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George, Elizabeth - Leben und Biographie



Elizabeth George gehört zu den wichtigen Kriminalautorinnen der Gegenwart. Großbritannien kennt die Autorin von zahlreichen Reisen: Sie hat eine besondere Vorliebe für alles Englische und ganz besonders für die Kriminalliteratur dieses Landes. So spielen alle ihre Werke in England, und George recherchiert für jedes ihrer Bücher immer wieder so lange vor Ort, bis sie das Gefühl hat, die besondere Atmosphäre und die britische Lebensweise mit Worten einfangen zu können.
      Im US-Bundesstaat Ohio geboren, verbrachte Elizabeth George Kindheit und Jugend im Großraum San Francisco, wohin ihre Eltern 18 Monate nach ihrer Geburt gezogen waren. Nach Beendigung ihrer Schulzeit widmete sich George zunächst ihrem Studium: Sie verließ die Universität mit einem Abschluss in Psychologie und Psychotherapie sowie einem weiteren Examen, mit dem sie sich als Lehrerin qualifizierte. Mehr als 13 Jahre lang unterrichtete George Literatur und englische Sprache an verschiedenen Bildungsinstitutionen, bevor sie sich nach dem Erfolg von Gott schütze dieses Haus ganz der Schriftstellerei zuwandte.
      Elizabeth George lebt heute in Huntington Beach in Kalifornien. Neben der Schriftstellerei widmet sie sich noch immer dem Unterrichten und hält Schreibseminare an verschiedenen Universitäten in Kalifornien sowie einmal jährlich als Dozentin auf deT Hawaii-Insel Maui.

      Gott schütze dieses Haus
Hauptpersonen der Kriminalromane von Elizabeth George sind Thomas Lynley und Barbara Havers, ein ziemlich ungleiches, gegensätzliches Paar, das im Dienst von Scotland Yard ermittelt. Lynley, ein Mann von adliger Herkunft, ist attraktiv, weltgewandt, zuvorkommend und beherrscht, ohne britisch unterkühlt zu wirken. Havers ist das genaue Gegenteil: Äußerlich wirkt sie eher unattraktiv, ihr Handeln ist häufig unbeholfen und oft auch unbeherrscht. Inhalt: Sonntagmorgen. Pater Hart, der Dorfpfarrer eines verschlafenen kleinen Nests im englischen Yorkshire, macht sich auf die Suche nach William Theys. Dieser ist ein angesehenes Gemeindemitglied und an jenem Morgen nicht zum Gottesdienst erschienen. Auf der Suche nach ihm macht Pater Hart eine grausige Entdeckung: Er findet William Theys enthauptet in seiner Scheune, und neben ihm kniet Roberta, William Theys leicht debile 19-jährige Tochter, die sagt: »Ich war's. Es tut mir nicht leid.«
Roberta hat dieses Geständnis abgelegt, und nun schweigt sie. Für den Dorfpolizisten ist die Sache damit erledigt, doch Pater Hart will nicht glauben, dass Roberta ein solches Verbrechen tatsächlich begangen hat. Darum macht er sich auf den Weg nach London, um höchstpersönlich Scotland Yard auf den Fall anzusetzen. Thomas Lynley und Barbara Havers nehmen die Ermittlungen auf und erkennen: Das Dorf ist durchzogen von einem Netz aus Lügen, von heimlichen Skandalen, von Feindseligkeit und Zwietracht unter den Bewohnern. Langsam, Stück für Stück, entwinen sie die Fäden und zeichnen ein ganz anderes Bild des Dorfes: eine Gesellschaft, geprägt von Doppeldeutigkeit und falscher Moral. Mit viel Kombinations- und Beobachtungsgabe, mit psychologischem Gespür und Verständnis für die Nöte der Menschen kommen Lynley und Havers schließlich dem Täter auf die Spur - an die Stelle des Unverständnisses, mit dem die Dorfbewohner der Tat anfänglich begegneten, tritt ein grausiges Erwachen ...
      Aufbau: Im Stil eines klassischen britischen Kriminalromans ist es zunächst ein rätselhafter Mord, der Aufruhr und Unruhe in die geordnete
Welt eines englischen Kleinstädtchens bringt. Im Laufe des Romans rücken die Ermittlungen jedoch zeitweise auch in den Schatten der beiden Hauptpersonen, denn Thomas Lynley und Barbara Havers machen auch selbst eine Entwicklung durch: Sie bewegen sich aufeinander zu, und so wird am Ende aus dem ungleichen Paar ein echtes Team und der Roman insgesamt zu einer gelungenen Mischung aus spannender Kriminalgeschichte und feinsinniger Charakter-zeichung.
      Wirkung: Gott schütze dieses Haus war der erste Roman von Elizabeth George, der veröffentlicht wurde. Er wurde mehrfach ausgezeichnet -unter anderem mit dem Anthony Award, dem Agatha Award und als bester Erstlingsroman des Jahres - und ermöglichte es der Autorin, sich beruflich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Der Roman entstand als Auftakt zu einer Serie von inzwischen mehr als zehn Kriminalromanen, die Inspektor Lynley und seine Assistentin Barbara HaveTs zu Hauptfiguren haben.
      Die wichtigsten Bücher von Elizabeth George
Gott schütze dieses Haus, 1988 Dererste Fall von Inspektor tynley und seiner Assistentin Barbara Havers. Ein Mord in einer englischen Kleinstadt ist aufzuklären.
      Keiner werfe den ersten Stein 1989 In einem eingeschneiten Haus in Schottland probt eine prominente tondoner Theatertruppe, als eine junge Autorin erdolcht wird. Ein Fall für Inspektor Lynley.
      Auf Ehre und Gewissen, 1990 Als in einem englischen Elite-Internat die Leiche eines kleinen Jungen gefunden wird, übernimmt der Inspektor den Fall.
      Denn bitteristder Tod, 1992 Der fünfte Fall von Inspektor Lynley und seine Assistentin: Eine Studentin der Cambridge Universität wird tot aufgefunden.
      Denn keiner ist ohne Schuld, 1993 In einem kleinen Dorf wurde der Pfarrer vergiftet. Unglück oder Mord? Inspektor Lynley bringt Licht in das Dunkle.
      Im Angesicht des Feindes 1996 Die kleine Charlotte ist verschwunden und wird später tot aufgefunden. Die Mutter beschuldigt den Vater des Mordes an der Tochter. Der Inspektor führt die Ermittlungen durch.
      Nie sollst du vergessen, 2001 Inspektor Lynley und seine Assistentin ermitteln in einem Mordfall und decken eine düstere Familiengeschichte auf.
     


George, stefan

Geb. 12.7.1868 in Rüdesheim; gest. 4.12.1933 in Minusio bei Locamo Zu Lebzeiten war G. wie weiland Richard Wagner eine umstrittene Größe: den Verehrern standen die Gegner unversöhnlich gegenüber, Neutralität schien es nicht zu geben. Den Jüngern galt er als eine der genialsten Figuren abendländisc .....
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Stefan george (i868-i933)

Am 21.11.1890 schrieb der 22-jährige George an einen Schulfreund: Du redest so verächtlich über lyrik als von dem einzigen wozu Du Dich bis jetzt aufgeschwungen hättest. Geht doch von hier aus in erster linie das NEUE aus. Aber mein buch das Du nächstens haben wirst soll für mich sprechen. Der Ve .....
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George, stefan

Zu Lebzeiten war G. wie weiland Richard Wagner eine umstrittene Größe: den Verehrern standen die Gegner unversöhnlich gegenüber. Neutralität schien es nicht zu geben. Den Jüngern galt er als eine der genialsten Figuren abendländischer Kultur, als eine »antike Natur«. »Nur George hat heute den lebend .....
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George, stefan a. s.

Keilson-Leuritz, Marita. In: Castrum peregrini 34, 1985, H. 168/69, S. 24-41. Als wir hinter dem beblümten Tore Landmann, Michael. In: Castrum peregrini 7, 1957/58, H. 34, S. 41 -44. An baches ranft Gomringer, Eugen. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 65-68. Knörrich, Otto. In: Lyr. Te .....
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Grosz, george

Gesang an die Welt I Rühmkorf, Peter. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 183 - 186. .....
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Heilbut, iven george

Die Blinden Pieczonka, Annette. In: Sprachkunst / Bildende Kunst, 1988, S. 84 - 92. .....
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Bataille, georges

»Man weiß es heute: B. ist einer der wichtigsten Schriftsteller seines Jahrhunderts.« So leitet Michel Foucault lapidar die zehnbändige Ausgabe von B.s CEurres completes ein. B.s Denken ist ebensowenig dem Strukturalismus wie dem Existentialismus zuzuordnen. Von 1922 an arbeitete er als Bibliotheksk .....
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Berkeley, george

Bereits mit 15 Jahren tritt B. in das Trinity College in Dublin ein. wo er alte Sprachen, Philosophie. Logik. Mathematik und Theologie studiert. 1707 wird er Magister of Ans und kurz darauf Priester. Sem erstes philosophisches Werk .4» Essay Towards a Sew l'heory of l'ision behandelt Probleme de .....
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Mead, george herbert

In ihren Grundzügen ist die Philosophie M.s dem Pragmatismus von William James und lohn Dewey verpflichtet. Möglicherweise ist 111 dieser Verbindung begründet, daß er lange Zeit in deren Schatten stand und in seiner eigenständigen Position nicht gesehen wurde. Ein anderer Grund dafür ist, daß M. zu .....
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Moore, george edward

Bezeichnend für M.s Persönlichkeit wie für sein gesamtes Schaffen ist eine Episode aus seinen ersten Studienjahren in Cambridge. Von Bertrand Russell war er zu einer Unterhaltung mit dem bekannten Philosophen John M.E. McTaggart eingeladen worden. Im Laute des Gesprächs trug dieser seine These von d .....
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Vogelschau - stefan george

Weisse schwalben sah ich fliegen Schwalben schnee- und silberweiss • Sah sie sich im winde wiegen • In dem winde hell und heiss. 5 Bunte häher sah ich hüpfen • Papagei und kolibri Durch die wunder-bäume schlüpfen In dem wald der tusferi. Grosse raben sah ich flattern • 10 Dohlen schwarz un .....
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Komm in den totgesagten park - stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb • das weiche grau 5 Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten rosen welkten noch nicht .....
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Stefan george (i868-i933)

ist wohl der entschiedenste Gegner der naturalistischen Dichtung. Er bemüht sich in fein empfundener Lyrik, dem Sprachkunstwerk von der Form her im Sinne Klopstocks und Hölderlins erneut Geltung und Gewicht zu verschaffen. Stefan George stammte aus einem Weinbauerngeschlecht und wurde 1868 in Büdes .....
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Stefan george (i868-i933): komm in den totgesagten park ... - kein laufplatz für jogger

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes Blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe Gelb • das weiche grau Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten tosen welkten noch nicht ganz • .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Feier später Schönheit

Stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der schimmer ferner lächelnder gestade. Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau Von birken und von buchs. der wind ist lau. Die späten rosen welkten noch nicht ganz. Erlese küsse s .....
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Georges perec, stendhal und die zukunft der literatur

1978, vier Jahre vor seinem Tod, hat Georges Perec erklärt, [e]n fait, [...] mon ambition d'ecrivain serait de parcourir toute la litterature de mon temps sans jamais avoir le sentiment de revenir sur mes pas ou de remarcher dans mes propres traces, et d'ecrire tout ce qui est possible ä un homme d' .....
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