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Philosophen biographisch

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Clemens von Alexandria (d.i. Titas Flavius Clemens)



Ãœber keinen der frühchristlichen Denker wissen wir so wenig wie über C Geboren in einem paganen Elternhaus, wird er später Christ. Auf langen Reisen durch Unteritalien, Syrien und Palästina hört er verschiedene christliche Lehrer. In Alexandria schließlich begegnet er dem zum Christentum konvertierten Stoiker Pantainos. dem Leiter des dortigen Katechetenunterrichts. C. wird sein Schüler, später sein Nachfolger. Während der Christen Verfolgung unter Septimius Severus flieht er nach Kappadokien. wo er vor 215 stirbt.

      Die faszinierendste seiner erhaltenen Schritten sind die - möglicherweise unvollendeten - Stromatcis, »Teppiche«, die er anstelle einer geplanten systematischen Gesamtdarstellung des christlichen Glaubens schreibt, dessen offene Darlegung ihm angesichts der gefährdeten Lage der zeitgenössischen Kirche zu problematisch erscheint. In den »Teppichen« breitet C. vor seinen Lesern einen Park, ja ein Labyrinth aus. in dem sich die großen Probleme der christlichen Praxis und Theorie schembar ohne Ordnung, mehr andeutend als ausführend, und in poetischer Sprache besprochen finden; die Glaubenswahrheiten sollen dem für die christliche Botschatt nicht Bereiten verwirrend und verschlossen bleiben, sich nur dem Bereiten erschließen. C." Denken ist geprägt von semer Philon aufgreifenden Integration philosophischer Positionen in die Theologie. Den Nutzen der Philosophie verteidigt er nachdrücklich; wie alles Gute stammt sie von Gott, entspringt der von ihm den Menschen verliehenen »Fähigkeit zur Vernunft«, dem >logos spermatikos«, dem als Abbild des göttlichen Logos allen eingepflanzten Samen der Wahrheit. Seme Allegorese des homerischen Abenteuers von Odysseus und den Sirenen verdeutlicht C." Verhältnis zur Philosophie, die Hilfe, aber auch Gefahr sein kann. Odysseus ist der gute Lehrer , der griechischer Weisheit nicht ängstlich aus dem Weg geht, sondern sich in ihr ein wertvolles Werkzeug anzueignen weiß. Mit diesem hält er den Kurs heim zur Wahrheit. Die Mehrzahl der Christen freilich verweigert dem »Sirenensang« zu Recht die Ohren - wie Odysseus Gefährten würden sie allzu leicht die Orientierung verlieren. Weder universelles Angebot noch Heilsbedingung ist also die Philosophie, sondern ein Sonderweg intellektueller christlicher Sclbstverwirklichung. C." Gottesbegriff greift Philons negative Theologie auf: Gott, die absolute Transzendenz, bleibt menschlicher Vernunft unfaßbar. In seiner
Lösung des Paradoxes einer Verbindung des transzendenten Gottes mit der Welt geht C. einen Schritt weiter: eine Erkenntnis Gottes ist durch die Gnade der Offenbarung möglich. Auf diese bereitet Gott die Menschen durch seine »Erziehung« vor - die Juden mittels des Alten Testaments, die Griechen mittels der Philosophie. So vorbereitet, erfüllt sich die Offenbarung in der Inkarnation Christi: der Manifestation Gottes in der Welt. Damit bindet C. Philons abstrakten Logos an die Person Jesu.
      Menschliche Existenz begreitt C. als ethische Aufgabe. Die Schöpfung ist ein Experiment der Freiheit, welches die Abkehr von Gott ausdrücklich ermöglicht. Tatsächlich lallen die Menschen von ihm ab und negieren mit dieser Verfehlung ihre Mitwirkung an der Vollendung der Schöpfung. Gott gibt sie damit nicht verloren, sondern sucht sie mit seiner »Erziehung« zurückzugewinnen. Ihr so geweckter Erlösungswunsch kommt seinem Heilsplan entgegen. Der Erlösung vermag aut Erden der Aufstieg zur Gotteserkenntnis vorauszugreifen. Diese realisiert sich in der Allcgorese der Bibel als ein nur wenigen zugängliches Wissen . Dem Sonderweg der Erkenntnis steht der allgemeingültige der Ethik gegenüber, als Versuch, dem Ideal christlichen Lebens nahezukommen. Die stoische Formel vom Leben gemäß der Natur< und die platonische Definition des höchsten Gutes als weitestmögliche Angleichung an Gott< werden zur Beschreibung der idealen christlichen Existenz, der Ebenbildlichkeit mit Gott. Die Befreiung von aller Weltlichkeit , die nicht unterdrückt, sondern von der Liebe überwunden wird, führt zu jener sittlichen Vollkommenheit, die die Schau Gottes ermöglicht. Gotteserkenntnis ist für C. kein statischer Besitz, sondern, mehr paulinisch denn platonisch gedacht, ein dvnamisches. mit dem Tod nicht endendes Fortschreiten. Auch der vollkommene Christ kann im irdischen Leben nicht den Grad der Heiligkeit erlangen, der ihn der unmittelbaren Nähe Gottes versichert. Gottes Feuer reinigt im künftigen Leben die befleckten Seelen. Erst dieser Prozeß der Heilung erschließt den Menschen die Gegenwart Gottes. Sie erlebt der wahre Wissende als endlose, sich nie sättigende Liebe, als unendliches Eindringen in das Mysterium der Erkenntnis. Die Vision einer gänzlich dynamischen, immer weiter sich auffaltenden Transzendenz läßt ihn sogar sagen, der wahre Wissende, müßte er wählen zwischen dem ewigen Heil und der Erkenntnis Gottes, entschiede sich ohne Zögern für die Erkenntnis. — In einer Zeit, die eine Formulierung christlicher Theologie nur in Ansätzen kennt, unternimmt C. den ersten Versuch einer Gesamtdarstellung und -deutung des Christentums, die zudem orthodoxe und intellektuelle Interessen gleichermaßen zu befriedigen sucht. Philosophisches Denken und christliche Offenbarung ergänzen sich für ihn notwendig: ihre Beziehung zueinander sucht er ans Licht zu bringen. In diesem Prozeß gerät die platonische Philosophie in Bewegung: der transzendente Gott offenbart sich in der Inkarnation, die immanente Schöpfung vollendet sich ms Eschaton - die klassische Barriere zwischen Welt und Sein wird aufgehoben.
      C." Synthese von Piatonismus und Christentum überwindet die Dominanz stoischer Positionen in der frühen Kirche endgültig und erringt der griechischen Metaphysik Heimatrecht in der Kirche. Ungeachtet dieser Leistung blieb das Verhältnis der Kirche zu ihm lange Zeit reserviert. Die Integration vieler aus orthodoxer Sicht suspekter Elemente in sein Denken, sein in der patriotischen Literatur ungewohnt optimistisches Menschenbild, sein Festhalten an hellenischen Idealen, sein Bemühen,
Aussagen konsequent biblisch und philosophisch zu begründen, wußte erst die Neuzeit anzuerkennen - sie machten ihn zum Liebimg der Humanisten.
     


Lenau, nikolaus (d.i. niembsch, edler von strehlenau)

Als der 30 jährige im Mai 1832 euphorisch in die »Neue Welt« aufbricht, versteht er dies als Flucht vor einer »Tyrannei«, die nicht nur den politischen Freiheitswillen, sondern auch das schöpferische Geistesleben im ersten Aufkeimen erstickt. In Amerika aber findet er in den 14 Monaten seines Aufent .....
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Arnim, achim von/ brentano, clemens

Jünger als die erste Romantikergeneration, waren Achim von Arnim und Clemens -> Brentano von deren Dichtungen begeistert. Anstelle der Wiedererweckung des Hochmittelalters wandten sie sich jedoch dem Sammeln »alter deutscher Lieder« zu. Der preußische Student Arnim und der studierte Kaufmannssohn B .....
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Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Grün, anastasius (d.i. anton alexander graf von auersperg)

In Johann N. Nestroys Revolutionsposse Freiheit in Krähwinkel prallen der freiheitlich gesinnte Nachtwächter und der reaktionäre Ratsdiener Klaus zusammen. Jener hatte sich erkühnt zu bemerken: »Wir werd n so frei sein«, was als »ruchloser Ausdruck« von dem bornierten Amtsbüttel scharf gerügt wird. .....
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Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Index » Literatur & Sprache » Meisterwerke

Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Index » Autobiographie

Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Literaturgeschichtsschreibung von der antike bis ins i6. jahrhundert

Auch wenn man von einer Literaturgeschichtsschreibung im engeren Sinn erst seit dem späten 18. Jahrhundert sprechen darf, läßt sich ihre Entstehung über die altphilologischen Disziplinen seit dem Humanismus bis in die Antike zurückverfolgen. Das erste überlieferte Modell findet sich im 4. Kapitel .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Literaturgeschichtsschreibung

Der widerstreit von ich und gesellschaft

Der Österreicher Robert Musil hatte zwar mit seiner Schülergeschichte Die Verwirrungen des Zöglings Törless beim Publikum und bei der Kritik einen frühen Erfolg, aber dieser Erfolg wiederholte sich nicht für die späteren Werke. Die Diskussion um die Bedeutung des Musilschen Romanwerks insgesamt s .....
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Index » Gegenströmungen zum Naturalismus (ca. 1890-1918)

Heinrich von kleist

Heinrich von Kleists literarische Bedeutung wurde erst Jahre nach seinem Tode erkannt und begriffen. Er war, wie Thomas Mann ihn charakterisiert, 'völlig einmalig, aus aller Hergebrachtheit und Ordnung fallend, radikal in der Hingabe an seine exzentrischen Stoffe bis zur Tollheit, bis zur Hysterie, .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Die bedeutung von vorüberlegungen und wie sie fehlschlagen können

Wenn mir mal wieder die Zeit davonläuft, wenn ich die Gliederung eines Buches zum zehnten Mal ändere oder wenn ich statt in Bamberg in Amberg lande, obwohl ich doch in jedem Fall vorher die Termine, das Buch, die Reise gut geplant habe, dann denke ich an eine Strophe von Bertolt Brecht : Ja, mach n .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ja, mach nur einen Plan

Alfred döblin: »hamlet oder die lange nacht nimmt ein ende« (i956) - ein füllhorn von geschichten

Die bohrende Frage nach der Schuld »Es lebe der Döblinismus!« So schreiben im Jahre 1913 auf der Rückreise nach Paris Guillaume Apollinaire und Robert Delaunay, die Wortführer der avantgardistischen Literatur und Malerei in Frankreich, an Döblin. In den Hauptstädten der europäischen Kultur hatte .....
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Index » Roman Chronik

Heimito von doderer: »die strudlhofstiege oder melzer und die tiefe der jahre« (i95i) - eine wien-legende

Bühne des Lebens Anderen Rang und andere Färbung als in der Literatur Deutschlands und der Schweiz haben Vergangenheit und Geschichte in der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ãœbernimmt in der Schweiz das Jahrhundert eine gefestigte demokratische Staatsform und reicht sie an das nä .....
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Index » Roman Chronik

Arbeits-zzeitplan von paul maar

Man entnimmt ihm, wie viele Seiten der Autor pro Tag schreiben muss, um rechtzeitig fertig zu werden. Am Anfang sieht es noch ganz gut aus, aber dann stockt die Arbeit und Maar macht gleichsam Seiten-Schulden, die er erst am Ende gerade noch ausgleichen kann. Solche Arbeitspläne gibt es schon lan .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ja, mach nur einen Plan

Die recherche: von teilnehmender beobachtung, tratsch und ausführlicher lektüre

Wie aber schreibt man realistisch? Nehmen wir an, du willst einen Roman über eine TV-Serien-Schauspielerin verfassen. Es soll um hinterhältige Gemeinheiten gehen, die ihr von neidischen Kollegen angetan werden, also richtiges »TV-Mobbing«. Sie soll mit Drogen Probleme bekommen. Der Beleuchter soll s .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Der Autor auf der Lokomotive

Erster teil: literatur in der weimarer republik von der republik in die diktatur

In der kurzen Zeitspanne zwischen dem 3. und 9. November 1918 war die Monarchie verschwunden und Deutschland eine Republik geworden, zumindest dem Namen nach. Am 3. November weigerten sich in Kiel über 40 000 Matrosen, auf Befehl der Heeresleitung - ohne Zustimmung der Reichsregierung - gegen Engla .....
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Index » Von der Weimarer Republik bis zum Ende des Dritten Reiches

Zur geschichte der auslegung von den anfängen bis zu luther

Jeder Versuch einer Skizze der hermeneutischen Positionen und Modelle könnte den falschen Eindruck hervorrufen, es gebe eine kontinuierliche Entwicklung von den Ursprüngen der griechischen Philosophie bis zu den >Zielformen< der zeitgenossischen Hermeneutik von Hans-Georg Gadamer und Paul Ricceur. G .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

Wertung von literatur

Unter dem Begriff »Wertung« ist eine Handlung zu verstehen, mit der ein Subjekt einem Objekt die Eigenschaft zuordnet, in bezug auf einen bestimmten Maßstab, einen Wert, positiv oder negativ zu sein. Ein Text ist demnach nicht an sich wertvoll oder auch wertlos, sondern wird es erst, wenn man ihn a .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Literarische Wertung und Kanonbildung

Von der künstlerischen kritik zur kritik als institution

Das Bedürfnis, auf Kunst zu reagieren und sich über die Erfahrung von Kunst auszutauschen, ist sicher so alt wie diese selbst. Wir wissen wenig darüber, wie die Zuhörer der homerischen Epen, die Zuschauer der attischen Tragödie oder das Publikum des höfischen Romans im Mittelalter ihre Erlebnisse ar .....
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Index » Komparatistik » Literaturkritik

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Clemens  Alexandria  (d.i.  Titas  Flavius  Clemens)    





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