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Philosophen biographisch

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Locke, John



Auch jenseits der Philosophie waren die Interessengebiete von L. weit gespannt: So bedachte er seine Landsleute reich mit Traktaten über Weinbau, mit Reiseberichten und praktischen ökonomischen Kompendien, wie das eigene Hab und Gut zu mehren sei. Die Nachwelt versetzte der Enzyklopädist L. mit seinem allumtassenden Wissen in Schrecken und Bewunderung: Es gab nichts, worüber er nicht auf dem vollen Kenntnisstand seiner Zeit etwas beizutragen wußte, das für die europäische Aufklärung bahnbrechend war. ihr zumindest jedoch neue Anstöße gab. Er schrieb in geradezu epischen Dimensionen über Erkenntnistheorie. Rechts- und Staatsphilosophie. Theologie, Bibelexegese. Kirchenpolitik, Ökonomie und Finanzwissen-

Schaft. Mathematik. Medizin und Pädagogik. Neben die schreibende Reflexion gesellte sich jedoch noch eine umfangreiche praktische Tätigkeit als Arzt, Erzieher, Regierungsbeamter. Politiker und Geschäftsmann. Die Grundlage für diese gewiß nicht schulmäßige Gelehrsamkeit - L. lehnte, wie vor ihm schon Thomas Hobbes, den scholastischen Universitätsbetrieb ab - wurde für den Sohn emes Gerichtsbeamten aus der Nähe von Bristol durch eine klassisch-philologische Ausbildung an der Westminster School gelegt. Darauf folgten die jähre des Studiums der Logik. Sprachen. Metaphysik und der zunehmenden Beschäftigung mit Fragen der Chemie und Medizin, wie sie von dem Physiker und Chemiker Robert Boyle nach empirischen Methoden entwickelt wurden. Die Zeit in Oxford war für L. mit der Ernennung zum Dozenten für Rhetorik und Philosophie gekrönt. Gleichzeitig begann er auch erste politische Pamphlete zu verfassen, die noch von einem stark royalistischen Autoritätsglauben zeugen. In dieser Phase orientierte er sich stark an den Positionen von Hobbes, was er jedoch zeitlebens abstritt mit der Behauptung, er habe nie etwas von ihm gelesen. Dessen profilierte Gegnerschaft sollte er erst sehr viel später mit seiner radikal-liberakstischen Grundhaltung antreten. In den 60er Jahren machte er Erfahrungen in diplomatischen Missionen, setzte sich intensiv mit den Schriften von Descartes auseinander, bis er schließlich 1667 in das »Exeter House« nach London zog und in die Dienste von Anthony Ashley Cooper trat, dem späteren Lordkanzler Earl of Shaftes-bury. mit dem er bis zu dessen Tod mehr als nur freundschaftlich verbunden war: Er war Hausarzt, Erzieher - und Regierungsbeamter. Während dieser Zeit testigte sich bei L. eine durchweg republikanische Gesinnung, nicht zuletzt durch den Einfluß seines Freundes und Gönners. 1668 wurde er Mitglied der hochangesehenen »Royal Society wegen seiner Verdienste auf naturwissenschaftlichem und ökonomischem Gebiet. Zwischen 1675 und 1679 verbrachte der lebenslange Asthmatiker L. einen Erholungs- und Studienaufenthalt in Frankreich, lebte dann weitere vier Jahre wieder in London, begleitet von ständiger Sorge um seine persönliche Sicherheit, da sein Weggefährte und Mentor Shaftesburv wegen einer Verschwörung gegen die geplante Thronfolge der Stuarts nach Amsterdam fliehen mußte. Ihm folgte er 1683 ins holländische Exü; während seiner sechsjährigen Abwesenheit wurde ihm die akademische Lehrbefugnis aberkannt. Erst mit der Thronbesteigung Wilhelms von Oranien nach der »Glonous Revolution« kehrte L. nach England zurück; in seine früheren Ehren wiedereingesetzt. le!..ite er jedoch das Angebot eines Regierungsamtes aus gesundheitlichen Gründen ab und publizierte in seinen letzten vierzehn Lebensjahren sein immens umfangreiches Gesamtwerk, dessen einzelne Teile im Laufe der Jahre nebeneinander entstanden. 1696 wurde er in die königliche Sonderkommission für Handelstragen berufen. Bis zu seinem Tod befaßte er sich mit Fragen der Kommentierung des Neuen Testamentes.
      Typisch für ihn ist die enge publizistische Anbindung seiner Themen an seine jeweilige praktische Tätigkeit. Philosophie entsteht so durch Abarbeitung an empirischem Wissen und Erfahrungswerten. Für L. wäre die Selbstetikettierung unter dem Mantel der Philosophie allem sicherlich zu einem Definitionsproblem des Begriffs an sich geworden. Obwohl er mit seinem Denken die passenden Worte in der historisch richtigen Stunde fand, dem Zeitalter der Aufklärung und der Emanzipation des Bürgertums, tat er sich doch schwer, mit dem Ruhmestitel »moderner Aristoteles« umzugehen; geeigneter schien ihm sein gelegentlich verwendetes Pseudonym »Philan-tropus«, der Menschenfreund. Der jMensch - sein Denken und Wahrnehmen, die gesellschaftliche Einbindung bis hin zur Organisation des Staates, das Verhältms zu Gott und Kirche - war trotz aller Weitschweifigkeit seiner Traktate und Essays immer zentraler Gegenstand der wissenschaftlichen Bemühung. L. suchte dem bislang nur unvollkommen etablierten bürgerlichen Subjekt die freie Selbstbestimmung im Rahmen einer durch Volkssouveränität garantierten Eigentumsgesellschatt zu sichern. Infolge seiner radikal liberalistischen Diktion avancierte er zu einem der wichtigsten Theoretiker der Aufklärung sowohl in Frankreich als auch in Deutschland von 1689. der literarisch durchmoduliert in Lessings Sathan und Schillers Don Karlos wiederkehrT). Das philantropische Selbstverständms bedarf allerdings einer deutlichen Einschränkung: Das zur Mündigkeit emanzipationsfähige Subjekt ist für L. immer auch das besitzende. Recht auf Eigentum durch selbständige Arbeit erwerbende bürgerliche Individuum, das sich durch Kapitalakkumulation von der Feudalaristokratie und der Klasse der Besitzlosen, der Lohnabhängigen, abhebt. L.s Gesellschaftsvertrag und die damit verbundene Forderung nach Gewaltenteilung basieren auf einer Klassengesellschaft, die gerade ihren puritamschen Kinderschuhen zu entwachsen beginnt und Eigentum als ein »vernünftiges Gut«, als durch »vernünftige Arbeit« erworbenes politisches Anrecht begreift. Wer nichts hat. ist also an seiner politischen Unmündigkeit selbst schuld. L. selbst gehörte nicht von ungefähr zu den Besitzenden; er hinterließ nach seinem Tod ein Vermögen von 20000 Pfund, das er unter anderem als Mitbegründer und Aktionär der Bank of England durch Kapitalverzinsung erlangt hatte. Soine consideratioiis ofthe coiisequeiues ofthe lowering oj interest werden das erste Standardwerk der gerade entstehenden modernen pohtischen Ökonomie. Für sem ganzes Denken und Handeln gilt die Maxime: Alles geschieht zum praktischen Nutzen. Seine Arbeit ordnete er dem Diktum unter, sie möge der Wahrheit, dem Frieden und der Objektivierung der Wissenschaften dienen.
      Das Wissenschattsverständnis von L. basiert aut der Erfahrungswelt , die das 17. und 18. Jahrhundert philosophisch definierte; folglich ordnete er auch die Autgabe der Philosophie vollständig den Vorzeichen der Praxisrelevanz und Ertah-rungsbereicherung unter. »Nihil est in intellectu, quod non antea fuerit in sensu« — nichts ist im Verstände, was nicht zuvor in der Sinneswahrnehmung gewesen wäre. Sein erkenntnistheoretisches Hauptwerk Essay Concerning Human L nderstatiding resultierte notwendig aus der Frage nach Ursprung. Gewißheit und Umtang menschlicher Erkenntms. Denn nur allzu ott bemühen wir uns zwar nach seiner Ansicht um Dinge, die wir aber deshalb nicht auf ihren Grund führen können, weil unser Verstand dazu gar nicht in der Lage ist. L. leitet dieses Unvermögen jedoch nicht aus der Metaphysik ab. sondern untersucht zuerst die Schritte von der Wahrnehmung des Äußeren hin zum Tätigwerden des Verstandes und des Willens . Dabei kommt er zu dem Ergebnis, daß der Mensch kern Bewußtsein von den »Ideen« zutiefst verunsicherte. Denn Zweck dieser ganzen philosophischen Veranstaltung sollte ja Erkenntnis von Wahrheit sein, um diese wiederum zum Wohl des gesellschaftlich organisierten Individuums zu verwenden. Und wenn keine verläßlichen Aussagen über die Wirklichkeit der Dinge an sich zu machen wären, gäbe es notwendig auch keine ewigen Wahrheiten, weshalb keine Person oder eine Glaubensgemeinschaft die allein gültige Wahrheit für sich in Anspruch nehmen könnten .
      Füerin wird deutlich, daß L. Erkenntnistheorie mcht um ihrer selbst willen betrieb. Da kerne bestimmten moralischen Prinzipien angeboren sind, sozusagen auch nicht als »Ideologien erinnerbar« sind, ist der Mensch prinzipiell frei. L. entwart später eme konsequent darauf aufbauende Pädagogik , die ein ganzheitliches Erzichungsideal vertritt. Durch die Aneignung der Wrirkhchkeitsbilder. der »Ideen«, kommen wir an den Punkt, wo wir in moralischen Wahrheiten nicht mehr das Abbild erblicken, sondern in ihnen die eigenen Ur-bilder, die eigenen »Ich-Ideen« begreifen. Unser Lernen führt uns also zu einem Bewußtsem von uns selbst. Ziel aller Erziehung ist demnach mcht der Gelehrte, der Spezialist, vielmehr der vernünftige Mensch, der mündige Bürger. Das Bewußtsein seiner selbst konstituiert also die eigene Identität. Das Individuum ist aber selbst nach L. mcht einmal im Naturzustand allein, es ist beständig mit dem Problem der Existenz anderer Interessen befaßt. Im Gegensatz zu Hobbes beschreibt L. den Naturzustand als harmonische Koexistenzvernunftbegabter Wesen , die in Freiheit und Gleichheit nach dem Naturgesetz der Vernunft Konfliktregelung durch Schadensaus grenzung exerzieren. Jeder besitzt notwendigerweise nur soviel Güter, wie er zu seinem unmittelbaren Bedarf benötigt. Eigentum stellt in dieser vorpekuniären Entwicklungsstufe noch kein Problem vor. Erst durch die Möglichkeit, mittels des Geldes unterschiedliche Besitzverhältnisse zu etablieren, warf sich die Frage nach der Verteilung der durchweg immer knappen Güter auf. Wer also das Grundrecht eines anderen, z.B. den Besitz, streitig machte, erklärte den Krieg - und dafür gab es keine schlichtende, überparteiliche Instanz. Dieser Naturzustand ist natürlich gleichnishaft auch das Bild der zeitgenössischen gesellschaftlichen Realität, des Widerstreits zwischen Staat und Kirche und der Selbstbehauptung der bürgerlichen Gesellschaft, deren Sache L. mit der Idee der absoluten Volkssouveränität verfocht. Es gibt für ihn vor der letzten - göttlichen - Instanz nur eine wahre Gewalt: die auf Vernunft gegründete bürgerliche Herrschaft, welche den Staat lediglich autorisiert, für uneingeschränkte Sicherheit und freien Gütertausch zu sorgen. Denn Eigentum wird als zentrales Merkmal der Vernunft bestimmt: Dinge gewinnen ihren Wert durch die menschliche Arbeit, die absolut persönliches Eigentum des Menschen ist. Indem er daran arbeitet, besitzt er es, wandelt seinen Verkehrswert. Da der vernünftige Mensch sein Eigentum beansprucht, schafft er Besitz, Mehrwert von Arbeit. Also soll auch der Besitzende seinen Anspruch auf eine vernünftige Regelung der Tauschbeziehungen anmelden. Damit war jeder moralischer Makel, der dem Eigentum und der Verfügung über Kapital anhaftete, beseitigt. Vernünftiges Verhalten ist besitzaneignendes Verhalten, Besitzlose sind demnach unvernünftig. Entsprechend geringeres Mitentscheidungsrecht in politischen Belangen ist die Folge, denn es sind nicht die Interessen dieser Klasse, die verhandelt werden. So wird der Ãœbergang vom Naturzustand der Dissoziation vernunftbegabter Individuen zur politischen Gemeinschaft gekennzeichnet durch den Gesellschaftsvertrag, in dem die freien und gleichen Wesen freiwillig einem Teil ihrer natürlichen Rechte entsagen und auf den Staat als dem Gesamtwillen aller Bürger übertragen. Die Gewaltenteilung kontrolliert den Apparat: als letztes Instrument verbleibt das Recht zu gewaltsamem Widerstand, wenn der Staat das in ihn gesetzte Vertrauen vorsätzlich verletzt. Mißtrauen und Kontrolle sind also nach der Staatsgründung die ersten Bürgerpflichten. Die in diesem Modell ökonomisch auf der Strecke verbleibende Klasse wird stillschweigend im Status der Unbedeutendheit integriert. »Die Kennzeichen des Liberalismus sind im politischen Bereich die parlamentarische Demokratie; in der Wirtschaft der aus kleinen und mittleren Unternehmen bestehende industrielle Kapitalismus: in sozialer Hinsicht der Aufstieg und die Macht der Bourgeoisie; kulturell die Freiheit des Denkens und der Meinungsäußerung; in der Moral der Individualismus; auf internationaler Ebene das Nationalitäten-prinzip; im religiösen Bereich ein mehr oder weniger heftiger oder gemäßigter Antiklerikalismus. «
Dennoch liegt in der von L. konzipierten liberalistischen Staatstheorie ein überzeitliches Potential verborgen. Der wesentliche Fortschritt gegenüber allen Theorien vor ihm besteht darin, daß sie offenlegt, wie sich die Gesellschaft als eigenes Organisationsfeld vom Staat abspaltet und cm ökonomisches und soziologisches Eigengewicht erhält, das erlaubt, sie als die eigentlich staatstragende Basis zu verstehen. Dieser Befund ist in seiner Einfachheit nahezu postmodern revolutionär, vergessen wir doch auch heute noch oft genug, wer staatliche Gewalt eigentlich legitimiert. L.s Verdienst, diese Entwicklungslinien von der Erkenntnistheorie bis zur konkreten Staatsverfassung zu zeichnen, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, zehrten doch Generationen der Philosophie von seinem urbar gemachten Garten der Wissenschaft.
     


Lockejohn

John Locke wurde mit seinem Werk zu einem Begründer der neuzeitlichen Philosophie der Aufklärung und des englischen Empirismus. Darüber hinaus gilt er als Wegbereiter des politischen Liberalismus, der für vernunftgemäßes Christentum und religiöse Toleranz eintrat. Locke, Sohn eines Gerichtsbeamten, .....
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Johnson, uwe

Geb. 20.7.1934 in Kammin/Pommern; gest. 23.2.1984 in Sheerness Schon Mitte der 1950er Jahre erkannte der Leipziger Literaturhistoriker Hans Mayer das große erzählerische Talent des damals zwanzigjährigen Germanistikstudenten J. und empfahl seinen Schüler, der eine hervorragende Diplomarbeit über E .....
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Keynes, john maynard

John Maynard Keynes gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Keynes studierte 1902-05 Mathematik, legte dann das Civil-Service-Examen ab und lehrte ab 1908 an der Universität von Cambridge. Als Vertreter des britischen Schatzkanzlers nahm er an den Friedensverhandlungen in V .....
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Le carre, john

Mit einer stattlichen Reihe von Romanen hat le Carre seit den sechziger Jahren das englisch geprägte Genre des Spionage- oder Agentenromans erneuert, vertieft und auch für Leser des 21. Jahrhunderts attraktiv gemacht. Das gelingt ihm durch die Kombination der herkömmlichen Gattungsregeln mit moralis .....
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Milton, john

John Milton gilt seit dem 18. Jahrhundert neben -> Shakespeare als bedeutendster Dichter Englands. Der Notarssohn aus anglikanischer Familie studierte 1625-32 in Cambridge. Seinen ur-spünglichen Plan, Priester zu werden, gab er bald zu Gunsten einer Schriftstellerlaufbahn auf. Zu seinen bekannteste .....
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Ruskin, john

John Ruskin war ein Universalgenie und einer der einflussreichsten Geister des 19. Jahrhunderts. Seine kunstkritischen und ethischen Bücher erreichten hohe Auflagenzahlen. Der russische Schriftsteller Lew -»N. Tolstoi nannte ihn den hervorragendsten Moralisten der Zeit. Marcel -> Proust verehrte Rus .....
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Steinbeck, john

John Steinbeck, bekannt geworden vor allem durch seine sozialkritischen Romane über die Depressionsjahre, gilt als einer der größten US- amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Die Authentizität seiner Romanfiguren und das Einfühlungsvermögen, mit dem er ihr Dasein am Rande der Gesellsc .....
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Updike, john

Mit seinen Romanen, Kurzgeschichten, Gedichten und Essays zählt John Updike zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren der USA. Updike studierte Literatur an der Harvard Universität und arbeitete ab den 1950er Jahren als Kolumnist und Literaturkritiker für die Zeitschrift The New Yorker. 25-jährig ließ .....
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Uwe johnson (geb. i934)

siedelte 1959 nach West-Berlin über, als sein erstes Romanmanuskript von ostdeutschen Verlagen nicht angenommen wurde. Hier fand er sogleich einen Verlag für seinen Roman 'Mutmaßungen über Jakob", der das Thema der Teilung Deutschlands zum Gegenstand hat. Auch seine nächsten Werke behandeln menschli .....
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Uwe johnson: »mutmassungen über jakob« (i959) - romanpoetik der unbestimmtheit

Im Netz der Ãœberwachung Wer Wegweiser für das Leseabenteuer in der Unübersichtlichkeit dieses Romans braucht, der lese zunächst die am Schluß angefügten »Angaben zur Geschichte Jakobs«. Sie sind ein Inhaltsabriß. Und so erinnert das Ganze an jene Text-Bild-Rätsel in Zeitungen und Magazinen, unte .....
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Brentano, brecht, horst wessel und johnson

Wenn das deutsche Volk in der Welt weniger als das Volk der Dichter und Denker, sondern eher als das »der Richter und Henker« gilt, so ist das nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß in diesem Land die Machthaber mit besonderer Vorliebe eben die Dichter und Denker bekämpft und ver- folgt haben .....
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Johnson, uwe

Uwe Johnson ist einer der wichtigsten deutschen Erzähler der Nachkriegszeit. Er wurde geprägt vom Küstenhinterland Mecklenburg-vorpornmerns, aber auch von den Großstadtmilieus Berlins und New Yorks. Seine syntaktisch eigenwillige, regional gefärbte, bilderreich-sensible, aber zugleich karge Sprache .....
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Johnson, eyvind

Eyvind Johnson, den man auch »Schwedens schlechtes Gewissen« nannte, schrieb über die Lebensbedingungen von Unterdrückten. Inspiriert von Andre -^Gide, James -> Joyce und Marcel -» Proust führte Johnson den inneren Monolog in die schwedische Literatur ein und entwickelte aus verschiedenen perspektiv .....
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Irving, john

Seit dem weltweiten Erfolg seines Romans Garp und wie er die Welt sah wurde nahezu jedes weitere Werk von John Irving zu einem Bestseller. Seine umfangreichen Romane kritisieren die US-amerikanische Gegenwartsgesellschaft und zeichnen sich durch eine Fülle fantastischer, grotesk-komischer Einfälle a .....
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Saint-john perse - exil (i942) (auszüge)

II A nulles rives dediee, ä nulles pages confiee la pure amorce de ce chant... D autres saisissent dans les temples la corne peinte des autels: Ma gloire est sur les sables! ma gloire est sur les sables!... Et ce n est point errer, 6 Peregrin, Que de convoiter l aire la plus nue pour assembler a .....
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Saint-john perse - verbannung (auszüge)

II Keinen Ufern zugedacht, keinen Blättern anvertraut die reine Lok-kung dieses Lieds ... Andere greifen in den Tempeln nach dem bemalten Hörn der Altäre: Mein Ruhm ist auf dem Sand! Mein Ruhm ist auf dem Sand!... Und es heißt nicht, daß man irrt, o Fremdling, Wenn man die nackteste Tenne begehr .....
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Bunyan, john

John Bunyan repräsentiert in seinem Werk die plebejische Erscheinungsform des Puritanismus. Seine Bildung hatteihre Wurzeln nichtin humanistischen Studien, sondern vornehmlich in deT Bibel und theologischen Schriften. Aus ihnen gewann Bunyan seine charakteristischen Themen , Motive und Darstellungs .....
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Cleland, john

John Cleland besuchte die Westminster School und ging dann für die East lndia Company in den Orient, wo er Posten in Smyrna innehatte, bevor er ins indische Bombay versetzt wurde. Neben der Tätigkeit für die Company, durch die er im Empire herumreisen und Eindrücke sammeln konnte, schrieb Cleland r .....
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Coetzee, john südafrikan. schriftsteller m.

Mit seinem mehrfach preisgekrönten Werk, das die psychischen Folgen des Lebens unter dem Apartheidregime schildert, gehört John M Coetzee zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren seines Landes. Coetzee stammt aus einer alten burischen Farmerfamilie, die im 18. Jahrhundert nach Südafrika übersied .....
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Dos passos, john (roderigo)

Der Enkelsohn eines portugiesischen Einwanderers und Sohn eines erfolgreichen Anwalts wurde mit seinen Romanen zum wichtigsten kritischen Chronisten der modernen US-amerikanischen Gesellschaft. Nach dem Studium in Harvard diente Dos Passos als Sanitäter im Ersten Weltkrieg und verarbeitet seine Erfa .....
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Galbraith, john kenneth

Bereits Anfang der 1950er Jahre machte John Kenneth Galbraith mit Büchern wie Der amerikanische Kapitalismus im Gleichgewicht der Wirtschaftskräfte auf sich aufmerksam. Gesellschaftim Uberfluss wurde ein Weltbestseller, der seinen Ruf als einer der einflussreichsten Ökonomen der Nachkriegszeit un .....
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Galsworthy, john

John Galsworthy war zu Lebzeiten auch international einer der meistgelesenen und -gespielten englischsprachigen Autoren. Seine Technik, Gesellschaftskritik mit packenden Familiendramen und lockerer Ironie zu paaren, galt für die nachfolgende britische Autorengeneration als beispielhaft. Der aus beg .....
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Grisham john

Mit seinen realitätsnahen Thrillern gehört John Grisham zu den erfolgreichsten Autoren der Welt; er hat in der Medienbranche inzwischen den Status einer Marke erlangt. Grisham wurde 1955 in Jonesboro geboren. Sein Jurastudium schloss er 1981 an der University of Mississippi ab und eröffnete eine K .....
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Auf dem nachttisch - john dos passos

(John Dos Passos .....
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Johnson, uwe

Schon Mitte der 50er Jahre erkannte der damals in Leipzig ansässige Literaturhistoriker Hans Mayer das große erzählerische Talent des damals zwanzigjährigen Germanistikstudenten J. und empfahl seinen Schüler, der eine hervorragende Diplomarbeit über Ernst Barlach angefertigt hatte, dem westdeutschen .....
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