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Jaspers, Karl - Leben und Biographie



Karl Jaspers gehört zu den Vertretern der Existenzphilosophie in Deutschland.
      Der Weg von Jaspers führte über die Psychologie und Psychopathologie zur Philosophie, die er ab 1921 an der Universität Heidelberg lehrte. Prägenden Einfluss übten neben Immanuel -»Kant vor allem Soren -• Kierkegaard und Friedrich-^Nietzsche auf ihn aus. 1931 erschienen zeitgleich seine dreibändige Philosophie sowie die kulturkritische Schrift Die geistige Situation der Zeit, durch die er einem größeren Publikum bekannt wurde. Da Jaspers mit einer Jüdin verheirat war, wurde er 1937 von den Nationalsozialisten seines Amts enthoben. Nach Kriegsende nahm er seine Lehrtätigkeit wieder auf und folgte 1948 einem Ruf auf einen Lehrstuhl für Philosophie an die Universität Basel. Kritisch begleitete Jaspers die Gründung und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland mit Schriften wie Wohin treibt die Bundesrepu-blik?. In Die Atombombe und die Zukunft des Menschen analysierte er die atomare Bedrohung der Zivilisation. 1958 wurde Jaspers mit dem Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
      Die geistige Situation der Zeit
Zwei Jahre or der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland legte Karl Jaspers seine kritische philosophische Zeitdiagnose vor. Sie wurde rasch zu einem großen publizistischen Erfolg und machte ihren Autor über die Grenzen der Fachwelt hinaus bekannt. Entstehung: Jaspers hatte das Manuskript bereits 1930 fertig gestellt, zögerte die Veröffentlichung jedoch hinaus, damit es zeitnah zu seinem dreibändigen Hauptwerk, der Philosophie , erscheinen konnte. Es ging Jaspers in der kleineren Schrift um eine Zeitdiagnose, die ihr ideelles Fundament in seiner existenzialisti-schen Philosophie haben sollte. Der Leser sollte durch die Gegenwartskritik an die Möglichkeiten eigentlichen Menschseins erinnert werden. Inhalt: Jaspers sieht die moderne Gesellschaft in einem Widerstreit. Sie errichtet sich als Massenordnung zur technischen Daseinsfürsorge einer Vielzahl von Menschen und zerstört damit gleichzeitig jene Welt von Schicksal und Autorität, Vertrautheit, Nähe und Entscheidung, in der eigentliche menschliche Existenz allein möglich ist. Nivellierung und Funktionalisie-rung des Menschen sind der Preis der Moderne. Politisch sorgt sich Jaspers um das Ausbleiben echten Führertums, von dem allein Reformen des zum Erstarren neigenden Apparats der Daseinsfürsorge zu erwarten sind. Die politischen Bewegungen des Faschismus und des Bolschewismus deutet Jaspers nur am Rande als gefährliche Auswege des Menschen aus der Krise in die Leichtigkeit des Gehorchenkönnens. Zwar schenkt er aktuellen politischen Strömungen und Strukturen nur geringe Aufmerksamkeit, aber die geistige Haltung und persönliche Verantwortlichkeit des Einzelnen implizieren den Abscheu gegen den sich ankündigenden politischen Wahnsinn in Deutschland. Der Staat gilt ihm als Phänomen der Macht. Nachdenklich blickt Jaspers auch auf die Wissenschaften vom Menschen. Für ihre unbestreitbaren Erfolge zahlt der Mensch mit der Verdinglichung seiner selbst. Er wird sich zum Objekt. Wirkung: Die Schrift erlebte in nur zwei Jahren fünf Auflagen. Der Philosoph Karl Löwith konnte 1933 fest-steilen, sie sei in kürzester Zeit in die Hände fast aller Gebildeten gefallen. Mögen die Analysen von Jaspers im Einzelnen heute anachronistisch klingen, die Fragen nach den Existenzbedingungen des Einzelnen in der technisch-ökonomischen Welt bewegen auch gegenwärtig noch und was Jaspers »planetarisch« nannte, heißt heute nur äußerlich nüchterner »Globalisierung«.
      Die wichtigsten Bücher von Karl Jaspers
Psychologie der Weltanschauungen 1919 Die frühe Analyse von Weltbildern enthält bereits die Ansätze zur Existenzphilosophie, wie z. B. den Gedanken der Grenzsituationen, die zu Entscheidungen drängen.
      Die geistige Situation der Zeit. 1931 Eine philosophische Zeitdiagnose der modernen Massengesellschaft und der Existenzmöglichkeiten des Einzelnen.
      Philosophie , 1931 Philosophieren gilt Jaspers als der Weg des Menschen, der das Sein ergreift. Der Weg führt von der philosophischen Weltorientierung über die Existenzerhellung zur Metaphysik.
      Nietzsche 1936 Mit seiner existenzphilosophischen Nietzschedeutung will Jaspers »zugleich gegen die Nationalsozialisten die Denkwelt dessen aufrufen, den sie zu ihrem Philosophen erklärt hatten«.
      Von der Wahrheit 1947 Grundproblem des ersten und einzigen erschienenen Bands der geplanten »Philosophischen Logik« ist die Einheit der Wahrheit angesichts der geschichtlichen Vielheit menschlichen Denkens.
      Ursprung und Ziel derGeschichte 1949 Jaspers prägt in seiner geschichtsphilosophischen Schrift den Begriff der Achsenzeit , in der in verschiedenen Kulturkreisen unabhängig voneinander ein Wandel im Denken des Menschen stattgefunden habe.
      Einführung in die Philosophie, 1950 Eine Sammlung von zwölf Radiovorträgen, die kein Lehrgebäude errichten, sondern eine Lebensform und Denkungsart aufzeigen.
      Die großen Philosophen 1957 Eine philosophiehistorische Darstellung maßgebender Menschen, Gründer des Philosophierens sowie »aus dem Ursprung denkenderMetaphysiker«.
      Die Atombombe und die Zukunft des Menschen, 1958 Die philosophische Analyse der Weltpolitik angesichts der Gefährdungen durch die Atombombe und den Totalitarismus wurde in der Hoffnung auf eine freiheitliche Weltordnung verfasst.
      Wohin treibt die Bundesrepublik? 1966 Der umstrittene politische Bestseller der 1960er Jahre attackiert den Wandel der Bundesrepublik Deutschland von einer parlamentarischen Demokratie zu einer Parteienherrschaft.
     


Kraus, karl

Geb. 28.4. 1874 in Jicin/Böhmen; gest. 12.6.1936 in Wien Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei .....
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Moritz, karl philipp

Geb. 15.9.1756 in Hameln; gest. 26.6.1793 in Berlin M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und lugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Paralle .....
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Karl wolfskehl (i869-i948)

Karl Wolfskehl wurde am 17. September 1869 in Darmstadt geboren, und bis heute verrät der Name des nahebei gelegenen Dorfes 'Wolfskehlen", dass die jüdische Familie Wolfskehl zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahrhunderten in der Maingegend ansässig war. Weltoffen, politisch liberal, hochgebildet und .....
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Karl krolow (i9i5-i999)

Karl Heinrich Gustav Krolow wurde in Hannover geboren und starb in Darmstadt. Er studierte von 1935 bis 1941 Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Göttingen und Breslau. Erste Gedichte erschienen ab 1940 in Zeitungen, Zeitschriften und dem Band Hochgelobtes, gutes Leben, der je .....
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Karl mickel (i935-2000)

Karl Mickel wurde 1935 in Dresden geboren und starb im Jahr 2000 in Berlin. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in der DDR, wo er außer als Lyriker auch als Dramatiker, Essayist, Librettist, Dramaturg am Berliner Ensemble und der Staatsoper, als Wirtschaftswissenschaftler an der Hochschule .....
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Karl marx oder theorie als praxis

Schon in seiner Schrift Zur Kritik der Hegeischen Rechtsphilosophie zeigt sich, daß der Wahrheitsgehalt der Gedanken nicht mit deren formaler Konstruktion identifiziert wird, sondern mit der praktischen Relevanz: „Es genügt nicht, daß der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muß sich .....
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Karl korsch: ideologie, wissenschaft und philosophie

Klarer als in Geschichte und Klassenbewußtsein tritt in Karl Korschs Marxismus und Philosophie das Problem der Zurechnung zutage. Denn Korschs Kontrahenten, Vertreter eines reformistischen Marxismus, werfen Fragen auf, die den ganzen Begründungszusammenhang der „proletarischen Wissenschaft" fragwür .....
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Von max weber zum kritischen rationalismus: hans albert, karl r. popper, ernst topitsch

Bei Max Weber war die Forderung nach Werturteilsfreiheit nicht der Gleichgültigkeit allen Wertsetzungen und Werturteilen gegenüber entsprungen, sondern einem Engagement für Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Dieses Engagement setzt er selbst mit der Unmöglichkeit in Beziehung, sich als Wissenscha .....
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Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Gutzkow, karl

»Sein Name wird bleiben, aber von seinen Werken nichts«, so urteilte Theodor Fontane; dagegen schrieb der im Lob sparsame Arno Schmidt: »Er saß, wie jeder gute Schriftsteller übrigens, zeitlebens zwischen sämtlichen Stühlen.« G. kommt in jeder deutschen Literaturgeschichte vor, aber selten gut weg. .....
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Berner, karl

S Papirli Baum, Hubert. In: Alemannisches Gedicht, 1969, S. 26 - 29. .....
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Bröger, karl

Bekenntnis Pongs, Hermann. In: Gedicht und Gedanke, 1942, S. 418-421. Die Maschine Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 61 - 62. Kohle, Schwarze Kohle Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 74 - 76. Lied der Arbeit Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 12 - 14. Na .....
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Elgenbrodt, karl wilhelm

Hinter der Wand Kienecker, Friedrich. In: Mensch in der modernen Lyrik, 1974, S. 74 - 78. .....
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Immermann, karl leberecht

Ich schau' in unsre Nacht Gadamer, Hans-Georg. In: Kleine Schriften, 1967, S. 136 - 147. .....
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Kraus, karl

An eine Falte Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 34 - 37. Bange Stunde Kraft, Werner. In: Philolog. Pragensia 11, 1968, S. 165- 170. Das arme Leben Kraft, Werner. In: Zeit und Stunde, 1955, S. 168 - 172. Landschaft Kraft, Werner. In: Zeit und Stunde, 1955, S. 165 - .....
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Krolow, karl

Altertum Weissenberger, Klaus. In: Formen der Elegie, 1969, S. 130- 132. An den Frieden Paulus, Rolf. In: Lyrik und Poetik, 1980, S. 208 -211. Ariel Härtung, Peter. In: Frankfurter Anthologie 14, 1991, S. 213-216. Besuch kommt Rautenberg, Peter. In: Der junge Beamte 15, 1971, H. 4, S .....
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Leppa, franz karl

Die Heimkehr des Paracelsus Sedlmeyer, Margarete. In: Nova Acta Paracelsia 18, 1992. S. 111 - 117. .....
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Barth, karl

Es war nicht vorauszusehen, daß der unruhige aargauische Ptarrer. der gelegentlich seutzen konnte: »Könnte man doch etwas anderes sein als Ptarrer!«. einer der großen Lehrer der Kirche in diesem Jahrhundert werden sollte. Nicht weniger überraschend ist. daß aus dem. was B. Anfang der 20er jähre als .....
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May, karl

Das Volkslied Winter, Ingmar. In: Rigi, 1990, S. 24 - 30. Geh hin Guntermann, Karl. In: May-Jb, 1970, S. 177 - 180. Meine Legitimation Winter, Ingmar. In: Mitt. Karl-May-Gesellschaft 19. 1987, S. 17-24. Rigi Winter, Ingmar. In: Rigi, 1990, S. 4 - 23. .....
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Bultmann, rudolf karl

Wenige Denker haben wie B. die abendländische Theologie dieses Jahrhunderts bewegt. Seine Wirkung nicht nur aut die Theologie selbst, sondern darüber hinaus aut die hermeneuti-sche Diskussion 111 den Geisteswissenschaften ist schwer eingrenzbar. Er ist eine jener markanten Persönlichkeiten der Wiss .....
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Mickel, karl

Die Elbe Berbig, Roland-Günther. In: Formen des Erbens, 1981, S. 45-59. Engler, Jürgen. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 253 und 259 - 262. Lethen, Helmut und Berendse, Gerrit-Jan. In: Die Schuld der Worte, 1987, S. 119 - 142. Dresdner Häuser Trommler, Frank. In: Gedichte und Interpreta .....
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Reinhard, karl friedrich

Am Tage meiner Trauung den 20. Oktober 1796 Wackwitz, Stephan. In: Trauer und Utopie, 1982, S. 114- 134. .....
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Feyerabend, paul karl

»Anvthing goes«. so lautet das Leitmotiv der Wissenschatts-theone F.s. die er als Kritik an den primär methodologisch orientierten Wissenschaftsphilosophien im Umfeld des Logischen Empirismus und Kritischen Rationalismus entfaltete. Neben Th.S. Kuhn. I. Lakatos. St. Toulmin und N. R. Hanson gilt F .....
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Schwedhelm, karl

Kranich der Freiheit Graefe, Heinz. In: Das deutsche Erzählgedicht, 1972, S. 30 - 38. .....
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Wolfskehl, karl

Ich Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 274 - 276. .....
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Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
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Jaspers, karl

In einem seiner Hauptwerke, der dreibändigen Philosophie von 1932. hatte er angekündigt: »Ein Philosophieren aus möglicher Existenz, welche sich durch philosophisches Leben zur Wirklichkeit bringen will, bleibt Suchen. Das Ursprungsbewußtsein drängt zu diesem Ursprung als selbstbewußtes Suchen, das .....
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Kautsky, karl

Zu seinen Lebzeiten galt er den einen als »Lehrmeister der Klasse« des Proletariats , den anderen als bläßlicher »Stubengelehrter« , als Revisionist, gar Renegat des Marxismus. Das Bild K.s als maßgeblicher Ideologe und Propagandist des parteioffiziellen Marxismus der Zweiten Internationale unterheg .....
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Korsch, karl

»Mein Lehrer ist ein enttäuschter Mann. Die Dinge, an denen er Anteil nahm, sind nicht so gegangen, wie er es sich vorgestellt hatte. letzt beschuldigt er nicht seine Vorstellungen, sondern die Dinge, die anders gegangen sind. Allerdings ist er sehr mißtrauisch geworden. Mit scharfem Auge sieht er ü .....
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Löwith, karl

Die Auslieferung an das geschichtliche Den- ken ist nicht nur dem historischen Materialismus und in anderer Weise dem metaphysischen Historismus von Hegel eigentümlich, sie kennzeichnet auch alles nachhegelsche und nachmarxistische Denken. Man glaubt auch im bürgerlich-kapitalistischen Westen, des .....
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Mannheim, karl

Als ein »nach Deutschland verschlagener Scherben« fühlte sich M. in Heidelberg noch 1921. obwohl Deutschland und die deutsche Kultur ihm nicht fremd waren - seine Mutter war Deutsche, und von 1912 bis 1913 hatte M. bei Georg Simmel in Berlin Philosophie studiert. Doch seine Identität war stark vom i .....
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Popper, karl raimund

P.s Autobiographie beginnt mit den Worten: »Es war einmal ein Tischlermeister, der hieß Adalbert Posch.« Dieser Meister des Handwerks hatte die Angewohnheit, durch seinen eigenen Wissensschatz die Bildungslücken seines studierten Lehrlings aufzudecken. Der Lehrling war P., der hier lernte, was es he .....
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Rahner, karl

Es ist nicht selbstverständlich, daß ein Autor, dessen philosophische Dissertation vom Doktorvater abgelehnt wurde und der selbst als Theologe gearbeitet hat. schon zu Lebzeiten in maßgeblichen Philosophie-Lexika verzeichnet wird. Bei R. war dies der Fall. Erklären läßt es sich durch das ihm eigentü .....
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Rosenkranz, karl

David Friedrich Strauß hat seinerzeit R. - wohl aus Mangel an eindeutigen politischen Zuordnungskriterien - in die Mitte und ins Zentrum der Hegeischen Schule gesteht, eine Charakterisierung, die übrigens R. selbst für durchaus zutreffend gehalten hat. In einem Brief an den Freund und Vertrauten Var .....
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Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Karl krolow (geb. i9i5)

erinnert in manchem an Georg Trakl, vor allem in der Symbolhaftigkeit seiner Bilder, aber auch dort, wo seine Gedanken schwermütig um Tod und Verwesung kreisen: Ein Spiel Karten die lyrische Landschaft -sehr leicht zu mischen Tod, ungemischt, gezinkt von Angstschweiß Und altem Gelächter, Tod mit .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Karl mays verwechslung von ich und »ich«

Obwohl er sich seiner Ersatzfigur sehr nah fühlte, trat Goethe nie ernsthaft als Werther auf und spielte nur dann und wann mit der Rolle. Ein anderer ging da einige Schritte weiter. Es war der Abenteuerschriftsteller Karl May , der ganz besonders unter der Verwechslung seiner selbst mit seinen Helde .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Ich ist ein anderer

Bertolt brecht (i898-i956): die pappel vom karlsplatz - das freundliche grün

Die Pappel vom Karlsplatz Eine Pappel steht am Karlsplatz Mitten in der Trümmerstadt Berlin Und wenn Leute gehn übern Karlsplatz Sehen sie ihr freundlich Grün. In dem Winter sechsundvierzig Fror'n die Menschen, und das Holz war rar Und es fielen da viele Bäume Und es wurd ihr letztes Jahr. Doc .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Erneuerungs- und Warngedicht

Karl krolow (i9i5-i999): was blieb zurück? - ein lachen, eine spur

Was blieb zurück? Ein Band von Vögeln war der Herbst, das weiter nach Ägypten zog. Die Dunkelheit wächst wie die Wand durchs Zimmer. Sie nimmt überhand. Man raucht. Man schweigt. Und läßt den Rauch vorüberziehn. Das Jahr verschwindet, Bild um Bild. Das Jahr verbrennt. Aus dem Kamin steigt es noch .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Liebesgedicht kommt in Fahrt

Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
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Index » Friedrich Schiller: Der Geisterseher » Despotismus der Aufklärung: Marquis von Posa, Illuminaten und Jesuiten

Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » KARIN RICHTER

Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

Eine Geschichte vom Fremdsein: Karlinchen hat durch den Krieg alles verloren und sucht in der Welt der Menschen, der Tiere und phantastischer Wesen nach einem neuen Zuhause. Ãœberall wird das Mädchen abgewiesen, weil es fremd und anders ist, weil man selbst - angeblich oder wirklich - nichts hat, bi .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » MONIKA BORN

Berger, karl-heinz

auch unter den Pseud.: K. Heinz, Charles P. Henry Biografie: *28.7.1 in Köln, +25.11.1 Berlin. K.-H. Berger studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin, 1957/58 folgte ein Studium am Literaturin .....
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Stöppler, karl-michael

Biograhe: *14.11.1 in Alsfeld . K.-M. Stöppler arbeitete nach einem Volontariat mehrere Jahre als Redakteur bei Tages- und Wochenzeitungen. Er studierte Jura und war als Assessor in einer Anwaltskanzlei und beim Bundesvorstand einer Gewerkschaft tätig. Seit 1993 ist er Pressesprecher der Kreisverwal .....
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Tschon, karl-richard

Biografie: *1 in Teplitz-Schönau. K.-R. Tschon war kaufmännischer Angestellter, später Pianist, seit 1945 freier Schriftsteller in München. Er schrieb seit 1951 mehr als 30 Hörspiele, hauptsächlich Krimis. Besonders in seinen mehrteiligen Kriminalstücken stellte er sich in die Tradition der seinerze .....
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Willschrei, karl-heinz

Biografie: *18.3.1 in Homberg. K.-H. Willschrei studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Zeitungswissenschaft. Nach Studium und Promotion arbeitete er als Drehbuchautor und Produzent bei der Münchener Bavaria, wo er von 1970 bis 1973 als Abteilungsleiter für internationale Co-Prod .....
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Karl marx - aus: einleitung zur kritik der politischen Ökonomie

Bei der Kunst bekannt, daß bestimmte Blütezeiten derselben keineswegs im Verhältnis zur allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft, also auch der materiellen Grundlage, gleichsam des Knochenbaus ihrer Organisation, stehn. Z. B. die Griechen verglichen mit den modernen oder auch Shakespeare. Von gewiss .....
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Karl marx - zur kritik der hegeischen rechtsphilosophie. einleitung

Der Kampf gegen die deutsche politische Gegenwart ist der Kampf gegen die Vergangenheit der modernen Völker, und von den Reminiszenzen dieser Vergangenheit werden sie noch immer belästigt. Es ist lehrreich für sie, das ancien regime, das bei ihnen seine Tragödie erlebte, als deutschen Revenant seine .....
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Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
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Immermann, karl leberecht

Es gibt kaum einen Antiquariatskatalog, in dem nicht der heute so gut wie vergessene I. mit einem Werk verzeichnet ist, das bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts mit über 80 Auflagen sehr erfolgreich gewesen war: Der Oberhof. Die Popularität dieser Erzählung, die eine abgeschlossene, heile .....
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Kraus, karl

Als ihm 1933 »zu Hitler nichts einfiel«, hörten die zahlreichen Kritiker in diesem Wort nicht die bittere satirische Abfertigung, erkannten nicht den Sinn dieses Verdikts vor seinem ganzen Werk: daß nämlich die Sprache nicht mehr imstande sei, den nationalsozialistischen Ungeist und seine Folgen für .....
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Krolow, karl

1944 wollte K. den kurz zuvor erschienenen Gedichtband Der grüne Gott von Wilhelm Lehmann rezensieren. Es wäre eine der wenigen öffentlichen Reaktionen auf diese bald richtungsweisenden Verse gewesen, die nicht ins Konzept einer Blut-und-Boden-Literatur paßten. Die Zeitschrift Das Innere Reich konnt .....
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May, karl

Seine Bücher haben einer groben Schätzung von 1975 nach eine deutschsprachige Gesamtauflage von über 50 Millionen Exemplaren erreicht und sind in mehr als 25 Sprachen übersetzt worden. M. ist damit der auflagenstärkste und zugleich populärste Autor der deutschen Literaturgeschichte. Sämtliche Medien .....
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Moritz, karl philipp

M., der erste psychologische Schriftsteller der deutschen Literatur und Mitbegründer der idealistischen Kunsttheorie, hat in seinem Anton Reiser eine Kindheit und Jugend geschildert, für deren Scheußlichkeit es in der Weltliteratur wenige Parallelen gibt; der Roman beruht auf nichts anderem als der .....
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Sealsfield, charles (d. i. karl anton postl)

Der Fremde war einsam gestorben, als alter Mann war er vor wenigen Jahren in den kleinen schweizer Ort Unter den Tannen gezogen, und niemand wußte etwas über ihn zu sagen. Doch als die Eidgenossen sein Testament fanden, war der Name plötzlich in aller Munde: Mr. S. hatte ein wirres Leben geführt. Je .....
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Valentin, karl (d. i. valentin ludwig fey)

Bertolt Brecht: »Dieser Mensch ist ein durchaus komplizierter, blutiger Witz.« Alfred Kerr: »Woraus besteht er? Aus drei Dingen. Aus Körperspaß. Aus geistigem Spaß. Und aus gewollter Geistlosigkeit.« Kurt Tucholsky: »ein selten trauriger, unirdischer, maßlos lustiger Komiker, der links denkt.« Alfre .....
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Wolfskehl, karl

»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat. .....
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