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Friedrich Krasser - Leben und Biographie



Friedrich Krasser wurde 1818 in Mühlbach geboren, als Sohn des Bäckers David Krasser. Beide Eltern gehörten zu den im 18. Jh. aus der Markgrafschaft Baden-Durlach eingewanderten Familien, die aus wirtschaftlicher Not und Glaubensgründen ihre Heimat verlassen mußten.
      Die Elementarschule und die ersten zwei Gymnasialklassen besucht er in Mühlbach, wo er auch rumänische Mitschüler hat, die höheren Gymnasialklassen in Hermannstadt. Als junger Medizinstudent in Wien lernt Krasser die Lehren Darwins kennen und setzt sich mit den Werken materialistischer Denker auseinander. Schon jetzt konturiert sich seine antiklerikale Haltung. Krasser lernt die sozialen Probleme seiner Zeit aus sozialdemokratischer Perspektive sehen, um so mehr als sich die Gegensätze während der Zeit Metternichs verschärft und die Freiheitsbestrebungen der progressiven Kräfte sich auf Weltebene radikalisiert hatten. Wegen seiner stets kritischen Haltung und seinen reforrnatorischen Plänen wird er von seinen Kommilitonen 'Reformator" genannt. Ein Wiener Erlebnis, 'einen Krankenbesuch als junger Arzt in einem von drei kinderreichen Arbeiterfamilien bewohnten Kellerloch, der ihm das Proletarierelend der Großstadt zum Bewußtsein brachte und ihn aufrief, für die Befreiung der Ausgebeuteten einzutreten"., bezeichnet Krasser als 'Geburtsstunde seiner sozialistischen Einstellung".
Nach Abschluß seines Studiums in Wien kehrte Krasser als Arzt nach Mühlbach zurück, wo er bis 1847 zweiter Stadtarzt war. Obwohl er in Mühlbach beliebt war, läßt sich Krasser nach der Revolution in Hermannstadt nieder und gründet 1851 mit der Kronstädterin Friederike Chrestels eine kinderreiche Familie. Nach dem Tode seiner ersten Frau heiratet er 1875 wieder. 1867 wird in Hermannstadt eine Filiale der Arbeiter-Krankenkasse gegründet und Krasser als Arzt dahin berufen. In welchem Maße er hier mit 'klassenbewußten Arbeitern" Kontakt aufnehmen kann, ist ebensowenig prüfbar wie die Behauptung, 'die Arbeiterbewegung in Kronstadt, Broos und Hermannstadt" sei 'vielfach aufseine Tätigkeit zurückzuführen"3. Belegbar ist die eindeutige Sympathie des Arztes für die unteren sozialen Schichten.
In den Siebenbürgischen Blättern veröffentlicht Krasser zwischen 1867 und 1872, seinen literarisch produktivsten Jahren, fast alle seine politischen Gedichte, vorläufig noch anonym. Der Verleger Otto Meißner publiziert 1869 die in den Siebenbürgischen Blättern erschienenen Gedichte, zu denen ein Einleitungs- und ein Abschlußgedicht hinzukommen, als Band unter dem Titel Offnes Visir . Auf anderem Wege, über ein Bukarester deutsches Blatt und die von L. R. Zimmermann herausgegebene Freiheit, werden Krassers Gedichte auch von anderen Publikationen und in Form von Flugblättern der Arbeiterbewegung aufgenommen und erleben hohe Auflagen in ganz Europa und in den USA.
      1870 nimmt Kraser am Freidenkerkongreß in Neapel teil. Im selben Jahre wird er wegen des Gedichtes Tabula rasa in einen Presseprozeß verwickelt. Der verhängten Strafe entkommt er durch eine Amnestie. 1880 bestehen Chancen, die Gedichte bei mehreren Verlagen neu herauszubringen, doch 'bei seiner Bescheidenheit und seinem wenig entwickelten praktischen Sinn" gelingt es Krasser nicht, diesen Plan durchzuführen.
      Nach 1880 entstehen Gedichte, die gegen die verschärften Magyarisierungstendenzen auftraten. Auch als Greis bleibt Friedrich Krasser seinem Freiheitsglauben treu. Er stirbt in diesem Glauben ungebrochen im Jahr 1893 in Hermannstadt.
      Konnten die bürgerlichen Literarhistoriker die Texte der anderen siebenbürgischen Schriftsteller nach gängigen, vor allem ästhetischen Kriterien messen, so versagt dies Instrumentarium an den Gedichten Krassers. Die Wertung von Texten erfolgt in der Regel nach ästhetischen Kriterien oder pragmatisch nach dem Grad der Einordnung ins siebenbürgisch-sächsische Literaturselbstverständnis. An solchen Maßstäben ist das Werk Friedrich Krassers jedoch nicht meßbar.
      Schon seiner Herkunft nach ist er nicht so tief wie Michael Albert oder Traugott Teutsch im sächsischen Lebensraum verwurzelt. Er gehört als Durlacher zu jenen 'Zuwandrerfamilien", die, was Sozialprestige und auch Mentalität anlangt, innerhalb der Sachsen eine Sonderstellung einnehmen. 7 Das Mitgefühl und die entschlossene Parteinahme für Unterdrückte und Entrechtete, dieseine Gedichte kennzeichnen, haben hier ihre Prämissen. Ebenso die Haltung, die in jedem Mitbürger den Menschen und keinesfalls den sozial Höhergestellten oder Minderwertigen sieht. Zudem prägen weltoffene, fortschrittliche Männer das geistige Leben seiner Geburtsstadt: Josef Marlin, mit dem ihn freiheitliches Pathos übernationaler Wertbegriffe verbindet, Fr. W. Schuster, der unter anderem auch rumänische Volkslieder sammelt, der PetöfiJÃœbersetzer Heinrich Melas, der namhafte Mundartforscher Georg Friedrich Marienburg, der Ethnograph und Afrikareisende Franz Binder u. a.
      Mit der Problematik, die ihn später auch literarisch interessiert, wird er allerdings erst während seiner Studienjahre in Wien konfrontiert. Hier wird sein Denken durch die Naturwissenschaften ausgerichtet; er wird vertraut mit den Lehren Darwins. Ergebnis politischen Denkens ist ein sozialdemokratischer Programmentwurf. Obwohl diese Arbeit verlorengegangen ist, kann auf ihr sozialpolitisches Gedankengut aus den später entstandenen Gedichten geschlossen werden. Auch ein Aufenthalt in Paris war für Krasser 'von großer Bedeutung; er wurde vertraut mit den Freiheitsbestrebungen des französischen Proletariats und hatte Gelegenheit, die Theorien der verschiedenen sozialistischen Schulen, mit deren Lehren er sich schon während seiner Universitätsstudien beschäftigte, eingehend kennen zu lernen" 8. Seine antiklerikale Haltung, ebenfalls ein wesentliches Merkmal seiner Lyrik, läßt sich schon für die Wiener Zeit belegen.
      In welchem Maße die Lektüre Krassers Schreibweise bedingt, ist schwer nachweisbar, da direkte Zeugnisse in dieser Hinsicht fehlen. Was beispielsweise die 'Lektüre deutscher, englischer, französischer und italienischer Meisterwerke" 9 anlangt, so beeinflußt diese in erster Linie seine Haltung und seine Denkweise, ohne auch Artikulationsform zu werden.
      Wörtlich zitiert Krasser in der Marseillaise des Christentums Lassalle:
Wohlan! es naht die Stunde des Gerichts, Schon wanken eure Burgen, eure Throne, Und zitternd lauscht das Ohr des Bösewichts Dem dumpfen Tritt der Bettlerbataillone.

     
   Er übernimmt auch Formulierungen des österreichischen Vormärzdichters Anastasius Grün:
Darf wohl der Mensch so frei sein, frei zu sein? u

Auch sonst finden wir ähnliche Anlehunungen.
     

Pathos und Freiheitsenthusiasmus, wie sie den Zeitgenossen aus der Ideenlyrik Schillers vertraut waren, kennzeichnen Krassers Gedichte. Allerdings kann nicht einfach von einem Einfluß gesprochen werden. Diese Ausdrucksweise beruht auf der tieferen haltungsmäßigen Affinität Krassers zu Schiller. Aus der Intention der Gedichte heraus ist Krasser Revolutionär auf dem Gebiet des Geistigen wie Schiller und bleibt, politisch gesehen, im Bereich der Utopie. Wie viele utopische Sozialisten seiner Zeit geht er vom naturwissenschaftlichen und humanitären Denken aus, ohne direkt auf die soziale und dementsprechend revolutionäre Praxis zu zielen. Obwohl er sich als Interessenvertreter weiter Kreise versteht, hofft er doch nur auf Wirkung innerhalb einer Bildungsschicht. Krasser scheint von der Wirkung seiner Gedichte in der Reihe von 'unbefangenen Männern aus den verschiedenen Gesellschaftsschichten" überrascht gewesen zu sein. Sozialpolitische Aktionen in organisierter Form, innerhalb derer eine geistige Haltung als Ideologie zu materiellem Kampfpotential wird, sind ihm ebenso fremd wie konsequentes Erkennen der gesellschaftlichen Entwicklungsgesetze. In diesem Sinne dürften ihm die Schriften von Karl Marx unbekannt gewesen sein.u Andererseits sind theoretische Ãœberlegungen dieser Art auf die konkreten sozialen und politischen Verhältnisse Siebenbürgens nicht übertragbar.
      Krassers Lyrik nährt sich aus diesem Grunde aus europäischem Faktenmaterial, aus politischem Geschehen, das ihm durch die sozialistische Presse vermittelt wird. 'Er las die zu Beginn der 70er Jahre in Budapest gegründete ,Arbeiter-Wochen-Chronik', sowie verschiedene österreichische und deutsche Parteiblätter." 15 Das ist mit ein Grund dafür, daß Krasser soziale Konfliktsituationen, die er nur aus der Distanz kennt, überhöht darstellt und ideale Vernunftlösungen vorschlägt. Trotzdem darf behauptet werden, daß 'die sozialpolitischen Ideen Friedrich Krassers zu den Ansätzen einer demokratischen und sozialistischen Ideologie" 16 führen. Einerseits sind seine Gedichte Reflexion fortschrittlicher Ideale, die ihn als utopischen Sozialisten ausweisen, also unrevolutionär, andererseits werden sie, massenhaft verbreitet, zum politischen Kampfmittel und gewinnen unabhängig von der Intention des Autors durchaus agitatorisch-revolutionären Charakter, wirken mittelbar auch in Siebenbürgen ideologiebildend. Als im Juni 1880 in Hermannstadt der erste Sozialistenprozeß in Siebenbürgen stattfand, waren unter den beschlagnahmten Schriften neben Werkenvon Marx und Engels 'auch Krassers Antisyllabus und die Marseillaise des Christentums" 17.
      An Schillers Bildungsideal erinnern die Zeilen:
So kniet denn hin und tuet Buße! Entsagt der alten, finstern Zunft! Vereinigt euch im Bruderkusse Und schwört zur Fahne der Vernunft!

   Nicht der kämpfende Anführer Garibaldi, die Praxis des bewaffneten Aufstandes also, interessiert Krasser, sondern — und hier wird man an Schiller erinnert — die durch Garibaldi verkörperte Freiheitsidee.
      Für Krasser gibt es nur eine wirkliche richtende Instanz, die der 'Denkgesetze", die des präzisen, naturwissenschaftlichen Denkens:
Da schützt kein Thron, kein Heiligengeruch, Wenn einst die reinen Denkgesetze richten — Ihr Einmaleins wird euren Ruhm vernichten.
Das wissenschaftlich Erkannte ist notwendig und unbesiegbar:

Sie wissen, daß die Wahrheit siegen muß,
Daß Sonne, Mond und Sterne müssen funkeln

Und daß Enzyklika und Syllabus
Das Reich des Lichtes nimmer wird verdunkeln.

Freiheit kann nur durch Wissen errungen werden:
Die Nacht entflieht, der Morgen graut,

Die Freiheit ist erstanden!
Ihr Banner ist die Wissenschaft,

Das Einmaleins ihr Ritter,
Mit solcher Waffen Zauberkraft

Schlägt sie den Wahn in Splitter!
Dem Pazifisten Krasser scheint jede Gewaltanwendung unverantwortlich. Seinen Sohn schickt er, als dieser das militärpflichtige Alter erreicht, für immer nach England, wo es damals noch keine allgemeine Wehrpflicht gibt. Visionär taucht manchmal andeutungsweise das Bild eines Vergeltungskampfes der Entrechteten auf. 22 Besorgt sieht er den Frieden durch das Wettrüsten der europäischen Großmächte gefährdet, und jede 'Blut-und-Eisen"-Politik wird von ihm kategorisch abgelehnt.

     
Blut und Eisen war die Losung Für die deutsche Einigkeit, Blut und Eisen galt von jeher Statt dem Recht, der Menschlichkeit. Fragt einmal die Weltgeschichte, Ob sie je beschrieb ein Blatt, Das mit Blut und mit Gewalttat Nicht der Mensch besudelt hat.

     
   Krasser prangert auch die Verzerrung hoher Begriffe durch den

Staat und seine Institutionen an:
Für Glauben, Nation und Heimatliebe Hetzt man die Völker blind in Nacht und Tod Und proklamiert die scheußlichsten der Triebe Als Heldentum und göttliches Gebot.
Am Kriterium der Menschlichkeit und der Vernunft gemessen, wird jede Gewalt unsinnig. So gibt es diese Alternative der Lösung gesellschaftlicher Konflikte in Krassers Gedichten nicht. Auch wenn er für ein besseres, menschenwürdigeres Leben zum Kampf aufruft, so auf der Ebene des Gedankens, durch den Beweis, daß diese Änderungen notwendig sind:
Und also muß es kommen ungesäumt —

Schon zählt der Kommunismus eure Erben,
Ihr Glücklichen — indes ihr schlaft und träumt,

Droht der Gesellschaft blutiges Verderben.
      Ihr Reichen, ihr Gewalt'gen, glaubt dem Wort,

Der Mahnung eurer herrlichsten Propheten,
Eh' noch das Volk in wildem Brudermord

Euch samt und sonders in den Staub getreten.
Entschieden und weitsichtig nimmt Friedrich Krasser zum politischen Geschehen in Siebenbürgen Stellung. So greift er scharf die fremde soziale Oberschicht, die österreichische Beamtenschaft, an. Er stellt die Konfliktsituation nicht im Nationalen, sondern im Sozialen fest:

Ihr aber, Fremdlinge auf diesem Boden,
Entsprossen Bachs verhaßtem Regiment,

Ihr wagtet all die Männer frech zu höhnen,
Die noch das Volk mit Stolz die Seinen nennt? [...]

Wir stehn auf der Verfassung heil'gern Boden
Mit unsern Nachbarstämmen Hand in Hand. [...]
Wir wollen nur ein freies Volk von Brüdern Und keines Menschen Herrn noch Knechte sein! 2&
Mit rhetorischem Pathos, wie in der siebenbürgisch-sächsischen Lyrik nur noch bei den Dichtern von 1848, bei J. Marlin besonders, werden in der letzten Strophe dieses Gedichts die übernationalen, idealen Rechte des Menschen, Freiheit und Brüderlichkeit, proklamiert. Die Anklänge an Schiller sind offensichtlich.
      Krassers scharfe Stellungnahme gegen die katholische Kirche und den österreichischen Staat, besonders im Gedicht Tabula rasa, bringen ihm eine Vorladung vor die Grazer Staatsanwaltschaft. Doch in konsequent aufrechter Haltung bekennt sich Krasser in seinem Aufsatz Die moderne Inquisition zu seinen Gedichten. Scharf greift er die Kirche an: 'Wie ist es denn überhaupt noch möglich, ja nur denkbar, einem Mann der Wissenschaft im 19. Jahrhundert zu verbieten, das Wissen höher zu achten als den Glauben und die klare Erkenntnis dessen, was recht und was unrecht ist, für ersprießlicher als das mystische, jahrtausendalte Gefabel von ewigen Wahrheiten..." 28 Den ganzen 'Preßprozeß" empfindet er als anachronistisch.

   Es ist verständlich, daß sich die reaktionären Instanzen durch die Gedichte Krassers politisch angegriffen fühlen und sich zur Wehr setzen. Die Intention seiner Gedichte liegt jedoch nicht auf dem Gebiet politischer Aktion, sondern sie haben, laut Krasser, 'tiefsittliche Tendenz" 30. Deshalb kann er auch schreiben: 'Somit, Herr Staatsanwalt von Graz, hätten Sie für dieses Mal vollkommen neben das Ziel geschossen."
Intention und Wirkung der Gedichte sind jedoch nicht deckungsgleich. Obwohl Krasser nur mit einem Echo in engerem Kreise rechnet, findet er Massenauflagen 32, werden Gedichte wie Antisyllabus, Ceterum censeo und Marseillaise des Christentums 'Gemeingut der deutschsprechenden Sozialdemokraten ganz Europas und Amerikas" 33. Obwohl er nur die Wahrheit und ideale Werte zu propagieren meint, fühlen sich Staat und Kirche angegriffen. Das verweist weniger auf die ästhetische als auf die immanent politische Funktion dieser Lyrik. Von der Rezeption der Gedichte ausgehend, ist Friedrich Krasser militanter Arbeiterdichter. Belegt wird das auch durch das Fortwirken der Texte. Nicht andere Dichter werden von Krasser beeinflußt, in dem Sinne, daß sie seine Ausdrucksweise übernehmen, sondern die Gedichte wirken weiter als geistige Waffe der Arbeiterbewegung. Si
Keine Verschlüsselungen oder komplizierte Assoziationsreihen hemmen das rhetorische Pathos dieser Gedichte, deren Symbol- und

Bildgut den Leser direkt anspricht. Nicht nur idealer Gedankenflug, sondern auch konkrete Spiegelung von Realitäten kann herausgelesen werden. Die allgemeinen, rhetorischen Protestmuster dieser Lyrik sind auf der Ebene der politischen Praxis differenziert lesbar, ihr idealer Gehalt war konkret anwendbar auf die Verhältnisse in Deutschland wie auf die in den USA. Weil diese gesellschaftlichen Prämissen in Siebenbürgen nicht existierten, konnten Krassers Gedichte hier auch nicht die sofortige Wirkung haben wie im Ausland. Vom literarischen Vorverständnis aus waren sie auch hier zugänglich, nicht jedoch vom gesellschaftlichen.
      Trotz dem Erfolg seiner Gedichte im Ausland bleibt Friedrich Krasser für die siebenbürgisch-sächsische Literatur der Zeit ein Einzelfall. Wohl verzeichnen wir Anklänge an die Gedichte Josef Marlins. Obgleich dieser Einfluß auf Krasser kaum ins Gewicht fällt, können wir von Traditionsfolge sprechen. Auf literarischem Gebiet hat Krasser kaum namhafte Nachahmer gefunden, auf gesellschaftlicher Ebene hingegen blieb sein Werk noch lange wirksam.
     


Dürrenmatt, friedrich

Geb. 5.1.1921 in Konolfingen bei Bern; gest. 14.12.1990 Neuchätel Er habe überhaupt »keine Biographie«, behauptet er hartnäckig: »ich schreibe nicht, damit Sie auf mich schließen, sondern damit Sie auf die Welt schließen«. In der Tat scheint D. den Standort seines Landes auch zu seinem persönlichen .....
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Geb. 18.3.1813 in Wesselburen; gest. 13.12.1863 in Wien Bereits fünf ]ahre vor seinem ersten Tragödienerfolg schrieb H. folgende Selbstbeurteilung nieder: »Ich hege längst die Ãœberzeugung, daß die Poesie nur eine heilige Pflicht mehr ist, die der Himmel den Menschen auferlegt hat, und daß er also, .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

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Klopstock, friedrich gottlieb

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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

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Schiller, friedrich

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Schlegel, friedrich

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Barthel, ludwig friedrich

Engel am Freiburger Münster Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 81 -83. .....
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Bergammer, friedrich

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Bischoff, friedrich

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Delius, friedrich christian

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DÃœrrenmatt, friedrich

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Als der erste Schnee fiel Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 113- 115. Kronauer, Brigitte. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 17-20. .....
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Gotter, friedrich wilhelm

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Hagedorn, friedrich von

An die Dichtkunst Pietsch, Wolfgang J. In: Hagedorn und Horaz, 1988, S. 96 - 100. An eine Schläferinn Stenzel, Jürgen. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 35 - 38. Der Mai Knörrich, Otto. In: Lyr. Texte, 1985, S. 76 - 77 und 81 - 85. Der Tag der Freude Bohnen, Klaus. In: Gedichte .....
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An den Tod Schneider, Wilhelm. In: Liebe zum Gedicht, 1963, S. 214-224. Kreuzer, Ingrid. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 120- 130. Dämmerempfindung Wellershofl, Dieter. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S 127- 130. David und Goliath Matt, Peter von. In: Frankfurter Anthol .....
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Klopstock, friedrich gottlieb

Aganippe und Phiala Schütze, Oliver. In: Im Blick des Wanderers, 1990, S. 39-40 und 42-44. Auf meine Freunde Szarota, Elida M. In: EG 14, 1959, S. 106 - 127. Das große Halleluja Hock, Erich. In: Motivgleiche Gedichte, 1971, S. 19-20. Behrmann, Alfred. In: Einführung, 1989, S. 106 - 109. .....
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Krasser, friedrich

Marseillaise des Christentums Berger, Ute. In: Deutsche und rumäniendl. Lyrik, 1981, S. 263-267. .....
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Kreuzig, friedrich peter

Die Heimkehrer Lindemann, Klaus. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 138- 141. .....
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Lehne, friedrich

Gesang der belagerten freyen Deutschen in Mainz beim Bombardement der Stadt Binder, Alwin und Scholle, Dietrich. In: Ca ira, 1975, S. 84. Lied freyer Landleute Binder, Alwin und Scholle, Dietrich. In: Ca ira, 1975, S. 82 - 84. .....
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Logau, friedrich freiherr von

Ehstand dess Hertzens und der Zunge Wehrli, Max. In: Reiz der Wörter, 1978, S. 245 - 248. Heutige Weltkunst Kußler, Rainer. In: Fremde Lyrik, 1981, S. 54 - 55. .....
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Nietzsche, friedrich

Am Gletscher Grundlehner, Philip. In: Poetry of Nietzsche, 1986, S. 70 - 80. An den Mistral. Ein Tanzlied Grundlehner, Philip. In: Poetry of Nietzsche, 1986, S. 175 - 183. An der Brücke stand Lösel, F.A.G. In: Hermathena 105, 1967, S. 60 -73. Hollinrake, Roger. In: Nietzsche-Studien .....
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Novalis (= friedrich von hardenberg)

Alchemie Kowalski, Jörg. In: NDL 35, 1987, H. 3, S. 118 - 123. Am Tage der Reformation Seidel, Margot. In: Jb FDH, 1981, S. 306 - 324. An Tieck Speyer, Wolfgang. In: Arcadia 9, 1974, S. 39 - 47. Schulz, Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 243 - 255. Das Lied der Tot .....
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Rasche, friedrich

Mondbesuch Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 51 - 52. .....
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Reinhard, karl friedrich

Am Tage meiner Trauung den 20. Oktober 1796 Wackwitz, Stephan. In: Trauer und Utopie, 1982, S. 114- 134. .....
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Rubiner, ludwig / eisenlohr, friedrich / hahn, livingstone

Gold Gernhardt, Robert. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 157 - 160. .....
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Rückert, friedrich

Abendlied Roland, Renate. In: Rückert-Studien I, 1964, S. 109- 114. Sittig, Rüdiger. In: Rückert-Studien IV, 1982, S. 141 - 146. Abendlied des Wanderers Uhrig, Max-Rainer. In: Gestörte Idylle, 1995, S. 159 - 169. Amaryllis Koeppen, Wolfgang. In: Scribenten, 1983, S. 252 - 25 .....
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Schiller, friedrich

An die Freude Wanstetten, Mario W. von. In: Revue des lan- gues Vivantes 22, 1956, S. 544 - 559. Muschg. Walter. In: Wort in der Zeit 4, 1958, S. 557 - 559. Falkenstein, Henning. In: Gedankenlyrik, 1963, S. 38 - 44. Keller. Werner. In: Pathos, 1964, S. 144 - 151. Hienger. Jörg. In: Hienger .....
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Schlegel, friedrich

Das Mädchen Kraft, Werner. In: Augenblicke der Dichtung, 1964, S. 60 - 63. Weihe des Alten. An einen jungen Dichter Nolden, Thomas. In: Euphorion 88, 1994, S. 468 - 477. .....
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Schubart, christian friedrich daniel

Der Kupferstecher nach der Mode Härtling, Peter. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 33-36. Die Aussicht Eigenwald, Rolf. In: Projekt Deutschunterricht 8, 1974, S. 133 - 135. Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 112 - 116. Die Forelle Jäger, Hans-Wolf .....
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Schult, friedrich

Du bist ein anhangloser Mann Atabay, Cyrus. In: Frankfurter Anthologie 4, 1979, S. 139- 143. .....
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Spee, friedrich von

Der Evangelisch Guter Hirt sucht das verloh-ren Schäfflein Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 289 - 294. Die gespons JESV sucht, vnd findet Jhn auff dem Creutzweeg Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 254 - 264. Die gesponß Jesu seufftzet nach jhrem Bräutigam .. .....
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Stolberg, friedrich leopold graf zu

An die Natur Sowinski, Bernhard und Schuster, Dagmar. In: Sturm und Drang, 1992, S. 62 - 65. An die Natur Sowinski, Bernhard. In: Sturm und Drang, 1992, S. 66 - 67. Der Mond Neis, Edgar. In: Mond in der Lyrik, 1971, S. 65 -67. Lied, auf dem Wasser zu singen, für meine Agnes Kranz, Gisbe .....
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Weisse, christian friedrich

Klagen Kranefuss, Annelen. In: Wandsbecker Bote, 1973, S. 63-70. .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Jacobi, friedrich heinrich

In der Vorrede zu seinem Hauptwerk Die Welt als Wille und I 'orstellung warnt Schopenhauer die Leser davor, seine »Art zu spekuliren« mit der »eines noch lebenden großen Philosophen« vergleichen zu wollen, »welcher wahrhaft rührende Bücher geschrieben und nur die kleine Schwachheit hat. Alles, was .....
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Engels, friedrich

Beide Eltern teile von M. stammten aus jüdischen Rabbmertamihen. Der Vater, ein Rechtsanwalt, trat jedoch. um seinen Beruf weiter ausüben zu können, mit seiner Familie zum Protestantismus über. Die Traditionen des Humanismus und der Aufklärung wurden im Elternhaus sorgsam gepflegt. Als M. in Trier d .....
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Nietzsche, friedrich

Ich kenne mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Knsis. wie es keine auf Erden gab, an die tiefste Gewissens-Gollision, an eine Entscheidung heraufbeschworen gegen Alles, was bis dahin geglaubt, gefordert, geheiligt worden war... L'nuve .....
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Schelling, friedrich wilhelm joseph

Die klassische deutsche Philosophie - in Verkennung der sie bestimmenden Dialektik von Idealismus und Materialismus auch als »Deutscher Idealismus« bezeichnet - ist im ausgehenden 18. und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Zeitzeugin eines Zyklus von Revolutionen und eines Anti-Zyklus von Restaurati .....
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Schleiermacher, friedrich daniel ernst

»Alle Menschen sind Künstler.« Mancher mag vielleicht heute diesen Satz spontan mit einem Diktum Joseph Beuys' identifizieren, dessen Auffassung: »Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden«, von der Ãœberzeugung lebt, daß in jedem einzelnen - wenn auch zumeist verschüttet — die Fähigkeit un .....
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Index » Autoren » Philosophen biographisch

Strauß, david friedrich

Für viele Leser der damaligen Zeit war Das Leben Jesu, Kritisch bearbeitet ein Werk, das mit dem Wunderglauben aufräumte und die mythische Deutung in ihr Recht einsetzte. Aus heutiger Sicht vermittelt dieses Werk ein Bild von einem vergangenen eschatologischen Denken und von Jesus als historischer .....
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Der handschuh - friedrich schiller

Vor seinem Löwengarten, Das Kampfspiel zu erwarten, Saß König Franz, Und um ihn die Großen der Krone, 5 Und rings auf hohem Balkone Die Damen in schönem Kranz. Und wie er winkt mit dem Finger, Auf tut sich der weite Zwinger, Und hinein mit bedächtigem Schritt 10 Ein Löwe tritt, Und sieht sich s .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Weizsäcker, carl friedrich von

»Zu meinem 12. Geburtstag, im Juni 1924. wünschte ich mir eine drehbare, also aut Tag und Stunde einstellbare Sternkarte. Mit meiner Karte entwich ich von den Menschen in die warme, wunderbare Sternennacht, ganz allein. Das Erlebnis einer solchen Nacht kann man in Worten nicht wiedergeben, wohl aber .....
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Die bürgschaft - friedrich schiller

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Dämon, den Dolch im Gewände; Ihn schlugen die Häscher in Bande. 'Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!" 5 Entgegnet ihm finster der Wüterich. 'Die Stadt vom Tyrannen befreien!" 'Das sollst du am Kreuze bereuen." 'Ich bin", spricht jener, 'zu sterben bereit Und bit .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Hoffnung - friedrich schüler

Es reden und träumen die Menschen viel Von bessern künftigen Tagen, Nach einem glücklichen goldenen Ziel Sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und wird wieder jung, 5 Doch der Mensch hofft immer Verbesserung. Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein, Sie umflattert den frö .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Hälfte des lebens - friedrich hölderlin

Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen 5 Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm' ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, 10 Und .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Herbstbild - friedrich hebbel

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Früchte ab von jedem Baum. O stört sie nicht, die Feier der Natur! 5 Dies ist die Lese, die sie selber hält, Denn heute löst sich von den Zw .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Vereinsamt - friedrich nietzsche

Die Krähen schrein Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnein. - Wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat! 5 Nun stehst du starr, Schaust rückwärts, ach! wie lange schon! Was bist du Narr Vor Winters in die Welt - entflohn? Die Welt - ein Tor 10 Zu tausend Wüsten stumm und kalt! We .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Vögelein im winter - friedrich gull

Es lag ein tiefer Schnee, Gefroren war der See, Der Wind blies kalt und schaurig. Da saß ein Vöglein traurig Auf einem Ast im Wald: »Verhungern muß ich bald, Wenn lang die Tage währen, Wer soll mich auch ernähren? Das war gesprochen kaum, Da stund ein großer Baum Voll roter Vogelbeeren, Die durft'e .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Friedrich a. kittler

Im programmatischen Vorwort zu dem Band 'Urszenen' proklamieren F.A. Kittler und H. Turk die 'Diskursanalyse": Den genealogischen Ursprüngen von Diskursverboten und Diskursivierun-gen neuer Diskurs-Ordnungen - resultierend aus veränderten Macht-, Begehrens- und Wisscns-Konstellationen - gelte es auc .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Friedrich hölderlin (i770-i843)

das Wesen des Dichters an sich verwirklichte. Er ist geradezu „der Dichter des Dichters" geworden, wie Martin Heidegger es ausdrückte. Jeder Vers und jede Zeile, die er schrieb, bezeugen die gerade an seinem Werk gewonnene Erkenntnis, daß Dichtung nicht nur das Ergebnis eines genialen und geschulten .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Jean paul friedrich richter (i763-i825)

Während Heinrich von Kleist an der Wirklichkeit zerbrach, hat sie Jean Paul gemeistert und überwunden. Aus der Enge des damaligen Bayreuth baute er sich das Weltall seiner sehnsüchtigen Träume und Ideale. Und was die Bereicherung der deutschen Sprache vom Dichterischen her angeht, muß Jean Paul nebe .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Friedrich baron de la motte-fouque (i777-i843)

Fouque war zu seiner Zeit einer der beliebtesten Modeschriftsteller, der durch seine Dichtungen aus dem Mittelalter am meisten vor Richard Wagner zum Bekanntwerden der germanisch-deutschen Götter- und Heldensagen beige^ tragen hat. Ihm verdanken wir das heute noch am meisten gelesene Märchen der Rom .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Friedrich rückert (i788-i866)

Aus der Jugendzeit, aus der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar. O wie liegt so weit, o wie liegt so weit Was mein einst war! Auch Rückert, gebürtig aus Schweinfurt, gestorben in Neuses bei Coburg, rief in seinen 'Geharnischten Sonetten" zum Kampf gegen Napoleon auf. In seinen sechs Bänden ly .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Friedrich hebbel (i8i3-i863)

Als Sohn eines Maurers in Wesselburen geboren, wuchs der junge Hebbel in drückender Armut auf. 'Die Armut hatte die Stelle seiner Seele eingenommen", sagte der Dichter später von seinem Vater, der die dichterischen. Pläne seines Sohnes unterdrückte und ihn zum Maurerhandwerk zwang. Als er starb, kam .....
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Index » VON DER ROMANTIK ZUM REALISMUS

Friedrich nietzsche (i844-i900)

Der im gleichen Jahr wie Liliencron in Röcken bei Lützen geborene F. Nietzsche wurde noch vor Erwerbung des Doktorgrades sdion 1869 als Universitätsprofessor nach Basel berufen, machte den Krieg 1870/71 als Sanitäter mit, zog sich aber den Keim zu einer Krankheit zu, die ihn später aufzehren sollte. .....
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Index » VOM NATURALISMUS ÜBER DIE JAHRHUNDERTWENDE » Der Symbolismus

Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Friedrich hölderlin

Die Rückkehr des Menschen zur ursprünglichen Einheit mit der Natur in einer freien Gesellschaft ist das große Thema in den Werken von Johann Christian Friedrich Hölderlin . Von der Mutter, die aus einem pietistischen Pfarrhaus stammte, für den geistlichen Beruf bestimmt, trat er zwar 1788 in das Tü .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Friedrich gottlieb klopstock (i724-i803): die frühen gräber - die sommernacht - mond, der gedankenfreund

Die frühen Gräber Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Weile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, U .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Umfangen von Natur

Nänie - friedrich schiller (i759-i805) - Ãœber die sterblichkeit des schönen

Nänie Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Sonnenuntergang - friedrich hölderlin (i770-i843) - götterlose gegenwart

In einer vierstrophigen Fassung, die Hölderlin Ende Juni 1798 mit weiteren Gedichten an Schiller schickte, hieß das Gedicht noch Dem Sonnengott. Schiller nahm zwar andere der übersandten Gedichte, nicht aber dieses in den Musenalmanach fiir das Jahr 1799 auf. Und Hölderlin arbeitete die vierstrophig .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Hälfte des lebens - friedrich hölderlin (i770-i843) - heilignüchtern

Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See. Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo Den Sonnenschein, Und Schatten der Erde? Die Mauer .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Klassische Zeit der Elegien

Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Das Wort

Friedrich hebbel (i8i3-i863): sommerbild - herbstbild - wendepunkte

Friedrich Hebbel hat in der Geschichte des Dramas mehr in Bewegung gesetzt als in der Geschichte der Lyrik. Doch sind ihm Gedichte geglückt, in denen sich der Lyriker ganz aus dem Bann des Dramatikers und Tragikers löst, Gedichte wie Nachtlied, Abendgefühl oder Ich und Du. Auch Sommerbild und Herbs .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Die Wirklichkeit der Landschaften

Friedrich nietzsche (i844-i900): abschied [vereinsamt] - winter-wanderschaft

Einsamkeit ist eines der Hauptthemen im Denken Nietzsches. »Mein ganzer Zarathustra«, erklärt er in Ecce homo, »ist ein Dithyrambus auf die Einsamkeit«. Dort allerdings wird Einsamkeit als Bedingung für Selbstfindung und Schöpfertum, für die Erneuerung des Menschen verstanden. Dagegen konzentriert s .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Riss im Dasein

Die literatur des kaiserhofs von konrad iii. bis friedrich ii.

Aus der Zeit Konrads III. , des ersten Stauferkö-nigs, ist über den literarischen Betrieb am Kaiserhof nicht viel bekannt. Das intellektuelle Klima am Hof wurde von den Geistlichen geprägt, die die leitenden Ämter innehatten: von dem Kanzler Arnold von Wied , dem Erbauer der für die Entwickl .....
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Index » Der Literaturbetrieb der höfischen Zeit

Friedrich schiller: die räuber

Analyse Die Arheit an den Räubern begann Schiller wahrscheinlich schon als Eleve der Karlsschule im Jahre 1 776. Die Vorbereitung seiner Prüfungen hinderte ihn dann an der Arbeit, so daß sein letztes Jahr auf der Akademie 1779/80 als Entstehungszeit anzusetzen ist. Im Frühjahr 1781 erschien die ers .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Adelssatire und bürgerliches ethos friedrich schiller: kabale und liebe

Analyse Schiller schrieb Kabale und Liebe /.wischen dem Herbst 1782 und Mitte Februar 1783; Ende April, Anfang Mai desselben Jahres überarbeitete er den Text auf Wunsch des Freiherrn von Dalberg für die Mannheimer Bühne. Dort wurde das Drama am 17. April 1784 nach der Frankfurter Uraufführung am 15 .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Das nicht aristotelische Drama

Die 'leichenöffnung des lasters - friedrich schiller: der verbrecher aus verlorener ehre.

Entstehung Einzelheiten der Entstehungsgeschichte sind unbekannt. Schiller schickte das fertige Manuskript am 29. November 1785 an den Verleger Göschen. In einem Brief vorn 13. Eehruar 1786 schreibt er ihm, es sei gegen seinen 'Wunsch, daß einige Artikel dieses Hefts, wozu ich ausdrüklich fremde Ze .....
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Index » Sturm und Drang Epoche » Lyrik

Friedrich gottlieb klopstock - die frÜhen grÄber

Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Gefährt der Nacht! Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund! Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Mayes Erwachen ist nur Schöner noch, wie die Sommernacht, Wenn ihm Thau, hell wie Licht, aus der Locke träuft, Und zu dem Hügel .....
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Index » Sonstige

Friedrich hölderlin - die eichbÄume

_Aus den Gärten komm' ich zu euch, ihr Söhne des Berges! Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, pflegend und wieder gepflegt mit den fleißigen Menschen zusammen. Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel, Der e .....
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Index » Sonstige

Friedrich hölderlin - lebenslauf

Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger, Doch es kehret umsonst nicht Unser Bogen, woher er kommt. Aufwärts oder hinab! herrschet in heiiger Nacht, Wo die stumme Natur werdende Tage sinnt, Herrschet im schiefesten Orkus Nicht ein Grades, ein Recht .....
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Index » Sonstige

Friedrich hölderlin - brot und wein

An Heinze 1 Rings um ruhet die Stadt; still wird die erleuchtete Gasse Und, mit Fackeln geschmückt, rauschen die Wagen hinweg. Satt gehn heim von Freuden des Tags zu ruhen die Menschen, Und Gewinn und Verlust wäget ein sinniges Haupt Wohlzufrieden zu Haus; leer steht von Trauben und Blumen, Und .....
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Index » Sonstige

Exemplarische analysen - hans peter richter: damals war es friedrich (i96i)

In diesem Abschnitt sollen einige wenige Kinder- und Jugendbücher genauer vorgestellt werden, die entweder eine besondere Wirkung entfaltet haben oder unter dem Gattungsaspekt Beachtung verdienen. Dieses Buch ist inzwischen millionenfach verkauft und zählt in den 5. und 6. Schuljahren fast zur Ka .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » GUNTER LANGE

Friedrich nietzsche - vereinsamt

Die Krähen schrein Und ziehen schwirren Flugs zur Stadt: Bald wird es schnein — Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat! Nun stehst du starr, Schaust rückwärts ach! wie lange schon! Was bist du Narr Vor Winters in die Welt entflohn- Die Welt — ein Tor Zu tausend Wüsten stumm und kalt! Wer .....
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Index » Sonstige

Friedrich krasser - marseillaise des christentums

Sagt an, wer ist's, dem ihr die Saat vertraut, Der Wald und Felder düngt mit saurem Schweiße? Der euch Paläste, Dome, Burgen baut, Der Stadt' und Dörfer schuf mit seinem Fleiße? Wer ist's, der jeden Raum, den ihr bewohnt, Zum Feenschloß verherrlicht läßt erscheinen, Wo ihr geschmückt als Erden .....
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Index » Sonstige

Friedrich dürrenmatt der tunnel

I. Vorschlag zum Textverständnis Diese Erzählung sollte man nach Möglichkeit nur mit einer Klasse 10 besprechen, da bei jüngeren Schülern das Verständnis für diesen Text schwer zu erwecken sein wird: Sie erwarten normalerweise bei der Interpretation einer Geschichte eine einzige Lösung. Hier aber m .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Ani, friedrich

Biografie: *7.1.1 in Kochel am See. F. Ani schrieb seine ersten Hörspiele und Theaterstücke bereits kurz nach dem Abitur, als er nach München zog. Er absolvierte die Drehbuchwerkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film und verfasste anschließend einige Skripte für Serien wie Faust oder Ein Fal .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Friedrichs, antje

Pseud. für: Antje Telgenbüscher Biografie: *23.9.1 in Frankfurt/ Oder. A. Friedrichs wuchs in Quakenbrück auf. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Münster und York und promovierte mit einer Arbeit über Ilse Aichinger. Bis zum 30. Lebensjahr arbeitete sie an Schule und Hochschule .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Glauser, friedrich charles

Biografie: *4.2.1 Wien, t8.2.1 in Nervi bei Genua. F. Glausers Leben war geprägt vom ständigem Wechsel zwischen Internierung und Entlassung, Entziehungskuren und den Versuchen ein bürgerliches Leben zu führen. Seine Morphiumsucht, die ihn ungefähr seit dem 21. Lebensjahr begleitete, war zentrales Tr .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Hoffmann, friedrich

Biografie: *1 in Nusbaum. F. Hoffmann ist gelernter Maurer und Tiefenbauingenieur. Kriminalromane: 1963 Was geschah im Steinbruch, Goldmann 1264; 1965 Sie war erst zwanzig, Goldmann 2132 Sonstige Publ.: Ein Roman Preise: 1963 Edgar Wallace Preis für Was geschah im Steinbruch? .....
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Index » Autoren » Deutschsprachigen Krimi-Autoren

Friedrich schiller - aus: was heißt und zu welchem ende studiert man universalgeschichte?

Unser menschliches Jahrhundert herbey zu führen haben sich — ohne es zu wissen oder zu erzielen — alle vorhergehenden Zeitalter angestrengt. Unser sind alle Schätze, welche Fleiß und Genie, Vernunft und Erfahrung im langen Alter der Welt endlich heimgebracht haben. [...] Ein edles Verlangen muß in u .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Friedrich engels - dialektik der natur

In den aus dem Fall von Byzanz geretteten Manuskripten, in den aus den Ruinen Roms ausgegrabenen antiken Statuen ging dem erstaunten Westen eine neue Welt auf, das griechische Altertum; vor seinen lichten Gestalten verschwanden die Gespenster des Mittelalters; Italien erhob sich zu einer ungeahnten .....
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Friedrich engels - die entwicklung des sozialismus von der utopie zur wissenschaft

Die großen Männer, die in Frankreich die Köpfe für die kommende Revolution klärten, traten selbst äußerst revolutionär auf. Sie erkannten keine äußere Autorität an, welcher Art sie auch sei. Religion, Naturanschauung, Gesellschaft, Staatsordnung, alles wurde der schonungslosesten Kritik unterworfen; .....
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Olga smoljan - friedrich maximilian klinger. leben und werk

[...] Der Sturm und Drang war eine Bewegung der Jugend. Die davon begeisterten jungen Menschen nannten sich selbst 'Kraftgenies". Demonstrativ ignorierten sie die 'öffentliche Meinung", demonstrativ lehnten sie allgemeingültige Regeln ab. Sie bemühten sich, frei und ungezwungen zu leben und zu han .....
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Friedrich schiller - vorrede zur ersten ausgabe der 'räuber

Da sie [die dramatische Methode] uns ihre Welt gleichsam gegenwärtig stellt, und uns die Leidenschaften und geheimsten Bewegungen des Herzens in eigenen Äußerungen der Personen schildert, so wird sie auch gegen die beschreibende Dichtkunst um so mächtiger würken, als die lebendige Anschauung kräfti .....
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Friedrich schiller - was kann eine gute stehende schaubühne eigentlich wirken?

[Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet] Die Gerichtsbarkeit der Bühne fängt an, wo das Gebiet der weltlichen Gesetze sich endigt. Wenn die Gerechtigkeit für Gold verbündet und im Solde der Laster schwelgt, wenn die Frevel der Mächtigen ihrer Ohnmacht spotten und Menschenfurcht den .....
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Friedrich schiller - Ãœber bürgers gedichte

[...] solange zwischen dem sittlich ausgebildeten, vorurteilsfreien Kopf und dem Dichter ein andrer Unterschied stattfindet, als daß letzterer zu den Vorzügen des erstem das Talent der Dichtung noch als Zugabe besitzt, so lange dürfte die Dichtkunst ihren veredelnden Einfluß auf das Jahrhundert verf .....
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Friedrich schiller - Ãœber naive und sentimentalische dichtung

[...] Die Dichter sind überall, schon ihrem Begriffe nach, die Bewahrer der Natur. Wo sie dieses nicht ganz mehr sein können und schon in sich selbst den zerstörenden Einfluß willkürlicher und künstlicher Formen erfahren oder doch mit demselben zu kämpfen gehabt haben, da werden sie als die Zeugen .....
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Johann wolfgang goethe und friedrich schiller - Ãœber epische und dramatische dichtung

Der Epiker und Dramatiker sind beide den allgemeinen poetischen Gesetzen unterworfen, besonders dem Gesetze der Einheit und dem Gesetze der Entfaltung; ferner behandeln sie beide ähnliche Gegenstände und können beide alle Arten von Motiven brauchen; ihr großer wesentlicher Unterschied^ beruht aber d .....
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Friedrich schlegel - Ãœber goethes meister

Ohne Anmaßung und ohne Geräusch, wie die Bildung eines strebenden Geistes sich still entfaltet und wie die werdende Welt aus seinem Innern leise emporsteigt, beginnt die klare Geschichte. Was hier vorgeht und was hier gesprochen wird, ist nicht außerordentlich, und die Gestalten, welche zuerst hervo .....
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Friedrich schlegel - Ãœber romantische poesie

Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie u .....
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Friedrich schlegel - brief über den roman

Ich habe ein bestimmtes Merkmal des Gegensatzes zwischen dem Antiken und dem Romantischen aufgestellt. Indessen bitte ich Sie doch, nun nicht sogleich anzunehmen, daß mir das Romantische und das Moderne völlig gleich gelte. [...] Wollen Sie sich den Unterschied völlig klar machen, so lesen Sie gefäl .....
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Georg wilhelm friedrich hegel - vorlesungen über die Ästhetik

Der Künstler Die Phantasie Was erstens das allgemeine Vermögen zur künstlerischen Produktion angeht, so ist, wenn einmal von Vermögen soll geredet werden, die Phantasie als diese hervorstechend künstlerische Fähigkeit zu bezeichnen. Dann muß man sich jedoch sogleich hüten, die Phantasie mit der bl .....
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Ferdinand lassalle, karl marx, friedrich engels - die 'sickingendebatte

Lassalles Aufsatz über die tragische Idee Beilage zum Brief Lassalles an Marx vom 6. März 1859 Ãœber die formelle tragische Idee, die ich dem Drama und seiner Katastrophe zugrunde legte - den tiefen dialektischen Widerspruch, welcher der Natur alles Handelns, zumal des revolutionä-. ren, innewohnt .....
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Friedrich hebbel - das komma im frack

Demjenigen, welcher der Literatur und der Kunst eine mehr als oberflächliche Aufmerksamkeit zuwendet, kann es nicht entgangen sein, daß jetzt in allen Gebieten der Genre eine ganz unverhältnismäßige Rolle spielt. Er wird nicht allein an sich in seinen sämtlichen zahllosen Spielarten auf das sorgfält .....
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Friedrich gundolf (i880-i93i)

« Goethe ist der einzige Deutsche, der jene Harmonie völlig erreicht hat, er ist deshalb unser vorzugsweise klassischer Mensch. Darum ist bei ihm weniger als bei irgendeinem anderen modernen Menschen nötig, seine Werke aus seinem Leben heraus zu erklären, hinter seine Werke zu greifen, um sein Lebe .....
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Friedrich wolf - kunst ist waffe!

[â– â– â– ] Ein Dichter, der heute noch l'art pour l'art, die 'Kunst" um des ästhetischen Spieles willen, vollführt, dieser Verse- und Szenenbastler, er ist in unserer Zeit der Arbeitslosenheere, der Mütterselbstmorde und Abtreibungsparagraphen, der Wohnungsnot, Grubenunfälle und Eisenbetongerüste .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

»Ich habe ihn ziemlich gefunden, •wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimaraner Klassikern, auf der Suche nach Bündnispartnern und Gefolgsleut .....
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Jünger, friedrich georg

Wie es in der Urkunde des Immermann-Literatur-Preises heißt, der dem Dichter 1953 verliehen wurde, verbindetj. die Heiterkeit des Geistes mit klarer Humanität und bewahrt unbeirrbar in unserer schwankenden Zeit das Vertrauen zum Leben in seinem Schaffen. Der Sohn eines Apothekers und jüngere Bruder .....
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Klinger, friedrich maximilian

»Ich habe, was und wie ich bin, aus mir gemacht, meinen Charakter und mein Inneres nach Kräften und Anlagen entwickelt, und da ich dieses so ernstlich tat, so kam das, was man Glück und Autkommen in der Welt nennt, von selbst.« Seine Karriere als »Weltmann und Dichter« ist K. jedoch nicht in die Wie .....
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Klopstock, friedrich gottlieb

Als K. am 22. März 1803 in Hamburg beigesetzt wurde, war ein Repräsentant deutscher Dichtung, ja deutscher Kultur gestorben, dem Zehntausende hanseatischer Bürger die letzte Ehre gaben. Und doch, der Sänger des großen religiösen Epos Der Messias, seit 1770 in der Hansestadt ansässig und eines ihrer .....
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Knigge, adolph franz friedrich freiherr von

Als Verfasser des Buches Ãœber den Umgang mit Menschen ist K. zu fragwürdigem Ruhm gekommen. Das, was als Beitrag zum bürgerlichen Emanzipationskampf gemeint war, geriet in seiner Wirkung zum banalen Etikette-Buch. Die zahlreichen Neuauflagen des Buches drängten die politischen und sozialen Absicht .....
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Logau, friedrich von

»Bald werden wir einen von unscrn besten alten Dichtern wieder unter uns aufleben sehen«; mit diesen Worten kündigte Gotthold Ephraim Lessing im 36. Literaturbrief die gemeinsam mit Karl Wilhelm Ramler herausgegebene Auswahl aus L.s Sinngedichten an, die wenig später erschien und den bedeutenden Ep .....
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Nicolai, christoph friedrich

»Das Genie ist der wahre Probierstein eines schönen Geistes, nicht Regeln und eine übel angebrachte Gelehrsamkeit«. Der dies in jungen Jahren äußerte, sollte gleichwohl als einer der größten Philister und Poesiefeinde in die deutsche Geistesgeschichte eingehen. Nicht streitsüchtig, aber doch recht .....
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Novalis (d. i. georg philipp friedrich freiherr v. hardenberg)

»Was war jene Blume, welche / Weiland mit dem blauen Kelche / So romantisch süß geblüht / In des Ofterdingen Lied? / Wars vielleicht die blaue Nase / Seiner mitschwind-süchtgen Base, / Die im Adelsstifte starb? / Mag vielleicht von blauer Färb / Ein Strumpfband gewesen sein, / Das beim Hofball fiel .....
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Rückert, friedrich

Der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes, Napoleons und Georg Wilhelm Friedrich Hegels, der Brüder Schlegel und des Novalis, aber auch Georg Büchners, Heinrich Heines, des Fürsten Metternich und des allerorten aufkeimenden Liberalismus war bei einem breiten Publikum beliebt und gehörte zu den mei .....
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Schiller, friedrich von

»Ich möchte nicht gern in einem anderen Jahrhundert leben und für ein anderes gearbeitet haben. Man ist ebensogut Zeitbürger als man Staatsbürger ist; und wenn es unschicklich ist, ja unerlaubt gefunden wird, sich von den Sitten und Gewohnheiten des Zirkels, in dem man lebt, auszuschließen, warum so .....
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Schlegel, friedrich von

Ob als Sympathisant der Französischen Revolution, als führender Kopf der romantischen Bewegung oder Verfasser des Skandalromans Lucinde , ob als universal gebildeter Historiker und Literaturkritiker neuen Schlags, als konservativer Diplomat, Journalist oder versponnener Mystiker: S. gab und gibt noc .....
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Schubart, christian friedrich daniel

»Ohne Recht und Urteil schmachtete er viele Jahre im Felsenkerker; das Auge seines Fürsten weidete sich an ihm, seine späte Entlassung ward Gnade, und nie bekam er die Ursache seines Gefängnisses zu wissen, bis an den Tag seines Todes. Wahre Begebnisse dieser Art müßten von Munde zu Munde, von Tageb .....
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Spee von langenfeld, friedrich

»Persönlich kann ich unter Eid bezeugen, daß ich jedenfalls bis jetzt noch keine verurteilte Hexe zum Scheiterhaufen geleitet habe, von der ich unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte aus Ãœberzeugung hätte sagen können, sie sei wirklich schuldig gewesen«, schreibt der Jesuitenpater S. in seiner .....
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Wolf, friedrich

In W.s Bauernkriegsdrama Der Arme Konrad ziehen die Bauern des »Bundschuh« während einer Aufführung des Ehrsamen Narrengerichts aus ihren Narrenpritschen die Schwerter und beginnen aus dem Spiel heraus den bewaffneten Aufstand. Es ist dies eine Schlüsselszene zum Verständnis von W.s Kunstkonzept: D .....
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