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Philosophen biographisch

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Gehlen, Arnold



Der Philosoph. Anthropologe und Soziologe G. war einer der umstrittensten deutschen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts, der auch diejenigen faszinierte, die seinem Werk eher ablehnend gegenüberstanden. Philosophisch war er der Mann der Institutionen, des »objektiven Geistes«, und doch in jeder Zeile ein Individuum, das auf eigene Rechnung dachte und schrieb. G.s Werk liefert das paradoxe Beispiel eines philosophischen Weges, der mit der differenziertesten Individuation begann, um schließlich mit dem totalen Mißtrauen in alles Subjektive zu enden. G. hatte sein Thema bei Nietzsche gefunden. In dem Buch Gotzendammerung hat Nietzsche unter der Ãœberschrift »Kritik der Modernität« geschrieben: »Unsere Institutionen taugen nichts mehr: darüber ist man einmütig. Aber das liegt nicht an ihnen, sondern an uns. Nachdem uns alle Instinkte abhanden gekommen sind, aus denen Institutionen wachsen, kommen uns Institutionen überhaupt abhanden, weil wir nicht mehr zu ihnen taugen... Der ganze Westen hat jene Instinkte nicht mehr, aus denen Institutionen wachsen, aus denen Zukunft wächst: seinem .modernen Geiste< geht vielleicht nichts so sehr wider den Strich. Man lebt für heute, man lebt sehr geschwind — man lebt sehr unverantwortlich: dies gerade nennt man Freiheit. Was aus Institutionen Institutionen macht, wird verachtet, gehaßt, abgelehnt: man glaubt sich in der Gefahr einer neuen Sklaverei, wo das Wort .Autorität, auch nur laut wird.«
Hier ist G.s ganze Philosophie gewissermaßen vortormuliert. Anders als Nietzsche glaubt G. aber an die Möglichkeit eines Zurück, an eine Restitution der Institution. Urmensch und Spatkultur heißt ein Buch G.s von 1956. das er durchaus als Alternative verstand. Aus G.s Biographie ist noch zu wenig bekannt, um die Gründe seiner Themenwahl ganz zu verstehen. Er hatte das Leipziger Thomas-Gymnasium besucht, in Leipzig und Köln Philosophie studiert, zeigte literarische Interessen und spielte in der Leipziger Gesellschaft die dekorative Rolle des jungen Privatdozenten, von dem etwas erwartet wurde. Schlag 1933 und zur Ãœberraschung der nächsten Freunde schlüpfte G. aus der Rolle des Dandys in die des Parteigängers. Er war Assistent am Soziologischen Seminar des universitätspolitisch nun sehr rührigen Hans Freyer. stieß zum NS-Dozentenbund und war bereits 1934 Ordinarius für Philosophie an der Leipziger Universität. Ãœberliefert ist das kesse Bonmot, er habe ja schließlich den deutschen Idealismus genau studiert und wisse also, was objektiver Geist sei. Weitere Stationen waren die Universitäten Königsberg und Wien. Nach dem Krieg war die Universitätslaufbahn beendet. Die Franzosen beriefen G. 1947 auf den Lehrstuhl für Soziologie an der Verwaltungshochschule Speyer. 1962 übernahm er den Lehrstuhl für Soziologie an der Technischen Hochschule in Aachen. Die Verbände und die Akademien. Rundfunk. Fernsehen und Zeitschriften Hebten ihn als scharfzüngigen Redner und Schreiber, sein kaustischer Witz trug ihm Anerkennung und Zuneigung von Adorno bis Wolfgang Harich ein. Man wußte, daß er nicht .angweilig war.
      G.s philosophischer Werdegang wird früh sichtbar. Bereits die Habilitationsschrift, bezeichnenderweise mit dem Titel Wirklicher und unwirklicher Geist. Philosophische Untersuchungen in der Methode absoluter Phänomenologie , stellte die Weichen: »Das entscheidende Bewußtsein ist das. in den eigentlichen Zuständen mcht mehr >Ich< sein müssen; selbst zuzugeben, daß man erst dann sich ganz erreicht, hat man doch die Gewißheit des Anschlusses an Tiefen, die .mir< nicht mehr unterworfen sind.« Und weiter: »Was uns dann noch bleibt, ist eine Art Glauben an uns, ein Bedürfnis, das Steuer des Lebens einmal aus der Hand zu geben und dem Schicksal zu überlassen, das in der unscheinbaren Gestalt des Zufalls zu uns zu treten pflegt. Und damit der Geist immanent werde, muß er auf sich selber verzichtet haben.« 1933 erschien G.s Monographie Theorie der Willensfreiheit: dort heißt eine zentrale Stelle: »Amor fati ist also ein tiefes und richtiges Symbol der Freiheit: Bejahen dessen, was sowieso geschieht. In diesem Gedanken ist auch der Schlüssel der wahrhaften politischen Ethik zu finden, welche sich in der Forderung erschöpft, das Gesetz, das schon ist und gilt, zu bejahen.« In diesem Stil sind auch die nächsten Schriften G.s gehalten. In der Leipziger Antrittsvorlesung, die 1935 mit dem Titel Der Sr.ut und die Philosophie erschien, spricht G. unverhohlen aus, wie er das Verhältnis von Philosophie und Politik nun sieht, nämlich im Sinne seiner gerade entworfenen politischen Ethik. Die These ist. daß die Philosophie seit dem Mittelalter ihren natürlichen Gegenstand verloren habe: Bindung und Gesetz werden nicht mehr gespürt, sondern diskutiert. Seit Descartes sei die Philosophie geradezu thematisch kberakstisch geworden. Das sei schlimm, denn nun sei es möglich, »das formale Recht des einzelnen gegen die Allgemeinheit auszuspielen, wie in den toten Konstitutionen der Rechtsstaaten.« Statt dessen, so G. in seiner Antrittsvorlesung, hat die Philosophie im neuen Staat die Aufgabe, »den Ort zu tretfen. wo Bewußtsein und Sem zusammenfallen«.
      G. hat diesen Ort gewiß getroffen. Als letztes Zeugnis der frühen philosophischen Schriften sei in diesem Zusammenhang seine Rede über Fichte von 1937 genannt, von der Bernard Wülms in seinem Fichte-Buch mit Recht sagte, daß G. hier Fichte in vordergründigster Weise zum Nationalsoziahsten gemacht habe. G. zitiert Fichte wie einen Propagandamann des Dritten Reichs: »Der deutsche Sozialismus, das deutsche Volk als das Urvolk. dem es doch aufgegeben ist. sich zu sich selbst zu machen; der heilige Krieg als das Medium der Volks werdung; die Erziehung des Volkes dazu, das Schwergewicht der Zeit und die Notwendigkeit fassen zu können, die Erziehung zur Größe der Zeit; das politische Leben als Vollzug der Majestätsrechte des Schicksals - das sind solche Gesichte, das sind solche Mythen, die von der Zeit ergriffen und bis zu uns hin getragen wurden.« Noch wichtiger erscheint jedoch der Mythos des Zwingherrn, Fichtes Führer-Philosophie avant la lettre: »So ist er der letzte Einschnei-der in allen Angelegenheiten eines Volkes, dessen Beschluß keine Appellation leidetund unmittelbar ms Werk gesetzt werden muß. tatbegründend für alle. Denn der Mensch ist so beschaffen, daß er den Forderungen der Zeit einsichtslos widerstreitet. Zwang ist die Bedingung zur Hervorbringung der Einsicht, was nicht nur ein pädagogischer, sondern ein politischer Satz ist, und er kann erst nachlassen, wenn nach Verlauf emes Zeitraums schlechthin alle so gesinnt sind, wie der Urheber gesinnt war. In diesen Thesen erhebt sich Fichte zu einer Institution des Politischen, die ihn weit in die Zukunft hineinstellt.«
Was nun, wenn der Führer oder Urheber auch nur ein Mensch ist, den Forderungen der Zeit einsichtslos widerstreitend? Das hat der Philosoph nicht bedacht. Er konnte es vermutlich auch gar nicht bedenken, denn um diese Zeit hatte sich G. bereits tief in die Antinomien seiner philosophischen Anthropologie verstrickt, in der er wie blind die Materialien um seinen Mythos herum, den der Institution, organisierte.
      G.s Anthropologie wird gewöhnlich als das Kernstück seines Werks angesehen. Er selber hat betont, daß er darin eine empirische Philosophie vorlege, ja, daß er die spekulative Philosophie semer Frühzeit überhaupt hinter sich lasse. Das ist teils richtig, teils eine Mystifikation. Abgesehen davon, daß G. ja eine philosophische Anthropologie geschrieben hat. sind Aussagen über den Menschen, seine Natur und seine Stellung in der Welt - so G. im Titel seines Hauptwerks Der Metisch. Seine Xatur und seine Stellung in der Weh von 1940 - entweder streng biologisch-physiologischer Art, oder sie umfassen gleich sehr viel mehr. G. wollte mehr. Vor allem war ihm klar, welche normative Kraft in einer Anthropologie steckt. So beginnt er das Buch Der Mensch mit den Sätzen: »Das von nachdenkenden Menschen empfundene Bedürfnis nach einer Deutung des eigenen menschlichen Daseins ist kein bloß theoretisches Bedürfnis. Je nach den Entscheidungen, die eine solche Deutung erhält, werden Aufgaben sichtbar oder verdeckt.« Sehr verkürzt geht es um folgendes. G. stellt m der Nachfolge Herders den Menschen einerseits als ein Mängelwesen dar, das. im Vergleich mit dem Tier, weltotien, instinktarm und unspezialisiert ist. mit einer langen Kindheit, die erst relativ spät in eme selbständige Existenz übergeht, Zugleich ist dieses biologische Mängelwesen aber auch eine Art Prometheus, oder mit Herder gesprochen: »Nicht mehr eine unfehlbare Maschine in den Händen der Natur, wird er sich selbst Zweck und Ziel der Bearbeitung.« Ebenso G.: »Aus eigenen Mitteln und eigentätig muß der Mensch sich entlasten, d.h. die Mängelbedingungen seiner Existenz eigentätig in Chancen seiner Lebenstnstung umarbeiten.«
G. versucht nun. das »Entlastungsprinzip« als durchgängiges Strukturmerkmal aller menschlichen Handlungen nachzuweisen, und stößt dabei auf das zentrale Phänomen der Sprache wie schon vor ihm Herder, dessen phüosophische Anthropologie ja in der Schritt Ãœber den Ursprung der Sprache enthalten ist. Das Phänomen der menschlichen Sprache, der kulturbegründenden Fähigkeit zur Symbolbildung und der entlasteten Kommunikation - d. h. nicht nur der entlastenden Kommunikation - fuhrt aber aus der anthropo-biologischen Betrachtungsweise heraus. Ãœberhaupt wird hier eine Grenze dieser Betrachtungsweise sichtbar, denn biologische Mängelwesen wären ja gar nicht überlebensfähig, womit der Begriff unsinnig wird. Trotzdem hält G. an ihm fest, denn hier bietet sich eme einmalige Chance: Da dem Menschen eine »schützende organische Borniertheit« fehlt, braucht er eine künstliche; G. kann nun umstandslos andie regressiven Ideale seiner Philosophie anknüpfen, die ein autonomes Ich ebensowenig kennt wie seine Anthropologie.
      G. hat die erste Fassung seiner Institutionslehre in dem Buch Der Mensch vorgetragen. Das entsprechende Kapitel hieß damals ganz zeitgemäß »Oberste Führungssysteme« und wurde nach 1945 ein wenig, aber nicht entscheidend umtormuliert. Der Mensch wird in diesem dumpfen Schlußkapitel nicht mehr nach Johann Gotttned Herder gezeichnet, als ein Wesen, das sich die Sprache erfunden hat, um eine humane Entwicklung nehmen zu können, sondern nach den Philosophemen eines Altred Rosenberg. Der Mensch, heißt es nun. ist ein »Zuchtwesen«, das »Zuchtbilder« braucht. Die Führungssysteme bzw. Zuchtbilder übernehmen Autgaben, die trüher die Religion erfüllte: Sie liefern erstens eine abschließende Weltanschauung, sie dienen zweitens der Handlungsformierung und sie dienen drittens der trostspendenden Interpretation gegenüber allen Situationen der Ohnmacht, denen der Mensch in Mißerfolg, Leiden, Zufall und Tod ausgesetzt ist. Auf die dritte Funktion scheint die Religion heute beschränkt zu sein, die anderen beiden Funktionen sind im Sinne der Führungssysteme säkularisiert, so daß G. resümieren kann: »Mit anderen Worten: von den drei Quellen des religiösen Stromes sind zwei abgeleitet worden: die eine zur wissenschaftlichen Weltdeutung, die andere zur immanenten, natürlichen Ethik und Politik, und es ist in Deutschland durch Tatbeweis gesichert, daß ein immanentes Zuchtbild imstande ist, tragende Grundsätze des Handelns aufzustellen und durchzuführen, eine feste Organisation des Wachstums und der Leistung des Volkes aufzustellen sowie notwendige, gemeinsame Aufgaben anzuweisen und zu realisieren. Dieses Gebiet ist also das der Weltanschauung in dem Sinne, den der Nationalsozialismus dem Wort gegeben hat, und den Rosenberg in dem Begriff der Durchsetzung germanischer Charakter-werte zusammenfaßte.« Da ist also der Entlastungsbegriff an der Arbeit. Ob die Menschen gerade auf diese Weise entlastet werden wollen, kann in G.s Theorie nicht gefragt, ja darf nicht gefragt werden. Ãœber den Begriff der Handlungsformierung heißt es: »Der ganze Inbegriff autoritärer Charakterbildung. Haltungszucht und Sit-rennormierung liegt hierin beschlossen, und für frühe Zustände ist diese sittliche und politische Seite gar nicht zu trennen von den anderen.« In der dritten Auflage des Buches steht: »Systeme dieser Art garantieren die Weltordnung praktisch, indem sie verhindern, daß jemals ein chronischer Zweitel eintreten kann, und ohne die Sinnfrage überhaupt zu konzipieren, so wenig wie Kinder.« G.s Institutionenlehre ist jus ihrem Selbstverständnis heraus blind gegen ihre historische Konkretion. Institutionen können ihre stabilisierende Funktion nur dann gut ausüben, wenn sie nicht gewählt, nicht gemacht, nicht diskutiert werden können. Die politische Philosophie der frühen Schriften hatte den totemistischen Charakter der Institutionenlehre schon v irrbereitet: nicht Identität, sondern Identifizierung war gefordert, das Ich-Ideal auf ein ir.r.aisches Gruppen-Ich reduziert. Von daher auch G.s Probleme mit der Moral. Wenn kein reifes Ich zugelassen ist. das in Fragen der Moral autonom entscheiden tinn. muß natürlich immer einer dahinterstehen, um das Schlimmste zu verhüten. So ;r-cnen hätte man 1940 das Buch Der Mensch auch als bittere Satire lesen können, als ü-iiemisches Pendant zu Ernst Jüngers Roman Auf den Marmorklippen vieDeicht. Aber 1- r.i- uns diesen erlösenden Schlüssel zu seinem Werk nie gegeben, auch in seinen =n:;n Veröffentlichungen nicht. Im Gegenteil. In Moral und Hypermoral. Eine pluralistische Ethik von 1969 zog er noch einmal alle Register von »law and order«. Familie und Vaterland, und leerte wiederum alle Schalen des Zorns auf die Häupter der cartesianisch infizierten Intellektuellen.
      Rehberg. Karl-Siegbert: Arnold Gehlens Beitrag zur .Philosophischen Anthropologie. Einleitung zur Studienausgabe seiner Hauptwerke. Wiesbaden 1986. Jonas. Friedrich: Die Institutionenlehre Arnold Gehlens. Tübingen 1966.
      Werner Bredef


Arnold gehlens kraut und rüben

Im Mitteilungsblatt des Rheinisch-Westfälischen Verleger- und Buchhändler-Verbandes wurde unlängst ein Festvortrag veröffentlicht, den der Soziologe Arnold Gehlen, Professor an der Technischen Hochschule in Aachen, vor den Mitgliedern dieses Verbandes gehalten hat. Thema: »Soziologische Beiträge .....
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