Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Lichtenberg, Georg Christoph - Leben und Biographie



Georg Christoph Lichtenberg zählt zu den geistreichsten Satirikern der deutschen Aufklärung, welche die Vernunft als das wesensbestimmende Element des Menschen ansah. In seinen witzigen, oft ausgesprochen frechen Aphorismen wendet er sich entschieden gegen Aberglauben und Mystizismus und stellt ihnen Logik und Rationalität gegenüber. Aber auch gesellschaftliche und literarische Strömungen seiner Zeit wie Empfindsamkeit und Sturm und Drang bedenkt er mit kritischen Worten. Lichtenbergs Skepsis gegenüber der Entdeckung der Sauerstoffverbrennung durch Antoine Laurent de Lavoisier und seine entschiedene Distanz zur Klassik und Frühromantik zeigen allerdings, dass er als Naturwissenschaftler und Publizist hinter der Entwicklung seiner Zeit zurückblieb.

      Lichtenberg war das 18. Kind eines Generalsuperintendenten. Nach dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaften wurde er 1770 in Göttingen Professor für Experimentalphysik und Naturwissenschaften. Abgesehen von seinen Sudelbüchern äußerte sich seine literarische Tätigkeit u.a. in der Herausgabe des Göttingischen Taschen-Calenders und des Göttingischen Magazins der Wissenschaften und der Litteratur . Wegen seines körperlichen Leidens führte Lichtenberg bis zu seinem Tod ein zurückgezogenes Leben.
      Sudelbücher
Georg Christoph Lichtenbergs Sudelbücher bilden eine Aphorismensammlung besonderer Art: die enge Verknüpfung privater Aufzeichnungen mit naturwissenschaftlichen Arbeiten stellt ein ungewöhnliches Zeitzeugnis dar und begründete den Ruhm des Autors. Entstehung: Die Sammlung kleinerer Texte wurde in der ersten Werkausgabe unter dem Titel Bemerkungen vermischten Inhalts geführtund erschien bereits kurz nach dem Tod von Lichtenberg. 34 Jahre, von 1765 bis kurz vor seinem Tod, hielt Lichtenberg spontane Gedanken und Ideen fest. Sudel- oder Schmierbücher nannte er die rund 20 Oktavhefte. Der Titel verdeutlicht, dass die Aufzeichnungen ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmtwaren.
      Inhalt: 8000 Einträge behandeln die unterschiedlichsten Themen: Philosophisches, Satirisches, Naturwissenschaftliches und Gesellschaftliches, wobei dem Vernunftprinzip eine zentrale Bedeutung zukommt. Ebenso finden sich atheistische Gedanken, die Lichtenberg mit ironischen und zynischen Kommentaren versah, so z.B.: »Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, das heißt vermutlich, der Mensch schuf Gott vermutlich nach dem seinigen« oder: »Unsere Welt wird noch so fein werden, dass es so lächerlich sein wird, an einen Gott zu glauben, als heutzutage Gespenster.«
Anders als die französischen Essayisten und Aphoristiker, z.B. Michel de ^Montaigne und Francois de-»La Rochefoucauld, die den Menschen lediglich als ein gesellschaftlich bestimmtes Wesen betrachteten, kritisiert der deutsche Aufklärer in seinem Werk immer wieder das eigene Ich. So gehörte für den Gegner der Empfindsamkeit und Schwärmerei das Selbstempfundene in hohem Maße zum Pro-zess der rationalen Selbsterkenntnis. Aufbau: Die Suaelbücher folgen keiner strin-genten Gliederung. Sie sind Produkt eines zufälligen und spontanen Schreibens. Dennoch: Auf den ersten Blick scheinen sich die einzelnen Aphorismen tatsächlich unzusammenhängend aneinander zu reihen. Der Autor springt von Gedanke zu Gedanke und manche isolierte Bemerkungen bleiben dem Leser unverständlich. Bei genauerer Betrachtung aber schließen sich die Aphorismen den vorhergehenden und folgenden an, so dass sie jeweils einem gemeinsamen Themenkreis und einem größeren Ganzen zugeordnet werden können: Identität, Bildung, Religion usw. Inwieweit die Ordnung der Bemühungen und Gliederung den ersten Herausgebern zu verdanken ist oder einer tatsächlichen sukzessiven Gedankenführung des Autors, ist bis heute ungeklärt. Der Umfang der einzelnen Texte ist unterschiedlich und reicht von Satzfragmenten bis zu mehrseitigen Ausführungen.
      Wirkung: Lichtenbergs Aphorismen wurden von den ambitionierten Formulierungskünstlern unter den Schriftstellern und Philosophen des 19. Jahrhunderts begeistert rezipiert. Selbsterforschung und Ansätze zur Selbstdarstellung, wie sie der Aufklärer beispielhaft liefert, wurden für Friedrich Hebbel , Soren ^Kierkegaard, Arthur -> Schopenhauer, Friedrich
-^Nietzsche und andere zur stilistischen Herausforderung. Schon zuvorhatte ->Jean Paul in seinen satirischen Texten, z.B. in seiner Auswahl aus des Teufels Papieren , die von Lichtenberg ausgehenden Impulse aufgegriffen und mit erzählerischen Elementen verknüpft. Der Misserfolg seines ersten Romans zeigt jedoch, dass mit dem Ausklang der Aufklärung das allgemeine Interesse an Sentenzen und Maximen nachgelassen hatte.
      Die wichtigsten Bücher von Georg Christoph Lichtenberg
Briefe aus London 1776-78 Briefe an den Lyriker und Publizisten Christian Boie. Sie waren von vornherein zur Veröffentlichung bestimmt, mit dem Ziel, das englische Theater in Deutschland bekannter zu machen.
      Ãœber Physiognomik. Wider die Physiogno-men, 1778 Streitschrift gegen Johann Kaspar Lavater . Lichtenberg lehnt die Deutung des menschlichen Gesichtsais Scharlatanerie ab. Ersah darin die Gefahr der »Mensehenrichterei«.
      Ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kuperstiche, 1784-96 In seinen berühmten Kupferstichen kritisierte William Hogarth die Moralvorstellungen der englischen Gesellschaft. Lichtenbergs Erläuterungen des »feinen Spotts« und der »drolligen Einfälle« des Malers, den er als »Genie« und dessen Werke als »Naturprodukte« bezeichnete, wurden zum Vorbild für die feuilletonistische deutsche Kunstkritik.
      Sudelbücher 1800-06 Die ironisch-geistreiche Aphorismensammlung verbindet naturwissenschaftliche und private Notizen Lichtenbergs.
     


Satirische praxis von liscow bis lichtenberg

Wesentliches Argument für die Verteidigung der Satire gegen ihre Verächter ist auch bei Rabener stets der moraldidaktische Nutzen. Die pädagogische Ausrichtung schließt das Wirkungsziel der »Erbauung« und den Verzicht auf eine »anstößige Schreibart«, die »beißend« verletze, ausdrücklich ein . Daß Ra .....
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Index » FABEL, ERZAHLUNG, ROMAN » Satire und Erzählung von Gottsched bis Wieland

Büchner, georg

Geb. 17.10. 1813 in Goddelau bei Darmstadt; gest. 19.2.1837 in Zürich »Büchners Briefe lesend, muß man sich mitunter mit Gewalt erinnern, daß es nicht die eines Zeitgenossen sind« - so 1978 Volker Braun. Oder 1967, nach der Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg, Heinrich Böll in seiner Büchner-P .....
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George, stefan

Geb. 12.7.1868 in Rüdesheim; gest. 4.12.1933 in Minusio bei Locamo Zu Lebzeiten war G. wie weiland Richard Wagner eine umstrittene Größe: den Verehrern standen die Gegner unversöhnlich gegenüber, Neutralität schien es nicht zu geben. Den Jüngern galt er als eine der genialsten Figuren abendländisc .....
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Grimmeishausen, hans jacob christoph von

Geb. 1621 in Gelnhausen; gest. 17.8.1676 in Renchen/Baden In der Vorrede zum Satyrischen Pilgram , G.s erster Veröffentlichung, fragt Momus, der personifizierte literarische Neid, was denn »von einem solchen Kerl wie der Author ist / zu hoffen« sei. Man wisse ja wohl, »daß Er selbst nichts studirt .....
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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Trakl, georg

Geb. 3.2.1887 in Salzburg; gest. 4.11.1914 in Krakau »Wer mag er gewesen sein?«, fragte sich Rainer Maria Rilke, als T. - wahrscheinlich durch Selbstmord - so früh gestorben war. Wie sein Werk, entzieht sich auch die Person des Lyrikers der Mitteilbarkeit: Verschlossen, düster, einsam, verrätselt u .....
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Wieland, christoph martin

Geb. 5.9.1733 in Oberholzheim bei Biberach; gest. 20.1.1813 in Weimar »W. war in der Nähe von Biberach, einer kleinen Reichsstadt in Schwaben, 1733 geboren. Sein Vater, ein evangelischer Geistlicher, gab ihm eine sorgfältige Erziehung und legte bei ihm den ersten Grund der Schulkenntnisse. Hierauf .....
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Stefan george (i868-i933)

Am 21.11.1890 schrieb der 22-jährige George an einen Schulfreund: Du redest so verächtlich über lyrik als von dem einzigen wozu Du Dich bis jetzt aufgeschwungen hättest. Geht doch von hier aus in erster linie das NEUE aus. Aber mein buch das Du nächstens haben wirst soll für mich sprechen. Der Ve .....
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Georg trakl (i887-i9i4)

So kennt man Trakl: Geboren am 3.2.1887 in Salzburg, stammte aus einer gebildeten und wohlhabenden bürgerlichen Familie. Der finanzielle Rückhalt war jedoch nur bis zum Tod seines Vaters, eines Eisenhändlers, gegeben, seine Beziehung zur Mutter war gestört, mit seiner jüngsten Schwester Margarethe J .....
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Georg heym (i887-i9i2)

Georg Heym, 1887 im schlesischen Hirschberg geboren, aufgewachsen in Posen und Gne-sen, kam mit 13 Jahren nach Berlin, wo sein Vater, der Staatsanwalt Hermann Heym, eine Stelle als Kaiserlicher Militäranwalt antrat. 'Ich lebe zu Hause in korpsstudentischen Kreisen und Anschauungen" , hielt Heym 1907 .....
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Georg heym

Fritz Martini schreibt in seiner Literaturgeschichte im Zusammenhang mit der Darstellung der expressionistischen Epoche, daß die Form des Romans „der expressionistischen Sprache, ihrem symbolischen Lyrismus und Dynamismus, ihrer Vergeistigung, Abstraktion zum Typischen und ihrer Konzentration . . . .....
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Index » Die Novelle in der Epoche des Expressionismus

Der geheimauftrag - Ãœber georg büchner

Georg geht von Vilbel aus über Land, zu jenem Dorf hin, in dem F.lbert wohnt. Zweierlei hat er sieh vorgenommen. Er will sich erkundigen, wie die Bauern die politische Flugschrift Der I/essische Landbote, die er und seine Freunde von der »Gesellschaft der Menschenrechte« verfasst haben, von den Bau .....
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Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Georg büchner

17.10.1813 in Goddclau , 19.2.1837 in Zürich Georg Büchner wird am 17. Oktober 1813 als Sohn eines Arztes in Goddclau in Hessen geboren. Im Herbst 1831 schließt er in Darmstadt das Gymnasium ab und geht /um Studium der Medizin nach Straßburg. Dort spielt sich sein Leben in drei Bereichen ab, di .....
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Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Friedrich georg jünger

Das Werk Friedrich Georg Jüngers beruht auf ganz anderen Voraussetzungen, schon darum, weil Jünger einer älteren Generation angehört und nicht wider ein verlorenes Ge= Schichtsbewußtsein mythische Ersatzbegriffe ausspielt, son= dem ein verirrtes Geschichtsbewußtsein mit ursprünglichen Kräften neu ve .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » DER ROMAN DER GEGENWART

Georg heym: berlin i

Sonntag-Abend [Erste Reinschrift] Wir saßen, wo der Straße Dämme ragen Zum Walde auf, und sahen in der Enge Den Strom des Großstadtvolks in riesger Länge Den Städten zu, die schon im Dunkel lagen. Die Kremser mühten sich durch das Gedränge, Zerrißne Fähnchen waren drangeschlagen, Die Omnibusse, d .....
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Index » Literatur des Expressionismus » Einzelanalysen repräsentativer Werke

Georg kaiser: von morgens bis mitternachts

Biographischerund werkgeschichtlicher Kontext Georg Kaiser, 1878 als fünfter Sohn eines angesehenen Magdeburger Kaufmanns zur Welt gekommen, fällt bereits während der Kindheit in dem gutbürgerlichen elterlichen Haushalt durch extreme Unruhe und Nervosität auf. Schon nach der mittleren Reife verläss .....
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Index » Literatur des Expressionismus » Einzelanalysen repräsentativer Werke

Georg heym

Die Schwäche der Mehrzahl war die echte Stärke von ein paar wenigen, und zwar umso stärker, je weniger sie ge» wollt war. So spüren wir in den Gedichten von Georg Heym, die an der Schwelle des Expressionismus stehen, das eingeborene Maß echter Vision. Die Fassung ist legitim, insofern hier noch einm .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » GRUNDSITUATION DER LYRIK

Georg trakt

Oder aber das Gedicht schließt sich um eine leere Mitte und wird durch Negation, durch 'Abwesenheit" zusammenge= halten. Der Zauber der Gedichte von Georg Trakl beruht ebendann, daß sie niemandes Gedichte zu sein scheinen und so poetische Funde von größter Reinheit darstellen. Das Gedicht Georg Trak .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » GRUNDSITUATION DER LYRIK

Georg lukacs: totalität und proletariat

Sowohl Vertreter der Orthodoxie als auch Befürworter eines sozialdemokratischen Reformismus haben von 1923 bis zum heutigen Tag Lukacs vorgeworfen, die Marxsche Lehre 'hegelianisiert", im Sinne des Hegel-schen Idealismus verzerrt zu haben. Bis zu einem gewissen Grad macht sich Lukacs diese Anschuld .....
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Index » Ideologie und Theorie » Ideologie und Wissenschaft bei Marx und im Marxismus

Schrei nach lichtenberg

Ehret eure deutsdien Meister! Im vorigen Frieden — als ich noch ein kleiner Junge war und sehr verliebt—: da ging mir eines Tages das Geld aus. Das kann vorkommen. Und Kitty brauchte eine goldne Armbanduhr. Und da ging ich hin ... ich schäme mich ja furchtbar, aber es ist doch wahr . . . und ve .....
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Index » Komparatistik » Literaturkritik

Georg lukacs' theorie der widerspiegelung

Von Georg Lukdcs kann behauptet werden, er habe Hegels Ästhetik nicht nur "nicht abgeführt", sondern mit materialistischen Mitteln sowohl im terminologischen als auch im methodologischen Bereich weiterentwickelt. Henri Arvon mag zwar recht haben, wenn er diese Ästhetik als eine "Propädeutik zur m .....
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Index » Literarische Ästhetik - Aufläse » Vom Marxismus zum Formalismus

Britting, georg

»Ich habe mich immer gehütet, und hüte mich, mir während des Schreibens >klar< zu machen, was >gemeint< sei«, notierte B. einmal, als er zu seinem einzigen Roman Lebenslauf eines dicken Mannes, der Hamlet hieß befragt wurde. Diese Abwehr von Deutung bezeichnet auch ein Stilprinzip des als Naturlyri .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Büchner, georg

»Büchners Briefe lesend, muß man sich mitunter mit Gewalt erinnern, daß es nicht die eines Zeitgenossen sind« — so 1978 Volker Braun. Oder 1967, nach der Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg, Heinrich Böll in seiner Büchner-Preis-Rede: »Die Unruhe, die Büchner stiftet, ist von überraschender G .....
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Forster, johann georg adam

»Ich bin dreiunddreißig Jahre alt. ich bin gesund, und mein Äußeres hat, ohne mir zu schmeicheln, nichts Abstoßendes. Ich habe die zweite Reise Cooks um die Welt mitgemacht und sie beschrieben. Mit allen Zweigen der Naturgeschichte, einschließlich Physik und Chemie, habe ich mich beschäftigt. Ich z .....
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George, stefan

Zu Lebzeiten war G. wie weiland Richard Wagner eine umstrittene Größe: den Verehrern standen die Gegner unversöhnlich gegenüber. Neutralität schien es nicht zu geben. Den Jüngern galt er als eine der genialsten Figuren abendländischer Kultur, als eine »antike Natur«. »Nur George hat heute den lebend .....
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Gottsched, johann christoph

Wäre es nach Friedrich Wilhelm I., dem »Soldatenkönig«, gegangen, sähe die Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts in Deutschland anders aus. Seine Soldatenwerber hatten ein Auge auf einen hünenhaften jungen Mann geworfen, der das Gardemaß der »Langen Kerls«, der Elitetruppe des preußischen Königs, .....
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Grimmeishausen, hans jacob christoph von

In der Vorrede zum Satyrischen Pilgram , G.s erster Veröffentlichung, fragt Momus, der personifizierte literarische Neid, was denn »von einem solchen Kerl wie der Author ist / zu hoffen« sei. Man wisseja wohl, »daß Er selbst nichts studirt, gelernet noch erfahren: sondern so bald er kaum das ABC beg .....
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Hamann, johann georg

Georg Wilhelm Friedrich Hegel sieht den »gediegenen Inhalt« der Schriften H.s darin, »dieses Christentum mit ebenso tiefer Innigkeit als glänzender geistreicher Energie auszusprechen und gegen die Aufklärer zu behaupten«. H. wehrt sich gegen den Erkenntnisoptimismus der Aufklärung, die ihn gleichwoh .....
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Harsdörffer, georg philipp

G1648, kurz vor dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, beschäftigte sich der Rat der Stadt Nürnberg auf drei Sitzungen mit einem Lobgesang H.s auf den schwedischen Feldmarschall Carl Gustaf Wrangel. Man verstand den Text als antikaiserliches und antibayerisches »Pasquill« und befürchtete daher, »daß .....
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Herwegh, georg

Der als Sohn eines Gastwirts geborene H. gerät früh in Oppo- sition zu seiner bürgerlichen Umgebung: Auf die Zwangs-verschickung zu einem Verwandten aufs Land und die Einweisung in eine Lateinschule durch die Eltern, die sich 1834 scheiden lassen, reagiert der 12jährige mit psychischer Erkrankung. A .....
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Heym, georg

»Ich Hebe alle«, notiert H. 1909 in seinem Tagebuch, »die in sich ein zerrissenes Herz haben. Ich hebe Kleist, Grabbe, Hölderlin, Büchner, ich hebe Büchner und Marlowe. Ich liebe alle, die nicht von der großen Menge angebetet werden. Ich hebe alle, die oft so an sich verzweifeln, wie ich fast täglic .....
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Hölty, ludwig heinrich christoph

»Man kann sich ihn aus dem Gebäude der deutschen Literaturgeschichte hinwegdenken, ohne daß dieses zusammenbräche, aber es fehlte ein hebgewordener Schmuck, den wir ungern vermissen würden« . Zum Schmuck für den bürgerlichen Salon ist H. vor allem als Textdichter für Wolfgang Amadeus Mozart und Joha .....
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Britting, georg

Abend Schug, Dietrich. In: Die Naturlyrik, 1963, S. 30 - 31. Hardt, Marion. In: Lyrische Texte, 1974, S. 68 - 74. Bayerischer Sonntag Bode, Dietrich. In: Georg Britting, 1962, S. 47 â–  50. Bayerisches Alpenvorland Schug, Dietrich. In: Die Naturlyrik, 1963, S. 19 21. Blumen Schug .....
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Fischer, johann georg

Abend Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963. S. 20-27 und 33-39. .....
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George, stefan a. s.

Keilson-Leuritz, Marita. In: Castrum peregrini 34, 1985, H. 168/69, S. 24-41. Als wir hinter dem beblümten Tore Landmann, Michael. In: Castrum peregrini 7, 1957/58, H. 34, S. 41 -44. An baches ranft Gomringer, Eugen. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 65-68. Knörrich, Otto. In: Lyr. Te .....
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Greflinger, georg

An eine sehr häßliche Jungfrau Weber, Albrecht. In: Deutsche Barockgedichte, 1967, S. 100 - 101. An eine vortreffliche schöne und Tilgend begabte Jungfrau Weber, Albrecht. In: Deutsche Barockgedichte, 1967, S. 98 - 100. .....
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Grosz, george

Gesang an die Welt I Rühmkorf, Peter. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 183 - 186. .....
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Harsdörffer, georg philipp

Friedenshoffnung Springer-Strand, Ingeborg. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 245 - 254. .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Frühling Hearing, Theodor. In: Gedenkschrift, 1943, S. 175- 177. .....
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Heilbut, iven george

Die Blinden Pieczonka, Annette. In: Sprachkunst / Bildende Kunst, 1988, S. 84 - 92. .....
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Herwegh, georg

Aufruf Binder, Alwin und Scholle, Dietrich. In: Ca ira, 1975, S. 109- 113. Anger, Horst. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 141 - 146. Bundeslied für den Allgemeinen deutschen Arbeiterverein Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 20 - 22. Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwa .....
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Heym, georg

Barra Hei, Barra Hei Heitkamp, Helmut. In: Poesie der Depression, 1989, S. 132 - 148. Bastille Schneider, Karl Ludwig. In: Geschichte im Gedicht, 1979, S. 162 - 166. Berlin Weller, Christopher D. In: Expressionist Poetry, 1978, S. 191 -201. Berlin Krechel, Ursula. In: Lesarten / Gedic .....
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Hölty, ludwig christoph heinrich

Der Bund Peters, Günter. In: Der zerrissene Engel, 1982, S. 180-188. Die Mainacht Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 46 - 49. Frühlingslied Stahl, August. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 294 - 306. Ihr Freunde, hänget, wann ich gestorb .....
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Jacobi, johann georg

Abends Hippe, Robert. In: Interpretationen, 1982, S. 29. An die Liebe Hippe, Robert. In: Liebe im Gedicht, 1971, S. 27 - 28. .....
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Jünger, friedrich georg

Beschwörung Blöcker, Günter. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 135- 138. Der Mohn Speier, Hans-Michael. In: Gedichte und Interpretationen 5, 1983, S. 320 - 335. Der Pfau Arendt, Dieter. In: Zeitwende 35, 1964, S. 30 - 39. Der Taurus Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969 .....
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Kaiser, georg

Der Gigant Krechel, Ursula. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 148- 151. Der Spiegel Hinck. Walter. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 137 - 140. .....
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Kreisler, georg

Frühlingsmärchen Politzer, Heinz. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 207 - 210. .....
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Maurer, georg

Ankunft Hartinger, Walfried. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 246 - 249. Fallt, Blitze Schlenstedt, Dieter. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 240-245. Jasmin Rosenlöcher, Thomas. In: NDL 37, 1989, H. 9, S. 112- 118. Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 7 - 9. .....
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Bataille, georges

»Man weiß es heute: B. ist einer der wichtigsten Schriftsteller seines Jahrhunderts.« So leitet Michel Foucault lapidar die zehnbändige Ausgabe von B.s CEurres completes ein. B.s Denken ist ebensowenig dem Strukturalismus wie dem Existentialismus zuzuordnen. Von 1922 an arbeitete er als Bibliotheksk .....
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Berkeley, george

Bereits mit 15 Jahren tritt B. in das Trinity College in Dublin ein. wo er alte Sprachen, Philosophie. Logik. Mathematik und Theologie studiert. 1707 wird er Magister of Ans und kurz darauf Priester. Sem erstes philosophisches Werk .4» Essay Towards a Sew l'heory of l'ision behandelt Probleme de .....
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Meckel, christoph

Als ich nach Hause kam Segebrecht. Wulf. In: Gedichte für Schule, 1993, S. 154- 157. An wen auch immer ich mich wende Weinrich, Harald. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 257 - 261. Andere Erde Segebrecht. Wulf. In: Gedichte und Interpretationen 6, 1982, S. 341 -350. Der Pfau Gir .....
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Gadamer, hans-georg

Die Bedeutung G.s zu würdigen heißt, von seinem epochalen Buch Wahrheit und Methode zu sprechen, das i erschien und in der Philosophie, aber auch in der Literaturwissen-schatt. den Soziahvissenschaften. der Theologie und der Rechtswissenschaft eine andauernde und beeindruckende Wirkung gezeitigt hat .....
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Tiedge, christoph august

Elegie auf dem Schlachtfelde bei Kunersdorf Biesterfeld, Wolfgang. In: Aufklärung und Utopie, 1993, S. 72 - 83. .....
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Trakl, georg

Abend in Lans Lachmann, Eduard. In: Kreuz und Abend, 1954, S. 53 - 54. Krolow, Karl. In: Frankfurter Anthologie 10, 1986, S. 181 - 184. Abendländisches Lied Lachmann, Eduard. In: Kreuz und Abend, 1954. S. 109- 110. Finck, Adrien. In: Recherches Germaniques 4. 1974, S. 107- 119. Steinkamp, .....
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Vring, georg von der

Aufgehender Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 21 - 22. Aus einer Nacht Bondy, Barbara. In: Zehn Minuten, 1991, S. 75 - 80. Cap de Bonne-Esperance Piontek, Heinz. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 127 - 130. Der Bogenpfeil Eich, Günter. In: Mein Gedicht. 1961, S .....
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Weckherlin, georg rodolf

An das Teutschland Weber, Albrecht. In: Deutsche Barockgedichte, 1967, S. 42 - 43. Meid, Volker. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 148 - 158. Die Lieb ist Leben und Tod Hippe, Robert. In: Liebe im Gedicht, 1971, S. 20 -21. Ãœber den frühen Tod etc Beck, Adolf. In: Deutsche Lyr .....
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Hamann, johann georg

In der Italienischen Reise schreibt Goethe, als er über seine Lektüre Giambattista Vicos berichtet, es sei »gar schön, wenn ein Volk solch einen Ältervater besitzt: den Deutschen wird einst Hamann ein ähnlicher Kodex werden«. Ein solcher »Ã„ltervater« ist H.. den Friedrich Karl von Moser den »Magus .....
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Weerth, georg

Arbeite! Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 16 - 20. Das Hungerlied Bräutigam, Kurt. In: Zugänge, 1977, S. 43 - 46. Der Kanonengießer Hermand, Jost. In: Geschichte im Gedicht, 1979, S. 128- 135. Die hundert Männer von Haswell Hermand, Jost. In: Geschichte im Gedicht, 1979, S .....
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Wieland, christoph martin

Doch auch die Weisheit kann Unsterblichkeit erwerben Vollmann, Rolf. In: Jb DSG 14, 1970, S. 580 - 583. Ein bürgerliches Schicksalslied Hinderer, Walter. In: Reiz der Wörter, S. 106 - 109. 1978, Idris und Zenide Menhennet, Alan. In: GLL 18, 1964/65, S. 91 100. .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Winter, georg

Das Faultier oder die Geschichte zur hakenförmigen Kralle Wiese, Benno von. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S. 249 - 253. .....
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Lukäcs, georg

Geb. 1 ?. 4. J^.s in Budapest: gest. 4. 6. 1971 in Budapest 'Die Beziehung zu Marx ist der wirkliche Prüfstein für jeden Intellektuellen, der die Klärung seiner eigenen Weltanschauung, die gesellschaftliche Entwicklung.... seine eigene Stellung in ihr. . . ernst nimmt.« So schrieb Georg L., beina .....
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Mead, george herbert

In ihren Grundzügen ist die Philosophie M.s dem Pragmatismus von William James und lohn Dewey verpflichtet. Möglicherweise ist 111 dieser Verbindung begründet, daß er lange Zeit in deren Schatten stand und in seiner eigenständigen Position nicht gesehen wurde. Ein anderer Grund dafür ist, daß M. zu .....
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Moore, george edward

Bezeichnend für M.s Persönlichkeit wie für sein gesamtes Schaffen ist eine Episode aus seinen ersten Studienjahren in Cambridge. Von Bertrand Russell war er zu einer Unterhaltung mit dem bekannten Philosophen John M.E. McTaggart eingeladen worden. Im Laute des Gesprächs trug dieser seine These von d .....
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Plechanow, georgi walentinowitsch

Materialismus militans - dieser 1908 von P. veröffentlichte Titel ist zugleich das Leitmotiv der intellektuellen Biographie P.s. des bedeutenden Phüosophiehistorikers, materialistischen Dialektikers, Theoretikers von Kunst und Literatur und politischen Revolutionärs der II. Internationale. Aus niede .....
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Simmel, georg

S. besaß eine Sammlung kostbaren Porzellans. Schüler berichten von einer Berliner Vorlesung vor einer großen, in die Hunderte gehenden Hörerschaft, in welcher er über eine chinesische Porzellanschale mit einer feinen Tuschzeichnung dozierte. Er verwies dabei auf die augenblickliche Lebensbewegung de .....
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Vogelschau - stefan george

Weisse schwalben sah ich fliegen Schwalben schnee- und silberweiss • Sah sie sich im winde wiegen • In dem winde hell und heiss. 5 Bunte häher sah ich hüpfen • Papagei und kolibri Durch die wunder-bäume schlüpfen In dem wald der tusferi. Grosse raben sah ich flattern • 10 Dohlen schwarz un .....
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Komm in den totgesagten park - stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb • das weiche grau 5 Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten rosen welkten noch nicht .....
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April - georg heym

Das erste Grün der Saat, von Regen feucht, Zieht weit sich hin an niedrer Hügel Flucht. Zwei große Krähen flattern aufgescheucht Zu braunem Dorngebüsch in grüner Schlucht. Wie auf der stillen See ein Wölkchen steht, 5 So ruhn die Berge hinten in dem Blau, Auf die ein feiner Regen niedergeht .....
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Columbus - georg heym

12. Oktober 1492 Nicht mehr die Salzluft, nicht die öden Meere, Drauf Winde stürmen hin mit schwarzem Schall. Nicht mehr der großen Horizonte Leere, Draus langsam kroch des runden Mondes Ball. Schon fliegen große Vögel auf den Wassern 5 Mit wunderbarem Fittich blau beschwingt. Und weiße R .....
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Der winter - georg heym

Der Sturm heult immer laut in den Kaminen Und jede Nacht ist blutig-rot und dunkel. Die Häuser recken sich mit leeren Mienen. Nun wohnen wir in rings umbauter Enge, Im kargen Licht und Dunkel unserer Gruben, 5 Wie Seiler zerrend grauer Stunden Länge. Die Tage zwängen sich in niedre Stuben, Wo .....
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Im winter - georg trakl

Der Acker leuchtet weiß und kalt. Der Himmel ist einsam und ungeheuer. Dohlen kreisen über dem Weiher Und Jäger steigen nieder vom Wald. Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt. 5 Ein Feuerschein huscht aus den Hütten. Bisweilen schellt sehr fern ein Schlitten Und langsam steigt der graue Mond. E .....
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Die schöne stadt - georg trakl

Alte Plätze sonnig schweigen. Tief in Blau und Gold versponnen Traumhaft hasten sanfte Nonnen Unter schwüler Buchen Schweigen. Aus den braun erhellten Kirchen 5 Schaun des Todes reine Bilder, Großer Fürsten schöne Schilder. Kronen schimmern in den Kirchen. Rösser tauchen aus dem Brunne .....
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Drachen - georg britting

Die Drachen steigen wieder Und schwanken mit den Schwänzen Und brummen stumme Lieder Zu ihren Geistertänzen. 5 Von wo der knallende Wind herweht? Von Bauerngärten schwer! Jeder Garten prallfäustig voll Blumen steht, Die Felder sind lustig leer. Der hohe Himmel ist ausgeräumt, 10 Wasserblau, ohne R .....
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Raubritter - georg britting

Zwischen Kraut und grünen Stangen Jungen Schilfes steht der Hecht, Mit Unholdsaugen im Kopf, dem langen, Der Herr der Fische und Wasserschlangen, 5 Mit Kiefern, gewaltig wie Eisenzangen, Gestachelt die Flossen: Raubtiergeschlecht. Unbeweglich, uralt, aus Metall, Grünspanig von tausend Jahren. Ein .....
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Fröhlicher regen - georg britting

Wie der Regen tropft, Regen tropft, An die Scheiben klopft! Jeder Strauch ist naß bezopft. Wie der Regen springt! In den Blättern singt 5 Eine Silberuhr. Durch das Gras hin läuft, Wie eine Schneckenspur, Ein Streifen weiß beträuft. Das stürmis .....
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Andere erde - christoph meckel

Wenn erst die Bäume gezählt sind und das Laub Blatt für Blatt auf die Ämter gebracht wird werden wir wissen, was die Erde wert war. Einzutauchen in Flüsse voll Wasser 5 und Kirschen zu ernten an einem Morgen im Juni wird ein Privileg sein, nicht für Viele. Gerne werden wir uns der verbrauchten Welt .....
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Leicht - christoph meckel

Leicht sind Gespräche über den neuen Minister, die Partei, das Programm, die zweifelhaften Geschäfte weniger leicht vom Traum zu sprechen und von den Sachen der Liebe, unmißverständlich vom Glück und der Nacht in den Bergen. Lange schon ist mir das Selbstverständliche nicht mehr beantwortet worde .....
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Georg herwegh (i8i7-i875)

mit seinen 'Gedichten eines Lebendigen" , die vor allem durch starke Affekte auffielen . Herwegh begründete mit seiner 'Arbeiter-Marseillaise" die deutsche Arbeiterdichtung: Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, Wenn dein starker Arm es will. Brich das Doppe .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Christian dietrich grabbe (i80i-i836) und georg büchner(i8i3-i837)

Grabbe, Sohn eines Detmolder Zuchthausverwalters, war eine unglückliche Natur. Er scheiterte sowohl als Schauspieler wie auch als Rechtsbeamter, verkam schließlich in Trunksucht und ging an Tuberkulose zugrunde. Er war ein genialer Nachfahre des Sturm und Drang und ein entschiedener Gegner der Roman .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Stefan george (i868-i933)

ist wohl der entschiedenste Gegner der naturalistischen Dichtung. Er bemüht sich in fein empfundener Lyrik, dem Sprachkunstwerk von der Form her im Sinne Klopstocks und Hölderlins erneut Geltung und Gewicht zu verschaffen. Stefan George stammte aus einem Weinbauerngeschlecht und wurde 1868 in Büdes .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Georg heym (i887-i9i2)

ertönt zum erstenmal der harte, unverwechselbare Klang demaskierter Wirklichkeit in der deutschen Lyrik. Die frühesten seiner Gedichte hatten noch Erlebnisse des Außen gestaltet, aber mit der Sammlung 'Der ewige Tag" beginnt expressionistische Thematik: Fluch und Dämonie der großen Stadt, Not und K .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Der Expressionismus

Georg trakl (i887-i9i4)

wurzelt im Expressionismus, wenngleich sie sich vom revolutionären Ton der Dichter Georg Heym, Ernst Stadler und J. R. Becher durch die Neigung zu zartem Mitleiden und tiefer Melancholie unterscheidet. Trakl wurde am 3. Februar 1887 in Salzburg geboren. Die Atmosphäre dieser Stadt und das Erlebnis .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Der Expressionismus

Georg kaiser (i878-i945)

mit seinem Schauspiel 'Die Bürger von Calais" . Den Stoff entlehnte Kaiser der Chronik des piccardischen Dichters Froissart , in welcher dieser das Ringen Philipps VI. und Eduards III. um Frankreich geschildert hatte: Nach seinem Siege bei Crecy marschierte der englische König gegen das stark befes .....
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Georg britting (i89i—i964)

bekennt sich wie Hausmann zur urgründigen Kraft der Erde, übertrifft diesen aber manchmal an Hintergründigkeit in der Leidenschaft zum Leben, die auch vor dem Dunkel nicht haltmacht. Sein barockes Lebensgefühl zeigt sich am unmittelbarsten in seinen Gedichten, deren bevorzugte Themen das Elementare .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Ludwig christoph heinrich hölty (i748-i776): ihr freunde ... fragment, dem keine zeile fehlt

Ihr Freunde hänget, wann ich gestorben bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar auf, Wo an der Wand die Totenkränze Manches verstorbenen Mädchens schimmern. Der Küster zeigt dann freundlich dem Reisenden Die kleine Harfe, rauscht mit dem roten Band, Das, an der Harfe festgeschlungen, Unter den golde .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Georg herwegh (i8i7-i875): an die deutschen dichter. i840 - lasst die harfen uns zertrümmern!

An die deutschen Dichter. 1840 Seid stolz! es klingt kein Gold der Welt Wie eurer Sairen Gold; Es ist kein Fürst so hoch gestellt, Daß ihr ihm dienen sollt! Trotz Erz und Marmor stürb' er doch, Wenn ihr ihn sterben ließet; Der schönste Purpur ist annoch Das Blut, das ihr als Lied vergießet! .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Die Republik - ein Traum

Stefan george (i868-i933): komm in den totgesagten park ... - kein laufplatz für jogger

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes Blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe Gelb • das weiche grau Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten tosen welkten noch nicht ganz • .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Feier später Schönheit

Georg trakl (i887-i9i4): der herbst des einsamen - erfüllung und abschied

Der Herbst des Einsamen Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde Stille Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen. Und hier un .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Feier später Schönheit

Georg heym (i887-i9i2): berlin - mützen aus russ

Berlin Schornsteine stehn in großem Zwischenraum Im Wintertag, und tragen seine Last, Des schwarzen Himmels dunkelnden Palast. Wie goldne Stufe brennt sein niedrer Saum. Fern zwischen kahlen Bäumen, manchem Haus, Zäunen und Schuppen, wo die Weltstadt ebbt, Und auf vereisten Schienen mühsam schlepp .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der Sturm ist da

Georg heym (i887-i9i2): ophelia

Letzte Fahrt Bertolt Brecht : Vom ertrunkenen Mädchen - In einer der poetischsten Szenen von Shakespeares Hamlet berichtet die Königin über den Tod der von Hamlet zurückgestoßenen und in Wahnsinn gefallenen Ophelia. Ihr Bericht schließt mit den Versen Doch lange währt' es nicht, Bis ihre Kleid .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Magie der Natur

Der „magus in norden johann georg hamann

Johann hörte sich gern mit dem von Friedrich Karl v. Moser geprägten Übernamen den „Magus in Norden" nennen, der an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Ein Gemeinplatz literatur-und ideengeschichtlicher Forschung nennt sein Denken irrational und ihn seihst den Begründer des Irrationalismus. In .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Fragen an die Aufklärung

Georg herwegh - aufruf

Reißt die Kreuze aus der Erden! Alle sollen Schwerter werden, Gott im Himmel wird's verzeihn. Laßt, o laßt das Verseschweißen! Auf den Amboß legt das Eisen! Heiland soll das Eisen sein. Eure Tannen, eure Eichen — Habt die grünen Fragezeichen Deutscher Freiheit ihr gewahrt? Nein, sie soll nicht un .....
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Index » Sonstige

Stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der schimmer ferner lächelnder gestade. Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau Von birken und von buchs. der wind ist lau. Die späten rosen welkten noch nicht ganz. Erlese küsse s .....
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Index » Sonstige

Georg trakl - abendland

Else Lasker-Schüler in Verehrung 1 Mond, als träte ein Totes Aus blauer Höhle, Und es fallen der Blüten Viele über den Felsenpfad. Silbern weint ein Krankes Am Abendweiher, Auf schwarzem Kahn Hinüberstarben Liebende. Oder es läuten die Schritte Elis' durch den Hain Den hyazinthenen Wieder verh .....
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Index » Sonstige

Georg britting brudermord im altwasser

I. Zur Textinterpretation Auffallend an dieser Erzählung ist die enge Verflechtung von Naturschilderung und Handlungsablauf. Der Leser hat den Eindruck, daß eine solche Handlung nur in einer Natur geschehen kann, wie Britting sie schildert, bzw. daß nur diese Natur in der Lage ist, eine solche Hand .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Christoph meckel drusch, der glückliche magier

Christoph Meckel, der nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Graphiker einen guten Namen hat, erweist sich hier als ein überaus phantasiebegabter Erzähler. Die meisten Schüler werden seine Geschichte mit großer Begeisterung lesen, da sie sprachlich sehr lebendig und einfach formuliert ist. D .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Georges perec, stendhal und die zukunft der literatur

1978, vier Jahre vor seinem Tod, hat Georges Perec erklärt, [e]n fait, [...] mon ambition d'ecrivain serait de parcourir toute la litterature de mon temps sans jamais avoir le sentiment de revenir sur mes pas ou de remarcher dans mes propres traces, et d'ecrire tout ce qui est possible ä un homme d' .....
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Index » Die Avantgarde der 60er und 70er Jahre

Barr, christopher

Pseud. für: Gamber, Hans und Fischer, Claus Cornelius Christopher Barr, so kündigte eine der ersten Verlagsinformationen an, signalisiere »das Auftreten eines neuen deutschen Autors. Seine Romane sind der harten amerikanischen Schule verpflichtet und haben internationales Thrillerflair«. Hinter de .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Berres, georg k.

Biografie: *11.2.1 in Köln. G. K. Berres studierte Theater-, Film-und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität in Köln und arbeitete anschließend als Journalist. Von 1977 bis 1989 war er als Regie-Assistent für den WDR tätig, seit 1983 ist er Herausgeber, Texter und .....
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Feil, georg

auch unter den Pseud.: Christopher Knock, Steffen Kent, Heinrich Niehaus Biografie: *21.4.1 in Dorsten. G. Feil promovierte nach seinem Studium der Germanistik, der Geschichte, der Politischen Wissenschaften und der Kommunikationswissenschaft in Münster, Paris und München 1972 über Zeif-geschichte i .....
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Gottwald, christoph

Biografie: *1 in Köln. Chr. Gottwald studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und arbeitete zunächst von 1978 bis 1981 als Taxifahrer. 1980 inszenierte er an der Studiobühne der Universität Köln sein Theaterstück He-phaistos oder Die Geburt der Halbgötter. Im gleichen Jahr erschien sein ers .....
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Güsken, christoph

Biograhe: *1 in Mönchengladbach. Chr. Güsken studierte Theologie, arbeitete als Museumswärter, Aktenabhänger und Buchhändler. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Münster. In seinen Kriminalromanen erzählt er die Abenteuer der beiden Privatschnüffler Bernie Kittel und Henk Voß. Kriminalromane: 199 .....
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Kristan, georg r.

Pseud. für: Georg und Renate Cordts Biografie: Georg Cordts *6.5.1927; Renate Cordts *1.2.1935. G. Cordts war Polizeiwachtmeister in Minden und studierte dann Jura. Zuletzt war er Ministerialdirektor im Bundesernährungsministerium. R. Cordts absolvierte die Handelsschule und eine Ausbildung als Foto .....
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Johann christoph gottsched - der biedermann, 2. teil

Die Poesie ist eine Kunst, so der Wahrheit und der Tugend viele Dienste tun kann, wenn sie in den Händen eines verständigen und redlichen Bürgers ist und mehr nach den Regeln der Weltweisheit als nach dem verderbten Geschmacke des unverständigen Pöbels eingerichtet wird. Sie preiset die Tugend in Lo .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Johann christoph gottsched - versuch einer kritischen dichtkunst

Von den dreien Gattungen der poetischen Nachahmung und insonderheit von der Fabel 1 .§ Die Nachahmung der Natur [...] kann auf dreierlei Art geschehen. Die erste ist eine bloße Beschreibung oder sehr lebhafte Schilderei von einer natürlichen Sache, die man nach allen ihren Eigenschaften, Schönheit .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Georg christoph lichtenberg - aphorismen

Es ist ein Fehler, den der bloß witzige Schriftsteller mit dem ganz schlechten gemein hat, daß er gemeiniglich seinen Gegenstand eigentlich nicht erleuchtet, sondern ihn nur dazu braucht, sich selbst zu zeigen. Man lernt den Schriftsteller kennen und sonst nichts. So hart es auch zuweilen widergehen .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Georg wilhelm friedrich hegel - vorlesungen über die Ästhetik

Der Künstler Die Phantasie Was erstens das allgemeine Vermögen zur künstlerischen Produktion angeht, so ist, wenn einmal von Vermögen soll geredet werden, die Phantasie als diese hervorstechend künstlerische Fähigkeit zu bezeichnen. Dann muß man sich jedoch sogleich hüten, die Phantasie mit der bl .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Georg bÃœchner - briefe

An Gutzkow Lieber Freund! War ich lange genug stumm? Was soll ich Ihnen sagen? Ich saß auch im Gefängnis und im langweiligsten unter der Sonne, ich habe eine Abhandlung geschrieben in die Länge, Breite und Tiefe, Tag und Nacht über der ekelhaften Geschichte, ich begreife nicht, wo ich die Geduld h .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Georg gottfried gervinus (i805-i87i)

In seiner «Geschichte der poetischen Nationalliteratur der Deutschen» greift Gervinus im Kapitel über Goethe die beiden etwa gleichzeitig entstandenen Werke « Götz von Berlichingen » und «Werther» heraus. Beide lassen nach seiner Auffassung Goethes Doppelnatur erkennen: Auf der einen Seite das «wühl .....
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Index » Zur Geschichte der Literaturwissenschaft » Zur Geschichte der Germanistik bis 1945

Georg lukäcs (i885-i97i)

Als Beispiel für die erstere nehmen wir Lukäcs' «Werther »-Interpretation von 1936.8 Lukäcs setzt ein mit der Frage nach dem der Aufklärung. Gegenüber der geisteswissenschaftlichen Geschichtslegende, Aufklärung sei gleichzusetzen mit dürrem Rationalismus, und der damit komplementär verbundenen Ver .....
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Index » Zur Geschichte der Literaturwissenschaft » Zur Geschichte der Germanistik bis 1945

Jünger, friedrich georg

Wie es in der Urkunde des Immermann-Literatur-Preises heißt, der dem Dichter 1953 verliehen wurde, verbindetj. die Heiterkeit des Geistes mit klarer Humanität und bewahrt unbeirrbar in unserer schwankenden Zeit das Vertrauen zum Leben in seinem Schaffen. Der Sohn eines Apothekers und jüngere Bruder .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Kaiser, georg

Vom Tod des Dichters in seinem Hotelzimmer auf dem Monte Veritä erfuhr Margarethe Kaiser, geb. Habenicht, Mutter zweier Söhne und einer Tochter, durch das Radio. Seit August 1938 lebte der prominente Dramen-Expressionist, in den 20er Jahren erfolgreich wie sonst nur noch Gerhart Hauptmann und Bertol .....
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Kerner, johann georg

Der »Revolutionsmann« K., der nach Georg Forsters begeisterten Worten »Freiheit wie ein Vulkan sprühte«, stammte aus einer streng monarchisch gesonnenen württembergischen Beamtenfamilie. Sein Vater stand im Dienst des Herzogs Karl Eugen, dessen despotische Regierungsmethoden bereits den jungen Fried .....
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Lichtenberg, georg christoph

Der Sohn des nachmaligen Landessuperintendenten seiner Heimat und Enkel eines erweckten Pietisten sollte eigentlich nach dem Willen seines hessischen Landesherren Ludwig IX. von Darmstadt an der Universität Gießen unterrichten — und wurde in Göttingen Professor. Er wollte nach zwei zusammen fast z .....
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Nicolai, christoph friedrich

»Das Genie ist der wahre Probierstein eines schönen Geistes, nicht Regeln und eine übel angebrachte Gelehrsamkeit«. Der dies in jungen Jahren äußerte, sollte gleichwohl als einer der größten Philister und Poesiefeinde in die deutsche Geistesgeschichte eingehen. Nicht streitsüchtig, aber doch recht .....
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Novalis (d. i. georg philipp friedrich freiherr v. hardenberg)

»Was war jene Blume, welche / Weiland mit dem blauen Kelche / So romantisch süß geblüht / In des Ofterdingen Lied? / Wars vielleicht die blaue Nase / Seiner mitschwind-süchtgen Base, / Die im Adelsstifte starb? / Mag vielleicht von blauer Färb / Ein Strumpfband gewesen sein, / Das beim Hofball fiel .....
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Schottelius, justus georg

Jacob Grimm bemerkte 1819 über S.' grammatisches und poetologisches Hauptwerk, die Ausführliche Arbeit von der Teutschen HaubtSprache , daß dieses Buch »gegen die magerkeit der folgenden Sprachlehren...etwas anziehendes und poetisches« habe. Wissenschaft und Poesie sind in der Tat keine Gegensätze f .....
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Trakl, georg

»Wer mag er gewesen sein?« fragte sich Rainer Maria Rilke, als T. - wahrscheinlich durch Selbstmord - so früh gestorben war. Wie sein Werk, entzieht sich auch die Person des Lyrikers der Mitteilbarkeit: verschlossen, düster, einsam, verrätselt und voller Leiderfahrung, so war er als Mensch: »gleichs .....
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Vring, georg von der

Obwohl das geistige Umfeld seiner Wahlheimat München den Norddeutschen sicher stark geprägt hat, ist V. schreibend doch immer den Kindheitserlebnissen an der Niederweser verhaftet geblieben. »Ich möchte glauben, daß ein Schattenbild der heimatlichen Landschaft, ein Schatten meiner selbst, Schattenbi .....
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Weckherlin, georg rodolf

»Denen ich jung bekandt gewesen / die wissen wol / daß ich vor dreyssig / ja mehr dan vierzig Jahren / unserer Sprach Reichthumb und Zierlichkeit den Frembden durch meine Gedichte für äugen geleget«, mit diesen Worten erinnert W. die Leser seiner Gaistlichen und Weltlichen Gedichte an seine geschic .....
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Weerth, georg ludwig

Kein schöner Ding ist auf der Welt, als seine Feinde zu beißen — ein Gedichttitel, der — als Selbstaussage verstanden — vielfältigen Aufschluß über W.s Lebenshaltung, Schreibabsichten und literarische Technik zu geben vermag und zugleich Nähe und Differenz zu Heinrich Heine kennzeichnet: Negat .....
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Wickram, georg

Er habe »ein groß unnd schwer leger gehapt / in welchem ich ein semlich groß hauptwe erlitten / so groß / das ich vor schmertzen mein selbs gar nit befunden«, klagt W. 1555 im Vorwort zu seinem Irr Reittend Bilger, und beim Dichten sei er »noch sehr bloed gewesen«. Nach solch matten Worten verstummt .....
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Wieland, christoph martin

»Freuen Sie sich mit mir! Herr Wieland hat die ätherischen Sphären verlassen, und wandelt wieder unter den Menschenkindern.« Gotthold Ephraim Lessings ironische Bemerkung im 63. Literaturbrief , den er W.s Trauerspiel Lady Johanna Gray , dem ersten deutschen Drama in Blankversen, widmet, bezieht sic .....
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