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Lorenz, Konrad - Leben und Biographie



Werke wie Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und denFischen , Das sogenannte Böse und Das Jahr der Graugans machten Konrad Lorenz zum Mitbegründer der modernen Verhaltensforschung.
      Seine Leidenschaft für die Tierwell entdeckte Lorenz schon in der frühen Kindheil. Mit fünf Jahren unternahm er die ersten Prägungsversuche an Entenküken. In Wien und New York studierte er zuerst Medizin, danach Zoologie und legte mit der Erforschung des tierischen Instinktverhaltens den Grundstein für das neue Untersuchungsfeld der Verhaltensforschung. 1939 wurde ihm der ehemalige Professorenstuhl von Immanuel ^Kant für Humanphysiologie an der Universität Königsberg zugesprochen. Sein sehnlichster Wunsch erfüllte sich im Herbst 1950. Mit seinem Kollegen Erich von Holst gründete er das Max-Planck -Institut für Verhaltenphysiologie in Seewiesen und wurde 1954 zu dessen Leiter ernannt. Für die Erforschung der Prägung an der Graugans erhielt er 1973 den Medizinnobelpreis.

      Das so genannte Böse
Das so genannte Böse von Konrad Lorenz sucht nach dem Ursprung der Aggression, dem auf den Artgenossen gerichteten Kampftrieb bei Mensch und Tier. Die bildhafte Erzählkunst, angereichert durch ausgewählte Beispiele aus dem Tierreich, machen das Werk zu einem literarischen Höhepunkt.
      Voraussetzungen: Während eines Aufenthalts in den USA diskutierte Lorenz die neuen Theorien seiner Trieblehre mit US-amerikanischen Psychologen und Psychoanalytikern. Die übereinstimmenden Erkenntnisse aus der Psychoanalyse und Verhaltensphysiologie waren verblüffend. Auf Tauchgängen an den Korallenriffen Floridas beobachtete Lorenz das Kampfverhalten von Fischen im Freiland und stellte fest, dass sich ihre Verhaltensweisen nicht von Fischen in Gefangenschaft unterscheiden. Damit sah er die im Labor gewonnene Hypothese zur stammesgeschichtlichen Entwicklung der Aggression bestätigt. Inhalt: Lorenz schildert eine Vielzahl aggressiver Verhaltensmuster aus dem Tierreich. Deren Ursache ist in der Entwicklungsgeschichte von Tier und Mensch begründet und richtet sich als selbst erhaltender Instinkt in erster Linie gegen eigene Artgenossen.
      Tieren steht eine Vielzahl von Droh- und Kampfgebärden zur Verfügung. Darüber hinaus sind sie mit gefährlichen Waffen ausgestattet: z.B. die scharfen Krallen von Raubkatzen. Es wäre jedoch nicht im Sinne der Arterhaltung, würden sich Individuen der gleichen Art körperlichen Schaden zufügen. Deshalb ist Kampfverhalten oft ritualisiert. Bei so genannten Turnierkämpfen messen Tiere ihre Kräfte nach festen Regeln auf unblutige Weise, bis einer der Kontrahenten aufgibt.
      Durch bestimmte Mechanismen vermeiden Tiere Aggression fast gänzlich. So wird das eigene Territorium durch Duftmarken gekennzeichnet, um Fremde fernzuhalten, oder es werden Rangordnungen gebildet, um kräftezehrende Kämpfe zu vermeiden.
      Beim Menschen hat das Lachen eine aggressi-onshemmende Signalfunktion, auch wenn seine Wurzeln eben in der Aggression liegen: Aus der ritualisierten Drohgebärde des Zähne-fletschens entstanden, entschärft esjede soziale Sprengkraft und ist für unser gesellschaftliches Miteinander lebensnotwendig geworden. Wirkung: Mit der Veröffentlichung des Buchs entfachte Lorenz anfangs heftige Diskussionen auf den Gebieten der Psychologie und Biologie gleichermaßen. Kurze Zeit später galt das Werk als bahnbrechend.
     


Bayer, konrad

die Oberfläche der vögel Krechel, Ursula. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 243 - 246. .....
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Pfeffel, gottlieb konrad

Die Tobakspfeife Kühlmann, Wilhelm. In: G. K. Pfeffel, 1986, S. 59 - 65. .....
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SchÃ"uffelen, konrad balder

Imperative Brandstetter, Alois. In: Beiträge, 1971, S. 133 - 135. gespräch Mongelkramer, Anton und Bauer, Rudolf. In: Pädagogische Welt 34, 1980, S. 755 - 756. Ãob immer treu Günther, Joachim. In: NDH 10, 1963, H. 93, S. 67 - 70. .....
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Weiss, konrad

Der Schreibende Gajek, Bernhard. In: Moderne Lyrik, 1964, S. 40 - 48. Die eine Rose Holl, Hanns Peter. In: Bild und Wort, 1979, S. 204 - 219. Justitia Warnach, Walter. In: Wege im Labyrinth, 1982, S. 681 - 697. Kaivaria Holl, Hanns Peter. In: Bild und Wort, 1979, S. 220 - 235. Ma .....
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Aus der Zeit Konrads III. , des ersten Stauferkö-nigs, ist über den literarischen Betrieb am Kaiserhof nicht viel bekannt. Das intellektuelle Klima am Hof wurde von den Geistlichen geprägt, die die leitenden Ã"mter innehatten: von dem Kanzler Arnold von Wied , dem Erbauer der für die Entwickl .....
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Konrad von würzburg

Er war der erste nichtadlige Dichter der deutschen Literatur- geschichte, dessen Leben sich auf Grund von Zeugnissen etwas genauer abzeichnet. In seinen Werken nennt er sich »von Wirzeburc Cuonrät« oder »Cuonze von Wirzeburc«. Im Hausbuch des Würzburger Protonotars Michael de Leone wird er zitie .....
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Lorenz,  Konrad    





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