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Philosophen biographisch

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Alembert,Jean le Rond d



»Man muß der Weisheit oft genug die Narrenkappe aufsetzen, um ihr Gehör zu verschaffen«, so kommentiert Denis Diderot den Rere de d Akmbert , einen Dialog, in dem er die intellektuelle Persönlichkeit seines Jugendfreundes und Mitstreiters für das Großunternehmen der Aufklärung, die Encyclopedie. porträtiert. Er rechtfertigt damit zugleich ein Szenario, das den Philosophen in eine der Spekulation verwandte Situation versetzt: A. träumt. Um sein Bett versammelt sind Julie de Lespinasse und der Arzt Bordeu, den diese hat holen lassen, da der Schläfer nachts laut zu phantasieren begann. Doch nachdem die Konsultation die Unbedenklichkeit des Zustandes bestätigt hat. wendet sich beider Aufmerksamkeit den wirren Reden des Träumers zu. Gesprächspartnerin und Freundin eines berühmten Mannes, hat Mademoiselle nämlich nächtens zur Feder gegriffen und am Bett des Philosophen ein Traumprotokoll geführt. Ãœber diesem entspinnt sich ein Gespräch, in dem Diderot eigenes spekulatives Gedankengut übermittelt - im Namen A.s, also um den Preis einer Mystifikation. Denn dem Mund des Träumenden entschlüpfen Gedanken, die sich nicht in die geistige Physiognomie eines Denkers fügen, den sein Schüler Condorcet einmal als »würdigen Nachtolgcr Newtons« bezeichnen wird: A.. der von einer Aufhebung des cartesianischen Dualismus träumt, den die Vision einer sich selbst erzeugenden, mit Empfindung begabten Materie gefangen hält, der über die Entstehung des Lebens oder die Entwicklung der den menschlichen Verstand auszeichnenden Vermögen nachdenkt-das ist A.. wie er in den Augen Diderots sein sollte, wie er aber, was seine fachlichen Voraussetzungen und seine gedanklichen Parameter anbelangt, in Wirklichkeit nicht ist.

      1769, gut zehn Jahre nach den spannungsreichen Auseinandersetzungen um die Encyclopedie. die einerseits dazu führten, daß dem Sammelwerk auf Betreiben der kirchlichen Obrigkeit 1759 die königliche Druckerlaubnis entzogen wird, die aber andererseits das daraufhin vom Hot unter Einfluß Madame de Pompadours geduldete Unternehmen und seine Mitarbeiter öffentlich bekannt machten - Ende der 60er Jahre befindet sich A. auf dem Weg zum Ruhm: Schriftführer der »Academie Francaise«. der sich seit 1754 mit dem Ehrentitel des Unsterblichen schmücken darf, brillanter Wissenschaftler, der als Mitglied der Akademien der Wissenschaften zu Paris. Berlin. Petersburg. Lissabon. Neapel. Turin. Padua. Oslo und Stockholm weltläufig in der europäischen Gelehrtenrepublik verkehrt. Briefpartner Friedrichs

II.

und der Zarin Katharina, deren Einladung an den Hof als Prinzenerzieher er höflich zurückweisen kann, Freund Diderots. Voltaires. Turgots. Marmontels. des Abbe Morellet und der Julie de Lespmasse - über all dies hinaus ist A. zu iener Zeit bereits der prominente »philosophe«, der vor allem als Mitherausgeber der Encyclopedie zum Identitikarions-emblem jener Kulturöttentlichkeit wird, die sich im Umfeld dieses Untertangens Mitte des 18. Jahrhunderts formiert. So zeigen die zeitgenössischen Zeugnisse A. als bewunderten Mittelpunkt, den »berühmte Schriftsteller und Gelehrte, junge Literaten und Leute von Welt« in den Pariser Salons und Cafes, in denen er verkehrt, umschwärmen - Leitfigur der »societe des gens de lettres«. jener tendenziell allen Ständen otfenen Gesellschaft der Gebildeten, die in Rede und Schrift das Projekt Aufklärung betreibt.
      Dabei ist A.. wie er selber schreibt, »erst spät mit der Gesellschaft in Berührung gekommen«. Von Hause aus Mathematiker, der i- sein wissenschaftliches Hauptwerk Tratte de dynamique verfaßt, die. nebst den folgenden Veröffentlichungen zur Mathematik und Physik bewegter Körper, seinen Wcltruhm als Gelehrter begründet, lebt er »in völliger Zurückgezogenheit« jahrelang nur der Wissenschaft. Erst Diderot holt den knapp Dreißigjährigen aus seiner Klause im volkstümlichen Faubourg St. Antoine. wo der Geometer unbemerkt logiert, und verschafft ihm die gesellschaftliche Entree. Unter dem Einfluß Diderots. mit dem ihn alsbald eine »zärtliche und grundsolide« Freundschaft verbindet, gelangt A. zur Philosophie, engagiert sich gemäß dem Motto, daß »einzig die praktische Philosophie diesen Namen verdient«, als Publizist und schreibt, neben zahllosen Artikeln zu Fragen der Bildung. Beredsamkeit und schönen Literatur, die wohl wichtigste Programmschnft der Aufklärung, seine Einleitung zur Encyclopedic. den Discourspreliminaire .
      Diderot muß gewußt haben, daß er in A. einen hervorragenden Mitarbeiter für die Encyclopedic gewinnt, entspricht doch das Vorhaben, in einem »vernünftig durchdachten Wörterbuch der Wissenschatten. Künste und Gewerbe« das gesamte Wissen der Zeit aufzunehmen und dabei nach logischen Prinzipien zu ordnen, einem Verstand, dessen Stärke das Bestimmen. Abgrenzen und systematische Klarstellen sind: »Klarheit und Schartsinn im Denken«, die A. als »Merkmale seiner geistigen Veranlagung« hervorhebt, charakterisieren den intellektuellen Stil, den er in ausgezeichneter Weise für die Encyclopedic vertritt. Nur zu oft wird übersehen, daß deren Propädeutik von einem Aufklärungsphilosophen entwickelt wird, in dem. bei aller öffentlichen Wirkungslust, immer auch der aut sich selbst bezogene Fachwissenschaftler steckt. Eine Spanne, derer sich A.. glaubt man seinem Selhstportrait. bewußt ist. zumal ihr seine Zurückhaltung, seine aus der Skepsis erwachsende Distanz wesensmäßig entsprechen: »Selten streitet er. und niemals mit Verbitterung.... er ist zu wenig an der Beherrschung anderer interessiert, um sie mit Nachdruck zu seiner eigenen Denkweise bekehren zu wollen. Ãœbrigens erscheint ihm außer den exakten Wissenschaften fast nichts eindeutig genug zu sein, um nicht der treien Meinung reichlichen Spielraum zu lassen; und sein Lieblingswort drückt den Grundsatz aus. daß man über fast alle Dmge alles sagen kann, was man will.« Wiederum Diderot hat auf den Grund des rationalen Habitus geschaut und in A.s Neigung, einzig und allein den Mitteln des rechnenden Verstands zu vertrauen, eine Konfliktscheu autgespürt, die ihn als Vorsteher »des Büros, das das Menschengeschlecht erzieht« nun in der Tat mehrfach in Verlegenheit bringt. Denn kaum hatte er 1-57 den Artikel Gent in der Encyclopedic veröffentlicht, der den moralisch-praktischen Nutzen des Theaters für eine aufgeklärte Gesellschaft unterstreicht, womit er Rousseau und die theatertcrndlichen Genfer Pastoren auf den Plan bringt, als er sich entnervt von den Emgriften der Zensur und den »grausamen Satiren aut die Philosophen« zurückzieht und seine Beiträge auf ausschließlich tachwissenschaftliche Themen beschränkt. Ein etwas anderes Profil gewinnt A.s Konfliktscheu. die Vermeidung jeglicher Gefühlserschütterung, auf dem Hintergrund der frühen Lebensgeschichte. Sem Eintritt ms Leben war traumatisch: daß der Findling - im Spätherbst i~i~ aut den Stufen der Taufkirche von Notre Dame. Saint Jean le Rond, ausgesetzt — überlebt, ist spektakulär genug: die Kindheit war von Verlassenheit und Ungeborgenheit geprägt, autgewogen nur durch die Zuneigung, die ihm seine Ziehmutter, eine Pariser Handwerkerstrau, entgegenbrachte. Wen wundert noch, daß der illegitime Sohn der Marquise de Ten ein und des Chevalier Destouches - er verdankt den Namenszusatz »d Alembert« einzig der Phantasie seiner Lehrer am »College des Quatre Nations«. die ihren hochbegabten Schüler ottenbar mit einem Prädikat auszeichnen wollten — aut hohe Geburt und Adelsprivileg, vor allem aber aut das ständische Bewußtsein der Gesellschattsschicht. aus der er stammt, überhaupt nichts gibt und als einer der Programmatiker der Aufklärung gegen »Dogma, Systemglauben, Vorurteile und unbeherrschte Leidenschaften« zu Felde zieht?
In der Tat liefert A. in seinen beiden philosophischen Hauptwerken, der Einleitung zur Encyclopedic und dem Essai sur les Clements de philosophic den methodischen Leittaden eines Denkens, das sich unter Berufung aut aus der Erforschung der Naturgewonnene Vernunitsgesetze von autoritären Bindungen zu lösen sucht und dabei, voll »sokratischen Optimismus «, im Wissen das Mittel erkennt, »den Geist von den Institutionen« zu emanzipieren. A. begreift dieses Vorhaben als Zielpunkt einer seit der Renaissance beschleunigten kulturellen Umwälzung, deren Etappen - die Entstehung einer kritischen Philologie mit dem Fall von Byzanz. die Etablierung neuer religiöser Bewegungen während der Reformation und die Erneuerung der Metaphvsik durch Descartes im 17. Jahrhundert — Ausgangspositionen und Angriffspunkte der neuen Denkweise markieren, welche die Enzyklopädie als Instrument der Aufklärung befördern soll: Vertrauen in die Macht der Kritik. Abkehr von den bestehenden Formen der Religion als Stützpfeiler der überkommenen Ordnung und schließlich Ãœbernahme eines um seine spekulativen Gewißheiten beraubten cartesiamschen Rationalismus, d.h. dessen Einsatz als Methode. Dementsprechend identifiziert A. die Kulturrevolution seiner Zeit mit »der Erfindung und der Praxis einer neuen Art zu philosophieren«. Und um das Denken von so schlechten Gewohnheiten wie der Kontemplation »allgemeiner Eigenschatten des Seins und des Wesens und der unnützen Befragung abstrakter Begriffe« zu befreien, verordnet er. ganz Spezialist für angewandte Mathematik, der Philosophie in den Elements die auf Beobachtung. Deduktion und Experiment beruhende Vorgehensweise der »science de la nature«. Mit einem Satz: »Sie ist die Wissenschaft von den Tatsachen, oder Wissenschaft von Schimären.« Die einzige Tatsache, die für A. »unbestreitbar feststeht«, ist »die Existenz unserer Sinnesempfindungen«, auf die er mit Locke »alle unsere Ideen, selbst die rein geistigen und sittlichen Vorstellungen«, und damit sämtliche Erkenntnisvorgänge - von den elementaren bis hin zu elabonerten Denkgebäuden - zurückführen will. A. ergänzt, indem er seinen Gewährsleuten Descartes, Newton und Locke Bacon zugesellt, das autoritätskritische Instrumentarium der neuen Philosophie - das Verfahren rationaler Analyse, die empirische Fundierung einer mathematisch-mechanischen Naturerklärung und die sensua-listische Umdeutung der Erkenntnistheorie - um eine Systematik, mit der die Philosophie zum Leitdiskurs sämtlicher Wissensgebiete und Disziplinen aufrückt. Er denkt daher an eine Weltkarte, wenn er im Discours preliminave schreibt: »Der Philosoph soll... von einem überlegenen Standpunkt aus gleichzeitig die hauptsächlichen Künste und Wissenschaften erfassen können: er soll die Gegenstände seiner theoretischen Erwägungen .. . mit einem schnellen Blick übersehen: er soll die allgemeinen Zweige des menschlichen Wissens mit ihren charakteristischen Unterschieden oder ihren Gemeinsamkeiten herausstellen und gelegentlich sogar die unsichtbaren Wege aufzeigen, die von dem einen zum anderen führen.« Mit diesem Programm gibt sich der Aufklärungsphilosoph als Stratege zu erkennen, der selbstbewußt im Anspruch auf universelle Wißbarkeit die intellektuelle Verfügungsgewalt hervorkehrt, welche er durch seine spezifische Art der Wissensaneignung gewinnt.
      A., der in jungen Jahren bereits die »Academie des Sciences«, damals Bastion eines unverfälschten Cartesiamsmus. erobert, hat die Bedeutung der Wissenschattsinstitutio-nen für die Durchsetzung jenes geistigen Hegemonieanspruches genau erkannt und besonders in seiner Funktion als »secretaire perpetuel« der »Academie Francaise« dafür gesorgt, daß sich die philosophische Gesinnung< an den Akademien einzubürgern beginnt und diese, im Gegenzug zur Sorbonne und den Bildungsemrichtungen der Jesuiten und Jansenisten. zu Foren des »esprit philosophique« der Aufklärung werden.
     
Noch die ein wissenschattsgeschichthches Standardwerk, dem A. sein letztes Lebensjahrzehnt widmet, bezeugen sein Vertrauen in die universale Kompetenz einer rational begründeten Wissenschaft. Doch hat die der wissenschaftlichen Propädeutik innewohnende skeptische Relativierung einer theozentrischen Weltsicht nicht nur bei den Verteidigern des klerikalen Letztbegründungsmonopols Verdacht erregt. Hinzu kommt, daß A.. auf Anwendungsbezogenheit des Denkens bedacht, in das Wissenskonzept der Eiicyclopedie auch technisches Anwendungswissen aufgenommen hatte. Dieser Versuch, der nur ein weiteres Indiz des Krisenbewußtseins ist, mit dem er die Umwälzung seiner Zeit - damit auch die rasante Evolution von Technik und Wissenschaft im iS. Jahrhundert - registriert, gibt schon den Zeitgenossen Anlaß, das neue Denken zu verwerten. Goethes Diktum. der zwischen den Zeilen der Eiicyclopedie gar die AVeberstühle einer großen Fabrik- rattern hört, trifft den Vordenker des sozialutopisch fundierten Enzyklopädismus von Saint-Simon. Ãœberhaupt zeigen sich die Beamten. Lehrer und Geistlichen in Deutschland A.s denkerischen Kühnheiten gegenüber recht zugeknöpft und scheuen sich nicht, ihn und Diderot des Komplotts anzuklagen, als in Paris die Revolution ausbricht. Erst im Zuge der Auseinandersetzung mit einem naturwissenschaftlichen Materialismus wird der Aufklärer und Rationalist, der wegen seines gottlosen Skeptizismus als Metaphysiker und theoretischer Denker suspekt geworden war. gut einhundert Jahre nach Erscheinen des Discours preliniiihiire rehabilitiert - nicht anders in Frankreich: Tarne entdeckt die Philosophie A.s als Paradigma eines szientistisch-rationalen Zugriffs.
     


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Iris Murdoch ist eine der produktivsten Autorinnen der englischen Nachkiegsliteratur. In ihren Gesellschaftsromanen behandelt sie philosophische Fragen wie die Grenzen menschlicher Freiheit, den Gegensatz von »Gut« und »Böse« oder die Wahrheitssuche. Dabei steht die realistische Zeichnung menschlich .....
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»Ich habe ihn ziemlich gefunden, •wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimaraner Klassikern, auf der Suche nach Bündnispartnern und Gefolgsleut .....
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