Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


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Friedrich Wilhelm Seraphin - Leben und Biographie



Friedrich Wilhelm Seraphin wurde 1861 als Sohn eines Hermannstädter Schusters geboren. Da die Mutter schon früh starb, kam er in das Haus seines Oheims, des damaligen Kleinschenker Pfarrers, unter dessen Obhut er das siebenbürgisch-sächsische Volksleben kennenlernte. Er besucht zunächst das Hermannstädter Gymnasium und absolviert es mit vorzüglichen Leistungen. Dank der großzügigen Unterstützung seines Onkels kann er sich dem Studium der Theologie und Altphilologie widmen, das er in Bern, Tübingen und Berlin betreibt, worauf er einen guten Teil Europas durchwandert. 1882 erhält er zunächst eine Anstellung an einer Hermannstädter Elementarschule, danach, 1884, am Bistritzer Gymnasium und schließlich am Kronstädter Honterusgymnasium, wo er 25 Jahre lang, bis zu seinem Tod unterrichtet.
      Neben seiner pädagogischen und historischen Tätigkeit hatte er einen wichtigen Anteil an der Herausgabe der Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt. 2 Seraphin wird auch als Verfasser von Gedichten geschätzt, von denen sich das Sachsenlied großer Verbreitung erfreute. Außerdem schrieb er Erzählungen und Märchen 3 sowie seinen bekannten Roman Die Einwanderer .
      Mit dem Roman Die Einwanderer steht Friedrich Wilhelm Seraphin in der Tradition siebenbürgisch-sächsischen geschichtlichen Erzählens, die zur Zeit des Vormärz, durch Männer wie Josef Marlin und Daniel Roth begründet, später in Gustav Seivert ihren Fortsetzer und um die Jahrhundertwende in Michael Gottfried Daichendt und Seraphin ihre vorläufigen Vollender findet. Die ältere Geschichte der Siebenbürger Sachsen war bis zu Seraphin hauptsächlich in erzählerischen Kurzformen dargestellt worden, mit den Einwanderern erfüllte der Autor den Wunsch der Leser nach einem siebenbürgisch-sächsischen Roman über jene Zeit.
      Zwar gehören Seraphins epischer Versuch wie auch Seiverts Schilderungen einer Tendenz an, die auf den deutschen Schriftsteller Wilhelm Heinrich Riehl zurückgeht, der in seinem Werk eine kulturgeschichtliche Illustration vergangener Zeiten anstrebte,doch war Seraphins Verhältnis zur geschichtlichen Vergangenheit ein anderes als das deutscher Schriftsteller historischer Ausrichtung, weil es in anderen gesellschaftlichen Verhältnissen wurzelte. Während in der zweiten Hälfte des 19. Jh. einige Schriftsteller vor der freudlosen Gegenwart in die Vergangenheit flüchteten, die für sie kaum Verbindungen zur Gegenwart hatte, gelangte Seraphin, von andersartigen gesellschaftlichen Voraussetzungen ausgehend, zu einer anderen Geschichtsauffassung: für ihn bestand eine enge Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zurückliegende geschichtliche Ereignisse wurden als Vorstufe der zeitgenössischen betrachtet. Seraphin hat besonders in der Form Elemente des 'Professorenromans" übernommen, doch überwiegen sie nicht. Zwar sollte in seiner Auffassung die historische Literatur Hand in Hand mit der Geschichtsschreibung gehen, doch durfte das Problem der Einwanderung bei seinen Lesern als in großen Zügen bekannt vorausgesetzt werden, so daß sich der Akzent des Erzählens vom Was auf das Wie verlagern konnte. Man kann Seraphins Werk als den Versuch werten, 'den Historismus innerhalb seiner eigenen Voraussetzungen, aber mit den Mitteln der poetischen Einbildungskraft zu retten" 4. Nicht die geschichtlichen Ereignisse an und für sich rücken in den Mittelpunkt, sondern ihre Widerspiegelung im Inneren der Menschen, die man freilich nur mit künstlerischen Mitteln gestalten kann. Nicht die geschichtliche genaue, lückenlose Wahrheit, sondern die innere Wahrhaftigkeit einer Epoche soll ihren künstlerischen Niederschlag finden, nicht eine naturalistische Kopie der gesamten Epoche wird angestrebt, sondern ein auf die künstlerische Darstellung abgestimmter Weltausschnitt, der aber die geschichtliche Bewegungsrichtung der Epoche einfängt. Die Welt des Hochfeudalismus mit ihren Konflikten und Fehden erfährt eine realistische Darstellung im besten Sinne des Wortes. Seraphin versucht in diesem Roman auf wichtige Fragen, die die Sachsen bewegten, Antwort zu geben: Wer waren die Leute, die auswanderten? Welches waren die politischen, sozialen, kirchlichen Zustände jener Zeit und was bewog die Leute zur Auswanderung? Allerdings kann der Autor, getragen von patriotischen Gefühlen, denselben Realismus in der Darstellung der sich im Waldland niedergelassenen Siedlergemeinschaft nicht einhalten, sie wird idyllisierend, bar jeder Gegensätze,gezeigt.
      Auf diesen Roman und seine Hauptgestalten läßt sich Georg Lukäcs' Theorie vom 'mittleren Helden" anwenden. Nicht diesozial Höchststehenden können die Flußrichtung der Geschichte arn besten verkörpern, sondern der gesellschaftlich eine Mittelposition einnehmende Held, der etwa gleichweit von der Spitze wie von der Basis der Gesellschaft steht. Hermann gehört dem niederen Adel an, ist aber In seiner ganzen Charakteranlage eine Verkörperung der besten Eigenschaften und Bestrebungen des Volkes, ein volksnaher Held. Er verzichtet auf die Privilegien seines Standes und begibt sich freiwillig in die Gemeinschaft von Bürgern und Bauern. Sein Charakter wird von gesellschaftlichen Ereignissen geformt, seine Entwicklung ist am Anfang des Romans abgeschlossen. Durch das kompositorische Mittel des Zufalls verleiht der Autor ihm die Möglichkeit, in den Lauf der Geschichte einzugreifen. Obwohl Hermann den anderen Personen des Romans gegenüber reliefartig überhöht ist, wird seine Gestalt psychologisch nicht erheblich ausgeleuchtet. Das Verhältnis zwischen ihm und den anderen Handlungsträgern ist dynamisch, der eigentliche Held des Romans ist eben das Volk, sind die 'Einwanderer". Die Helden der Gestalung werden der Handlung untergeordnet, gedeihen indes nicht zur Figur, man kann also Im Zusammenhang mit den 'Einwanderern" nicht von einem 'Figurenroman" 6 sprechen.
      In diesem Werk sind, unserer Auffassung nach, Elemente des 'Geschehnisromans" vorherrschend — eine Folge von Ereignissen wird zum gliedernden Prinzip: eine ansehnliche Anzahl von Bürgern und Bauern des Moselgebietes leisten dem Ruf des ungarischen Königs Folge und machen sich, nach umsichtigen Vorbereitungen, unter der Führung von Hermann und Meister Gerhardus auf den Weg ins Waldland, der für sie sehr beschwerlich wird. Sie durchqueren, dem Lauf der großen Flüsse folgend, ganz Deutschland und ziehen anschließend durch die Pußta. Nach vielen Mühen, vor allem während des letzten Reiseabschnittes, im Waldland, gelangen sie schließlich an ihren Bestimmungsort, wo sie darangehen, das Land zu kolonisieren und gegen die feindlichen Kumanen zu verteidigen. Die Schilderung wird durch Kontinuität, Einsinnigkeit und Eindeutigkeit der Handlung charakterisiert. Trotzdem kann man auch Elemente des 'Raumromans" antreffen . Dort, wo diese Einschübe nicht von der inneren Struktur des Romans verlangt werden, nähern sie diesen der bloßen

Reisebeschreibung. So entspricht die Kapitelgliederung des mittleren Teils nicht inneren Entwicklungsetappen, sondern bloß äußeren Reiseabschnitten . Störend wirkt die oftmals topographisch aufgenommene Landschaft , was, auf Grund eines falsch verstandenen Realismusbegriffs, die Absicht verrät, den Leser darüber zu informieren, daß der vielgereiste Autor alles aus eigener Anschauung kenne.
      Die gleichmäßige Beleuchtung des die Handlung vorantreibenden Wanderzuges wird manchmal unterbrochen, und dann richtet der Autor seine Aufmerksamkeit auf die eine oder andere Person, um uns mit ihrem Schicksal näher vertraut zu machen. Die Liebeshandlung Hermann — Gertrud nimmt, im Vergleich zum Ganzen des Romans, einen zu breiten Raum ein. Im allgemeinen ist es eine Schwäche Seraphins, Wichtiges von Unwichtigem nicht trennen und die Handlung nicht straffen zu können, also nicht wertend vorzugehen. Der Erzählerbericht wird abgelöst durch szenische Darstellung , durch die die Handlung an Spannung gewinnt. Seraphin übernimmt die Exotik der Bescheibun-gen von seinen deutschen Vorbildern, aber was dort zum Selbstzweck erstarrte, dient hier der Lebendigkeit der Handlung, ist mithin dem Romanganzen funktionell verbunden .
      Dadurch, daß der Endprunkt der Handlung bekannt ist, nähert sich dieses Werk dem Epos. Der entscheidende Unterschied besteht darin, daß hier aus der Sicht der Gegenwart berichtet wird. Die relativ geschlossene Welt des Romans wiederum, in der die Widersprüche, sofern vorhanden, auf untragische Art abgefangen werden, erinnert an die Novelle. Die erörternden Einschübe des Autors wirken altbacken und gestelzt. Etwas ungeschickt geht der Verfasser bei der Gestaltung seiner Personen vor: mit stereotyper Monotonie werden sie jedesmal, bevor sie auftreten, beschrieben. Die Individualisierung fehlt hierbei, sie wäre möglich gewesen, ohne der gleichzeitigen Typisierung der Gestalten abträglich zu sein. Seraphins sprachliche Haltung ordnet sich seiner ästhetischen Auffassung unter. Er versucht weder eine psychologisierende Modernisierung der Personen noch Archaisierung um jeden Preis. Seine Sprache kann als distanziert und nüchtern eingestuft werden, wo sie metaphorisch sein will, wirkt sie manchmal überkommen und. abgestanden. Trotz einiger Schwächen poetischer Gestaltung — die
Verwendung von glattenden, stereotyp werdenden Situationen, Er-zah floskeln, idyllischer epischer Warmherzigkeit und sprachlichen Fehlgriffen - hat Friedrich Wilhelm Seraphin doch seinen festen 1 laut in der einheimischen Literaturgeschichte. An der Wende zum modernen psychologischen Erzählen und Gegenwartsroman hat er noch einmal alle Starken und Unzulänglichkeiten des traditionellen historischen Romans gezeigt.


Wilhelm meisters entwicklung: bildung oder degeneration?

Seit den Tagen der Frühromantik sind immer wieder Einwände gegen Wilhelm Meisters Lehrjahre, insbesondere gegen den Schluß des Romans erhoben worden. Novalis tadelte die 'ängstliche Peinlichkeit des 4. Teils" und den Sieg der 'Ökonomie" über die Poesie, der ihm das Buch 'odiös" machte . In der Entw .....
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Schwäche und bildsamkeit. zur figur wilhelm meisters

Schon eine oberflächliche Betrachtung der Lehrjahre zeigt, daß ihr Held nicht als dynamische Figur angelegt ist, die durch entschiedene und zielbewußte Aktivität das erzählte Geschehen beherrschen könnte. Goethe selbst hat das mehrfach ausgesprochen, am deutlichsten wohl in einem Gespräch mit Kanzle .....
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Produktive wirkungen einer 'falschen tendenz: wilhelm meister und das theater

In den spät niedergeschriebenen autobiographischen Bemerkungen der Tag- und Jahreshefte heißt es zum Wilhelm Meister, der Roman beruhe auf dem Gedanken, 'daß der Mensch oft etwas versuchen möchte, wozu ihm Anlage von der Natur versagt ist, unternehmen und ausüben möchte, wozu ihm Fertigkeit nicht w .....
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Ein gegenstück zu ,wilhelm meisters lehrjahren'

Novalis hat den Goetheschen Wilhelm Meister im April und Mai des Jahres 1797 gelesen, er hat sich intensiv mit dem Buch auseinandergesetzt und wichtige Anregungen von ihm empfangen . Ansätze zu einer kritischen Distanzierung von Goethes Roman zeigen sich zu diesem Zeitpunkt nicht. Vielmehr wird er i .....
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Der bildungsroman bei wilhelm raabe

Daß einige der wichtigsten Werke Wilhelm Raabes deutliche Affinitäten zum Bildungsroman aufweisen, kann kaum verwundern, wenn man bedenkt, wie sehr die Frage nach den Möglichkeiten der Selbstverwirklichung unter den problematischen Bedingungen des 19. Jahrhunderts gerade diesen Autor immer wieder be .....
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Index » 19. Jahrhundert

Eine „wilhelm meisteriade'?

In der letzten Phase der langen Arbeit am Zauberberg hat Thomas Mann selbst das Buch in häufig variierten Formulierungen als eine Art „Bildungsgeschichte und Wilhelm Meisteriade" bezeichnet . Auch die Selbstkommentierungen nach dem Erscheinen des Romans wiesen meist in diese Richtung. Viele Interpre .....
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Index » 20. Jahrhundert » Thomas Mann: ,Der Zauberberg'

Dürrenmatt, friedrich

Geb. 5.1.1921 in Konolfingen bei Bern; gest. 14.12.1990 Neuchätel Er habe überhaupt »keine Biographie«, behauptet er hartnäckig: »ich schreibe nicht, damit Sie auf mich schließen, sondern damit Sie auf die Welt schließen«. In der Tat scheint D. den Standort seines Landes auch zu seinem persönlichen .....
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Grimm, wilhelm

Geb. 24.2.1786 in Hanau; gest. 16.12.1859 in Berlin Eigentlich möchten sie nichts weiter sein als »in stiller Zurückgezogenheit« lebende Gelehrte - jedenfalls behaupten sie dies verdächtig oft. Wenn es aber darauf ankommt, scheuen sie keineswegs den öffentlichen Konflikt. Dann zählen sie zu jenen .....
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Hauff, wilhelm

Geb. 29.11.1802 in Stuttgart; gest. 18.11.1827 in Stuttgart Unter dem Pseudonym H. Clauren, dessen sich der preußische Hotrat Karl Heun als erfolgreicher Unterhaltungsschriftsteller bedient, erscheint in der zweiten Augusthälfte 1825 bei dem Stuttgarter Verlag Friedrich Franckh ein Roman mit dem re .....
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Hebbel, christian friedrich

Geb. 18.3.1813 in Wesselburen; gest. 13.12.1863 in Wien Bereits fünf ]ahre vor seinem ersten Tragödienerfolg schrieb H. folgende Selbstbeurteilung nieder: »Ich hege längst die Ãœberzeugung, daß die Poesie nur eine heilige Pflicht mehr ist, die der Himmel den Menschen auferlegt hat, und daß er also, .....
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Hölderlin, friedrich

Geb. 20.3.1770 in Lauffena.N.; gest. 7.6.1843 in Tübingen »Klare Linien« in etwas so Verworrenem wie einem Menschenleben kommen meistens nur durch Stilisierung zustande. Von Johann Wolfgang Goethe weiß man - scheinbar - deshalb so viel, weil er bewußt ein Bild von sich arrangierte. H. ist als »Klas .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

Geb. 21.3.1763 in Wunsiedel; gest. 14.11.1825 in Bayreuth »Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimarer Klassike .....
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Klopstock, friedrich gottlieb

Geb. 2.7.1724 in Quedlinburg; gest. 14.3.1803 in Hamburg Als K. am 22. März 1803 in Hamburg beigesetzt wurde, war ein Repräsentant deutscher Dichtung, ja deutscher Kultur gestorben, dem Zehntausende hanseatischer Bürger die letzte Ehre gaben. Und doch, der Sänger des großen religiösen Epos Der Mess .....
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Wilhelm raabe - stopfkunchen (i89i): der kritische realismus eines bürgerlichen autors

An keinem anderen Autor lässt sich die mit dem Wandel der bürgerlichen Gesellschaft, insbesondere nach der Reichsgründung einhergehende Ent-wicklung des Bürgerlichen Realismus von einem frühen programmatischen zum späten kritischen Realismus so deutlich zeigen wie an Wilhelm Raabe; nicht zuletzt sei .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Der späte Realismus (1870-1900)

Wilhelm raabe - der philister

Wie Keller und Storni wirft Raabe in seinen späten Romanen die Frage nach dem Verbleib der ehemaligen bürgerlichen Werte und Normen sowie nach der Selbstbehauptung des Individuums in einer zunehmend über den Einzelnen hinweg entscheidenden Gesellschaft auf. Im Stopfkuchen bringt er sie mit der Infra .....
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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Raabe, wilhelm

Geb. 8.9.1831 in Eschershausen; gest. 15.11.1910 in Braunschweig Gegen Ende des Jahres 1854 entschließt sich der 23jährige R. plötzlich, einen Roman zu schreiben. Er hatte sowohl die Schule als auch eine Buchhändlerlehre vorzeitig abgebrochen, bevor er aus der Braunschweiger Provinz an die Berliner .....
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Schiller, friedrich

Geb. 10.11.1759 in Marbach am Neckar; gest. 9.5.1805 in Weimar »Ich möchte nicht gern in einem anderen Jahrhundert leben und für ein anderes gearbeitet haben. Man ist ebensogut Zeitbürger als man Staatsbürger ist; und wenn es unschicklich ist, ja unerlaubt gefunden wird, sich von den Sitten und Gew .....
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Schlegel, friedrich

Geb. 10.3.1772 in Hannover; gest. 12.1.1829 in Dresden Ob als Sympathisant der Französischen Revolution, als führender Kopf der romantischen Bewegung oder Verfasser des Skandalromans Lucinde , ob als universal gebildeter Historiker und Literaturkritiker neuen Schlags, als konservativer Diplomat, Jo .....
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Friedrich spielhagen: sturmflut (i877)

Friedrich Spielhagen war einer der populärsten Autoren der Gründerzeit und sein Roman Sturmflut eines der erfolgreichsten Werke der Gründerzeit. Rr wurde in bildungsbürgerlichen Kreisen als Entwicklungsgeschichte der eigenen Klasse und damit auch als eine ,Bibel des Bürgertums' sowie der gesamten Na .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Die Phase des programmatischen Realismus (1848-1870)

Wilhelm raabe: die akten des vogelsangs (i896)

Auch Raabes zu seinen Lebzeiten letzter erschienener Roman hat die ehemalige Vision einer humanen bürgerlichen Gesellschaft und einer positiv gelebten Bürgerlichkeit langst verabschiedet. Die zentralen Ideen dieser Vision, harmonische ZusammenFührung von Individuum und Gesellschaft, bürgerliche Sozi .....
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Wilhelm raabe (i83i-i9i0)

Verglichen mit Storni, Keller und Meyer nimmt sieh Raabes novellistisches Werk bescheiden aus, Raabe ist vornehmlich Romancier. Allerdings kommen ihm die novellistische Form und der novellistische Blick bei seinem Interesse an den Nebensächlichkeiten und Marginalien des Lebens entgegen: '|...| das K .....
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Index » Bürgerlicher Realismus » Die Novellenliteratur des Bürgerlichen Realismus

Wilhelm lehmann (i882-i968)

Das wahre Gedicht gedeihe, bemerkte Lehmann gegen Ende seines Lebens in einem Maß des Lobes betitelten kritischen Kommentar zur Lyrik Peter Huchels, 'im Anblick der Phänomene der sichtbaren Welt". Die Welt werde aber heute um diese ihre Sichtbarkeit betrogen. Berufung des Dichters sei es, der 'Reduk .....
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Index » Autoren » Lyriker des 20. Jahrhunderts (Deutschsprachige)

Friedrich schiller (i759-i805)

Friedrich Schiller gilt bis heute als der klassische Dichter und Denker, der die deutsche Kultur und Sprache nachhaltig mit geprägt hal. Kr wuchs im würtlembergi-schen Marbach in ärmlichen Verhältnissen auf. Im strengen Umfeld einer Mililärhochschule studierte erzunächsl Jura, dann Medizin, ab 1780 .....
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Index » Literatur & Sprache » Persönlichkeiten

Die brüder jacob (i785-i863) und wilhelm (i786-i859) grimm

Sie scheinen uns ihrer Zeit enthoben, die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, denn ihre Märchensammlung steht auch heute noch in jedem Kinderzimmer. Sie wuchsen im hessischen Flanau auf. Mit dem Tod des Vaters, eines verbeamteten Juristen, verlor die neunköpfige Familie schon bald ihre sichere Existenz .....
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Index » Literatur & Sprache » Persönlichkeiten

Ernst wilhelm lotz (i890-i9i4)

Das Angstsyndrom des Expressionismus hängt aufs engste mit der schockartigen Erkenntnis zusammen, dass die Dinge dem Individuum fremd werden können und es sich selbst nicht mehr begreift. Die literarische Groteske treibt solche Erkenntnis auf die Spitze. Es gibt aber noch andere - abgetöntere - Stuf .....
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Index » Literatur & Sprache » Persönlichkeiten

Friedrich schlegels romantik: eine dekonstruktion avant la lettre?

Lange vor Nietzsche und seinen Erben haben die Vertreter der deutschen Romantik Hegels Versuche, die Kunst auf den Begriff zu bringen, in Frage gestellt. Außer Friedrich Wilhelm Schelling , von dem Manfred Frank sagt, er habe wie Hölderlin die »Kunst als Ort der Darstellung eines mit Mitteln des Be .....
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Index » Ästhetische Theorie, Dialektik und Dekonstruktion

Zu einem spitzbuben will's grütz! - Ãœber friedrich schiller

Der Regimentsarzt S. siebt sich im Zimmer um, das er zu Stuttgart Im Kleinen Graben mit dem Leutnant Kampf teilt. Der Zimmergenosse ist abwesend, er hat Dienst auf der »So-litude«, wo beute Abend ein Empfang für den russischen Großfürsten Paul und dessen brau Maria Teodora, die Nichte des regierende .....
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Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Friedrich schiller

Johann Christoph Friedrich Schiller wird am 10. November 1759 in Marbach geboren. Der Vater, Johann Kaspar Schiller, ist Wundarzt und Offizier. Die Mutter, Dorothea Kodweiß, ist die Tochter eines Gastwirts aus Marbach. Friedrich wird im Elternhaus durch den schwäbischen Pietismus geprägt. 1767 tr .....
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Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Begegnung mit einem unbekannten - Ãœber friedrich hölderlin

Friedrich ist Magister der Philosophie, vierundzwanzig Jahre alt, Verfasser hymnischer, schwer verständlicher Gedichte -und Hauslehrer, weil man auf irgendeine Weise ja seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Schon auf der Reise hierher, nach Jena, hat es ihn gefröstelt. Und immer noch friert ihn, se .....
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Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Friedrich hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin wird als erstes Kind des Klosterhofmeisters Heinrich Friedrich 1 lölderlin und seiner Frau Johanne Christiana am 20. Mär/. 1770 in Lauften am Neckar geboren. Zwei Jahre später stirbt der Vater nach einem Schlaganfall. Die Mutter heiratet Johann Christoph Gok, den .....
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Index » EINE LITERATURGESCHICHTE IN GESCHICHTEN

Friedrich georg jünger

Das Werk Friedrich Georg Jüngers beruht auf ganz anderen Voraussetzungen, schon darum, weil Jünger einer älteren Generation angehört und nicht wider ein verlorenes Ge= Schichtsbewußtsein mythische Ersatzbegriffe ausspielt, son= dem ein verirrtes Geschichtsbewußtsein mit ursprünglichen Kräften neu ve .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » DER ROMAN DER GEGENWART

Arnim, achim von (eigentl. karl joachim friedrich ludwig von a.)

Geb. 26. 1. 1781 in Berlin; gest. 21. 1. 1831 in Wiepersdorf »Von Rechts wegen sollte dieses Büchlein in jedem Hause... am Fenster, unterm Spiegel, oder wo sonst Gesang- und Kochbücher zu hegen pflegen, zu finden sein, um aufgeschlagen zu werden in jedem Augenblick der Stimmung oder Unstimmung.« Jo .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Busch, wilhelm

»In Dankbarkeit für fröhliche Stunden« - so endet ein Telegramm von Wilhelm II. zu B.s 70. Geburtstag. Ahnliche Reaktionen aus Bürgerhausem und Arbeiterfamilien belegen B.s klassenübergreifende Stellung als populärster Autor und Zeichner seiner Zeit: eine Popularität zu verstehen aus der Spezifik de .....
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Dürrenmatt, friedrich

Er habe überhaupt »keine Biographie«, behauptet er hartnäk-kig: »ich schreibe nicht, damit Sie auf mich schließen, sondern damit Sie auf die Welt schließen«. In der Tat scheint D. den Standort seines Landes auch zu seinem persönlichen Platz gemacht zu haben: neutral, aus der Distanz beobachtend, und .....
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Friedrich von hausen

Hanoniense, die Geschichte der Grafen von [ Hennegau , berichtet, F., ein »vir probus et i nobilis« , sei am 6. Mai 1190 i bei der Verfolgung feindlicher Türken bei Philomelium ! vom Pferd gestürzt und gestor-; ben — wenige Tage vor einem Sieg des sonst nicht gerade , erfolgreichen Heeres der deu .....
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Gerstäcker, friedrich

»Du erhältst hierbei, meine teure Mutter, mein Tagebuch von meinen letzten Jagden in Arkansas; möge es Dir helfen, ein paar Stunden Dich zu zerstreuen.« Als der Schreiber der Zeilen eineinhalb Jahre darauf seinem Tagebuch nach Dresden hinterherreiste, bemerkte er zu seinem Erstaunen, daß nicht nur d .....
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Gerstenberg, heinrich wilhelm von

Als G. im biblischen Alter von 86 Jahren starb, war er als Autor bereits völlig vergessen. Und doch hatte er in seiner Jugend zu den Schrittmachern der neuen Epoche des Sturm und Drang gehört, hatte als Dichter und Kritiker neue Akzente gesetzt. Johann Wolfgang von Goethe, der mit scharfen Urteilen .....
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Gleim, johann wilhelm ludwig

G. gehört zu jenen Dichtern, die im 18. Jahrhundert eine rein bürgerliche Literatur schufen. Er kam aus dem Bürgertum, sein Vater war Obersteuereinnehmer. Er besuchte das Lyzeum in Wernigerode, bevor er in Halle Jura und Philosophie studierte . Schon auf der Universität schrieb er mit Freunden Verse .....
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Grimm, wilhelm

Eigentlich möchten sie nichts weiter sein als »in stiller Zurückgezogenheit« lebende Gelehrte —jedenfalls behaupten sie dies verdächtig oft. Wenn es aber darauf ankommt, scheuen sie keineswegs den öffentlichen Konflikt. Dann zählen sie zu jenen »Männern, die auch der Gewalt gegenüber ein Gewissen .....
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Hagedorn, friedrich von

Ein ehrlicher Mann müsse nur 45 Jahre lang leben wollen, sagte H. mehrfach; er selbst erreichte das Alter von 46 Jahren. H.s Leben verlief nach anfänglicher Unsicherheit in gemächlichen Bahnen: geboren 1708 als Sohn eines dänischen Konferenzrates und Residenten, verlor er bereits 1722 den Vater. Die .....
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Hauff, wilhelm

Unter dem Pseudonym H. Clauren. dessen sich der preußische Hofrat Karl Heun als erfolgreicher Unterhaltungsschriftsteller bedient, erscheint in der zweiten Augusthälfte 1825 bei dem Stuttgarter Verlag Friedrich Franckh ein Roman mit dem reißerischen Titel Der Mann im Mond oder der Zug des Herzens is .....
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Hebbel, christian friedrich

Bereits fünf Jahre vor seinem ersten Tragödienerfolg schrieb H. folgende Selbstbeurteilung nieder: »ich hege längst die Ãœberzeugung, daß die Poesie nur eine heilige Pflicht mehr ist, die der Himmel den Menschen auferlegt hat, und daß er also, statt in ihr ein Priv .....
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Heinse, johann jakob wilhelm

Die äußeren Lebensumstände H.s waren durchaus typisch für die bedrückende Lage der deutschen Intellektuellen im 18. Jahrhundert. Seine Lebensauffassung wich jedoch erheblich von der Norm ab. Schon die frühesten Zeugnisse zeigen ihn in heftiger Opposition zur christlichen Moral und als Verfechter ein .....
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Hölderlin, friedrich

H. war der Sohn eines schwäbischen Patriziers und herzoglichen Beamten. Sein Vater starb früh, ebenso sein Stiefvater. Mit neun Jahren ist der älteste und einzig leibliche Sohn ohne väterliches Gegengewicht mit der Mutter allein, die wohl warmherzig und bemüht, aber auch engstirnig, wenig einfühlsam .....
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Barthel, ludwig friedrich

Engel am Freiburger Münster Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 81 -83. .....
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Bartsch, wilhelm

Mit der Muse des Hipponax Gratz, Michael. In: NDL 36, 1988, H. 4, S. 123 -134. .....
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Bergammer, friedrich

Die Alice Schalek in New York Kraft, Werner. In: Österreichische Lyriker, 1984, S. 53 - 56. .....
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Bischoff, friedrich

Andreasnacht Bräutigam, Kurt. In: Moderne deutsche Balladen, 1970, S. 52 - 56. Lehnen, Alfred. In: Deutsch, 1977, S. 36 - 39. Fastnacht Bräutigam, Kurt. In: Moderne deutsche Balladen, 1970, S. 49 - 52. In den Wiesen Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 44 - 46. .....
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Bodenstedt, friedrich von

Mein Lehrer ist Hafis Schmitz, Walter. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 311 -322. .....
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Busch, wilhelm

Der volle Sack Groß, Eugenie. In: Gedichtstunde, 1964, S. 132 - 134. Fink und Frosch Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 82 - 83. Fuchs und Igel Groß, Eugenie. In: Gedichtstunde, 1964, S. 134 - 135. Ich bringe die Haube / Der jungen Taube Haberland, Ingrid. In: Busch-Jb, 1970, S .....
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Delius, friedrich christian

Chinesisch essen Schwarz, Egon. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 255-258. Hymne Girschner-Woldt, Ingrid. In: Theorie, 1971, S. 40 - 43. Junge Frau im Antiquitätenladen Zeller, Michael. In: Frankfurter Anthologie 3, 1978, S. 267-270. Pankow, Klaus. In: Lesarten, 1982, S. .....
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DÃœrrenmatt, friedrich

Schweizerpsalm Zell weger, Rudolf. In: Jb Deutsch als Fremdsprache 9, 1983, S. 57 - 67. Siriusbegleiter Matt, Peter von. In: Frankfurter Anthologie 18, 1995, S. 181 - 184. .....
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Elgenbrodt, karl wilhelm

Hinter der Wand Kienecker, Friedrich. In: Mensch in der modernen Lyrik, 1974, S. 74 - 78. .....
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Eisenlohr, friedrich

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Gleim, johann wilhelm ludwig

Anakreon Bohnen, Klaus. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 113- 123. An Cornelia Herder Arnold, Günter. In: WB 25, 1979, S. 155 - 161. An Leukon Hock, Erich. In: Motivgleiche Gedichte, 1971, S. 23. Bei Eröffnung des Feldzuges. 1756 Arnold, Günter. In: WB 25, 1979, S. 155 - 1 .....
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Goeckingk, leopold friedrich günter von

Als der erste Schnee fiel Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 113- 115. Kronauer, Brigitte. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 17-20. .....
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Gotter, friedrich wilhelm

Schlafe, mein Prinzchen! Kaiser, Gerhard. In: Goethe bis Heine, 1988, S. 251 -253. Schulz, Gerhard. In: Frankfurter Anthologie 18, 1995, S. 23 - 26. .....
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Gull, friedrich wilhelm

Will sehen, was ich weiß, vom Büblein auf dem Eis Ayren, Armin. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 77-81. Gelbrich, Dorothea. In: Gestörte Idylle, 1995, S. 125 - 142. .....
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Hagedorn, friedrich von

An die Dichtkunst Pietsch, Wolfgang J. In: Hagedorn und Horaz, 1988, S. 96 - 100. An eine Schläferinn Stenzel, Jürgen. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 35 - 38. Der Mai Knörrich, Otto. In: Lyr. Texte, 1985, S. 76 - 77 und 81 - 85. Der Tag der Freude Bohnen, Klaus. In: Gedichte .....
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Hebbel, friedrich

An den Tod Schneider, Wilhelm. In: Liebe zum Gedicht, 1963, S. 214-224. Kreuzer, Ingrid. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 120- 130. Dämmerempfindung Wellershofl, Dieter. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S 127- 130. David und Goliath Matt, Peter von. In: Frankfurter Anthol .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Frühling Hearing, Theodor. In: Gedenkschrift, 1943, S. 175- 177. .....
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Hölderlin, friedrich

Abbitte Klein, Johannes. In: WW 1, 1950/51, S. 83 - 86. Cormeau-Diruf, Antonia. In: Begegnung mit Gedichten, 1977, S. 165 - 168. Schulz, Gerhard. In: Frankfurter Anthologie 8, 1984, S. 53 - 56. Abendphantasie Beissner, Friedrich. In: Gedenkschrift, 1943, S. 240 - 247. Hubert, Gerda. In: Ab .....
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Husen, friedrich von

Ich denke under wilcn Brinkmann, Hennig. In: Gedicht und Gedanke, 1942, S. 35 - 42. .....
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Jahn, friedrich ludwig

Napoleons Flucht aus Russland Neis, Edgar. In: Krieg im Gedicht, 1980, S. 29 30. .....
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Jordan, wilhelm

Die welke Rose Bollenbeck, Georg. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 334 - 345. .....
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Jünger, friedrich georg

Beschwörung Blöcker, Günter. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 135- 138. Der Mohn Speier, Hans-Michael. In: Gedichte und Interpretationen 5, 1983, S. 320 - 335. Der Pfau Arendt, Dieter. In: Zeitwende 35, 1964, S. 30 - 39. Der Taurus Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969 .....
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Klemm, wilhelm

An der Front Jandl, Ernst. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 131 - 134. Betrachtungen Brockmann, Jan. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 154- 167. Phantasie Weller, Christopher D. In: Expressionist Poetry, 1978, S. 340 - 347. .....
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Klopstock, friedrich gottlieb

Aganippe und Phiala Schütze, Oliver. In: Im Blick des Wanderers, 1990, S. 39-40 und 42-44. Auf meine Freunde Szarota, Elida M. In: EG 14, 1959, S. 106 - 127. Das große Halleluja Hock, Erich. In: Motivgleiche Gedichte, 1971, S. 19-20. Behrmann, Alfred. In: Einführung, 1989, S. 106 - 109. .....
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Krasser, friedrich

Marseillaise des Christentums Berger, Ute. In: Deutsche und rumäniendl. Lyrik, 1981, S. 263-267. .....
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Kreuzig, friedrich peter

Die Heimkehrer Lindemann, Klaus. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 138- 141. .....
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Lehmann, wilhelm

Abgeblühter Löwenzahn Seidler, Manfred. In: Lyrik / Deutschunterricht, 1976, S. 39-40. Ahnung im Januar Hock, Erich. In: Motivgleiche Gedichte, 1971, S. 53 - 54. Alter Mann Schug, Dietrich. In: Die Naturlyrik, 1963, S. 152 - 154. Alter Moment Schug, Dietrich In: Die Naturlyrik, 196 .....
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Lehne, friedrich

Gesang der belagerten freyen Deutschen in Mainz beim Bombardement der Stadt Binder, Alwin und Scholle, Dietrich. In: Ca ira, 1975, S. 84. Lied freyer Landleute Binder, Alwin und Scholle, Dietrich. In: Ca ira, 1975, S. 82 - 84. .....
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Leibniz, gottfried wilhelm von

Gedicht auf den Tod der Königin Sophie Charlotte Loos, Waltraud. In: Aus der Welt des Barock, 1957, S. 69 - 82. Hankins, Olan Brent. In: Leibniz, 1973. .....
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Logau, friedrich freiherr von

Ehstand dess Hertzens und der Zunge Wehrli, Max. In: Reiz der Wörter, 1978, S. 245 - 248. Heutige Weltkunst Kußler, Rainer. In: Fremde Lyrik, 1981, S. 54 - 55. .....
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Lotz, ernst wilhelm

Aufbruch der Jugend Berghahn, Klaus L. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 106- 124. Meurer, Reinhard. In: Expressionismus, 1992, S. 24 - 29. .....
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Müller, wilhelm

Auf dem Fluße Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 176 - 186. Das Mühlenleben Haefeli-Rasi, Madeleine. In: Wilhelm Müller, 1970, S. 34 - 44. Das Wirtshaus Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 278 - 284. Der greise Kopf Youens, Susan. In: Winterreise, 1991, S. 234 - 239. D .....
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Nietzsche, friedrich

Am Gletscher Grundlehner, Philip. In: Poetry of Nietzsche, 1986, S. 70 - 80. An den Mistral. Ein Tanzlied Grundlehner, Philip. In: Poetry of Nietzsche, 1986, S. 175 - 183. An der Brücke stand Lösel, F.A.G. In: Hermathena 105, 1967, S. 60 -73. Hollinrake, Roger. In: Nietzsche-Studien .....
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Novalis (= friedrich von hardenberg)

Alchemie Kowalski, Jörg. In: NDL 35, 1987, H. 3, S. 118 - 123. Am Tage der Reformation Seidel, Margot. In: Jb FDH, 1981, S. 306 - 324. An Tieck Speyer, Wolfgang. In: Arcadia 9, 1974, S. 39 - 47. Schulz, Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 243 - 255. Das Lied der Tot .....
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Raabe, wilhelm

Des Menschen Hand Fritz, Walter Helmut. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 103 - 105. Flüchtiges Glück Bienek, Horst. In: Zeit wie Ewigkeit, 1987, S. 42 - 45. Glockenklang Oppermann, Hans. In: Raabe-Jb, 1962, S. 78 - 85. Zwiesprache Schulz, Bernhard. In: Literarischer Unterrich .....
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Rasche, friedrich

Mondbesuch Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 51 - 52. .....
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Reinhard, karl friedrich

Am Tage meiner Trauung den 20. Oktober 1796 Wackwitz, Stephan. In: Trauer und Utopie, 1982, S. 114- 134. .....
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Dilthey, wilhelm

Wie Schopenhauer. Kierkegaard. Marx und Nietzsche gehört D. zu den herausragenden Philosophen des nachidealistischen 19. Jahrhunderts. Doch anders als die genannten großen Außenseiter ist D. einer der wenigen akademisch erfolgreichen Philosophen seiner Zeit, deren Werk eine bis heute andauernde Bede .....
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Rubiner, ludwig / eisenlohr, friedrich / hahn, livingstone

Gold Gernhardt, Robert. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 157 - 160. .....
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Rückert, friedrich

Abendlied Roland, Renate. In: Rückert-Studien I, 1964, S. 109- 114. Sittig, Rüdiger. In: Rückert-Studien IV, 1982, S. 141 - 146. Abendlied des Wanderers Uhrig, Max-Rainer. In: Gestörte Idylle, 1995, S. 159 - 169. Amaryllis Koeppen, Wolfgang. In: Scribenten, 1983, S. 252 - 25 .....
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Schiller, friedrich

An die Freude Wanstetten, Mario W. von. In: Revue des lan- gues Vivantes 22, 1956, S. 544 - 559. Muschg. Walter. In: Wort in der Zeit 4, 1958, S. 557 - 559. Falkenstein, Henning. In: Gedankenlyrik, 1963, S. 38 - 44. Keller. Werner. In: Pathos, 1964, S. 144 - 151. Hienger. Jörg. In: Hienger .....
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Schlegel, friedrich

Das Mädchen Kraft, Werner. In: Augenblicke der Dichtung, 1964, S. 60 - 63. Weihe des Alten. An einen jungen Dichter Nolden, Thomas. In: Euphorion 88, 1994, S. 468 - 477. .....
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Schubart, christian friedrich daniel

Der Kupferstecher nach der Mode Härtling, Peter. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 33-36. Die Aussicht Eigenwald, Rolf. In: Projekt Deutschunterricht 8, 1974, S. 133 - 135. Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 112 - 116. Die Forelle Jäger, Hans-Wolf .....
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Schult, friedrich

Du bist ein anhangloser Mann Atabay, Cyrus. In: Frankfurter Anthologie 4, 1979, S. 139- 143. .....
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Spee, friedrich von

Der Evangelisch Guter Hirt sucht das verloh-ren Schäfflein Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 289 - 294. Die gespons JESV sucht, vnd findet Jhn auff dem Creutzweeg Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 254 - 264. Die gesponß Jesu seufftzet nach jhrem Bräutigam .. .....
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Stolberg, friedrich leopold graf zu

An die Natur Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 62 - 65. An die Natur Sowinski, Bernhard. In: Sturm und Drang, 1992, S. 66 - 67. Der Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 65 -67. Lied, auf dem Wasser zu singen, für meine Agnes Kranz, Gisbe .....
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Szabo, wilhelm

Dorfangst Kranz, Gisbert. In: Siebenundzwanzig Gedichte, 1972, S. 57-59. .....
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Tkaczyk, wilhelm

Auf den Galapagos Heukenkamp, Ursula. In: WB 28, 1982, S. 91 - 100. .....
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Wackenroder, wilhelm heinrich

Siehe wie ich trostlos weine Vaget, Hans Rudolf. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 63 - 67. .....
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Waiblinger, wilhelm

Der Kirchhof Rennen, Hai H. In: ZDP 107, 1988, S. H., S. 85 - 100. .....
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Weber, wilhelm ernst

Hölderlin und Heinse Hock. Erich. In: Euphorion 76, 1982, S. 174 - 179. .....
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Weisse, christian friedrich

Klagen Kranefuss, Annelen. In: Wandsbecker Bote, 1973, S. 63-70. .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Humboldt, wilhelm von

Nein, als Philosoph hat er sich nicht gesehen. Auch kam ihm wohl niemals in den Sinn, seine Studien der wahren Philosophie zuzuordnen, wie er sie verstand und zeitlebens mit der Philosophie Kants und ihrer Aufgabenstellung der Bestimmung der Grenzen reiner Vernunfterkenntnis identifizierte. Von ihr .....
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Jacobi, friedrich heinrich

In der Vorrede zu seinem Hauptwerk Die Welt als Wille und I 'orstellung warnt Schopenhauer die Leser davor, seine »Art zu spekuliren« mit der »eines noch lebenden großen Philosophen« vergleichen zu wollen, »welcher wahrhaft rührende Bücher geschrieben und nur die kleine Schwachheit hat. Alles, was .....
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Leibniz, gottfried wilhelm

Wahrscheinlich war er der umfassendste Kopf, der an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert philosophisch dachte, in einer Zeit, die an philosophischen Köpfen nicht arm war. In Leipzig als Sproß einer Professorenianulie geboren, war er eines der Wunderkinder, mit denen seine Zeit zu renommieren versuc .....
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Engels, friedrich

Beide Eltern teile von M. stammten aus jüdischen Rabbmertamihen. Der Vater, ein Rechtsanwalt, trat jedoch. um seinen Beruf weiter ausüben zu können, mit seiner Familie zum Protestantismus über. Die Traditionen des Humanismus und der Aufklärung wurden im Elternhaus sorgsam gepflegt. Als M. in Trier d .....
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Nietzsche, friedrich

Ich kenne mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Knsis. wie es keine auf Erden gab, an die tiefste Gewissens-Gollision, an eine Entscheidung heraufbeschworen gegen Alles, was bis dahin geglaubt, gefordert, geheiligt worden war... L'nuve .....
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Ockham, wilhelm von

In der Nacht des 26. Mai 1328 floh der große franziskanische Ordensgelehrte O. zusammen mit dem Ordensgeneral Michael von Cesena und Marsiglio von Padua vor dem päpstlichen Inquisinonsgericht von Avignon, wo Papst Johannes XXII. residierte, nach Pisa zu Kaiser Ludwig dem Bayern, um dem Tod in der Un .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Schelling, friedrich wilhelm joseph

Die klassische deutsche Philosophie - in Verkennung der sie bestimmenden Dialektik von Idealismus und Materialismus auch als »Deutscher Idealismus« bezeichnet - ist im ausgehenden 18. und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Zeitzeugin eines Zyklus von Revolutionen und eines Anti-Zyklus von Restaurati .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Schleiermacher, friedrich daniel ernst

»Alle Menschen sind Künstler.« Mancher mag vielleicht heute diesen Satz spontan mit einem Diktum Joseph Beuys' identifizieren, dessen Auffassung: »Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden«, von der Ãœberzeugung lebt, daß in jedem einzelnen - wenn auch zumeist verschüttet — die Fähigkeit un .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Strauß, david friedrich

Für viele Leser der damaligen Zeit war Das Leben Jesu, Kritisch bearbeitet ein Werk, das mit dem Wunderglauben aufräumte und die mythische Deutung in ihr Recht einsetzte. Aus heutiger Sicht vermittelt dieses Werk ein Bild von einem vergangenen eschatologischen Denken und von Jesus als historischer .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Der handschuh - friedrich schiller

Vor seinem Löwengarten, Das Kampfspiel zu erwarten, Saß König Franz, Und um ihn die Großen der Krone, 5 Und rings auf hohem Balkone Die Damen in schönem Kranz. Und wie er winkt mit dem Finger, Auf tut sich der weite Zwinger, Und hinein mit bedächtigem Schritt 10 Ein Löwe tritt, Und sieht sich s .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Weizsäcker, carl friedrich von

»Zu meinem 12. Geburtstag, im Juni 1924. wünschte ich mir eine drehbare, also aut Tag und Stunde einstellbare Sternkarte. Mit meiner Karte entwich ich von den Menschen in die warme, wunderbare Sternennacht, ganz allein. Das Erlebnis einer solchen Nacht kann man in Worten nicht wiedergeben, wohl aber .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Die bürgschaft - friedrich schiller

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Dämon, den Dolch im Gewände; Ihn schlugen die Häscher in Bande. 'Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!" 5 Entgegnet ihm finster der Wüterich. 'Die Stadt vom Tyrannen befreien!" 'Das sollst du am Kreuze bereuen." 'Ich bin", spricht jener, 'zu sterben bereit Und bit .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Windelband, wilhelm

W. wurde als Sohn eines preußischen Beamten geboren und studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in seiner Vaterstadt an den Universitäten Jena, Berlin und Göttingen anfänglich Medizin und Naturwissenschaft, später Geschichte und Philosophie. Philosophisch war er gleichermaßen von Kuno Fischer wie v .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Hoffnung - friedrich schüler

Es reden und träumen die Menschen viel Von bessern künftigen Tagen, Nach einem glücklichen goldenen Ziel Sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und wird wieder jung, 5 Doch der Mensch hofft immer Verbesserung. Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein, Sie umflattert den frö .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Hälfte des lebens - friedrich hölderlin

Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen 5 Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm' ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, 10 Und .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Herbstbild - friedrich hebbel

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur! 5 Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zw .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Fink und frosch - wilhelm busch

Diese Reimfabel ist ganz auf die Gegensätzlichkeit der beiden Tiere aufgebaut. Darauf deutet jeder einzelne Gestaltungszug hin: die Ãœberschrift, die mit den stilistischen Mitteln der Artikellosigkeit und der Alliteration der beiden Tiernamen fest verspannt; die Anlage der Handlungslinie ; vor allem .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Bewaffneter friede - wilhelm busch

Ganz unverhofft, an einem Hügel, Sind sich begegnet Fuchs und Igel. Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht! Kennst du des Königs Ordre nicht? 5 Ist nicht der Friede längst verkündigt, Und weißt du nicht, daß jeder sündigt, Der immer noch gerüstet geht? Im Namen seiner Majestät Geh her und übergib dein .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Vereinsamt - friedrich nietzsche

Die Krähen schrein Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnein. - Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat! 5 Nun stehst du starr, Schaust rückwärts, ach! wie lange schon! Was bist du Narr Vor Winters in die Welt - entflohn? Die Welt - ein Tor 10 Zu tausend Wüsten stumm und kalt! We .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

An meinen ältesten sohn - wilhelm lehmann

Die Winterlinde, die Sommerlinde Blühen getrennt - In der Zwischenzeit, mein lieber Sohn, Geht der Gesang zu End. 5 Die Schwalbenwurz zieht den Kalk aus dem Hügel Mit weißen Zehn, Ich kann es unter der Erde Im Dunkeln sehn. Ein Regen fleckt die grauen Steine - Der letzte Ton Fehlt dem Goldammerm .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Vögelein im winter - friedrich gull

Es lag ein tiefer Schnee, Gefroren war der See, Der Wind blies kalt und schaurig. Da saß ein Vöglein traurig Auf einem Ast im Wald: »Verhungern muß ich bald, Wenn lang die Tage währen, Wer soll mich auch ernähren? Das war gesprochen kaum, Da stund ein großer Baum Voll roter Vogelbeeren, Die durft'e .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Friedrich a. kittler

Im programmatischen Vorwort zu dem Band 'Urszenen' proklamieren F.A. Kittler und H. Turk die 'Diskursanalyse": Den genealogischen Ursprüngen von Diskursverboten und Diskursivierun-gen neuer Diskurs-Ordnungen - resultierend aus veränderten Macht-, Begehrens- und Wisscns-Konstellationen - gelte es auc .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Friedrich hölderlin (i770-i843)

das Wesen des Dichters an sich verwirklichte. Er ist geradezu „der Dichter des Dichters" geworden, wie Martin Heidegger es ausdrückte. Jeder Vers und jede Zeile, die er schrieb, bezeugen die gerade an seinem Werk gewonnene Erkenntnis, daß Dichtung nicht nur das Ergebnis eines genialen und geschulten .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Jean paul friedrich richter (i763-i825)

Während Heinrich von Kleist an der Wirklichkeit zerbrach, hat sie Jean Paul gemeistert und überwunden. Aus der Enge des damaligen Bayreuth baute er sich das Weltall seiner sehnsüchtigen Träume und Ideale. Und was die Bereicherung der deutschen Sprache vom Dichterischen her angeht, muß Jean Paul nebe .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Wilhelm heinrich wackenroder (i773-i798)

Nur 25 Jahre alt wurde der zarte Wackenroder, in dessen 1797 erschienenen 'Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders" alles das enthalten ist, was das Wesen der Romantik ausmacht. In seinem Werk erscheint zum ersten Male die altdeutsche Kunst, die sich ihm auf gemeinsamen Wanderungen mi .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Friedrich baron de la motte-fouque (i777-i843)

Fouque war zu seiner Zeit einer der beliebtesten Modeschriftsteller, der durch seine Dichtungen aus dem Mittelalter am meisten vor Richard Wagner zum Bekanntwerden der germanisch-deutschen Götter- und Heldensagen beige^ tragen hat. Ihm verdanken wir das heute noch am meisten gelesene Märchen der Rom .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Wilhelm müller (i794-i827)

Von Wanderlust und Naturliebe kündete auch der Dessauer Wilhelm Müller in seinen Liedern 'Am Brunnen vor dem Tore", 'Im Kug zum grünen Kranze", 'Das Wandern ist des Müllers Lust". In der Vertonung durch Franz Schubert sind sie zu echtem Volksgut geworden. .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Jakob (i785-i863) und wilhelm grimm (i786-i859)

Die von der Romantik angestrebte Wiederbelebung alten deutschen Literaturgutes, wie sie schon Arnim und Brentano in 'Des Knaben Wunderhorn" versuchten, fand ihre fruchtbarsten Vertreter in den beiden Brüdern Grimm, die zeitlebens eng zusammenarbeiteten. Ihr Name ist für immer mit ihren unvergänglich .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Friedrich rückert (i788-i866)

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar. O wie liegt so weit, o wie liegt so weit Was mein einst war! Auch Rückert, gebürtig aus Schweinfurt, gestorben in Neuses bei Coburg, rief in seinen 'Geharnischten Sonetten" zum Kampf gegen Napoleon auf. In seinen sechs Bänden ly .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Wilhelm hauff (i802-i827)

Ebenfalls ein häufiger Besucher im gastlichen Kernerhaus war Wilhelm Hauff. Er war ein äußerst begabter Erzähler von reicher Phantasie, glücklicher Gestaltungskraft, anmutiger Form und feiner Sprache. Davon zeugen vor allem seine nach dem Muster von 'Tausendundeine Nacht" erzählten reizvollen Märche .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Friedrich hebbel (i8i3-i863)

Als Sohn eines Maurers in Wesselburen geboren, wuchs der junge Hebbel in drückender Armut auf. 'Die Armut hatte die Stelle seiner Seele eingenommen", sagte der Dichter später von seinem Vater, der die dichterischen. Pläne seines Sohnes unterdrückte und ihn zum Maurerhandwerk zwang. Als er starb, kam .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Wilhelm raabe (i83i-i9i0),

der über den Beruf eines Buchhändlers und nach verspätetem Studium in Berlin zur Dichtung kam. Im Gegensatz zu Storm und Keller hat Raabe niemals eine große Lesergemeinde gefunden. Raabes Vorliebe für Menschen, 'die hinter der Hecke liegen gelassen worden sind", für das Unauffällige, Anspruchslose .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Zu wilhelm diltheys intention, werk und wirkung

Wirkungsgeschichtlich ist die psychologische Interpretation Schleiermachers zweifellos viel früher und stärker beachtet worden. Das ist vor allem auf die frühe Rezeption und nachhaltige Wirkung Diltheys zurückzuführen. Sein Aufsatz »Die Entstehung der Hermeneutik« hat lange Zeit die Einschätzung Sc .....
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Index » Grundfragen der Textanalyse » Hermeneutische Modelle

Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãœber die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Sonnenuntergang - friedrich hölderlin (i770-i843) - götterlose gegenwart

In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig .....
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Hälfte des lebens - friedrich hölderlin (i770-i843) - heilignüchtern

Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Friedrich nietzsche (i844-i900): abschied [vereinsamt] - winter-wanderschaft

Einsamkeit ist eines der Hauptthemen im Denken Nietzsches. »Mein ganzer Zarathustra«, erklärt er in Ecce homo, »ist ein Dithyrambus auf die Einsamkeit«. Dort allerdings wird Einsamkeit als Bedingung für Selbstfindung und Schöpfertum, für die Erneuerung des Menschen verstanden. Dagegen konzentriert s .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Riss im Dasein

Die literatur des kaiserhofs von konrad iii. bis friedrich ii.

Aus der Zeit Konrads III. , des ersten Stauferkö-nigs, ist über den literarischen Betrieb am Kaiserhof nicht viel bekannt. Das intellektuelle Klima am Hof wurde von den Geistlichen geprägt, die die leitenden Ämter innehatten: von dem Kanzler Arnold von Wied , dem Erbauer der für die Entwickl .....
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Index » Der Literaturbetrieb der höfischen Zeit

Oskar loerke (i884-i94i): brief-wilhelm lehmann (i882-i968): auf sommerlichem friedhof (i944)

Zwei Gränchen Staub im Wind Oskar Loerke, Träger des Kleist-Preises von 1913, war als Cheflektor des S. Fischer Verlags eine der Schaltstellen des literarischen Lebens in den zwanziger Jahren. In seinen Dichtungen bleiben Landschaftserlebnisse einer Kindheit im Osten prägend. Seine Naturlyrik str .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Magie der Natur

Im hungerturm zu pisa heinrich wilhelm von gerstenberg: ugolino

Analyse Graf Ugolino della Gherardesca, ein namhaftes Haupt der ghibellinischen Partei in Pisa, schloß sich nach der Heirat seiner Schwester mit einem Guelfen deren Partei an, so daß er sich den Haß seiner ehemaligen Partei ganger zuzog. Er wurde gestürzt, des Verrats bezichtigt und eingekerkert, .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Friedrich schiller: die räuber

Analyse Die Arheit an den Räubern begann Schiller wahrscheinlich schon als Eleve der Karlsschule im Jahre 1 776. Die Vorbereitung seiner Prüfungen hinderte ihn dann an der Arbeit, so daß sein letztes Jahr auf der Akademie 1779/80 als Entstehungszeit anzusetzen ist. Im Frühjahr 1781 erschien die ers .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Adelssatire und bürgerliches ethos friedrich schiller: kabale und liebe

Analyse Schiller schrieb Kabale und Liebe /.wischen dem Herbst 1782 und Mitte Februar 1783; Ende April, Anfang Mai desselben Jahres überarbeitete er den Text auf Wunsch des Freiherrn von Dalberg für die Mannheimer Bühne. Dort wurde das Drama am 17. April 1784 nach der Frankfurter Uraufführung am 15 .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Die 'leichenöffnung des lasters - friedrich schiller: der verbrecher aus verlorener ehre.

Entstehung Einzelheiten der Entstehungsgeschichte sind unbekannt. Schiller schickte das fertige Manuskript am 29. November 1785 an den Verleger Göschen. In einem Brief vorn 13. Eehruar 1786 schreibt er ihm, es sei gegen seinen 'Wunsch, daß einige Artikel dieses Hefts, wozu ich ausdrüklich fremde Ze .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Lyrik

Exkurs: heinrich hoffmann und wilhelm busch

Das Werk zweier Autoren fällt - trotz aller Traditionsbezüge - aus diesem kinderliterarischen Mainstream völlig heraus: Es sind zunächst H. Hoffmanns unter dem Titel 'Struwwelpeter" berühmt gewordene Lustige Geschichten und drollige Bilder mit 15 schön kolorierten Tafeln für Kinder von 3 bis 6 Jahre .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » OTTO BRUNKEN

Friedrich gottlieb klopstock - die frÜhen grÄber

Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Mayes Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Thau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, Und zu dem Hügel .....
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Friedrich hölderlin - die eichbÄume

_Aus den Gärten komm' ich zu euch, ihr Söhne des Berges! Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, pflegend und wieder gepflegt mit den fleißigen Menschen zusammen. Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel, Der e .....
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Friedrich hölderlin - lebenslauf

Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger, Doch es kehret umsonst nicht Unser Bogen, woher er kommt. Aufwärts oder hinab! herrschet in heiiger Nacht, Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt, Herrschet im schiefesten Orkus Nicht ein Grades, ein Recht .....
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Friedrich hölderlin - brot und wein

An Heinze 1 Rings um ruhet die Stadt; still wird die erleuchtete Gasse Und, mit Fackeln geschmückt, rauschen die Wagen hinweg. Satt gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen, Und Gewinn und Verlust wäget ein sinniges Haupt Wohlzufrieden zu Haus; leer steht von Trauben und Blumen, Und .....
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Exemplarische analysen - hans peter richter: damals war es friedrich (i96i)

In diesem Abschnitt sollen einige wenige Kinder- und Jugendbücher genauer vorgestellt werden, die entweder eine besondere Wirkung entfaltet haben oder unter dem Gattungsaspekt Beachtung verdienen. Dieses Buch ist inzwischen millionenfach verkauft und zählt in den 5. und 6. Schuljahren fast zur Ka .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » GUNTER LANGE

Friedrich nietzsche - vereinsamt

Die Krähen schrein Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnein — Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat! Nun stehst du starr, Schaust rückwärts ach! wie lange schon! Was bist du Narr Vor Winters in die Welt entflohn- Die Welt — ein Tor Zu tausend Wüsten stumm und kalt! Wer .....
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Index » Sonstige

Friedrich krasser - marseillaise des christentums

Sagt an, wer ist's, dem ihr die Saat vertraut, Der Wald und Felder düngt mit saurem Schweiße? Der euch Paläste, Dome, Burgen baut, Der Stadt' und Dörfer schuf mit seinem Fleiße? Wer ist's, der jeden Raum, den ihr bewohnt, Zum Feenschloß verherrlicht läßt erscheinen, Wo ihr geschmückt als Erden .....
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Index » Sonstige

Friedrich dürrenmatt der tunnel

I. Vorschlag zum Textverständnis Diese Erzählung sollte man nach Möglichkeit nur mit einer Klasse 10 besprechen, da bei jüngeren Schülern das Verständnis für diesen Text schwer zu erwecken sein wird: Sie erwarten normalerweise bei der Interpretation einer Geschichte eine einzige Lösung. Hier aber m .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Ani, friedrich

Biografie: *7.1.1 in Kochel am See. F. Ani schrieb seine ersten Hörspiele und Theaterstücke bereits kurz nach dem Abitur, als er nach München zog. Er absolvierte die Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film und verfasste anschließend einige Skripte für Serien wie Faust oder Ein Fal .....
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Friedrichs, antje

Pseud. für: Antje Telgenbüscher Biografie: *23.9.1 in Frankfurt/ Oder. A. Friedrichs wuchs in Quakenbrück auf. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Münster und York und promovierte mit einer Arbeit über Ilse Aichinger. Bis zum 30. Lebensjahr arbeitete sie an Schule und Hochschule .....
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Glauser, friedrich charles

Biografie: *4.2.1 Wien, t8.2.1 in Nervi bei Genua. F. Glausers Leben war geprägt vom ständigem Wechsel zwischen Internierung und Entlassung, Entziehungskuren und den Versuchen ein bürgerliches Leben zu führen. Seine Morphiumsucht, die ihn ungefähr seit dem 21. Lebensjahr begleitete, war zentrales Tr .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Hoffmann, friedrich

Biografie: *1 in Nusbaum. F. Hoffmann ist gelernter Maurer und Tiefenbauingenieur. Kriminalromane: 1963 Was geschah im Steinbruch, Goldmann 1264; 1965 Sie war erst zwanzig, Goldmann 2132 Sonstige Publ.: Ein Roman Preise: 1963 Edgar Wallace Preis für Was geschah im Steinbruch? .....
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Friedrich schiller - aus: was heißt und zu welchem ende studiert man universalgeschichte?

Unser menschliches Jahrhundert herbey zu führen haben sich — ohne es zu wissen oder zu erzielen — alle vorhergehenden Zeitalter angestrengt. Unser sind alle Schätze, welche Fleiß und Genie, Vernunft und Erfahrung im langen Alter der Welt endlich heimgebracht haben. [...] Ein edles Verlangen muß in u .....
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Friedrich engels - dialektik der natur

In den aus dem Fall von Byzanz geretteten Manuskripten, in den aus den Ruinen Roms ausgegrabenen antiken Statuen ging dem erstaunten Westen eine neue Welt auf, das griechische Altertum; vor seinen lichten Gestalten verschwanden die Gespenster des Mittelalters; Italien erhob sich zu einer ungeahnten .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Friedrich engels - die entwicklung des sozialismus von der utopie zur wissenschaft

Die großen Männer, die in Frankreich die Köpfe für die kommende Revolution klärten, traten selbst äußerst revolutionär auf. Sie erkannten keine äußere Autorität an, welcher Art sie auch sei. Religion, Naturanschauung, Gesellschaft, Staatsordnung, alles wurde der schonungslosesten Kritik unterworfen; .....
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Olga smoljan - friedrich maximilian klinger. leben und werk

[...] Der Sturm und Drang war eine Bewegung der Jugend. Die davon begeisterten jungen Menschen nannten sich selbst 'Kraftgenies". Demonstrativ ignorierten sie die 'öffentliche Meinung", demonstrativ lehnten sie allgemeingültige Regeln ab. Sie bemühten sich, frei und ungezwungen zu leben und zu han .....
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Friedrich schiller - vorrede zur ersten ausgabe der 'räuber

Da sie [die dramatische Methode] uns ihre Welt gleichsam gegenwärtig stellt, und uns die Leidenschaften und geheimsten Bewegungen des Herzens in eigenen Äußerungen der Personen schildert, so wird sie auch gegen die beschreibende Dichtkunst um so mächtiger würken, als die lebendige Anschauung kräfti .....
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Friedrich schiller - was kann eine gute stehende schaubühne eigentlich wirken?

[Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet] Die Gerichtsbarkeit der Bühne fängt an, wo das Gebiet der weltlichen Gesetze sich endigt. Wenn die Gerechtigkeit für Gold verbündet und im Solde der Laster schwelgt, wenn die Frevel der Mächtigen ihrer Ohnmacht spotten und Menschenfurcht den .....
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Friedrich schiller - Ãœber bürgers gedichte

[...] solange zwischen dem sittlich ausgebildeten, vorurteilsfreien Kopf und dem Dichter ein andrer Unterschied stattfindet, als daß letzterer zu den Vorzügen des erstem das Talent der Dichtung noch als Zugabe besitzt, so lange dürfte die Dichtkunst ihren veredelnden Einfluß auf das Jahrhundert verf .....
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Friedrich schiller - Ãœber naive und sentimentalische dichtung

[...] Die Dichter sind überall, schon ihrem Begriffe nach, die Bewahrer der Natur. Wo sie dieses nicht ganz mehr sein können und schon in sich selbst den zerstörenden Einfluß willkürlicher und künstlicher Formen erfahren oder doch mit demselben zu kämpfen gehabt haben, da werden sie als die Zeugen .....
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Johann wolfgang goethe und friedrich schiller - Ãœber epische und dramatische dichtung

Der Epiker und Dramatiker sind beide den allgemeinen poetischen Gesetzen unterworfen, besonders dem Gesetze der Einheit und dem Gesetze der Entfaltung; ferner behandeln sie beide ähnliche Gegenstände und können beide alle Arten von Motiven brauchen; ihr großer wesentlicher Unterschied^ beruht aber d .....
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Friedrich schlegel - Ãœber goethes meister

Ohne Anmaßung und ohne Geräusch, wie die Bildung eines strebenden Geistes sich still entfaltet und wie die werdende Welt aus seinem Innern leise emporsteigt, beginnt die klare Geschichte. Was hier vorgeht und was hier gesprochen wird, ist nicht außerordentlich, und die Gestalten, welche zuerst hervo .....
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Friedrich schlegel - Ãœber romantische poesie

Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie u .....
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Friedrich schlegel - brief über den roman

Ich habe ein bestimmtes Merkmal des Gegensatzes zwischen dem Antiken und dem Romantischen aufgestellt. Indessen bitte ich Sie doch, nun nicht sogleich anzunehmen, daß mir das Romantische und das Moderne völlig gleich gelte. [...] Wollen Sie sich den Unterschied völlig klar machen, so lesen Sie gefäl .....
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August wilhelm schlegel - vorlesungen über schöne literatur und kunst

Definition des Wesens der Kunst [...] Das Schöne ist eine symbolische Darstellung des Unendlichen [...]. Man halte das Unendliche nicht etwan für eine philosophische Fiktion, man suche es nicht jenseits der Welt; es umgibt uns überall, wir können ihm niemals entgehen; wir leben, weben und sind im U .....
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August wilhelm schlegel - vorlesungen über dramatische kunst und literatur

Vom Geist des romantischen Schauspiels [...]â–  Formlos zu sein darf also den Werken des Genius auf keine Weise gestattet werden, allein es hat damit auch keine Gefahr. Um dem Vorwurfe der Formlosigkeit zu begegnen, verständige man sich nur über den Begriff der Form, der von den meisten, namentl .....
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Georg wilhelm friedrich hegel - vorlesungen über die Ästhetik

Der Künstler Die Phantasie Was erstens das allgemeine Vermögen zur künstlerischen Produktion angeht, so ist, wenn einmal von Vermögen soll geredet werden, die Phantasie als diese hervorstechend künstlerische Fähigkeit zu bezeichnen. Dann muß man sich jedoch sogleich hüten, die Phantasie mit der bl .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Friedrich hebbel - das komma im frack

Demjenigen, welcher der Literatur und der Kunst eine mehr als oberflächliche Aufmerksamkeit zuwendet, kann es nicht entgangen sein, daß jetzt in allen Gebieten der Genre eine ganz unverhältnismäßige Rolle spielt. Er wird nicht allein an sich in seinen sämtlichen zahllosen Spielarten auf das sorgfält .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Wilhelm scherer (i84i-i886)

Als wichtigstes Merkmal des Positivismus gilt die naturwissenschaftlich-empirische Ausrichtung der geisteswissenschaftlichen Verfahren. Sie war die Konsequenz einer Krise, in die die Geisteswissenschaften in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gerieten: 1. Die germanistische Fachwissenschaft en .....
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Index » Zur Geschichte der Literaturwissenschaft » Zur Geschichte der Germanistik bis 1945

Wilhelm dilthey (i833-i9ii)

Der Mensch lebt nach Dilthey immer schon in einer irgendwie verstandenen Welt, und dies, weil er sich seines eigenen Lebens als eines sinnvollen Bedeutungszusammenhangs verstehend innezuwerden vermag. Dieser sinnvolle Bedeutungszusammenhang ist nicht wie der Kausalzusammenhang, den Scherer vorausset .....
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Friedrich gundolf (i880-i93i)

« Goethe ist der einzige Deutsche, der jene Harmonie völlig erreicht hat, er ist deshalb unser vorzugsweise klassischer Mensch. Darum ist bei ihm weniger als bei irgendeinem anderen modernen Menschen nötig, seine Werke aus seinem Leben heraus zu erklären, hinter seine Werke zu greifen, um sein Lebe .....
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Friedrich wolf - kunst ist waffe!

[â– â– â– ] Ein Dichter, der heute noch l'art pour l'art, die 'Kunst" um des ästhetischen Spieles willen, vollführt, dieser Verse- und Szenenbastler, er ist in unserer Zeit der Arbeitslosenheere, der Mütterselbstmorde und Abtreibungsparagraphen, der Wohnungsnot, Grubenunfälle und Eisenbetongerüste .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Wilhelm lehmann: »die signatur«

Wilhelm Lehmanns Gedicht »Die Signatur« erschien 1942 im Gedieh tband Der grüne Gott. Die Neue Rundschau hatte es im Februar 1940 unter dem Titel »Vögel am Wintermittag« veröffentlicht. Damastner Glanz des Schnees, Daraufliest sich die Spur Des Hasen, Finken, Rehs, Der Wesen Signatur. 5 In ihre A .....
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Index » Lyrik des 20. Jahrhunderts (1900-1945) » Lyrik in finsteren Zeiten 1930-1945

Humboldt, wilhelm von

»Im Grunde ist alles, was ich treibe, Sprachstudium. Ich glaube die Kunst entdeckt zu haben, die Sprache als Vehikel zu gebrauchen, um das Höchste und Tiefste und die Mannigfaltigkeit der ganzen Welt zu durchfahren« . Mit und durch die Sprache aber stieß H. auch zum wesentlich dialogischen Charakter .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Ifßand, august wilhelm

»Er sondert seine Rollen so voneinander ab, daß in der folgenden kein Zug von der vorhergehenden erscheint. Dieses Absondern ist der Grund von allem übrigen, eine jede Figur erhält durch diesen scharfen Umriß ihren Charakter, und eben so wie es dadurch dem Schauspieler gelingt bey der einen Rolle di .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

»Ich habe ihn ziemlich gefunden, •wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimaraner Klassikern, auf der Suche nach Bündnispartnern und Gefolgsleut .....
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Jünger, friedrich georg

Wie es in der Urkunde des Immermann-Literatur-Preises heißt, der dem Dichter 1953 verliehen wurde, verbindetj. die Heiterkeit des Geistes mit klarer Humanität und bewahrt unbeirrbar in unserer schwankenden Zeit das Vertrauen zum Leben in seinem Schaffen. Der Sohn eines Apothekers und jüngere Bruder .....
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Klinger, friedrich maximilian

»Ich habe, was und wie ich bin, aus mir gemacht, meinen Charakter und mein Inneres nach Kräften und Anlagen entwickelt, und da ich dieses so ernstlich tat, so kam das, was man Glück und Autkommen in der Welt nennt, von selbst.« Seine Karriere als »Weltmann und Dichter« ist K. jedoch nicht in die Wie .....
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Klopstock, friedrich gottlieb

Als K. am 22. März 1803 in Hamburg beigesetzt wurde, war ein Repräsentant deutscher Dichtung, ja deutscher Kultur gestorben, dem Zehntausende hanseatischer Bürger die letzte Ehre gaben. Und doch, der Sänger des großen religiösen Epos Der Messias, seit 1770 in der Hansestadt ansässig und eines ihrer .....
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Wilhelm emrichs tohuwabohu

Der Germanist Wilhelm Emrich wurde vor einiger Zeit gebeten, eine Rundfunksendung über Büchner und seine Nachwirkungen in der modernen Literatur zu schreiben. Der Auftrag hatte Folgen, die der Auftraggeber nicht geahnt haben kann. Denn nach erneuter Beschäftigung mit Büchner und vielen Dramatikern u .....
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Index » wer schreibt provoziert

Knigge, adolph franz friedrich freiherr von

Als Verfasser des Buches Ãœber den Umgang mit Menschen ist K. zu fragwürdigem Ruhm gekommen. Das, was als Beitrag zum bürgerlichen Emanzipationskampf gemeint war, geriet in seiner Wirkung zum banalen Etikette-Buch. Die zahlreichen Neuauflagen des Buches drängten die politischen und sozialen Absicht .....
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Lehmann, wilhelm

Sie seien »am Weichenstellwerk ihrer Zeit tätig«, so begründete Alfred Döblin die Verleihung des Kleist-Preises 1923 an Robert Musil und L. Dieser hatte damals noch keine Gedichte veröffentlicht und erhielt den Preis für sein erzählendes Werk, vor allem die Romane Der Bilderstürmer , Die Schmetterli .....
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Logau, friedrich von

»Bald werden wir einen von unscrn besten alten Dichtern wieder unter uns aufleben sehen«; mit diesen Worten kündigte Gotthold Ephraim Lessing im 36. Literaturbrief die gemeinsam mit Karl Wilhelm Ramler herausgegebene Auswahl aus L.s Sinngedichten an, die wenig später erschien und den bedeutenden Ep .....
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Nicolai, christoph friedrich

»Das Genie ist der wahre Probierstein eines schönen Geistes, nicht Regeln und eine übel angebrachte Gelehrsamkeit«. Der dies in jungen Jahren äußerte, sollte gleichwohl als einer der größten Philister und Poesiefeinde in die deutsche Geistesgeschichte eingehen. Nicht streitsüchtig, aber doch recht .....
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Novalis (d. i. georg philipp friedrich freiherr v. hardenberg)

»Was war jene Blume, welche / Weiland mit dem blauen Kelche / So romantisch süß geblüht / In des Ofterdingen Lied? / Wars vielleicht die blaue Nase / Seiner mitschwind-süchtgen Base, / Die im Adelsstifte starb? / Mag vielleicht von blauer Färb / Ein Strumpfband gewesen sein, / Das beim Hofball fiel .....
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Raabe, wilhelm

Gegen Ende des Jahres 1854 entschließt sich der 23jährige R. plötzlich, einen Roman zu schreiben. Er hatte sowohl die Schule als auch eine Buchhändlerlehre vorzeitig abgebrochen, bevor er aus der Braunschweiger Provinz an die Berliner Universität gekommen war, um sich als Gasthörer philosophisch-his .....
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Rückert, friedrich

Der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes, Napoleons und Georg Wilhelm Friedrich Hegels, der Brüder Schlegel und des Novalis, aber auch Georg Büchners, Heinrich Heines, des Fürsten Metternich und des allerorten aufkeimenden Liberalismus war bei einem breiten Publikum beliebt und gehörte zu den mei .....
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Schiller, friedrich von

»Ich möchte nicht gern in einem anderen Jahrhundert leben und für ein anderes gearbeitet haben. Man ist ebensogut Zeitbürger als man Staatsbürger ist; und wenn es unschicklich ist, ja unerlaubt gefunden wird, sich von den Sitten und Gewohnheiten des Zirkels, in dem man lebt, auszuschließen, warum so .....
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Schlegel, august wilhelm von

»Kosmopolit der Kunst und Poesie« nannte sich S. mit Recht. Der Weg zu »Kunst und Poesie« war — ebenso wie für den jüngeren Bruder Friedrich - bereits durch die Herkunft vorgezeichnet: Vater und Onkel, Johann Adolf und Johann Elias Schlegel, waren als Autoren kunsttheoretischer Schriften bekannt g .....
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Schlegel, friedrich von

Ob als Sympathisant der Französischen Revolution, als führender Kopf der romantischen Bewegung oder Verfasser des Skandalromans Lucinde , ob als universal gebildeter Historiker und Literaturkritiker neuen Schlags, als konservativer Diplomat, Journalist oder versponnener Mystiker: S. gab und gibt noc .....
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Schubart, christian friedrich daniel

»Ohne Recht und Urteil schmachtete er viele Jahre im Felsenkerker; das Auge seines Fürsten weidete sich an ihm, seine späte Entlassung ward Gnade, und nie bekam er die Ursache seines Gefängnisses zu wissen, bis an den Tag seines Todes. Wahre Begebnisse dieser Art müßten von Munde zu Munde, von Tageb .....
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Spee von langenfeld, friedrich

»Persönlich kann ich unter Eid bezeugen, daß ich jedenfalls bis jetzt noch keine verurteilte Hexe zum Scheiterhaufen geleitet habe, von der ich unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte aus Ãœberzeugung hätte sagen können, sie sei wirklich schuldig gewesen«, schreibt der Jesuitenpater S. in seiner .....
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Wackenroder, wilhelm heinrich

Wir kennen die Gestalt des Frühverstorbenen nur aus der verklärenden Sicht des überlebenden Freundes Ludwig Tieck: »Sein Gemüt war fromm und rein, und von einer echten durchaus kindlichen Religiosität geläutert... Die Kunst und die Poesie und Musik erfüllten sein ganzes Leben.« Von ahnungsvoller, pr .....
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Waiblinger, wilhelm

Er verstand es, stets unverstanden zu sein, und seiner Dichtung blieb dieses Geschick lange bewahrt, während man seine Biographie eher begreifen kann. Als früh verstorbenes »enfant terrible« mit eben gereiftem Werk spukt W. durch die Literaturgeschichte. Hochgesteckte Pläne standen am Anfang: Er häl .....
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Wolf, friedrich

In W.s Bauernkriegsdrama Der Arme Konrad ziehen die Bauern des »Bundschuh« während einer Aufführung des Ehrsamen Narrengerichts aus ihren Narrenpritschen die Schwerter und beginnen aus dem Spiel heraus den bewaffneten Aufstand. Es ist dies eine Schlüsselszene zum Verständnis von W.s Kunstkonzept: D .....
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