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Philosophen biographisch

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Baudrillard, Jean



Eine Theorie der Moderne, so B.. ist nur aut dem Weg der Radikalisierung aller Hypothesen möglich. Wenn auf Strukturen kein Verlaß mehr ist und die Ereignisse allen Beschreibungen davonlaufen, dann muß die Theorie schneller werden als die Ereignisse - oder so langsam, daß sich in ihren Verzögerungen die Lichteffektc der Ereignisse brechen. Kritik und Ursachenforschung, die Schritt zu halten versuchen, halten nur aut oder fixieren gar, was sich nur in freiem Laut zu erkennen gibt. Die einzig angemessene theoretische Strategie, vorauseilend und innehaltend zugleich, ist die Wette. B. hält die Wette, daß spätestens in diesem ]ahrhundert die Dinge jene Stelle eingenommen haben, die in den beiden vorherigen ]ahrhunderten das Subjekt zu besetzen trachtete. In sprachlichen, theoretischen, historischen, technischen Unfällen aller Art registriert das Subjekt, daß die Dinge ihr eigenes Spiel spielen. Sie rächen sich an den Zumutungen des Subjekts, ihnen einen Sinn, einen Wert, eine Geschichte zu diktieren und winken mit fatalen Strategien der Verführung, die den Zufall gegen den Sinn, den Tod gegen den Wert und die Ãœberraschung gegen die Geschichte ausspielen. Diese Wette macht die Hypothese des Begehrens überflüssig, mit der das Subjekt den Zusammenhang der Dinge und meins damit seine Stellung zu den Dingen zu sichern suchte, und setzt die ironische Willkür der Ereignisse an deren Stelle.

      Mit einer ebenso spielerischen wie boshaften Leichttüßigkeit bürstet B. alle gängigen Theorien der Moderne gegen den Strich und entwirft eine Theorie der Fatalität und der Verführung, eine Pataphysik des bösen Genies der Dinge, eine Science-Fiction des Verlusts allen Sinns in der Simulation des Sozialen, die ihresgleichen suchen. Während tast alle modernen Wissenschatten in Distinktionen und Ditferenzsetzungen die Welt konstituiert sehen, diagnostiziert B. die Indifferenz als das Gesetz einer gesetzlosen Ãœbereinkunft aller Dinge. Dies allerdings, den Einsatz der Paradoxie anstelle aller obsoleten Letztbegründungen und Pnnzipienvergewisserungen von Theorieunternehmen, teilt das Denken B.s mit den wichtigsten Avantgardetheorien, für die die Paradoxie nicht nur ein Mittel zur Erzeugung glanzvoller Formulierungen und eine Technik der Ãœberrumpelung des Lesers ist. sondern eben auch das Eingeständnis enthält, daß anders Theorie nicht zu fundieren ist.
      Der Pariser Mai 196S setzt auch für B. eine entscheidende Zäsur. Die Universität Nanterre. 111 der die Studentenbewegung für Frankreich gezündet wurde, gewinnt ihn. der sich bisher mit Ãœbersetzungen von Bertolt Brecht und Peter Weiss einen Namen gemacht hatte, als Soziologen. In den folgenden |ahren erscheinen drei Bü-eher, die 13.s Ansehen als Soziologen der modernen Konsumgesellschaft begründen: Le Systeme des ohjets . La societe de cotisommation: ses mythes, sei stmctitres und Pour wie critique de l ecaiomie politique du signe . Beeindruckt durch Henri Lefebvres Kritik des Alltagslebens, durch das einzigartige Amalgam von Kunst, Theorie und Kritik der »Internationale situationniste« und durch die Semiolo-gie und Mythologie Roland Barthes setzt B. sich das Ziel, eine Bestandsaufnahme der Objekte der urbanen Zivilisation zu erarbeiten. Mißtrauisch gegenüber der funktionalen Definition der Dinge, in der sich ihre Bedeutung wohl kaum erschöpfe, entdeckt er ihr Geheimnis, ihre eigentliche Botschaft in der Werbung, in der Zeichenwelt des Konsums. In der Sprache der Werbung, so die kopermkanische Wende des Soziologen, entscheiden sich die Dinge zwischen den verschiedenen Kunden, suchen sich die Waren ihre Käufer aus. Der Konsument wird durch die Dinge identifiziert, in Differenz zu anderen Konsumenten gesetzt und braucht so nicht mehr selbst herauszufinden, was er will und von wem er sich zu unterscheiden hat - um den Preis allerdings, die Werbung als Droge zu akzeptieren, die ihn sich als permanent defizitär empfinden läßt und ihn den Dingen in die Arme treibt. Jenseits des Tauschwerts der Ökonomen und des Gebrauchswerts der Marxisten ist es erst der Zeichentauschwert des Semiologen. dessen Analyse die differentielle Praxis der Dinge innerhalb ihrer Logik des Sozialen enthüllt. Doch nicht eine mögliche Kulturkritik, die selbst nichts anderes als eben diese differentielle Praxis exekutiert, interessiert B. an der soziologischen Entdeckung. Ihm geht es darum, die fundamentale Ambivalenz aufzudecken, die das Spiel der Differenzen konstituiert. Worin gründet die tautologische Selbstbestimmung der Objekte wie zum Beispiel jenes Regenschirms, der sich selbst mit der Aufschrift »Mistwetter« annonciert, oder jener Bank, die mit dem Slogan: »Wir arbeiten mit Ihrem Geld!«, wirbt?
Aut dem Weg zur Bestimmung der Ambivalenz gilt es noch eine Hvpothek abzutragen, die Hypothek des Marxismus. In Lc miroir de la productioti ou I illusion critique du materialisme historique verallgemeinert B. seinen Verdacht gegen den Tauschwert zum Verdacht gegen den Wert schlechthin, dem dann auch der Marxsche Gebrauchswert mit allem, was aus ihm abgeleitet werden kann, auszusetzen ist. Sei es im Zeichen des Kapitals, sei es im Zeichen der Arbeit, geht es hier wie dort darum, die Realität der bürgerlichen Gesellschaft allererst zu produzieren, die Produktivität zum Leitmotiv des Kapitalismus zu erheben und noch und gerade das Bedürfnis, den Konsum und das Verlangen zu Produktivkräften des Svstems zu schmieden. Weit davon entfernt, das System zu sprengen, verwirklicht die Dialektik es nach Art des Möbiusbandes: »Your inside is out and your outside is in« . Die Klassentheorie etwa in ihrer Fassung durch Georg Lukäcs ist mit ihren Ideen zur Organisation der Gesellschaft nichts als eine Geschichtsphilosophie nach dem Geschmack der Bürokratie.
      B. ist jetzt in seinem Element. Er denkt die schwärzesten Gedanken des Marxismus. Er wird zu einem der raffiniertesten Polemiker der Pariser Szene, deckt schonungslos die gutwilligen, sozialverträgkchen Illusionen der Linken auf . Es ist die hohe Zeit des Poststrukturalismus; Paris wird zu einem Hexenkessel wirbelnder Ideen, mit denen Väter erschlagen und Wahrheiten vernichtet werden und in denen sich leise ein fruchtbaresneues Motiv andeutet: die Dezentnerung des Subjekts und die Wende der Differenz gegen die Identität. Mitten hinein in diesen Aufruhr plaziert B. die Summe seines bisherigen Werks. Lechauge symbolique et la mort , die die fundamentale Ambivalenz, nach der er suchte, aufdeckt und zur Herausforderung aller svstemtragenden Diskurse stilisiert. Nach der »Opferkrise« . in der sich die Ordnung der archaischen Gesellschaft auflöste, ist die Sozialge-schichte der Menschheit die Geschichte der Verdrängung des Todes. Im Ausschluß der Toten aus allem Sozialen gründet und kulminiert jener der Wilden, Verrückten. Kinder. Alten. Armen. Unterentwickelten. Ungebildeten, Perversen. Transsexuellcn. Intellektuellen und Frauen, und über diesen Ausschluß definiert sich der Mensch in seiner auftrumpfenden und banalen Singularität und in seinem Willen zum Ãœberleben, jener Kümmertorm des Lebens, das diesen Namen nur verdiente, wenn es den Tod »erträgt und in ihm sich erhält« . Nur der symbolische Tausch. die den Mangel nicht kennende »Ã–konomie« der Verausgabung . der Herausforderung und der Verführung, wird jener Ambivalenz von Leben und Tod gerecht, die wir zur Differenz verharmlosen, um unsere Identität behaupten zu können. Nur unsere Psyche, von den Abgründen des Unbewußten bis zur Melancholie des Alltags, und unser gebannter Blick auf Katastrophen zeugen davon, daß mit der Abwesenheit des Todes aut der Ebene einer artikulierten Konstitution des Sozialen noch nicht alles gewonnen ist. Die Macht, die das Leben schenkt, und die Ökonomie, die den Sklaven 111 den Arbeiter verwandelt, installieren sich über den Autschub des Todes. Ihrer Errichtung des Wertes eilen drei Diskurse zwecks Bannung der Ambivalenz zu Hilfe: der ökonomische Diskurs behauptet die Produktion gegen den »Gabentausch« . der psychoanalytische Diskurs das Verlangen gegen den »Todestrieb« und der linguistische Diskurs den Sinn gegen das »Anagramm« . B. unterscheidet drei Stadien der Sozialgeschichte der Todesverdrängung: die Fälschung des Sozialen mit ihrer Metaphysik von Sem und Schein, die Produktion des Sozialen mit ihrer Dialektik von Energie und Naturgesetzen und die Simulation des Sozialen mit ihrer Kybernetik der Unbestimmtheit und des Kodes. Eine Möglichkeit der Subversion in jenem dritten Stadium, in dem wir uns befinden, sieht B. nur noch in einer Aleatorik tödlicher Gewalt, die jene des Svstems zu überbieten vermöchte.
      Diesen dramatischen Entwurf einer Existentialanthropologie. die in der Pariser Szene als »Requiem unserer Zeit« begrüßt wurde, wertet B. im Rückblick als einen Versuch, die Logik des Systems bis auf jene Spitze zu treiben, wo sie bricht und ihr Prinzip offenbart. Vielleicht gilt auch für B.. was er in über diesen schreibt: sein Diskurs sei der Spiegel der Mächte, die er beschreibe, und beschreiben könne er sie nur. weil sie längst überwunden sind. Bei seiner Spurensuche nach jenen Objekten, die sich jedem Zugriff des Subjekts entziehen, stößt B. aut die schweigende Mehrheit, die Masse, die er in ou La flu du social {I9~S: dt. im Treibeuter 1 und 2 1979) als Ort der Implosion allen Sinns und der Subversion aller Offerten von Politik. Ökonomie und Intelligenz in die Dimension des schlicht Spektakulären beschreibt. Der Bhck der Masse für das Faszinierende ist zu schnell, ihr Schweigen ist zu langsam für alles, was sich in den geordneten Bahnen der Kommunikation vollziehen könnte. Die Massen haben etwas begriffen, was keine Theorie bisher einzugestehen wagte: wir leben im Zeitalter der Ereignisse ohne Konsequenzen. Darum, weil sie Kausalität und Fmalität längst verabschiedet haben, sind die Ereignisse schneller als jede Theorie. In Les strategies faules . Die fatalen StrategieN) und Ametique entwirft B. ein reichhaltiges Panorama der verschwmdenden Ereignisse der Moderne, immer auf der Suche nach einer Theorie, die - vielleicht als Wette: vorgreifend und innehaltend zugleich - der verführerischen Irome dieser Moderne am Ende ihrer Geschichte gewachsen ist.
     


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