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Fielding, Helen - Leben und Biographie



Helen Fielding hat nicht nur in Großbritannien den Aufstieg zur Kultautorin geschafft. Mit der unterhaltsamen, zuweilen überzeichneten Skurrilität der Charaktere in ihren Romanen spricht sie ein Millionenpublikum an und wurde auch schon als die Jane Austen des 21. Jahrhunderts gehandelt.
      Fielding lebt heute als Roman- und Drehbuchautorin in London und Los Angeles. Sie arbeitete mehrere Jahre als Journalistin für die BBC, für die sie unter anderem Dokumentarfilme über die Arbeit einer Kinderhilfsorganisation in Ã"thiopien und dem Sudan drehte. Außerdem hatte sie eine wöchentliche Kolumne im Independentund schrieb für verschiedene überregionale Zeitungen.
      1994 wurde sie für ihren Debütroman Hummer zum Dinner bereits hoch gelobt, in dem sie die Londoner Schickeria bloßstellt, aber auch sehr eindringlich von den Zuständen und Geschehnissen in einem Flüchtlingscamp erzählt. 1996 erschien ihr Roman Schokolade zum Frühstück. Das Tagebuch der Bridget Jones- das Buch eroberte Fngland im Sturm, wurde 1997 zum Buch des Jahres gewählt und entwickelte sich schließlich zu einem weltweiten Bestseller. Auch die Fortsetzung - Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns - und Sharon Maguires Verfilmung von Schokolade zum Frühstück wurden zu internationalen Erfolgen.
      Schokolade zum Frühstück. Das Tagebuch der Bridget Jones
Mit Schokolade zum Frühstück. Das Tagebuch der Bridget Jones hat Helen Fielding die Bestsellerlisten in aller Welt auf Anhieb erobert. Die Figur der Bridget Jones, die alle Klischees der modernen Singlefrau erfüllt, hat sie 1995 für eine Kolumne in der Zeitung Independent erfunden. Männerlos, aber versehen mit einer Mutter, die es »nur gut mit ihr« meint, und einem besten Freund, der nicht auf Frauen steht, ist Bridget Jones eine Frau von heute. Mit ihren Freundinnen bespricht sie alle zentralen Fragen des Daseins - von der Bindungsunfähigkeit der Männer über Dreißig bis zur Interpretation von Schwangerschaftstests. In kürzester Zeit fanden die originellen und urkomischen Tagebucheintragungen und Aufzeichnungen aus Bridgets Alltag beim Publikum hohen Anklang, sodass die Autorin 1996 die Romanfassung nachlegte.
      Inhalt: Bridget Jones ist Anfang Dreißig, lebt als Single in London, arbeitet als Lektorin bei einem Verlag und ist fest entschlossen, ihr Leben im neuen Jahr radikal umzukrempeln: Sie will das Rauchen aufgeben, weniger Alkohol trinken, abnehmen sowie beruflichen Erfolg, den Mann fürs Leben und ihre innere Ausgeglichenheit finden. Doch ihre guten Neujahrspläne und Vorsätze entwickeln sich nicht gerade großartig. Der gut gemeinte Versuch ihrer Mutter, Bridget mit dem Anwalt Mark Darcy zu verkuppeln, der jedoch Socken mit aufgestickten Hummelmotiven und Pullis mit Rautenmuster trägt, ist nicht die gewünschte Hilfe. Die Affäre mit ihrem Chef Daniel gestaltet sich kompliziert, ihre Mutter verlässt nach vierzig Jahren Ehe überraschend den Vater und Bridgets Diät ist auch nicht wirklich erfolgreich. Zum Glück ist Bridget mit ihren alltäglichen Dramen nicht ganz auf sich allein gestellt und kann sich bei ihren beiden Freundinnen Jude und Shazzer oder ihrem besten Freund Tom, der als Homosexueller dauernd Probleme mit Männern hat, den Frust von der Seele reden. Dass Bridget ihre Ziele letztlich doch nicht so verwirklichen kann, wie sie es sich vorgestellt hat, muss wohl an allen anderen liegen, die ihr Selbstbewusstsein versehentlich oder systematisch ankratzen. Form: Der Roman ist formal eine bunte Mischung aus Tagebuch und Märchen, Sitcom und Bekenntnisliteratur. Das Buch beschreibt ein Jahr im Leben der Bridget Jones, wobei der tägliche Eintrag stets mit der Angabe von Ge-wicht der Protagonistin, ihrem Zigaretten- und Alkoholkonsum, dem Kalorienverbrauch und auch dem stattgefundenen oder nicht stattgefundenen Sex beginnt. An eine Sitcom lehnen sich die Romanfiguren an, in erster Linie herzhaft typisierte Freundinnen: Sharon in der Rolle der mit Selbsthilfeliteratur ausgestatteten Post-feministin; Jude, das Opfer, liiert oder eben gerade auch nicht liiert mit Richard, dem Gemeinen; und schließlich Magda, die Verheiratete, mit der man nicht richtig telefonieren kann, weil dauernd eines der drei Kinder schreit. Der schwule Freund, Symbol einer offenen Gesellschaft, darf am Ende auch nicht fehlen, und der solide Anwalt Mark Darcy erinnert an einen Prinz, der bereits aus einem anderen Genre bekannt ist: dem Märchen. Am Ende wird dann eben doch immer alles gut - und nicht umsonst lautet denn auch die erste Kapitelüberschrift des zweiten Bridget-Romans »Und wenn sie nicht gestorben sind«.
      Wirkung: Mit der Figur der Bridget Jones, einer völlig durchschnittlichen Großstadt-Single-Frau, hat die englische Schriftstellerin Helen Fielding einen Nerv bei Frauen in aller Welt getroffen, die sich mit ihren Selbstzweifeln und Lebenskrisen in Bridget Jones' Tagebuch wieder gefunden haben.
     


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