Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Autoren

Index
» Autoren
» Hemingway, Ernest

Hemingway, Ernest - Leben und Biographie



Ernest Hemingway erneuerte die Gattung der Kurzgeschichte durch einen lakonischen Stil, präzise Wortwahl und knappe Sätze. Ein männlich geprägtes Tapferkeitsideal bestimmt sein Werk - damit setzte der Literaturnobelpreisträger von 1954- einerseits Leitbilder, andererseits provozierte er Widersprüche.
      Der Sohn eines Landarztes wurde von seinem Vater früh zu Jagd und Fischfang animiert. Seine Mutter förderte sein Interesse an Musik und Kunst. Ab 1917 arbeitete Hemingway als Zei-tungsvolontär beim Kansas City Star, 1918 ging er als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg an die Front in Oberitalien und wurde am 8. Juli 1918 bei Fossalta di Piave verwundet. Die Erfahrung von Krieg, Verletzbarkeit und Tod kennzeichnet u.a. seinen Roman In einem andern Land.
      Nach Nordamerika zurückgekehrt, war Hemingway Journalist in Toronto und Chicago, ab 1921 Korrespondent in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Den Spanischen Bürgerkrieg erlebte er als Reporter hautnah und verarbeitete ihn 1940 in dem Roman Wem die Stunde schlägt. 1939-59 lebteer in Kuba.
      Vitalität, Männlichkeitskult und Abenteuerlust prägten Hemingways Leben. Er war viermal verheiratet und hatte zahlreiche Liebesaffären. Die Helden seiner Werke sind oft Kämpfernaturen wie Jäger, Matadoren und Kriegsteilnehmer. Hemingway, der selbst Jäger, Fischer, Boxer sowie ein standhafter Trinker war, trug dazu bei, dass er mit seinen Romanfiguren identifiziert wurde. Seine letzten Lebensjahre waren von Depressionen und Vereinsamung geprägt. Mit 61 Jahren erschoss er sich in seinem Haus in Idaho.
      In einem andern Land
In dem Roman, einem Schlüsselwerk der Lost Generation, verarbeitet Ernest Hemingway eigene Kriegserfahrungen in Italien und entlarvt das falsche Pathos nationaler Begeisterung.
      Inhalt: Der junge amerikanische Sanitätsleutnant Frederic Henry erlebt an der Front in Oberitalien die Schrecken des Ersten Weltkriegs. Als Verwundeter im Lazarett verliebt er sich in die englische Krankenschwester Catherine Barkley. Zur Truppe zurückgekehrt, wird er im Herbst 1917 Zeuge des Durchbruchs der feindlichen Truppen bei Caporetto. Nur knapp entkommt er durch Flucht der Erschießung als angeblicher Deserteur. Mit der Geliebten, die ein Kind von ihm erwartet, schlägt er sich bis in die Schweiz durch. Doch auch dort findet er keinen Frieden. Catherine bringt einen toten Jungen zur Welt und stirbt bei der Geburt. Aufbau: Hemingways Stil ist kurz und bündig, er verknüpft klare Sätze ohne schmückende Kommentare. Die Dialoge sind geschliffen, Sprechenund Handeln wechseln in rhythmischer Folge. Symbolisch überhöht ist die Landschaft; in den Tälern herrschen Krieg, Verwüstung und Tod, im Gebirge Klarheit und Harmonie. Der permanente Regen ist Zeichen der Hoffnungslosigkeit aller Beteiligten.
      Mit der Abkehr vom Krieg verabschiedet sich Frederic von einer Gesellschaft, die Waffengänge erst ermöglicht. Das Entfremdungsgefühl, die Besinnung auf den eigenen Weg ohne Rücksicht auf kollektive Normen, ist Charakterzug vieler Hemingway-Helden. Mit dem tragischen Ende seiner Liebe zu Catherine scheitert auch Frederics privater Seelenfrieden. Er ist persönlich besiegt - Teil einer verlorenen Generation, die auf den Schlachtfeldern ihre Ideale zurückgelassen hat. In der Lesart des Romans schlagen die Fährnisse des Lebens mit zufälliger Brutalität zu. Ein »echter« Mann im Sinne Hemingways hat sie klaglos zu akzeptieren. Wirkung: Der Roman wurde ein internationaler Erfolg und etablierte Hemingway endgültig als Autor von Weltrang. Zwar bemängelten einige Kritiker, die Liebesgeschichte sei konstruiert und zu idealistisch, doch wurde vor allem die Verbindung von literarischer Technik und poetischer Kraft gewürdigt.
      Literarische Werke über den Spanischen Bürgerkrieg
George Orwell Großbritannien, 1938 Me/n Kbta/om'en;Bericht über die Erfahrungen des Autors als Mitglied der internationalen Brigaden 1937.
      Ernest Hemingway USA, 1940 Wem die Stunde schlägtEn idealistischer Amerikaner opfert sich im Kampf auf Seiten der Republikaner.
      MaxAub Spanien, 1943-68 Das magische Labyrinth: Zyklus von fünf »Feld-Romanen« u.a. über die Rolle der Intellektuellen in dem Konflikt.touis Aragon Frankreich, 1949-51 D/eKommun/sfen.'Randthema im fünfbändigen Romanzyklus über die kommunistische Weltbewegung.
      Ana Maria Matute Spanien, 1960-69 Die Krämer[ Bde.): Erste Erinnerung , Nachts weinen die Soldaten , Die Zeit verlieren .
      HansM.Enzensberger Deutschland, 1972 Der kurze Sommer der /Wrcn/e.Dokumentarischer Roman über den spanischen Anarchisten Buenaventura Ourruti.
      Jorge de Sena Portugal, postum 1979 Feuerze/cnen.'Ein siebenjähriger Junge trifft 1936 in Portugal Bürgerkriegsflüchtlinge aus Spanien.
      Theodor Balk Jugoslawien, 1996 Wen die Kugel vor Madrid nicht traft'Tagebuch-Roman über den Bürgerkrieg und das Los der internationalen Brigaden.
      Wem die Stunde schlägt
Das Buch ist das literarische Zeugnis aus den USA über den Spanischen Bürgerkrieg , wurde einer der größten Publikums-erfolge von Ernest Hemingway und bei Erscheinen von der Kritik als sein bis dahin bester Roman gewürdigt.
      Entstehung: 1937/38 berichtete Hemingway für amerikanische Zeitungen über den Bürgerkrieg zwischen Republikanern, Sozialisten und Kommunisten gegen die rechtsgerichteten Einheiten von General Francisco Franco . Hemingway, der mit der Linken sympathisierte, machte in den USA einen schmutzigen Krieg bekannt, den Franco mit deutscher und italienischer Hilfe gegen die frei gewählte republikanische Regierung führte. Die linken Truppen erhielten militärische Hilfe von der UdSSR und von 40000 Freiwilligen der internationalen Brigaden, darunter viele Intellektuelle . Hemingway hatte bereits 1937 begonnen, seine Eindrücke literarisch zu verarbeiten. Sein Schauspiel Die fünfte Kolonne wurde jedoch von der Kritik als politische Propaganda verrissen. Auf einhellige Begeisterung stieß dagegen sein Roman Wem die Stunde schlägt. Inhalt: Robert Jordan, Spanischdozent an einem College in den USA, kämpft aus Idealismus auf Seiten der Linken. Mit einer Gruppe von Partisanen bereitet er im Gebirge die Sprengung einer Brücke vor. In einer Höhle der Guerillas lernt er eine Reihe schillernder Persönlichkeiten kennen: den zwielichtigen Gruppenführer Pablo, seine scharfzüngige, aber gütige Ehefrau Pilar. den naiven Anselmo, den harten Kämpfer El Sordo und das elternlose, von den Franquisten misshandelte Mädchen Maria, in das sich Jordan verliebt. Nach der Sprengung, die für den Krieg unwichtig, für Jordans Selbstbewusstsein aber entscheidend ist, fliehen die Partisanen vor den Franco-Truppen. Schwer verwundet, den Tod vor Augen und den Rückzug seiner Freunde deckend, wartet Jordan auf die Feinde. Aufbau: Hemingway zitiert im Titel den englischen Dichter John Donne aus dessen Devotions : »No man is an island ... and therefore never send to know for whom the bells toll; it tolls for thee« . Die Glocke, die für Robert Jordan erklingt, ist Zeichen der Gemeinsamkeit aller Menschen im Tod. Für den Literaten Jordan, das Alter Ego des Autors, sind Taten wichtiger geworden als Worte. In einer Grenzsituation wächst er über sich hinaus, selbst im Untergang bewahrt er Würde. Der Tod bringt ihn dem Land und der Wahrheit näher als die Literatur - sein geplantes Buch über Spanien.
      Doch ist der Roman keine klassische Heldensaga. Jordan erfährt, dass der Krieg schmutzig ist. Auf beiden Seiten der Front herrschen Korruption, Intoleranz und Grausamkeit. Die Sache rechtfertigt jedes noch so fragwürdige Mittel.
      Nicht minder zwiespältig ist der Stil des Romans. Der einfache Satzbau und der absichtlich dünne Wortschatz wirken monoton, das hispa-nisierte Englisch der Hauptfiguren manieris-tisch. Dem gegenüber stehen detaillierte und wortreiche Schilderungen, wie z.B. die Romanze zwischen Robert und Maria sowie die handlungsreichen Höhepunkte des Romans - die Plünderung der von den Faschisten verteidigten Sladt, der tödliche Kampf El Sordosund die Sprengung der Brücke, die zu den literarischvirtuosen Passagen im Gesamtwerk von Hemingwayzählen.
      Wirkung: Gleich nach Erscheinen, noch unter dem Eindruck der dramatischen Ereignisse, wurde der Roman als meisterhafte künstlerische Verdichtung der Zeitgeschichte gefeiert. Anfang des 21. Jahrhunderts überwiegen differenziertere Stimmen. Die eindringliche Schilderung des Krieges diente späteren Autoren als Vorbild . Wem die Stunde schlägt wurde 1943 von Sam Wood mit Gary Cooper und Ingrid Bergman erfolgreich verfilmt.
      Die wichtigsten Bücher von Ernest Hemingway
In unserer Zeit 1925 Kurzgeschichtensammlung über junge Amerikaner in Europa und dieersten Erzählungen über Nick Adams.
      Fiesta 1926 In dem Roman suchen vom Krieg traumatisierte junge teute der verlorenen Generation in Europa Zerstreuung.
      Die Killer 1927 In der Kurzgeschichte warten zwei Mörder im Speiselokal vergeblich auf ihr Opfer und verschwinden wieder.
      In einem andern Land, 1929 Ein US-Leutnant erfährt an der Front in Oberitalien die Schrecken des Krieges und seine erste Liebe.
      Tod am Nachmittag, 1932 Essay über den modernen Stierkampf, seine Geschichte sowie Rolle und Funktion im zeitgenössischen Spanien.
      Die grünen Hügel Afrikas, 1935 Autobiografische Erzählung über eine Großwildjagd in Afrika und literarische Diskussionen in der Steppe.
      Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber, 1936 In der Kurzgeschichte wird ein reicher US-Playboy auf einer Safari in Afrika aus Versehen von seiner Frau erschossen, als er seinen Mut unter Beweis stellen will.
      Schnee auf dem Kilimandscharo, 1936 Symbolreiche Kurzgeschichte über einen verwundeten, im Sterben liegenden US-Schriftsteller im Safaricamp.
      Wem die Stunde schlägt, 1940 Liebe und Heldentum eines gebrochenen idealistischen Amerikaners im Spanischen Bürgerkrieg.
      Der alte Mann und das Meer, 1952 Ein alter Fischer im Existenzkampf mit einem riesigen Schwertfisch, den er am Ende an Haie verliert.

      Der alte Mann und das Meer
Für die bewegende Geschichte vom Kampf eines alten Kubaners mit einem Riesenfisch erhielt Hemingway 1953 den Pulitzerpreis. Bei der Verleihung des Literaturnobelpreises 1954 wurde das Buch ausdrücklich hervorgehoben.
      Inhalt: Der greise Santiago fährt seit Wochen mit seinem alten Boot aufs Meer hinaus, ohne einen Fisch zu fangen. Nach 84 Tagen, weit draußen im Golfstrom, beißt ein gewaltiger Schwertfisch an. Zwei Tage und Nächte kämpft Santiago mit dem Ungetüm, das länger ist als sein Boot. Schließlich tötet er das erschöpfte Tier mit der Harpune und schleppt es hinter seinem Boot in Richtung Küste. Doch unterwegs zerreißen Haie Santiagos Beute. Aufbau: Der Roman ist eine Parabel über die menschliche Existenz, den ewigen Kampf mit den rohen Kräften der Natur, in dem sich der Mensch beweisen kann. Ãober Sieg und Niederlage entscheidet oft der Zufall, doch muss jeder -laut Hemingway - bis zuletzt widerstehen. »Man kann vernichtet werden, aber man darf nicht aufgeben«, lautet das Credo Santiagos. In diesem Sinn ist der Held moralisch unbesiegbar.
      Die einfache Geschichte ist bewusst schlicht erzählt, die Botschaften sind offenkundig: Fischer und Marlin verbindet eine brüderliche Eintracht. Das Blut des getöteten Fisches lockt neuen Tod durch die Haie an. Niemand bringt seine »märchenhafte« Beute ohne Schaden heim. Hemingway-Biograf Carlos Baker hat 1963 in Santiago den »Menschenfischer« Christus erkennen wollen. Als Indizien erwähnt er dessen Verlassenheit auf dem Meer und die Szene, in der Santiago am Strand den Segelmast seines Bootes wie ein Kreuz auf den Schultern trägt.
      Wirkung: Die Schwedische Akademie sprach 1954 in ihrer Laudatio auf den Literaturnobelpreisträger Hemingway von einem Meisterwerk. Nach dem künstlerischen Fiasko des Romans Ãober den Fluss und in die Wälder mit seinen selbstparodistischen Zügen hatten manche Kritiker den Autor für ausgebrannt erklärt. Doch mit der Fischergeschichte bewies Hemingway das Gegenteil. Rund 50 Jahre später wirken manche Originaldialoge im hispanisierten Englisch gekünstelt, trotz karger Sprache sind sentimentale Züge erkennbar. Doch bleibt der Roman als »epische Metapher für das Leben selbst« eine fesselnde Lektüre. In der Verfilmung von John Sturges 1958 spielte Spencer Tracy die Hauptrolle. Der kubanische Fischer Gregorio Fuentes, der Hemingway zum Roman inspirierte, starb im Januar 2002 im Alter von 104 Jahren nahe Havanna.
      Lost Generation
Begriff: Als Vertreter einer »verlorenen Generation« bezeichnete die US-Autorin Gertruden Stein junge amerikanische Schriftsteller, die in den 1920er Jahren in Paris im selbst gewählten Exil lebten und zu ihren literarischen Treffs kamen. Einige hatten als Freiwillige im Ersten Weltkrieg gekämpft. Ihr Einsatz für idealistische Ziele, die nicht selten reiner Abenteuerlust entsprang, mündete nach den desillusionie-renden Kriegserlebnissen in eine persönliche Sinnkrise.
      Vertreter: Zu den Bohemiens der Lost Generation gehörten u.a. Ernest Hemingway, Francis Scott -> Fitzgerald, John -> Dos Passos und Edward Estlin Cummings. Sie trafen sich in den Cafes am Montparnasse, in Autorenklubs, Buchhandlungen und Wohnungen ihrer Förderer Stein, Ezra -> Pound, Ford Madox Ford und James^> Joyce.
      Standpunkte: Die überlieferten Werte ihrer Heimat und deren geistigen Provinzialismus ablehnend, predigten die Vertreter der Lost Generation ungehemmten He-donismus. Ein günstiger Wechselkurs und niedrige Lebenshaltungskosten in Frankreich sowie Korrespondentenaufträge von Zeitungen in der Heimat erleichterten ihnen freilich den lockeren Lebenswandel. Werke: Die Lost Generation war keine einheitliche literarische Bewegung. Sie versuchte, Steins Forderung nach Originalität durch individuelle Ausdrucksformen zu erfüllen. Ihre Arbeiten erschienen in kleinen Verlagen oder in Fords Magazin Transat-lantic Review. Bedeutende Romane sind Diesseits vom Paradies von Fitzgerald, Drei Soldaten von Dos Passos, Der endlose Raum von Cummings sowie Fiesta und In einem anderen Land{ 1929) von Hemingway.
     


Courths-mahler, hedwig (d. i. ernestine friederike elisabeth, pseudonyme: relham, hedwig brand)

Obschon als »Fourths-Malheur« und »Kotz-Mahler« verspottet und parodiert. Superlative ringsum: über zweihundert Romane hat sie geschrieben , allein vierzehn Titel im Jahr 1920: ca. 30 Millionen Exemplare betrug die Gesamtauflage, als sie starb; über Jahrzehnte war sie die Nr. 1 aller Leihbüchereien; .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Ein fischer im netz der weltliteratur: hemingways »der alte mann und das meer«

Die besondere Aufmerksamkeit der Autoren beschränkt sich nicht nur auf das eigene Leben. Sie nehmen die Welt um sich herum und die Menschen darin oft sehr genau wahr. Das eine wie das andere steckt voller Geschichten. Bei Ernest Hemingway verlief die Stoffsuche oft sehr glücklich. Er fand das Sujet .....
[ mehr ]
Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Wie immunisiert sich hemingways erzählung gegen ihre falsche deutung?

Hemingways Erzählung hat ihre erzähltechnische Pointe darin, dass sie dem Leser eine falsche Deutung des zentralen Sachverhalts anbietet: Robert Wilsons Verkennung Mrs. Macombers. Die poetologische Raffinesse besteht darin, dass die falsche Deutung nicht explizit als falsch gekennzeichnet wird. Ja, .....
[ mehr ]
Index » Sonstige

Wery, ernestine

Pseud. für: Erna Wery-Fentsch Biografie: *1 in München, E. Fentsch war Schauspielerin. Sie wirkte auf der Bühne und im Film. Später heiratete sie den Schauspieler Carl Wery, gab den Schauspielerberuf auf und widmete sich dem Schreiben. Kriminalromane: 1979 Auf dünnem Eis, Goldmann 4830; 1979 Die .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

 Tags:
Hemingway,  Ernest    


Impressum

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com