Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Philosophen biographisch

Index
» Autoren
» Philosophen biographisch
» Barth, Karl

Barth, Karl



Es war nicht vorauszusehen, daß der unruhige aargauische Ptarrer. der gelegentlich seutzen konnte: »Könnte man doch etwas anderes sein als Ptarrer!«. einer der großen Lehrer der Kirche in diesem Jahrhundert werden sollte. Nicht weniger überraschend ist. daß aus dem. was B. Anfang der 20er jähre als »Randbemerkungen und Glosse«, als »Unerledigte Antragen« an die herrschende Theologie veröttentlichte. schließlich das monumentale Fragment eines umfassenden theologischen Systems werden sollte, wie es in der unvollendet gebliebenen, zwölfbändigen Kirchlichen Dogmatil? vorliegt. In B.s Werk ist die Krise der bürgerlichen Welt und Religion, wie sie sich in den sozialen Konflikten zu Jahrhundertbeginn und im Ausbruch des Ersten Weltkriegs manitesticrte. theologisch verarbeitet. Sem Denken hat wesenthclien Anteil daran, daß wenigstens ein Teil der Kirche der Anpassung an den Nationalsozialismus Widerstand entgegensetzte. Die Theologie von B. ist auch die Antwort aut die Krise einer Theologie, die im Banne von Historismus und Psychologismus ihrer Sache unsicher geworden war. Um der von der Theologie zu bedenkenden Sache willen nahm er immer wieder Stellung zur Lage in Kirche und Politik. So wie es für ihn keinen weltlosen Gott gibt, so gibt es letztlich auch keine gottlose Welt.

      Entgegen den Wünschen des Vaters, eines »positiv < ausgerichteten reformierten Pfarrers und späteren Professors für Kirchengeschichte und Neues Testament, zog es den Studenten B. nach Marburg, damals eine der Hochburgen der modernen, liberalen Theologie und des Neukantianismus. Auf Umwegen erst, die vom Vater erzwungen wurden, gelangte er 1908 in dieses sein »Zion«. Insbesondere der Systematiker Wilhelm Herrmann beeindruckte ihn tief. Dessen Begründung der Eigenständigkeitder christlich-religiösen Erfahrung, ihre Abgrenzung von Metaphysik und Moral bei starker Orientierung am sittlichen Problem des Menschsems sowie die Konzentration auf die Person Jesu übten einen nachhaltigen Einfluß auf B. aus. Kurz vor seinem Ãœbergang ins Vikariat faßte er zusammen, was die akademische Theologie dem angehenden Ptarrer in seinem »Schulsack« mit auf den Weg gab: »religiöser Individualismus« und »historischer Relativismus«. Von beidem hat B. sich dann auf dem Weg zu seiner eigenen Theologie strikt abgewendet.
      Von 1909 bis 1911 war B. Hiltsprediger in Gent, daran anschließend bis 1921 Pfarrer in dem Dort Satenwü im Aargau. In die erste Zeit in Safenwil fällt die Heirat mit Nelly Hottmann, einer Konfirmandin B.s aus seiner Gentcr Zeit. In seiner Gemeinde wurde B. »wohl zum ersten Mal von der wirklichen Problematik des wirklichen Lebens berührt«: durch die bedrückende Abhängigkeit der Arbeiterschaft mit all ihren Folgeerscheinungen bis hm zu Kinderarbeit und Alkoholismus. Mit Vorträgen bei den Arbeitervereinen und durch Hilfe bei der gewerkschaftlichen Selbstorgamsation machte er die Sache der Arbeiter zu seiner eigenen. Auseinandersetzungen in der Gemeinde blieben nicht aus. Gottes Offenbarung in Jesus legt sich B. nun in Begriffen eines ethischen Sozialismus aus: »Der Geist, der vor Gott gilt, ist der soziale Geist.« Was die sozialdemokratische Arbeiterschaft will, das ist 111 seiner Wahrheit Hoffnung auf das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit. Nicht Jenseitigkeit, sondern Verleibhchung des Geistes auf der Erde ist der Kern des christlichen Glaubens und die Wahrheit der sozialistischen Hoffnung. Unter dem Einfluß von Christoph Blumhardt sowie von Hermann Kutter und Leonhard Ragaz. den beiden Vätern des religiösen Sozialismus m der Schweiz, gehören für B. Gott und die Hoffnung auf eine neue Welt zusammen. Diese Hoffnung wurde ihm auch dann nicht fraglich, als er am Beginn des Ersten Weltkriegs erkennen mußte, daß weder die sozialistische Bewegung noch die so hochgeschätzte deutsche akademische Theologie Gottes Saches vertreten, sie vielmehr an den nationalistischen Patriotismus verraten. Doch rücken die Hoffnung auf Gott und die bestehende Welt für B. nun stärker in ein vermittlungsloses Gegenüber. In den späten 20er Jahren entdeckt B. die Kirche neu als die Gemeinde, die sich zu Gottes Offenbarung m Jesus Christus bekennt, sie in ihrem Leben und mit ihrer Gestalt und Ordnung in dieser Welt bezeugt.
      In den lahren des Safenwiler Pfarramts lebte B. in regem geistigen Austausch mit seinem Freund Eduard Thurneysen. Ptarrer im nahegelegenen Leutwil. Sie suchen eine »»ganz andere theologische Grundlegung«. Aus dieser Suche erwächst B.s Beschäftigung mit dem Römerbriet des Apostels Paulus. Die Frucht dieser Arbeit in den Jahren 1916 bis 1918 ist das Buch An die Römer . eine Paulusauslegung ganz eigener Art. Sokrates und Piaton. Goethe. Schiller und Nietzsche treten als Zeugen der von Paulus geschauten und verkündigten Wahrheit Gottes auf. Sie kann in Theologie und Philosophie letztlich nicht verschieden sein. Unmittelbar spricht diese Wahrheit in die Gegenwart über alle historische Gebundenheit hinweg. In eindringlicher Sprache wird die jenseitige Wirklichkeit Gottes als die das Diesseits bewegende und verändernde Kraft entfaltet. Sie ist Auterstehungskratt und als solche die Revolution Gottes gegen und für die entfremdete Welt. In dieser Erkenntnis gilt es mithoffend, mitleidend und mitschattend in die von Gott in Gang gesetzte Bewegung einzutreten und an ihr teilzunehmen.
     
Das Buch brachte B. einen Ruf auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für reformierte Theologie in Göttingen ein. Als B. dann zum Wintersemester 1921 22 dorthin übersiedelte, war schon die gänzlich veränderte zweite Auflage im Druck. Sie machte den Verfasser berühmt und zu einem Wortführer der neuen theologischen Bewegung, die als »Dialektische Theologie« und »Theologie des Wortes Gottes« in die Geschichte der Theologie eingegangen ist. Der Einfluß von Franz Overbeck und Sören Kierkegaard, aber auch von Dostojewski. Kant und Piaton haben eine neue Sicht der Dinge bewirkt. Gott und Mensch. Ewigkeit und Zeit treten in einen scharfen Gegensatz zueinander. Gottes Ja zum Menschen wird paradox nur in seinem Nein. Gottes Gnade nur in seinem Gericht vernehmbar. Unter diesem Gericht steht gerade auch der religiöse Mensch. Alle Vermittlungen zwischen Gott und Mensch werden negiert. Es gibt keine Brücke von hier nach dort, nur eine von dort nach hier in Gottes Offenbarung. Doch ruht diese Brücke in der Zeit und in der Welt nirgends auf. B. vollzieht eine Absage an die ganze neuprotestantische theologische Tradition, insbesondere an die von Schleiermacher ausgehende Richtung, die die Wahrheit des christlichen Glaubens aut der Wahrheit der Religion begründete. Religionskritik wird als notwendige Aufgabe der Theologie begriffen. Feuerbach in seiner Bedeutung für die Theologie erkannt. Menschlicher Subjektivität ist es auch in ihrer Frömmigkeit mcht möglich. Gott in seiner Wahrheit zu fassen, ohne ihn anzugleichen und für ihre Zwecke und Interessen in Gebrauch zu nehmen. Em starkes ideologiekritisches Element ist in der Gotteserkenntnis des zweiten Romerbriets wirksam.
      Die neue Erkenntnis ist freilich auf Kosten der Einsicht in Gottes Menschlichkeit erkauft, wie sie sich in seiner Ottenbarung im Menschen lesus erweist. Es ist ein zentrales Motiv in der Veränderung von B.s Theologie seit den 30er lahren. daß er zunehmend die Humanität Gottes bedenkt. Dies geschieht besonders in der Lehre von der Erwählung und Versöhnung in der Kirchlichen Dogmatik. Vor aller Zeit hat sich der souveräne Gott für den Menschen Jesus und in ihm für alle Menschen entschieden. Dann erweist sich die Göttlichkeit Gottes, daß er sich in Freiheit erniedrigt, des Menschen Entfremdung. Elend und Schuld zu seiner eigenen Sache macht und ihn so mit sich versöhnt. Der treie Gott will den freien, ihm entsprechenden Menschen.
      B. nahm 1925 einen Rut nach Münster an. 1930 ging er nach Bonn. Mit Thurney-sen und Friedrich Gogarten zusammen gab er seit 1923 die Zeitschrift Zwischen den Zeiten heraus. Sie wurde das Sprachrohr der neuen theologischen Bewegung und erschien bis 1933. als die theologischen Gegensätze zwischen B. und Gogarten unüberbrückbar wurden. Charlotte von Kirschbaum wurde B.s enge Mitarbeiterin. Politisch hielt B. sich in dieser ganzen Zeit als Schweizer sehr zurück. Immerhin trat er 1931 der SPD bei, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz war er seit 1915. Er wollte in der sich zuspitzenden politischen Lage ein Zeichen dafür setzen, wo er die »Erfordernisse einer vernünftigen Politik" noch am ehesten gewahrt fand. Es waren dann die Ereignisse im Zusammenhang der Machtergreifung Hitlers, die B. zu stärkerer Beteiligung am kirchlichen und damit indirekt auch am politischen Geschehen herausforderten. In den Bestrebungen der »Deutschen Christen« sah er den Grundschaden der Theologie seit der Aufklärung sich unheilvoll auswirken: die Begründung der Botschaft von Gottes Offenbarung in Jesus Christus auf ein anthropologisches und religionspsychologisches Fundament. B. ist der Hauptverfasser der Theologischen Erklä-rung. die auf der ersten Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Barmen 1934 verabschiedet wurde. In sechs Thesen wird die »Botschaft von der freien Gnade Gottes« gegen ihre geschichtstheologische Bindung an die Ereignisse des deutschen >Erwachens< sowie gegen die Mediatisierung von Gottes Wort durch sogenannte natürliche Ordnungen des Volkstums, der Rasse und des Blutes ans Licht gestellt. Aufgaben und Grenzen der Kirche und des Staates werden eingeschärft.
      Die theologische Neuorientierung der 20er Jahre trug im kirchlichen Widerstand Früchte. B. hat freilich später die Grenzen dieses Widerstands selbst benannt, der sich auf die Freiheit der Kirche und die Reinheit ihrer Lehre konzentrierte. Erst seit 1937/38 rief B. zum politischen und auch militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf und trat dessen Antisemitismus öffentlich entgegen. Doch schon 1935 mußte er Deutschland verlassen, weil er den Treueeid auf Hitler nur mit dem Zusatz leisten wollte: »soweit ich es als evangelischer Christ verantworten kann«. Die Universität Basel nahm den Ausgewiesenen auf. B. erhielt einen außerplanmäßigen Lehrstuhl.
      Von der Schweiz aus begleitete B. den deutschen Kirchenkampf durch Zuspruch und Mahnung. Die Hauptarbeit aber galt der Kirchlichen Dognutik. Gegenüber der deutschchristhchen Berufung auf die verpflichtende Macht angeblicher Schöpfungsordnungen wird von B. eine Schöpfungslehre aus dem in der Erwählung gründenden Bund Gottes mit den Menschen entwickelt. Angesichts der Verfolgung der Juden wird die bleibende Erwählung Israels wenigstens im Ansatz herausgearbeitet. Beide Weichenstellungen waren ebenso programmatisch, wie sie umstritten blieben.
      Nach dem Krieg setzte B. sich tür einen Neuaufbau 111 Kirche und Staat von unten ein. Auf heftigen Widerspruch auch aus Reihen der Kirche stieß seinen Warnung vor der Einreihung der Deutschen in die Fronten des Kalten Krieges und vor der Wiederbewaffnung. Bei aller Entstellung sah er im Kommunismus ein berechtigtes Anliegen wirksam, dem nicht durch Antikommunismus, sondern nur durch Schattung gerechter Verhältnisse zu begegnen ist.
      Jüngel. Eberhard: Barth-Studien. Zürich Köln Gütersloh 19S2. Busch. Eberhard: Karl Barths Lebenslaut. München "197S. Balthasar. Hans Urs von: Karl Barth. Einsiedeln -1976.
     


Barth, karl

Als Mitbegründer einer »Theologie der Krise« im Gegensatz zur liberalen Theologie trug Karl Barth ab den 1920er Jahren wesentlich zu einer Erneuerung des Protestantismus bei. Nach einem Studium der Theologie in Bern, Berlin, Marburg und Tübingen wurde Barth 1910 Hilfsgeistlicher in Genfund war 1911 .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Wolfskehl, karl

»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
[ mehr ]
Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » KARIN RICHTER

Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
[ mehr ]
Index » Friedrich Schiller: Der Geisterseher » Despotismus der Aufklärung: Marquis von Posa, Illuminaten und Jesuiten

Karl krolow (i9i5-i999): was blieb zurück? - ein lachen, eine spur

Was blieb zurück? Ein Band von Vögeln war der Herbst, das weiter nach Ägypten zog. Die Dunkelheit wächst wie die Wand durchs Zimmer. Sie nimmt überhand. Man raucht. Man schweigt. Und läßt den Rauch vorüberziehn. Das Jahr verschwindet, Bild um Bild. Das Jahr verbrennt. Aus dem Kamin steigt es noch .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Liebesgedicht kommt in Fahrt

Bertolt brecht (i898-i956): die pappel vom karlsplatz - das freundliche grün

Die Pappel vom Karlsplatz Eine Pappel steht am Karlsplatz Mitten in der Trümmerstadt Berlin Und wenn Leute gehn übern Karlsplatz Sehen sie ihr freundlich Grün. In dem Winter sechsundvierzig Fror n die Menschen, und das Holz war rar Und es fielen da viele Bäume Und es wurd ihr letztes Jahr. Doc .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Erneuerungs- und Warngedicht

Barthold hinrich brockes (i680-i747): kirschblüte bei der nacht - irdisches vergnügen in gott

Kirschblüte bei der Nacht Ich sähe mit bettachtendem Gemüte Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte, In kühler Nacht beim Mondenschein; Ich glaubt, es könne nichts von größrer Weiße sein. Es schien, als war ein Schnee gefallen. Ein jeder, auch der kleinste Ast Trug gleichsam eine schwere Last .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
[ mehr ]
Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
[ mehr ]
Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Karl krolow (geb. i9i5)

erinnert in manchem an Georg Trakl, vor allem in der Symbolhaftigkeit seiner Bilder, aber auch dort, wo seine Gedanken schwermütig um Tod und Verwesung kreisen: Ein Spiel Karten die lyrische Landschaft -sehr leicht zu mischen Tod, ungemischt, gezinkt von Angstschweiß Und altem Gelächter, Tod mit .....
[ mehr ]
Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Wolfskehl, karl

Ich Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 274 - 276. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Schwedhelm, karl

Kranich der Freiheit Graefe, Heinz. In: Das deutsche Erzählgedicht, 1972, S. 30 - 38. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

Eine Geschichte vom Fremdsein: Karlinchen hat durch den Krieg alles verloren und sucht in der Welt der Menschen, der Tiere und phantastischer Wesen nach einem neuen Zuhause. Ãœberall wird das Mädchen abgewiesen, weil es fremd und anders ist, weil man selbst - angeblich oder wirklich - nichts hat, bi .....
[ mehr ]
Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » MONIKA BORN

Peter barth - der Ãœbergang zum tag

Die Nacht ist finster. Nirgend ein hervorbrechender Mondenschein. Die Wolken ziehen leise, leise dahin auf ihrer weiten Reise ins Endlose des Raums hinein. Das Astgezweig am kahlen Baum schrickt auf aus seinem starren Traum Ein Luftzug bringt aus weiter Ferne den Atemzug der vielen Sterne, die allv .....
[ mehr ]
Index » Sonstige

Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

May, karl

Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Krolow, karl

1944 wollte K. den kurz zuvor erschienenen Gedichtband Der grüne Gott von Wilhelm Lehmann rezensieren. Es wäre eine der wenigen öffentlichen Reaktionen auf diese bald richtungsweisenden Verse gewesen, die nicht ins Konzept einer Blut-und-Boden-Literatur paßten. Die Zeitschrift Das Innere Reich konnt .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Kraus, karl

Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei, den nationalsozialistischen Ungeist und seine Folgen für .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Immermann, karl leberecht

Es gibt kaum einen Antiquariatskatalog, in dem nicht der heute so gut wie vergessene I. mit einem Werk verzeichnet ist, das bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts mit über 80 Auflagen sehr erfolgreich gewesen war: Der Oberhof. Die Popularität dieser Erzählung, die eine abgeschlossene, heile .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

 Tags:
Barth,  Karl    





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com