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Frisch, Max - Leben und Biographie



Max Frisch gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegszeit; aus individualpsychologischer Sicht setzt eT sich mit Problemen dieser Ära auseinander. Zentrale Themenkreise seines Werks sind lch-Findung, Selbstverleugnung und -akzeptanz, Vorurteil und Schuld, Liebe und Ehe. Darüber hinaus liefert das Werk eine literarische Auseinandersetzung mit dem Selbstverständnis der Schweiz. Frisch verlebte eine bürgerlich geprägte Kindheit und Jugend. Ein Germanistikstudium brach er ab und waT anschließend mehrere Jahre alsfreier Journalist tätig; in diese Zeit fallen erste literarische Veröffentlichungen. 1936 begann Frisch ein Architekturstudium und war nach dessen Abschluss bis 1957 als Architekt tätig. Nach dem literarischen Durchbruch mit dem Roman Stiller{ 1954) lebte Frisch wechselweise in Zürich, Berlin, Rom, New York und im Tessin. Sein Werk umfasst neben Romanen zahlreiche Dramen, Erzählungen und autobiografische Schriften. Frisch erhielt mehrere renommierte Literaturpreise, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels .

      Stiller
Im Zentrum des Romans steht die für Max Frisch so typische Identitätsproblematik. Als Leitmotiv fungiert das auf den Menschen umgedeutete biblische Gebot »Du sollst dir kein Bildnis machen«. Gezeigt wird ein Protagonist, der sich in dem Bild, das andere sich von ihm gemacht haben, nicht wiederfinden kann. Um der Festlegung zu entkommen, nimmt er eine neue Identität an - seinen eigenen Unzulänglichkeiten entkommt er damit nicht. Inhalt: Jim Larkin White, ein Mann mit amerikanischem Pass, der sich später als gefälscht erweist, wird bei der Einreise in die Schweiz festgenommen. Man verdächtigt ihn, mit dem seit fast sieben Jahren verschwundenen Schweizer Bildhauer Anatol Stiller identisch zu sein, der in eine Spionageaffäre verwickelt gewesen sein soll. White streitet diese Identität beharrlich ab. Durch die Schilderungen von Personen aus dem ehemaligen Umfeld Stillers, die alle in White den Verschollenen erkennen wollen, entsteht ein Bild von dem Künstler:
Konstituierend für dessen Persönlichkeit ist das selbst empfundene Versagen. Als Freiwilliger im Spanischen Bürgerkrieg zeigte er sich außer Stande, einen Menschen zu erschießen. Gegen das Gefühl des Versagens ankämpfend, machte er später die Beziehung zu seiner Frau Julika zu einer neuen Bewährungsprobe. Vergeblich wollte Stiller seine Frau aus ihrer kühlen Distanziertheit lösen und Nähe schaffen.
      Trotz immer wieder auftauchender Irritationen wird im Verlauf der Lektüre klar, dass White mit Stiller identisch ist, sich aber subjektiv als ein anderer fühlt. Nach seinem Weggang aus der Schweiz nach Amerika und einem gescheiterten Selbstmordversuch hatte er sich deshalb zur Annahme einer neuen Identität entschlossen. Struktur: Der Hauptteil des Romans besteht aus den Tagebuchaufzeichnungen des Protagonis-ten. Betrach t ungen während der Haft, protokollierte Aussagen anderer Personen über Stiller, tatsächliche und erfundene Episoden aus der Zeit in Amerika und zahlreiche Geschichten über andere Figuren ergeben ein komplexes Textge-füge. Die Aufzeichnungen enden unmittelbar nach der Gerichtsverhandlung, bei der die objektive Identitätsentsprechung zwischen den Personen White und Stiller festgestellt worden ist. Der Roman schließt mit einem Nachwort des Staatsanwalls, der Stiller während der Untersuchungshaft zum Freund geworden ist. Er berichtet von dem weiteren Leben Stillers: Gerichtlich dazu »verurteilt«, Stiller zu sein, gibt der Protagonist seinen Widerstand auf. Nachdem er bewiesen hat, nicht in die Agentenaffäre verwickelt gewesen zu sein, lässt er sich mit Julika in der Nähe des Genfer Sees nieder und baut eine neue Existenz als Töpfer auf. In der Beziehung zu seiner Frau tritt die gewünschte Veränderung nicht ein. Nachdem Julika verstorben ist, führt Stiller ein einsames Leben. Der Kampf um ein authentisches Leben dauert an - es bleibt die Aufgabe, die eigenen Begrenztheiten zu akzeptieren.
      Wirkung: Stiller gilt als erster bedeutender Roman des Autors Frisch und wurde von der Kritik vor allem für seine Stilistik gelobt. Als fortführende Variation der Thematik kann der Roman Mein Name sei Gantenbein gelten, in dem der Icherzähler mit verschiedenen ldentitäts- und Lebensentwürfen experimentiert und auch vom Leser nicht mehr als festlegbare Person greifbar wird.
      Homo Faber. Ein Bericht
In seinem Roman Homo Faber bearbeitet Frisch ein aktuelles Phänomen der 1950er Jahre: die fortschreitende Technisierung der westlichen
Welt und den damit einhergehenden Glauben an die Erklärbarkeit und Durchschaubarkeit des Lebens. Der lateinische Terminus »Homo faber« bezeichnet den »Mensch als Verfertiger«, der sich mit Flilfe von Werkzeugen die Welt zu Nutze macht. Mit seinem Protagonisten Walter Faber zeigt Frisch einen solchen handlungs-orientierten Menschen, in dessen rationalem und technokratischem Weltbild Schicksalsgläubigkeit keinen Platz hat. Tragischerweise wird das Leben des Selbstsicheren durch eine Reihe von schicksalhaften Zufällen zerstört. Inhalt: Mit einem Flug nach Caracas beginnt für den Ingenieur Faber eine Reise in seine Vergangenheit. Im Flugzeug sitzt er neben dem Bruder seines ehemaligen Freundes Johannes und erfährt, dass Johannes Hanna geheiratet hat, die in den 1930er Jahren ein Kind von Faber erwartete. Faberschlug damals eine Heirat vor, akzeptierte das Kind aber nur widerwillig. Hanna trennte sich daraufhin von ihm und zeigte sich zu einer Abtreibung entschlossen.
      Nach einer Notlandung in der mexikanischen Wüste reisen die beiden Männer gemeinsam nach Guatemala, um Johannes zu besuchen. Sie finden ihn tot vor: Er hat sich erhängt. Auf der Ãœberfahrt nach Europa - die er spontan einem Flug vorgezogen hat - lernt Faber die junge Sabeth kennen, die ihn an Hanna erinnert. Die beiden verlieben sich ineinander und unternehmen eine gemeinsame Europareise, auf der sich herausstellt, dass Sabeth tatsächlich die Tochter der seit vielen Jahren in Athen lebenden Hanna ist. Sabeth hält Johannes für ihren Vater; Faber ist nur zu gern bereit, diesen Glauben zu teilen und die beiden verbringen eine Nacht miteinander. Tage später wird Sabeth am Strand von einer Schlange gebissen.weicht vor dem ihr zur Hilfe eilenden Faber zurück und schlägt mit dem Kopf auf. Im Athener Krankenhaus wird ein Gegengift verabreicht; da Faber aber nicht von dem Sturz berichtet, bleibt eine Gehirnblutung unerkannt, an der Sabeth stirbt. Mittlerweile hat Faber von Hanna erfahren, was er eigentlich schon wuss-te: Er selber ist Sabeths Vater. Allen Versuchen der Selbstrechtfertigung zum Trotz fühlt Faber sich schuldig. Wieder auf Reisen, entschließt er sich zu einer neuen Lebensweise und erfährt einen direkteren, sinnlichen Zugang zur Welt. Ein Zusammenleben mit Hanna erwägend kehrt er nach Athen zurück.
      Mit seinen zahlreichen Hinweisen auf die griechische Antike kann der Roman nicht nur wegen der Inzest-Thematik als moderne Variante des Ödipus-Mythos gelesen werden. Wie Ödipus, der meint, seinem Schicksal entgehen zu können, ist auch Faber, der das ganze Leben für kalkulierbar hält, Ãœberheblichkeit vorzuwerfen. Einig sind die beiden Figuren schließlich auch in ihrer erlebten Schuldhaftigkeit, vor der sie das Wissen um die eigene Unwissenheit nicht bewahren kann.
      Struktur: Frisch macht seinen Protagonisten zum Erzähler der eigenen Geschichte. Der Roman besteht aus den Aufzeichnungen Fabers, in denen sich ein rückblickender Bericht mit aktuellen Tagebuchaufzeichnungen vermischt. Die Reflexionen Fabers sind dabei von selbstentlarvender Subjektivität - noch in der Rückschau verharrt er in alten Denkmustern und hadert mit dem Unerkärlichen. Der Bericht endet unmittelbar vor einer Magenoperation, der Faber sich unterziehen muss - der tragische Held des Romans scheint diese nicht zu überleben. Wirkung: Seit seinem Erscheinen ist der Roman ein großer Publikumserfolg von ungebrochener thematischer Aktualität. Der Text gehört zu den beliebtesten Stoffen für die unterrichts-lektüre und wurde 1991 von Volker Schlöndorff verfilmt.
Der Ödipus-Mythos
Herkunft: Der griechischen Mythologie nach ist Ödipus der Sohn der lokaste und des taios, König von Theben. Nachdem das Orakel von Delphi dem Vater weisgesagt hat, er werde durch die Hand seines eigenen Sohnes fallen, soll Ödipus mit durchbohrten Knöcheln ausgesetzt werden. Der mit dieser Aufgabe betraute Hirte hat jedoch Mitleid und übergibt das Kind an einen anderen Hirten, der es wegen der Wunden an seinen Füßen Ödipus nennt und an den Hof von Korinth bringt. Dort wächst Ödipus als Sohn des Königs Polybos auf. Als Jüngling prophezeit ihm das Orakel, er werde den Vater töten und die Mutter heiraten. Das korinthische Königspaar für seine Eltern haltend, ver-lässt Ödipus das Land, um dem Schicksal zu entgehen. Auf dem Weg nach Theben begegnet er Laios und tötet den - unerkannten - Vater in einem Streit. Wenig später erlöst Ödipus die Stadt Theben von einer Sphinx, woraufhin ihm die Hand der Köni-gin zugesprochen wird. Aus der Verbindung gehen vier Kinder hervor. Als die Stadt Jahre später von der Pest heimgesucht wird, gibt das Orakel den ungesühnten Königsmord als Ursache des Unglücks an. Ein um Rat befragter Seher offenbart die wahre Geschichte. Nach dieser Enthüllung beraubt Ödipus sich des Augenlichts und irrt bis zu seinem Tod als Bettler umher. Wirkung: Der Ödipus-Mythos gehört zu den bekanntesten Stoffen der Weltliteratur. In der Antike u.a. von Sophokles dramatisiert, wurde er seit dem 17. Jahrhundert - etwa von Pierre Corneille und -»Voltaire - immer wieder neu gestaltet. Im 20. Jahrhundert interessierte Dichter wie Jean -> Cocteau und T.S.-> Eliot vor allem die psychologische Dimension des Mythos. Sigmund Freud prägte 1910 den psychoanalytischen Terminus »Ã–dipus-Komplex« für die frühkindliche libidinöse Beziehung zu den Eltern.
     


Frisch, max

Geb. 15.5.1911 in Zürich; gest. am 4.4.1991 in Zürich An einer Stelle der Erzählung Montauk , in der er ausschließlich biographische Fakten verarbeitet, äußert sich F. auf folgende Weise über sein Verhältnis zu Frauen: »Ich erfinde für jede Partnerin eine andere Not mit mir. Zum Beispiel, daß sie d .....
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Max halbe

Der Hinweis auf die genannten Werke genügt, um das Scharfen von Johannes Schlaf zu charakterisieren. Anstatt die anderen Prosaisten dieser Zeit heranzuziehen — deren Werke von denen Schlafs im übrigen wenig verschieden sind —, seien zwei Novellen herausgegriffen, die nicht nur die Gattungsg .....
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Index » Die Geschichte der Novelle in der Epoche des Naturalismus

Max frisch: 'stiller

Der 'Stiller" von Max Frisch hätte kaum so viele Leser ge= f unden, wenn nicht die Grundkonzeption des Romans durch eine geschickte Inszenierung fast unsichtbar geworden wäre. Max Frisch hat ein Auge für das bezeichnende Detail, ver= steht sich aber zugleich auf seine konstruktive Verwertung. An ein .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » DER ROMAN DER GEGENWART

Werturteilsfreiheit bei max weber: theorie und praxis

Das Wort „Wertfreiheit" ist, wie so mancher andere Schlüsselbegriff der Soziologie, häufig mißverstanden worden. Obwohl Max Weber selbst und Autoren wie Hans Alben, Ernst Topitsch und Wolfgang Schluchter sich in der Vergangenheit große Mühe gaben, diese Mißverständnisse, die einem fruchtbaren theore .....
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Index » Ideologie und Theorie » Ideologie und Wertfreiheit: Von Max Weber zum Kritischen Rationalismus

Von max weber zum kritischen rationalismus: hans albert, karl r. popper, ernst topitsch

Bei Max Weber war die Forderung nach Werturteilsfreiheit nicht der Gleichgültigkeit allen Wertsetzungen und Werturteilen gegenüber entsprungen, sondern einem Engagement für Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Dieses Engagement setzt er selbst mit der Unmöglichkeit in Beziehung, sich als Wissenscha .....
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Frisch, max

An einer Stelle der Erzählung Montauk , in der er ausschließlich biographische Fakten verarbeitet, äußert sich F. auf folgende Weise über sein Verhältnis zu Frauen: »ich erfinde für jede Partnerin eine andere Not mit mir. Zum Beispiel, daß sie die Stärkere ist oder daß ich der Stärkere bin. Sie selb .....
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Frischlin, nicodemus

Daniel Friedrich Schubart hat, aus vergleichbarer Erfahrung, den streitbaren Humanisten und Poeten einen »Bruder meines Geistes« genannt und ihm nachgerühmt: »Die Wahrheit schien ein Schwert in deinem Mund, ein Wetterstrahl!« Die Zwänge der feudalen Kleinstaaterei und die Zustände an den Universität .....
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Frischmuth, barbara

Die Biographie F.s ist mit ihren Romanen und Erzählungen eng verflochten durch ihre polyglotte Begabung und die Versuche, sich mit Fiilfe fremder Sprachen Lebensformen zu erschließen, die aus anerzogenen Orientierungen herausführen. Sie studierte Türkisch und Ungarisch an der Universität Graz; nach .....
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Grün, max von der

1960 kritisiert Walter Jens die gegenwärtige Litcraturszene: »Man beschreibt das Individuum, das es sich leisten kann, Gefühle zu haben, den Menschen im Zustand eines ewigen Feiertages, den Privatier für alle Zeiten. Arbeiten wir nicht?« Ganz anders G.. der zur gleichen Zeit gemeinsam mit Fritz Hüse .....
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Barthel, max

Der junge Arbeiter Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 31 - 32. .....
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Bense, max

Mein Standpunkt Bense, Max. In: Doppelinterpretationen, 1986, S. 246 - 252. Döhl, Reinhard. In: Doppelinterpretationen, 1986, S. 253 - 259. .....
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Dauthendey, max

Die Amseln haben Sonne getrunken Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 22 - 24. Drinnen im Strauß Harig, Ludwig. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 111 - 114. .....
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Dortu, max

Arbeiter Neis, Edgar. In: Welt der Arbeit, 1975, S. 14 - 16. .....
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Herrmann-neisse, max

Dichter im Exil Kamla, Thomas A. In: Exilerlebnis, 1982, S. 446 - 448. Die Blessierten Bienek, Horst. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 167 - 170. Ein Licht geht nach dem anderen aus Kunert, Günter. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 163 - 166. Heimkehr des Unsteten Lorbe, .....
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Hölzer, max

Das Denken Grabher, Gudrun. In: Lyrik Max Hölzers, 1982, S. 82-91. Das Ich Grabher, Gudrun. In: Lyrik Max Hölzers, 1982, S. 73 - 82. Der Weg Grabher, Gudrun. In: Lyrik Max Hölzers, 1982, S. 29 - 34. Die Nacht Grabher, Gudrun. In: Lyrik Max Hölzers, 1982, S. 53 - 55. Die Wüste .....
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Kommerell, max

Spiegelung der Sonne zwischen Seerosenblättern Hölscher-Lohmeyer, Dorothea. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 203 - 206. .....
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Adler, max

A. zählt - neben Otto Bauer. Rudolf Hilferding und Karl Renner - zu den wichtigsten und originellsten Vertretern des Austromarxismus. Charakteristisch für diese um die Jahrhundertwende in Österreich entstandene Variante des wissenschaftlichen Sozialismus ist unter anderem der Versuch, die Marxsche .....
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Rychner, max

Auf einem Heimweg Weber, Werner. In: Tagebuch eines Lesers, 1965, S. 76 - 79. .....
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Schenkendorf, max von

Freiheit Neis, Edgar. In: Politisch-soziale Zeitgedichte, 1971, S. 96 - 99. Hoefert, Sigfrid. In: Crisis and Commitment, 1983, S. 100 - 107. .....
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Schneckenburger, max

Die Wacht am Rhein Uthmann, Jörg von. In: Frankfurter Anthologie 14, 1991, S. 127- 131. .....
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Zimmering, max

Das Fließband Greiner, Bernhard. In: Arbeitswelt, 1974, S. 28 - 38. .....
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Horkheimer, max

Als »Geburt der Kritischen Theorie aus dem nonkonformistischen Geist Schopenhauers« charakterisierte Alfred Schmidt, ein Schüler H.s. einmal frühe Texte seines Lehrers. Daß H. als Begründer und gewissermaßen Schulhaupt der neomarxistischen Kritischen Theorie oder Frankfurter Schule in seinem letzten .....
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Scheler, max

Goethes Wort: »Nur wer sich wandelt, ist mit mir verwandt«, hat Seh. oft zitiert, um sich kritischen Rückfragen nach der inneren Einheit seiner Lehre zu entziehen. Mindestens zwei Standpunktwechsel lassen sich unterscheiden: vom Neukantianismus zur Phänomenologie und von dieser zu einem evolutionäre .....
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Stirner, max (d.i. johann caspar schmidt)

Die Sammlung von St.s kleineren Schriften, die Bernd Laska 1986 unter dem Titel Parerga, Kritiken, Repliken herausgege- ben hat. trägt auf der Rückseite die folgenden Zitate über St.: »der hohlste und dürftigste Schädel unter .....
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Weber, max

Geb. 21. 4. 1864 in Erfurt; gest. 14. 6. in München W. war - seinen Studien, semen akademischen Qualifikationen und Positionen, den Schwerpunkten seiner Forschung und seinem Selbstverständnis nach -Jurist. Historiker. Nationalökonom und Soziologe. Sehr bewußt beschränkte er sich mit seinen Forsc .....
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Frische fahrt - joseph von eichendorff

Laue Luft kommt blau geflossen, Frühling, Frühling soll es sein! Waldwärts Hörnerklang geschossen, Mut'ger Augen lichter Schein; 5 Und das Wirren bunt und bunter Wird ein magisch wilder Fluß, In die schöne Welt hinunter Lockt dich dieses Stromes Gruß. Und ich mag mich nicht bewahren! 10 Weit von eu .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Max von schenkendorf (i783-i8i7)

Mutterspradie, Mutterlaut. Wie so wonnesam, so traut! Erstes Wort, das mir erschallet, Süßes, erstes Liebeswort, Erster Ton, den ich gelallet, Klingest ewig in mir fort. Wie Körner war auch Max von Schenkendorf Sänger und Kämpfer zugleich. Der aus Tilsit stammende, in Koblenz verstorbene Dichter .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Max dauthendey (i867-i9i8)

rechnen. Aus Einsamkeit und Schwermut strahlt ihm oft die Welt, und nun trinken alle seine Sinne von ihrem Ãœberfluß und er singt: Die Amseln haben Sonne getrunken, aus allen Gärten strahlen die Lieder, in allen Herzen nisten die Amseln, und alle Herzen werden zu Gärten und blühen wieder. Mit der .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Impressionismus

Max mell (i882-i97i)

sucht ähnlich wie Hugo von Hofmannsthal in einer Erneuerung des Mysterienspieles das Bild des Menschen vor dem Hintergrund des Göttlichen zu zeichnen. Unter seinen Spielen ist wohl das 'Apostelspiel" das bedeutendste: Zwei Mordgesellen wollen ein einsames Gehöft überfallen, wo mit dem Großvater da .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Max frisch (geb. i9ii)

Mit sicherem Zugriff geht er die ethischen Probleme unserer Gegenwart an. Vor allem das Problem der Schuld und der aus ihr erwachsenden persönlichen Verantwortung wird in den Dramen 'Die chinesische Mauer" und ...Als der Krieg zu Ende war" dichterische Gestalt. Mit 'Don Juan oder die Liebe zur Geo .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Max frisch: »homo faber« (i957) - roman am schnittpunkt zweier kulturen

In Max Frischs zwischen 1955 und 1957 entstandenem Roman berühren sich zwei große Themen der Kulturgeschichte. Eines ist das an Sophokles' Ödipus-Tragödie anschließende, nach der Antike in vielfachen Variationen sich verästelnde Inzest-Motiv, nicht nur der Mutter-Sohn-Inzest, sondern auch die soge .....
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Index » Roman Chronik

Ein wirrwarr von komik und tragik eriedrich maximilian klinger

Sturm und Drang Analyse Im Herbst 1776 schrieb Klinger in Weimar 'eine Comocdic der 'Wirrwarr'", wie er am 4. September dem Freund Krnst Schleiermacher mitteilt. Er war damals schon ein bekannter Bühnenautor; im Jahre zuvor hatte er mit seinem Trauerspiel Die Zwillinge den Preis der Ackermannsch .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Max von der grün das stenogramm

l. Erster Arbeitsschritt: Plenum 1.2. 1.3. 1.4. Lernziele: — Gliederungsabschnitte der Erzählung gegeneinander abgrenzen; — erkennen, daß es weniger auf den Unfall selbst als auf seine Impulsfunktion für bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen der Vorbeifahrenden ankommt; -— Indizi .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Max frisch burleske

Analyse Die Burleske ist die Fabel des Hörspiels 'Herr Biedermann und die Brandstifter" , aus dem Frischs Welterfolg 'Biedermann und die Brandstifter: ein Lehrstück ohne Lehre" entstand. Die Burleske selbst ist zwar eine Tagebuchnotiz1, aber, dem Charakter von Frischs literarischem Tagebuch entsp .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Adam, max

Pseud. für: Gerd Müller Biograhe: *2.8.1 in Chemnitz. M. Adam hat in Leipzig Journalistik studiert. Er schrieb für mehrere Zeitungen und war für verschiedene Pressestellen tätig. 1989 promovierte er zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. M. Adam lebt in Berlin und Potsdam. Er arbeitet freischaffend publ .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Schaeffer, max pierre

auch unter dem Pseud.: Robert Williams Biografie: *1928in Essen. M. P. Schaeffer war Seekadett bei der Kriegsmarine und arbeitete als Journalist und Sachbuchautor. Er war jahrelang Chefreporter einer großen deutschen Zeitung. M. P. Schaeffer lebt als Journalist und freier Schriftsteller in München. .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Olga smoljan - friedrich maximilian klinger. leben und werk

[...] Der Sturm und Drang war eine Bewegung der Jugend. Die davon begeisterten jungen Menschen nannten sich selbst 'Kraftgenies". Demonstrativ ignorierten sie die 'öffentliche Meinung", demonstrativ lehnten sie allgemeingültige Regeln ab. Sie bemühten sich, frei und ungezwungen zu leben und zu han .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Maximilian harden - die wahrheit auf der bühne

[...] Was will der Naturalismus? Er fordert Abwendung von aller Konvention, Umkehr zur rücksichtslosesten Wahrheit ohne jedes Kompromiß, er will ein Stückchen Natur schildern, wie es sich in seinem Temperament zeigt, ohne das Bild mit dem Firnis der Schönfärberei zu überpinseln. Wie die Wissenschaf .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Maxim gorki - vorwort zum 'sammelband proletarischer schriftsteller

[...] Ich bin fest überzeugt, daß das Proletariat seine eigene Belletristik hervorbringen kann, so wie es unter großen Anstrengungen und gewaltigen Opfern seine eigene Tagespresse geschaffen hat. Diese Ãœberzeugung gewann ich auf Grund meiner langjährigen Beobachtungen der Mühen, die Hunderte und .....
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Maxim gorki - wie ich schreiben lernte

Die Kunst des literarischen Schaffens, die Kunst, Charaktere und 'Typen" zu gestalten, erfordert Phantasie, Vorstellungsvermögen, 'Einfälle". Wenn der Schriftsteller einen ihm bekannten Krämer, Beamten oder Arbeiter beschreibt, fertigt er eine mehr oder weniger gelungene Photographie eben dieses .....
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Klinger, friedrich maximilian

»Ich habe, was und wie ich bin, aus mir gemacht, meinen Charakter und mein Inneres nach Kräften und Anlagen entwickelt, und da ich dieses so ernstlich tat, so kam das, was man Glück und Autkommen in der Welt nennt, von selbst.« Seine Karriere als »Weltmann und Dichter« ist K. jedoch nicht in die Wie .....
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Frisch,  Max    


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