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Dumas, Alexandre d.J. - Leben und Biographie



Der Schriftsteller und Dramatiker Alexandre Dumas d.J. gilt als Schöpfer des modernen Gesellschaftsdramas; er setzte sich in seinen Romanen und Komödien für Randfiguren ein, u.a. für die Gleichheit von Mann und Frau sowie gegen soziale Ungerechtigkeit. Dumas, der Idealist und Moralist war, verarbeitete ein hohes Maß an Polemik in seinem Werk, um seinen Vorstellungen Nachdruck zu verleihen.
      Dumas war der uneheliche Sohn von Alexandre Dumas d.Ã"., der ihn erst nach einem von der Mutter angestrengten Gerichtsprozess als Sohn anerkannte. Seine oft soziale Themenwahl, die in seinen Werken zu finden ist, beruht auf diesen Erfahrungen. Trotz aller moralisierenden Kritik war es immer seine Absicht, mit Romanen und Theaterstücken Leser und Publikum zu unterhalten und moralisch zu erbauen. 1874 wurde er dank der Unterstützung des Bischofs von Orleans zum Mitglied der Academie Francaise gewählt. Zu seinen Werken zählen Romane wie Die Abenteuer vierer Frauen und eines Popoge/s oder Die Affäre Clemen-ceau und Dramen wie Die Halbwelt , Eine Frage des Geldes{ 1857), Dernatürli-che Sohn , Die Ideen der Madame Aubray und Frarcillon.
      Die Kameüendame
In dem Roman Die Kameliendame erzählt Alexandre Dumas d.J. die Beziehung einer edlen Kurtisane zu einem reichen Bürgersohn und wählte damit ein Thema, das dem Publikumsgeschmack des 19. Jahrhunderts entsprach.
      Entstehung: Die Wandlung basiert auf der Liebe des 20-jährigen Dumas zu der Kurtisane Alphonsine Plessis , die allgemein unter dem Namen Marie Duplessis bekannt war. Inhalt: Bei der Besitzversteigerung der toten Marguerite Gautier, einer nach ihrer Lieblingsblume »Kameliendame« genannten, einst sehr berühmten Kurtisane, trifft der Erzähler auf ihren ehemaligen Geliebten, Armand Duval, der die Geschichte seiner Liebe erzählt. Nachdem sie sich kennen gelernt und ineinander verliebt haben, gibt Marguerite ihr früheres Leben auf, um mit ihm zusammenzuleben. Doch Armands Vater ergreift Maßnahmen, um die Beziehung zu unterbinden, da Marguerite seiner Meinung nach dem Glück und dem Ansehen seines Sohnes sowie dem der Familie im Wege steht. Marguerite verlässt schließlich aus Liebe zu Armand das Anwesen. Später erfährt der verzweifelte Armand, dass sie ihr bisheriges Leben wieder aufgenommen hat. Von den wahren Beweggründen ihres Handelns weiß er allerdings nichts. Im Ausland dann hört Armand von Mar-guerites Krankheit, die ihr ausschweifendes Leben noch intensiviert hat, um auf diese Weise ihren Tod zu beschleunigen. In Toulon erfährt er schließlich von ihrem Tod. Die wahren Gründe ihres Verhaltens erfährt er erst durch einige Briefe Marguerites.
      Wirkung: Da die Romanfassung ein großer Erfolg war, bearbeitete Dumas den Stoff mit sicherem Gespür für dramatische Höhepunkte für die Bühne. In dieser Version hat Dumas die emotionalen und rührseligen Momente auf eine Versöhnungsszene zwischen beiden Liebenden am Ende des Stücks hin konzipiert. Der Triumph dieser Fassung, die am 2. Februar 1852 im Theätre Vaudeville Premiere hatte, übertraf den des Romans. Das Werk inspirierte Giuseppe Verdi zu seiner 1853 ur-aufgeführten Oper La Traviata, mit der er erstmals bei einer Opera seria ein aktuelles Sujet vertonte. Zwischen 1907 und 1917 entstanden acht Filmfassungen; in Italien, Frankreich und den USA wurden jeweils zwei Versionen produziert. Sarah Bernhardt spielte die Kameliendame ebenso wie später Greta Garbo . Gustaf Gründgens inszenierte 1937 in Berlin die Bühnenfassung mit Käthe Dorsch als Marguerite Gautier.
     


Kojeve, alexandre

Wenn in Raymond Queneaus Roman Le dimanche de la ine 1.1951) die Hauptperson den Wunsch äußert, einmal die Stadt lena besuchen zu wollen, weil dort die Geschichte zu Ende gegangen sei. dann ist das eine flir die Zeitgenossen deutliche Anspielung auf K. So präsent war ihnen die originelle Figur des R .....
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Dumas,  Alexandre  d.J.    


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