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Philosophen biographisch

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Jung, Carl Gustav



"Was für eine Therapie man wähle, hängt davon ab. was man für ein Mensch ist« - diese Abwandlung des bekannten Fichteschen Mottos drängt sich geradezu auf angesichts der beiden Gründungsväter der modernen analytischen Psychologie. Sigmund Freud und J.. die beide gleichermaßen von der Wissenschaftlichkeit ihrer Gesamttheorie überzeugt waren. Dabei stand die Leistung J.s lange Zeit im Hintergrund gegenüber der seines Lehrers: erst heute wird, im Zeichen einer umfassenden Technik- und Rationalitätskritik, auch die philosophische Bedeutung des Werkes in breitem Umfang neu entdeckt und gewürdigt. J. stammt aus den ärmlichen Verhältnissen einer evangelisch-reformierten Landpfarrersfamilie am schweizerischen Bodensee und lebt schon als Kind gleichsam in einer Doppelwelt . Nach dem Gymnasium in Basel studiert j. dort von 1895 bis 1900 Medizin: der Titel seiner Doktorarbeit. Zur Psychologie und Pathologie sogenannter okkulter Phänomene . zeigt schon sein frühes Interesse an der Erforschung von Bereichen der Wirklichkeit, die sich der Alltagserfahrung entziehen. Der Entschluß, Psychiater zu werden, erlaubt ihm die Verbindung seiner philosophischen Interessen, mit der Medizin und den Naturwissenschaften. Während der »Lehrjahre« an der psychiatrischen Universitätsklinik Burghölzli in Zürich kann er sich an einem der führenden Institute seiner Zeit eine ebenso breite wie fundierte Erfahrungsbasis erwerben, insbesondere auf dem Gebiet der Schizophrenie. 1903 verheiratet sich J. mit der Industriellentochter Emma Rauschenbach: alles deutet daraufhin, daß sich hier die erfolgreiche Karriere eines Oberarztes, Privatdozenten und ab 1909 frei praktizierenden Psychiaters in Küsnacht anbahnt.

      Aber: J. war schon früh auf das im Entstehen begriffene Werk Freuds gestoßen, der 1895 zusammen mit J. Breuer die Studien über Hysterie und 1900 die nicht weniger bahnbrechende Traumdeutung veröffentlicht hatte, iyoö. im Zusammenhang mit seiner Arbeit Ãœber die Psychologie der Dementia praecox, eröffnet J. einen Briefwechsel mit Freud, dem im Februar 1907 ein Besuch in Wien folgt: »Freud war der erste wirklich bedeutende Mann, dem ich begegnete.« Im September 1909 reist j. zusammen mit Freud und dessen Schüler S. Ferenczi zu Gastvorlesungen an die Clark Umversity in Worcester Mass. Das zunächst sehr intensive, dann aber von fortschreitender Entfremdung gekennzeichnete Verhältnis zwischen Freud undj. - von 1910 bis 1914 Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung - ist nicht einlach zu beschreiben, da sich hier persönliche und sachbezogene Differenzen überlagerten. Wie die Diskussion etwa um die Rolle der Sexualität, den Begriff der Libido oder die Funktion der Religion zeigt, sind hier letztlich gegensätzliche weltanschauliche Grundeinstellungen aufeinandergeprallt. Gegenüber dem prinzipiell antimetaphysischen, rational-aufklärerischen Freud beiaht ]. entschieden einen Erfahrungsbereich, den man im weitesten Sinne als »religiös« bezeichnen kann - eine Differenz, die zu sehr unterschiedlichen Gesamtkonzeptionen geführt hat. In 11 andluuoen und Symbole des Libidobegrißs aus dem Jahre 1912 kommt dieser Unterschied bereits voll zum Tragen - »Ich wußte, daß es ums Ganze ging« -. und nach seinem Rücktritt als Präsident im April 1914 verläßt J. drei Monate später auch die Psychoanalytische Vereinigung.
      Sem eigentliches Werk hat J. erst 111 der zweiten Hälfte seines Lebens geschaffen. Dem ging, etwa von 1913 bis 191S. eine tiefe Krise voraus, die er auch als seelische »Nachtmeerfahrt« bezeichnet hat - eine introspektive Erfahrung, die die Grenzen des scheinbar so kerngesunden, lebensbejahenden Schweizers zu sprengen drohte: »Die Jahre, in denen ich den inneren Bildern nachging, waren die wichtigste Zeit meines Lebens, in der sich alles Wesentliche entschied. Meine gesamte spätere Tätigkeit bestand dann, das auszuarbeiten, was in jenen Jahren aus dem Unbewußten autgebrochen war und was mich zunächst überflutete.« Diese Ausarbeitung besteht in der Objektivierung des persönlichen Krisen- und Heilungsprozesses einerseits, der Entwicklung eines neuen therapeutischen Ansatzes andererseits. Objektivierung - »Meine Resultate schienen in der Luft zu hängen, indem sich nirgends eine Vcrgleichsmöglich-keit bot« - meint hier, daß J. sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten intensiv mit den Welten der christlichen Gnosis. der Mystik, der östlichen und europäischen Alchimie sowie generell des Mythos und Märchens auseinandersetzt und in diesen so verschiedenen Welten gewisse allgemein vergleichbare Bilder. Strukturen und symbolische Wandlungsprozesse der Person entdeckt, die den Erfahrungen der eigenen »Nachtmeerfahrt« verwandt sind. Sie liegen gleichsam noch eine Schicht tiefer als das, was bisher Unbewußtes genannt wurde und das er daher als »kollektives Unbewußtes« bezeichnet - seine in dieser Differenzierung entscheidende Entdeckung. Das kollektive Unbewußte ist. vereinfacht gesagt, als Generator von allen Menschen gemeinsamen Urbildern - Archetypen - vorzustellen, die im Moment ihrer Wahrnehmung bzw. Erzeugung jedoch immer auch verändert und so zu mehr oder weniger persönlich gefärbten »archetypischen Vorstellungen« werden. Als »Erlebniskomplexe, die schicksalhaft eintreten«, spiegeln bzw. begleiten sie das Drama der Seele auf ihrem Lebensweg: etwa der Archetyp des Lebens selbst, die »Seele«: das »Wasser«, Archetvp des Unbewußten schlechthin: »der alte Weise« als Archetyp von »Sinn« . Der bevorzugte Zugang zu dieser Schicht der Persönlichkeit ist für J. der Traum. Gegenüber Freuds aut »Wunschertullung« basierendem, letztlich kausalem Deutungsansatz gehtJ. auch von einer finalen Kontinuität aus - der Traum ist ihm immer »spontane Selbstdarstellung der aktuellen Lage des Unbewußten in symbolischer Audruckstorm«. weshalb er auch den Begriff einer »Traumzensur« zurückweist. . Generell verhält sich der Traum »kompensatorisch« zur jeweiligen Bewußtseinslage des Träumers, und hier liegt auch der Ansatz der jungianischen Therapie: im gemeinsamen Durcharbeiten seiner Träume stößt der Patient mit dem Erfassen der Bedeutung ihrer Symbolik zu den Ebenen seines persönlichen wie des kollektiven Unbewußten vor: in Auseinandersetzung mit dem »Schatten« seines oft maskenhaft verzerrten Ich findet er so sein »Selbst«. Diesen Prozeß nennt J. »Individuation«. Sowohl subjektiver Integrations- wie objektiver Beziehungsvorgang ist ihr Ziel: »Emswerdung mit sich selbst und zugleich mit der Menschheit.«
J.. dessen Schülerkreis sich ab 1916 im Psychologischen Club in Zürich organisierte, wurde im Laufe der 20er und vor allem der 30er Jahre zu einer international anerkannten Persönlichkeit, insbesondere in England und den USA. Ein dunkles Kapitel der Biographie ist hingegen sein Verhältnis zum Nationalsozialismus. In gefährlicher Weise »ein ganz unpolitischer Mensch« - wie er sich selbst sah -, erlag er der von seinem Denken her naheliegenden Versuchung, die nationalsozialistische Bewegung als schicksalhafte Realisierung autonomer, überpersönlicher seelischer Kräfte zu sehen ; als Präsident der Internationalen Gesellschaft für ärztliche Psychotherapie und Herausgeber des Zentralblattcs für Psychotherapie und ihre Grenzgebiete ließ er sich öffentlich über den Unterschied zwischen jüdischer und arischer Psychologie aus. In den Aufsätzen Xach der Katastrophe und Der Kamp] mit dem Schatten hat er sich korrigiert und Hitler gedeutet als »den Schatten, den inferioren Teil von jedermanns Persönlichkeit«, dem man aus diesem Grunde verfiel - womit er sich selbst eingeschlossen haben dürfte.
      J.s Persönlichkeit zeichnet sich durch eine ungeheure Schaffenskraft aus: als Gelehrter mit einem immensen CEvre. als Therapeut und nicht zuletzt als begabter Handwerker. Auf ausgedehnten Studienreisen nach Afrika, zu den Pueblo-Indianem und nach Indien hat er sich umfassende Kenntnisse außereuropäischer Denktormen erworben und war selbst maßgebend beteiligt an ihrer Verbreitung im Westen: Kommentare zum Geheimnis der Goldenen Blüte . einem altchinesischen alchimistischen Werk: zum Tibetanischen Totenbuch und zum tibetischen Buch der großen Befreiung ; Einfuhrung in das Wesen der Mythologie . in Zusammenarbeit mit dem Mythenforscher K. Kerenyi. Dennoch hatj. stets an den europäischen Voraussetzungen seiner Existenz festgehalten, so z.B. empfohlen, den Yoga zu studieren, ihn aber nicht anzuwenden . Die drei Bände des Mysterium Coniunctionis :l955/57) stellen den Wandlungsprozeß des Selbst in der Alchemie in umfassender Weise dar. In dem sehr persönlichen Spätwerk Antwort auf Hiob befaßt sich J. mit dem »dunklen« Aspekt Jahwes, seiner - in der offiziellen Lehre unterdrückten -paradoxen Natur als Schöpfer des Guten und Bösen zugleich — womit, in der für J. maßgebenden gnostisch-häretischen Linie des Christentums, eine Brücke gefunden ist zum polaren östlichen Denken, wie es etwa in der Symbolik von Yin und Yang zum Ausdruck kommt. So ist J.. Entdecker der transkulturellen archetypischen Symbolik im Selbst, zugleich der bleibende Anstoß, diese in der eigenen europäischen Tradition, unter der säkularen Voraussetzung eines »konsequent zu Ende gelebten Protestantismusâ„¢, wiederzufinden.
     


Das junge deutschland oder die jungdeutschen

Der Literaturwissenschaftler Ludolf Wienbarg , der aus der Burschenschaftsbewegung kam, hielt 1834 an der Universität Kiel Vorlesungen über die zeitgenössische deutsche Literatur. Die Buchfassung dieser Vorlesungen Ästhetische Feldzüge , die bei dem mutigen Verleger Julius Campe in Hamburg erschien .....
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Zuckmayer, carl

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Der kreis um den jungen goethe

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Der junge goethe

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Das junge deutschland

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Lob der spatzen - carl zuckmayer

Grau mit viel braun und wenig weißen Federn, Das Männchen auf der Brust mit schwarzem Fleck, Sie leben unter Palmen, Fichten, Zedern, Und auch in jedem Straßendreck. 5 In Ingolstadt und in der City Boston. Am Hoek van Holland und am Goldnen Hörn Ist überall der Spatz auf seinem Posten Und fürcht .....
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Werner, carl

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Spitteler, carl

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Sack, gustav

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Holzapfel, carl maria

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Kanonenjungfrauen

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Index » Romane der Weimarer Republik » WENN WIR 1918..

Über bücher, die junge kriegen, und über unsterbliche serienhelden

Bücher sind gesellige Einzelgänger. Jedes für sich ist einzigartig und doch findet man es auf Regalen zusammen mit vielen anderen Büchern. Noch dazu schreiben ihre Autoren eins nach dem anderen. Am Ende seines Schriftstellerlebens kann sie ihr Verfasser dann zufrieden im Regal betrachten, wie sie da .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Fortsetzung folgt lebenslänglich

H.c. (hans carl) artmann (geb. i92i): seht, die flinke fledermaus ...

Das Fräulein Drakula seht, die flinke fledermaus, wie sie durch die wölken saust, wie sie drin im mondlicht schwebt, s mäulchen ganz von blut verklebt, fängt sie euch an eurem haar, ists geschehen ganz und gar gleich um euch, sie trägt euch fort, durch die luft nach fremdem ort, wo ein schlößlein .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der Lyriker als Laut-Mime und Sprach-Virtuose

Wezel, johann carl

Als der Schriftsteller Jonas Ludwig von Hess in den 90er | Jahren des 18. Jahrhunderts auf seinen »Durchflügen durch Deutschland« das kleine Residenzstädtchen Sondershausen am Harz besuchte, interessierte er sich dort vor allem für den skurrilen bauwütigen Kleinfürsten und daneben für einen anderen .....
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Sternheim, carl

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Schwab, gustav

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Meyrink, gustav

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Jung, franz

»Was suchst du Ruhe, da du zur Unruhe geboren bist?« - alsJ. Ende 1915 mit diesem Motto des Thomas von Kempen die erste Nummer seiner Zeitschrift Die freie Straße aufmachte, formulierte der soeben desertierte kriegsfreiwillige 27jährige Uhrmachersohn, der einige Semester Jura und Kameralia gehört, a .....
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Carl bleibtreu - revolution der literatur

Der Realismus Die Neue Poesie wird [...] darin bestehen, Realismus und Romantik derartig zu verschmelzen, daß die naturalistische Wahrheit der trockenen und ausdruckslosen Photographie sich mit der künstlerischen Lebendigkeit idealer Komposition verbindet. Das Haupterfordernis des Realismus ist die .....
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Junge, reinhard

Biografie: *22.10.1 in Dortmund. R. Junge lebt in Bochum und arbeitet dort als Lehrer. In der so genannten Ekel-Th-logie mit den Romanen Das Ekel von Datteln, Das Ekel schlägt zurück und Die Waffen des Ekels entfachten Junge und sein Co-Autor Leo P. Ard in Datteln und Umgebung mehrere Provinzskandal .....
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