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Hugo, Victor - Leben und Biographie



Victor Hugo gilt als Nationaldichter der Franzosen und war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Sein Begräbnis im Pantheon geriet zum nationalen Ereignis. Hugo gilt als Kopf der französischen Hochromantik und wirkte als wichtiger AnregeT für fast alle literarischen Strömungen des 19. Jahrhunderts.
      Hugo, Sohn eines Generals, verfasste bereits während seiner Schulzeit erste Gedichte. Mit 17 Jahren gründete er die Zeitschrift Conservateur litteraire, 1819 wurde er in Toulouse erstmals für seine Lyrik ausgezeichnet. Seine frühen Werke lassen bereits aufklärerisch-revolutionäre Tendenzen erkennen. In seinem Vorwort zu seinem Drama Cromwell brach Hugo mit den klassizistischen Formen der Literatur und definierte das romantische Drama. In dieser Gattung sah Hugo das Genre des modernen Zeitalters. Die von ihm gegründete Zeitschrift La Muse frangaise wurde zum Organ der französischen Romantiker.
      Die von der Julirevolution 1830 ausgehenden politischen Veränderungen ließen Hugo die historische Bedeutung der Volksmassen erkennen, die von da an sein Werk bestimmte, soz.B. erstmalig in Der Glöckner von Notre-Dame . 1851 rief Hugo zum Widerstand gegen den Staatsstreich Napoleons 111. auf. Daraufhin musste er ins Exil nach Belgien, anschließend auf die Kanalinseln Jersey und Guernsey. In dieser Zeit entwickelte und formulierte Hugo erstmalig in dem Essay William Shakespeare seine Konzeption einer dem demokratischen Zeitalter angemessenen Literatur und nannte sie »Volksliteratur«. 1870, im Jahr der Proklamation der Republik, kehrte Hugo nach Paris zurück und wurde sechs Jahre später zum Senator gewählt. Seine schriftstellerische Tätigkeit stellte er 1878 endgültig ein, auf öffentlichkeitswirksame Aktionen und Auftritte verzichtete er jedoch nicht.
      Die wichtigsten Bücher von Victor Hugo
Oden und Balladen 1826/28 Die Gedicht-Sammlung enthält 72 Oden und 15 Balladen von teils politischem, teils persönlichem Charakter mit einer zwischen Pathos und Melancholie schwankenden Sprache.
      Orientala 1829 Angeregt durch verschiedene Orient-Dichtungen schreibt Hugo einen Gedichtzyklus, der u.a. wegen zahlreicher formaler Neuerungen wegweisend für die Romantik wurde.
      Der Glöckner von Notre-Dame 1831 Der Krüppel Quasimodo bietet der des Mordes angeklagten Zigeunerin Esmeralda in der Kirche von Notre-Dame Unterschlupf. Dennoch wird sie gehängt, erstirbt an ihrem Grab.
      Herbstblätter 1831 Der Zyklus von 40 Gedichten zeichnet sich durch einen äußerst persönlichen Ton aus. Die Texte handeln von Traurigkeit, vom Blick auf das Vergangene und von Naturbetrachtungen.
      Strahlen undSchatten 1840 Hugo stellt in diesem Gedicht-Zyklus die Frage nach der Funktion des Dichters und setzt sich darin für ein geschärftes Geschichtsund Politikbewusstsein ein.
      Die Betrachtungen 1856 Diese Lyrik-Sammlung zeichnet Stationen einer seelischen Entdeckungsreise nach. Sie zeigt Hugo auch als Revolutionär.
      Die Elenden 1862 Jean Valjean ist ein ehemaliger Krimineller, der mit neuer Identität in Paris sein Glück sucht und sich hingebungsvoll um seine ZiehtoehterCosette kümmert.
      Der Lachende 1869 Der Gaukler Ursus zieht durch England und nimmt zwei Kinder auf; eines ist adeliger Herkunft und begeht am Ende Selbstmord.
      Dreiundneunzig 1874 Hugos Roman stellt die historische Situation und die politischen Verwicklungen von 1793 dar, verkörpert durch den Marquis de Lantenac, den Vicomte Gauvain und den Pfarrer Cimourdain.

      Der Glöckner von Notre-Dame
Der Roman Der Glöckner von Notre-Dame von Victor Hugo ist einer der letzten großen historischen Romane der Romantik in Frankreich. Entstehung: Das Mittelalter weckte bei Hugo wie auch bei anderen Romantikern eine Sehnsucht nach dem Unbekannten. Außerdem verstand der Autor das Spätmittelalter als Epoche des Ãobergangs sowie kulturell-gesellschaftlicher Veränderungen. Darin sah er einen Bezug zu den historischen Ereignissen der Julirevolution 1830. Hugo gestaltete etliche Passagen seines Manuskripts neu, indem er die Volksmassen ins Zentrum des Geschehens rückte. Inhalt: Im Mittelpunkt der Handlung stehen die junge Zigeunerin Esmeralda, eine Bettlerin und Tänzerin, sowie der verwachsene und taube Quasimodo, ein Findling, der - aufgrund der Initiative des Archidiakons von Notre-Dame, Claude Frollo - das Amt des Glöckners ausübt. Einst bekundete Esmeralda ihr Mitleid für Qua-simodos Missbildung, Quasimodo ist ihr in Treue und versteckter Liebe zugetan.
      Am Tag des Narrenfestes wird Quasimodo zum Narrenpapst gewählt, nachdem das Publikum dem Dichter Pierre Gringoire und seinem Mysterienspiel die Anerkennung verweigert hat. Dieser wird in der Nacht Zeuge, als Quasimodo versucht, Esmeralda im Auftrag Frollos zu entführen. Das Unternehmen wird von einer Streife königlicher Bogenschützen unter ihrem Anführer Phoebus de Chäteaupers entdeckt. Claude Frollo gelingt es nicht, Esmeralda für sich zu gewinnen, da diese sich in Chäteaupers verliebt. Deshalb bringt Frollo seinen Widersacher um, bezichtigt Esmeralda der Hexerei und des Mordes, worauf sie in die Hände der Inquisitiongerät. Als Erollo ihr die Elucht anbietet, lehnt sie ab. Esmeralda soll hingerichtet werden. Quasi-modo rettet sie vor dem sicheren Tod und flüchtet mit ihr in die Kathedrale, wo sie sicher ist. Unter dem Vorwand, Esmeralda retten zu wollen, bringt Erollo sie aus der Kathedrale und liefert sie der Justiz aus. Esmeralda wird als Hexe gehängt. Den wahren Drahtzieher kennt niemand, bis sich Frollo, der den Vorgang vom Kirchturm aus verfolgt und dabei von Quasimo-do beobachtet wird, durch seine Freude verrät. Quasimodo stürzt ihn von einer der Turmgaleri-en in die Tiefe. Sein Leid überwindet Quasimodo jedoch erst, als er am Grab Esmeraldas stirbt. Aufbau: Gemäß der eigenen ZielsetzungHugos, Episches mit Dramatischem zu verbinden, weist der Roman Züge eines Dramas auf. In den zahlreichen episodenreichen Handlungssträngen deckt der Erzähler Zusammenhänge erst rückblickend auf, um, davon ausgehend, die Handlung weiterzuentwickeln. In epischen Ausschweifungen präsentiert der Erzähler Bilder mit teilweise visionärem Charakter. Die Verbindung von historischem, romantischem und realistischem Kolorit gelingt Hugo auf beeindruckende Weise, obwohl man ihm gerade dies oft zum Vorwurf gemacht hat. Wirkung: Der Glöckner von Notre-Dame wurde zum Inbegriff der Romantik, mit dem sich die Ideale einer neuen Epoche durchsetzten. Hugo paart in seinem Roman Figuren von hoher Durchschnittlichkeit mit auffallend bizarren Charakteren. Diese feine psychologische Darstellung bewegte Alphonse de Lamartine von Franz Schmidt am bekanntesten. Zuvor hatten mehrere Komponisten, darunter Ambroise Thomas , Bearbeitungen für das Mu-siktheater erstellt. Die Reihe von Verfilmungen des Buchs setzte bereits 1905 ein und reicht über die Quasimodo-Darstellung Anthony Quinns in den 1950er Jahren bis hin zu einer Disney-Zeichentrickversion .
      Die Elenden
In dem Roman Die Elenden gelingt Victor Hugo eine Verknüpfung verschiedenster literarischer, politisch-ideologischer und philosophischer Tendenzen seiner Zeit. Wegen seines Eintretens für die Menschlichkeit ist der Roman der bedeutendste des Schriftstellers und der meistgelesene der französischen Literatur. Entstehung: Hugo arbeitete insgesamt 17 Jahre an dem Roman. Er entstand vor dem his-torischen Hintergrund der Restauration, der Julirevolution sowie der Pariser Arbeiteraufstände von 1832-34. Inhalt: Jean Valjean, der wegen einer Bagatelle 20 Jahre im Gefängnis gesessen hat, wird nach seiner Freilassung von Bischof Myriel aufgenommen und sucht einen Weg zurück in die Gesellschaft. Allmählich findet er zu Wohlstand und Anerkennung in der Bevölkerung und wird sogar Bürgermeister von Montreuil-sur-Mer.
      Eine besondere Beziehung verbindet Valjean mit Cosette, der Tochter der verstorbenen Prostituierten Fantine, für die er wie ein Vater sorgt. Doch Valjean muss ins Gefängnis zurück, als seine wahre Identität aufgedeckt wird. Er kann fliehen und baut sich wiederum unter falschem Namen in Paris eine neue Existenz auf. Einzig der Polizist Javert ist argwöhnisch und lässt Valjean heimlich beobachten. Cosette, die bei
Valjean ist, verliebt sich einige Zeit später in den jungen Advokaten Marius Pontmercy. Valjean versucht die Beziehung zu unterbinden, um sich nicht von seiner Ziehtochter trennen zu müssen. Als die Aufstände Paris heimsuchen, rettet er Marius und Javert aus den umkämpften Barrikaden. Valjean berichtet Marius von seiner Vergangenheit, worauf dieser seine Geliebte aus den Händen Valjeans befreien möchte. Nach langen Gewissensbissen verzichtet Valjean auf Cosette und gestattet beiden die Hochzeit. Auf dem Sterbebett gibt er bekannt, nur eines in der Welt zähle: »einander zu lieben«.
      Aufbau: Im Mittelpunkt stehen vier Menschen, deren aufrichtiger Charakter nie gefährdet wird: Bischof Myriel, Fantine, Cosette und Valjean. Um sie herum platziert Hugo die Welt der »Elenden«, eine Welt der Armut, des Verbrechens, der Aufstände und Bedrohungen. Die Menschen der Pariser Gesellschaft werden zum konstituierenden Merkmal des Romans. Sie können ihr Glück nur von einer tiefgreifenden, progressiven Ã"nderung der Gesellschaftsstruktur erwarten. Daneben hat Hugo verschieden lange Beschreibungen eingefügt, in denen u.a. die Schlacht von Waterloo oder das Kanalsystem von Paris erklärt wird. Wirkung: Aufgrund der Vielfalt an Motiven, die an Abenteuer- oder Schauergeschichten erinnern, des Reichtums an Figuren und des Plädoyers für Menschlichkeit avancierte das Buch beim Publikum schnell zu einem der meistgelesenen Werke französischer Literatur.
      Hugo selbst hat an einer Dramatisierung des Stoffs gearbeitet, die jedoch erst 1899 zur Uraufführung kam.
     


Der ästhetische maßstab - eopold andrians garten der erkenntnis und hugo von hofmannsthals ein brief

I. Die Priorität der Kunst vor dem Leben führt in der Prosa des Asthetizismus zu einer Gestaltung von Personen, an denen ästhetisches Verhalten als reales inszeniert wird. Die handelnden Personen verhalten sich in der Fiktion gegenüber ihrer Umwelt ästhetisch, sie tun dies jedenfalls entschiedener .....
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Hugo von hofmannsthal et les "gentillesses de la langue francaise (französische redensarten, i897)

Les bases de l'enseignement secondaire autrichien contemporain ont ete je-tees en 1849, au moment de la grande reforme du Systeme educatif et universitäre qui a suivi le mouvement revolutionnaire de 1848 et la reprise en main neo-absolutiste de la monarchie habsbourgeoise.' Avec sept lustres de reta .....
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Hofmannsthal, hugo von

Geb. 1.2.1874 in Wien; gest. 15.7.1929 in Rodaun bei Wien »Allzugenau war es ihm sichtbar, daß er allüberall auf verlorenem Posten stand: aussichtslos war der Weiterbestand der österreichischen Monarchie, die er geliebt hatte und nie zu lieben aufhörte; aussichtslos war die Hinneigung zu einem Ade .....
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Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

Ich habe nie so viel Lyrik gefühlt wie jetzt. Ich kann mir nicht denken, daß das alles so bald ein Ende haben soll; und doch werde ich den Ãobergang ganz leicht ertragen. Teile est la vie de fin de siecle. Der sechzehnjährige Hugo von Hofmannsthal schreibt diese Sätze - einen Monat nachdem er sein .....
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Gestatten: hugo von hofmannsthal

Hofmannsthals Leben und Schreiben steht im Zeichen der Vollendung am Anfang, der Fragmentarität am Ende. Aus jüdischer Glaubens- und Bildungstradition stammend - obgleich sein Vater zum Katholizismus konvertierte -, verfügt schon der Schüler über eine stupende Belesenheit, die jedoch kein bloß äußer .....
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Hugo von hof mannsthal

Literarhistorisch ordnet man das Schaffen des Dichters häufig in der Weise ein, daß man ihn mit der Romantik in Verbindung bringt. Vor allem von den frühen Dichtungen Hofmannsthals sprach man als von beispielhaften Schöpfungen der Neuromantik. Wenn man den Dichter so verstehen will, ist es allerding .....
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Hofmannsthal, hugo von

»Allzugenau war es ihm sichtbar, daß er allüberall auf verlorenem Posten stand: aussichtslos war der Weiterbestand der österreichischen Monarchie, die er geliebt hatte und nie zu heben aufhörte; aussichtslos war die Hinneigung zu einem Adel, der nur noch ein karikaturhaftes Scheindasein führte; auss .....
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Ball, hugo

Cimio Backa, Susanne. In: Ball-Almanach 13, 1989, S. 43 - 49. Das Insekt Backa, Susanne. In: Ball-Almanach 13, 1989, S. 14-21. Der grüne König Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 335 - 337. Der Verzückte Backa, Susanne. In: Ball-Almanach 13, 1989, S. 6- 14. Die Kat .....
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Dittberner, hugo

Abendstille überall Kammermeier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 148- 151. Das Zittern im Alltag Kammermeier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 204 - 206. Liebesgedicht aus einem Wolkenkratzer Kammermeier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 198- 199. Ode an den L .....
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Hofmannsthal, hugo von

Auch hier beweget sich Pereis, Christoph. In: Hofmannsthal-Jb 1, 1993, S. 8- 18. Ballade des äußeren Lebens Weissenberger, Klaus. In: Formen der Elegie, 1969, S. 80 - 82. Schier, Rudolf Dirk. In: Ã-sterreich 17, 1973, S. 218 - 226. Mennemeier, Franz Norbert. In: Die deutsche Lyrik 2, 19 .....
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Scheffel, joseph victor von

Wanderlied Bollenbeck, Georg. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 300-310. .....
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Grotius, hugo

Die Bedeutung von G. für die Geschichte des Natur- und Völkerrechts gründet sich vor allem auf seine allgemein als Hauptwerk bezeichneten, 1625 in Paris erschienenen drei Bücher über das Kriegs- und Friedensrecht . Das Werk konnte im 17. Jahrhundert nach Reformation und Gegenreformation, den Religio .....
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Vorfrühling - hugo von hofmannsthal

Es läuft der Frühlingswind Durch kahle Alleen, Seltsame Dinge sind In seinem Wehn. 5 Er hat sich gewiegt, Wo Weinen war, Und hat sich geschmiegt In zerrüttetes Haar. Er schüttelte nieder 10 Akazienblüten Und kühlte die Glieder, Die atmend glühten. Lippen im Lachen Hat er berührt, 15 Die weichen .....
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Was ist die welt? - hugo von hofmannsthal

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht 5 Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre .....
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Hugo von hofmannsthal (i874-i929)

verbindet in bewundernswerter Weise die Kultur des alten Ã-sterreich mit weltmännisch-abendländischer Bildung. Achtzehnjährig schrieb er den 'Tod des Tizian" und ein Jahr darauf das dichterische Kleinod 'Der Tor und der Tod". Die Stoffe der späteren Werke entlehnte Hofmannsthal vielfach älteren Di .....
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Hugo von hofmannsthal (i774-i929): was ist die welt? - schönheit als droge

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht, Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre f .....
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Hugo von hofmannsthal - ballade des Ã"ußeren lebens

Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen, Die von nichts wissen, wachsen auf und sterben, Und alle Menschen gehen ihre Wege. Und süße Früchte werden aus den herben Und fallen nachts wie tote Vögel nieder Und liegen wenig Tage und verderben. Und immer weht der Wind, und immer wieder Vernehmen wir un .....
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Hugo ball: »karawane«

Es gehört zur Paradoxie des Dadaismus, dass er - erklärtermaßen eine Antikunstbewegung, die dem künstlerischen Pathos des Expressionismus einst den Kampf angesagt hatte - inzwischen längst kanonisierte Kunstwerke hervorgebracht hat. Das Historischwerden der Avantgarde äußert sich, wie Bürger plausib .....
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Index » Lyrik des 20. Jahrhunderts (1900-1945) » Dada-Avantgarde zwischen Weltkrieg und Revolution. 1916-1920

Hugo von trimberg

Dieser Autor mittelhochdeutscher und lateinischer didaktischer Werke war in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts am St. Gangolf-Stift in der Tcuerstädter Vorstadt Bambergs als weltlicher Vertreter des geistlichen Domscholasters tätig - Jahre lang, wie er am Schluß seines mittelhochdeutschen Haupt .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Scheffel, joseph victor von

»Neben seiner Bibel« brauchte jeder echte Deutsche »nur noch ein Buch Scheffels« im Hause, urteilte ein Biograph im Todesjahr des Autors. Diese Begeisterung und der für die Maßstäbe des iy. Jahrhunderts unglaubliche Markterfolg seiner Werke sind es, die das Interesse noch auf die Person S.s lenken, .....
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