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Johnson, Uwe - Leben und Biographie



Uwe Johnson ist einer der wichtigsten deutschen Erzähler der Nachkriegszeit. Er wurde geprägt vom Küstenhinterland Mecklenburg-vorpornmerns, aber auch von den Großstadtmilieus Berlins und New Yorks. Seine syntaktisch eigenwillige, regional gefärbte, bilderreich-sensible, aber zugleich karge Sprache ist Basis für die Erinnerungsarbeit der komplex strukturierten Bücher, die geduldig mitwirkende Leser voraussetzen.
      Johnson verbrachte seine Jugend im vorpom-merschen Anklam. Er verlor seinen Vater bei Kriegsende, lebte mit Mutter und Schwester, die 1956 in den Westen flohen, in Güstrow. Das Germanistikstudium in Rostock und Leipzig führte ihn zur Literatur. Nach vergeblichen Versuchen, den Roman Ingrid Babendererde zu publizieren, war 1959 das Erscheinen von Mutmaßungen über Jakob beim Suhrkamp Verlag in Frankfurt am Main Anlass, einen Wohnsitz in West-Berlin zu wählen. Spätestens seit Das dritte Buch über Achim über eine von einem westdeutschen Journalisten geplante Biografie eines ostdeutschen Radsportlersschien Johnson auf die Ost-West-Thematik festgelegt. Er misstraute beiden deutschen Staaten, litt unter seiner Nationalität. Johnson gehörte der »Gruppe 47« an, erhielt ein Villa-Massimo-Stipendium und lebte 1966-68 in New York, wo er das Material für sein Hauptwerk Jahrestage gewann. 1971 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
      Einer SchTeibkrise entkam Johnson durch Umzug von Berlin nach England. Zwar gelang ihm dort die Vollendung der Jahrestage, doch entzweite er sich mit Frau Elisabeth und Tochter Katharina. Der herzkranke Johnson, der mit Günter -» Grass. Max -> Frisch und Ingeborg -»Bachmann befreundet war, starb einsam und plötzlich im Alter von 49 Jahren.

      Mutmaßungen über Jakob
Uwe Johnsons erster veröffentlichter Roman ist wegen seiner komplexen Erzählkonstruktion ein schwieriges Buch, das durch seine Thematik den jungen Nachkriegsautor und Grenzgänger aus Ostdeutschland sogleich bekannt machte.
      Entstehung: Johnsons Mutter arbeitete bei der Reichsbahn als Schaffnerin, dann beim Gütertransport. Nach ihrer Flucht konnte der Sohn weiter in der Güstrower Bahnkantine essen. So lernte er die Arbeitswelt kennen. Nach Schwierigkeiten, erste Romanskripte drucken zu lassen, schrieb Johnson zwischen dem 6.2. und dem 4.12.1958 an dem Buch, das zunächst »Guten Tag, Jakob« heißen und unter dem Pseudonym Joachim Catt erscheinen sollte. Inhalt: Jakob Abs, 28 Jahre alt, stammt aus Mecklenburg und ist Beamter bei der DDR-Reichsbahn in Dresden. Im November 1956 wird er auf dem Rangiergelände von einer Lok überfahren. Ob sein Tod ein Unfall im Nebel, Selbstmord oder gaT von den Behörden geplant war, kann nur Gegenstand von »Mutmaßungen« sein, welche die Vorgeschichte erhellen.
      Der fleißige, ruhige, kollegiale, loyale, gegenüber der DDR-Politik vorsichtige und gegenüber Westdeutschland eher skeptische Abs wird von der Spionageabwehr überwacht, seit seine Mutter und seine Freundin Gesine Cresspahl, die nun für die NATO arbeitet, sich in den Westen abgesetzt haben.
      Die Handlung ist geprägt von der Halbdurchlässigkeit des Eisernen Vorhangs in der kurzen Tauwetter-Periode, die nach dem Ungarn-Auf-stand 1956 - Jakob muss als Eisenbahner die sowjetischen Militärtransporte bemerken -wieder endet: Gesine besucht ihren Vater Hein-rich und Jakob, wobei sie vom Abwehr-Hauptmann Rohlfs unteT Druck gesetzt wird. Während er den regimekritischen, in Gesine verliebten Hochschulassistenten Dr. Blach verhaftet, lässt Rohlfs das Paar Cresspahl-Abs an der langen Leine, um beide möglichst ohne Gewalt zu gewinnen , so dass Jakob sogar in den Westen reisen kann, von wo er trotz Gesines Liebe freiwillig zurückkehrt und am selben Tag stirbt. Aufbau: Die mysteriöse, aber unspektakuläre, für die Schwierigkeiten der innerdeutschen Beziehungen, seien sie privat oder politisch, typische Geschichte aus dem gut beobachteten und durch Fachsprache lebendig gemachten Eisenbahneralltag verfährt analytisch und ist keinesfalls linear erzählt. Ã"hnlich Max -»Frischs Figur Stiller muss Jakob Abs von anderen rekonstruiert werden. Daher besteht der größte Teil der fünf Kapitel aus Bruchstücken von Gesprächen zwischen dem Kollegen Joche und Jonas Blach, zwischen diesem und Gesine, zwischen dieser und Rohlfs sowie aus kursiv gesetzten inneren Monologen, die der Leser in einem Rekonstruktionsspiel Jakobs Kontaktpersonen zuweisen muss. Hinzu kommen Passagen, in denen ein Erzähler den Zusammenhang herstellt, jedoch nicht so, dass am Schluss eine Lösung für den Anfang stünde: »Aber Jakob ist doch immer quer über die Gleise gegangen.« Der Zwang zu »Mutmaßungen« überträgt sich von den beteiligten Personen, die ihre Rolle oder Schuld mitreflektieren, auf die Leser. Die Sprache mit ihren Anklängen plattdeutscher Mündlichkeit charakterisiert in Satzbau und Grammatik die Figuren. Bibelanklänge durchziehen, bei Jakobs Namen beginnend, das Buch und verleihen ihm eine überzeitliche Dimension. Für den Autor war das komplizierte Erzählen jedoch kein Formalismus, sondern adäquater Ausdruck der deutschen Verhältnisse
Wirkung: Das Buch, als kritischer Beitrag zur eigenständigen DDR-Literatur konzipiert, erregte großes Aufsehen, da Johnson bald nach der Veröffentlichung durch den Frankfurter Suhrkamp Verlag in den Westen übersiedelte. Die DDR ignorierte es 20 Jahre lang; allerdings kann man den Roman Der geteilte Himmel von Christa -»Wolf als gezielten Gegenentwurf lesen. Johnson erhielt 1960 für die Mutmaßungen über Jakob den Fontane-Preis.

      Jahrestage
Der Roman Jahrestage mit dem Untertitel Aus dem Leben von Gesine Cresspahl ist eines der bedeutendsten epischen Unternehmen der Nachkriegszeit und stellt eine kollektive Erinnerungsleistung im Brennpunkt einer privaten Lebensgeschichte dar. Es ist das Hauptwerk des Autors.
      Entstehung: Jahrestage knüpft mit seinen Themen und Personen an den Roman Mutmaßungen über Jakob an. 1963-69 experimentierte Johnson: Versuch, einen Vater zu finden und Heute Neunzig Ja/ir blieben Fragmente, die auf das Großprojekt hinführen. 1965 arbeitete Johnson für einen Schulbuchverlag in New York und sammelte dort Material: 1968-83 schrieb er an dem Roman. Band 1 und 2 umfassen je vier, Band 3 und 4 je zwei Monate. Nach dem Erscheinen von Band 1-3 war die Anbeit ins Stocken geraten: die zehnjährige Krise überstand Johnson durch die finanzielle Hilfe des Verlegers, so dass der vierte Band schließlich wider Erwarten der Ã-ffentlichkeit abgeschlossen werden konnte. Inhalt: Die aus Jerichow stammende Gesine Cresspahl, die 1953 aus der DDR in den Westen kam, fand zunächst in einer NATO-Dienststelle, dann bei einer Bank Arbeit. Sie lebte in Düsseldorf, wo sie ihre Tochter Marie bekam, deren Vater, der inzwischen tote Jakob Abs, in den Osten zurückgekehrt war. 1961 ist sie nach New York gegangen und lebt dort nun seit sechs Jahren. Die zehnjährige Marie, der Gesine »für wenn ich tot bin« auf Tonband spricht, erlebt New York als eigentliche Heimat, während Gesine weiter danach sucht.
      Der erste Romanteil blickt zurück ins Jerichow der NS-Jahre, ebenso der zweite, um die Mutter zentrierte, der dritte widmet sich dem Vater in der Nachkriegszeit. Am Schluss steht die Gegenwart stärker im Vordergrund: 1968 bereitet sich Gesine auf eine Arbeitsphase in Prag vor, der einem wichtigen Kreditprojekt zwischen ihrer Bank und der CSSR gelten soll. Das Ende des Prager Frühlings wird dieses Projekt überflüssig machen, der Tod ihres langjährigen Freundes D. E. lässt auch das private Schicksal Gesines offen erscheinen.
      Wie ihr Autor ist Gesine unsentimental, keineswegs rückwärtsgewandt. Zu Marie sagt sie: »Hier wird nicht gedichtet. Ich versuche dir etwas zu erzählen.« Auch stimmungsvolle Landschaftsschilderungen und heimatverbundene Sprache machen aus Jerichow kein Idyll. Humorvolle Skepsis vereitelt nicht den ernsten Grundton, dem auch Johnsons typischer, end-lastiger Satzbau entspricht. Vor allem Dialoge und Reminiszenzen an lokale Traditionen enthalten viel Plattdeutsches. Das Ineinander von privatem Schicksal und politischer Realität wird rational reflektiert, im Hintergrund stets die Frage, ob ein demokratischer Sozialismus möglich sei. Die Figuren und der Roman suchen nach Wahrheit, die sich nur persönlich erfahren lässt. Daher die Konstruktion, die zugleich Subjektivität ermöglicht und Distanz garantiert. Aufbau: Der Titel ist doppeldeutig: Jahrestage sind die Tage des Jahres vom 2I.August 1967 bis zum 20.August 1968; es sind aber auch die Tage, an denen sich Ereignisse aus Gesines Vergangenheitjähren. Insofern ist das Buch ein Erinnerungsprojekt mit impliziten Ã"hnlichkeiten zu dem Werk von Marcel ^Proust: Die »Katze Erinnerung« lässt sich nicht befehlen, sie ist »unabhängig, unbestechlich, ungehorsam«.
      Das Gerüst einer tagebuchartigen Chronik liefern die einmontierten laufenden Artikel aus der New York Times. Ineinandergewoben sind der Alltag von Mutter und Tochter, das nur im Spiegel der Zeitung erfahrene Zeitgeschehen -Vietnamkrieg und Rassenunruhen, die Morde an Robert Kennedy und Martin Luther King - und die Vergangenheit der Familie. Trotz häufiger Perspektivwechsel steht das Bewusstsein Gesines im Zentrum, der Johnson metafiktional ein autonomes Leben zuschreibt. Johnson tritt selbst als Nebenfigur im Buch auf und führt sogar einen Dialog mit Gesine: »Wer erzählt hier eigentlich, Gesine. Wir beide. Das hörst du doch, Johnson.« Spätestens durch das Inventar von Rolf Michaelis sind auch die etwa 120 Personen des Romans zu überschauen. Wirkung: Die ersten Bände trafen auf Skepsis, nicht zuletzt, weil Johnson den Leser nicht lenkt, weil sein Engagement sich zurückhält.
      Dem Vorwurf des »Autobiografischen« begegnete er mit dem Hinweis auf die »Wirklichkeit, die das Buch einer 34-jährigen Frau, ledig und mit einer zehnjährigen Tochter, einräumt in New York, mit nur ihr zukommenden Sorgen«.
      Das Riesenwerk ist zum sperrigen Klassiker geworden, dessen fiktive und reale Orte von Lesern und Fernsehteams aufgesucht werden. Es wurde 1999/2000 von Margarethe von Trotta verfilmt.
      Hauptfiguren in »Jahrestage« von Uwe Johnson
Heinrich Cresspahl: Der Kunsttischler in Je-richow ist 1888 geboren und arbeitet im Ausland. Er heiratet nach einem Heimatbesuch 1931 Lis-beth Papenbrock und zieht ihr zuliebe wegen der Geburt der Tochter 1933 nach Mecklenburg zurück. Sein Wesen wird als robust, still und eigenwillig beschrieben. Als früheres SPD-Mitglied lehnt er die Nationalsozialisten ab und spioniert für die Briten, die ihn nach dem Krieg zum Bürgermeister machen. Die Russen internieren ihn drei Jahre lang. Erstirbt 1962. Lisbeth Cresspahl: Die 1906 geborene Tochter des Gutspächters Papenbrock hat drei Geschwister. Sie verfällt einem religiösen Wahn und will ihr Kind Gesine töten, um es zu »retten«. 1938 stirbt sie in den Flammen der Werkstatt, die sie selbst angezündet hat.
      Gesine Cresspahl: Die Figur ist zentrales Subjekt der Erinnerungen. Geboren am 3.3.1933 in Je-richow, studierte sie in Halle Anglistik, lebt seit 1953 im Westen und seit 1961 in New York. Dieselbstständige, alten und neuen Heimaten und Bekannten gegenüber kritische Frau hat Jakob geliebt und verliert nun auch D.E. Marie Cresspahl: Die Tochter von Gesine und Jakob Abs ist 1957 in Düsseldorfgeboren.Alsdas blonde Mädchen mit seiner Mutter 1961 nach New York kommt, gewöhnt sie sich bald ein, identifiziert sich mit den USA. Sie befragt, oft jenseits des Horizonts einer Zehnjährigen, ihre Mutter nach Deutschland und der Familie. Albert Papenbrock: Der 1868 geborene Vater von Robert, Hilde, Horst und Lisbeth ist der Schwiegervater Heinrich Cresspahls. National eingestellt, übersteht er zunächst in der SBZ das Ende des NS-Regimes, wird aber 1951 verurteilt und hingerichtet.
      Brüshaver: Weil der Jerichower Pastor Lisbeth Cresspahl kirchlich bestattet und ihren Tod in einer Predigt als Gegenopfer für ein jüdisches Pogromopfer deutet, wird er im KZ interniert und stirbt 1955.
      Jakob Abs: Der Vater Maries ist Dispatcher bei der Reichsbahn und wurde am 25.12.1928 in Pommern geboren. Er fühlt sich zwischen der DDRundderBRDhinundher gerissen. Der loyale, kritische Jakob liebt Gesine auch nach deren Weggang und besucht sie 1956 in Düsseldorf. Nach seiner Rückkehr stirbt er auf den Gleisen. Karsch: Der deutsche Journalist ist indirekt mit Gesine bekannt. Er wird nach einem Buch über die Mafia in New York von Gangstern entführt. Gesine und Marie übergeben das Lösegeld. De Rosny: Der distinguierte, machtbewusste Vizepräsident der Bank, für die Gesine in Manhattan arbeitet und in die CSSR reisen soll, versucht Gesine freundschaftlich zu korrumpieren. D.E.: Dietrich Erichson ist 1928 in Wendisch Burg geboren, 1953 geflohen und seit 1960 in den USA. Der Wissenschaftler und Berater der US-Luftwaffe will Gesine im Herbst 1968 heiraten, kommt am 4.8.1968 beim Absturz seines Flugzeugs in Finnland ums Leben.
     


Johnson, uwe

Geb. 20.7.1934 in Kammin/Pommern; gest. 23.2.1984 in Sheerness Schon Mitte der 1950er Jahre erkannte der Leipziger Literaturhistoriker Hans Mayer das große erzählerische Talent des damals zwanzigjährigen Germanistikstudenten J. und empfahl seinen Schüler, der eine hervorragende Diplomarbeit über E .....
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Gressmann, uwe

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Herms, uwe

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Uwe johnson (geb. i934)

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Uwe johnson: »mutmassungen über jakob« (i959) - romanpoetik der unbestimmtheit

Im Netz der Ãoberwachung Wer Wegweiser für das Leseabenteuer in der Unübersichtlichkeit dieses Romans braucht, der lese zunächst die am Schluß angefügten »Angaben zur Geschichte Jakobs«. Sie sind ein Inhaltsabriß. Und so erinnert das Ganze an jene Text-Bild-Rätsel in Zeitungen und Magazinen, unte .....
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Uwe kolbe (geb. i957): hineingeboren - stacheldrahtlandschaft

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Reisen in unbekanntes-bekanntes land - uwe kant 'die reise von neukuckow nach nowosibirsk (i980)

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Erichsen, uwe

auch unter den Pseud.: Jerry Cotton, Andrew McKay, Jim Sheridan, Gil Ham-mon Biografie: *9.8.1 in Rheydt. U. Erichsen war bereits während seiner Schulzeit journalistisch tätig, später schrieb er als Ausgleich zu seinem kaufmännisch-technischen Beruf, den er erlernt hatte. Als sich die ersten Erfolg .....
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Brentano, brecht, horst wessel und johnson

Wenn das deutsche Volk in der Welt weniger als das Volk der Dichter und Denker, sondern eher als das »der Richter und Henker« gilt, so ist das nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß in diesem Land die Machthaber mit besonderer Vorliebe eben die Dichter und Denker bekämpft und ver- folgt haben .....
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Johnson, uwe

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