Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Keller, Gottfried - Leben und Biographie



Die psychologisch nuancierten Romane und Erzählungen von Gottfried Keller zählen zu den Meisterwerken der bürgerlich-realistischen Literatur im deutschsprachigen Raum.
      Keller, Sohn eines Drechslermeisters, verlebte eine vom frühen Tod des Vaters überschattete Kindheit und Jugend. Frühe Versuche als Maler scheiterten . Eher beiläufig begann Keller politische Gedichte sowie Tageslyrik in der Nachfolge von Ferdinand Freiligrath und Georg Herwegh zu verfassen. Durch Rezensionen und Aufsätze auf sein Talent aufmerksam geworden, verlieh ihm die Züricher Regierung 1848 ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Heidelberg. Ein zweites Stipendium des Kantons Zürich ermöglichte ihm 1850 den Wechsel nach Berlin. Hier entstand sein erstes Hauptwerk, der autobio-grafische Roman Der grüne Heinrich.
      Ab 1855 zurück in Zürich, folgte eine Phase der Unproduktivität und Depression. Diese endete erst 1861, als Keller überraschend zum ersten Staatsschreiber des Kantons Zürich gewählt wurde. Durch das Amt zum ersten Mal in seinem Leben materiell abgesichert, wandte er sich wieder der Schriftstellerei zu. Im nächsten Jahrzehnt vollendete er mehrere seit der Berliner Zeit brachliegende Projekte, darunter die Sieben Legenden , die Leute von Seldwyla und die Züricher Novellen .
      In seiner Heimat als Schweizer Patriot und Liederdichter gefeiert und hoch dekoriert, wurde Keller erst in den 1870er Jahren mit der Veröffentlichung der Sieben Legenden auch international bekannt. 1875 legte er sein Amt als Staatsschreiber nieder, um sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Sein letztes Werk war der Roman Martin Salander.
      Abgesehen von wenigen Freundschaften, u.a. zu Paul Heyse und Theo-dor^Storm, vereinsamte Keller im Alter zunehmend.
      Die wichtigsten Bücher von Gottfried Keller
Gedichte 1846 Der in Heidelberg erschienene Lyrikband war die erste Buchveröffentlichung von Keller und ist inhaltlich stark von seinen politischen Überzeugungen geprägt, die den Idealen des Vormärz nahestehen.
      Dergrüne Heinrich 1853-55 Der autobiografisch gefärbte Roman steht in der Tradition des Künstler- und Entwicklungsromans. 1879/80erschien eineformal und inhaltlich revidierte Fassung.
      Die Leute von Seldwylo, 1856 und 1873/74 Der Zyklus enthält u.a. die Novellen Romeo und Julia auf dem Dorfe, Kleider machen Leute, Das verlorene Lachen, Spiegel, das Kätzchen und Pankraz, der Schmoller.
      Sieben Legenden 1872 Angeregt durch die Legenden von Qotthard Ludwig Kosegarten und anfänglich als ein Teil des 5/nnged/critsgeplant, entstand 1857-71 diese Novellensammlung.
      Züricher Novellen 1878 Der 1860-77 entstandene Novellenzyklus enthält die Erzählungen Der Landvogt von Greifenseeund Das Fähnlein der sieben Aufrechten, die als Kellers politisches Glaubensbekenntnis gilt.
      Das Sinngedicht 1881 Indem 1853-57 und 1880/81 entstandenen, von einer Rahmenhandlung umzirkelten Novellenzyklus erzählt Keller Geschichten von glücklicher und unglücklicher Liebe.
      Martin Salander 1886 Am Beispiel der Titelfigur zeichnet dieser Roman das Scheitern bürgerlich-sittlicher Ideale nach. Keller selbst wertete sein letztes vollendetes Werk als »tendenziös und lehrhaft« ab.

     
Der grüne Heinrich
Die Erstfassung des Grünen Heinrich zählt zu den bedeutendsten Bildungs- und Entwicklungsromanen des 19. Jahrhunderts. Mit für die Entstehungszeit ungewöhnlicher psychoanalytischer Klarsicht verarbeitete Gottfried Keller im Gewand des Künstlerromans autobiografische Erfahrungen.
      Entstehung: Die Genese des Romans zog sich vom Vormärz über die Revolution von 1848/ 1849 und die anschließende Phase der Restauration hin. Schon 1842 hatte Keller erste Pläne zudiesem Roman gefasst. 1846/47 begann er in Zürich mit der Niederschrift, doch erst nach seiner Übersiedelung nach Berlin fand er einen Verleger für den Grünen Heinrich. Unter Produktionsdruck vollendete er zwischen Juli 1851 und Oktober 1853 die ersten drei Bände. Der vierte Band erschien erst 1855. Inhalt: Heinrich Lee, seit frühester Jugend Halbwaise, wird in einer fiktiven Schweizer Stadt - gemeint ist Kellers Geburtsstadt Zürich - von der Mutter großgezogen. All ihre Ersparnisse verwendet Frau Lee auf die Ausbildung ihres schon früh zur Kunst neigenden Sohns. Heinrich zieht in die Residenzstadt München, um Landschaftsmaler zu werden. Allmählich erkennt er sein mangelndes Talent. Das berufliche Scheitern geht einher mit einer Reihe unglücklich verlaufender Liebesgeschichten, die ihn zunehmend isolieren. Gerade als sein Leben eine gute Wendung zu nehmen scheint - Heinrich begegnet einem reichen Grafen, der sein Gönner wird, und verliebt sich in dessen Mündel Dortchen -, ist es einmal mehr sein Zaudern, das einen glücklichen Ausgang verhindert. Nachdem die Mutter kurz zuvor aus Gram über sein Ausbleiben und ihren wirtschaftlichen Ruin gestorben ist, erkennt der grüne Heinrich - die Farbe Grün ist Symbol für Jugend und Hoffnung, aber auch für die bei aller Einsicht geistige und emotionale Unreife des Protagonisten -sein vergeudetes Leben. Auch er stirbt an gebrochenem Herzen.
      Aufbau: Der Roman ist in vier Bücher gegliedert. Die erste Hälfte umfasst die »Jugendgeschichte«, die Keller als »Vorspiel des ganzen Lebens« anlegte, und ist aus der Perspektive Heinrichs erzählt. Mit dem 4. Kapitel des dritten Bands wechselt der Erzähler in die dritte Person. Mehrmals ändert sich der Grundton: Lange, wortreiche Reflexionen zu Philosophie, Kunst, Ethik und Politik stehen unvermittelt neben von der Handlung scheinbar losgelösten Ein-schüben. Einige Passagen sind in epischer Breite angelegt, während Schlüsselereignisse wie der Tod Heinrichs und seiner Mutter mit äußerster Knappheit geschildert werden und dadurch umso intensiverwirken. Wirkung: Trotz günstiger Beurteilungen war Der grüne Heinrich kern Erfolg. Zwischen 1878 und 1880 arbeitete Keller an einer Neufassung, die dem Roman eine einheitliche autobiografische Form gab. Die wechselnde Perspektive wurde durch einen durchgängigen Ich-Erzähler ersetzt. Die langen Reflexionen und Exkurse strich Keller ebenso wie die Polemiken gegen Kirche und Staat. Auch inhaltlich bestehen Abweichungen. Der von den politischen und persönlichen Verhältnissen diktierte resignative Grundton des »Ur«-Heinrich wich in der Zweitfassung einem versöhnlicheren Weltbild, dasdem arrivierten sozialen Status des inzwischen berühmten Autors ebenso Rechnung trug wie dem veränderten Publikumsgeschmack. Heute gilt die erste Fassung allgemein als die literarisch Überlegene und als Vorläufer des modernen psychologischen Romans.
      Die Leute von Seldwyla
Der mehrere Schaffensperioden des Autors umspannende Seldwyler Zyklus vereinigt in teils heiteren, teils tragischen Erzählungen die zentralen Motive von Kellers Prosa. Entstehung: Erste Pläne für die Novellensammlung entstanden bereits während des Berlin-Aufenthalts des Autors Anfang der 1850er Jahre. Den ersten Band legte er 1856 vor; Ende 1873 erschien in Stuttgart die erweiterte Neuauflage der ersten drei Bände, 1874 der vierte und letzte Band.
      Inhalt: Die Novellen sind in zwei Gruppen zu je fünf Geschichten zusammengefasst. Ein Vorwort schildert Handel und Wandel im fiktiven Städtchen Seldwyla, einem »wonnigen und sonnigen Ort ... irgendwo in der Schweiz«. Die scheinbare Idylle ist indes brüchig: Kleinbürgerliche Enge, Existenznöte und gestörte familiäre Verhältnisse - wiederkehrende Hauptmotive im CEuvre von Keller - bestimmen den Alltag deT Seldwyler, die nichtsdestotrotz mit Sympathie und feiner Ironie als eine Ansammlung skurriler Außenseiter geschildert werden. Zu ihnen gehört etwa Pankraz, der Schmoller, der aus der Enge von Dorf und Elternhaus in die weite Welt flieht, wo ihn ein eitles Fräulein und ein wilder Löwe von seiner Verstocktheit heilen. Einen ernsten Erzählton schlägt die aus dem Rahmen fallende Erzählung Romeo und Julia auf dem Dorfe an, die das shakespearesche Drama in die wirkungsvolle Naturkulisse der ländlichen Schweiz verlegt. Unerbittlich strebt das Geschehen zumtragischen Höhepunkt, den Doppelselbstmord des gesellschaftlich geächteten Liebespaars. Den Abschluss des ersten Bands bildet das an E.T.A. -> Hoffmann gemahnende Märchen Spiegel, das Kätzchen. Zu den populärsten Erzählungen des zweiten Bands gehören Kleider machen Leute, die tragikomische Geschichte des gar nicht tapferen Schneiderleins Wenzel, das gesellschaftliche Anerkennung durch den Diebstahl eines kostbaren Gewands erringen will und kläglich scheitert, und Die missbrauchten Liebesbriefe.
      Gemildert wird der bisweilen grimmige Humor des Autors durch die starke Verankerung seiner Prosa in Brauchtum und Kultur seines Heimatlands, die den Erzählungen einen volkstümlichen Charakter verleiht.
      Wirkung: Trotz einhellig positiver Aufnahme bei Publikum und Kritik wurde der Seldwyler Zyklus erst nach seiner nur langsam fortschreitenden Vollendung 1873/74 zu Kellers bis dato größtem Erfolg bei der zeitgenössischen Leserschaft.
      Hauptfiguren in »Der grüne Heinrich« von Gottfried Keller
Heinrich Lee: Die Titelfigur ist ein idealistischer Künstler, der im Handlungsverlauf erkennen muss.dassdievonihm postulierte gesellschaftliche Relevanz der Kunst in einer von materialistischen Interessen beherrschten Umwelt keinen Platz hat.
      Frau Lee: Heinrichs früh verwitwete Mutter setzt alle Hoffnungen und Ersparnisse in den einzigen Sohn, verfällt aus Enttäuschung über sein Versagen in Schwermut und stirbt. Römer: Der Maler und Lehrer Heinrichs gewinnt im Verlauf der Handlung zunehmend dämonische Züge und endet in geistiger Umnachtung. Vorbild für die Figur war der tatsächliche Lehrmeister von Keller, der Kunstmaler Robert Meyer.
      Ferdinand Lys: Der Malerkollege in München vertritt als Spezialist für allegorische und historische Kompositionen einen Gegenentwurf zur Landschaftsmalerei Heinrichs. Die Auseinandersetzung über die unterschiedlichen künstlerischen Anschauungen gipfeln in einem Duell, bei dem Lys von Heinrich schwer verwundet wird. Erikson: Der Malerkollege in München repräsentiert den Typus des Auftragsmalers und verlobt sich mit der von Heinrich bewunderten Rosalie. Anna: Die früh verstorbene, platonische Jugendliebe Heinrichs ist von zarter Konstitution und sanftem Wesen.
      Judith: Die stärkste Frauengestalt des Romans verkörpert Vitalität, Naturnähe und Erotik. Sie ist
Heinrich an Lebensjahren und Erfahrung weit überlegen und fungiert als eine Art »Muttergeliebte«. Nachdem ihre beiderseitige platonische Beziehung gescheitert ist, wandert sie nach Amerika aus.
      Agnes: Sie unterhält in München eine kurzzeitige Liebesbeziehung zu Heinrich. Trotz ihrer Jugend und ätherischen Erscheinung ist sie von leidenschaftlich-erotischem Temperament und wird nach einem vermeintlich unschicklichen Ausbruch auf dem Münchener Künstlerfest von Heinrich verlassen.
      Dortchen Schönfund: Das Findelkind und Mündel des Grafen mit dem sprechenden Nachnamen ist Heinrichs letzte große Liebe.
     


Benn, gottfried

Geb. 2.5.1886 in Mansfeld/ Westpriegnitz; gest. 7.7.1956 in Berlin Spät, 1951 erst, ehrt man den eben noch politisch »unerwünschten Autor« mit dem Georg-Büchner-Preis, ihm verliehen, »der, streng und wahrhaftig gegen sich selbst, in kühnem Aufbruch seine Form gegen die wandelbare Zeit setzte und .. .....
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Gottfried von straßburg

Um 1200 Tristan und Isolde ist das einzige epische Werk G.s. Sein Name wird dort allerdings nicht genannt. Vielleicht soll der Buchstabe G am Beginn des strophischen Prologs auf den Verfasser hindeuten, vielleicht ist G aber auch als Abkürzung für die Standesbezeichnung »Graf« vor dem im Akrosticho .....
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Gottfried keller: der grüne heinrich (i854/55)

Kellers Roman Der grüne Heinrich darf als das bedeutendste Dokument der erlebten Krise der bürgerliehen CJeselisehaft im 19. Jahrhundert gelten. Zwar vertritt der Roman kein derart eindeutiges und eindimensionales Konzept von Bürgerlichkeit wie Freytags Soll und Haben, der in vielem einer ideologisc .....
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Keller, gottfried

Geb. 19.7.1819 in Zürich; gest. 15.7.1890 in Zürich Am Lebensende ist der Schweizer Autor ein berühmter deutscher Dichter. Als er den siebzigsten Geburtstag feiert, erreicht ihn aus Berlin eine Glückwunschadresse mit mehreren hundert Namen, darunter Helmuth Graf von Moltke, Heinrich von Treitschke, .....
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Gottfried keller: martin salander (i886)

In seinem letzten Roman, dem 1886 im Vorabdruck erschienenen Martin Salander, greift Gottfried Keller im Anschluss an die Ideale der 1848er Revolution noch einmal das Thema der bürgerlichen Ordnung und einer liberal demokratischen Gesellschaft auf. Damit diskutiert er zugleich die Krage nach der Erz .....
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Gottfried keller (i8i9-i890)

Zusammen mit Storni darf Gottfried Keller als der wohl wichtigste Vertreter der Novelle des Bürgerlichen Realismus gelten. Der Aufstieg der novellistischen Erzählkultur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist insbesondere mit seinem Namen verbunden, ungeachtet der Tatsache, dass Keller den Ga .....
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Gottfried benn (i886-i956)

Als die Literaturzeitschrift Das Gedicht im Herbst 1999 den bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts wählen ließ, landete Gottfried Benn auf dem ersten Platz. Aus einer literaturhistorischen Sichtweise ist dies nicht überraschend. Benn ist nicht nur einer der wenigen repräsentati .....
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Ein schüler wird »geköpft« - Ãœber gottfried keller

Protokoll über die Sitzung der aus Vertretern der Kantonsbehörde Zürich und aus der Lehrerschaft der hiesigen Industrieschule im Juli 1834 gebildeten Kommission zur Untersuchung jener in der letzten Woche stattgehabten Krawalle Es ergeht als ßeschluss: Der Schüler Gottfried Keller ist eindeutig a .....
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Gottfried keller

19.7.1819 in Zürich, 15.7.1890 in Zürich Gottfried Keller wird am 19. Juli 1819 als Sohn des Drcchslcrmeisters Hans Rudolf Keller und der Arzttochter Elisabeth Scheuch/er in Zürich geboren. Der Vater stirbt, als Keller gerade drei Jahre alt ist. Keller muss zunächst die Armenschule besuchen. Ab .....
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Gottfried benn: mann und frau gehn durch die krebsbaracke

Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke Der Mann: Hier diese Reihe sind zerfressene Schöße und diese Reihe ist zerfallene Brust. Bett stinkt bei Bett. Die Schwestern wechseln stündlich. Komm, hebe ruhig diese Decke auf. Sieh: dieser Klumpen Fett und faule Säfte das war einst irgendeinem Manne .....
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Bürger, gottfried august

Es ist traurig anzusehen, wie ein außerordentlicher Mensch sich gar oft mit sich selbst, seinen Umständen, seiner Zeit herumwürgt, ohne auf einen grünen Zweig zu kommen. Trauriges Beispiel Bürger.«Diese bedauernden Worte Johann Wolfgang von Goethes in seinen Maximen und Reflexionen galten einem Mann .....
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Gottfried von straßburg

Tristan und Isolde ist das einzige epische Werk G.s. Sein Name wird dort allerdings nicht genannt. Vielleicht soll der Buchstabe G am Beginn des strophischen Prologs auf den Verfasser hindeuten, vielleicht ist G aber auch als Abkürzung für die Standesbezeichnung »Graf« vor dem im Akrostichon gebilde .....
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Herder, johann gottfried

»Ein rundes Gesicht, eine bedeutende Stirn, eine etwas stumpfe Nase, ein etwas aufgeworfener, aber höchst individuell angenehmer Mund. Unter schwarzen Augenbrauen ein paar kohlschwarze Augen, die ihre Wirkung nicht verfehlten.« So schildert Johann Wolfgang von Goethe H., der ihm 1770 in Straßburg be .....
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Arnold, gottfried

Ein Christ, ein Wunder Kranz, Gisbert. In: Siebenundzwanzig Gedichte, 1972, S. 70-73. .....
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Benn, gottfried

5. Jahrhundert Wood, Frank. In: GR 36, 1961, S. 298 - 307. Lohner, Edgar. In: Passion und Intellekt, 1986, S. 212-233. Abschied Reininger, Anton. In: Studi germanici 8, 1970, S. 240 - 250. Rey, William H. In: WW 20, 1970, S. 161 - 183. Lohner, Edgar. In: Die deutsche Lyrik 2, 1975, S. 450 .....
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Bürger, gottfriedt augus

An das Herz Stern, Martin. In: Festschrift Burger, 1968, S. 171 - 187. Auch ein Lied an den lieben Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 5 -6. Der Bauer an seinen durchlauchtigen Tyrannen Stein, Ernst. In: Wege, 1967, S. 148 - 149. Binder, Alwin und Scholle, Dietrich. In: .....
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Herder, johann gottfried

An den Kaiser Daun, Otto. In: Aufklärung und Restauration, 1989, S. 215-217. Auf Katharinens Thronbesteigung Schneider, Martin. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 105- 110. Der deutsche Nationalruhm Daun, Otto. In: Aufklärung und Restauration, 1989, S. 217 - 222. Der Genius der Z .....
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Keller, gottfried

Abendlied Schneider, Wilhelm. In: Liebe zum Gedicht, 1963, S. 78 - 85. Ter-Nedden, Eberhard. In: Gedichtstunde, 1964, S. 121 - 123. Schuster, Gudrun. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 152- 155. Weigel, Hans. In: Frankfurter Anthologie 10, 1986, S. 143 - 146. Am fließenden Wasse .....
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Keller, hans peter

Aber das Warten Hilty, Hans Rudolf. In: Doppelinterpretationen, 1986, S. 170- 172. Keller, Hans Peter. In: Doppelinterpretationen, 1986, S. 167 - 169. Folge Domin, Hilde. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 183 - 186. .....
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Leibniz, gottfried wilhelm von

Gedicht auf den Tod der Königin Sophie Charlotte Loos, Waltraud. In: Aus der Welt des Barock, 1957, S. 69 - 82. Hankins, Olan Brent. In: Leibniz, 1973. .....
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Herder, johann gottfried

Nur schwer läßt sich H.s geistesgcschichtliche Stellung beschreiben, weil sein Denken ohne offensichtlich einheitlicher. Grundriß blieb. Schon zu Lebzeiten wurde daher »der edle Geist. . . verkannt; doch nicht ganz ohne seine Schuld; denn er hatte den Fehler, daß er kein Stern erster oder sonstiger .....
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Leibniz, gottfried wilhelm

Wahrscheinlich war er der umfassendste Kopf, der an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert philosophisch dachte, in einer Zeit, die an philosophischen Köpfen nicht arm war. In Leipzig als Sproß einer Professorenianulie geboren, war er eines der Wunderkinder, mit denen seine Zeit zu renommieren versuc .....
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Reisen - gottfried benn

Meinen Sie Zürich zum Beispiel sei eine tiefere Stadt, wo man Wunder und Weihen immer als Inhalt hat? Meinen Sie, aus Habana, 5 weiß und hibiskusrot, bräche ein ewiges Manna für Ihre Wüstennot? Bahnhofstraßen und Ruen, Boulevards, Lidos, Laan - 10 selbst auf den Fifth Avenuen .....
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Einsamer nie - gottfried benn

Einsamer nie als im August: Erfüllungsstunde - im Gelände die roten und die goldenen Brände, doch wo ist deiner Gärten Lust? Die Seen hell, die Himmel weich, 5 die Äcker rein und glänzen leise, doch wo sind Sieg und Siegsbeweise aus dem von dir vertretenen Reich? Wo alles sich .....
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Verlorenes ich - gottfried benn

Verlorenes Ich, zersprengt von Stratosphären, Opfer des Ion: — Gamma-Strahlen-Lamm —, Teilchen und Feld: — Unendlichkeitschimären auf deinem grauen Stein von Notre-Dame. 5 Die Tage gehn dir ohne Nacht und Morgen, die Jahre halten ohne Schnee und Frucht bedrohend das Unendliche verborgen —, die We .....
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Chopin - gottfried benn

Nicht sehr ergiebig im Gespräch, Ansichten waren nicht seine Stärke, Ansichten reden drum herum, wenn Delacroix Theorien entwickelte, 5 wurde er unruhig, er seinerseits konnte die Notturnos nicht begründen. Schwacher Liebhaber; Schatten in Nohant, wo George Sands Kinder 10 keine erzieherischen Rat .....
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Blaue stunde - gottfried benn

I Ich trete in die dunkelblaue Stunde — da ist der Flur, die Kette schließt sich zu und nun im Raum ein Rot auf einem Munde und eine Schale später Rosen — du! 5 Wir wissen beide, jene Worte, die jeder oft zu andern sprach und trug, sind zwischen uns wie nichts und fehl am Orte: dies ist d .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Gottfried silbermann - wulf kirsten

hof- und landorgelbauer im generalbaßzeitalter, meißnischer daedalo. geboren zu Kleinbobritzsch, erdnah und himmelweit, zu fußen Frauensteins als wäldner. kein bild, kein grab blieb nach. 5 ein menschenalter stur und still am flußlauf der Bobritzsch, der Mulde .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Gottfried keller (i8i9-i890)

hart erkämpftes und bewußt geformtes Kunstwerk des epischen Geistes. Kellers Zeitgenosse Schopenhauer hat das Wesen der epischen Kunst darin erblickt, 'daß man mit dem möglichst geringsten Aufwand von äußerem Leben das innere in die stärkste Bewegung bringe; denn das innere ist eigentlich der Gegens .....
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Gottfried benn (i886-i956)

Er kommt aus einem preußisch-protestantischen Pfarrhause, studiert Medizin, wird Militärarzt, dann Privatarzt bis 1914, pflegt in dieser Zeit Freundschaft mit der Lyrikerin Else Lasker-Schüler; im Ersten Weltkriege ist er in Belgien, danach wieder Facharzt in Berlin. 1933 glaubt er einen Augenblick, .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Im Umbruch

Gottfried august bürger (i747-i794): der bauer - tyrannenlästerung

Der Bauer An seinen durchlauchtigen Tyrannen Wer bist du, Fürst, daß ohne Scheu Zerrollen mich dein Wagenrad, Zerschlagen darf dein Roß? Wer bist du, Fürst, daß in mein Fleisch Dein Freund, der Jagdhund, ungebläut Darf Klau und Rachen hau'n? Wer bist du, daß durch Saat und Forst, Das Hurra deine .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Rebellion

Gottfried keller (i8i9-i890): sommernacht - ein alter brauch - erhaltenswert

Sommernacht Es wallt das Korn weit in die Runde Und wie ein Meer dehnt es sich aus; Doch liegt auf seinem stillen Grunde Nicht Seegewürm noch andrer Graus: Da träumen Blumen nur von Kränzen Und trinken der Gestirne Schein. O goldnes Meer, dein friedlich Glänzen Saugt meine Seele gierig ein! In m .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Die Wirklichkeit der Landschaften

Gottfried benn (i886-i956): gedichte - die dinge mystisch bannen durch das wort

Gedichte Im Namen dessen, der die Stunden spendet, im Schicksal des Geschlechts, dem du gehört, hast du fraglosen Aug's den Blick gewendet in eine Stunde, die den Blick zerstört, die Dinge dringen kalt in die Gesichte und reißen sich der alten Bindung fort, es gibt nur ein Begegnen: im Gedichte die .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Lyrik in Henkerszeit

Das vorbild des genies johann gottfried herder: shakespeare

Analyse Von Herders Shakespeare-Aufsatz, den er 1773 in dem Bändelten Von deutscher Art und Kunst zusammen mit dem Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian veröffentlichte, gibt es zwei frühere Fassungen: einen ersten Entwurf vom Juni 1771, der als Antwort auf Gerstenbergs Versuch über Shakespeare .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Die Genieästhetik

Die tragödie des großen menschen - geschichte gottfriedens von berlichingen mit der

Analyse Im November und Dezember 1771 schrieb Goethe in Frankfurt, ermuntert von seiner Schwester Cornelia, die erste Fassung des Götz innerhalb von sechs Wochen, 'ohne Plan und F.ntwurf, bloß der Hinbildungskraft und einem innern Trieb" folgend und 'ohne weder rückwärts, noch rechts, noch links z .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Die entdeckung der naturpoesie johann gottfried herder: auszug aus einem briefwechsel über oßian und die i jeder alter völker

Herder wurde 1 764 mit den Gesängen Ossians bekannt, als in Deutschland die ersten Übersetzungen erschienen. Es waren Gesänge in rhythmisierter Prosa: die F.pen Vingal und Tetnora sowie einundzwanzig kürzere Prosagedichte. Teils waren es Funde altgälischer Volksdichtungen aus dem schottischen Hoch .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Lyrik

Johann gottfried herder: volkslieder

Entstehung Im September 1773 kündigte Herder dem Verleger Hartknoch in Riga 'ein Bändchen alte Volkslieder" an. Es war eine Sammlung in zwei Teilen, deren jeder in zwei Bücher unterteilt war. Der erste Teil war überschrieben Englisch und Deutsch, der zweite Englisch-Nordisch und Deutsch. I. 1 enthi .....
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Gottfried august bürger - lenore

Lenore fuhr ums Morgenrot empor aus schweren Träumen: 'Bist untreu, Wilhelm, oder tot? wie lange wirst du säumen?" Er war mit König Friedrichs Macht gezogen in die Prager Schlacht und hatte nicht geschrieben, ob er gesund geblieben. Der König und die Kaiserin, des langen Haders müde, bewegten ihr .....
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Gottfried keller - abendlied

Augen, meine lieben Fensterlein, Gebt mir schon so lange holden Schein, Lasset freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr verdunkelt sein! Fallen einst die müden Lider zu, Löscht ihr aus, dann hat die Seele Ruh; Tastend streift sie ab die Wanderschuh, Legt sich auch in ihre finstre Truh. No .....
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Gottfried benn - karyatide

Entrücke dich dem Stein! Zerbirst die Höhle, die dich knechtet! Rausche doch in die Flur! Verhöhne die Gesimse — sieh: Durch den Bart des trunkenen Silen aus seinem ewig überrauschten lauten einmaligen durchdröhnten Blut träuft Wein in seine Scham! Bespei die Säulensucht: toderschlagene greisige .....
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Johann gottfried herder - shakespeare

In Griechenland entstand das Drama, wie es in Norden nicht entstehen konnte. In Griechenland wars, was es in Norden nicht sein kann. In Norden ists also nicht und darf nicht sein, was es in Griechenland gewesen. Also Sophokles' Drama und Shakespeares Drama sind zwei Dinge, die in gewissem Betracht k .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Johann gottfried herder - auszug aus einem briefwechsel über ossian und die lieder alter völker

Je wilder, d. i. je lebendiger, je freiwürkender ein Volk ist, desto wilder, d. i. desto lebendiger, freier, sinnlicher, lyrisch handelnder müssen auch, wenn es Lieder hat, seine Lieder sein. Je entfernter von künstlicher, wissenschaftlicher Denkart, Sprache und Letternart [1] das Volk ist, desto w .....
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Johann gottfried herder - volkslieder. zweiter teil

[...] Endlich kann ich nicht umhin, noch mit ein paar Worten merken zu lassen, was ich für das Wesen des Liedes halte. Nicht Zusammensetzung desselben als eines Gemäldes niedlicher Farben, auch glaube ich nicht, daß der Glanz und die Politur seine einzige und Hauptvollkommenheit sei: sie ists nämli .....
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Gottfried august bÃœrger - daniel wunderlichs buch.

II: Herzensausguß über Volkspoesie [...] Unsere Nation hat den leidigen Ruhm, nicht gerade die weise, sondern die gelahrte zu heißen. Der Ruhm möchte ganz schätzbar sein, wenn's nur nicht gar zu viel Quisquilien [1] — Gelahrtheit wäre. Dieser Quisquilien-Gelahrtheit haben wir's gutenteils zu ver .....
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Johann gottfried herder - adrastea

[â– â– â– ] Gibt es feste Formen des Schönen, die allen Völkern und Zeiten gemein sind? Verfeint sich mit dem Fortgang der Zeiten das Ideal der Schönheit? Man hat den beliebten französischen Ausdruck: 'Nachahmung der schönen Natur" als unbestimmt und unzureichend getadelt; der Tadel ist begründet, .....
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Gottfried keller - jeremias gotthelf i

Besprechung von 'Uli der Knecht" und 'Uli der Pächter" 'Die Verlobten gingen miteinander über die Wiese, da raufte Reinhard jene Pflanzen aus und zeigte Lorle den wundersam zierlichen Bau des Zittergrases und die feinen Verhältnisse der Glockenblume. ,Das gehört zu dem Schönsten, was man sehen kann .....
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Theodor fontane - gottfried keller: die leute von seldwyla

Alle diese Erzählungen — allenfalls mit Ausnahme von einer — sind reizend zu lesen. Sie bewegen uns das Herz, wir begleiten sie unter Weinen und Lachen, überall sprechen Liebe, Sorgfalt und ein durchaus originaler Dichtergeist zu uns. Nichts komischer, als solchen Arbeiten gegenüber von dem Verf .....
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Georg gottfried gervinus (i805-i87i)

In seiner «Geschichte der poetischen Nationalliteratur der Deutschen» greift Gervinus im Kapitel über Goethe die beiden etwa gleichzeitig entstandenen Werke « Götz von Berlichingen » und «Werther» heraus. Beide lassen nach seiner Auffassung Goethes Doppelnatur erkennen: Auf der einen Seite das «wühl .....
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Gottfried benn: »einsamer nie -«

Einsamer nie als im August: Erfüllungsstunde - im Gelände die roten und die goldenen Brände doch wo ist deiner Gärten Lust? 5 Die Seen hell, die Himmel weich, die Äcker rein und glänzen leise, doch wo sind Sieg und Siegsbeweise aus dem von dir vertretenen Reich? Wo alles sich durch Glück beweist .....
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Index » Lyrik des 20. Jahrhunderts (1900-1945) » Lyrik in finsteren Zeiten 1930-1945

Keller, gottfried

Am Lebensende ist der Schweizer Autor ein berühmter deutscher Dichter. Als er den siebzigsten Geburtstag feiert, erreicht ihn aus Berlin eine Glückwunschadresse mit mehreren hundert Namen, darunter Helmuth Graf von Moltke, Heinrich von Treitschke, Herman Grimm und Theodor Fontane. Dazu K. nicht ohne .....
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Schnabel, johann gottfried

»Ich weiß wohl, daß lange Zeite dieser Name bloß galt, um etwas ganz Verächtliches zu bezeichnen«, schreibt 1828 Ludwig Tieck über »jene treuherzige Chronik« der Insel Felsenburg, deren schlechter Ruf in umgekehrtem Verhältnis zu ihrer Popularität stand. Das Buch war einer der meistgelesenen Romane .....
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Seume, johann gottfried

»Anbei will ich Ihnen hier mein Inventarium liefern..., was ich zur Bedeckung meiner huronischen Haut trage: 1. Meinen blauen Frack, 2. Zwei Westen, damit ich die Winter-shawls abwerfen kann und doch noch eine in saeco behalte, 3. Zwei Paar Beinkleider inclusive der Unterziehhosen, 4. .....
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Keller,  Gottfried    


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