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Ernst Thullner - Leben und Biographie



Seine humoristischen Verserzählungen fügen Ernst Thullner* in die Reihe der siebenbürgischen Epiker ein. Er wurde 1862 in Birthälm geboren, wo sein Vater Arzt war. In Schäßburg besuchte er die Bergschule. Zu seinen Lehrern gehörte auch Michael Albert, was nicht ohne Folgen auf die literarischen Neigungen Thullners blieb. So kommt es auch, daß er sein erstes Buch — Ous der Rokestuw — 'sengem läwe' Lierer" 'an Dankberget veriert" hat, wie aus der den Texten vorangestellten Widmung ersichtlich ist. Nach Beendigung des Gymnasiums begann Thullner in Graz das Studium der Medizin. Er gab es jedoch bald auf, um sich in Leipzig und später in Klausenburg der Theologie und Pädagogik zuzuwenden. Nachdem er seine Studien zum Abschluß gebracht hatte, wirkte er als Schulleiter in Agnetheln und Mediasch, hierauf als evangelischer Pfarrer in Dobring und Großpold, zwei Gemeinden des Unterwaldes. Schließlich wurde er Stadtpfarrer von Mühlbach. Schon vorher war er Dechant des Mühlbacher Kirchenbezirks geworden, kein 'Kanzleidechant" 2, sondern ein tätiger Organisator. Er starb 1918 in Mühlbach.
      Zum Unterschied von Schriftstellern, deren dichterisches Werk das einzige Mittel ist, ihre Persönlichkeit zu erschließen, läßt sich in Thullners literarischen Arbeiten bloß ein Bruchteil seines Lebens und Wirkens erkennen. Die Kinder seiner 'Muße", wie er seine dichterischen Arbeiten nannte — 'Muse zu sagen, halte ich selbst für Vermessenheit" — blieben in seinem Leben bloß Episode. Bewußt wird einem der relativ bescheidene Platz, den literarische Schöpfungen in seinem Leben einnehmen, wenn man Schilderungen liest, die Zeitgenossen über ihn verfaßt haben. Andere Aspekte seiner Tätigkeit spielen hier eine viel größere Rolle. Die Porträts aus zeitgenössischer Sicht bezeugen das unermüdliche Schaffen einer markanten Persönlichkeit, deren Wesenszüge urwüchsige Kraft, Entschiedenheit, Gemüthaftigkeit, Lebensfreude und Humor waren.
Thullners dichterisches Werk umfaßt die beiden Versbände Ous der Rokestuw. Lastich Geschichten a saksesche' Reimen und Bä der Kalefok. Geschichten uch Lidcher sowie das Drama Das Wort sie sollen lassen stahn. Volksstück aus der Vergangenheit der Großpolder .
      Die literarische Aszendenz Thullners glaubte man durch den Hinweis auf Fritz Reuter eindeutig bestimmen zu können. Unter dem Gesichtspunkt der — tatsächlichen — Abhängigkeit von Reuter ist dann auch seine Originalität zur Sprache gekommen und hervorgehoben worden. So sagte man, daß 'er, ganz unter Reuters Einfluß stehend und mit dessen Stilmitteln arbeitend, das Problem einer organischen Eingliederung fremder Stilmittel in mustergültiger Weise gelöst" habe. Und, mit ähnlichen Worten: wenn er auch in seinen Arbeiten 'oft nur Fritz Reutersche Motive in unsere Volkssprache überträgt, so steckte in Thullner doch ein Dichter, und zwar ein glücklicher, dessen Werke außergewöhnliche Schlagkraft besitzen".
      Das Ziel des Verfassers ist eigentlich bescheiden; es sind keine hochgesteckten literarischen Ambitionen, die er verfolgt: er möchte 'dem Bedürfnis nach einer passenden Lektüre für unsern Bauernstand entgegenkommen". Dieses Ziel hat Thullner in gewissem Maß erreichen können, weil er ein guter, ja 'der beste Kenner unseres Bauern war". Deshalb ist es 'kein Wunder, daß er ihn in seinen gereimten Schwänken so sicher und treffend charakterisiert, daß sich unser Bauer, sobald er sie zur Hand nimmt, darin oft mit komischester Verwunderung wie in einem Spiegel selber erblickt"9. Ãœbrigens ist Thullners Zielsetzung nur aus einem Blickwinkel bescheiden; aus einem anderen ist sie bedeutungsvoller, als man annehmen könnte: Seine erste Gedichtsammlung 'tritt anspruchslos auf, indem sie von vornherein auf den großen, allgemein deutschen Leserkreis verzichtet, und anspruchsvoll, in wie weit sie sich erbietet, Volkslektüre zu sein".
      Stoffliche Anregung fand Thullner in der mündlichen oder schriftlich fixierten Volksüberlieferung. Der Verfasser hat sich hierbei — nach Rudolf Hörler — 'das Verdienst erworben, die bekanntesten Volksanekdoten gesammelt und festgelegt zu haben. So wurden einige bei Haltrich aufgezeichnete Schwanke benützt, dann Lokalanekdoten und endlich eine Reihe von Schilda-Stückchen, die sehr viel Nur-Siebenbürgisches an sich haben". Abweichend von dieser letzten Feststellung hat Adolf Schullerus die Ansicht geäußert, Thullners 'Erzählungen enthielten zu wenig spezifisch sächsisches Leben und dementsprechend sei die Form zu blaß, die Sprache zu wenig mit den der Mundart eigentümlichen Wendungen und Worten durchsetzt". Immerhin räumt Schullerus ein, daß sie 'auf heimischem Boden stehn".
      Aufs erste erscheint es nicht angebracht, Thullners Vers-schwänke auf problematische Aspekte hin zu untersuchen. Jene gewinnen erst Relevanz im Blick auf die volkstümlich gewordenengemütvollen Gedichte Thullners wie auch auf sein Drama, die zusammen erst den Hintergrund ergeben, vor dem auch die Reimgeschichten mehr oder weniger belangvoll werden. Struktur- und formgebende Kräfte dieses Hintergrund liegen im Verständnis für die siebenbürgischen Lebensverhältnisse. Einen Vorgang sozialer und geistiger Neuschichtung stellt Thullner im 'Volksstück" Das Wort sie sollen lassen stahn dar, dessen Szenen den zwangsweisen Aufbruch und die nicht durchaus reibungslose Eingliederung österreichischer Transmigranten in eine Gemeinde des Unterwalds zeigen. Die zu keinerlei Kompromissen bereite Verteidigung der als richtig erkannten Einstellung zu den Dingen dieser Welt, wie sie im Stück zum Ausdruck gebracht wird, ist wohl ein wesentlicher Impuls für Thullners gesamtes gesellschaftliches und dichterisches Wirken, der auch in den Verserzählungen in Erscheinung tritt. Zu Thullners Erfahrungssubstanz gehört die Betroffenheit über die schicksalhaften, in der Zeit allerdings weiter zurückliegenden Versuche der 'Liachtfeind, mit oller G'wilt 's Liacht der Wahret" auszulöschen u, und die davon ausgelösten Entscheidungen der Uber-zeugungstreue. Dieser Erlebnisbereich schließt die verschiedenen Bedrückungen durch die Obrigkeit und die hierauf erfolgenden Protestreaktionen ein, die dazu führen, daß die einzelnen Opfer des von oben ausgeübten Drucks 'ins unpekännti Land" 'Sieb'n pirg'n" abgeschoben werden, wo sie mehr oder weniger willkommen geheißen und nicht selten auf kränkende Weise als die 'Hiergelüfänen" behandelt werden.

     
   Und doch ist es, trotz vieler Beiläufigkeiten der Texte, nicht abwegig, nach der Problematik von Thullners Verserzählungen zu fragen. An ihnen wirkt sich allerdings ein gewisser Mangel an aktuellen sozial-politischen Bezügen aus. Sie an Produkten dieser Art zu vermissen, heißt jedoch ein — keineswegs sehr ein- und weitsichtiges — Bedürfnis des Verfassers und mancher seiner Leser nach unbeschwerter Zeitlosigkeit nicht wahrzunehmen, nach Befreiung von den Zwängen und Härten des gesellschaftlichen Alltags. Der Dichter, der sich in der Ofenbank-Gemütlichkeit der Kalefok wohlfühlt, zeigt schon in den Titeln der beiden Sammlungen an, wen er ansprechen will: das Feierabend-Publikum der Rockenstube und anderer geselliger Zusammenkünfte.
      Anklänge an das politische Geschehen sind so kaum vorhanden. Es ist wohl eher eine Ausnahme, wenn in einem Text gesagt wird, daß die im Frieden üblichen Reibungen und Gegensätze zwischen den siebenbürgischen Völkerschaften in Zeiten der Not hinfälligwurden, so daß man einig gegen die Feinde zog, und daß zu wünschen sei, daß dieses auch in der Gegenwart so geschehe.
      Si wor dat an der alder Zegt, Si säl, si wird dat seng uch hegt.
      In dieser schillernden Formulierung, die zwischen Wunsch und Hoffnung, Zweifel und Bedenken schwankt, wird eine richtige Einsicht in die damaligen Verhältnisse und ihre Möglichkeiten, ihre Chancen und Gefährdungen angedeutet: denn es lag in der Zeit der Magyarisierungsbestrebungen nicht fern, sich zu fragen, ob ein gemeinsames Vorgehen aller Siebenbürger möglich sei. Derartige Hinweise sind indes selten. Bezeichnend für die sozial-politische Lauheit der Geschichten ist beispielsweise, daß Der rebellesch Lirer nur mißverständlich als Rebell gilt, nicht etwa, weil er sich wirklich gegen die Obrigkeit aufgelehnt und gegen sie aufgehetzt hätte, sondern weil man seine Worte 'Em sal den Harren ferchten" mißverständlich als 'Em sal de Harre' werjen" aufgenommen hat. Charakteristisch ist sowohl das Eingeständnis des Lehrers
S'dlwst wonn ich wäll,
Kän ech jo net rebellesch sengals auch die Empörung der Herren, die Aufsässigkeit gegen die Ordnung wittern. Ihre Angst äußert sich in der Verachtung, mit der sie über den Lehrer sprechen, 'diem Hangerlegder, diem Kramfutter".
      Im Bestreben, die Problematik der Thullnerschen Schwanke zu erhellen, fährt man wohl besser, wenn man ihren Hang zur Satire und humorvollen Kritik untersucht. Dies im Blick erweist sich, daß Thullners Geschichten dem sozialen Bereich durchaus nicht fernstehen. Versagen in der Gemeinschaft, oft coram publico, allerhand Entlarvungen, Ãœberlistungen usw. erhellen schlaglichtartig die gesellschaftlichen Zusammenhänge auf dem siebenbürgischen Dorf und in der siebenbürgischen Stadt. Belangvolles und weniger Belangvolles aus der Schulzeit, aus dem Ehe- und Berufsleben, aus den Begegnungen und Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen sozialen Ständen, zwischen den siebenbürgischen Völkerschaften, zwischen Städtern und Landbewohnern wird hier angedeutet oder eingehender aufgerollt, gewöhnlich nur durch den knappen, wenig umfassenden Ausschnitt aufgezeigt. Durch die treffsichere Sprache, die kunstvoll in den Vers eingebaute Wendung werden Mentalitäten aufgezeigt und bloßgestellt, Vorspiegelungen, Beschönigungen, prellerische Absichten und Lügen als solchedeutlich, Verlegenheiten, in die manch einer gerät, und seine Versuche, peinliche Lagen zu überwinden.
      Thullner selbst konturiert den Rahmen, innerhalb dessen diese heiteren Versschwänke gesehen werden müssen, indem er in seine Sammlung B'd der Kalefok auch balladenartige und liedhafte Texte aufnimmt. Dies Buch wird dadurch uneinheitlicher als das erste, Ous der Rokestuw, doch ist hierdurch die allgemeine Gefühlsgrundlage der Thullnerschen Dichtung, mit ihrer Heiterkeit, ihrem Ernst, ihrer gelegentlichen Schwermut und unerfüllten Sehnsucht um so deutlicher erkennbar.
      Die Bedeutung von Thullners Verserzählungen ist nicht bloß kontext-relativ, das heißt, sie ergibt sich nicht nur aus dem eigenen Werkzusammenhang, sondern äußert sich auch darin, daß diese eine deutlich verzeichenbare Nachfolge hatten. Alle sächsischen Verfasser von derartigen Texten, seit der Jahrhundertwende bis heute, werden gerne auch auf Thullners Vorbild zurückgeführt, handle es sich nun um Otto Piringer, Karl Gustav Reich oder andere.
     


Hoffmann, ernst theodor amadeus

Geb. 24.1.1776 in Königsberg; gest. 25.6.1822 in Berlin Der Zeitpunkt, an dem H. als Ausdruck seiner Bewunderung für Mozart seinen dritten Vornamen Wilhelm durch Amadeus ersetzte , fällt in die Jahre, in denen er sich den beiden Seiten seines Künstlertalents widmete, die heute mit seinem Namen erst .....
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Jandl, ernst

Geb. 1.8.1925 in Wien; gest 9.6.2000 in Wien »ab 1952 erschienen meine gedichte in Zeitschriften, 56 in einem buch, andere äugen. 55 erfolgte, parallel zu privaten Umwälzungen, die Zuspitzung zu groteske und experiment. neue freunde, friederike mayröcker, artmann, rühm, regten an, stramm arp schwit .....
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Jünger, ernst

Geb. 29.3.1895 in Heidelberg; gest. 17.2.1998 in Riedlingen Ende 1913 hielt es ein verträumter, musisch hochbegabter Apothekersohn in der vom Wilhelminismus geprägten provinziellen Enge seines Heimatortes nicht mehr aus. Berauscht von Fernweh und Abenteuerlust unterzeichnete der Achtzehnjährige ein .....
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Ernst stadler (i883-i9i4)

Als 'Generation der Jüngsten' entfalteten Expressionisten ein Selbstdarstellungsritual, das sich um 'Jugend' und 'Jugendlichkeit' zentrierte und diese Leitformeln mit dem Anspruch auf den provozierenden Bruch mit der älteren Dichtergeneration und der literarischen Tradition überhaupt verband. Entspr .....
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Ernst blass (i890-i939)

Expressionistische Großstadtlyrik hat viele Facetten. Der Faszination des großstädtischen Raumes kommt dabei eine besondere Rolle zu. Ernst Blass formuliert im Vorwort seines Gedichtbandes Die Straßen komme ich entlang geweht das Programm einer Lyrik, die 'auf das Ganze dieses Daseins träumerisch r .....
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Ernst wilhelm lotz (i890-i9i4)

Das Angstsyndrom des Expressionismus hängt aufs engste mit der schockartigen Erkenntnis zusammen, dass die Dinge dem Individuum fremd werden können und es sich selbst nicht mehr begreift. Die literarische Groteske treibt solche Erkenntnis auf die Spitze. Es gibt aber noch andere - abgetöntere - Stuf .....
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Ernst meister (i9ii-i979)

Gegen Ende seiner Schulzeit bereits galt Ernst Meister als Dichter - 'ein großer schlanker Junge mit einer wilden Mähne, die er ebenso wild schüttelte, und dem die expressionistischen Verse nur so aus dem Handgelenk zu fliegen schienen" . Geboren am 3. September 1911 im westfälischen Haspe bei Hagen .....
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Ernst jandl (i925-2000)

Am 11. Juni 1965 ereignete sich in der Londoner Royal Albert Hall eine legendäre Gruppenlesung. Bei der als 'Wholly Communion" angekündigten Beat-Veranstaltung trat vor 4000 Zuhörerinnen und Zuhörern neben Stars der internationalen avancierten Poesie wie Allen Ginsberg der zu diesem Zeitpunkt noch u .....
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Paul ernst

Der Novellenkunst Paul Ernsts gerecht zu werden, ist heute nicht einfach. Allzu radikal ist die Abkehr seiner eigenen Zeit von ihm vollzogen worden; eine Abkehr, die nicht selten bis zum Unverständnis und zum Ressentiment reicht. Immerhin liegt eine so ausgedehnte Novellenproduktion des Dichters vor .....
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Ernst kreuder

In der Zeit unmittelbar nach dem Krieg übten jene Bücher die stärkste Wirkung, die sich über alle trennenden Schran= ken hinwegsetzten. Ernst Kreuders Erzählung 'Die Gesell» schaft vom Dachboden" mag den ersten Teil dieses Kapitels beschließen, denn sie stellt den Ãœbergang von der romanti» sehen .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » DER ROMAN DER GEGENWART

Ernst penzoldt

Zu den Dichtern, deren Werk gehaltvolle Beständigkeit erst im Laufe der Jahre erweist und — von heute aus gesehen — das rein Zeitgenössische hinter sich läßt, gehört Ernst Pen= zoldt mit seinen Erzählungen und Romanen. Als ein Kenner der bürgerlichen Seele hat er nicht nur die Kleinstadt um ein .....
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Von max weber zum kritischen rationalismus: hans albert, karl r. popper, ernst topitsch

Bei Max Weber war die Forderung nach Werturteilsfreiheit nicht der Gleichgültigkeit allen Wertsetzungen und Werturteilen gegenüber entsprungen, sondern einem Engagement für Neutralität und Wissenschaftlichkeit. Dieses Engagement setzt er selbst mit der Unmöglichkeit in Beziehung, sich als Wissenscha .....
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Arndt, ernst moritz

Gleich zu Beginn seiner langen schriftstellerischen Laufbahn bringt A. das seltene Kunststück zuwege, mit einem Buch verändernd in die politische Wirklichkeit einzugreifen. Zum Abschluß seiner diskontinuierlich verlaufenen Ausbildung ist er, nach dem Studium der Theologie in Greifswald und Jena als .....
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Barlach, ernst

B. war keine jener Begabungen, die neben dem Schreiben auch malen oder zeichnen; er hat als Bildhauer und Graphiker wie als Dramatiker Werke geschaffen, die zum Bestand der gültigen Kunst und Literatur ihrer Zeit gehören. Er fing früh zu schreiben und zu gestalten an, doch erst nach einer Rußlandrei .....
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Glaeser, ernst

G. gehörte nicht zu denjenigen, die im August 1914 auszogen, um das Fürchten zu lernen, dazu war er zu jung. Dennoch wurde ihm der Erste Weltkrieg zum Schlüsselerlebnis. Als 1927/28 die literarische »Wiederkehr des Krieges« mit den .._ Kriegsromanen von Ludwig Renn, Arnold Zweig und Erich Maria Rema .....
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Hoffmann, ernst theodor amadeus

Der Zeitpunkt, an dem H. als Ausdruck seiner Bewunderung für Mozart semen dritten Vornamen Wilhelm durch Amadeus ersetzte . fällt in die Jahre, in denen er sich den beiden Seiten seines Künstlertalents widmete, die heute mit seinem Namen erst in zweiter Linie verbunden, wenn nicht gar vergessen sind .....
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Arndt, ernst moritz

Deutscher Trost Härder, Franz. In: GRM 10, 1922, S. 243 - 246. Klage um den kleinen Jakob Borchers, Elisabeth. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 55 - 59. .....
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Blass, ernst

An Gladys Becker, Sabina. In: Wir wissen ja nicht, was gilt, 1993, S. 11-24. Der Nervenschwache Anz, Thomas. In: Frankfurter Anthologie 8, 1984, S. 157 - 160. Froehlich, Jürgen. In: Liebe, 1990, S. 107 - 109. Kreuzberg Kunert, Günter. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S. 161 - .....
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Bleisch, ernst günther

Breslau Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 29-31. Maritime Feststellung Bleisch, Ernst Günther. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 19 - 23. .....
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Curtius, ernst

Des Königs Heimkehr Menne, Angelika. In: Einigkeit und Unite, 1980, S. 298 - 303. .....
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Ernst, otto

Nis Randers Wilhelmsmeyer, Johannes. In: Gedichtstunde, 1964, S. 141 - 144. Neis, Edgar. In: Sechsundsechzig Balladen, 1991. S. 102- 104. .....
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Feuchtersleben, ernst freiherr von

Spruch Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 91 -92. .....
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Jandl, ernst

Brülls, Holger. In: DVJS 62, 1988, S. 365 370. antipoden Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 836 - 837. auf dem land Wulff, Michael. In: Konkrete Poesie, 1978, S. 100 - 105. an gott Ross, Werner. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985. S. 221 - 224. augenspiel .....
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Langes, ernst

Die Majestät Gottes Gajek, Bernhard. In: Moderne Lyrik, 1964, S. 26 - 31. .....
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Lotz, ernst wilhelm

Aufbruch der Jugend Berghahn, Klaus L. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 106- 124. Meurer, Reinhard. In: Expressionismus, 1992, S. 24 - 29. .....
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Bernstein, eduard

Die liebenswürdige und bescheidene Erscheinung B.s steht in merkwürdigem Kontrast zu dem Skandal, den seine Thesen ab 1S96 in der deutschen Sozialdemokratie auslösten. Man kann vermuten, daß er den großen Lärm eigentlich gar nicht selbst verursacht hat. sondern daß sein »Revisionismus« Tendenzen zur .....
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Bloch, ernst

B.s Hauptwerk Das Prinzip Hoffnung, das von 1938 bis 1947 in der Emigration in Amerika geschrieben und dessen erster Band 1953 in der DDR veröffentlicht wurde, ist eine Analyse von Gegenständen und Begebenheiten, in oder an denen deutlich wird, daß überall die Sehnsucht nach einem besseren Leben das .....
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Meister, ernst

Apres Apreslude Egyptien, Jürgen. In: Ernst Meister, 1987, S. 21 - 30. Bis der Marmorbruch blutet Soboth, Christian. In: Todes-Beschwörung, 1989, S. 3- 11. Der Grund kann nicht reden Soboth, Christian. In: Todes-Beschwörung, 1989, S. 114- 117. Der Knabe Soboth, Christ .....
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Cassirer, ernst

C. ist als Denker mit eigenem systematischen Anspruch in dem Land, aus dem er 1933 vertrieben wurde, kaum noch in Erinnerung. Dies ist um so erstaunlicher, als er zu jenen gehört, die - so Karl Otto Apel - die Transzendentalphilosophie •transformiert« haben. C. vertrat eine Philosophie, welche die .....
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Fischer, ernst

Als 20jähriger ließ er eine seiner ersten Veröffentlichungen in das emphatische Bekenntnis münden, daß »wir eines vor allem hassen: Erstarrung - eines vor allem lieben: Bewegung«. Ein halbesjahrhundert später sollte er noch immer das Lob der Bewegung vor der Erstarrung, der Utopie gegen die Entfremd .....
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Stadler, ernst

Abendrot Martens, Wolfgang. In: ZDP 77, 1958, S. 423 - 425. Abendschluß Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963, S. 143 - 154. Der Spruch Schürer, Ernst. In: Menschheitsdämmerung, 1971, S. 1 - 17. Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht Viering, Jürge .....
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Steffen, ernst s.

Elsa Krechel, Ursula. In: Lesarten / Gedichte, 1982, S. 191 - 193. .....
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Toller, ernst

Den Müttern Neis, Edgar. In: Krieg im Gedicht, 1980, S. 68 -69. Gemeinsame Haft Rietzschel, Thomas. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 157 - 160. .....
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Waldinger, ernst

Die Sprachlosigkeit Kamla, Thomas A. In: Exilerlebnis, 1982, S. 444 - 446. .....
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Weber, wilhelm ernst

Hölderlin und Heinse Hock. Erich. In: Euphorion 76, 1982, S. 174 - 179. .....
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Haeckel, ernst

Aus naturwissenschaftlicher Sicht kann das 19. Jahrhundert vor allem durch die Entdeckung der Evolution gekennzeichnet werden. Dabei ist es besonders H. zu verdanken, daß die Lehre von der Abstammung der Arten in Deutschland rasch verbreitet und in ihrer Bedeutung erkannt wurde. Sein Einfall war es .....
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Mach, ernst

Das Ich ist unrettbar.« Dies ist eine der Folgerungen, die M. in seinem populär gehaltenen Buch Die Analyse der Empfindungen und das Verhältnis des Physischen zum Psychischen aus seiner dort vor allem erkenntnistheoretisch fundierten »Elementen-Lehre« zieht. Dieses Werk, das die in der natürlichen .....
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Schleiermacher, friedrich daniel ernst

»Alle Menschen sind Künstler.« Mancher mag vielleicht heute diesen Satz spontan mit einem Diktum Joseph Beuys' identifizieren, dessen Auffassung: »Kunst kommt nicht von Können, sondern von Künden«, von der Ãœberzeugung lebt, daß in jedem einzelnen - wenn auch zumeist verschüttet — die Fähigkeit un .....
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Topitsch, ernst

In seinem Buch Stalins Krieg. Die sowjetische Langzeitstrategie gegen den Westen als rationale Machtpolitik spannt T. einen weiten lebensgeschichtlichen Bogen. Wie er in der Einleitung mitteilt, nahm er im Sommer 1941 als Soldat der deutschen Wehrmacht am Ãœberfall auf die Sowjetunion teil. »Die Di .....
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Sage vom ganzen - ernst meister

SAGE VOM GANZEN den Satz, den Bruch, das geteilte Geschrei, den trägen Ton, der Tage Licht. s Mühsam im gestimmten Raum die Zeit in den Körpern, leidiges Geheimnis, langsam. Tod immer. 10 Sage .....
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Lichtung - ernst jandl

manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern. werch ein illtum! Wenn Komiker einen deutsch sprechenden Chinesen nachahmen wollen, so greifen sie zu einem einfachen Trick: Immer dort, wo ein »R« hingehört, sprechen sie ein »L«. Nach diesem Muster funktioniert weitgehend auch das Gedich .....
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Ernst theodor amadeus hoffmann (i776-i822)

Der Ostpreuße E. T. A. Hoffmann war eine typisch romantische Doppelnatur: von Haus aus war er Jurist und verteidigte als Kammergerichtsrat in Berlin die Unabhängigkeit des Richterstandes gegen reaktionäre Ãœbergriffe, wobei er sich vor allem der freiheitlichen Studenten und des Turnvaters Jahn annah .....
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Ernst moritz arndt (i769-i860)

Wer ist ein Mann? Wer beten kann Und Gott dem Herrn vertraut. Wann alles bricht, er zaget nicht: Dem Frommen nimmer graut. f,,Wer ist ein Mann") Der auf Rügen geborene und in Bonn gestorbene E. M. Arndt schuf in seinen 'Kriegs- und Wehrliedern" Gedichte von unmittelbarer Kraft und fortreißender B .....
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Ernst stadler (geb. i883, gefallen i9i4)

hat mit Georg Heym das männlich-harte Zupacken gemeinsam. Jugendlicher Schwung paart sich bei ihm mit strenger Formzucht. Seine hymnischen Verse reißen den Menschen mit in die geahnte neue, sich umgestaltende Welt: . . . Fühle! Licht und Regen deines Traumes sind zergangen, Welt ist aufgerissen, A .....
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Ernst junger (geb. i895)

schildert in seinen Werken 'In Stahlgewittern", 'Das Wäldchen 125", 'Feuer und Blut" u. a. die Gewalt eines unmenschlichen und erbarmungslosen Materialkrieges. Audi die Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg fanden in seinen Tagebüchern ihren Niederschlag. Jüngers geistige Haltung ist sehr umstritten .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Ernst wiechert (i878-i950).

In der Erzählung 'Die Majorin" gewinnt ein verzweifelter Heimkehrer den Glauben an das Leben zurück. Tiefe Naturverbundenheit zeichnet die Gestalten des Dichters aus. So lebt der masurische Fährmann in dem innigen Roman 'Die Magd des Jürgen Doskocil" so naturverbunden, daß er sich als ein Teil die .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Ernst jünger: »eumeswil« (i977) - utopischer roman als denkspiel

Der Anarch »Wir finden und vergessen uns im anderen; wir sind nicht mehr allein.« Mit diesem Satz schließt Ernst Jüngers Roman »Die Zwille« von 1973. Wem bis dahin die kristallinen Welten Jüngers fremd geblieben waren, der mochte in dem Roman - einer Jugendgeschichte - zum erstenmal etwas wie zwi .....
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Index » Roman Chronik

Ernst stadler (i883-i9i4): form ist wollust - formvollendeter abschied von der form

»Nun ist der Mensch wieder großer, unmittelbarer Gefühle mächtig.« »Sein Herz atmet, seine Lunge braust, er gibt sich hin der Schöpfung«, stellt triumphierend Kasimir Edschmid in seinem zusammenfassenden Bericht Ãœber den dichterischen Expressionismus von 1917 fest . Von solcher elementaren Regung u .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der Sturm ist da

Ernst jandl (i925-2000): das fanatische orchester

Entfesselung des Chaos Viele der Texte Ernst Jandls erreichen erst in der akustischen Darbietung, am besten in seiner eigenen Lesung, ihre volle Wirkung. Zu Hör-Erlebnissen wurden unter seinen Sprechgedichten vor allem die Klang- und Rasselarien, mit denen er als Solist, als »Laut-Mime«, große Au .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Der Lyriker als Laut-Mime und Sprach-Virtuose

Ernst jandl - hÖrprobe

höherhören höherhören höherhören höherhören höherhören höherhören höherhören höherhören höherhören höherhören höhere hören und daumen höhere daumen und hören höhere hören und höhere daumen meine höheren daumen meine höheren hören kennen sie mich herren kennen sie mich herren kennen si .....
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Michael albert - bauernstube

Draußen rieselt der Regen; Dem Dorf entgegen Schlägt aus dem Walde der Wind. November ist es, der Abend beginnt Zu dunkeln nach kurzer Tageszeit. Da werden die Dächer weiß â€” es schneit. Vom Lutherofen um Bank und Schrein Strahlt gaukelnd der Flamme rötlicher Schein. Die Katze, die glatt sich .....
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Index » Sonstige

Ernst schnabel im dunklen tal der bären

Analyse Der Stoff Die Erzählung 'Im dunklen Tal der Bären" ist ein charakteristisches Beispiel für Schnabels Kurzgeschichten, in denen er ungewöhnliche Vorfälle im Lebensstrom darstellen will. Acht Jungen zelten in einem Gebirgstal bei Javorina. Vom Lager aus steigen drei der Jungen, der Größere .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Ernst schnabel hundert stunden vor bangkok

Methodische Vorüberlegungen 1. Wegen der Länge der Erzählung ist ihre Behandlung im 8. bis 10. Schuljahr nur nach gründlicher häuslicher Lektüre anzuraten. 2. In der Erzählung finden sich eine Reihe von Wörtern, die der vorherigen Erklärung an Hand eines Lexikons bedürfen: Bangkok = Hauptstad .....
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Index » Erzählungen der Gegenwart

Auf der suche nach einer neuen intensität stimmenspiele und ernst der stimme in den texten von annie zade

Die Texte der 1948 geborenen Autorin, bisher drei seit 1979 veröffentliche "Stücke", sind Gratwanderungen, Grenzgänge zwischen Prosa, Lyrik und Theater. Es sind Sondierungen von Stimmen, die unsicheres Terrain betreten, Figuren, die ineinander aufgehen oder sich spalten. Einiges erinnert an eine Wie .....
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Index » Die Generation der 80er Jahre

Daseinsernst und komik: familienbilder in der kinder-und jugendliteratur der 80er und 90er jahre

Veränderte Familienerfahrungen heute aufwachsender Kinder - Literatur als zeitdiagnostisches Medium Aktuelle Forschungsergebnisse der Gesellschaftswissenschaften - vor allem der Jugend- und Familiensoziologie - zeigen eine Reihe von Strukturveränderungen innerhalb der für Kinder zentralen Lebensw .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » HANNELORE DAUBERT

Hall, ernst

Pseud. für: Ernst Hassler Biograhe: *20.9.1 in Komotau/ Sudetenland. E. Hall wurde mit 18 Soldat und war als Kriegsgefangener in Russland Wolgaflößer, Holzfäller, Eisenbahnarbeiter und Kolchosenarbeiter. Nach Rückkehr aus der Gefangenschaft absolvierte er ein Volontariat und wurde Journalist. Unter .....
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Jandl, ernst

»ab 1952 erschienen meine gedichte in Zeitschriften, 56 in einem buch, andere äugen. 55 erfolgte, parallel zu privaten Umwälzungen, die Zuspitzung zu groteske und experiment. neue freunde, friederike mayröcker, artmann, rühm, regten an, stramm arp schwitters gertrude stein wurden angewandt, die mögl .....
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Jünger, ernst

Ende 1913 hielt es ein verträumter, musisch hochbegabter Apothekersohn in der vom Wilhelminismus geprägten provinziellen Enge seines Heimatortes nicht mehr aus. Berauscht von Fernweh und Abenteuerlust unterzeichnete der Achtzehnjährige einen Vertrag mit der Französischen Fremdenlegion und brannte na .....
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Niebergall, ernst elias

»Jener bekannte Niebergall ist zweifellos ein Kerl gewesen«, schrieb Alfred Kerr 1915 in seiner Kritik der ersten Berliner Datterich-Aufführung, die an den einhundert Jahre zuvor geborenen Dichter erinnerte. Vor den Jubiläumsaktivitäten in Berlin und anderswo war er nur in seiner Heimatstadt bekannt .....
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Stadler, ernst

Der Reserveoffizier S. fiel schon wenige Wochen nach Kriegsausbruch. Als Ende 1914 auch Georg Trakl im Lazarett an einer Ãœberdosis von Drogen starb, stilisierte der bedeutendste Verlag des derzeit tonangebenden Expressionismus die beiden zusammen mit Georg Heym zum fuhrenden »lyrischen Dreigestirn« .....
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Toller, ernst

»Wer keine Kraft zum Traum hat, hat keine Kraft zum Leben«, läßt T. die Titelfigur seiner Skandal- und Erfolgstragödie Hinkemann sagen, bevor sie resigniert einen Strick knüpft, um sich zu erhängen. Als literarisches Motiv ist der Freitod in seinem ganzen Werk von zentraler Bedeutung. Der Autor sel .....
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Ernst  Thullner    


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