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Philosophen biographisch

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Humboldt, Wilhelm von



Nein, als Philosoph hat er sich nicht gesehen. Auch kam ihm wohl niemals in den Sinn, seine Studien der wahren Philosophie zuzuordnen, wie er sie verstand und zeitlebens mit der Philosophie Kants und ihrer Aufgabenstellung der Bestimmung der Grenzen reiner Vernunfterkenntnis identifizierte. Von ihr glaubte H. auch dort noch auszugehen, wo er sich von Anfang an von ihr entfernte, indem er jenseits ihrer restriktiven Resultate das Gebiet der ihn interessierenden, immer auch empirisch bedeutsamen Fragen zu den Bereichen Individualität. Bildung, Sprache, historische Zeit sowie Staat und Gesellschaft ausschritt. Oberflächlicher Betrachtung entzieht sich diese ungewöhnliche Themenvielfalt seines früh entworfenen, prinzipiell bis zu den späten Sprachstudien festgehaltenen Projekts einer »Synthese von Philosophie und Anthropologie« , einer überzeugenden Systematisierung und trägt weitgehend fragmentarischen Charakter, so daß H. wie »eine Sphinx , welche jeden Betrachter anders ansieht und welche jeder Betrachter anders ansieht« . Doch erlangen seine wenigen abgeschlossenen wie die Vielzahl der abgebrochenen Schriften »eine innere Vollendung« gerade dadurch, daß sie alle auf den Mittelpunkt einer umfassend gedachten Theorie der Bildung des Menschen bezogen sind, die sich in Abgrenzung zu Kants Bestimmung des transzendentalen Subjekts an einem philosophisch und empirisch zugleich gemeinten Begntldes Menschen orientiert. Durch ihn werden die Teile des H.sehen Werks, dem auf bedeutsame Weise der Brietwechsel zugehört, trotz der »Variationsbreite seiner Aus-deutungsfähigkeit« lesbar als endliche Fragmente einer notwendig un-abschließbaren. zuletzt in einem philosophischen Begriff der Sprache begründeten »Charakteristik des menschlichen Gemüths in seinen möglichen Anlagen und in den wirklichen Verschiedenheiten, welche die Erfahrung aufzeigt.«
Seme ersten Untersuchungen in zeitgenössischer Philosophie und deren Geschichte erhielt H. nach der rückblickend »öde und freudlos dahmwelkend« Kindheit und Jugend aut »Schloß Langweil« in Tegel bei Berlin durch Johann |akob Engel, der dem lernbegierigen H. neben einem vertieften Zugang zur klassischen Antike auch erste Einsichten in die Philosophie Leibniz und deren für sein späteres Werk zentralen Begritte der Kratt und Vollkommenheit vermittelte. Engel gehörte in der preußischen Hauptstadt zu jener weitgehend vom Geist der Berliner Aufklärung geprägten Gruppe namhatter Persönlichkeiten, die den zunächst von Privatlehrern wie Campe erzogenen Gebrüdern H. private Vorlesungen hielten. Neben die innerlich distanzierte Teilnahme am romantisch-empfindsamen Kreis des Salons der Henriette Herz traten daher der Unterricht in griechischer Sprache sowie vor allem Vorlesungen über Nationalökonomie und Statistik bei C.W. Dohm und Naturrecht bei E.F. Klein, deren Einfluß noch der spätere I ersuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen erkennen läßt. Die Einführungen in die Theorie und Praxis der Verwaltung und des Rechtswesens unter der Aufsicht des langjährigen Erziehers G.J.C. Kunth, der nach dem frühen Tod des Vaters U"9) auf H.s Bildungsweg großen Einfluß gewann, diente der Vorbereitung des Studiums der Rechtswissenschaften, das H. zunächst in Frankfurt Oder und 17S8 in Göttingen nach nur vier Semestern absolvierte. »Erst jetzt. . . begann H. er selbst zu werden« . indem er sich neben Vorlesungen bei dem Philosophen und Physiker G.C. Lichtenberg sowie dem Altertumswissenschaftler CG. Heyne vor allem dem erstmaligen Studium der gerade erschienenen Schriften Kants widmete. Sie bewogen den »in der Wölfischen Philosophie gcsäugt und großgezogeneN)« H. zur endgültigen Abkehr von der traditionellen Metaphysik und ihrem Anspruch auf übersinnliche Wahrheit. Durch diese erste bedeutsame Wende seines Lebens wurde H. »Kantianer und ist es zeitlebens geblieben« . Auf der in Schopenhauers Geburtsjahr unternommenen »Reise ins Reich« bestimmten denn auch Kant-Gespräche seinen Besuch bei F. H. Jacobi. der wie die Begegnung mit dem Ehepaar Forster zu einem regen Gedankenaustausch führte. Nach kurzer Zeit im Staatsdienst, für den H. als Mitglied der Preußen tragenden und prägenden Adelsschicht nach dem Wunsch der Mutter bestimmt war. schied er aus diesem vor semer Erfurter Heirat mit Karoline v. Dacheröden aus.
      Ihre lebensentscheidende Bekanntschaft hatte H. 17SS gemacht, der in den folgenden Jahren bis 1S02 in finanzieller Sicherheit als »ein Gebildeter auf der Suche nach seiner Autgabe und Bestimmung« bewegendes Zeugnis ablegt, eröffnete ihm diese neue Schaffens- und Lebensepoche. In ihr fand H.. dessen Ideal der Harmonie das bewußt gestaltete »Gegenbild eines zerrissenen Bewußtseins, eures die Existenz bis in die Tiefen spaltenden Widerspruchs» darstellt, nach semer Ãœbersiedlung in [ena 1794 ersten Anschluß an die Weimarer Klassiker und wurde Mitarbeiter der Hören. Dort erschienen anonym 1795 u.a. seine die Kritik Kants und F.Schlegels provozierenden Ãœberlegungen Ãœber den Geschlechtsimterschied. in dem H. »die elementare Struktur , in der die menschlichen Möglichkeiten in ihrer Totalität in der Gestalt von Verhaltensdispositionen erfaßt werden können« . In seinen humanistisch-bildungsphilosophischen Studien ebenso wie in den Entwürfen zu einer vergleichenden Anthropologie, die bereits im Ansatz die für sein Spätwerk charakteristische Methode vorwegnehmen, daß »der praktische Beobachtungssinn« und der »philosophierende Geist« immer »gemeinschattlich tätig sein« müssen, bemühte sich H. vordringlich um ein grundlegendes Verständnis der Bedingungen schöpferischer menschlicher Neugestaltungen, wie sie ihm paradigmatisch im Werk des verchrungsvoll verbundenen Goethe begegneten. In seiner ersten selbständigen Publikation Ãœber Götlies Hermann und Dorothea zieht H.. den Fragen der Ästhetik seit seiner Jugend beschäftigten, die Summe seiner -Ästhetischen Versuches die seine in produktiver Auseinandersetzung mit Kants Kritik der Urteilskraft entwickelten Ãœberlegungen zu einer objektiven Bestimmung des subjektiven Gefühls des Schönen im Briefwechsel mit Körner fortsetzen. Einerseits Manifest der klassischen Ästhetik, führte diese Schrift über Goethe H. am Beispiel der Kunst zur Einsicht in die grundlegende Sprachlichkeit des menschlichen Geistes, die allen seinen charakteristischen, d.h. allgemeinverbindlichen Ausdrucksformen zugrundeliegt: ihnen galten seine ästhetischen, anthropologischen und historischen Betrachtungen.
      Für diesen sich um 1S00 abzeichnenden Durchbruch H.s zum philosophischen Denken der Sprache, der ihn auch zum wesentlich dialogischen Charakter seiner persönlichen Gesamterscheinung vorstoßen ließ und seine erste zusammenfassende Darstellung in dem Fragment über Latitim und Hellas fand, gab den entscheidenden biographischen Anstoß seine Erfahrung der grundlegenden Verschiedenheit der Sprachen in der Begegnung mit dem Baskischen. Sie ereignete sich während zweier von Paris aus unternommener Reisen nach Spanien . wohin H. 1797 übersiedelte, nachdem er mit Campe bereits 17S9 das revolutionäre Frankreich besucht hatte. Das intensive Interesse an der Sprache, das in Paris durch den regen Kontakt zum Kreis der »Ideologen«, jener von der sensualistischen Philosophie Condil-lacs bestimmten französischen Denker und Philosophen verstärkt wurde, hielt auch während seiner politisch unbedeutenden Tätigkeit als preußischer Resident beim Vatikan in Rom an . wo er sich neben den Indianersprachen Süd- und Mittelamerikas kritischen Studien der Schritten Fichtes widmete. Diesem Abschmtt schloß sich das von bedeutenden, erst vom Liberalismus der 19. Jahrhunderts wiederentdeckten Denkschriiten begleitete Jahrzehnt seines eigentlich staatsmännischen Wirkens an, das seine Berufung ins Amt eines »Chefs der Sectionen für den Cultus, öffentlichen Unterricht und des Medizinal-Wesens« einleitete . Im Range eines Geheimen Staatsrates leitete H. eine grundlegende Reform des preußischen Unterrichtswesens ein. deren Höhepunkt 1810 mit der Neugründung der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin erreicht wurde. Ihre für das 19. und 20. Jahrhundert normgebende Einrichtung basierte in Struktur und Aufgabenstellung auf einem Konzepts H.s, das produktiv die vorangegangenen Programmschriften Fichtes. Schellings, Schleiernlachers u.a. in einem eigenen Wissenschatts- und Universitätskonzept zu-sammentührte. Seme Grundprinzipien der akademischen Freiheit und der Einheit von Forschung und Lehre in dem Sinne, daß das Forschen als eigenständige Wahrheitssuche und Wissensaneignung selbst das einzig Lehrbare darstellt, verknüpfte objektive Wissenschaft und subjektive Bildung in einer Weise, die sie zugleich als geistige und sittliche Bildung bestimmte. Jene erwiesen sich damit als Teil eines allgemeinen Bildungskonzepts, das Bildung entgegen ihrer späteren Formahsierung. Privatisierung und Ideologisierung durch das politisch abstinente Bildungsbürgertum als den »Prozeß der Selbst werdung des Individuums , das in sich eine wahre und sittliche Welt verkörpert« . Obwohl für seinen neuhumanistischen Daseins- und Lebensentwurf »die Griechen immer einzig bleiben werden«, war H. sich der Perspck-tivität seiner Sichtweise bewußt, da »dies nicht gerade ein ihnen eigner Vorzug, sondern mehr eine Zufälligkeit ihrer und unserer relativen Lage ist.« Statt jedoch seine Reform in seinem Sinne auch politisch abzusichern, reichte H. nach einer von ihm als faktische Entmachtung und persönliche Kränkung gedeuteten Kabinettsretorm vorzeitig sein Entlassungsgesuch ein . um sich als »Diplomat im zweiten Glied« in Wien. Prag. Paris u.a. auch für eine politisch tragfähige Lösung der deutschen Frage nach dem Sturz der napoleonischen Ordnung und dem Ende des alten Reiches zu engagieren. Seine Teilnahme am politischen und geistigen Leben der europäischen Metropolen dokumentiert auch seine weitverzweigte Korrespondenz, die ein facettenreiches Bild der damaligen Welt- und Geistesgeschichte liefert und H. zum »Klassiker des Briefes« iE. SprangeR) hat werden lassen.
      Nicht zuletzt wegen seines wachsenden Widerstandes gegen die sich abzeichnende reaktionäre Erstarrung Preußens und daraus resultierender Konflikte mit Staatskanzlcr Hardenberg entließ man den liberalen Konservativen schließlich iSiy aus allen Ämtern, der sich daraufhin in der einsamen Zurückgezogenheit seines Schlosses in Tegel fast ausschließlich seinen Studien widmete. Seme hier entstandenen methodologischen Bemerkungen Ãœber die Auigiibe des Geschichtsschreibers haben vor allem in der Diskussion über die Grundlegung der Geschichts- und Geisteswissenschaften breite Resonanz erfahren, obwohl sie auch für seine vergleichenden Sprachforschungen Gültigkeit haben sollten, deren wesentliche Ergebnisse H. in Vorträgen vor der Preußischen Akademie der Wissenschaften als deren Mitglied veröffentlichte. Auf deren Gedächtnisfeier in H.s Todesjahr, in das neben der Veröffentlichung von G. Büchners Dämons Tod auch die erste Eisenbahnfahrt von Nürnberg nach Fürth fiel, trug als Vermächtnis A. Boeckh mit intuitiver Sicherheit den Abschnitt »Poesie und Prosa« aus H.s grundlegender Einleitung seines Buches über die Kawi-Sprache vor, die seine sprachtheoretischen Ãœberlegungen zusammenlaßt. Der rednerische Gebrauch der Sprache in Dichtung und wissenschaftlicher Prosa stellte für H. den Kristallisationspunkt des individuellen »Charakters« der historischen Einzelsprachen dar, deren her-meneutische. schöpferische und von Ideen geleitete Erforschung für H. das Ziel und den »Schlußstein der Sprachkunde« ausmachte. Von diesem »Charakter« erhalten die strukturellen und genealogisch-klassitikatonschen Untersuchungen zum »Bau« der Sprachen erst ihre Legitimation. Die stilistische Eigentümlichkeit der stets neu einsetzenden, umkreisenden Bestimmungen in Begrittskonstellationen leitet sich in H.s Schriften genau von seinem gegen die traditionelle Zeichenauffassung der Sprache abgegrenzten Begriff menschlicher Rede her. »der die wcscntHche Allgemeinheit der Sprache in der Einheit mit der erscheinenden Individualität des Sprechens zu denken erlaubt« . Auf der Suche nach der adäquaten Bestimmung des Menschen war damit H., dem trotz seiner körperlichen Leiden, von denen er nach dem Tod seiner Frau gezeichnet war. in seiner großen Rezension von Goethes zweitem römischen Aufenthalt noch einmal eine zukunftsweisende Deutung von dessen Dichtungsund Weltverständnis gelang, über die Philosophie der Kunst und das vergleichende »Studium der Menschen« zu dessen sprachlichem Wesen in einem beeindruckenden Gesamtwerk vorgedrungen, das provozierend immer auch »die ganze Selbstdarstellung der bürgerlichen Kultur in ihrer höchsten Ausprägung und über alle Penoden« umfaßt.
      Trabant. Jürgen: Apeliotes oder Der Sinn der Sprache. Wilhelm von Humboldts Sprach-Bild.
      München 1986. Borsche, Tilman: Sprachansichten. Der Begriff der menschlichen Rede in der Sprachphilosophie
Wilhelm von Humboldts. Stuttgart 1981. Schaffstein. Friedrich: Wilhelm von Humboldt. Em Lebensbild. Frankfurt am Main 1952.
      Matthias Schmitz


Humboldt, wilhelm von

»Im Grunde ist alles, was ich treibe, Sprachstudium. Ich glaube die Kunst entdeckt zu haben, die Sprache als Vehikel zu gebrauchen, um das Höchste und Tiefste und die Mannigfaltigkeit der ganzen Welt zu durchfahren« . Mit und durch die Sprache aber stieß H. auch zum wesentlich dialogischen Charakter .....
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Schlegel, august wilhelm von

»Kosmopolit der Kunst und Poesie« nannte sich S. mit Recht. Der Weg zu »Kunst und Poesie« war — ebenso wie für den jüngeren Bruder Friedrich - bereits durch die Herkunft vorgezeichnet: Vater und Onkel, Johann Adolf und Johann Elias Schlegel, waren als Autoren kunsttheoretischer Schriften bekannt g .....
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Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
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Leibniz, gottfried wilhelm von

Gedicht auf den Tod der Königin Sophie Charlotte Loos, Waltraud. In: Aus der Welt des Barock, 1957, S. 69 - 82. Hankins, Olan Brent. In: Leibniz, 1973. .....
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Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Gerstenberg, heinrich wilhelm von

Als G. im biblischen Alter von 86 Jahren starb, war er als Autor bereits völlig vergessen. Und doch hatte er in seiner Jugend zu den Schrittmachern der neuen Epoche des Sturm und Drang gehört, hatte als Dichter und Kritiker neue Akzente gesetzt. Johann Wolfgang von Goethe, der mit scharfen Urteilen .....
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Humboldt, alexander von

Alexander von Humboldt gewann als herausragender Vertreter einer ganzheitlichen Geogra-fie neue Erkenntnisse auf zahlreichen Gebieten der Naturwissenschaft bis hin zur Ethnografie. Der Sohn eines Offiziers wurde mit seinem jüngeren Bruder Wilhelm von Humboldt von Privatlehrern aus dem Kreis der Be .....
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Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Leibniz, gottfried wilhelm von

Georg Wilhelm von Leibniz leistete einen wesentlichen Beitrag zum Fortschritt der Wissenschaften und schuf ein philosophisches System zur Erklärung deT Welt. Nach der Promotion trat Leibniz in den Dienst des Mainzer Hofes. Nach einem Aufenthalt in Paris 1672-76 wurde er Hofbibliothekar in Hannover .....
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Im hungerturm zu pisa heinrich wilhelm von gerstenberg: ugolino

Analyse Graf Ugolino della Gherardesca, ein namhaftes Haupt der ghibellinischen Partei in Pisa, schloß sich nach der Heirat seiner Schwester mit einem Guelfen deren Partei an, so daß er sich den Haß seiner ehemaligen Partei ganger zuzog. Er wurde gestürzt, des Verrats bezichtigt und eingekerkert, .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Von der werkinterpretation zur form- und funktionsanalyse im soziokulturellen kontext

Wolfgang Kayser gehört mit Staiger zu den Hauptvertretern der Werkinterpretation. Sein erstmals 1948 erschienenes Buch »Das sprachliche Kunstwerk« war für Generationen von Germanistinnen und Germanisten eine Einführung in die Literaturwissenschaft oder mindestens eine Einführung in die Werkinterpret .....
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Index » Verfahren der Textanalyse » Formen - textimmanenter - Analyse

Zur kritischen diskussion von isers konzepten

Schon Hans Ulrich Gumbrecht fragte 1977 in seiner Rezension von »Der Akt des Lesens«, ob es nun möglich werde, die Wirkungsstruktur einzelner Texte verbindlich zu beschreiben . Eine solche universal gültige Beschreibung des Wirkungspotentials eines Textes wäre aber kaum etwas anderes als die >objekt .....
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Index » Verfahren der Textanalyse » Wirkungsästhetik

Börries freiherr von münchhausen (i874-i945).

Als Beispiel diene 'Bauernaufstand": Dem Ritter fuhr ein Schlag ins Gesicht Und ein Spaten zwischen die Rippen----- Er brachte das Schwert aus der Scheide nicht, Und nicht den Fluch von den Lippen. Aufrauschte die Flamme mit aller Kraft, Brach Balken, Bogen und Bande,---- Ja, gnade dir Gott, d .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Impressionismus

Zur bestimmung von begriff und gegenstand

Forschungsarbeiten zur Theorie, Praxis und Rezeption der Übersetzung haben in den letzten vier Jahrzehnten international immer mehr an Bedeutung und Umfang gewonnen, so daß die zahlreichen Publikationen zum Thema kaum mehr überschaubar sind. Dabei bleibt die Beschäftigung mit Fragen der Übersetzung .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Übersetzungstheorie, Übersetzungswissenschaft, Übersetzungsforschung

Literaturgeschichtsschreibung von der antike bis ins i6. jahrhundert

Auch wenn man von einer Literaturgeschichtsschreibung im engeren Sinn erst seit dem späten 18. Jahrhundert sprechen darf, läßt sich ihre Entstehung über die altphilologischen Disziplinen seit dem Humanismus bis in die Antike zurückverfolgen. Das erste überlieferte Modell findet sich im 4. Kapitel .....
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Lulu von strauss und torney (i873-i956).

Ihre Stärke liegt vor allem in der Ballade, die sie mit dramatischer Wucht zur 'Stimmungsballade" steigert. Als Beispiel diene 'Der Seefahrer": Der Schiffsraum aber barst mit schwerem Knall, In greller Lohe Bug und Heck und Masten, Hoch bäumt nach Backbord sich der alte Kasten, Die Bö posaunt - ein .....
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Wertung von literatur

Unter dem Begriff »Wertung« ist eine Handlung zu verstehen, mit der ein Subjekt einem Objekt die Eigenschaft zuordnet, in bezug auf einen bestimmten Maßstab, einen Wert, positiv oder negativ zu sein. Ein Text ist demnach nicht an sich wertvoll oder auch wertlos, sondern wird es erst, wenn man ihn a .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Literarische Wertung und Kanonbildung

Detlev von liliencron (i844-i909)

zu echtem Leben. Er ist seit langem wieder der erste echte deutsche Lyriker, dem die Welt zum lyrischen Erlebnis geworden ist. Ursprünglich preußischer Offizier, mußte er wegen Schulden den Dienst quittieren und lebte bald in München, bald in Berlin oder Altona, abseits der literarischen Kreise, äuß .....
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Wilhelm raabe (i83i-i9i0),

der über den Beruf eines Buchhändlers und nach verspätetem Studium in Berlin zur Dichtung kam. Im Gegensatz zu Storm und Keller hat Raabe niemals eine große Lesergemeinde gefunden. Raabes Vorliebe für Menschen, 'die hinter der Hecke liegen gelassen worden sind", für das Unauffällige, Anspruchslose .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Zu wilhelm diltheys intention, werk und wirkung

Wirkungsgeschichtlich ist die psychologische Interpretation Schleiermachers zweifellos viel früher und stärker beachtet worden. Das ist vor allem auf die frühe Rezeption und nachhaltige Wirkung Diltheys zurückzuführen. Sein Aufsatz »Die Entstehung der Hermeneutik« hat lange Zeit die Einschätzung Sc .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

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Deutschsprachige autoren
Lyriker des 20. jahrhunderts (deutschsprachige)
Baudelaire
Rimbaud
Mallarme
Deutschsprachige dichter und schriftsteller vom mittelalter bis zur gegenwart
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