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Ansehn von Catiterbury



Ãœber A.s Leben hat sein Schüler Eadmer in der Vita Sancti Aiiselmi berichtet - er war zu Lebzeiten bereits eine Legende, sein Ruhm stand dem eines weltlichen Fürsten in nichts nach. Geboren wurde er als Sproß einer einflußreichen und wohlhabenden lombardischcn Familie: er zerstritt sich jedoch nach dem frühen Tod der Mutter mit seinem Vater und zog in der Folge unruhig und »verzweifelt« durch Frankreich. Bis er sich durch Laniranc, Prior des normannischen Benediktinerklosters Bec. angezogen fühlte. Lanfranc war gerade in den sog. »Abendmahlsstreit« mit Berengar von Tours verwickelt, in dem erbittert um die realistische oder symbolische Interpretation der Wandlung von Brot und Wein und damit um die tnnitansch verbürgte Erscheinungsweise Christi gekämpft wurde. Lanfranc sprach sich schließlich in diesem Streit unter synodalem Druck für ein orthodoxes Schriftverständnis und gegen die Anwendung dialektischer Verfahren, wie sie aus der aristotehsch-boethianischen Schullogik abzuleiten waren, in Sachen des Glaubens aus.
      Seit 1060 war A. Novize, dann Mönch der Benediktinerabtei Bec und wurde engster Schüler von Lantranc. Er machte sich zunächst mit dem traditionellen theologischen Rüstzeug vertraut, aber der einstweilen durch kirchlichen Machtspruch abgetane Streit zwischen Berengar und Lantranc arbeitete in ihm weiter — hatte er doch in seinen Augen eine »Versöhnung« von Glauben und Wissen, von Theologie und Philosophie notwendig gemacht. Dies auch aus äußeren Gründen eines unabgeklärten, höchst lebendigen Nebeneinander: Die Ausbreitung »weltlicher« Wissenschaft beschleunigte sich, der Islam war im südlichen Europa unübersehbar und hatte das Heilige Grab in seiner Hand, der Piatonismus der byzantinischen Theologie reichte herüber, das ludentum wurde geistig und wirtschaftlich immer stärker. Als katholischer Geistlicher jener Zeit hatte man also allen Anlaß, der Welt zu beweisen, daß der Gott der christhchen Kirche der einzig wahre sei. weil er alle anderen Gottesvorstellungen übersteigt. Der augustinischen Tradition folgend, sei er daher das höchste erstrebenswerte Gut . Die überlegene Stellung des christhchen Gottes könne - selbst für einen ungläubigen Moslem oder Juden - unleugbar aus der Tatsache hervorgehen, daß er mit Mitteln der Logik, an der alle Menschen unabhängig von ihrer Religion teilhaben, der »Vernuntt des Glaubens« als solcher beweisbar sei. Mit dieser rationalistischen Gotteskonzeption versucht A. nicht nur, auf denentstandenen Legitimationsdruck zu antworten; er beabsichtigt, temab der Heihgen Schrift oder einer neuartig akzentuierten Schöptungstheologie den christlichen Glauben »allein aus Vernunftgründen« als mtegrative. dem Islam, dem Judentum, dem weltlichen Rationalismus überlegene Kraft zu beweisen. Um den Preis einer Verwissenschaftlichung des christlichen Glaubens und einer Vergeistigung des Gottesverständnisses ist A. mit diesem Plan weit über seinen Lehrer Lanfranc hinausgewachsen.
      Im Jahr 1076 hat A. das Monologion . hat er die Schritt Proslogion 1 Anrede 1 vollendet, in deren zweitem und drittem Kapitel er folgenden Gedankengang darstellt: Er bezeichnet Gott als »dasjemge, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann« - eine Definition, der auch ein Heide zustimmen muß. Da nun etwas, über dem Größeres nicht gedacht werden kann, wahrhaft wirklich existiert, ja nicht einmal als nicht-existent gedacht werden kann, und Gott als solcher verstanden wird, ist es zwingend, daß auch Gott als nicht-existierend garnicht gedacht werden kann. Der Begriff Gottes verlangt also ein vom Denken unabhängiges Sem -seine Existenz, seine Realität ergibt sich mithin aus seinem Begriff. Den methodischen Weg, den A. bei seiner Beweisführung einschlägt, bezeichnet er mit dem »Glauben, der die Einsicht aus Vcmunftgründen sucht« : an anderer Stelle sagt er, in Anlehnung an Jes. 7. 9 und Augustinus: »ich glaube, um zu erkennen« . Diese logische Gottesschau hat schon bei Zeitgenossen wie Lanfranc und Gaunilo von Marmoutier Widerspruch ausgelöst, insofern beiden uneinsichtig war, weshalb aus einem Begriff auf die Existenz semes Gegenstands geschlossen werden könne. Eine spürbare Wirkung aber, die sich keinesfalls in ungeteilter Zustimmung erschöpfte, ging von A.s Gottesbeweis erst aus. als man sich in der Hochscholastik um eine genauere Klärung des Verhältnisses von Vernunft und Glauben - bei A. noch eingebettet in die christliche Hellsgewißheit - bemühte. Erst von diesem Zeitpunkt an ist eine anhaltende Auseinandersetzung mit A.s Gottesbeweis zu verzeichnen: bei Duns Scotus. Descartes. Malebranche. Leibniz und Hegel, skeptisch bei Thomas von Aquin und Kant, der den Begriff »ontologischer Gottesbeweis« schuf und über ihn, Leibniz und Descartes einbeziehend, vernichtend urteilte: »Es ist also an dem so berühmten ontologischen Beweise, vom Dasein eines höchsten Wesens, aus Begriffen, alle Mühe und Arbeit verloren, und ein Mensch möchte wohl eben so wenig aus bloßen Ideen an Einsichten reicher werden, als ein Kaufmann an Vermögen, wenn er. um seinen Zustand zu verbessern, seinem Kassenbestand einige Nullen anhängen wollte.« Karl Barth schließlich hat den Versuch unternommen . A.s Beweis dem erkenntniskritischen Pro und Contra zu entziehen und ihn als Explikation eines gläubigen Bewußtseins verständlich zu machen.

     
Barth kommt damit vermutlich der Wahrheit über A. in seiner Zeit nahe. A. war gläubiger Mann der Kirche: seine Schriften zu Chnstologie und Dogmatik sprechen dafür; er war kein Logiker oder Erkenntmstheoretiker in neuzeitlichem Sinn. Seine Form des Denkens ist die der spekulativen Meditation. Er suchte neue Wege des Argumcntiercns über das traditionelle Schrittverständnis hinaus, und mit seiner Integration dialektischer Methoden in den theologischen Disput, mit seinem Schritt über Berengar und Lanfranc hinaus ist er zum »Vater der Scholastik« geworden. Neu und ungewöhnlich ist seine Sprache des Beweises. In seiner zentralen Schrift Cur dem honio führt er vor. daß Gott mit Notwendigkeit in Jesus Christus Mensch werden mußte: der Mensch allem, im Stand der Erbsünde, ist nicht 111 der Lage, die göttliche Gerechtigkeit zu erkennen und aus der Erkenntnis höchster Gerechtigkeit heraus zu handeln. Die Gerechtigkeit ist allein in Gott, und deshalb muß sie sich dem Menschen durch Jesus Christus zu erkennen geben, damit er nach ihr handeln kann. Ahnlich argumentiert A. in De veritate I I " der WahrheiT): Die Wahrheit ist m Gott, der Mensch ist nur Teil der gottgeschaffenen Seinsordnung. Was der Mensch Erkenntnis des Wahren nennt, ist lediglich Wirkung der Wahrheit, die nur von Gott ausgeht. Kein Zweifel: Der christliche Kosmos A.s ist unverbrüchliche Realität, wie sie sich in den Skulpturen, den Bildwerken und den monumentalen Sakralbauten der Romanik zeigt, die er aut seinen Visitationsreisen vor Augen hat.
      Indessen wird in Deutschland. Frankreich und England der Investiturstreit ausgetragen, ein Aufstand des Klerus gegen die adlige Oberherrschaft, bei der es ihm letzten Endes um eine Erweiterung des machtpolitischen Instrumentariums der Kirche und eine Steigerung der territorialen Expansion ging. In diesem Kampf gerieten selbst die Kreuzzüge zum Mittel, den Adel substantiell zu schwächen. A. ist nicht nur deren lebhafter Befürworter, er trägt den Kampf auf Seiten der Kirche gegen den englischen König Wilhelm den Zweiten und danach gegen dessen Sohn Hemrich den Ersten entscheidend mit. A.. seit 1093 bekleidet er die Würde des Erzbischofs von Canterbury, muß zweimal außer Landes nach Frankreich fliehen, aber er ficht den Kampf bis zum Konkordat von London ;1107) zu Ende, weil er weiß, daß er dem christlichen Glauben in allen Belangen der Zeit die theoretische Vorherrschaft, das geistige Monopol gesichert hat.
      Le Gott.Jacques: Die Intellektuellen im Mittelalter. Stuttgart iyS6.
      Schmitt. Franciscus S. ;Begr. : Analecta Anselmiana. Untersuchungen über Person und Werk
Anselms von Canterbury. 5 Bde. Frankfurt am Main 1969-1976. Cramer. Wolfgang: Gottesbeweise und ihre Kritik. Frankfurt am Main 196". Henrich. Dieter: Der ontologische Gottesbeweis. Sem Problem und seine Geschichte in der


Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Index » Literatur & Sprache » Meisterwerke

Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
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Index » Literatur & Sprache » Meisterwerke

Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Index » Autobiographie

Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Die bedeutung von vorüberlegungen und wie sie fehlschlagen können

Wenn mir mal wieder die Zeit davonläuft, wenn ich die Gliederung eines Buches zum zehnten Mal ändere oder wenn ich statt in Bamberg in Amberg lande, obwohl ich doch in jedem Fall vorher die Termine, das Buch, die Reise gut geplant habe, dann denke ich an eine Strophe von Bertolt Brecht : Ja, mach n .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ja, mach nur einen Plan

Arbeits-zzeitplan von paul maar

Man entnimmt ihm, wie viele Seiten der Autor pro Tag schreiben muss, um rechtzeitig fertig zu werden. Am Anfang sieht es noch ganz gut aus, aber dann stockt die Arbeit und Maar macht gleichsam Seiten-Schulden, die er erst am Ende gerade noch ausgleichen kann. Solche Arbeitspläne gibt es schon lan .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ja, mach nur einen Plan

Die recherche: von teilnehmender beobachtung, tratsch und ausführlicher lektüre

Wie aber schreibt man realistisch? Nehmen wir an, du willst einen Roman über eine TV-Serien-Schauspielerin verfassen. Es soll um hinterhältige Gemeinheiten gehen, die ihr von neidischen Kollegen angetan werden, also richtiges »TV-Mobbing«. Sie soll mit Drogen Probleme bekommen. Der Beleuchter soll s .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Der Autor auf der Lokomotive

Gestohlene stunden und gewonnene zeit: der alltag von autorinnen

Wenn dagegen die Dichterin und Erzählerin Marie Luise Kaschnitz im Cafe schrieb, bedeutete es für sie eine kleine Flucht aus dem Hausfrauen- und Mutteralltag. Sie verstand es als wichtigste Aufgabe, für die Familie da zu sein. Ihre literarischen Werke entstanden so zuweilen in gestohlenen Momenten: .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Vormittag eines Schriftstellers

Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Geburt und existenz von buchpersonen sowie einige bemerkungen zum stil

In dem Gedicht »Der Zauberlehrling« von Johann Wolfgang Goethe erlebt ein Nachwuchsmagier eine Katastrophe. Erst geht noch alles gut: Mit einem Zauberspruch verwandelt er einen Besen in einen Wasserträger, obwohl er noch nicht ohne Hilfe seines Meisters zaubern darf. Als der Besen aus dem nahen Flu .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Eigenwillige Figuren

Alfred döblin: »hamlet oder die lange nacht nimmt ein ende« (i956) - ein füllhorn von geschichten

Die bohrende Frage nach der Schuld »Es lebe der Döblinismus!« So schreiben im Jahre 1913 auf der Rückreise nach Paris Guillaume Apollinaire und Robert Delaunay, die Wortführer der avantgardistischen Literatur und Malerei in Frankreich, an Döblin. In den Hauptstädten der europäischen Kultur hatte .....
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Index » Roman Chronik

Kunst kommt von kunst

Die Musik, die Literatur, die Malerei, sie alle kennen ja die Variation von Themen, das Zitat, die Weiterführung von Gedanken, die ein Vorgänger entwickelt hat. Die Kunst insgesamt gleicht darin einem unendlichen Teppich, an dem immerzu fortgewebt wird. Da nimmt jemand ein vorgegebenes Muster auf un .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Heinrich von kleist

Heinrich von Kleists literarische Bedeutung wurde erst Jahre nach seinem Tode erkannt und begriffen. Er war, wie Thomas Mann ihn charakterisiert, 'völlig einmalig, aus aller Hergebrachtheit und Ordnung fallend, radikal in der Hingabe an seine exzentrischen Stoffe bis zur Tollheit, bis zur Hysterie, .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Der widerstreit von ich und gesellschaft

Der Österreicher Robert Musil hatte zwar mit seiner Schülergeschichte Die Verwirrungen des Zöglings Törless beim Publikum und bei der Kritik einen frühen Erfolg, aber dieser Erfolg wiederholte sich nicht für die späteren Werke. Die Diskussion um die Bedeutung des Musilschen Romanwerks insgesamt s .....
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Index » Gegenströmungen zum Naturalismus (ca. 1890-1918)

Erster teil: literatur in der weimarer republik von der republik in die diktatur

In der kurzen Zeitspanne zwischen dem 3. und 9. November 1918 war die Monarchie verschwunden und Deutschland eine Republik geworden, zumindest dem Namen nach. Am 3. November weigerten sich in Kiel über 40 000 Matrosen, auf Befehl der Heeresleitung - ohne Zustimmung der Reichsregierung - gegen Engla .....
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Index » Von der Weimarer Republik bis zum Ende des Dritten Reiches

Zur geschichte der auslegung von den anfängen bis zu luther

Jeder Versuch einer Skizze der hermeneutischen Positionen und Modelle könnte den falschen Eindruck hervorrufen, es gebe eine kontinuierliche Entwicklung von den Ursprüngen der griechischen Philosophie bis zu den >Zielformen< der zeitgenossischen Hermeneutik von Hans-Georg Gadamer und Paul Ricceur. G .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

Zur geschichte der hermeneutik von luther bis schleiermacher

Die außerordentliche Bedeutung Martin Luthers für den Fortschritt der Auslegungskunst ist nicht zu bezweifeln und schon von Karl Holl prägnant charakterisiert worden . Gerhard Ebe-ling hat in einer grundlegenden Untersuchung Luthers Schriftprinzip aus dessen exegetischen Schriften abgeleitet . Natür .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

Von der werkinterpretation zur form- und funktionsanalyse im soziokulturellen kontext

Wolfgang Kayser gehört mit Staiger zu den Hauptvertretern der Werkinterpretation. Sein erstmals 1948 erschienenes Buch »Das sprachliche Kunstwerk« war für Generationen von Germanistinnen und Germanisten eine Einführung in die Literaturwissenschaft oder mindestens eine Einführung in die Werkinterpret .....
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Index » Verfahren der Textanalyse » Formen - textimmanenter - Analyse

Zur kritischen diskussion von isers konzepten

Schon Hans Ulrich Gumbrecht fragte 1977 in seiner Rezension von »Der Akt des Lesens«, ob es nun möglich werde, die Wirkungsstruktur einzelner Texte verbindlich zu beschreiben . Eine solche universal gültige Beschreibung des Wirkungspotentials eines Textes wäre aber kaum etwas anderes als die >objekt .....
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Index » Verfahren der Textanalyse » Wirkungsästhetik

Zur bestimmung von begriff und gegenstand

Forschungsarbeiten zur Theorie, Praxis und Rezeption der Übersetzung haben in den letzten vier Jahrzehnten international immer mehr an Bedeutung und Umfang gewonnen, so daß die zahlreichen Publikationen zum Thema kaum mehr überschaubar sind. Dabei bleibt die Beschäftigung mit Fragen der Übersetzung .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Übersetzungstheorie, Übersetzungswissenschaft, Übersetzungsforschung

Literaturgeschichtsschreibung von der antike bis ins i6. jahrhundert

Auch wenn man von einer Literaturgeschichtsschreibung im engeren Sinn erst seit dem späten 18. Jahrhundert sprechen darf, läßt sich ihre Entstehung über die altphilologischen Disziplinen seit dem Humanismus bis in die Antike zurückverfolgen. Das erste überlieferte Modell findet sich im 4. Kapitel .....
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Index » Grundfragen der Textrezeption » Literaturgeschichtsschreibung

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Lyriker des 20. jahrhunderts (deutschsprachige)
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Deutschsprachige dichter und schriftsteller vom mittelalter bis zur gegenwart
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