschland, arbeitete als Leiter des Volksbildungswerks in einer norddeutschen Stadt, war Schaufensterde .....
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Martini, manuela

Pseudonym Biografie: *21.10.1 in Mainz. M. Martini studierte Literaturwissenschaft, arbeitete als Regieassistentin, drehte Werbe-, Industrie- und Dokumentarfilme . Zahlreiche längere Aufenthalte in Australien. M. Martini lebt in München und zeitweise in Australien. Ihr erster Kriminalroman Outback .....
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Walser, martin

W. ist ein freundlicher Mensch mit einem unbestechlichen Blick, für den das Schreiben einem Mittel zum Ãœberleben gleichkommt. Wenn er nicht selbst redet, dann ist seine Hand fast immer in Bewegung, macht Striche, zeichnet Figuren, notiert Sätze, Gedanken, Beobachtungen. Dieses Sichbewegen — »wer .....
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Opitz, martin

Er müsse sich »hefftig verwundern«, schreibt O. in der Vorrede zu seinen Teutschen Poemata , »daß / da sonst wir Teutschen keiner Nation an Kunst und Geschickligkeit bevor geben/doch biß jetzund niemandt under uns gefunden worden/so der Poesie in unserer Muttersprach sich mit einem rechten fleiß und .....
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Martin opitz - buch von der deutschen poeterei

Das I. Kapitel Vorrede [...] Wiewohl ich mir von der deutschen Poeterei, auf Ersuchung vornehmer Leute und dann zu besserer Fortpflanzung unserer Sprachen, etwas aufzusetzen vorgenommen, bin ich doch solcher Gedanken keineswegs, daß ich vermeine, man könne jemanden durch gewisse Regeln und Gesetz .....
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Martin opitz - deutsche poemata

Ãœber des hochgelehrten und weitberühmten Danielis Heinsii Niederländische Poemata Die deutsche Poesie war ganz und gar verloren, Wir wußten selber kaum, von wannen wir geboren, Die Sprache, vor der vor [1] viel Feind erschrocken sind, Vergaßen wir mit Fleiß und schlugen sie in Wind. Bis Euer[2] .....
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Spiegelberg, martin

Biografie: *1 in Hamburg. M. Spiegelberg trat schon als Schüler mit verschiedenen Schul- und Amateurbands auf. 1976 war er Mitbegründer der Band »Kitty Winter Gipsy Nova«. 1977 wurde er zum Berufsmusiker und spielte in der Folge mit seiner Band zwei Schallplatten ein. Er arbeitete mit Bill Ram-sey z .....
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Schüller, martin

Biografie: *29.3.1 in Haan. M. Schüller lebt und arbeitet in Köln, seit 1999 als Schriftsteller. Von 1995 bis 1998 schrieb er eine regelmäßige Glosse in der Kölner Stadtrevue. Langjährige, prägende Erfahrung als Nachttaxifahrer und Musiker. Kriminalromane: 2000 Jazz, Köln-Krimi 18, Emons; 2001 Kill .....
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Muser, martin

Biografie: 20.7.1965 in Stuttgart. M. Muser studierte Kommunikationswissenschaften an der Hochschule der Künste Berlin und arbeitet als Stoffentwickler und Dramaturg für Film- und Fernsehen in Berlin. Kriminalromane: 1997 Granitfresse, Argument 2023; 2001 Das ohmsche Gesetz, Argument 2063 Kontakt .....
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Martins, toby

auch unter dem Pseud.: Brian Aber-crombie Biografie: *22.3.1 in Freiburg i.Br. T. Martins studierte Jury, Psychologie und Geschichte in Tübingen, Freiburg i.Br. und Austin/Texas . Seit 1985 arbeitet er als Journalist in Hamburg und hat sich durch zahlreiche Fachpublikationen einen Namen gemacht. Na .....
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Zur geschichte der hermeneutik von luther bis schleiermacher

Die außerordentliche Bedeutung Martin Luthers für den Fortschritt der Auslegungskunst ist nicht zu bezweifeln und schon von Karl Holl prägnant charakterisiert worden . Gerhard Ebe-ling hat in einer grundlegenden Untersuchung Luthers Schriftprinzip aus dessen exegetischen Schriften abgeleitet . Natür .....
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Zur geschichte der auslegung von den anfängen bis zu luther

Jeder Versuch einer Skizze der hermeneutischen Positionen und Modelle könnte den falschen Eindruck hervorrufen, es gebe eine kontinuierliche Entwicklung von den Ursprüngen der griechischen Philosophie bis zu den >Zielformen< der zeitgenossischen Hermeneutik von Hans-Georg Gadamer und Paul Ricceur. G .....
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Wieland, christoph martin

Christoph Martin Wieland gilt neben Gotthold Ephraim -»Lessing als einer der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung. Anders als Lessing ist Wieland jedoch weniger kritisch-analytischer Aufklärer als vielmehr ein sprach-und formgewandter Schöngeist. Seine Werke sind rokokohaft-graziös, spiele .....
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