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Philosophen biographisch

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Foncault Michel



»Philosophie ist jene Verschiebung und Transformation der Denkrahmen, die Modifizierung etablierter Werte und all die Arbeit, die gemacht wird, um anders zu denken, anderes zu machen und anders zu werden als man ist.« Diese Selbstcharakterisierung semer philosophischen Aktivität, die F. gegen Ende seines Lebens in einem bewußt anonymen Interview formulierte und die der langjährige Freund Gilles Deleuzc in die Formel »Anders denken« faßte, kann als Ãœberschrift für die Orientierung seines Gesamtwerkes angesehen werden. Von Nietzsche kommend, ging es F. nicht nur darum, Lebens- und Denkformen in ihrer bloß scheinhaften Selbstverständlichkeit. Notwendigkeit oder Wahrheit theoretisch zu decouvricren. insofern jene von ohnehin bereits brüchigen Böden getragen wurden. Ebenso versuchte er durch sein Denken eine veränderte Sicht auf die Dinge zu provozieren, die praktische Auswirkungen haben könnten: »Man fingiert Geschichtevon einer politischen Realität aus, die sie wahr macht, man fingiert eine Politik, die noch nicht existiert, von einer historischen Wahrheit aus.« F. orientierte sich dabei grundsätzlich an Nietzsches erkenntniskritischem Perspektivismus, wonach alle menschlichen Daseinsformen auf jeweiligen Interpretationen der Welt beruhten, hinter denen es keine ahistorisch wahre Welt gebe.

      Die für das Werk von F. so spezifische Mischung aus Skepsis gegenüber allem Wahren, radikaler Kritikfähigkeit, einem gewissen Originalitätsdrang und Außensei-tertum zeichnete sich Aussagen früherer Mitschüler und Lehrer zufolge bereits zu Schulzeiten ab. Nach seiner Schulzeit am Lycee Henri IV in Poitiers gelingt F. die Aufnahme an die angesehene Pariser »Ecole normale superieure«. an der er sein Philo-sophiestudium 1946 als Schüler Louis Althussers aufnimmt. ParaUel dazu studiert er Psychologie, msbesondere Psychopathologie; ein Jahr nach seinem 1951 abgelegten Staatsexamen in Philosophie erhält er auch in diesem Fach das Diplom. Seine erste größere Veröffentlichung entstammt dann auch der Beschäftigung mit dieser Disziplin, deren Umkreis F.s Denken, seine Interessengebiete zeitlebens entscheidend bestimmen wird . Die thematische Ausrichtung dieser Arbeit, von der er sich später distanziert, wird in seiner Dissertation wiederaufgenommen .
      Nach einigen Auslandsaufenthalten als Lektor und Direktor französischer Institute in Uppsala, Warschau und Hamburg während der 50er Jahre beginnt F. mit dieser Schrift eine Reihe von historischen Studien, in denen sich Schritt für Schritt das Projekt einer »Geschichte der Wahrheit« entwickelt. Wie er später, auf das Korpus seiner Schriften zurückblickend, sagte, ging es ihm dabei vor allem um die Analyse verschiedener Varianten der Konstitution menschlicher Wesen zu Subjekten. Da sein Interesse zentral auf die neuzeitlich-modernen Subjektivierungsformen gerichtet ist, die sich in komplexen gesellschaftlichen und historischen Prozessen herausbilden, stellt F. deren Untersuchungen in den größeren Rahmen einer »Geschichte der Gegenwart«.
      In der Geschichte des Wahns geht es zunächst um die Konstitution des Wahnsinns in Abgrenzung zur Vernunft durch diese selbst. Durch seine Art der Darstellung legt F. dem Leser den Zweifel an der Legitimität des von ihm diagnostizierten Ausschlusses des Wahnsinns aus der offiziellen Kultur und dem damit verbundenen »zentralen Gegensatz zwischen Normalem und Pathologischem im gegenwärtigen Europa« nahe. Er macht bereits in dieser ersten Untersuchung deutlich, daß seine Konstitutions-analvse Anordnungen heterogener Faktoren, wie »Vorstellungen. Institutionen, juristische und polizeiliche Maßnahmen, wissenschaftliche Begriffe« usw. aufzeigen soll, deren jeweiliges Zusammenspiel als die Bedingung der Möglichkeit eines historisch spezifischen Wissens, hier über den Wahnsmn. erscheinen kann.
      Ein Jahr nach Antritt seiner Professur an der Universität Clermont-Ferrand , wo er seit zwei Jahren bereits als Privatdozent für Psychologie tätig war, veröffentlicht F. seine zweite historisch ausgerichtete Untersuchung über die Geschichte der Medizin . Es geht ihm hier um die Konstitution des Subjekts von ärztlichem Wissen - der Untertitel des Buches lautet »Archäologie des ärztlichen Blicks« - als Ergebnis des Zusammenspiels von institutionellen,pädagogischen, therapeutischen, empirischen und politischen Elementen, welche die Sicht- und Bchandlungsweise des Arztes bestimmen; diese erweisen sich als ebensowenig frei und autonom wie das Wissensobjekt Wahnsinn bzw. — wie er nun auch zeigt — Krankheit.
      Nachdem F. in seinen beiden ersten »Geschichten« zwei Beispiele von Subjektivie-rung ausfiihrhch analysiert hat. unternimmt er in der 1966 erscheinenden Arbeit Les mots et les choses. L ne archeologie des sciences humaines eine allgemeinere Charakterisierung der modernen humanwissenschaitlichen Denkform. Im Zusammenhang damit versucht er eine Theorie diskursiver Praxis anstelle derjenigen des wissenden Subjekts unter der Annahme zu formulieren, daß die »Individuen, die verantwortlich für den wissenschaftlichen Diskurs sind, in ihrer Situation, ihrer Funktion, ihren pcrzeptiven Fähigkeiten und in ihren praktischen Möglichkeiten von Bedingungen bestimmt werden, von denen sie beherrscht und überwältigt werden«. Es handle sich dabei um »fundamentale Codes einer Kultur«, »historische Aprioris«. »positive, unbewußte Fundamente der Erkenntnisse«, die »episteme« einer Wissenskultur. Aus deren Wirksamkeit erkläre sich das historische Auftauchen bestimmter Redeweisen über die Dinge, die F. unter den -von ihm jedoch niemals hinreichend definierten - Begriff »Diskurs« faßt. Die derart verfahrende Diskursanalytik stellt er ausdrücklich unter den Titel »Archäologie«, den er ja bereits in der Formulierung »Archäologie des ärztlichen Blicks« verwendete.
      Neben der in dieser Vergleichsstudie über die drei epistemologischen Epochen Renaissance. Klassik und Moderne nun explizit vorgetragenen Kritik an Subjekt-Konzeptionen und Kontinuitätsvorstellungen von der historischen Abfolge der Diskurssysteme hat besonders seine Formel vom »Ende des Menschen« ebensoviele Mißverständnisse wie Polemiken provoziert. F. bringt, in der Tat durchaus zustimmend, gegenwärtige - von Psychoanalyse. Strukturalismus und Semiologie ausgehende -»antihumanistische« Ausrichtungen der Wissensformen auf System- und Strukturdenken in den Blick, die an der Auflösung des uns noch immer beherrschenden Wissenssystems mitwirken: »Allen, die noch vom Menschen, von seiner Herrschaft oder von seiner Befreiung sprechen wollen, all jenen, die noch fragen nach dem Menschen in seiner Essenz, jenen, die von ihm ausgehen wollen, um zur Wahrheit zu gelangen, jenen umgekehrt, die alle Erkenntnis auf die Wahrheiten des Menschen selbst zurückführen wollen, allen, die nicht denken wollen, ohne sogleich zu denken, daß es der Mensch ist, der denkt, all diesen Formen linker und linkischer Reflexion kann man nur ein philosophisches Lachen entgegensetzen - das heißt: ein zum Teil schweigendes Lachen.« Durch diese epistemologische Grenzziehung, die F. das von ihm selbst immer wieder zurückgewiesene Etikett Strukturahst einbrachte, setzt er sich in schroffe Opposition zur herrschenden philosophischen Strömung der französischen Nachkriegszeit - dem Existentialismus - und damit auch derjenigen ihrer prominentesten Gestalt: Jean-Paul Sartre. Sartres Polemik gegen F.s Denken - der. wie er meinte, »letzten Barriere, die das Bürgertum noch gegen Marx errichten kann« - vermochte jedoch nicht zu verhindern, daß F. für weite Kreise der französischen OffentHchkeit zum wichtigsten Repräsentanten einer neuen intellektuellen Generation avancierte.
      Den auch international stark beachteten Les mots et les choses folgt drei Jahre später die methodologische Arbeit L archeologie du savoir . F.bedenkt hier, offensichtlich auf eine Reihe von Kritiken und Nachfragen hin. richtungweisend und nachträglich das methodische und grundbegriffliche Fundament seiner archäologisch-diskursanalytischen Wissenskritik. Er versteht sich dabei jedoch durchaus nicht als Vordenker, sondern - als »Epistemologe« in der Tradition seiner Lehrer G. Bachelard und G. Canguilhelm - allenfalls auf der Höhe der z.B. im Umkreis der sogenannten französischen Annales-Schule ausgeübten histonographischen Praxis. Gegen die totalisierende Disziplinierung von historischen Teilprozessen setzt F. das Modell einer »seriellen« Geschichtsanalyse, dessen grundsätzlich von Differenzen ausgehendes Denken er einem Identitätsdenken entgegensetzt. Dieses neige offensichtlich durch die Angst vor dem -Anderen zur Totalerfassung von Gesellschaft und Geschichte -, um ein Geschichtsbewußtsein als »Ort der Ruhe, der Gewißheit, der Versöhnung - des sorglosen Schlafes« zu erzeugen.
      Im Jahre 1970 wird F. auf den Lehrstuhl für die »Geschichte der Denksysteme« am renommierten Pariser »College de France« berufen und erreicht damit das in Frankreich wohl höchstmögliche akademische Karriereziel. In seiner Antrittsvorlesung {L ordre du discours. 1971: Die Ordnung des DiskurseS) am »College« beginnt er das Programm der Untersuchung von Diskurssystemen unter Aspekten von Macht zu formulieren. Er entwirft darin eine knappe Skizze der allen Diskurssystemen sowohl innerlichen wie äußerlichen Prozeduren der »Reglementierung«. »Ausschließung«. »Unterdrückung« - ihres »unberechenbar Ereignishaften«. Die im wesentlichen auf der Vorstellung der »Repression« beruhende Konzeption des Verhältnisses von Diskurs und Macht, die F. hier dem Publikum als Direktiv für seine weiteren Arbeiten entwirft, gibt er in seiner drei |ahre später vorgelegten Machtanalyse - am Beispiel der Geschichte des Gefängnisses - wieder radikal auf . Mit der machtanalytischen Akzentuierung seiner Wahrnehmung von Diskursen geht eine gleichzeitige Politisierung von F.s öffentlichem Engagement einher.
      Waren vor den 70er Jahren in dieser Hinsicht kaum mehr als seine kurze Mitgliedschaft in der Kommumstischen Partei Frankreichs und Kontakte zur brasilianischen demokratischen Opposition zu verzeichnen, beginnt F. sich nun in einer Reihe spezieller sozialer Problembereiche zu engagieren: Gefängnis-Verhältnisse. Auswirkungen rassistischer Tendenzen, der Kampf der nicht-staatlichen pohlischen Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc. die Situation politischer Gefangener und Dissidenten usw. Die Tatsache, daß er sich an politischen Aktionen auf lokaler Ebene beteiligt , korrespondiert unmittelbar mit jener neuen Orientierung des Machtbegritts. die er ausfuhrlicher als in seiner Geschichte des Gefängnisses jedoch erst in der Folgeschrift Histoire de la sexualite 1. La volonte de savoir darlegt.
      Macht bzw. Machtbeziehungen werden von F. nun als eine Vielfalt lokaler »Kräfteverhältnisse« unter dem Titel »Mikrophysik der Macht« analysiert. Ihre historischen Veränderungen denkt er dabei nach dem Modell des Kampfes bzw. Krieges, die weder auf eine übergeordnete Logik noch auf darunterliegende Rationalitätsentwicklungen zurückzuführen seien. Entsprechend habe der »spezifische Intellektuelle«, als den F. sich definiert - im Gegensatz zum Intellektuellen »universellen« traditionellen Charakters -. nicht mehr die Aufgabe, Sprecher der Menschheit oder anderer Großsubjekte zu sein, sondern die Funktion, mit seinen Schriften Gebrauchsgegenstände in den jeweiligen Kämpfen zu präsentieren: »Ich bin ein Werkzeughändler, ein Rezeptaussteller, ein Kartograph, ein Planzeichner, ein Waffenschmied ... cm Buch ist dazu da, um Zwecken zu dienen, die von dem. der es geschrieben hat. nicht festgesetzt sind.« Die Identität des Autors, die F. im Privatleben wie als Schriftsteller meist von sich wies , hat er in seinen literatur-theoretischen Studien, msbesondere m dem 1969 vor der »Französischen Gesellschaft für Philosophie« gehaltenen Vortrag Qu est-ce qu un auteur?. bereits seit Beginn der 60er lahre immer wieder prinzipiell in Frage gestellt. Dem Leser semer Schritten dieser Zeit kann jedoch kaum entgehen, daß seine Bücher vor allem >subversive< Prozesse in unseren gegenwärtigen Lebens- und Denkformen unterstützen oder anregen sollen. In jenen letzten beiden »Geschichten« des Gefängnisses und der Sexuahtät gibt F. zwar bewußt keine Perspektiven eines möglichen Kampfes gegen die in einer Vielzahl von Manipulationsbeziehungen stehende »moderne Seele« bzw. »Sexualität«. Jedoch ist die detaillierte Analvse der »Dispositive« , innerhalb derer sich nach seiner Darstellung diese kulturspezifischen Phänomene herausgebildet haben, zumindest zur Anregung vielfältiger Aktivitäten hinsichtlich einer Auschaltung der sie bedingenden Faktoren geeignet. In seiner Mikroanalytik der Techniken, Diskurse, Institutionen usw.. welche die Machtbeziehungen konstituieren, entdeckt F. aut allgemeinerer Ebene einen spezifisch modernen Machttypus, den er »Bio-Macht« nennt. Im Gegensatz zur Form der Machtausübung in vormodernen abendländischen Gesellschaften werde zunehmend seit dem 18. Jahrhundert die Bevölkerung weniger durch die Unterdrückung ihrer Lebensäußerungen beherrscht, als durch die Erzeugung, Regulierung und Kontrolle ihrer Körper- und Seelenkrätte. Eines der Resultate dieser Produktivität moderner Macht, die für F. gerade auch dort wirksam ist, wo es um die angebliche Befreiung von ihr geht, sieht er in dem »Disziplinanndividuum« als Teil der »Normalitätsgesellschaften«. Das von F. nun angewandte und bereits trüher geforderte histonographische Verfahren ist die Genealogie Nietzsches, mittels der er die Historie der menschlichen Körper und ihrer »politischen Besetzungen« nachzeichnet.
      Gegen Ende der 70er Jahre verlagert sich sein Interesse an moderner Machtausübung auf das Phänomen der »Regierung«. Er untersucht m diesem Zusammenhang den Regierungstypus einer sog. »pastoralen Macht«. In der Art der Führung einer Herde durch den Hirten identifiziert er das modellhafte Vorbild der modernen Form der Regierung von Bevölkerungen: Lenkung der einzelnen in wohltätiger, »sorgender« Perspektive. In der Gemeinde Christi findet F. ihre historisch früheste Manifestation. .
      Acht Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes seiner Geschichte der Sexuahtät werden zwei weitere Bände veröffentlicht: Hisioire de la sexualite 2: L usage desplaisirs; Le souci de soi . Die Leserschaft findet sich mit einem gegenüber den ursprünglichen Plänen neuorientierten Projekt konfrontiert. In den nun vorgelegten, historisch weiter zu-rückreichenden Studien zur antiken Sexualethik analysiert F. die vorchristliche Form moralischer Subjektivierung durch das Prinzip individueller »Selbstsorge«. Er sieht darin eine »Ã„sthetik der Existenz«, die mit individualisierender und ratgebender Moral verbunden ist und die er den totalisierenden. gesetz- bzw. normgebenden Moraltypen des christlichen Mittelalters und der Moderne entgegensetzt. Mit der offensichtlich positiven Bewertung jener antiken Ethik modifiziert er sein immer wieder vorgetragenes Sclbstverständms eines »Intellektuellen als dem Zerstörer der Evidenzen« zugunsten der positiven Suche nach einer möglicherweise »nachmodernen Lebenskunst«. Der frühe Tod F.s verhinderte, daß diese zweite, konstruktive Seite seines zuletzt vertretenen Philosophie-Verständnisses mehr als eine Skizze werden sollte: »Philosophie ist eine Bewegung, mit deren Hilfe man sich nicht ohne Anstrengung und Zögern, nicht ohne Träume und Illusionen von dem freimacht, was für wahr gilt, und nach anderen Spielregeln sucht.«
Dreyfus. Hubert L. Rabinow. Paul: Michel Foucault. Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik. Frankfurt am Main 19.S7. Kammlcr. Clemens: Michel Foucault. Eine kritische Analyse seines Werks. Bonn 19S6.
      Thomas Sduter


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