Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Johann Schuster-Herineanu - Leben und Biographie



Johann Schuster-Herineanu* wurde 1883 in Bistritz geboren, als Sohn des sächsischen Fuhrmanns Michael Schuster und der rumänischen Hausangestellten Fira Herineanu. Kaum sechzehnjährig muß er schon, obwohl fähig, die Schule verlassen. Erfolglos versucht er sich zunächst als Steinmetz und Gerichtsschreiber. Auch sein Versuch, in der Armee eine Stellung zu finden, scheitert. Ein Sturz vom Pferd zwingt ihn zu einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus, wo er Gelegenheit hat, sozialistische Literatur kennenzulernen. Wegen seiner sozialdemokratischen Tätigkeit wird Johann Schuster-Herineanu seine Stelle als Schreibkraft bei einem Rechtsanwalt fristlos gekündigt.
      Seit 1906 ist er Mitarbeiter der Budapester sozialdemokratischen Zeitung Adevarul. Als deren Redaktion nach Lugosch .fibersiedelt, folgt er im April 1907 dem Ruf, das Sekretariat der Bezirkskrankenkasse von Lugosch zu übernehmen. Schon 1907 jedoch sieht sich die Redaktion gezwungen, wegen des starken politischen Drucks, dem sie in Lugosch ausgesetzt war, ihren Sitz nach Budapest zurückzuverlegen. Wegen zwei Aufsätzen wird Schuster-Herineanu zu acht Monaten Gefängnis verurteilt.
      Obwohl Schuster-Herineanu 1912 wieder nach Bistritz zurückkehrt, bleibt er weiterhin Mitarbeiter der beiden sozialdemokratischen Publikation in deutscher und rumänischer Sprache. Die Zeit in Bistritz ist gekennzeichnet durch sein Bemühen, die dortige Arbeiterbewegung aufzubauen, und nicht zuletzt durch entschiedenes Auftreten gegen den Krieg. Später wird ihm die Leitung eines Presseorgans, der Volkswacht, anvertraut, die vom 25. Dezember 1918 bis zum 28. Juni 1919 erscheint. Herineanu starb am 24. Februar 1920 in Klausenburg.
      Im Werk Schuster-Herineanus manifestiert sich der politische Kampf von sozialistischen Positionen aus. Nicht individualistische Reflexion allgemeinmenschlicher Werte, sondern vor allem unmittelbare politische Agitation dürfte das Anliegen dieser Dichtung sein.
     
Aus dieser Perspektive fällt es schwer, Schuster-Herineanu direkt in eine Traditionsfolge einzureihen, dabei an den Namen Friedrich Krasser denkend. Fraglos handelt es sich hier um ein •qualitativ anderes Niveau gesellschaftlich engagierter Lyrik. Ebenso berechtigt darf man aber Verbindungen herstellen zum Progressivsten an deutschsprachigem Literaturerbe in unserem Lande wie auch zur sozialdemokratischen Kampftradition des 19. Jh. . Dabei darf darin keine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung gesucht werden, vielmehr konstituiert sich all dieses im Ãœberblick zu einem allgemeinen Kontext progressiver Traditionen in der Literatur.
      Die geradlinige Kompromißlosigkeit des Lebens läßt sich in der konsequent fortschrittlichen Haltung der Schusterschen Gedichte wiederfinden, die identisch ist mit seiner politischen Haltung. Wenn in der Argumentation der weiteren Ausführungen auf biographische Elemente zurückgegriffen wird, so deshalb, weil im Falle Schuster-Herineanus politischer Kampf und Werk stark ineinandergreifen.
      Die wahrscheinlich ersten Beiträge in deutscher Sprache sind Gelegenheitsgedichte aus dem Jahre 1908.2 Hatte Schuster-Herineanu bisher in rumänischer Sprache publiziert, so schreibt er nun auch deutsch. Dieser Ãœbergang verläuft bruchlos — für seine politische Haltung —, doch veröffentlicht er von nun an zweisprachig.
Von Beginn an setzt der Autor seine Dichtung im Tageskampf ein. So wirft er in dem Gedicht Arbeit her! die für das Jahr 1913 akute Frage der Arbeitslosigkeit auf. Die rhetorische, aber einfache Form, die geringe ästhetische Distanz — nicht Kunst, •sondern Kampfcharakter des Textes wird erstrebt —, künstlerische Mittel, die das Gedicht nicht komplizieren, den Weg zum Publikum nicht verbauen, führen zu direktem politischen Gebrauchswert. Daß mit den 'hirn verblödeten Halunken" der ersten Strophe in umgangssprachlicher Ãœbertreibung die Ausbeuter schlechthin gemeint sind, dürfte jedermann klar sein, doch damit wird in doppelter Weise — in Sprachgebrauch und politischer Haltung — den lesenden Massen Identifikation mit dem Autor ermöglicht. Obwohl der Beginn der zweiten Strophe, wo 'spekulierende Briganten" auf 'jetzo gleich, ihr Intriganten" reimen muß, schwerfällig wirkt, konnte der Leser solche Stellen wahrscheinlich leicht übergehen, artikulierte doch der Text im allgemeinen sein politisches Wollen. Als Identifikationssignal kann das 'ich" der ersten und zweiten Strophe verstanden werden, welches über das 'euch" in das 'wir"
übergeht und die Leserschaft als kampfbereite Kollektivität konstituiert.^ Unschwer wird der Arbeitslose von 1913 sich mit den Zeilen identifiziert haben:
Eher schlag in tausend Stücke Ich zusammen eure Welt, Wenn mir Brot und Arbeit fehlt — Leiden kann ich nimmermehr,

Arbeit her!
Besonders in der vorletzten und letzten Strophe wird der Dichter auch als Agitator aktiv.
      Nehmt die Welt euch in Besitz, Sie zu teilen, ist nicht schwer — [...] Hunger spricht uns dies Gebot, Hunger, ein Revolutionär, Arbeit her!
Die insistente, refrainartige Wiederholung der Verszeile 'Arbeit her!" geht über das Pathetisch-Rhetorische hinaus und wirkt dabei mobilisierend.
      Schon zu Beginn des Krieges wendet sich Schuster-Herineanu entschieden dagegen, entlarvt, seinen sozialistischen Anschauungen getreu, dessen wahren Charakter. Der Weltkrieg 'ruft in Schusters Schaffen keinen Bruch, keinen Standortwechsel hervor" 5, wie das bei zahlreichen Sozialdemokraten gerade während des Ersten Weltkriegs der Fall war. 'Seinen Protest gegen das furchtbare Morden kleidet er in die verschiedensten Aussageformen, von breit dahin-strümenden, mühsam bewäligten Oden über kantatenartige ,Welt-friedenshymnen' und .episch-dramatische Weltgeschichte' bis zum agitatorischen Couplet."
Daß das Gedicht Wer hat den Krieg angezettelt? aus den Seiten des Volkswillen gestrichen wurde, läßt erkennen, daß sich die Schuldigen getroffen fühlten. Darin wird die bestehende Ordnung schlechthin als anachronistisch erkannt: 'Hin ist das Reich der Pyramiden!" Ähnlich wie im Falle von Arbeit her! wird auch hier die refrainartig wiederholte Verszeile 'Das Arbeitsvolk will Frieden!" durch den Klartext der Forderung zum politischen Manifest umfunktioniert.
      In seinen Aufzeichnungen Weltanschauliche und weltpolitische Betrachtungen während des Krieges schreibt er: 'Auf die Gefahr hin, als Vaterlandsverräter verschrien, in Haft genommen und standrechtlich zum Tode verurteilt zu werden, wagte und wage ich es, mein menschliches ,Halt!' und .Wie lange noch?' in die Weltzu posaunen. [...] Genossen und Brüder! Vor uns liegen die vielen Hunderttausende von verstümmelten und zu Tode gehetzten Mitbrüdern! [...] Brüder, legt die Waffen nieder! Reicht euch die Hände!" Während bürgerliche 'Hurrapatrioten" die Heldentaten der
Frontsoldaten besingen, zeigt Schuster-Herineanu die bitteren Reali- täten, wird Sprecher derjenigen, die das grausame Menschenmorden wirklich trifft. So identifiziert sich das lyrische Ich in dem Gedicht Winter 1916 mit dem Opfer. Es
Sucht mit seinem Geiste einen — Sucht noch einen — zwei und drei Und beginnt vor Schmerz zu weinen Über alle Tyrannei.
Dem Winter mit seinem unbarmherzigen Toben wird der Sieger 'Frühling" gegenübergestellt. Doch ist damit IToffnung auf Frieden schlechthin und nicht militärischer Sieg gemeint:
Frühling muß es dennoch werden, Der dem Winter weist die Tür, Frieden kündigend auf Erden — Lenz bleibt Sieger für und für.
      Das vielleicht gelungenste Antikriegsgedicht Schuster-Heri-neanus — Spinnen — konnte ungehindert im Volkswillen 9 erscheinen, da seine verschlüsselte Form nicht auf Anhieb die wahre Intention des Autors verriet. Doch ließ sich unschwer erkennen, daß mit den 'Spinnen" diejenigen gemeint waren, nach denen schon in Wer hat den Krieg heraufbeschworen? gefragt worden war. In knapper präziser Sprache wird auf Uniform und Ordenskreuz angespielt und gezeigt, daß die anderen die Opfer sind:
Dort eine kleine graue, Da eine kreuzgeschmückt, Wohin ich blick' und schaue, Ein Opfer liegt verstrickt, Und überglücklich weiden Die Spinnen ihren Blick An anderer Tiere Leiden, Das ist ihr höchstes Glück.
      Unmittelbar stößt die letzte Zeile aus dem Bereich des Bildes in den der Realität zurück:

O du Kultur der Spinnen, Unmenschliche Kultur!
Als der 'Naturapostel" Gusto Gräser auch nach Bistritz kommt, wendet sich Schuster-Herineanu in einem Gedicht gegen ihn. Die Stellung des Intellektuellen der Zeit zu den Ereignissen wird hier Objekt der Betrachtung. Der Autor weist sich dabei als Revolutionär aus. Er fordert mehr als 'Ein vernünftig Wort" gegen die Unterdrücker, d. h. 'Taten". Obwohl der Text passagenweise schwerfällig wirkt, gelingt es Schuster-Herineanu in den letzten beiden Strophen, in revolutionärem Pathos seine Haltung zu definieren und zu argumentieren:

Arbeitshände Millionen
Kämpfen heut wie Meeressturm,

Um als Menschen da zu wohnen;
Kämpft auch mit! Das kann sich lohnen! [...]

Geh nicht einsam durch die Gassen,
Freund Poet, das machst du schlecht!

Fest mußt du die Gauner fassen,
Fausendhändig mit den Massen

Kämpfen für das Menschenrecht!
Die Behauptung, Schuster-Herineanu sei ein proletarischer Dichter, findet hier ihre unmittelbare Bestätigung.
      Schon 1916 sucht der Autor vergeblich nach einem Verleger für eine geplante Gedichtsammlung . Es gelingt ihm indes, 'nur eine kleine Auswahl von Oden aus der Weltkriegszeit, die natürlich nicht zu den radikalsten gehören, zugunsten der Kriegsblinden als schmale Broschüre herauszubringen" ".
      Besonders reich an Gedichten, die sich gegen den Krieg wenden, ist das Jahr 1917. Auch in rumänischer Sprache appelliert er an seine Mitmenschen: Facep pace! Ähnliche Töne wie in seiner deutschsprachigen Lyrik finden sich auch hier wieder. Selten aber erreichen diese Gedichte die Intensität des seinerzeit unveröffentlicht gebliebenen Gedichtes Siegesnachrichten. Durch Wort-und Bildwahl wie auch durch die volksliedhafte Form reicht das Gedicht sehr nahe an den Erwartungshorizont des Leserpublikums und zeichnet sich in doppelter Weise durch Unmittelbarkeit aus.

      O Gott, o Gott, o Gott,
Heut hunderttausend tot!

Dort liegt ihr Fleisch, im Grab vereint,
Wild wird gelacht, wild wird geweint.

      O Gott, o Gott, o Gott,
Und auf dem Fisch kein Brot!

  
Totales Engagement und zunehmend revolutionäre, pathetische Rhetorik kennzeichnen die Gedichte und die Publizistik dieser Zeit. Schuster-Herineanu scheut sich nicht, die einmal entlarvten 'Kriegshetzer" mit Schimpfworten anzugreifen:
Festbinden sämtliche Kriegshetzer! Fürchtet nicht die feisten, blöden Stümper, Die höllischen Satane!

   Zudem ist er bereit, sein Leben im Kampf zu opfern:

Festnehmen, festbinden, totschießen
Mögt ihr mich, ihr blöden Henkersknechte!
Auch seine Publizistik dieser Zeit zeugt von einer unerschrockenen Denkart. In Macht oder Recht schreibt er: 'Wohl weiß ich, daß ich in den Augen vieler meiner Mitbürger und besonders in den Augen der heutigen Kriegshetzer und Machthaber, der reine Niemand* bin; diese Erkenntnis soll mich aber keinesfalls hindern, meine Meinung frei, offen und ehrlich zu sagen und zu verkünden und sämtliche Volks- und Rechtsfreunde, die das Walten der Gerechtigkeit und der Humanität höher schätzen können als brutale Gewalt, aufzufordern, sämtliche Kriegshetzer öffentlich und namentlich anzuklagen, vor ein Volksgericht zu stellen und so lange in Haft zu halten, bis jedes Volk mit seinen eigenen Kriegshetzern auf dieselbe Weise verfährt. Darauf beantrage ich im internationalen Schiedsgerichtswege die persönliche Konfrontierung dieser Ungeheuer von Menschen und deren Aburteilung..." Wir finden hier bestätigt, daß Schuster-Herineanu Menschlichkeit und politischen Kampf als unteilbare Menschenpflicht ansieht, in Worten, die seine konsequente Haltung belegen: 'Ich sterbe für meine gewissenhafteste Ãœberzeugung in dem Bewußtsein, daß nach meinem Tode auch nur einige Menschen die Wahrheit meiner Worte erkennen werden; ich sterbe in dem Bewußtsein, daß ich als Mensch und Sozialdemokrat meine Pflicht erfüllt habe." Die Oktoberrevolution und Lenins Friedensappell finden bei Johann Schuster-Herineanu ein starkes Echo. Anfang 1918 entsteht das Gedicht Lied eines Feigen. Hier erscheint 'erstmalig in der rumäniendeutschen Literatur" 17 der Name Lenins:
Seht, so feig wie ich bin, Hätf ich doch Lust bevor ich hänge Zu singen euch meine Gesänge, Lobend den 'Feind", den Lenin!

   Im Mai desselben Jahres schreibt Schuster-Herineanu eine Hymne Zw Karl Marx' hundertjähriger Geburtsfeier, welche, wie auch das vorige Gedicht, erst viel später ihre Erstveröffentlichung erlebt. _
Es könnte hier die Frage auftauchen, ob nicht etwa Kenntnis der erhaltenen, aber unpubliziert gebliebenen Gedichte Schu-ster-Herineanus seinen Stellenwert in der literarhistorischen Reihe rumäniendeutscher Dichter — der ja fraglos auf der Rezeption von Texten fußt — entscheidend hätten beeinflussen können. Dazu muß gesagt werden, daß diese Gedichte vor allem die konsequent proletarisch-revolutionäre Haltung Schuster-Herineanus illustrieren, sich also bruchlos in das hier schon vermittelte Bild des Autors einordnen lassen. Von einer entscheidenden Radikalisierung der poetischen Haltung zu sprechen, ist wohl nicht nötig, auch wenn man an die Absicht des Dichters denkt, aus der sozialdemokratischen Partei auszutreten und sich einer revolutionären Partei anzuschließen. Trotzdem erlangt bei der Lektüre der beiden zuletzt genannten Gedichte , die im Kontext der bürgerlichen rumäniendeutschen Dichtung der Zeit gelesen werden müssen, Schuster-Herineanus proletarisch-kämpferische Haltung nachdrücklich Evidenz.
Harald Krasser, der schon auf die sozialistischen Positionen im Werke Friedrich Krassers hingewiesen hatte und als erster Johann Schuster-Herineanu wissenschaftlich würdigte, vermerkt: 'Höhepunkt seines Schaffens ist zweifellos der mutige Einsatz gegen den imperialistischen Krieg gewesen, der uns neben seiner Bedeutung als einziger deutscher Dichter des Proletariats in Siebenbürgen zwischen Friedrich Krasser und den sozialistischen Dichtern unserer Tage und seiner zwischen den deutschen und den rumänischen Werktätigen unserer Heimat vermittelnden Wirksamkeit als Schusters wesentliches, bleibendes Verdienst erscheint."


Goethe, johann wolfgang

Geb. 28.8.1749 in Frankfurt a. M.; gest. 22.3.1832 in Weimar Ein Werk hat G. hinterlassen, das, obgleich mittlerweile wohlbekannt, doch niemals als solches benannt worden ist: sein Leben. Wie keine andere bedeutende Figur der Weltgeschichte hat G. - von seinen mittleren Jahren an — jeden Augenbli .....
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Hebel, johann peter

Geb. 10.5.1760 in Basel; gest. 22.9.1826 in Schwetzingen Mit selbstironischer Verwunderung berichtet der knapp 62jährige einer guten Bekannten davon, daß aus ihm , offensichtlich »etwas geworden« ist; »Seit 1819 bin ich Prälat, Mitglied der Ersten Kammer und trage das Kommandeurkreuz des Zähringer .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

Geb. 21.3.1763 in Wunsiedel; gest. 14.11.1825 in Bayreuth »Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimarer Klassike .....
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Johannes r. becher (i89i-i958)

I. Debüt - Aus Bechers Briefen an den Freund Bachmair April 1914 - Aufruhr und Melancholie: O: wie ich mich manchmal nach Anständigkeit sehne! Blutig beinah. Und einem Menschen nach, der einem den Kopf hält, und die Haare ein wenig streichelt. Und 'Du" sagt, tief und voll und immer mehr aus dem Hi .....
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Johann wolfgang goethe (i749-i832)

Johann Wolfgang Goethe ist eine weit über Deutschlands Grenzen hinaus anerkannte Geistesgröße. Sein Leben und dichterisches Wirken hat Wesentliches zur Entwicklung auf vielen Feldern derdeutschen Kulturund Sprache beigetragen. Er slammte aus einer angeschenen Palrizierfamilie in Frankfurt am Mai .....
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Johannes bobrowski (i9i7-i965)

Johannes Bobrowski wurde 1917 in Tilsit in Ostpreußen geboren und wuchs in Königsberg auf. Von den Bildungserlebnissen dieser Stadt und von den Eindrücken, die er während seiner Sommerferien in der archaischen Welt der deutsch-litauischen Memeldörfer sammelte, zehrte er zeitlebens. Dem Abitur 1937 f .....
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Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Johannes schlaf

Wenn zuvor darauf hingewiesen wurde, daß in dieser Zeit neben Dichtungen mit ausgesprochen novellistischem Charakter auch zahlreiche andere Werke zu finden sind, für die der Gattungsbegriff der 'Erzählung" angemessener ist, so gilt das fast ausnahmslos für die Dichtungen Schlafs, dessen Schaffen sic .....
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Johann plattner - epik

Im Jahr 1854 wird Johann Plattner als Sohn eines Landwirts in Stolzenburg geboren. Dort verbringt er seine Kinderjahre und besucht die Volksschule. 1875 besteht er auf dem Hermannstädter Gymnasium die Maturitätsprüfung, dient darauf sein Freiwilligenjahr ab und beginnt 1876 das Studium der Philologi .....
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Johann leonhardt - epik

Johann Leonhardt wurde 1859 in Schäßburg geboren, besuchte dort das Gymnasium und studierte anschließend in mehreren deutschen Städten Theologie und Germanistik. Persönliche Kontakte mit Literaten und Künstlern sowie ein systematisches Studium der Museen und des Theaterlebens prägten entscheidend s .....
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Johann leonhardt - dramatik

Der Bildungsweg und auch die literarischen Arbeiten Johann Leonhardts stehen im Zeichen des 19. Jh., es läßt sich vor allem der Einfluß M. Alberts, T. Teutschs und Fr. W. Schusters feststellen. Leonhardt schrieb seine Dramen in einer Zeit, in der Vertreter jüngerer Generationen ihre Zweifel an den e .....
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Sie war die erste nicht - Ãœber johann wolfgang von goethe

Der junge Mann Johann Woltgang G., nicht eigentlich Doktor, sondern Eizenziat der Rechte, ein junger Anwalt, der vor kurzem erst nach Ahschluss des Studiums in Straßburg nach Frankfurt zurückgekehrt war, schritt die Treppe vom ersten Stock des Römers hinunter, wo er eben in einem Streitfall zwischen .....
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Johann wolfgang von goethe

28.8.1749 in Frankfurt am Main, 22.3.1832 in Weimar Johann Wolfgang Goethe wird am 28. August 1749 als Sohn des Kaiserlichen Rates Dr. jur. Johannes Gaspar Goethe und seiner Frau Gatharina Elisabeth geborene Textor in Frankfurt am Main geboren. Er erhält Privatunterricht in alten und neuen Spra .....
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Andreae, johann valentin

Geb. 17. 8. 1586 in Herrenberg ; gest. 27. 6. 1654 in Stuttgart »Neun Jahre habe ich nun zu Stuttgart in der Sklaverei zugebracht und nirgends die Regierung weniger regierend, den Rat weniger ratsam, die Gesellschaft weniger gesellschaftlich, die Religion weniger religiös, die Regeln weniger regelm .....
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Angelus silesius (d.i. johannes scheffler)

Datum der Taufe 23. 12. 1624 in Breslau; gest. 9. 7. 167J in Breslau Johannes A.S., so nannte sich Johannes Scheffler, der Sohn eines nach Breslau übergesiedelten polnischen Adeligen und einer Schlesierin, nach seiner Konversion zum Katholizismus am 12. Juni 1653. Der öffentlich vollzogene Konfessi .....
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Becher, johannes r(obert)

In der DDR galt er lange als »der größte deutsche Dichter der neuesten Zeit«. Walter Ulbricht meinte 1958, »daß die Hauptstraße der neueren deutschen Dichtung von Goethe und Hölderlin zu B. und durch ihn durch weiterführt«; westliche Kritiker sahen in ihm meist nur den »literarischen Apparat-schik«. .....
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Beer, johann

Geb. 28. 2. 1655 in St. Georgen ;gest. 6. 8. 1700 in Weißenfels »Anno 1655 den 28sten Martii styli novi bin Ich zu St: Georgen in Oberösterreich, unweit vom Attersee gelegen, auf die Welt gebohren. Mein Vater«, so fährt B. in seinen autobiographischen Aufzeichnungen fort, »so daselbst ein Gastwi .....
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Bobrowski, johannes

»Zu schreiben habe ich begonnen am Ilmensee 1941, über russische Landschaft, aber als Fremder, als Deutscher. Daraus ist ein Thema geworden, ungefähr: die Deutschen und der europäische Osten. Weil ich um die Memel herum aufgewachsen bin, wo Polen, Litauer, Russen, Deutsche miteinander lebten, unter .....
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Breitinger, johann jakob

Geb. 1. 3. 1701 in Zürich; gest. 13. 12. 1776 in Zürich Wie Castor und Pollux, die Zwillinge der antiken Mythologie, werden die beiden Schweizer Schriftsteller stets in einem Atemzug genannt. Anders aber als das Diosku-renpaar, das sich abwechselnd im Olymp und im Hades aufhalten durfte, um nicht g .....
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Fischart, johann, gen. mentzer

F. lebte in der Epoche, die geprägt ist durch die Auseinandersetzung zwischen Reformation und Gegenreformation: er wurde während des Schmalkaldischen Kriegs geboren und starb, als sich die Fronten des Dreißigjährigen Kriegs bereits abzuzeichnen begannen. Sein literarisches Werk, die Hinterlassenscha .....
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Forster, johann georg adam

»Ich bin dreiunddreißig Jahre alt. ich bin gesund, und mein Äußeres hat, ohne mir zu schmeicheln, nichts Abstoßendes. Ich habe die zweite Reise Cooks um die Welt mitgemacht und sie beschrieben. Mit allen Zweigen der Naturgeschichte, einschließlich Physik und Chemie, habe ich mich beschäftigt. Ich z .....
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Gleim, johann wilhelm ludwig

G. gehört zu jenen Dichtern, die im 18. Jahrhundert eine rein bürgerliche Literatur schufen. Er kam aus dem Bürgertum, sein Vater war Obersteuereinnehmer. Er besuchte das Lyzeum in Wernigerode, bevor er in Halle Jura und Philosophie studierte . Schon auf der Universität schrieb er mit Freunden Verse .....
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Goethe, johann wolfgang

Ein Werk hat G. hinterlassen, das. obgleich mittlerweilen wohlbekannt, doch niemals als solches benannt worden ist: sein Leben. Wie keine andere bedeutende Figur der Weltgeschichte hat G. - von seinen mittleren Jahren an — jeden Augenblick seines Daseins in Briefen, Tagebüchern, Notizen, in Gesprä .....
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Görres, johann joseph von

»Er gleicht wirklich einem ungeheuren Turm, worin hunderttausend Gedanken sich abarbeiten und sich besprechen und zurufen und zanken, ohne daß der eine den andern versteht«, urteilte Heinrich Heine bissig über G., der zeit seines Lebens als ideenreicher, widerspruchsvoller und streitbarer Geist galt .....
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Gottsched, johann christoph

Wäre es nach Friedrich Wilhelm I., dem »Soldatenkönig«, gegangen, sähe die Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts in Deutschland anders aus. Seine Soldatenwerber hatten ein Auge auf einen hünenhaften jungen Mann geworfen, der das Gardemaß der »Langen Kerls«, der Elitetruppe des preußischen Königs, .....
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Günther, johann christian

Mit dem im Himmel war es gut. Ach, wer versöhnt mir den auf Erden?« Dieser Seufzer, mit dem das Gedicht Sach der Beichte an seinen Vater beginnt, blieb wie seine anderen Rechtfertigungsgedichte ohne Gehör. »Fünimahl hab ich schon versucht, nur dein Antlitz zu gewinnen, Fünfmahl hastu mich verschmäh .....
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Hadloub, johannes

Die Bezeichnung der Großen Heidelberger Liederhandschrift als lanesse-Kodex geht auf ein Gedicht dieses Lyrikers zurück: Er berichtet darin, daß die beiden Züricher Patrizier, Rüdiger Manesse und sein Sohn Johannes Liederbücher gesammelt hätten. Die in Zürich entstandene Große Heidelberger Liederha .....
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Hamann, johann georg

Georg Wilhelm Friedrich Hegel sieht den »gediegenen Inhalt« der Schriften H.s darin, »dieses Christentum mit ebenso tiefer Innigkeit als glänzender geistreicher Energie auszusprechen und gegen die Aufklärer zu behaupten«. H. wehrt sich gegen den Erkenntnisoptimismus der Aufklärung, die ihn gleichwoh .....
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Hebel, johann peter

Mit selbstironischer Verwunderung berichtet der knapp 62jährige einer guten Bekannten davon, daß aus ihm über Davids Aufstieg aus einfachen Verhältnissen heißt), offensichtlich »etwas geworden« ist: »Seit 1819 bin ich Prälat, Mitglied der Ersten Kammer und trage das Kommandeurkreuz des Zähringer Lö .....
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Heinse, johann jakob wilhelm

Die äußeren Lebensumstände H.s waren durchaus typisch für die bedrückende Lage der deutschen Intellektuellen im 18. Jahrhundert. Seine Lebensauffassung wich jedoch erheblich von der Norm ab. Schon die frühesten Zeugnisse zeigen ihn in heftiger Opposition zur christlichen Moral und als Verfechter ein .....
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Herder, johann gottfried

»Ein rundes Gesicht, eine bedeutende Stirn, eine etwas stumpfe Nase, ein etwas aufgeworfener, aber höchst individuell angenehmer Mund. Unter schwarzen Augenbrauen ein paar kohlschwarze Augen, die ihre Wirkung nicht verfehlten.« So schildert Johann Wolfgang von Goethe H., der ihm 1770 in Straßburg be .....
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Becher, johannes robert

a. s. Ziemann, Rüdiger. In: Lesarten, 1982, S. 159 - 165. Amphion Ziemann, Rüdiger. In: NDL 37, 1989, H. 5, S. 121 und 127 - 128. An mein Vaterland Klein, Alfred. In: SuF 12, 1960, Sonderheft 2, S. 242 - 248. Arion Ziemann, Rüdiger. In: NDL 37, 1989, H. 5, S. 122 und 128- 131. Auf E .....
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Beer, johannes

Beschreibung der Stadt Regenspurg Wurster, Herbert W. In: Daphnis 9, 1980, S. 163 - 190. .....
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Bobrowski, johannes

Absage Flores, John. In: East Germany, 1971, S. 222 -224. Thormann, Birgit. In: Linguostilistische Untersuchungen, 1986, S. 71 - 74. Leimen, Birgit und Loewen, Matthias. In: Lyrik aus der DDR, 1987, S. 198 - 210. Aleksis Kivi Hoefert, Sigfrid. In: GQ 41, 1968, S. 222 - 230. Schütze, Oliver. In .....
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Fischer, johann georg

Abend Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963. S. 20-27 und 33-39. .....
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Gleim, johann wilhelm ludwig

Anakreon Bohnen, Klaus. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 113- 123. An Cornelia Herder Arnold, Günter. In: WB 25, 1979, S. 155 - 161. An Leukon Hock, Erich. In: Motivgleiche Gedichte, 1971, S. 23. Bei Eröffnung des Feldzuges. 1756 Arnold, Günter. In: WB 25, 1979, S. 155 - 1 .....
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Goethe, johann wolfgang

Abglanz Link, Jürgen. In: Biedermeier, 1979, S. 54 - 62. Abraxas Mommsen, Momme. In: Studien zum West-östlichen Divan, 1962, S. 139 - 152. Abschied Schulz, Gerhard. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S. 71 -74. Alexander und Cäsar Bernhardt, Eva Dessau. In: Römische Elegien, 1990, S. .....
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Götz, johann nikolaus

An seine Reime Anger, Alfred. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 150- 161. Die himmlische und irdische Venus lacohs, Jürgen. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989. S. 27 - 30. .....
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Günther, johann christian

Abschied von seiner ungetreuen Liebsten Regener, Ursula. In: Stumme Lieder, 1989, S. 122- 129. Abschiedsaria Hellermann, Dietmar. In: Deutsche und rumäni-endt. Lyrik, 1981, S. 36 - 41. Stenzel, Jürgen. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 379 - 390. Regener, Ursula. In: Stumme .....
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Hebel, johann peter

Auf einem Grabe Forster, Leonard. In: Analecta Helvetica, 1979, S. 122- 136. Der Jänner Kaiser, Gerhard. In: Goethe bis Heine, 1988, S. 90 - 92. Baum, Hubert. In: Alemannisches Gedicht, 1969, S. 9- 12. Die Vergänglichkeit Gauger, Hans Martin. In: Roman. Zs. f. Literaturgeschichte 8, 1984 .....
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Herder, johann gottfried

An den Kaiser Daun, Otto. In: Aufklärung und Restauration, 1989, S. 215-217. Auf Katharinens Thronbesteigung Schneider, Martin. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 105- 110. Der deutsche Nationalruhm Daun, Otto. In: Aufklärung und Restauration, 1989, S. 217 - 222. Der Genius der Z .....
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Jacobi, johann georg

Abends Hippe, Robert. In: Interpretationen, 1982, S. 29. An die Liebe Hippe, Robert. In: Liebe im Gedicht, 1971, S. 27 - 28. .....
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Klaj, johann

Abendlied Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963, S. 197 - 205 und 213 - 223. Der leidende Christus Cysarz, Herbert. In: Gedicht und Gedanke, 1942, S. 84 - 88. Hellgläntzendes Silber Krebs, Jean-Daniel. In: Colloquia Germanica 9, 1975, S. 223-231. Krebs, Jean-Danie .....
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Kuhn, johannes

Zeitung am Kaffeetisch Harig, Ludwig. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 247-250. .....
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Linke, johannes

Holzfäller Böger, Eduard. In: Gedichtstunde, 1964, S. 194 - 196. .....
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Calvin, johann

Als 1555 im Augsburger Religionsfneden eine Stabilisierung und Reglementierung der Lage im konfessionell zerstrittenen Deutschland angestrebt wurde, fand dieser Ausgleich nur zwischen Lutheranern und altgläubigen Katholiken statt. Eine zweite Welle von reformiertem Gedankengut, die in der Folgezeit .....
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Nestroy, johann

Lied des Fabian Jens, Walter. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 51 -54. .....
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Poethen, johannes

Empfängliche Zwischenzeit Lotz, Erich. In: Almanach für Literatur und Theologie 4, 1970, S. 54 - 65. Floß Poethen, Johannes. In: Begegnung mit Gedichten, 1977, S. 24-28. Im Labor der Träume Poethen, Johannes. In: Gedicht mein Messer, 1969, S. 138 - 141. .....
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Dans scotus, johannes

Die Lebensgeschichte des D. tritt hinter seinem Werk und noch mehr hinter der Tradition, die es begründete, zurück. Seine Person hat in besonderem Maße das Verhältnis späterer Epochen zur Scholastik bestimmt. Wegen seines enormen Scharfsinns bereits früh, vielleicht schon zu Lebzeiten, als »doctor s .....
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Salis-sewis, johann gaudenz von

Morgenpsalm Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 67 - 68. Zu singen bei einer Wasserfahrt Pfeiffer, Johannes. In: Die deutsche Lyrik 1, 1975, S. 211 -213. .....
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Schein, johann hermann

Mit Frewden Weber, Albrecht. In: Deutsche Barockgedichte, 1967, S. 40 - 42. .....
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Schenk, johannes

Bericht der Knopfpresserin Olga Baschba Gnüg, Hiltrud. In: Aufbrüche, 1979, S. 37 -38. .....
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Eriugena, johannes scotus

»Eriugena war der erste, mit dem nun eine wahrhatte Philosophie beginnt, und vornehmlich nach Ideen der Neuplatoni-ker« — so lautet die Anerkennung, die Hegel in seinen I 'orle-sungeu über die Geschichte der Philosophie dem Theologen und Philosophen zollt. Der Name E. stammt von Enn. dem alten Nam .....
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Fichte, johann gottlieb

Im zweiten Stück seiner Zeitschrift Athenäum zählt Friedrich Schlegel - in einem Fragment - die seiner Meinung nach bedeutendsten Anstöße des Zeitalters für die Geschichte der Menschheit aut und nennt nach der Französischen Revolution F.s Wissetischaftslehre an zweiter Stelle. In der Tat kann die ko .....
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Uz, johann peter

Der Schäfer Pereis, Christoph. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 140 - 149. .....
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Voss, johann heinrich

Der siebzigste Geburtstag Häntzschel, Günter. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 325 - 330. Gesang der Deutschen Kaiser, Gerhard. In: Goethe bis Heine, 1988, S. 415-418. Klingsonate Helmers, Hermann. In: Lyrischer Humor, 1971, S. 50 - 52. .....
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Hamann, johann georg

In der Italienischen Reise schreibt Goethe, als er über seine Lektüre Giambattista Vicos berichtet, es sei »gar schön, wenn ein Volk solch einen Ältervater besitzt: den Deutschen wird einst Hamann ein ähnlicher Kodex werden«. Ein solcher »Ã„ltervater« ist H.. den Friedrich Karl von Moser den »Magus .....
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Wolff, johann

Ich hatte einst ein schönes Vaterland Lindemann, Klaus. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S.134- 136. .....
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Herder, johann gottfried

Nur schwer läßt sich H.s geistesgcschichtliche Stellung beschreiben, weil sein Denken ohne offensichtlich einheitlicher. Grundriß blieb. Schon zu Lebzeiten wurde daher »der edle Geist. . . verkannt; doch nicht ganz ohne seine Schuld; denn er hatte den Fehler, daß er kein Stern erster oder sonstiger .....
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Kepler, johannes

»Ich kam also vorzeitig zur Welt, mit zweiunddreißig Wochen, nach 224 Tagen, zehn Stunden«, notiert der 26jährige K. im Familienhoroskop. Sein Leben beginnt unter denkbar schlechten Voraussetzungen. Der Vater Heinrich ist ein »bösartiger, unnachgiebiger, streitsüchtiger« Mann. K.s Mutter Katharina » .....
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Stirner, max (d.i. johann caspar schmidt)

Die Sammlung von St.s kleineren Schriften, die Bernd Laska 1986 unter dem Titel Parerga, Kritiken, Repliken herausgege- ben hat. trägt auf der Rückseite die folgenden Zitate über St.: »der hohlste und dürftigste Schädel unter .....
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Tauler, johannes

In manchem Jahr wagte ich nicht zu denken, daß ich unseres Vaters, des hl. Dominikus Sohn bin und mich für einen Prediger zu halten, da ich erkannte, daß ich dessen unwürdig bin. Und obwohl mir als Priester das Almosennehmen doch erlaubt ist, schrecke ich davor zurück. Hätte ich das, was ich jetzt .....
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Gefunden - johann wolfgang von goethe

»Hübsch«, ist man beim Lesen dieser Zeilen versucht zu sagen, obschon mancher bei »Blümchen« und »Ã„uglein« und »Würzlein« die Lippen verziehen mag, denn das Niedliche steht heute nicht hoch im Kurs. Aber sie stammen schließlich von Goethe, es wird also was dran sein. Warum aber gerade dieses Gedich .....
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Schneider-courage - johann wolfgang von goethe

Das unter den »epigrammatischen« Formen zu findende kleine Lied dürfte selbst Goethe-Kennern wenig bekannt sein; Erich Trunz hat es nicht einmal in die repräsentative »Hamburger Ausgabe« aufgenommen. Entstehungsdatum dürfte 1776 sein, in der Sammlung steht es zwischen »Stoßseufzer«, »Perfektibilität .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Der zauberlehrling - johann wolfgang von goethe

Hat der alte Hexenmeister Sich doch einmal wegbegeben! Und nun sollen seine Geister Auch nach meinem Willen leben. 5 Seine Wort' und Werke Merkt' ich und den Brauch, Und mit Geistesstärke Tu' ich Wunder auch. Walle! walle 10 Manche Strecke, Daß zum Zwecke Wasser fließe, Und mit reichem, v .....
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Willkommen und abschied - johann wolfgang von goethe

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! Es war getan fast eh gedacht. Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; 5 Schon stand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmter Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Der Mond von einem Wolkenhü .....
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Mailied - johann wolfgang von goethe

Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! 5 Es dringen Blüten Aus jedem Zweig Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch Und Freud und Wonne 10 Aus jeder Brust. O Erd', o Sonne O Glück, o Lust, O Lieb', o Liebe, So golden schön 15 Wie Morgenwolken Auf jenen Höhn .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

An den mond - johann wolfgang von goethe

Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz; 5 Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Ãœber mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz 10 Froh- und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud' und Schmerz In der Ei .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Prometheus - johann wolfgang von goethe

Bedecke deinen Himmel, Zeus, Mit Wolkendunst! Und übe, Knaben gleich, Der Disteln köpft, An Eichen dich und Bergeshöhn! 5 Mußt mir meine Erde Doch lassen stehn, Und meine Hütte, Die du nicht gebaut, Und meinen Herd, 10 Um dessen Glut Du mich beneidest .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Immer zu benennen - johannes bobrowski

Immer zu benennen: den Baum, den Vogel im Flug, den rötlichen Fels, wo der Strom zieht, grün, und den Fisch im weißen Rauch, wenn es dunkelt 5 über die Wälder herab. Zeichen, Farben, es ist ein Spiel, ich bin bedenklich, es möchte nicht enden gerecht. .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Hölderlin in tübingen - johannes bobrowski

Bäume irdisch, und Licht, darin der Kahn steht, gerufen, die Ruderstange gegen das Ufer, die schöne Neigung, vor dieser Tür 5 ging der Schatten, der ist gefallen auf einen Fluß Neckar, der grün war, Neckar, hinausgegangen um Wiesen und Uferweiden. 10 Turm, daß er bewohnbar sei wie ein Tag, de .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Johann peter hebel (i760-i826)

Wie Jean Paul steht auch J. P. Hebel, Deutschlands größter 'Volksdichter", zwischen den Zeiten. Wir finden bei ihm Züge, die zur Aufklärung, zur Romantik, ja sogar bis zum späteren Realismus führen. Am nächsten ist er wohl Matthias Claudius verwandt. Hebel, als Bauernbub aufgewachsen, wurde später .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Johannes robert becher (i89i-i958).

Er steigert die Gewalt der Aussage durch Verstümmelung des sprachlichen Ausdrucks wie etwa in seinem Werk 'Ewig im Aufruhr": Vorbereitung Der Dichter meidet strahlende Akkorde. Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen . . . Die neue Welt .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Der Expressionismus

Johann peter hebel

Johann Peter Hebel , Lehrer und Pfarrer am Oberrhein, zählt zu den großen Volksschriftstellern. Sein christliches Weltbild kleidete er in die heimatliche Erfahrungswelt seiner Landsleute. Hebel hatte als einer der ersten das poetische Potential des Dialekts und des regionalen Kolorits entdeckt. In s .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Johann wolfgang goethe (i749-i832): an den mond - im labyrinth der brust

Ein Kurzaufenthalt in Weimar, an einem Herbsttag des Jahres 1978. Da am anderen Morgen die Reise weitergeht, ein Abendrundgang durch den Stadtkern und hinaus in den Park an der Um, vorbei an Goethes Gartenhaus. Es ist längst dunkel geworden, Feuchtigkeit schlägt auf die Haut, leichte Nebelschleier h .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Johann wolfgang goethe (i749-i832): trilogie der leidenschaft, dritter teil: aussöhnung

Das Doppelglück der Töne wie der Liebe Mittel- und Hauptteil der Trilogie der Leidenschaf ist die »Elegie«, auch bekannt unter dem Titel Marienbader Elegie. Sie entstand Anfang September 1823 auf der Rückfahrt Goethes von Marienbad nach Weimar. Voraufgegangen war die große Enttäuschung einer Alte .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Wink - johann wolfgang goethe (i749-i832) - aug in auge

Wink Und doch haben sie recht, die ich schelte: Denn daß ein Wort nicht einfach gelte, Das müßte sich wohl von selbst verstehn. Das Wort ist ein Fächer! Zwischen den Stäben Blicken ein Paar schöne Augen hervor. Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor. Er verdeckt mir zwar das Gesicht aber das Mädc .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Wort

Volkslied: röslein auf der heiden -johann wolfgang goethe (i749-i832): heidenröslein

Röslein auf der Heiden Sie gleicht wohl einem Rosenstock Drum g'liebt sie mir im Herzen; Sie trägt auch einen roten Rock Kann züchtig, freundlich scherzen; Sie blühet wie ein Röselein, Die Bäcklein wie das Mündelein; Liebst du mich, so lieb ich dich, Röslein auf der Heiden. Der die Röslein wird br .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der lange Atem des Volkslieds

Johannes r. becher (i89i-i958): spreewald -bertolt brecht (i898-i956): der rauch

Harmonie in Ãœberfülle Als Rebell betrat Johannes R. Becher die literarische Arena. »Der Dichter meidet strahlende Akkorde. / Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. / Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen.« So beginnt das berühmt gewordene Gedicht Vorbereitung, das 1916 in Beche .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Sackgassen der Naturlyrik

Johannes bobrowski (i9i7-i965): dorfmusik - umarmung durch den reim

Beim ersten Lesen des Gedichts Dorfmusik meldeten sich in meiner Erinnerung sofort die Verse von Detlev von Liliencrons Die Musik kommt. »Klingling, bum-bum und tschingsdada, / Zieht im Triumph der Perserschah? / Und um die Ecke brausend bricht's / Wie Tubaton des Weltgerichts, / Voran der Schellent .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » An den Scheidewegen der Zeit

Der „magus in norden johann georg hamann

Johann hörte sich gern mit dem von Friedrich Karl v. Moser geprägten Übernamen den „Magus in Norden" nennen, der an die Weisen aus dem Morgenland erinnert. Ein Gemeinplatz literatur-und ideengeschichtlicher Forschung nennt sein Denken irrational und ihn seihst den Begründer des Irrationalismus. In .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Fragen an die Aufklärung

Die magna charta des sturm und drang - johann - journal meiner reise im jahre i769

Analyse Johann , nach dem Studium der Theologie in Königsberg 1764 an die Domschule nach Riga berufen, bald auch Prediger dort, ist mit fünfundzwanzig Jahren bereits ein bekannter Autor. Seine Sammlungen von Fragmenten Ãœber die neuere deutsche Literatur, ein Nachruf auf Thomas Abbt und die Kritis .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Fragen an die Aufklärung

Das vorbild des genies johann gottfried herder: shakespeare

Analyse Von Herders Shakespeare-Aufsatz, den er 1773 in dem Bändelten Von deutscher Art und Kunst zusammen mit dem Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian veröffentlichte, gibt es zwei frühere Fassungen: einen ersten Entwurf vom Juni 1771, der als Antwort auf Gerstenbergs Versuch über Shakespeare .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Die Genieästhetik

Johann wolfgang goethe: von deutscher baukunst

Analyse Zu den Neubewertungen, die in Kunsttheorie und Sprachgebrauch der 1770er Jahre die Bedeutung vieler Worte veränderten, gehört auch der Bedeutungswandel, den das Wort gotisch erfuhr: Goethe verband zunächst Vorstellungen von 'unbestimmtem, ungeordnetem, unnatürlichem, zusammengestoppeltem, a .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Die Genieästhetik

Die entdeckung der naturpoesie johann gottfried herder: auszug aus einem briefwechsel über oßian und die i jeder alter völker

Herder wurde 1 764 mit den Gesängen Ossians bekannt, als in Deutschland die ersten Übersetzungen erschienen. Es waren Gesänge in rhythmisierter Prosa: die F.pen Vingal und Tetnora sowie einundzwanzig kürzere Prosagedichte. Teils waren es Funde altgälischer Volksdichtungen aus dem schottischen Hoch .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Lyrik

Johann gottfried herder: volkslieder

Entstehung Im September 1773 kündigte Herder dem Verleger Hartknoch in Riga 'ein Bändchen alte Volkslieder" an. Es war eine Sammlung in zwei Teilen, deren jeder in zwei Bücher unterteilt war. Der erste Teil war überschrieben Englisch und Deutsch, der zweite Englisch-Nordisch und Deutsch. I. 1 enthi .....
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Die 'erlebnisdichtung johann wolfgang goethe: lyrik

Entstehung In den sieben Jahren zwischen der Abreise aus Leipzig am 28. August 1768 und der Ankunft in Weimar am 7. November 1775 hat Goethe nur etwa siebzig Gedichte geschrieben, wenn man 'die beiläufigen Stammbuchverse, Gelegenheitssprüche, Widmungen, die versifizierten Tagebucheintragungen und g .....
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Goethes größter bucherfolg - johann wolfgang goethe: die leiden des jungen werthers

Entstehung Die Handlung des Romans fußt z.T. auf Erlebnissen Goethes in Wetzlar und Ehrenbrcitstein; die Hauptfiguren sind nach historischen Personen beschrieben. Goethe war nach Beendigung seines Jurastudiums in Straßburg 1771 in Frankfurt als Anwalt tätig. Hierzu war, wie sich bald herausstellte .....
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Die stillen im lande - johann heinrich jung: henrich stillings jugend

Entstehung Johann Heinrich Jung , der seine I.ebensgeschichte unter dem Pseudonym Henrich Stilling veröffentlichte, kam 1770 nach Straßburg, um dort Medizin zu studieren. Im Kreise der Tischgesellschaft bei Johann Daniel Salzmann wurde er mit Goethe bekannt, der im neunten Buch von Dichtung und Wah .....
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Die idylle: maler müller und johann heinrich voß

Einleitung Die Gattungsbezeichnung Idylle wurde aufgrund eines fruchtbaren philologischen Irrtums als 'kleines Bild" verstanden. Man leitete das Wort etymologisch vom griechischen Kidyllion - Bildchen - her. Renate Böschenstein und andere vor ihr haben darauf aufmerksam gemacht, daß das Stammwort F .....
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Johann heinrich voß: die pferdeknechte, der Ährenkranz, der siebzigste geburtstag

Analyse Die Pferdeknechte und Der Ährenkranz, die bei der Erstveröffentlichung 1775 nebeneinander standen, wurden in späteren Ausgaben voneinander getrennt. Die Ausgabe von F.va D. Becker, auf die sich diese Analyse stützt, bringt den Text der Erstausgabe ohne die späteren Veränderungen und Erweit .....
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Johann christian günther - abschiedsaria

Schweig du doch nur, du Hälfte meiner Brust; Denn was du weinst, ist Blut aus meinem Herzen. Ich taumle so und hob an nichts mehr Lust Als an der Angst und den getreuen Schmerzen, Womit der Stern, der unsre Liebe trennt, die Augen brennt. Die Zärtlichkeit der innerlichen Qual Erlaubt mir kaum, ein .....
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Johann wolfgang goethe - willkommen und abschied

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! Es war getan fast eh gedacht. Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; Schon stand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmter Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Der Mond von einem Wol .....
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Johann wolfgang goethe - heidenrÖslein

Sah ein Knab ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sahs mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Knabe sprach: Ich breche dich, Röslein auf der Heiden! Röslein sprach: Ich steche dich, Daß du ewig d .....
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Johann wolfgang goethe - prometheus

Bedecke deinen Himmel, Zeus, Mit Wolkendunst, Und übe, dem Knaben gleich, Der Disteln köpft, An Eichen dich und Bergeshöhn; Mußt mir meine Erde Doch lassen stehn Und meine Hütte, die du nicht gebaut, Und meinen Herd, Um dessen Glut Du mich beneidest. Ich kenne nichts Ärmeres Unter der So .....
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Johann wolfgang goethe - an den mond (letzte fassung)

Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz; Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Ãœber mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz Froh- und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud und Schmerz In der Einsamkei .....
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Johann wolfgang goethe - suleika

In tausend Formen magst du dich verstecken, Doch, Allerliebste, gleich erkenn ich dich; Du magst mit Zauberschleiern dich bedecken, Allgegenwärtige, gleich erkenn ich dich. An der Zypresse reinstem, jungem Streben, Allschöngewachs'ne, gleich erkenn' ich dich; In des Kanales reinem Wellenleben, Alls .....
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Johann wolfgang goethe - selige sehnsucht

Sagt es niemand, nur den Weisen, Weil die Menge gleich verhöhnet: Das Lebendge will ich preisen, Das nach Flammentod sich sehnet. In der Liebesnächte Kühlung, Die dich zeugte, wo du zeugtest, Ãœberfällt dich fremde Fühlung, Wenn die stille Kerze leuchtet. Nicht mehr bleibest du umfangen In der Fin .....
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Johannes robert becher - neckar bei nÃœrtingen

Die Ufer sind so flach, daß auch die Wiesen Sanft mitzufließen scheinen mit dem Fluß. Ein uferloses grünes Ãœberfließen, Ein Ãœberfluß, drin alles mitziehn muß! Die Apfelbäume blühn. Ein weicher Schimmer Liegt überm Land. Es blüht aus dir heraus. Still. Nur der Fluß, das Blühn . .. Ich wünsch mir .....
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Albrecht, johannes

Pseud. für: Johann-Albrecht Keiler Biograhe: *12.8.1 in Breslau. J. Al- brecht lebte während der Kriegsjahre in Hirschberg im Riesengebirge, danach in Ilmenau in Thüringen. Das Studium der Chemie in Berlin schloss er mit Diplom und Promotion zum Dr. rer. nat. ab, Habilitation 1971. Albrecht arbeite .....
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Spreitler, johanna

Biografie: ^25.10.1 in München. J. Spreitler wuchs in München auf. Sie studierte Amerikanistik und Germanistik in Regensburg und ist seit 1977 Gymnasiallehrerin. Seit 1990 kanalisiert sie die schulischen Literaturdefi- zite durch die aktive Produktion, bevorzugt die kurze Form mit erotischen, fant .....
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Johann christoph gottsched - der biedermann, 2. teil

Die Poesie ist eine Kunst, so der Wahrheit und der Tugend viele Dienste tun kann, wenn sie in den Händen eines verständigen und redlichen Bürgers ist und mehr nach den Regeln der Weltweisheit als nach dem verderbten Geschmacke des unverständigen Pöbels eingerichtet wird. Sie preiset die Tugend in Lo .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Johann christoph gottsched - versuch einer kritischen dichtkunst

Von den dreien Gattungen der poetischen Nachahmung und insonderheit von der Fabel 1 .§ Die Nachahmung der Natur [...] kann auf dreierlei Art geschehen. Die erste ist eine bloße Beschreibung oder sehr lebhafte Schilderei von einer natürlichen Sache, die man nach allen ihren Eigenschaften, Schönheit .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Johann jakob bodmer - die diskurse der maler

[...] XX. Diskurs des ersten Teils. Die Natur ist in der Tat die einzige und allgemeine Lehrerin derjenigen, die recht schreiben, malen und ätzen; ihre Prefessionen treffen darinne genau überein, daß sie sämtlich dieselbe zum Original und Muster ihrer Werke nehmen, sie studieren, kopieren, nachahm .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Johann elias schlegel - vergleichung shakespeares und andreas grypbs bei gelegenheit des versuchs

Wie sorgfältig Shakespeare gewesen, seine Charaktere zu bilden, sieht man daraus, daß er meistens ihre ganzen Charaktere einem andern in den Mund gelegt und sie so beschreiben lassen, daß fast nichts hinzuzusetzen übrig bleibt. [...] Man sieht, daß diese Charaktere alle eine ziemlich große Ähnlich .....
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Johann elias schlegel - gedanken zur aufnahme des dänischen theaters

[...] Denn eine jede Nation schreibt einem Theater, das ihr gefallen soll, durch ihre verschiedenen Sitten auch unterschiedliche Regeln vor, und ein Stück, das für eine Nation gemacht ist, wird selten den andern ganz gefallen. Wir können uns hiervon besonders durch den großen Unterschied des franzö .....
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Johann wolfgang goethe - charakteristik der vornehmsten europäischen nationen

Sobald eine Nation poliert ist, sobald hat sie konventionelle Wege, zu denken, zu handien, zu empfinden, sobald hört sie auf, Charakter zu haben. Die Masse individueller Empfindungen, ihre Gewalt, die Art der Vorstellung, die Wirksamkeit, die sich alle auf diese eigene Empfindungen beziehen, das sin .....
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Johann wolfgang goethe - zum schäkespears tag

Die erste Seite, die ich in ihm las, machte mich auf zeitlebens ihm eigen, und wie ich mit dem ersten Stück fertig war, stund ich wie ein Blindgeborner, dem eine Wunderhand das Gesicht in einem Augenblicke schenkt. Ich erkannte, ich fühlte aufs lebhafteste meine Existenz um eine Unendlichkeit erweit .....
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Johann gottfried herder - shakespeare

In Griechenland entstand das Drama, wie es in Norden nicht entstehen konnte. In Griechenland wars, was es in Norden nicht sein kann. In Norden ists also nicht und darf nicht sein, was es in Griechenland gewesen. Also Sophokles' Drama und Shakespeares Drama sind zwei Dinge, die in gewissem Betracht k .....
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Johann gottfried herder - auszug aus einem briefwechsel über ossian und die lieder alter völker

Je wilder, d. i. je lebendiger, je freiwürkender ein Volk ist, desto wilder, d. i. desto lebendiger, freier, sinnlicher, lyrisch handelnder müssen auch, wenn es Lieder hat, seine Lieder sein. Je entfernter von künstlicher, wissenschaftlicher Denkart, Sprache und Letternart [1] das Volk ist, desto w .....
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Johann gottfried herder - volkslieder. zweiter teil

[...] Endlich kann ich nicht umhin, noch mit ein paar Worten merken zu lassen, was ich für das Wesen des Liedes halte. Nicht Zusammensetzung desselben als eines Gemäldes niedlicher Farben, auch glaube ich nicht, daß der Glanz und die Politur seine einzige und Hauptvollkommenheit sei: sie ists nämli .....
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Johann wolfgang goethe - einfache nachahmung der natur, manier, stil

Einfache Nachahmung der Natur Wenn ein Künstler, bei dem man das natürliche Talent voraussetzen muß, in der frühesten Zeit, nachdem er nur einigermaßen Auge und Hand an Mustern geübt, sich an die Gegenstände der Natur wendete, mit Treue und Fleiß ihre Gestalten, ihre Farben auf das genaueste nachah .....
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Johann wolfgang goethe - glückliches ereignis

[...] Schiller zog nach Jena, wo ich ihn ebenfalls nicht sah. Zu gleicher Zeit hatte Batsch [1] durch unglaubliche Regsamkeit eine naturforschende Gesellschaft in Tätigkeit gesetzt, auf schöne Sammlungen, auf bedeutenden Apparat gegründet. Ihren periodischen Sitzungen wohnte ich gewöhnlich bei; ein .....
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Johann wolfgang goethe - literarischer sansculottismus

In dem 'Berlinischen Archiv der Zeit und ihres Geschmacks", und zwar im Märzstücke dieses Jahres, findet sich ein Aufsatz 'Ãœber Prosa und Beredsamkeit der Deutschen", den die Herausgeber, wie sie selbst bekennen, nicht ohne Bedenken einrückten. [...] Der Verfasser bedauert die Armseligkeit der Deu .....
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Johann wolfgang goethe und friedrich schiller - Ãœber epische und dramatische dichtung

Der Epiker und Dramatiker sind beide den allgemeinen poetischen Gesetzen unterworfen, besonders dem Gesetze der Einheit und dem Gesetze der Entfaltung; ferner behandeln sie beide ähnliche Gegenstände und können beide alle Arten von Motiven brauchen; ihr großer wesentlicher Unterschied^ beruht aber d .....
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Johann wolfgang goethe - Ãœber roman und drama

Im Roman wie im Drama sehen wir menschliche Natur und Handlung. Der Unterschied beider Dichtungsarten liegt nicht bloß in der äußeren Form, nicht darin, daß die Personen in dem einen sprechen und daß in dem andern gewöhnlich von ihnen erzählt wird. Leider viele Dramen sind nur dialogierte Romane, un .....
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Johann gottfried herder - adrastea

[â– â– â– ] Gibt es feste Formen des Schönen, die allen Völkern und Zeiten gemein sind? Verfeint sich mit dem Fortgang der Zeiten das Ideal der Schönheit? Man hat den beliebten französischen Ausdruck: 'Nachahmung der schönen Natur" als unbestimmt und unzureichend getadelt; der Tadel ist begründet, .....
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Johann wolfgang goethe - 'lyrische gedichte von johann heinrich voß

[...] Und hier ist wohl der Ort, zu bemerken, welchen Einfluß auf Bildung der unteren deutschen Volksklasse unser Dichter haben könnte, vielleicht in einigen Gegenden schon hat. Seine Gedichte bei Gelegenheit ländlicher Vorfälle stellen zwar mehr die Reflexion eines dritten als das Gefühl der Geme .....
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Johann wolfgang goethe - winckelmann und sein jahrhundert in briefen und aufsätzen

Antikes Der Mensch vermag gar manches durch zweckmäßigen Gebrauch einzelner Kräfte, er vermag das Außerordentliche durch Verbindung mehrerer Fähigkeiten; aber das Einzige, ganz Unerwartete leistet er nur, wenn sich die sämtlichen Eigenschaften gleichmäßig in ihm vereinigen. Das letzte war das glück .....
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Johann wolfgang goethe - noten und abhandlungen zu besserem verständnis des westöstlichen divans

Eingeschaltetes Die Besonnenheit des Dichters bezieht sich eigentlich auf die Form, den Stoff gibt ihm die Welt nur allzu freigebig, der Gehalt entspringt freiwillig aus der Fülle seines Innern; bewußtlos begegnen beide einander, und zuletzt weiß man nicht, wem eigentlich der Reichtum angehöre. Ab .....
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Johann wolfgang goethe - Ãœber das lehrgedicht

Es ist nicht zulässig, daß man zu den drei Dichtarten: der lyrischen, epischen und dramatischen, noch die didaktische hinzufüge. Dieses begreift jedermann, welcher bemerkt, daß jene drei ersten der Form nach unterschieden sind und also die letztere, die von dem Inhalt ihren Namen hat, nicht in derse .....
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Johann wolfgang goethe - Ãœber weltliteratur

Le Tasse, drame historique en cinq Sctes, par M. Alexander Duval [•••] Ãœberall hört und liest man von dem Vorschreiten des Menschengeschlechts, von den weiteren Aussichten der Welt- und Menschenverhältnisse. Wie es auch im Ganzen hiermit beschaffen sein mag, welches zu untersuchen und näher .....
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Johannes r. becher - unser bund

Wenn unser Bund das wird, was er sein kann und wozu unserer Ansicht nach die Kräfte vorhanden sind, dann wird dieser Augenblick, wo wir hier versammelt sind, nicht nur eine Bedeutung haben für die gesamte proletarisch-revolutionäre Literatur, sondern er wird ein Ereignis sein in der Geschichte der A .....
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Johannes r. becher - das große bündnis

[•••] Wenn ich nun von unserer realistischen, von unserer revolutionären Literatur spreche, so gilt der heißeste Gruß, der Ausdruck der engsten brüderlichen Solidarität unseren Freunden in Deutschland selbst, die es unter den Bedingungen der schlimmsten Verfolgung und der täglichen Bedrohung .....
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Johannes r. becher - verteidigung der poesie

Für manchen Leser mag es eine Enttäuschung sein, daß in dem vorliegenden Buch, das den Titel trägt 'Verteidigung der Poesie -Vom Neuen in der Literatur", kaum die Rede ist von der Technik des Gedichts und den verschiedenen Arten der Dichtung. Darin kommt unser besonderer Standpunkt dem Prinzip der P .....
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Johannes r. becher - meine poetische konzeption

Meine Bemerkungen sind Bemühungen. In der 'Verteidigung der Poesie", in der 'Poetischen Konfession", in 'Macht der Poesie" und in dem abschließenden Band 'Das poetische Prinzip" bin ich bemüht, unsere allgemeine ästhetische Theorie von der künstlerischen Gesetzmäßigkeit dadurch zu ergänzen und zu v .....
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Johannes r. becher - der prägnante punkt

'Wenn man zu jung ist, urteilt man nicht richtig; ist man zu alt, desgleichen. Wenn man nicht genug an eine Sache denkt, wenn man zuviel an sie denkt, versteift man sich darauf und vernarrt sich in sie. Wenn man sein Werk, unmittelbar nachdem man es fertiggestellt hat, betrachtet, ist man noch ganz .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

»Ich habe ihn ziemlich gefunden, •wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimaraner Klassikern, auf der Suche nach Bündnispartnern und Gefolgsleut .....
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Kerner, johann georg

Der »Revolutionsmann« K., der nach Georg Forsters begeisterten Worten »Freiheit wie ein Vulkan sprühte«, stammte aus einer streng monarchisch gesonnenen württembergischen Beamtenfamilie. Sein Vater stand im Dienst des Herzogs Karl Eugen, dessen despotische Regierungsmethoden bereits den jungen Fried .....
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Moscherosch, johann michael

»So sehet zu...daß ihr in grossen Reichs-Freyen Stätten euch häußlichen niderlasset, da die Evangelische Religion Rein und klar seye«, schreibt M. in seiner Vermächtnisschrift Insom-nis Cum Parentum an seine Kinder: Als Amtmann im lothringischen Finstingen hatte er die Gefahren des 30jährigen Krie .....
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Nestroy, johann nepomuk

»Nestroy, Johann, sehr lang, etwas ungeschlacht, Embon-point, blatternarbig, rundes Gesicht, lockiges, etwas graues Haar, greller Schauspieler, desto glücklicherer Coupletsänger, fruchtbarer und beliebter Possenspieler, trefflicher Zeichner gemeiner Charaktere in Callot's Manier; schreit entsetzlich .....
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Rist, johann

»Es rinnt ja so«, so deutete Philipp von Zesen anagrammatisch den Namen »Ioannes Rist«, durchaus nicht ironisch, sondern als Lob für die »Lieblichkeit« und »Zierlichkeit« seiner leicht dahinfließenden Verse gemeint. Freilich, vom Lob der Leichtigkeit des Produzierens bis zum Vorwurf der gehaltlosen .....
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Schlaf, johannes

Als Abschluß ihrer gemeinsamen Arbeit sammelten Arno Holz und S. 1892 die Ergebnisse in dem Band Neue Gleise . Im Januar des nächsten Jahres erlitt S. einen Nervenzusammenbruch, der ihn in eine Krise warf, die bis 1898 andauerte. Er selbst nannte als Gründe seine finanzielle Notlage und die Unzufrie .....
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Schlegel, johann elias

Der Dramatiker, Literaturtheoretiker, Ãœbersetzer und Jurist S. wurde als Sohn einer gutbürgerlichen Meißener Familie geboren: der Vater war kursächsischer Appellationsrat und Stiftssyndikus, der Großvater hatte als Oberhofprediger den Adelstitel erhalten, dessen sich aber erst S.s Neffe, der Romant .....
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Schnabel, johann gottfried

»Ich weiß wohl, daß lange Zeite dieser Name bloß galt, um etwas ganz Verächtliches zu bezeichnen«, schreibt 1828 Ludwig Tieck über »jene treuherzige Chronik« der Insel Felsenburg, deren schlechter Ruf in umgekehrtem Verhältnis zu ihrer Popularität stand. Das Buch war einer der meistgelesenen Romane .....
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Seume, johann gottfried

»Anbei will ich Ihnen hier mein Inventarium liefern..., was ich zur Bedeckung meiner huronischen Haut trage: 1. Meinen blauen Frack, 2. Zwei Westen, damit ich die Winter-shawls abwerfen kann und doch noch eine in saeco behalte, 3. Zwei Paar Beinkleider inclusive der Unterziehhosen, 4. .....
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Tepl, johannes von

Es bedurfte detektivischen Spürsinns der Forscher, um Stationen der Lebensgeschichte dieses Autors, der nur ein einziges Buch schrieb, zu rekonstruieren, der sich seinen Platz in der Literaturgeschichte durch das Streitgespräch Der Ackermann aus Böhmen gesichert hat. Den Beleg für die zunächst ersc .....
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Voß, johann heinrich

»Er ist vielleicht, nach Lessing, der größte Bürger in der deutschen Literatur« . Sein »ländliches Gedicht in drei Idyllen« Luise, entstanden zwischen 1782 und 1^94, beschreibt die patriarchalisch geordnete Welt eines protestantischen Pfarrhauses. Es gilt als Hohelied der bürgerlichen Familie. V. m .....
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Wezel, johann carl

Als der Schriftsteller Jonas Ludwig von Hess in den 90er | Jahren des 18. Jahrhunderts auf seinen »Durchflügen durch Deutschland« das kleine Residenzstädtchen Sondershausen am Harz besuchte, interessierte er sich dort vor allem für den skurrilen bauwütigen Kleinfürsten und daneben für einen anderen .....
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Johann  Schuster-Herineanu    


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