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Fred Fakler - Leben und Biographie



Fred Fakler wurde 1877 in Kronstadt geboren. Der Vater war Tischler und zugleich Küster an der evangelisch-lutherischen Kirche in der Oberen Vorstadt. Die Mutter galt als die geistig bestimmende Kraft im Elternhaus. Die Unterrealschule besuchte Fakler in Kronstadt, dann die Infanterie-Kadettenschule in Ller-mannstadt. Schon während seiner kurzen militärischen Laufbahn wandte er sich der Literatur zu und stand dem Wiener Kreise um Peter Altenberg nahe. Aus der Armee entlassen, begann er ein unstetes Leben mit wechselndem Aufenthalt in Wien, Berlin, München und Kronstadt, in vorübergehender, nie fester Stellung als Hilfsredakteur an der Kronstädter Zeitung , dann beim Siebenbiirgisch-Deutschen Tageblatt, und gelegentlicher Mitarbeiter am Simplizissimus, an den Meggendorfer Blättern und an den Karpathen. Im Ersten Weltkrieg rückte er als Freiwilliger ein und diente sich zum Oberleutnant hinauf. Nach 1918 lebte er zeitweilig auch in Bukarest, wo er sich neben vorübergehender journalistischer Tätigkeit auch mit kunstgewerblichen Arbeiten beschäftigte. Seine letzten Jahre verbrachte er in Kronstadt, wo er enttäuscht, vergessen 1943 starb. Der Maler Eduard Morres hat ihn in jüngeren Jahren und Hans Eder in seinem Gemälde 'Der Desil-lusionierte" porträtiert.
      Obwohl seit seiner Jugend unentwegt schriftstellerisch tätig, ist er in seinen letzten Jahren gar nicht mehr hervorgetreten. Sein Wesen galt als aufgeschlossen und wahrheitsliebend, zugleich als schonungslos herausfordernd, leicht erregbar, kompromißlos, mit der Neigung, sich an Kleinigkeiten aufzureiben. In einer Rezension wird das Bild eines 'selbstbewußten und derben, offenen und nervös-kräftigen Mannes" entworfen, 'das manchem unsympathisch ist, denn es erinnert den Normal-Menschen ans Krankhafte oder Entartete" 2.
      1905 erschien sein Roman Das Gespenst und weckte große Erwartungen, die von den Fragmenten eines zweiten Romans, Siebenbürgen, Land des Segens3, nicht erfüllt wurden. Insgesamt acht Erzählungen und zwölf kulturpolitische Aufsätze wurden gedruckt, seinen Nachlaß hat Faklerkurz vor seinem Tod vernichtet. Die ihm zukommende Beachtung und Würdigung hat Fakler nicht gefunden, in zahlreichen literaturgeschichtlichen Darstellungen wird nicht einmal sein Name erwähnt. Bei seinem Tod war er nur noch Angehörigen der Karpathen-Genc-ration bekannt.
      Das Gespenst kann als der erste moderne siebenbürgisch-deutsche Roman angesehen werden. Ein junger Schriftsteller, dessen Namen nicht genannt wird, lernt eine Schauspielschülerin kennen, die 'Konservatoristin" Ada, mietet sich im Haus ihrer Eltern zu Rodaun ein und sucht sie, wie es seine Gewohnheit mit jungen Frauen ist, zu verführen. Zwar weiß er, daß er geschlechtskrank ist und fürchtet das 'Gespenst" der 'Folgen", stellt ihr aber dennoch nach und sucht sie zweimal in die Falle zu locken. Beide Male entgeht sie ihm, weil er angesichts ihres Entsetzens selbst vordem Gespenst zurückweicht, das als Gewitterwolke von nun an im Augenblick seiner Krisenzustande vor ihm aufzieht, sobald die fleischliche Gier nachzulassen beginnt und sich in zunehmendem Maß als Angst vor drohender Umnachtung äußert. Trotzdem verlobt er sich im geheimen mit Ada und unterzieht sich endlich doch einer ärztlichen Behandlung in Wien, gibt aber vor, er halte sich während dieser Zeit in Siebenbürgen, seiner Heimat, auf. Adas Briefe dorthin werden von seinem zurückgelassenen Diener abgefangen und zugestellt. Adas Erfolge als Schauspielerin eröffnen ihr eine schöne Laufbahn, sie lenkt die Aufmerksamkeit ihres Ziehbruders Thedi auf sich. Die Annäherung zwischen beiden erfolgt erst später, nachdem der Schriftsteller tatsächlich in seine Heimat zurückgekehrt ist, um die drei Jahre vergehen zu lassen, die der Arzt als Frist für seine endgültige Heilung angesetzt hat. In dieser Zeit faßt er Pläne zur 'Rettung" seiner Heimat vor den Assimilationsbestrebungen Ungarns. Sein ererbtes Vermögen stellt er in selbstloser Weise gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung, gründet einige Genossenschaften, eine Bank und verschreibt einen Teil Ada. Als er erkennt, daß seine völlige Heilung unmöglich ist, ordnet er die letzten Angelegenheiten und tötet sich.
      Die Romanhandlung setzt ein mit der Fiktion, daß 'sich ein Lump über sich selbst Rechenschaft zu geben beginnt". Man weiß' welche Bedeutung Initialsätze haben, folglich könnte diese Aussage leicht als ein Absolutum genommen werden, darum muß ihr die Relativierung auf dem Fuße folgen. In scheinbar gewichtslos-neutralem Konversationston verrät das Erzähler-Ich die Position, von der aus diese Rechenschaft gegeben werden soll: 'Ich stelle mir das so vor..." Damit wird man zwar auf das Wie neugierig gemacht,.aber in der Vorbereitung darauf wird schon wie beiläufig ein Motiv angeschlagen, das man als solches eruiert, sobald im Romangeschehen unter immer fragwürdigeren Voraussetzungen und Umständen des öfteren der Satz angeführt wird: 'Die Welt ist deine Vorstellung". Es handelt sich also um die Position der Ironie, der Satire auf diese Philosophie und eine Gesellschaft, die in ihr ihre Rechtfertigung findet. Der vorwärtsdrängende Leser erkennt das noch nicht im ganzen Ausmaß, wenn er sozusagen mit demselben Blick liest: 'ich schreibe mir einen Roman, dessen Handlung alles das ist, was ich von heute an erlebe".
      Es ist also ein entscheidender Augenblick für den Ich-Erzähler, selbst wenn es zunächst fraglich bleibt, woran er seine Erwartungen knüpft oder woher ihm das Vorgefühl entscheidenden Erlebens im Augenblick kommt. Zwar werden Erklärungen nachgeliefert, etwas wie ad hoc gefaßte Entschlüsse zu 'herbeiintrigierten Erlebnissen", die 'auf den Markt getragen" werden und um die der fiktive Autor feilscht, 'um das Honorar" für seine 'Unsterblichkeit". Fürs erste aber genügt die Feststellung: 'Wie immer, eine Krisis ist im Anzüge", um auf die suggerierte Konvention einzugehen, es handele sich von nun an um die schrittweise Registrierung erwarteter, und nicht um die Komposition von künstlerisch notwendigen Ereignissen. Also ist das Buch kein Tagebuch-Roman, trotz Ansätzen wie: 'Ich mußte gestern hier aufhören..." oder: 'Heute ist...", 'Ich wollte soeben...", denn der Ich-Erzähler, der fiktive Autor, durchbricht selbst die von ihm intendierte Form: 'Der gebildete Europäer aber — [...] ein europäischer Salonpintsch werde ich doch sein dürfen — kennt die Kulissen und weiß, daß der Gladiator ein geschminkter Komödiant [...], ein übergeschnapptes Romanschreiberlein ist." Die ganze Horror-'Geschichte", die die beiden Eingangskapitel verheißen, ist also auch der Form nach eine Satire, die die Struktur der Aufzeichnung bewußt überstrapaziert, und fiktiver und wirklicher Autor lüften ja auch das Visier: '...einen modernen Roman entwickelt man mit Vernunft, mit Stil, mit Kunst, mit allen möglichen, nur nicht mit den Affekten des Erlebnisses, selbst nicht mit den Nachwehen dieser Affekte..."
So durchkreuzt eins das andere: die Form das Thema, das objektive Konzept die subjektive Handlung, Ironie die Selbstironie und umgekehrt: '...mache deine Sünde gut und flicke die Folgen der Affekte aus mit den Affekten der Folgen jener Affekte". Denn glaubt man endlich, auch mit der 'Vorstellung" von der beabsichtigten Form im reinen zu sein, gemäß der Erwartung, daß man es mit einem Tagebuch zu tun habe, so stößt man auf den
Hinweis, 'daß die letzten Abschnitte dieses Romans wirklich Romankapitel sind, das heißt, daß sie den Eindruck des Erdichteten hervorrufen möchten, und doch nicht geradezu wollten, nicht als wahres Leben genommen zu werden; mit anderen Worten: der Schreiber will sich nicht mit dem Helden identifizieren, um dem geliebten Leser, falls dieser entrüstet tun sollte, sagen zu können: Oh, ich danke ja auch dem lieben Gott, daß ich nicht bin wie dieser, wie der Held nämlich".
      Soviel zum Grundsätzlichen in Faklers eminent modernem Konzept-Verfahren, mit dem er gut fünfzig Jahre Entwicklung des siebenbürgisch-sächsischen Romans vorwegnimmt. Aber Fakler tut noch mehr: Handeln und Sprechen seines Ich-Helden stehen mit der ausdrücklich einbekannten Methode des Erzählers in Einklang: 'Vielleicht glauben Sie, ich protze nur mit meiner Bescheidenheit! [...] Wie durchsichtig ich die Komödie einleite! Aber daß ich Ihnen dies gestehe, ist auch nur Pose. Und daß ich die Pose beim rechten Namen nenne, soll ja wieder nur ganz besonders feine Schlauheit sein. So geht das fort, ein Trumpf schlägt den anderen."
In diesem Verfahren, das manchmal in Maßlosigkeit ausartet, liegt Stärke und — eben der Maßlosigkeit wegen — Nötigung zu Vorbehalten der Stärke gegenüber. Es bewirkt eine eigene Dynamik und Statik, inneres Ãœberstürzen und äußeres Retardieren — alles durch Stil, Argumentation und Labilität in Geist und Körper bedingt. Es gibt da bis in die Kehrseite dieser Stärke hinein die genauesten Entsprechungen. Selbst was sich als Laune gibt, ist nicht um einer Laune willen da, es ist dem Konzept untergeordnet und dient zu dessen Realisierung bis in das Detail einiger eigensinniger grammatischer Formen, die als 'Ungenauigkeiten und sprachliche Unrichtigkeiten" gerügt worden sind. Darüberhinaus ist es eine teils dem österreichischen Umgangston, teils der Trivialliteratur abgelauschte, aber sehr bewußt, das heißt mit ihrem Eigensinn oft satirisch gebrauchte Sprache. Wenn etwas entgleist, ist es picht primär die Sprache, sondern die Kontenance des Ich und mit ihr notwendig die Sprache in sekundärer Hinsicht. Der Verlust der Fassung, dem das Ich unterliegt, bewirkt notwendig einen Pendelausschlag nach der entgegengesetzten Richtung, auch in Fragen des Geschmacks, der Intensität, der Proportion. Vorausgesetzt, daß auch diese 'Schwäche" bewußt als Gestaltungsmittel eingesetzt ist, bleibt einem dennoch der Eindruck, daß sie weniger gekonnt ist, besonders an den gefühlsträchtigen, im eigentlichen Sinne sentimentalen Stellen, bei psychologischen Interieurs, Landschafts- und Naturschilderungen, die offenbar nicht Faklers starke Seite sindund, entgegen sonstiger Modernität, im Klischee der Zeit steckenbleiben — nicht nur in diesem Roman, nicht nur in seiner Epik.
      Für den Durchschnittsleser bedeutet das ihm gebotene Versteckspiel vor sich selbst mit Gestaltung und Bildern, mit Symbolen und Geschehen eine Ãœberforderung. Unfähig, die Dinge anders als konkret zu nehmen, war man entrüstet und schenkt auch den wenigen keinen Glauben, die die 'Proben" eines 'starken Talents" 12 zu rühmen wußten. Wenn schon in der Wiener Presse die Meinungen eins zu eins standen, ist es nicht erstaunlich, daß in der siebenbürgischen Kritik kaum ein Urteil zu findet ist, daß weder Karl Kurt Klein noch Richard Csaki etwas davon zu melden wissen oder für nötig halten, ja daß Faklers Name nach der Karpathen-Zeit so gut wie unbekannt ist. Die Grellheit der inkriminierten Szenen war nicht dazu angetan, dem Buch lauten Widerhall und dem Autor Sympathien zu erwerben. Unbegreiflich aber ist, daß die siebenbürgisch-deutsche Literatur und Literaturforschung so gut wie übersehen hat, wie hier einer Neuland betrat, daß gerade mit den Krankenhaus-Szenen, also vom Thema her, von der Gestaltung, von der Diktion, von der ironischen Haltung aus mit einer neuen Optik neue Dinge und eine neue Perspektive entdeckt worden waren. Ãœberhaupt Ironie : hier ist sie ein heilsames Novum, ein zweitesmal bei uns nur noch in Meschendörfers Leonore eingesetzt worden.
      Zwar ist ein Künstler-Roman, der sich ausschließlich der Künstlerproblematik zuwendet, in der siebenbürgisch-deutschen Literatur aus sozial-ethischen und ästhetischen Gründen ohnehin ein Kuriosum und dem Durchschnittsleser bis heute unzumutbar. Um wieviel mehr 1905, als man weder mit Romanen heimischer Autoren verwöhnt noch an die Problematik gewöhnt war. Nun geschah auf einen Schlag zweierlei: Ein Roman wandte sich der Künstlerproblematik zu und schockierte zugleich die 'gesittete" Gesellschaft durch Drastik der Schilderung und des Geschehens. Die Dinge werden in einer bis dahin nicht gepflogenen unpathetischen Weise, ohne akademischen Kothurn des Schreibstils von Präzeptoren, in gesprochener Rede des täglichen Umgangs einander kraß gegenübergestellt. Eine Lösung gibt der Verfasser nicht, oder er ironisiert sie und drängt sie darüber scheinbar wieder in den Hintergrund, so daß der Leser genötigt wird, ihr selbst weiter nachzugehen, wenn er sie haben will.
      Zwei Umstände dürften in Faklers späteren Jahren die Reife unmöglich gemacht haben: der Mangel an ebenbürtiger Kritik , zweitens Faklers eigene Unbeständigkeit und seine spärliche Produktion. Ob er besser gefahren wäre, wenn er das Gespenst zwei Jahre später in den Karpathen hätte erscheinen lassen, als dank der Zeitschrift das Klima etwas günstiger war, und ob er das Manuskript dabei Meschendörfers straffender Hand hätte anvertrauen sollen, ist heute eine müßige Frage. Zwar erklärt sich Fakler in zwei Briefen 13 an Meschendörfer mit Streichungen in seinen Beiträgen grundsätzlich einverstanden, falls der Herausgeber welche für nötig halten sollte. Aber aus den Manuskripten Faklers für die Karpathen, soweit sie noch in Handschrift vorliegen, sind von Meschendörfer nur Angaben für den Setzer und sonst nicht die geringsten Eingriffe gemacht worden. Immerhin blieb auch Meschendörfers Leonore als Fortsetzungsroman in den Karpathen so gut wie unbeachtet, obwohl sie eine disziplinierte Hand, mehr Maß, Geschmack und Kunstverstand erkennen läßt. Wenn Meschendörfer auch zugestanden wird, daß er 'geistreich" sei15, so brennt er doch kein Feuerwerk von Einfällen und Provokationen jeder Art ab wie Faklers Gespenst, es gibt vor allem keinen Wildwuchs. Bei Meschendörfer gelangt eine in der Potenz geringere Kraft zu höherer Geltung, dank seinem Bedacht auf den Einsatz weniger Mittel auf beschränktem Raum in einem Minimum von Zeit. Es genügt, das Bild der schlafenden Leonore in der Vorstellung Doktor Svends mit Faklers seitenlangen leidenschaftlich-sinnlichen Schilderungen und die beiden Diener Misch und Hans, sächsische Bauernburschen beide, gegeneinander zu halten, um von Meschendörfer den Eindruck größerer Lebensechtheit zu empfangen.
      Die 'höchst männliche, vielfach noch ungebändigte Kraft" Faklers, die ihm schon sein erster Kritiker bescheinigt16, ist es, die, eben mangelnder Bändigung wegen, die Gesamtwirkung beeinträchtigt. Die Zerrissenheit, die sich, seinem Kritiker zufolge, auch in seiner Bildung bemerkbar macht, wenn sie auch groß, aber 'zum Teil zufällige Belesenheit" sein mag, und sein 'zu unerschrockenen, philosophischen Grübeleien geneigter Geist" lassen die 'gewisse Balance" vermissen, die man zum Besten des Buches wünschte. Von der Besprechung der Neuen Freien Presse brachte das Siebenbürgisch-Deutsche Tageblatt nur den Schluß, würdigte dann aber das Buch doch ein halbes Jahr später einer eigenen Rezension. Der Umstand, daß der Verfasser Siebenbürger Sachse sei, wird in Anlehnung an die Ãœberschrift der ersten Nachricht, in der schlechthin 'ein Landsmann" genannt wurde, durch das Ad-jektiv 'moderner Schriftsteller" in ein besonderes Licht gestellt: 'Es erschließt sich uns der moderne Mensch, der mit verfeinertem Sinnen und vertieftem Empfinden unter die Wucht einer rauhen und unverhältnismäßig rohen Gegenwart sich windet, und mit lange eingedämmten, unausgebildeten Instinkten und Leidenschaften der Zukunft entgegen jauchzt." Der Verfasser habe 'gleich in seinem ersten Buche einen modernen Stoff mit modernen Mitteln behandelt". In anderen Besprechungen werden teils subjektive, teils objektive Gründe angeführt, die der Aufnahme und Wirkung des Buches im Wege stehen. Alles in allem bedeutete diese Aufnahme von Faklers Gespenst nicht viel mehr als Totschweigen des Buchs und das Eingeständnis, daß man es als Provokation empfand,, die man als Kunstwerk nicht einzuschätzen wagte und wußte. Im Endergebnis ist das tragisch für den siebenbürgisch-deutschen Roman, weil Fakler die Intensität, zu der sich die stärksten Kapitel verdichten, nie wieder aufbrachte, trotz der in Aussicht gestellten Möglichkeit.
      Die stärksten Seiten sind die protestgeladenen, die schwächsten jene, die, einem Konformismus, dem herrschenden Geschmack zuzuneigen, auf die 'Bedürfnisse eines gewissen Publikums zu spekulieren" 21 scheinen, sich selbst zum Trotz. Denn seine bessere Einsicht hat Fakler auch außerhalb seines Romans ausgesprochen, etwa in dem klar formulierten Einwand: 'Unsere Urwüchsigkeit hat aber nur Nuance zu sein, sonst wird sie barbarische Schablone." 22 Daran gehalten hat er sich freilich nicht. Das gilt vor allem für den Schlußteil des ersten Romans, aber auch für seine späteren Arbeiten, einschließlich der kulturpolitischen Aufsätze.
      Faklers Erzählungen unterscheiden sich von dem bisherigen Klischee traditionsgebundener Thematik und Haltung anderer Erzähler durch ihre eigenartige Optik, durch das Milieu und eine teils karikaturistisch verzerrende Note, die manchmal surrealistisch anmutet, ohne freilich Format zu haben. Auf einige sei kurz hingewiesen. Barabasch 23 schildert den Arbeitstag eines Taglöhners im Dienst eines Totengräbers. Der Landeskundige weiß, ohne mehr als den Namen zu erfahren, daß es ein Ungar ist, der sich einem Sachsen verdingt. Im übrigen fällt keine sozialkritische oder nationalpolitische Bemerkung. Durch die stillschweigend gegebenen Voraussetzungen ist aber der Status des Taglöhners bezeichnet: er ist benachteiligt, unaufgeklärt und dumpfen Instinkten ergeben, zu denen sich auch abergläubische Vorstellungen gesellen. Die dünne Handlung illustriert dies. Die Liebe ist eine Satire auf das Kleinbürgertum.


Der lyriker alfred margul-sperber. ein forschungsbericht. nebst einer kurzen nachrede

I Zu den unumstößlichen Gewißheiten rumäniendeutscher Literaturgeschichtsschreibung gehörte die Ãœberzeugung von der Ranghöhe des Lyrikers Alfred Margul-Sper-ber. Werturteile, wie etwajenes von Hans Liebhardt-'Alfred Margul-Sperber war der bedeutendste Dichter, der in Rumänien in deutscher Sprache .....
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Im trubel der geschichte - heinrich zillichs briefe an alfred margul-sperber

In einem ausführlichen, dreiteiligen Ãœberblick über Die deutsche Dichtung Siebenbürgens in unserer Zeit hat Harald Krasser schon sehr früh eines der charakteristischen Merkmale der Tätigkeit Heinrich Zillichs treffend erfaßt: 'In Zillich durchdringen sich Dichter und publizistischer Kämpfer." Als H .....
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Andersch, alfred

Geb. 4.2.1914 in München; gest. 21.2.1980 in Berzona A. entstammt einer Generation, die zu ihrem Selbstbewußtsein gelangte, als die Weimarer Republik bereits deutliche Auflösungserscheinungen zeigte und die Nationalsozialisten ihren Herrschaftsanspruch anzumelden begannen. Diese Generation wuchs in .....
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Döblin, alfred

Geb. 10.8.1878 in Stettin; gest. 26.6.1957 in Emmendingen »Ich führe immer zwei Leben. Das eine schlägt sich mit den Dingen herum, will hier ändern und da ändern. Es phantasiert, quält sich, erreicht nichts. Es ist wie das Feuer am feuchten Holz, qualmig und gibt kein Licht. Das andere ist wenig .....
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Alfred lichtenstein (i889-i9i4)

Die widersprüchliche Spannweite zwischen dem Ironiker und Satiriker Blass und seinen von 'Gram" und 'Angst" handelnden Gedichten kennzeichnet eine bis 1914 verbreitete Ambivalenz. Diese gilt beispielsweise auch für Alfred Lichtenstein, den präzisesten Beobachter unter den expressionistischen Großsta .....
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Alfred wolfenstein (i883-i945)

Im späten Expressionismus war der Weg von der gesteigerten Euphorie zur bittersten Enttäuschung nicht sehr weit. Das gilt auch für solche Lyriker, die wie Alfred Wolfenstein während des Weltkriegs das Ideal eines aktivistischen 'Kämpfers' für eine neue Welt kräftig ausmalten. Wolfenstein, in Halle/S .....
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Biographischer alfred döblin

Alfred Döblin wird 1878 in Stettin geboren. Der Vater, ein jüdischer Kauf- mann, setzt sich, als der Junge zehn Jahre alt ist, mit einer Angestellten in die Vereinigten Staaten ab. Die Mutter muss mit ihren fünf Kindern die eher provinzielle Hansestadt verlassen und zieht, um Aufnahme und Unterstütz .....
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Alfred döblin: die ermordung einer butterblume

Biographischer Kontext Alfred Döblin wird 1878 in Stettin geboren. Der Vater, ein jüdischer Kauf- mann, setzt sich, als der Junge zehn Jahre alt ist, mit einer Angestellten in die Vereinigten Staaten ab. Die Mutter muss mit ihren fünf Kindern die eher provinzielle Hansestadt verlassen und zieht, um .....
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Andersch, alfred

Geb. 4. 2. in München; gest. 21. 2. ig8o in Berzona A. entstammt einer Generation, die zu ihrem Selbstbewußtsein gelangte, als die Weimarer Republik bereits deutliche Auflösungserscheinungen zeigte und die Nationalsozialisten ihren Herrschaftsanspruch anzumelden begannen. Sie wuchs inmitten eines .....
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Döblin, alfred

»Ich führe immer zwei Leben. Das eine schlägt sich mit den Dingen herum, will hier ändern und da ändern. Es phantasiert, quält sich, erreicht nichts. Es ist wie das Feuer am feuchten Holz, qualmig und gibt kein Licht. Das andere ist wenig sichtbar. Ich gebe mich ihm wenig hin, obwohl ich weiß, es is .....
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Gong, alfred

Israels letzter Psalm Colin, Amy. In: Holograms of Darkness, 1991, S. 35 - 37. .....
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Hausmann, manfred

Pferde Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 103 -106. Weg in die Dämmerung Schmidt, Lothar. In: DU 17, 1965, H. 4, S. 8 - 11. .....
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Hein, manfred peter

Buch der Unruhe Althaus, Thomas. In: ZDP 113, 1994, S. 616 - 620. Lauffeuer Kaschnitz, Marie Luise. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976. S. 243 - 246. .....
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Jendryschik, manfred

Ein Anfang. Für Pjotr Gosse, Peter. In: Mundwerk, 1983, S. 99 - 106. .....
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Kerr, alfred

Wir wollen in den Tagen Neis, Edgar. In: Politisch-soziale Zeitgedichte, 1971, S. 51-52. .....
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Kittner, alfred

Kasper-Hauser-Lied Motzan, Peter. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 308 - 312. Traumferne Moll, Michael. In: Lyrik in entmenschlichter Welt, 1988, S. 188 - 192. Unterwegs Moll, Michael. In: Lyrik in entmenschlichter Welt, 1988, S. 192 - 194. .....
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Kolleritsch, alfred

Gegen die Anmaßung Neumann, Peter Horst. In: Literatur in Graz, 1989, S. 60-61. Unbeschreibbarer als der Mittelpunkt der Erde Krechel, Ursula. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 211-215. .....
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Adler, alfred

A. war neben Freud und hing einer der drei Begründer der Tietenpsvchologie. A.s Bemühungen galten nicht nur der Heilung, sondern vor allem der Verhinderung von psychischen Krankheiten. In diesem Zusammenhang sind seine Beiträge zur Erziehung sowie sein soziales Engagement zu sehen. Die Titel seiner .....
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Lichtenstein, alfred

Abschied Grimm, Reinhold. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 181 - 184. Der Morgen Demetz, Peter. In: 1995, S. 135 - 138. Frankfurter Anthologie 18, Die Dämmerung Höllerer, Walter. In: Theorie / Lyrik, 1969, S. 261 -263. Paulsen, Wolfgang. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 70-80. .....
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Mai. manfred

Bettgeflüster Roesch, Claudia H. In: Bild des Kindes, 1989, S. 58 - 60. Detlev und Thorsten Roesch, Claudia H. In: Bild des Kindes, 1989, S. 54 - 56. .....
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Margul-sperber, alfred

An ein alterndes Antlitz Schuster, Hannes. In: Deutsche und rumäniendt. Lyrik, 1981, S. 296 - 299. Auf den Namen eines Vernichtungslagers Neumann, Peter Horst. In: Frankfurter Anthologie 7, 1983, S. 195 - 198. Bück, Theo. In: Datum und Zitat, 1987, S. 17 - 19. Bück, Theo. In: Celan-Studien I, 1 .....
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Mombert, alfred

Du frühster Vogel Höpker-Herberg, Elisabeth. In: Gedichte und Interpretationen 5, 1983, S. 90 - 99. Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 218 - 222. Es wölbt sich über mir Seidler, Manfred. In: Lyrik / Deutschunterricht, 1976, S. 21 - 23. .....
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Steubel, manfred

Zeitansage Weisbach, Reinhard. In: Menschenbild, 1972, S. 255 - 262. .....
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Wolfenstein, alfred

Abschied Froehlich, Jürgen. In: Liebe, 1990, S. 23 - 29. Fahrt Henel, Heinrich. In: Monatshefte 48, 1956, S. 183 - 195. Glück der Äußerung Holtz, Günter. In: Gedichte und Interpretationen 5, 1983, S. 211 -220. Hingebung des Dichters Bauschinger, Sigrid. In: Menschheitsdämmeru .....
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Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Whitehead, alfred north

W. wird zusammen mit Bertrand Russell durch die Veröffentlichung der Principia Mathematica berühmt. Der junge Russell war W. aufgetallen, als er ihn wegen der Vergabe eines Stipendiums prüfen mußte. Russell erwies sich schnell als sein begabtester Schüler und wurde zum ebenbürtigen Mitarbeiter. W.. .....
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Alfred mombert (i872-i942)

ist der älteste Lyriker unter den Expressionisten. Der Wille zur Vergeistigung des Lebens in einer mechanisierten Welt ist die Leitidee seiner Dichtung: Mich aber drängt es, mit weiten Schritten über den Wolken fortzuwandern ins Nie-Betretene. Schon die Titel seiner Werke verdeutlichen den groß .....
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Alfred döblin (i878-i957)

Einmal führt er uns nach China in dem Roman 'Die drei Sprünge des Wang-Lun" , dann wieder in die historische Welt des 17. Jahrhunderts mit dem Roman 'Wallenstein" . Sein vielgelesener Roman 'Berlin Alexanderplatz" schildert die Geschichte eines straffällig gewordenen Transportarbeiters, der den Weg .....
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Manfred hausmann (geb. i898)

begann mit anmutigen Romanen , stieg aber in seinen späteren Romanen zum Lob echter menschlicher Würde auf, wie etwa in 'Einer muß wachen" und 'Liebende leben von der Vergebung" . .....
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Alfred döblin: »hamlet oder die lange nacht nimmt ein ende« (i956) - ein füllhorn von geschichten

Die bohrende Frage nach der Schuld »Es lebe der Döblinismus!« So schreiben im Jahre 1913 auf der Rückreise nach Paris Guillaume Apollinaire und Robert Delaunay, die Wortführer der avantgardistischen Literatur und Malerei in Frankreich, an Döblin. In den Hauptstädten der europäischen Kultur hatte .....
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Alfred andersch: »sansibar oder der letzte grund« (i957) - existentialistische parabel

Entscheidung zur Selbstverantwortlichkeit Die Sehnsucht nach dem Abenteuer hat das erste Wort. »Der Mississippi wäre das Richtige«. Der sechzehnjährige Schiffsjunge, der dies denkt, hat sich auf dem Speicher einer alten Gerberei in der Ostsee-Hafenstadt Rerik ein Versteck geschaffen, in dem er se .....
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Index » Roman Chronik

Alfred margul-sperber - an ein alterndes antlitz

Ich kann den Abend nicht zu Ende denken Und nicht die Landschaft, die dein Lächeln trug. Du wolltest mir das Herz der Wiese schenken, Und unser Pfad war Traums genug. Verstöbertes Gefild! Die Flocken sprühen. Hier war es irgendwo: wo war es nur? Ich muß mich über weiße Wege mühen Und suche noch im .....
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Alfred kittner - kaspar-hauser-lied

Was sollen mir die Tage, Was soll ich in der Welt? Ich trage meine Klage, Zertrümmert und zerschellt. Ich stehe bang und frage Und staun, wie alles flieht. Das Leben ist wie Sage, Das Blühen ist wie Lied. So staun ich blau und trage Tief innen sanften Traum. Mir starben Wort und Waage, Ich wachse .....
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Andreas, fred

Biografie: *1935. Ãœber den Autor konnten bisher keine Lebensdaten ermittelt werden. Kriminalromane: 1927 Flucht ins Dunkle, Ullstein, NA 1941 Aufwärts Verlag, Aufwärts Kriminalromane Nr. 10; 1929 Das Schiff ohne Liebe, Merkur; 1933 Die alte Rechnung - Roman einer Schuld und einer Liebe, Ullstein; .....
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Bekker, alfred

auch unter den Pseud.: Neal Chadwick, Henry Rohmer, Robert Gruber, Jack Raymond, Leslie Garber, Janet Farell Biografie: *27.9.1 in Borghorst. A. Bekker ist als Autor in fast allen Genres der Unterhaltungsliteratur tätig. Seinen ersten Roman, den er später auch bei einem Verlag unterbrachte, verfasst .....
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Breinersdorfer, fred

Biografie: *1 in Mannheim. F. Breinersdorfer studierte in Mainz und Tübingen Jura und Soziologie und promovierte über Gleichheit der Bildungschancen in Deutschland. 17 Jahre praktizierte er in Stuttgart als Anwalt, spezialisiert auf Hochschulrecht, besonders Numerus-Clausus-Prozesse. 1980 erschien s .....
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Breuckmann, manfred

Biografie: *11.6.1 in Datteln. M. Breuckmann studierte von 1972 bis 1978 in Bochum und Marburg Jura. Anschließend arbeitete er drei Jahre als Beamter beim Bundespresseamt und machte sich als Sportreporter des WDR einen Namen. Unter anderem kommentierte er bei den Fußballweltmeisterschaften 1982 und .....
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Drews, manfred

Biograhe: *4.10.1 in Berlin. M. Drews studierte Sport in Chemnitz und war dann als Lehrer und Fachberater Sport zunächst in Bitterfeld, dann als Lehrer in Berlin-Treptow tätig. Von 1961 bis 1976 war er in verschiedenen Funktionen Mitarbeiter der Deutschen Lehrerzeitung und absolvierte zugleich ein F .....
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Komarek, alfred

Biografie: *5.10.1 in Bad Aussee. A. Komarek studierte Jura. Als Student verfasste er Glossen und Reportagen für Zeitungen, weil er dringend Geld brauchte. Es folgten Texte für den ORF, den BR und HR sowie TV-Drehbücher für die Reihe Universum. Dazu kamen Buchveröffentlichungen, Reiseliteratur für .....
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Manfred hahn/dieter schlenstedt/ frank wagner - thesen zum deutschen roman im 20. jahrhundert

Die proletarische Epik entwickelte sich zunächst in zwei Schüben, an deren jeweiliger stofflicher Orientierung sich allgemeinere Veränderungen ablesen lassen : 1927-1930 sind Krieg und revolutionäre Nachkriegskrise wichtig. Unter dem Aspekt der Klassenkämpfe am Ende der relativen Stabilisierung und .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Manfred naumann - gesellschaft — literatur - lesen. literaturrezeption in theoretischer sicht

[•••] Man kann sich die Beziehungen zwischen literarischer Produktion und Rezeption, zwischen den Autoren, den Werken und den Lesern so vorstellen: Die Autoren schaffen Werke, diese durchlaufen in der Gestalt des Buches eine Sphäre der Zirkulation und des Austauschs, um dann in der Rezeption .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Die vorliebe für ich-erzählungen

Die meisten im Jahr 1963 erschienenen Romane deutschsprachiger Autoren der jüngeren und mittleren Generation sind Ich-Erzählungen. Das trifft auf die neuen Bücher von Böll, Grass und Lenz ebenso zu wie auf die Erstlinge von Thomas Bernhard, Peter Faecke, Hermann Moers und Paul Nizon. Das gilt für di .....
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Index » wer schreibt provoziert

Kubin, alfred

»Lieber Freund,-------fertig!-------gottseidank! -... Schreiben tue ich nichts mehr in meinem Leben hoffe ich! —«, schrieb der knapp 32jährige K. an seinen lebenslangen Freund Fritz von Herzmanovsky-Orlando nach Fertigstellung seines in nur zwölf Wochen niedergeschriebenen phantastischen Romans D .....
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Index » Autoren » Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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