Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

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Garve, Christian



Als G. wemge Wochen vor seinem Tod Bilanz zieht über seine philosophische Lebensleistung. scheint er ein deutliches Bewußtsein davon zu haben, daß die Zeit und die philosophische Entwicklung über ihn und sein Philosophieverständnis bereits hinweggegangen sind. »Es gibt Philosophen«, so rechtfertigt er sich, »die nicht anders, als zu Folge gegenwärtiger Empfindungen denken. Eine durch ihre vorzügliche Klarheit sich auszeichnende Wahrnehmung oder ein lebhaftes Gefühl muß ihre Denkkraft erwecken und beständige Rücksichten auf die Welt und ihre Erfahrung und die diesen gemäßen Empfindungen begleiten sie während ihrer ganzen Meditation.« Davon grenzt er eine mehr abstrakt-spekulative Art des Philsophierens ab. für die Kant steht und die sich am Ende des Jahrhunderts wieder weitgehend durchgesetzt hatte. Mit seiner Selbstrechtfertigung ordnet sich G. jener vielgeschmähten Richtung der deutschen Aufklärungsphilosophie zu. die als »Popularphilosophie« bekannt ist und als deren Hauptvertreter G. neben Mendelssohn gilt. Als Popularphilosoph orientierte sich G. an der alltäglichen Lebenspraxis: den Menschen durch ein an die Erfahrung rückgebundenes, sich auf gesunden Menschenverstand berufendes und in allgemein verständlicher Sprache geschriebenes »Meditieren«, das weniger belehren ah zum Sclbstdenken anregen wollte, praktische Lebenshilte zu vermitteln, das war nach G.s Meinung Aufgabe der Philosophie; und dieser Aufgabe hat er sich in seinen zahlreichen Aufsätzen und wenigen Büchern gewidmet. Originalität. Schärte und Gründlichkeit des Denkens dagegen waren seine Sache nicht.
      Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte G. 111 Breslau in Obhut seiner Mutter, die nach dem frühen Tod des Vaters, eines Färbereibesitzers, zeit ihres Lebens für den Sohn wichtigste Bezugsperson blieb. Von 1762 bis 1766 studierte er in Frankfurt/Oder und Halle Philosophie und Mathematik und wurde 1768 Professor der Philosophie in Leipzig, eine Stellung, die er bereits 1-72 wegen seiner labilen Gesundheit wieder aufgab. Er zog sich nach Breslau zurück und lebte hier bis zu seinem Tod ein an äußeren Ereignissen armes Leben als Privatgelehrter.
      Einen beträchtlichen Teil von G.s Arbeit bilden Ãœbersetzungen, vorwiegend von Werken der britischen Philosophie , womit er einen bedeutenden Beitrag zur Verbreitung der empiristischen Tradition in Deutschland leistete. Daneben übersetzte er in späteren Jahren auch Werke der klassischen Antike, etwa Aristoteles und Cicero. Der Ãœbersetzung von Ciceros De Oßciis fügte er drei Bände mit Anmerkungen und kommentierenden Abhandlungen bei. in denen er seine eigenen Gedanken zu den bei Cicero erörterten Fragen der Moral und Politik formulierte . Diese kommentierende Methode, die G. auch in anderen Ãœbersetzungen praktizierte, kam seinem unsystematischen Naturell sehr entgegen. »Es ist wahr«, so gibt er zu. »daß ich zu allen meinen Ideen Veranlassungen brauche, und daß die Gedanken anderer, die ich prüfe, mir am öftersten diese Veranlassung geben.. . Ich habe im Grunde immer fremde Werke kommentiert.« Dabei ist das Kommentieren für ihn durchaus eine Form des »Selbstdenkens... wenn nämlich der Kommentierende sich -in die Stelle des Schriftstellers setzt, an dessen Feuer sein eigenes anzündet, und mit ihm gemeinschaftlich denkt«. Solch gemeinschaftliches Denken führte G. in seinem Cicero vor, von dem er sich auch zu einer Abhandluno über die I erbindung der Moral mit der Politik anregen ließ. Darin versucht G. mit naturrechtlichen und utilitaristischen Argurnenten die bestehende amoralische politische Praxis der absolutistischen Staaten zu rechtfertigen: Eroberungskriege und Vertragsbrüche seien unter bestimmten Umständen durchaus akzeptabel. Daß eine derart konservativ-apologetische politische Philosophie am Vorabend der Französischen Revolution auf wenig Verständnis stieß, läßt sich denken.
      Seit Mitte der 80er Jahre war G.s Kränklichkeit in eine ernsthafte Krankheit übergegangen; er litt unter Gesichtskrebs, der zunehmend die Augen in Mitleidenschaft zog und das Lesen und Schreiben immer schwieriger machte. Dennoch sind es gerade die letzten, im Zeichen der schmerzhaften Krankheit stehenden Jahre seines Lebens, in denen G. eine bis dahin unbekannte schriftstellerische Produktivität entwickelt. Jetzt schreibt er seine großen Essays über Themen der Moral , der Literatur und vor allem der Gesellschaft , die unter dem Titel I ersuche über verschiedene Gegenstände aus der Moral, der Literatur und dem gesellschaftlichen Leben veröffentlicht werden. Die Essays über Fragen des gesellschaftlichen Lebens sind geprägt von einer deutlichen Vorliebe für adlige Umgangsformen, die immer wieder gegen die bürgerliche Einseitigkeit als Muster wahrer, unentfremdeter Menschlichkeit dargestellt werden. Die Kritik an der bürgerlichen Einseitigkeit bestimmt auch G.s Moralphilosophie, die er im Anschluß an seine Ãœbersetzung der aristotelischen Ethik entwickelte. In einer als Einleitung zu dieser Ãœbersetzung veröffentlichten Ãœbersicht der vornehmsten Prinzipien der Sittenlehre i~o8) setzt er sich vor allem mit Kants Ethik auseinander, wobei ihm allerdings für die radikale Unterscheidung von Moralität und Glückseligkeitsstreben jedes Verständnis rehlt. Bei der Formulierung seiner eigenen Prinzipien bleibt er denn auch auf einer vorkantisch-aristotelischcn Position stehen und hält gegen Kant daran fest, daß Moralität die Motivation durch das Glückseligkeitsstreben benötige. Die sittliche Vollkommenheit, die Tugend und Glückseligkeit vereinige, bestehe in einer von der Vernunft geleiteten Harmonie aller menschlichen Anlagen.
      Die ersten Jahre nach G.s Tod erlebten noch ein gewisses Interesse an seinen Schriften, von denen einige erst jetzt veröffentlicht wurden. Dieses Interesse aber sollte sehr rald nachlassen; schon etwa zehn jähre später war G. weitgehend vergessen, nicht zuletzt, weil er einen Begriff von Philosophie vertrat, für den die Generation von Fichte, Schelling und Hegel nicht das geringste Verständnis mehr aufbrachte. Heute Kennt man G. meist nur noch als Mitverfasser jener unglückseligen Rezension von Kants Kritik der reinen lernunft in den Göttingischen Gelehrten Anzeigen, die Kant mit Berkeleys Idealismus in Verbindung gebracht und dafür den Zorn des Königsbergers auf sich gezogen hatte. Dabei wird übersehen, daß die Rezensionsatfäre. tür die G. zudem wohl nur den geringeren Teil der Verantwortung trägt, eine doch eher nebensächliche Episode in seinem Werk bildet. Eine historisch gerechte, unvoreingenommene Beurteilung dieses Werkes und des darin zum Ausdruck kommenden Philosophieverständnisses ist bis heute nicht geleistet.
      Ammcrmann. Monika: Gemeines Leben. Gewandelter N aturbegnff und literarische Spätaufklä-rung: Lichtenberg. Wezel. Garve. Bonn 197S.
      Stolleis, Michael: Staatsraison. Recht und Moral in philosophischen Texten des späten iS. Jahrhunderts. Meisenheim Glan 197a.
     


Weise, christian

»Die Schule ist ein schattichter Ort / da man dem rechten Lichte gar selten nahe körnt«, heißt es bedeutsam in W.s Widmung zu seinem Zittauischen Theatrum Wie solches Anno MDCLXXXII. praesentiret worden . Es hat, schreibt Gotthold Ephraim Lessing am 14. Juli 1773 über das darin enthaltene Stück Von .....
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Christian dietrich grabbe (i80i-i836) und georg büchner(i8i3-i837)

Grabbe, Sohn eines Detmolder Zuchthausverwalters, war eine unglückliche Natur. Er scheiterte sowohl als Schauspieler wie auch als Rechtsbeamter, verkam schließlich in Trunksucht und ging an Tuberkulose zugrunde. Er war ein genialer Nachfahre des Sturm und Drang und ein entschiedener Gegner der Roman .....
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Die unmögliche tatsache - christian morgenstern

Palmström, etwas schon an Jahren, wird an einer Straßenbeuge und von einem Kraftfahrzeuge überfahren. 'Wie war" 'möglich, wie dies Unglück, ja —: daß es überhaupt geschah? Ist die Staatskunst anzuklagen in Bezug auf Kraftfahrwagen? 10 Gab die Polizeivorschrift hier dem Fahrer frei .....
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Der lattenzaun - christian morgenstern

Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da - und nahm den Zwischenraum heraus 5 und baute draus ein großes Haus. Der Zaun indessen stand ganz dumm, mit Latten ohne was herum. Ein Anblick gräßlich und gemein .....
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Morgenandacht - christian knorr von rosenroth

Morgenglanz der Ewigkeit, Licht vom unerschöpften Lichte, Schick uns diese Morgenzeit Deine Strahlen zu Gesichte 5 Und vertreib durch deine Macht Unsre Nacht. Die bewölkte Finsternis Müsse deinem Glanz entfliegen, Die durch Adams Apfelbiß 10 Uns, die kleine Welt, bestiegen, Daß wir, Herr, durch dei .....
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Die welt - christian hofmann von hofmannswaldau

Was ist die Welt und ihr berühmtes Glänzen? Was ist die Welt und ihre ganze Pracht? Ein schnöder Schein in kurzgefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bei schwarzgewölkter Nacht, Ein buntes Feld, da Kummerdisteln grünen, Ein schön Spital, so voller Krankheit steckt, Ein Sklavenhaus, da alle .....
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Wernicke, christian

An den Leser Beetz, Manfred. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 23-39. .....
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Weisse, christian friedrich

Klagen Kranefuss, Annelen. In: Wandsbecker Bote, 1973, S. 63-70. .....
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Wagner, christian

Auf dem Rigi Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 69 - 70. Blühender Kirschbaum Goes, Albrecht. In: Dichter, 1983, S. 58 - 64. m Garten des Albergo del Sole Kleßmann, Eckart. In: Frankfurter Anthologie 18, 1995, S. 95 - 98. Ostersamstag Härtling, Peter. In: Frankfurter .....
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Christian morgenstern (i87i-i9i4),

ein geborener Münchner, suchte als Dichter der 'Galgenlieder" und ähnlicher Sammlungen hintergründigen Humor mit mystischer Gläubigkeit zu einen. Aber auch als ernster Lyriker wollte Morgenstern die Kluft zwischen Mensch und Kosmos überbrücken, schuf er zarte Gedichte der Sehnsucht und der Beseligu .....
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Christian hofmann von hofmannswaldau (i6i7-i679): die welt - alles ist blendwerk

Die Welt Was ist die Welt, und ihr berühmtes Gläntzen? Was ist die Welt und ihre gantze Pracht? Ein schnöder Schein in kurtz-gefaßten Grenzen, Ein schneller Blitz bey schwartz-gewölckter Nacht; Ein buntes Feld, da Kummer-Disteln grünen; Ein schön Spital, so voller Kranckheit steckt. Ein Sclav .....
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Johann christian günther - abschiedsaria

Schweig du doch nur, du Hälfte meiner Brust; Denn was du weinst, ist Blut aus meinem Herzen. Ich taumle so und hob an nichts mehr Lust Als an der Angst und den getreuen Schmerzen, Womit der Stern, der unsre Liebe trennt, die Augen brennt. Die Zärtlichkeit der innerlichen Qual Erlaubt mir kaum, ein .....
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Schubart, christian friedrich daniel

»Ohne Recht und Urteil schmachtete er viele Jahre im Felsenkerker; das Auge seines Fürsten weidete sich an ihm, seine späte Entlassung ward Gnade, und nie bekam er die Ursache seines Gefängnisses zu wissen, bis an den Tag seines Todes. Wahre Begebnisse dieser Art müßten von Munde zu Munde, von Tageb .....
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Reuter, christian

»Weiln aber hierdurch meine Fortun Zeit meines Lebens gehindert würde, und ich als ein Landes Kind hier in Sachßen nicht fortkommen könte, Alß falle ich Zu Euer Königl. Majestät Füßen, allerunterthänigst bittende, diese beschehene relegation al-lergnädigst auff zu heben, und dißfalls an die löbl. Un .....
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Morgenstern, christian

Als der Einundzwanzigjährige die Zeitschrift Deutscher Geist herausgab, stellte er ihr Oliver Cromwells: »Der kommt oft am weitesten, der nicht weiß, wohin er geht«, als Motto voran. Der Sohn des Landschaftsmalers Carl E. Morgenstern und Enkel der Landschaftsmaler Christian E. Morgenstern und Josef .....
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Kleist, ewald christian von

Am Sonntag, dem 12. August 1759 wurde Preußens Friedrich II. von den Russen und Östreichern in der Schlacht von Kunersdorf vernichtend geschlagen. Mitgefochten hatte als Major der deutsche Dichter Ewald Christian von K., ein enger Freund Gotthold Ephraim Lessings. Dieser schreibt am 25. August an J .....
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Christian emmrich - die sozialistische kinderliteratur und die aufgaben der siebziger jahre

[...] Die Herausarbeitung unseres sozialistischen Menschenbildes in der Dialektik von Kontinuität und Diskontinuität unseres geschichtlichen Werdens verlangt von der Kinderliteratur, unserer jungen Generation ein umfassendes und differenziertes Geschichtsbild zu vermitteln. Die großen Leistungen, d .....
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Uecker, christian

Biografie: *16.1.1 in Rostock. Chr. Uecker floh mit den Eltern 1960 nach Westberlin, wurde nach Hamburg ausgeflogen und lebte ein halbes Jahr im Flüchtlingsau ff anglager in Hamburg-Finkenwerder. Er wuchs in Neumünster auf und studierte Theologie in Bethel, Kiel, München und Hamburg. Nach dem ersten .....
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Christian geißler kalte zeiten, i und iii

1. Vorbemerkung zum Text Der vorliegende Text ist keine geschlossene Kurzgeschichte, sondern Teil I und III einer längeren Erzählung, die aus 28 solcher aneinandergereihter Abschnitte besteht. Es geht um die kritische Schilderung der Probleme im Alltag einer Arbeiterfamilie, in ihrem Privatleben, .....
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Christian maurer - herbstlich von ungefÄhr

So wie es Herbst wird im Nußbaum, im Licht, in den Winden, an Straßenkreuzungen, in den Verkehrsampeln, so wie es Herbst wird im Hause, im Holz der Stühle und Kästen — so wirst du selber dich finden herbstlich von ungefähr, voll zögernder Gesten, Stroh in den Haaren, Kletten am Hemd über m Herzen .....
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Schubart, christian friedrich daniel

Der Kupferstecher nach der Mode Härtling, Peter. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 33-36. Die Aussicht Eigenwald, Rolf. In: Projekt Deutschunterricht 8, 1974, S. 133 - 135. Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 112 - 116. Die Forelle Jäger, Hans-Wolf .....
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Reuter, christian

Allerunterthänigster Glück-Wunsch Bey dem ... Gebuhrts-Feste Der ... Königin von Preuszen Fechner, Jörg-Ulrich. In: Respublica Guelpher-bytana, 1987, S. 405 - 413. .....
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Geliert, christian fürchtegott

»An Geliert, die Tugend, und die Religion glauben, ist bey unserm Publico beynahe Eins« — so faßten die Frankfurter Gelehrten Anzeigen drei Jahre nach G.s Tod die besondere Bedeutung des Dichters zusammen. Tatsächlich gab es kaum einen Schriftsteller in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der .....
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Morgenstern, christian

Christian Morgenstern wurde durch seine hintergründigen, lyrischen Parodien und witzige »Galgenpoesie«, in der er eine groteske Unsinnssprache und Gegenwelt schuf, weiten Kreisen bekannt. Der in München geborene, vielseitig begabte Morgenstern war Sohn eines Landschaftsmalers und einer Musikerin. E .....
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Christian wagner

Der Dreiundachtzigjährige ist im vorigen Jahre gestorben; und wenn Hermann Hesse nicht seine Gedichte herausgegeben hätte, wüßten wir gar nichts von ihm. So aber wissen wir alles. Nur: die Deutschen lesen solche deutschen Gedichte nicht. Kurt Hiller hat einmal von der Lyrik gesagt, es sei unausste .....
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Garve,  Christian    



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