Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

Index
» Autoren
» Philosophen biographisch
» Korsch, Karl

Korsch, Karl



»Mein Lehrer ist ein enttäuschter Mann. Die Dinge, an denen er Anteil nahm, sind nicht so gegangen, wie er es sich vorgestellt hatte. letzt beschuldigt er nicht seine Vorstellungen, sondern die Dinge, die anders gegangen sind. Allerdings ist er sehr mißtrauisch geworden. Mit scharfem Auge sieht er überall die Keime zukünftiger enttäuschender Entwicklungen.« Als der Freund und marxistische »Schüler« Bertolt Brecht -als den er sich bekannt hat - 1930 sein kritisches Porträt über K. schreibt, ist dieser bereits vier zu fördern, sind weitgehend zerschlagen. In Deutschland sind die reaktionären Kräfte auf dem Vormarsch, die Tendenz zum Faschismus wird unübersehbar, und in der Sowjetunion weicht der revolutionäre Aufschwung immer mehr dem Parteibürokratismus Stalins. Brecht benennt den Widerspruch, der Leben und Werk des wohl eigenwilligsten modernen Philosophen des Marxismus nachhaltig bestimmt. K. ist überzeugter Marxist.ja er meint, durch einen Rückgriff auf Marx die - durch Lenin und Stahn - verschüttete revolutionäre Theorie neu entdeckt zu haben, er muß jedoch erkennen, daß weder der Parteikommunismus bereit ist. semer Ãœberzeugung zu folgen, noch die politische Entwicklung so vorangeht, daß sie real wirksam werden kann. Für den Parteikommunismus wird K. der Voluntarist, der ultralinke Revoluzzer bleiben: für die kritische bürgerliche Linke verkörpern er und seine Philosophie die Hottnung. durch kritisches Denken die verkrusteten Verhältnisse — wie es im Jargon der 68er Jahre hieß - doch noch zum Tanzen zu brmgen. und zwar im kommunistischen Osten ebenso wie im kapitalistischen Westen.

      »Er glaubt fest an das Neue... .Ich glaube, er ist furchtlos. Was er aber fürchtet, ist das Verwickeltwerden in Bewegungen, die aut Schwierigkeiten stoßen. Er hält ein wenig zu viel auf seine Integrität, glaube ich« . K. entstammt kiembürgerlichen Verhältnissen, die ihn früh zum Widerspruch reizen; er engagiert sich während seines Studiums in der freistudentischen Bewegung und vertritt als Mitglied der Fabian Society einen demokratischen Sozialismus. 1912 wird er Mitglied der SPD und schließt sich dort dem neukantianischen Bernstein-Flügel an. An der Revolution 191819 nimmt er aktiv als Arbeiterund Soldatenrat in Meiningen teil, wechselt 1919 zur USPD. arbeitet zugleich aber an seiner bürgerlichen Karriere: als promovierter Jurist Revolution hat ihn aber längst in den Widerspruch seines Lebens gebracht. Alles sprach datür, daß die objektiven Gegebenheiten den Erlolg der sozialistischen Revolution garantieren mußten;jedoch waren für K. die revolutionären Massen unfähig, ihre historische Chance zu nutzen: ihr Bewußtsein war hinter den Realitäten zurückgeblieben. Es gilt rür ihn nun, eine kritisch-revolutionäre Theorie zu erarbeiten, die das Versäumte nachholen ließe. Das bringt ihn sowohl beim Bürgertum in Verruf als auch in der KPD, deren Mitglied er 1923 wird.
      1923 entsteht sein erstes philosophisches Hauptwerk Marxismus und Philosophie, das die Grundzüge seiner Philosophie im wesentlichen enthält. Es geht ihm um die »Wiederherstellung von Marx«. Dessen Theorie der Einheit von Denken und Handeln, von Begreifen und Verändern sieht er durch Lenins Widerspiegelungstheorie verschüttet; der Marxismus sei umgewandelt in eine bloß »wissenschaftliche Kritik« des bürgerlichen Kapitalismus, die darauf baue, daß der Ãœbergang zum Sozialismus quasi automatisch eriolgt. K. setzt dagegen seine Deutung der 11. Feuerbachthese von Marx und Engels. Die dort formulierte Selbstaufhebung der Philosophie sei nicht als Einheit von Theorie und Praxis erkannt worden. Es handele sich um eine »schroffe Absage an alle solche, philosophische oder wissenschaftliche, Theorie..., die nicht zugleich Praxis ist... Theoretische Kritik und praktische Umwälzung, und zwar diese beiden als untrennbar zusammenhängende Aktion begriffen.... als konkrete, wirkliche Veränderung der konkreten wirklichen Welt der bürgerlichen Gesellschaft«: darin sei das eigentliche Prinzip des dialektischen Materialismus ausgesprochen. K. polemisiert gegen die mechamstische Autfassung der marxistischen Orthodoxie, die das Bewußtsein lediglich als Reflex des Seins verstehe, es damit von der Realität ablöse und nicht schon selbst als - richtig verstandene - »geistige Aktion« anerkenne und den »subjektiven Faktor« zugunsten des »Objektivismus« vernachlässige : das Bewußtsein stehe »der natürlichen und erst recht der geschichtlich-gesellschaftlichen Welt nicht mehr selbständig gegenüber, sondern als realer, wirklicher -wenn auch geistig ideeller - Teil dieser natürlichen und geschichtlich-gesellschaftlichen Welt m dieser Welt mitten darin«. Obwohl er als Justizminister in Sachsen und als Reichstagsabgeordneter m den 20er Jahren aktiv politisch tätig ist, sieht er sich durch seine Thesen bald isoliert und schlägt sich als Einzelkämpfer durch, beim Bürgertum als Kommunist, bei den Kommunisten als idealistischer Revisionist geltend. Es beginnt für ihn das wechselvolle Leben als Außenseiter, der durch Vorträge, seine Lehrtätigkeit an der »Marxistischen Arbeiterschule«, zahlreiche Aufsätze und nicht zuletzt durch seine Freundschaft mit Brecht hartnäckig seine revolutionäre Theorie verficht, sich jedoch immer vorhalten lassen muß, durch mangelnde Bereitschaft, sich einzugliedern und am orgamsierten Kampf teilzunehmen, nicht wirklich zur revolutionären Tat bereit zu sein und am Proletariat vorbeizuopeneren.
      Der Faschismus zwingt ihn zur Emigration, zuerst nach England, wo er 1936 als Hitleragent denunziert wird, dann in die USA, wo er sich - lange Zeit vergeblich um Stipendien und Anstellungen bemüht - verschiedensten sozialistischen Kreisen anschließt, ohne sich jedoch integrieren zu können. Sein zweites Hauptwerk Karl Marx entsteht 1938. Es handelt sich um kerne Biographie, sondern die »Anwendung der materialistischen Geschichtsauffassung... auf die materialistische Geschichtsauffassung selbst«, also um die Historisierung von Marx unter den veränderten historischen Bedingungen. Zugleich formuliert K. seine Ãœberzeugung nochmals paradigmatisch: »Der praktische Eingriff in die geschichthche Bewegung istder große Zweck, dem jeder Begriff jede theoretische Formulierung des Marxismus dient.«
Nach dem Krieg bleibt er in den USA: eine Europareise 1950 nutzt er. seme Einstellung in den Zehn Thesen über Marxismus heute vorzutragen. Er verwirft die Wiederherstellung der Marxschen Theorie als soziale Revolution der Arbeiterklasse: sie sei heute »reaktionäre Utopie«: was zum Sozialismus zu fuhren schien, habe nur einen Kapitalismus neuen Typs hervorgebracht, weil der Marxismus an den Realitäten vorbeigegangen sei. 1956 wird K. schwer krank , 1961 stirbt er. »Auch beim Proletariat wäre er wohl nur ein Gast. Man weiß nicht, wann er abreist. Seme Koffer stehen immer gepackt. - Mein Lehrer ist ungeduldig. Er will alles oder nichts. Oft denke ich: Auf diese Forderung antwortet die Welt gerne mit: nichts« .
     


Karl korsch: ideologie, wissenschaft und philosophie

Klarer als in Geschichte und Klassenbewußtsein tritt in Karl Korschs Marxismus und Philosophie das Problem der Zurechnung zutage. Denn Korschs Kontrahenten, Vertreter eines reformistischen Marxismus, werfen Fragen auf, die den ganzen Begründungszusammenhang der „proletarischen Wissenschaft" fragwür .....
[ mehr ]
Index » Ideologie und Theorie » Ideologie und Wissenschaft bei Marx und im Marxismus

Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

Eine Geschichte vom Fremdsein: Karlinchen hat durch den Krieg alles verloren und sucht in der Welt der Menschen, der Tiere und phantastischer Wesen nach einem neuen Zuhause. Ãœberall wird das Mädchen abgewiesen, weil es fremd und anders ist, weil man selbst - angeblich oder wirklich - nichts hat, bi .....
[ mehr ]
Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » MONIKA BORN

Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
[ mehr ]
Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » KARIN RICHTER

Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
[ mehr ]
Index » Friedrich Schiller: Der Geisterseher » Despotismus der Aufklärung: Marquis von Posa, Illuminaten und Jesuiten

Karl krolow (i9i5-i999): was blieb zurück? - ein lachen, eine spur

Was blieb zurück? Ein Band von Vögeln war der Herbst, das weiter nach Ägypten zog. Die Dunkelheit wächst wie die Wand durchs Zimmer. Sie nimmt überhand. Man raucht. Man schweigt. Und läßt den Rauch vorüberziehn. Das Jahr verschwindet, Bild um Bild. Das Jahr verbrennt. Aus dem Kamin steigt es noch .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Liebesgedicht kommt in Fahrt

Bertolt brecht (i898-i956): die pappel vom karlsplatz - das freundliche grün

Die Pappel vom Karlsplatz Eine Pappel steht am Karlsplatz Mitten in der Trümmerstadt Berlin Und wenn Leute gehn übern Karlsplatz Sehen sie ihr freundlich Grün. In dem Winter sechsundvierzig Fror n die Menschen, und das Holz war rar Und es fielen da viele Bäume Und es wurd ihr letztes Jahr. Doc .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Erneuerungs- und Warngedicht

Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
[ mehr ]
Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
[ mehr ]
Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Karl krolow (geb. i9i5)

erinnert in manchem an Georg Trakl, vor allem in der Symbolhaftigkeit seiner Bilder, aber auch dort, wo seine Gedanken schwermütig um Tod und Verwesung kreisen: Ein Spiel Karten die lyrische Landschaft -sehr leicht zu mischen Tod, ungemischt, gezinkt von Angstschweiß Und altem Gelächter, Tod mit .....
[ mehr ]
Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Berger, karl-heinz

auch unter den Pseud.: K. Heinz, Charles P. Henry Biografie: *28.7.1 in Köln, +25.11.1 Berlin. K.-H. Berger studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin, 1957/58 folgte ein Studium am Literaturin .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Stöppler, karl-michael

Biograhe: *14.11.1 in Alsfeld . K.-M. Stöppler arbeitete nach einem Volontariat mehrere Jahre als Redakteur bei Tages- und Wochenzeitungen. Er studierte Jura und war als Assessor in einer Anwaltskanzlei und beim Bundesvorstand einer Gewerkschaft tätig. Seit 1993 ist er Pressesprecher der Kreisverwal .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Tschon, karl-richard

Biografie: *1 in Teplitz-Schönau. K.-R. Tschon war kaufmännischer Angestellter, später Pianist, seit 1945 freier Schriftsteller in München. Er schrieb seit 1951 mehr als 30 Hörspiele, hauptsächlich Krimis. Besonders in seinen mehrteiligen Kriminalstücken stellte er sich in die Tradition der seinerze .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Wolfskehl, karl

»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

May, karl

Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Krolow, karl

1944 wollte K. den kurz zuvor erschienenen Gedichtband Der grüne Gott von Wilhelm Lehmann rezensieren. Es wäre eine der wenigen öffentlichen Reaktionen auf diese bald richtungsweisenden Verse gewesen, die nicht ins Konzept einer Blut-und-Boden-Literatur paßten. Die Zeitschrift Das Innere Reich konnt .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Kraus, karl

Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei, den nationalsozialistischen Ungeist und seine Folgen für .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Immermann, karl leberecht

Es gibt kaum einen Antiquariatskatalog, in dem nicht der heute so gut wie vergessene I. mit einem Werk verzeichnet ist, das bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts mit über 80 Auflagen sehr erfolgreich gewesen war: Der Oberhof. Die Popularität dieser Erzählung, die eine abgeschlossene, heile .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
[ mehr ]
Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

 Tags:
Korsch,  Karl    





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com