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Philosophen biographisch

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Jaspers, Karl



In einem seiner Hauptwerke, der dreibändigen Philosophie von 1932. hatte er angekündigt: »Ein Philosophieren aus möglicher Existenz, welche sich durch philosophisches Leben zur Wirklichkeit bringen will, bleibt Suchen. Das Ursprungsbewußtsein drängt zu diesem Ursprung als selbstbewußtes Suchen, das seine Bereitschaft steigert, das Sein zu empfangen, wo immer es zu ihm spricht.« Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wünschte er sich »Ruhe und Freiheit und nichts als Philosophieren«. In diesen beiden Äußerungen bildet sich -bedenkt man die geschichtlichen Ereigmsse, die dazwischen hegen und auch in sein Leben tief eingegriffen haben - die merkwürdige Beharrlichkeit emes Denkers ab, der über Jahrzehnte hinweg stets in einem Atemzug mit Martin Heidegger und Jean-Paul Sartre genannt wurde, wenn das Stichwort der Existenzphilosophie fiel und nach der philosophischen Stellung des Menschen in der modernen Welt gefragt wurde. Die geistige Wirkung eines solchen suchenden Philosophiercns kann, insbesondere nach 1945. auch nicht annähernd in ihrem Umtang beschrieben werden: zu fragen aber ist, welchem philosophischen Impuls sie sich verdankt. Nietzsche und Kierkegaard sind als Ausgangspunkte des universal ausgreifenden Orientierungsversuchs zu nennen, den J. unternommen hat. Der eine als Verkünder des Endes vom christlichen Äon, der Heraufkunft des europäischen Nihilismus und der Wiederherstellung eines natürlichen Verhältnisses von Mensch und Welt, der andere als verzweifelter »Vollender« einer urchristheh empfundenen Religiosität lebendes Zeugnis eines radikalen Zurück zu einer unmittelbaren Konfrontation von Mensch und Gott.

      Der von J. eingeschlagene Lebensweg deutete zunächst mcht auf eine denkerische Radikalisierung hm. Dem Hause eines begüterten Bankdirektors entstammend, studierte er nach semer Gymnasialzelt drei Semester Rechtswissenschaften in Heidelberg und München, hörte aber lieber Kunstgeschichte und Philosophie. Während eines durch sein Lungenleiden notwendig gewordenen Kuraufenthalts in Süs-Maria faßt er den Entschluß. Medizin zu studieren, mit einem Seitenblick auf Psychiatrie und Philosophie. Er beschließt dieses Studium 1908 mit einer Dissertation Heimweh und Verbrechen, wird 1909 Volontärassistent an der Psychiatrischen Klinik in Heidelberg. Damit beginnt sich die künftige akademische Laufbahn abzuzeichnen. Sicherlich ist die Heidelberger Psychiatrische Klinik eine der in Deutschland führenden, aber über eine klassifikatorische Betrachtung der Geisteskrankheiten als Schizophrenien und Manien ist man auch dort noch nicht so recht hinaus. Mit einer Reihe von Arbeiten - über Entwicklung und Prozeß psychischer Erkrankungen, den Begriff der Demenz, über Trugwahrnehmungen u.a.m. - tastet sich J. an eine dem Vorbild Wilhelm Diltheys verpflichtete, genetisch-verstehende Theorie der Geisteskrankheiten heran. Er habilitiert sich 1913 bei Wilhelm Windelband im Fach Psychologie: im selben Jahr erscheint seine Allgemeine Psychopathologie. Ein Leitfaden für Studierende, Arzte und Psychologen , die sich rasch den Ruf eines theoretischen Grundlagenwerks der Psychiatrie erworben hat. J. hat sich nach dem Erscheinen dieses Buchs nur noch gelegentlich mit speziellen psychiatrischen Fragestellungen beschäftigt. Infolge seines Lungenleidens, das ihn wie ein ständig drohender Schatten verfolgte, früh vom therapeutischen Wert der Philosophie überzeugt, hat er stets deren Nähe gesucht. Er gehörte dem Kreis um Max Weber an. in dessen Person sich für J. unbedingte Wissenschaffiichkeit und menschliche Größe vorbildlich zusammenfanden. Er befreundete sich mit Heidegger, war bekannt mit Husserl und Geiger. Lask, Scheler und Simmel, Bloch und Lukäcs. Mit Heinrich Ricken lag er - naturgemäß - in Dauer-fchde. Als J. 1922 neben ihm den zweiten Lehrstuhl für Philosophie übernahm, sah Rickert das Ende der Philosophie nahen.
      In Wirklichkeit aber hat sie mit der Psychologie der Weltanschauungen, die J. 1919 veröffentlichte, bereits einen neuen Anfang genommen: ]. hat damit das erste Buch der modernen Existenzphilosophie vorgelegt. Es zeigt sein Denken im Ãœbergang von der Psychologie zur Philosophie. Sein vorrangiges Interesse gilt dabei nicht den psychologisch möglichen Einstellungen und Weltbildern, sondern den seelischen Antrieben, die hinter den weltanschaulichen Manifestationen stecken und von diesen mcht zufriedengestellt werden. Angesichts dieses Sachverhalts - der Frage, worin die Seele denn ihren Halt findet — ist für J. die Erfahrung der »Grenzsituation« von entscheidender Bedeutung. In sie gerät der Mensch, wenn er die mit dem Dasein unvermeidlichen Erfahrungen wie Tod, Schuld. Leiden, Geschichtlichkeit der Situation macht. Er kann diese Erfahrungen weltanschaulich »verschleiern«, aber es kommt darauf an. diese Grenzen erkennend zu überschreiten, um sich als Existenz gegenüber der Transzendenz zu erfahren und so den herrschenden Skeptizismus und Nihilismus zu überwinden. Diesen kulturkritischen Appell einer philosophierenden »Existenzerhellung« hat J. im Vorwort seines Buchs unterstrichen: »Dieses Buch hat nur Sinn für Menschen, die beginnen, sich zu verwundern, auf sich selbst zu reflektieren, Fragwürdigkeiten des Daseins zu sehen, und auch nur Sinn für solche, die das Leben als persönliche, irrationale, durch nichts aufhebbare Verantwortung erfahren. Es appelliert an die freie Geistigkeit und Aktivität des Lebens durch Darbietung von Orientierungsmitteln, aber es versucht nicht. Leben zu schaffen und zu lehren.«
Als 1000. Band der Sammlung Göschen ließ }. 1931 eine überaus erfolgreiche Studie folgen: Die geistige Situation der Zeit. Im Interesse der Existenzerhellung zeigt er die Grenzen der gegenwärtigen »Daseinsordnung« aut und unterzieht in einem weiten geschichtsphilosophischen Bogen die Herrschaft der Technisierung, die Erscheinung der Massengesellschaft, die Entfremdung von Arbeitswelt und Lebenswelt einer umfassenden Kritik. Das Ziel dieses Buches besteht im Aufruf zu einer Veränderung: »leder weiß, daß der Weltzustand, in dem wir leben, nicht endgültig ist.« Aber J. warnt entschieden vor einer oberflächlichen. z.B. politischen Interpretation dieses Aufrufs. Er stellt nicht nur die Frage nach der Nivellierung und Vermassung des Geistes, sondern fragt auch nach den Absichten und Zwecken derjemgen, die dieses Geschäft betreiben - ein Zusammenhang, den er nach 1945 unter veränderten Vorzeichen mehrfach scharf kritisiert hat. Das Buch von 1931 jedenfalls hat er mit einer »betrachtenden und erweckenden Prognose« beschlossen: »Was geschehen wird, sagt kerne zwingende Antwort, sondern das wird der Mensch, der lebt, durch sein Sein sagen. Die erweckende Prognose des Möglichen kann nur die Aufgabe haben, den Menschen an sich selbst zu erinnern.« In einem kurzen Nachtrag zur Neuausgabe dieses Buchs im lahr 1946 - bei weitem keine äußerliche Tatsache - hat J. vermerkt: »Dieses Buch ist im Jahre 1930 geschrieben. Ich hatte damals kaum Kenntnis vom Nationalsozialismus, etwas mehr Kunde vom Faschismus. In der Befriedigung über den gerade erreichten Abschluß des Manuskripts war ich bei den Septemberwahlen 1930 erstaunt und erschrocken über den damals ersten Erfolg der Nationalsozialisten. Das Manuskript blieb ein Jahr liegen, da ich es nicht an die Öffentlichkeit lassen wollte ohne meine Philosophie.«
Nicht ganz unwichtig erscheint, diesen intentionalen Zusammenhang mit der dreibändigen Philosophie von 1932 1 Philosophische Weltonentienmg; Existenzerhellimg; MetaphysiK) im Auge zu behalten - auch was die Protesthaltung von J. nach 1945 anlangt. Er hat mit dieser Philosophie den Versuch gemacht, den methodischen Gang seines Philosophierens umfassend zu beschreiben. Es versucht, sich zunächst in der Welt der Objekte, der wissenschaftlichen Objektivierungen, der Kunst, der Religion, der Philosophie zu orientieren. Es erkennt aber letztlich die Grenzen dieser Weitorientierung durch die Erfahrung eines in philosophische Logik übersetzten ursprünglichen Su-chens, die als vorläufige Form der »Existenzerhellung« ihre eigene Dynamik entfaltet. In einer Annäherung von Philosophie und Religion rückt J. »Wahrheit« und »Gemeinschaft« in der existcnzicllen Kommunikation zusammen; eine geistesaristokratische Symbiose, in der sich der Mensch nur philosophierend als mögliche Existenz erweist. Metaphysischer Zielpunkt dieses sich aus sich selbst heraustreibenden Philosophierens ist das Lesen der »Chiffrenschrift«, über die nichts weiter ausgemacht ist. als daß der Mensch durch sie seine transzendentale Geborgenheit erfährt, zugleich aber auch sein Scheitern an ihr: »Nicht durch Schwelgen in der Vollendung, sondern auf dem Weg des Leidens im Blick auf das unerbittliche Antlitz des Weltdasems. und in der Unbc-dingtheit aus eigenem Selbstsein in Kommunikation kann mögliche Existenz erreichen, was nicht zu planen ist und als gewünscht sinnwidrig wird: im Scheitern das Sein zu erfahren.« J. hat diese doppeldeutige Transzendenz und die chiffrenhafte Weise ihrer Erfahrung von allen rehgionsphilosophischen und geschichtsphüosophischen Inhalten freigehalten, welche die Moderne bestimmt haben. Er geriet damit zwangsläufig im Spektrum der Existenzphilosophie in weitgreifende Differenzen zu Heidegger und Sartre und in die Nähe der Theologie seiner Zeit. Ein »Irrationalist« - wie man ihm gelegentlich vorgeworfen hat - war J. damit nicht; aber es entsprach doch einer merkwürdigen Zwiespältigkeit seines Denkens, wenn er als philosophisch-moralische Instanz von höchstem Ansehen zu Fragen der deutschen Geschichte und der gegenwärtigen Politik auf die in seiner Philosophie geleistete Kritik der Weltorientierung als zentrales Argument zurückgnff. Eine philosophische Antwort auf die mit Nietzsche und Kierkegaard beschriebene Ausgangslage der europäischen Modernität - auch im Sinne einer politischen Philosophie der Verweigerung - hat I. nicht gegeben.
      Die Wirklichkeit nach 1933 verlangte Bescheideneres. Lebensnäheres. Zunächst wurde J. von der Universitätsverwaltung ausgeschlossen, aber noch glaubte er. wie viele Bürgerliche, daß der Spuk der Nationalsozialisten rasch verfliegen werde. 1935 legte er die Geschäftsführung des Philosophischen Seminars nieder. 1937 wurde er im Zuge einer Verwaltungsvereinfachung in den vorzeitigen Ruhestand versetzt: ab 1938 verhinderte die Reichsschrifttumskammer, daß weitere Veröffentlichungen erschienen. Obwohl seine Frau Gertrud unter die Nürnberger Gesetze fiel, reiste das Ehepaar J. nicht aus Deutschland aus. Während der Kriegsjahre war ständig mit der Verhaftung durch die Gestapo und dem Abtransport in ein Konzentrationslager zu rechnen. Für diesen Fall hatte J. mit Zyankali vorgesorgt. Unmittelbar nach dem Waffenstillstand trieb er die Wiedereröffnung der Heidelberger Universität voran. Im Wintersemester 1945/46 hielt er eine Vorlesung über die Schuldfrage und betonte: »Wir Ãœberlebenden haben den Tod nicht gesucht. Wir sind nicht, als unsere jüdischen Freunde abgeführt wurden, auf die Straße gegangen, haben nicht geschrieen, bis man auch uns vernichtete. Wir haben es vorgezogen, am Leben zu bleiben mit dem schwachen, aber auch richtigen Grund, unser Tod hätte nichts helfen können. Daß wir leben, ist unsere Schuld. Wir wissen vor Gott, was uns tief demütigt.« Zusammen mit Dolf Stcmbergcr gründete er die Zeitschrift Die Wandlung, die als Instrument einer geistigen und ethischen Erneuerung gedacht war. J. galt in jenen unmittelbaren Nach-knegsjahren im In- und Ausland als einer der ganz wenigen großen Repräsentanten des »anderen Deutschland«.
      Dennoch folgte er 1948 einem Ruf der Universität Basel. J. veröffentlichte im Laufe der Jahre eine Reihe von Schriften, die das Verständnis seines existenzphilosophischen Ansatzes vertieften und andeutungsweise in Richtung einer Philosophie der Vernunft verschoben . aber auch Autobiographisches . Es war eine Zeit der Ehrenmitgliedschaften und Ehrenpromotionen, der Preise und Auszeichnungen, aber auch eine Zeit, in der er in der breiten Öffentlichkeit seine warnende Stimme erhob und ein vielfältiges Echo fand . Seinem philosophischen Grundgestus ist er damit bis zuletzt treu geblieben.
      In jüngster Zeit kommt J. als einem Denker nach allen Ontologicn wieder gesteigerte Aufmerksamkeit zu. Sem Versuch, die weltgeschichtliche Entwicklung mit dem Kon-strukt der »Achsenzeit« geschichtsphilosophisch zu untermauern, findet Eingang in die soziologische Kulturtheorie. Von Interesse ist seine Philosophie als eine Haltung kommunikativer Vernunft - ebenso seine Bestimmung der Grenzen wissenschaftlicher Rationalität. Für eine philosophische Interpretation symbolischer Formen ist J." Chiffrenbegnlt zentral, dem Ernst Bloch eine »physiognomische Phantasie« bescheinigte und der eine Erfahrung im Umgang mit der geistigen Tradition faßt, die sich in der Nähe des eschatologischen Denkens weiß.
     


Jaspers, karl

Karl Jaspers gehört zu den Vertretern der Existenzphilosophie in Deutschland. Der Weg von Jaspers führte über die Psychologie und Psychopathologie zur Philosophie, die er ab 1921 an der Universität Heidelberg lehrte. Prägenden Einfluss übten neben Immanuel -»Kant vor allem Soren -• Kierkegaard un .....
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Wolfskehl, karl

»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat. .....
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Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

Eine Geschichte vom Fremdsein: Karlinchen hat durch den Krieg alles verloren und sucht in der Welt der Menschen, der Tiere und phantastischer Wesen nach einem neuen Zuhause. Ãœberall wird das Mädchen abgewiesen, weil es fremd und anders ist, weil man selbst - angeblich oder wirklich - nichts hat, bi .....
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Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
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Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
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Karl krolow (i9i5-i999): was blieb zurück? - ein lachen, eine spur

Was blieb zurück? Ein Band von Vögeln war der Herbst, das weiter nach Ägypten zog. Die Dunkelheit wächst wie die Wand durchs Zimmer. Sie nimmt überhand. Man raucht. Man schweigt. Und läßt den Rauch vorüberziehn. Das Jahr verschwindet, Bild um Bild. Das Jahr verbrennt. Aus dem Kamin steigt es noch .....
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Bertolt brecht (i898-i956): die pappel vom karlsplatz - das freundliche grün

Die Pappel vom Karlsplatz Eine Pappel steht am Karlsplatz Mitten in der Trümmerstadt Berlin Und wenn Leute gehn übern Karlsplatz Sehen sie ihr freundlich Grün. In dem Winter sechsundvierzig Fror n die Menschen, und das Holz war rar Und es fielen da viele Bäume Und es wurd ihr letztes Jahr. Doc .....
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Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
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Karl krolow (geb. i9i5)

erinnert in manchem an Georg Trakl, vor allem in der Symbolhaftigkeit seiner Bilder, aber auch dort, wo seine Gedanken schwermütig um Tod und Verwesung kreisen: Ein Spiel Karten die lyrische Landschaft -sehr leicht zu mischen Tod, ungemischt, gezinkt von Angstschweiß Und altem Gelächter, Tod mit .....
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Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
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Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
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Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
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Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Berger, karl-heinz

auch unter den Pseud.: K. Heinz, Charles P. Henry Biografie: *28.7.1 in Köln, +25.11.1 Berlin. K.-H. Berger studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin, 1957/58 folgte ein Studium am Literaturin .....
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Stöppler, karl-michael

Biograhe: *14.11.1 in Alsfeld . K.-M. Stöppler arbeitete nach einem Volontariat mehrere Jahre als Redakteur bei Tages- und Wochenzeitungen. Er studierte Jura und war als Assessor in einer Anwaltskanzlei und beim Bundesvorstand einer Gewerkschaft tätig. Seit 1993 ist er Pressesprecher der Kreisverwal .....
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Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
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Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
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Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
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May, karl

Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien .....
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Krolow, karl

1944 wollte K. den kurz zuvor erschienenen Gedichtband Der grüne Gott von Wilhelm Lehmann rezensieren. Es wäre eine der wenigen öffentlichen Reaktionen auf diese bald richtungsweisenden Verse gewesen, die nicht ins Konzept einer Blut-und-Boden-Literatur paßten. Die Zeitschrift Das Innere Reich konnt .....
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Kraus, karl

Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei, den nationalsozialistischen Ungeist und seine Folgen für .....
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Immermann, karl leberecht

Es gibt kaum einen Antiquariatskatalog, in dem nicht der heute so gut wie vergessene I. mit einem Werk verzeichnet ist, das bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts mit über 80 Auflagen sehr erfolgreich gewesen war: Der Oberhof. Die Popularität dieser Erzählung, die eine abgeschlossene, heile .....
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Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
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Karl marx - zur kritik der hegeischen rechtsphilosophie. einleitung

Der Kampf gegen die deutsche politische Gegenwart ist der Kampf gegen die Vergangenheit der modernen Völker, und von den Reminiszenzen dieser Vergangenheit werden sie noch immer belästigt. Es ist lehrreich für sie, das ancien regime, das bei ihnen seine Tragödie erlebte, als deutschen Revenant seine .....
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