Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

Index
» Autoren
» Philosophen biographisch
» Grotius, Hugo

Grotius, Hugo



Die Bedeutung von G. für die Geschichte des Natur- und Völkerrechts gründet sich vor allem auf seine allgemein als Hauptwerk bezeichneten, 1625 in Paris erschienenen drei Bücher über das Kriegs- und Friedensrecht . Das Werk konnte im 17. Jahrhundert nach Reformation und Gegenreformation, den Religions- und Eroberungskriegen der europäischen Nationalstaaten darum als die dringend benötigte neue Basis für eine Regelung der Rechtsbeziehungen zwischen souveränen Staaten verstanden werden, weil G. seine Argumentation nicht mehr an Glaubensgrundsätzen als obersten Prinzipien orientierte, sondern auf logisch-rationale und empirische Kriterien stützte. »Solch ein Werk«, so schreibt G. in den Prolegomena, »ist umso notwendiger, als es ebenso wie in unserem Jahrhundert auch in früheren Zeiten nicht an Menschen fehlt, die diesen Teil des Rechts mit Verachtung ansehen, weil er nur in einer bloßen Anordnung leerer Worte bestehe. In aller Munde findet sich das Wort... nichts, wasden Königen und souveränen Staaten nützt, ist ungerecht« und: »es ist nicht möglich, einen Staat ohne Ungerechtigkeit zu regieren.«
G. erfährt nicht nur in seinem Elternhaus, einer Delfter Patrizierfamilie, alle erdenkliche Förderung; seine vielseitigen Interessen bildet er in Studien der Rechtsgeschichte, der Religion, der Philosophie. Literatur und Philologie an der berühmten neuen Universität Leiden und im weiteren Freundeskreis zu umfassenden und soliden Kenntnissen und Fähigkeiten aus, promoviert 1599 in Orleans zum Dr. juris utnusque. Mit sechzehn Jahren nimmt er teil an den diplomatischen Aktivitäten des Landesadvokaten. Historikers und Politikers J.v. Oldenbarne-velt. läßt sich 1599 als Anwalt in Den Haag nieder, wird offizieller Historiograph der Staaten Hollands, verfaßt lateinische Prosadichtungen und historische Arbeiten. Im Auftrag der Ostindienkompanie, die den Portugiesen das Monopol auf den Handel mit Ostindien streitig machte, schreibt er 1604 ein Gutachten, das die Rechtmäßigkeit der Kaperung eines portugiesischen Schiffes begründen soll. Ein Kapitel des 1606 fertiggestellten De iure praedae commentarius erscheint 1609 anonym unter dem Titel De Mare libero ; die ganze Handschrift wird erst 1S64 aufgefunden und 1868 veröffentlicht. Sie gilt als die erste Fassung von De Iure Belli ac Pacis aus dem Jahr 1625. Die Abhandlung beansprucht -und damit richtet sie sich besonders gegen englische Bestrebungen - für alle Nationen treien Zugang zum Ozean. Sie erregt große Aufmerksamkeit und englischen Widerspruch. Neu ist an dem Traktat die für G. generell charakteristische Verbindung historischer, rationaler und religiöser Argumente zu seiner Gesamtkonstruktion des Naturrechts.
      G. stützt sich in seinen Grundsätzen auf Aristoteles und die Stoa: Der Mensch sei frei und als soziablcs Wesen von Gott geschaffen worden . Erstes Naturrecht ist das Recht aller Geschöpfe auf Leben und Lebenserhaltung, zweites Naturrecht das des Menschen, wenn er sich zeigt, wie er von Natur aus sein soll: daß er Vernunfteinsichten folgt. Geltendes Naturrecht ist nur das geschichtliche, das »rus naturale seeundum.« Analog zur These, Gottes Wille sei Gesetz , definiert G. die natürliche Freiheit des Menschen als die Möglichkeit, dem eigenen Willen entsprechend zu handeln. G. verknüpft sie - und das macht seme Lehre für die herrschenden Schichten so akzeptabel - mit dem Besitz: »Die Freiheit im Hinblick auf das Handeln ist das gleiche, was der Besitz bei Sachen« . Durch einen körperlichen Akt könne Gemeinbesitz zu Privateigentum werden - so wie der Platz im Theater, wenn man ihn besetze. Daraus erwachse das Recht, das »dominium« gegen andere Ansprüche zu verteidigen. Die Erhaltung und Wiederherstellung der rechtlichen Ordnung nennt G. »Krieg« und unterscheidet dabei je nach Beteiligten vier Arten: den zwischen Privatpersonen ; Personen und dem Staat : dem Staat und Personen : Staaten untereinander . Grundvoraussetzung für Zustandekommen und Fortbestehen des ganzen Systems ist der den Menschen eigene »appetitus societatis«. Er befähigt sie zu friedlichem und rational begründbarem Zusammenleben und ermöglicht den Gesellschaftsvertrag.

     
Die Menschen sind von Natur aus frei in der Verfügung über ihr Eigentum. Darum können sie Verträge miteinander schließen. Sie sind zu halten , so wie Versprechen zu erfüllen sind.
      »Das gründet in der Natur der Sprache, die als einzigen unter den Tieren den Menschen gegeben ist, damit sie ihr Gemeininteresse besser äußern, das bekannt machen können, was in ihrem Geist verborgen ist. Sprache ist dazu dann geeignet, wenn Zeichen und Bezeichnetes übereinstimmen; das wird Wahrheit genannt. Da der menschliche Wille von Natur aus veränderlich ist. müssen Mittel gefunden werden, ihn für die Zukunft festzulegen. Dieses Mittel ist das Versprechen.«In der Inkidinghe tot de Hollandsche Rechtsgeleertheydt - im Gegensatz zu De Iure Belli - besteht G. noch darauf, daß es unveräußerliche Rechte gebe, auf die das Individuum auch durch Vertrag nicht verzichten könne, wie Freiheit und Ehre.
      G. übernimmt 1607 das Amt des Fiskal-Advokaten am Hof von Holland und Seeland. Das neue Amt zieht ihn allmählich in den sich verschärfenden Religionsstreit über die Prädcstinationslehre zwischen den strengen Calvmisten unter der Führung des Gomarus und den Arminianern hinein. Der Streit wird politisch. Oldenbarnevelt tritt zusammen mit drei Provinzen der holländischen Union den aristokratisch-föderalistischen Remonstranten bei. Zu den demokratisch-zentrakstischen Gegnern zählt Prinz Moritz von Oranien. Diese Auseinandersetzung gefährdet die neuerrungene niederländische Einheit.
      G. wird 1613 Ratspcnsionär von Rotterdam und Mitglied der provinziellen Ständeversammlung. Er bemüht sich um eine ökumenische Einigung der beiden Kirchen, wird des Socinianismus verdächtigt, gerät mit semer föderalistischen Staatsauffassung m Konflikt zu nationalstaatlichen Strebungen und wird zusammen mit Oldenbarnevelt verhaftet, zu Konfiskation seines Vermögens und lebenslanger Haft verurteilt. Oldenbarnevelt hingenchtet. Im Kerker zu Loevestein verfaßt G. in niederländischen Reimversen die als Erbauungsschrift für die holländischen Seeleute gedachte Apologie De veritate religienis christianae ; er übersetzt sie ins Lateinische, sie erscheint in vielen Auflagen und Sprachen. Seinen Ruhm unter den Zeitgenossen verdankt G. vor allem dieser Schritt. Mit Hilfe semer Frau flieht G. 1621 aus dem Gefängnis und geht nach Paris, wo er 1623 De Iure Belli ac Pacis beginnt. Er ist bemüht, antike, christliche, scholastische, humanistische Gedanken mit juristischen, ethischen und sozialen Gesichtspunkten zu verbinden. Der Dekalog hat für ihn dabei Vorbildfunktion für alles weltliche Recht: die christliche Völkergemeinschaft versteht er als Modell der gesamten »societas humana«. Sie kann ohne Recht nicht bestehen. Ihre Grundsätze sind von jedermann zu beachten: ihre Verletzung verstieße gegen Gott. Natur und Vernunft. Alle Individuen, Korporationen und Staaten sind unter allen Umständen - auch im Krieg - an das »ius humanuni voluntarium«. den Vertrag des sozialen Gebildes Menschheit, gebunden. Das »ius naturale sociale« ist die »erste fundamentale Schicht« des Naturrechts . G. sieht eine seiner Hauptaufgaben dann, ein vollständiges System des positiven Rechts, d.h. der normativen Tatsachen, zu schaffen, die sich zu einem staatenübergreifenden, internationalen Völkerrecht zusammenfügen.

     
Auch dieses wird getragen vom »appetitus societatis«. Individuen und Volk ve:irr abstrakt gleichgesetzt. Das führt dann zu der berüchtigten These, daß es rechtlich zulässig sei, daß nicht nur einzelne sich in »Pr.vi:-sklaverei« begeben dürften, sondern ein »selbständiges Volk... die Regierungsreer.:.: über sich . . . einem oder mehreren überträgt und nichts davon zurückbehält.« So . .:: der einzelne könne auch »das Volk sich behebig seine Regierungsform wählen • Hauptgrund für das Argument, das dem Absolutismus des nächsten Jahrhunce— gerade recht kam, ist das Wunschbild vom sozialen Frieden.
      Die Völkerrechtslehre verdankt G. : i. die Befreiung ;r positiven Rechts von jeder Bindung an den Staat, 2. die Konstruktion des internatier.i-len Rechts als eines zugleich positiven wie zwischen den Mächten gültigen Rech:-. 3. den Begriff eines vom Willen der Einzelstaaten unabhängigen internationalen positiven Rechts, 4. die Bekräftigung des Primats der internationalen Ordnung, die a r;r voneinander unabhängige nationale Ordnungen, d.h. die Souveränität der Einzelsta;-ten, voraussetzt. Seit G. gibt es auch in der Politik keinen rechtsfreien Raum mehr: -• besteht grundsätzliche Notwendigkeit, Kriege rechtlich zu begründen und im Kne; das Recht zu achten.
      Mit seinen theologischen Arbeiten, den Kommentaren zum Alten und Neuen Testamt •:â–  , hat G. eis historisch-philologische, von Konfessions- und Dogmenfragen unabhängige Methoac der Bibelexegese begründet. Sem »Ideal« war es. »einen humanistischen Vernunftstai: mit seinem korporativen Rechtsdenken und der Idee allgemeiner Union der christlichen Kirchen« zusammenzubringen . Nach langen Jahren des Exils in Pan; stirbt G. auf einer Reise von Schweden nach Lübeck in Rostock.
     


Der ästhetische maßstab - eopold andrians garten der erkenntnis und hugo von hofmannsthals ein brief

I. Die Priorität der Kunst vor dem Leben führt in der Prosa des Asthetizismus zu einer Gestaltung von Personen, an denen ästhetisches Verhalten als reales inszeniert wird. Die handelnden Personen verhalten sich in der Fiktion gegenüber ihrer Umwelt ästhetisch, sie tun dies jedenfalls entschiedener .....
[ mehr ]
Index » Kontextualisierung und Analyse -Zur Literatur der Goethezeit, des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts

Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

Ich habe nie so viel Lyrik gefühlt wie jetzt. Ich kann mir nicht denken, daß das alles so bald ein Ende haben soll; und doch werde ich den Ãœbergang ganz leicht ertragen. Teile est la vie de fin de siecle. Der sechzehnjährige Hugo von Hofmannsthal schreibt diese Sätze - einen Monat nachdem er sein .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Lyriker des 20. Jahrhunderts (Deutschsprachige)

Gestatten: hugo von hofmannsthal

Hofmannsthals Leben und Schreiben steht im Zeichen der Vollendung am Anfang, der Fragmentarität am Ende. Aus jüdischer Glaubens- und Bildungstradition stammend - obgleich sein Vater zum Katholizismus konvertierte -, verfügt schon der Schüler über eine stupende Belesenheit, die jedoch kein bloß äußer .....
[ mehr ]
Index » Sonstige

Hugo von hof mannsthal

Literarhistorisch ordnet man das Schaffen des Dichters häufig in der Weise ein, daß man ihn mit der Romantik in Verbindung bringt. Vor allem von den frühen Dichtungen Hofmannsthals sprach man als von beispielhaften Schöpfungen der Neuromantik. Wenn man den Dichter so verstehen will, ist es allerding .....
[ mehr ]
Index » Hugo von Hof mannsthal

Claus, hugo

Der Flame Hugo Claus zählt zu den bedeutendsten niederländischsprachigen Autoren der Gegenwart. Auch als Maler, Drehbuchautor und Filmregisseur hat er sich einen Namen gemacht. Sein literarisches Werk umfasst bisher mehr als 30 Romane und Novellen, etwa ebenso viele Gedichtbände und ca. 40 Theaters .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Hofmannsthal, hugo von

Hugo von Hofmannsthal ist einer der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Impressionismus und Symbolismus. In seinen Gedichten, Erzählungen, Essays und Dramen wie Jedermann beschreibt er die Themen und Stimmungen des Fin de Siede: Schönheit und Tod, Fremdheit des Lebens und Introversion als .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Hugo, victor

Victor Hugo gilt als Nationaldichter der Franzosen und war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Sein Begräbnis im Pantheon geriet zum nationalen Ereignis. Hugo gilt als Kopf der französischen Hochromantik und wirkte als wichtiger AnregeT für fast alle literarischen Strömungen des 19. Jahrhunderts. Hu .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Hofmannsthal, hugo von

»Allzugenau war es ihm sichtbar, daß er allüberall auf verlorenem Posten stand: aussichtslos war der Weiterbestand der österreichischen Monarchie, die er geliebt hatte und nie zu heben aufhörte; aussichtslos war die Hinneigung zu einem Adel, der nur noch ein karikaturhaftes Scheindasein führte; auss .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Ball, hugo

Cimio Backa, Susanne. In: Ball-Almanach 13, 1989, S. 43 - 49. Das Insekt Backa, Susanne. In: Ball-Almanach 13, 1989, S. 14-21. Der grüne König Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 335 - 337. Der Verzückte Backa, Susanne. In: Ball-Almanach 13, 1989, S. 6- 14. Die Kat .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Dittberner, hugo

Abendstille überall Kammermeier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 148- 151. Das Zittern im Alltag Kammermeier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 204 - 206. Liebesgedicht aus einem Wolkenkratzer Kammermeier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 198- 199. Ode an den L .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Hofmannsthal, hugo von

Auch hier beweget sich Pereis, Christoph. In: Hofmannsthal-Jb 1, 1993, S. 8- 18. Ballade des äußeren Lebens Weissenberger, Klaus. In: Formen der Elegie, 1969, S. 80 - 82. Schier, Rudolf Dirk. In: Österreich 17, 1973, S. 218 - 226. Mennemeier, Franz Norbert. In: Die deutsche Lyrik 2, 19 .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Vorfrühling - hugo von hofmannsthal

Es läuft der Frühlingswind Durch kahle Alleen, Seltsame Dinge sind In seinem Wehn. 5 Er hat sich gewiegt, Wo Weinen war, Und hat sich geschmiegt In zerrüttetes Haar. Er schüttelte nieder 10 Akazienblüten Und kühlte die Glieder, Die atmend glühten. Lippen im Lachen Hat er berührt, 15 Die weichen .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Was ist die welt? - hugo von hofmannsthal

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht 5 Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

verbindet in bewundernswerter Weise die Kultur des alten Österreich mit weltmännisch-abendländischer Bildung. Achtzehnjährig schrieb er den 'Tod des Tizian" und ein Jahr darauf das dichterische Kleinod 'Der Tor und der Tod". Die Stoffe der späteren Werke entlehnte Hofmannsthal vielfach älteren Di .....
[ mehr ]
Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Hugo von hofmannsthal (i774-i929): was ist die welt? - schönheit als droge

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht, Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre f .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Feier später Schönheit

Hugo von hofmannsthal - ballade des Äußeren lebens

Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen, Die von nichts wissen, wachsen auf und sterben, Und alle Menschen gehen ihre Wege. Und süße Früchte werden aus den herben Und fallen nachts wie tote Vögel nieder Und liegen wenig Tage und verderben. Und immer weht der Wind, und immer wieder Vernehmen wir un .....
[ mehr ]
Index » Sonstige

Hugo ball: »karawane«

Es gehört zur Paradoxie des Dadaismus, dass er - erklärtermaßen eine Antikunstbewegung, die dem künstlerischen Pathos des Expressionismus einst den Kampf angesagt hatte - inzwischen längst kanonisierte Kunstwerke hervorgebracht hat. Das Historischwerden der Avantgarde äußert sich, wie Bürger plausib .....
[ mehr ]
Index » Lyrik des 20. Jahrhunderts (1900-1945) » Dada-Avantgarde zwischen Weltkrieg und Revolution. 1916-1920

Hofmannsthal, hugo von

Geb. 1.2.1874 in Wien; gest. 15.7.1929 in Rodaun bei Wien »Allzugenau war es ihm sichtbar, daß er allüberall auf verlorenem Posten stand: aussichtslos war der Weiterbestand der österreichischen Monarchie, die er geliebt hatte und nie zu lieben aufhörte; aussichtslos war die Hinneigung zu einem Ade .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige autoren

Hugo von hofmannsthal et les „gentillesses de la langue francaise (französische redensarten, i897)

Les bases de l enseignement secondaire autrichien contemporain ont ete je-tees en 1849, au moment de la grande reforme du Systeme educatif et universitäre qui a suivi le mouvement revolutionnaire de 1848 et la reprise en main neo-absolutiste de la monarchie habsbourgeoise. Avec sept lustres de reta .....
[ mehr ]
Index » Kontextualisierung und Analyse -Zur Literatur der Goethezeit, des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts

Hugo von hofmannsthal et les „gentillesses de la langue francaise (französische redensarten, i897)

Les bases de l enseignement secondaire autrichien contemporain ont ete je-tees en 1849, au moment de la grande reforme du Systeme educatif et universitäre qui a suivi le mouvement revolutionnaire de 1848 et la reprise en main neo-absolutiste de la monarchie habsbourgeoise. Avec sept lustres de reta .....
[ mehr ]
Index » Kontextualisierung und Analyse -Zur Literatur der Goethezeit, des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts

Hofmannsthal, hugo von

Geb. 1.2.1874 in Wien; gest. 15.7.1929 in Rodaun bei Wien »Allzugenau war es ihm sichtbar, daß er allüberall auf verlorenem Posten stand: aussichtslos war der Weiterbestand der österreichischen Monarchie, die er geliebt hatte und nie zu lieben aufhörte; aussichtslos war die Hinneigung zu einem Ade .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige autoren

Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

Ich habe nie so viel Lyrik gefühlt wie jetzt. Ich kann mir nicht denken, daß das alles so bald ein Ende haben soll; und doch werde ich den Ãœbergang ganz leicht ertragen. Teile est la vie de fin de siecle. Der sechzehnjährige Hugo von Hofmannsthal schreibt diese Sätze - einen Monat nachdem er sein .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Lyriker des 20. Jahrhunderts (Deutschsprachige)

Gestatten: hugo von hofmannsthal

Hofmannsthals Leben und Schreiben steht im Zeichen der Vollendung am Anfang, der Fragmentarität am Ende. Aus jüdischer Glaubens- und Bildungstradition stammend - obgleich sein Vater zum Katholizismus konvertierte -, verfügt schon der Schüler über eine stupende Belesenheit, die jedoch kein bloß äußer .....
[ mehr ]
Index » Sonstige

Hugo von hof mannsthal

Literarhistorisch ordnet man das Schaffen des Dichters häufig in der Weise ein, daß man ihn mit der Romantik in Verbindung bringt. Vor allem von den frühen Dichtungen Hofmannsthals sprach man als von beispielhaften Schöpfungen der Neuromantik. Wenn man den Dichter so verstehen will, ist es allerding .....
[ mehr ]
Index » Hugo von Hof mannsthal

Claus, hugo

Der Flame Hugo Claus zählt zu den bedeutendsten niederländischsprachigen Autoren der Gegenwart. Auch als Maler, Drehbuchautor und Filmregisseur hat er sich einen Namen gemacht. Sein literarisches Werk umfasst bisher mehr als 30 Romane und Novellen, etwa ebenso viele Gedichtbände und ca. 40 Theaters .....
[ mehr ]
Index » Autoren

 Tags:
Grotius,  Hugo    


Impressum

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com