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Avicenna (d. i. Ihn Sina)



Der Junge war eine außergewöhnliche Begabung: mit zehn Jahren kannte er den Koran, war bald in der Arithmetik der Inder bewandert, brachte die Jurisprudenz hinter sich und wandte sich dann der Logik. Mathematik und Naturphilosophie zu; sechzehnjährig begann er. als Arzt zu praktizieren, stürzte sich aut Aristoteles, der sich ihm über den arabischen Ãœbersetzer und Kommentator Piatons und Aristoteles Altarabi erschloß, wie er in einer Art Autobiographic schreibt. Die großen Bibliotheken von Buchara und Isfahan standen ihm zur Verfügung, und als er sich in Teheran niedergelassen hatte, vertiefte er dort seine Studien. Er schrieb denn auch einen Canon medicinae. in dem er das damals bekannte medizinische Wissen griechischer und arabischer Autoritäten zusammentrug, systematisierte und erweiterte, ein Werk, das für ein halbes Jahrtausend das maßgebliche Lehrbuch an den Fakultäten Europas werden sollte . Seme Philosophie legte er in einer Art philosophischer Enzyklopädie dar. die vier Teile umfaßte . Er nannte es Buch der Genesung der Seele — er war ja Arzt —. worin er Denkirrtümer aufspüren wollte. Dieses Werk wurde erst später vollständig ins Lateinische übertragen, die Metaphysik allerdings kam früher in Umlauf Ihre Ãœbersetzung wurde von der Kirche in Auftrag gegeben und von Gundisalvi. Archi-diakon von Segovia und den jüdischen Gelehrten Johannes Avondeath und Salomon erst ins Kastilische. dann ins Lateinische übersetzt. Hier fällt auf. wie die Werke eines persischen Arztes und Naturforschers im extremen Westen des islamischen Kulturkreises, eben in Südspanien, übersetzt wurden, was ein Licht auf die kulturellen Verbindungen und Wanderbewegungen von Ideen wirft. Diese Abhandlung hatte einen prägenden Einfluß aut die glänzende Erstschrift des für den Westen und die Scholastik so wirkungsmächtigen Thomas von Aquin. der in seinem Traktat De etite et de essentia auf A.s Gedanken zurückgreift und sein »System« darauf aufbaut.
      Man hat A.s Erscheinen in der Geschichte der Philosophie als »den Beginn einer neuen Epoche« gefeiert; im Mittelalter wurde er der »dritte Aristoteles« genannt, als »einflußreichster Denker des islamischen Ostens« bezeichnet. Wie erwähnt, erklärt sich dieser Einfluß durch seine Ãœbermittlung des Aristoteles. Man besaß dessen gesamte Schriften seit der Mitte des 10. Jahrhunderts auf arabisch, zusammen mit vielen gne-chischen Kommentaren einer gewissen neuplatonischen Einfärbung. Das Etikett »arabischer Aristoteles« erweist sich bei näherem Zusehen als ungenau, denn er studierte »den Philosophen«, wie Aristoteles damals einfach genannt wurde, in den Ausarbeitungen seiner neuplatonisch beeinflußten Vorgänger, besonders bei Alfarabi. Es ist wichtig, diese Wege platonischer und aristotelischer Grundauffassungen zu verfolgen.
      Einige wenige Punkte von A.s Ansichten seien näher beleuchtet. Das Studium der Ãœbersetzungen und Kommentare Alfarabis hatte ihm den Zugang zur Metaphysik des Aristoteles gezeigt, »nach endlosen Versuchen, die verschiedenartigen Ansätze zu verstehen«, wie er schreibt. Dort war das Sein als »Seiendes« gesehen worden, von dem aus Gott und die obersten Prinzipien des Wissens erforscht werden konnten: »Seiendes« hegt einerseits jeder geistigen Erkenntnis zugrunde, andererseits ist »seiend im ursprünglichsten Sinn nur das, was nicht sein kann, was also durch sich selbst notwendig ist: Gott« . Er ist das reine Sern . Alles weitere ist »möglich an sich« oder »notwendig durch anderes«. Diesen Gedanken fügte er die Intellekttheorie hinzu, die bei Alfarabi ausgearbeitet ist. Sie besagte, daß der »tätige Intellekt« Gottes alle Gestalten spendet und als »dator formarum« der ewig bestehenden Matiere die Formen aufprägt. So erklärt A. die Schöpfung als Emanation aus der Notwendigkeit des Einen und Ersten. Diese Auffassung hat später bei Thomas von Aquin m seinen Gottesbeweisen deutliche Spuren hinterlassen .
      Die Gegner, die Theologen beider Religionen, protestierten hier, weil die Freiheit Gottes bei der Erschaffung der Welt geleugnet sei. Aber A. hatte dem Begriff nur eine neue Wendung gegeben, weil er die Zufälligkeit vom »Weltgrund« fernhalten wollte. Das Beunruhigende lag darin, daß man bei Aristoteles eine philosophische Gotteslehre fand, die speziell mit dem Begritt der Bewegung und des primär Bewegten arbeitete und Gott als Ursprung jeder Veränderung, als Denken des Denkens begriff. Dagegen stand besonders im christlichen Lager der Begrirf von Gott, der auserwählt, liebt und verwirft, wie es das augustimsche Christentum aufgezeigt hatte; diese Sehweisen zu vereinen und zu harmonisieren, stellte ein erregendes philosophisches Thema dar. Plakativ gefaßt waren die Idee von Gott als ewigem reinen Sein, die Auffassung von der Materie als ewiger Substanz und die vom Intellekt als dem Gestaltgeber des Dinglichen diejenigen Thesen, die damals Unruhe stifteten und wie Sauerteig weiterwirkten.
      In der Erkenntnistheorie griff A. - parallel zur christlichen Welt der Frühscholastik -mit einer harmonisierenden Auffassung in den »Universalienstreit« ein. Ausgelöst wiederum durch eine Stelle bei Aristoteles, hatte man sich darum bemüht zu klären, ob die Allgemeinbegriffc oder Gattungen »universalis« als Ideen frei oder nur in den Dingen als Wesensmerkmal angelegt seien. Später stritten sich in Paris und Oxford die »doctores reales«, die Realisten, die eine Existenz der Ideen außerhalb und unabhängig von der Dingwelt annahmen, mit den »doctores nominales«, die die Ideen nur als »Namen« und als Vokabeln verstanden. Aristoteles hatte gelehrt, daß »das Allgemeine in den Formen durch das Denken erzeugt« werde. A. präzisierte und erweiterte diese Aussage: die Universalien, die Allgemeinbegriffe, sind gleichzeitig vor, in und nach den Dingen: vor den Dingen in Gottes Geist, wenn er die Dinge nach einer Gattung erschafft, in den Dingen als Merkmalsgemeinsamkeiten undnach den Dingen im menschlichen Erkennen, welches die Gattungen aus Erfahrung mittels Abstraktion erfaßt. Fragt man sich, warum ein solcher Streit eine ganze Epoche in heftige Debatten verwickeln konnte, so sei daran erinnert, daß. z.B. auf die Dreiei-nigkekslehre angewandt, es später zu Ketzerprozessen und zu Bücherverbrennungen kam. - Eine ähnliche Auttassung ist später bei Abaelard zu finden, durch den sie auf die Arbeitstische der Scholastiker kam. - Wenn im 13. Jahrhundert der Streit um die Vereinbarkeit von »Augustinus« und »Aristoteles« lange und heftig geführt wurde -wenn man die Grundeinstellungen zu gewissen philosophischen Fragen mit den Namen Einzelner so umreißen darf - dann mußte man sich immer mit A. und Averroes als bibelunabhängigen Autoritäten auseinandersetzen, wollte man die Philosophen mit ihren eigenen Argumenten widerlegen.
      Verbeke. Gerard: Avicenna. Grundleger einer neuen Metaphysik. Opladen 1983. Endress. Gerhard: Einführung in die islamische Geschichte. München 19S2. Bloch, Ernst: Avicenna und die aristotelische Linke. Frankfurt am Main 1963. Horten. Max: Die Metaphysik des Avicenna. Leipzig 190" Frankfurt am Main 1961.
     


'ich wünschte, sie schrieben mir recht bald,... wie es ihnen ergeht bei den überseeischen phäaken

Rose Ausländers Kontakte zu Paul Celan, Immanuel Weissglas und Alfred Gong Rose Ausländer verließ Czernowitz im März 1921, um in die USA auszuwandern. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen hielt sie sich nur fünf Jahre lang, und zwar von Ende 1926 bis Ende 1928 und von Anfang 1931 bis Ende .....
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Heym, stefan (d.i. helmut flieg)

H.s Leben und Werk ist geprägt von Sozialismus, Judentum und Exil in einer Zeit, in der die Ansichten eines Menschen von keiner Seite als seine Privatsache betrachtet wurden. Schon früh erkannte H. die Schwierigkeiten, die sich aus sozialem Interesse und einem entsprechenden Standpunkt ergaben. Wege .....
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Hoddis, jakob van (d.i. hans davidsohn)

Als Zangengeburt in die Welt gesetzt, der kräftigere Zwillingsbruder tot, der Vater kokainabhängig, Arzt und Materialist, die Mutter schöngeistige Idealistin. Ihr, die er zeitlebens um Geld anging, widmete der 15jährige zum 44. Geburtstag ein Heft mit 28 Gedichten, romantisierende und historisierend .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

»Ich habe ihn ziemlich gefunden, •wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimaraner Klassikern, auf der Suche nach Bündnispartnern und Gefolgsleut .....
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Die vorliebe für ich-erzählungen

Die meisten im Jahr 1963 erschienenen Romane deutschsprachiger Autoren der jüngeren und mittleren Generation sind Ich-Erzählungen. Das trifft auf die neuen Bücher von Böll, Grass und Lenz ebenso zu wie auf die Erstlinge von Thomas Bernhard, Peter Faecke, Hermann Moers und Paul Nizon. Das gilt für di .....
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Lenau, nikolaus (d.i. niembsch, edler von strehlenau)

Als der 30 jährige im Mai 1832 euphorisch in die »Neue Welt« aufbricht, versteht er dies als Flucht vor einer »Tyrannei«, die nicht nur den politischen Freiheitswillen, sondern auch das schöpferische Geistesleben im ersten Aufkeimen erstickt. In Amerika aber findet er in den 14 Monaten seines Aufent .....
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Mon, franz (d.i. franz löffelholz)

»solange geschrieben wird, konkurrieren zwei tendenzen, das geschriebene darzubieten, die zur leichtesten lesbarkeit mit der, dem lesen widerstand zu bieten«, stimmt M. einmal seinen Leser in das ein, was ihn im folgenden erwartet . M. - promovierter Lektor eines Frankfurter Schulbuchverlags — hat .....
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Novalis (d. i. georg philipp friedrich freiherr v. hardenberg)

»Was war jene Blume, welche / Weiland mit dem blauen Kelche / So romantisch süß geblüht / In des Ofterdingen Lied? / Wars vielleicht die blaue Nase / Seiner mitschwind-süchtgen Base, / Die im Adelsstifte starb? / Mag vielleicht von blauer Färb / Ein Strumpfband gewesen sein, / Das beim Hofball fiel .....
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Remarque, erich maria (d.i. erich paul remark)

»Irgend etwas fehlt mir an seinem gesicht, wahrscheinlich ein monokel« . In Berhn hatte sich R. noch Auge geklemmt, mit Spazierstock, Melone plus ge-kauftem Adelstitel in der Pose des Dandys paradiert, um sich von den kleinbürgerlichen Verhältnissen abzusetzen, aus denen er stammte. Buchbin .....
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Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
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Seghers, anna (d. i. netty reiling)

Das Leben der S. erscheint gleichnishaft für das, »was in diesem Jahrhundert an deutscher Geschichte zu erleben, zu erleiden war« . Die junge Jüdin Netty Reiling wird nachhaltig geprägt durch ihre Heimatstadt Mainz, die rheinhessische Landschaft und vor allem den Rhein; die Spuren dieses »Originalei .....
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Grün, anastasius (d.i. anton alexander graf von auersperg)

In Johann N. Nestroys Revolutionsposse Freiheit in Krähwinkel prallen der freiheitlich gesinnte Nachtwächter und der reaktionäre Ratsdiener Klaus zusammen. Jener hatte sich erkühnt zu bemerken: »Wir werd n so frei sein«, was als »ruchloser Ausdruck« von dem bornierten Amtsbüttel scharf gerügt wird. .....
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Gotthelf, jeremias (d.i. albert bitzius)

Sein Pseudonym war ihm Programm. Er entlehnte es seinem literarischen Erstling Der Bauernspiegel , der fiktiven Autobiographie des Jeremias Gotthelf. Wie der Prophet, warnte und mahnte der Prediger Bitzius vor den »Schweinsblasen des Zeitgeistes«, vor den »brüllhaften Naturen und neumodischen Spekul .....
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Frauenlob (d. i. heinrich von meißen)

In der Fortsetzung der Martins-Chronik durch den bischöflichen Notar Matthias von Neuenburg wird berichtet, der Dichter F., gestorben am 29. 11. 1318, sei von Frauen zu seiner Grabstätte im Kreuzgang des Mainzer Doms getragen worden. Der ursprüngliche Grabstein ist 1774 zerstört worden; er wurde ei .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

Geb. 21.3.1763 in Wunsiedel; gest. 14.11.1825 in Bayreuth »Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimarer Klassike .....
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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Seghers, anna (d.i. netty reiling)

Geb. 19.11.1900 in Mainz, gest. 1.6.1983 in Berlin S. entstammte einer Familie von Kaufleuten aus dem Rheinhessischen; die Eltern Reiling gehörten zur orthodoxen Israelistischen Religionsgemeinde in Mainz, ihre einzige Tochter erhielt eine traditionelle jüdische Erziehung. An der Universität Hei .....
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Weihnachtsspiel

Geistliches —» Drama des —> Mittelalters, das aus den liturgischen Weihnachtsfeiern hervorgegangen ist, die für die Zeit vom 4. bis 12. Jahrhundert belegt sind. Ähnlich wie im —»Osterspiel wurden die in der—»Bibel bezeugten Geschehnisse um Geburt, Tod und Auferstehung von Jesus szenisch da .....
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Anders, günther (d. i. günther stern)

Geb. 12. 7. in Breslau »Kraft aus dem Ursprung ziehen?... Aus der Fremde habe ich meine Kräfte gezogen« — jener Fremde, die nicht nur einen wechselnden geographischen, sondern auch den gesellschaftlichen Ort des während des Nationalsozialismus politisch und rassisch Verfolgten, seit den 50er J .....
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Angelus silesius (d.i. johannes scheffler)

Datum der Taufe 23. 12. 1624 in Breslau; gest. 9. 7. 167J in Breslau Johannes A.S., so nannte sich Johannes Scheffler, der Sohn eines nach Breslau übergesiedelten polnischen Adeligen und einer Schlesierin, nach seiner Konversion zum Katholizismus am 12. Juni 1653. Der öffentlich vollzogene Konfessi .....
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Celan, paul (d.i. paul antschel)

»Vielleicht darf man sagen, daß jedem Gedicht sein >20. Jänner« eingeschrieben bleibt? Vielleicht ist das Neue an den Gedichten, die heute geschrieben werden, gerade dies: daß hier am deutlichsten versucht wird, solcher Daten eingedenk zu bleiben? - Aber schreiben wir uns nicht alle von solchen Date .....
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Chamisso, adelbert von, (d. i. louis charles adelaide de c.)

»Es ist die alte, gute Geschichte. Werther erschoß sich, aber Goethe blieb am Leben. Schlemihl stiefelt ohne Schatten, ein >nur seinem Selbst lebender < Naturforscher, grotesk und stolz über Berg und Tal. Aber Chamisso, nachdem er aus seinem Leiden ein Buch gemacht, beeilt sich, dem problematischen .....
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Courths-mahler, hedwig (d. i. ernestine friederike elisabeth, pseudonyme: relham, hedwig brand)

Obschon als »Fourths-Malheur« und »Kotz-Mahler« verspottet und parodiert. Superlative ringsum: über zweihundert Romane hat sie geschrieben , allein vierzehn Titel im Jahr 1920: ca. 30 Millionen Exemplare betrug die Gesamtauflage, als sie starb; über Jahrzehnte war sie die Nr. 1 aller Leihbüchereien; .....
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Fallada, hans (d. i. rudolf ditzen)

Sein Leben würde Stoff für einige Romane bieten, wenn es darum ginge, die vielfältigen seelischen Brechungen zu zeichnen, denen ein im Schoß des Wilhelminismus aufgewachsener, für die Wahrheit empfindlicher Charakter unterworfen ist, der den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik, das Dritte Reich .....
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Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
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