Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Zweig, Stefan



»Jeder von uns, auch der Kleinste und Geringste, ist in seiner innersten Existenz aufgewühlt worden von den fast pausenlosen vulkanischen Erschütterungen unserer europäischen Erde; und ich weiß mir inmitten der Unzähligen keinen anderen Vorrang zuzusprechen als den einen: als Österreicher, als Jude, als Schriftsteller, als Humanist und Pazifist jeweils just dort gestanden zu sein, wo diese Erdstöße am heftigsten sich auswirkten. Sie haben mir dreimal Haus und Existenz umgeworfen, mich von jedem Einstigen und Vergangenen gelöst und mit ihrer dramatischen Vehemenz ins Leere geschleudert, in das mir schon wohlbekannte >Ich weiß nicht wohinc« Diese trotzig-rcsignativen Töne leiten Z.s Autobiographie Die Welt von Gestern ein; in ihnen scheint zugleich die Deutung für den Selbstmord eines Mannes auf, der ökonomisch gesichert, im Gastland Brasilien auch als Exilierter geschätzt und geehrt wurde und überall in der Welt mit seinen Werken Zuspruch fand. »Ob man nach Kairo kam oder nach Kapstadt, nach Lissabon oder nach Shanghai, nach Batavia oder Mexiko City, es gab keine Buchhandlung, in der die Bücher Z.s nicht in der vordersten


Reihe prangten, und zwar fast ohne Unterbrechung. Man sollte denken, solch ein Erfolg sei eine Droge, begeisternder als Heroin und solch ein Ruhm ein ewiger Champagnerrausch.« Franz Werfel, aus dessen Trauerrede in Los Angeles diese Worte stammen, wußte aber auch um die depressive Stimmung des wohl erfolgreichsten deutschen Autors in den 20er und 30er Jahren: »Sein vom humanistischen Optimismus verwöhntes Herz erkannte urplötzlich die ganze eisige, unlösbare Tragik des Menschen auf der Erde, die eine metaphysische Tragik ist und daher jedes ausgeklügelten Heilsmittel spottet. Es war in ihm zuletzt nur mehr schwarze Hoffnungslosigkeit, das Gefühl der Schwäche und ein bißchen ohnmächtige Liebe.« Daß Werfel von »Tragik« sprach, war im Blick auf einen Autor berechtigt, der seine Biographien -z.B. Fouche ; Marie Antoinette ; Maria Stuart ; Erasmus - dramatisch gestaltete und auch sein Leben unter dramatischen Gesetzen ablaufen sah.
      Der Start ins literarische Leben erfolgte noch während des Studiums der deutschen und französischen Literatur in Berlin und Wien, das er 1904 mit einer Dissertation über Hippolyte Taine abschloß. 1901 erschien die Lyriksammlung Silberne Saiten, hervorstechend in ihrer »aufdringlichen Süßlichkeit und wässrigen Geschwollenheit« . In den nächsten Jahren debütierte Z. außerdem mit Prosa und Dramen. Später hat er diese »ästhetische Zeit« gern verleugnet, da er bald die Erweiterung seines »Horizonts vom Literarischen ins Zeitgeschichtliche« erreicht habe: Nun wollte Z. vor allem als Europäer und Pazifist gesehen werden. Ausgedehnte Reisen und intensive Kontakte ließen ihn zu einem sich kosmopolitisch fühlenden Intellektuellen reifen, der eine Allianz des Geistes gegen die Machtpolitik zu bilden hoffte. Während des Ersten Weltkriegs schloß er sich einer Gruppe von Intellektuellen an, die von Zürich aus für den Frieden stritten. Zu ihr gehörten u. a. Leonhard Frank, Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb, Frans Masereel, Romain Rolland, Fritz von Unruh. Aus dieser neuen Stimmung heraus entstand das wohl beste Drama Z.s,Jeremias , das wie fast alle seine Werke »das Problem der seelischen Superiorität des Besiegten« behandelt. Ein Titel wie Castellio gegen Calvin oder ein Gewissen gegen die Gewalt hebt im Untertitel programmatisch hervor, was auch für die großen Biographien und mehr noch für die meisten der zahlreichen biographischen Essays, z.B. über Sigmund Freud, Fjodor M. Dostojewski, Friedrich Hölderlin, Heinrich von Kleist, Friedrich Nietzsche, Leo Tolstoi gilt. Z.s Werke beeindrucken durch strenge Ethik, bewußt herausgestellte Humanität und hohen geistigen Anspruch. Nach dem Ersten Weltkrieg konnte Thomas Mann ihn »die bedeutendste dichterische Frucht dieses Krieges« nennen. Als Z. sich in den 20er Jahren in Salzburg niederließ, besuchte ihn die geistige Elite Europas in seinem Haus. Ein Mann, der sich so zur Freundschaft berufen und sich besonders Romain Rolland und Emile Verhaeren verbunden fühlte, der sich als Europäer um die Erhaltung der alten geistigen Werte bemühte, mußte im fernen Brasilien verzweifeln. Aber diese Depression wurde noch genährt durch einen Pessimismus, der Z. seit den 20er und 30er Jahren immer wieder befiel. Sein Optimismus, mit moralischen Appellen in die Politik eingreifen zu können, wich allmählich einem starken Ohnmachtsgefühl. Anders als z.B. Heinrich Mann, der Geist und Tat gern verbunden sah, gab sich Z. frühzeitig einer Resignation hin: »Die anderen mögen die praktischen Konsequenzen ziehen, ich selbst bin nur ein Mann der moralischen Aktion. Ich kann nur vereinigen und besänftigen, aber ich verstehe nicht zu kämpfen.« Z. wollte als »eine morali-sehe Autorität« gelten, und dafür sollte sein Werk zeugen, das meist die »Welt von Gestern« beschwor, d.h. die Vergangenheit der Gegenwart als Beispiel vor Augen führen wollte. Aber es ist bezeichnend für sein Geschichtsverständnis, daß er die Vergangenheit allein unter personalem Gesichtspunkt sah und die psychologische Deutung suchte, dabei aber die wirkenden politischen, sozialen und ökonomischen Prozesse vernachlässigte. Entweder verdichtete sich für ihn die Geschichte in herausragenden historischen Momenten, wie in seinem erfolgreichsten Buch Sternstunden der Menschheit. Zwölf historische Miniaturen , oder zu tragischen Lebensläufen, in denen der einzelne einem übermächtigen Schicksal ausgeliefert ist. »Gleichgültig gegen den Willen des einzelnen, stößt oft der stärkere Wille der Geschichte Menschen und Mächte in ihr mörderisches Spiel« .
      Mit solchen Schicksalsformeln war keine Erklärung der geschichtlichen Prozesse zu gewinnen; als Deutung wußte Z. allenfalls Naturmetaphorik oder eine personalisierte Geschichte als »Dichterin, als Dramatikerin« anzubieten. Aber wahrscheinlich gründet gerade in dieser Unbestimmtheit der große Erfolg: Z. spricht nicht als Geschichtslehrer, nicht als Aufklärer, sondern als ein an der Welt Leidender und Verunsicherter, der sich und den Lesern allenfalls Trost, aber keinen Mut zum Handeln vermitteln konnte. »Da saß man und harrte und starrte ins Leere wie ein Verurteilter in seiner Zelle, eingemauert, eingekettet in dieses sinnlose, kraftlose Warten und Warten, und die Mitgefangenen rechts und links fragten und rieten und schwätzten, als ob irgendeiner von uns wüßte oder wissen konnte, wie und was über uns verfugte« . Während seine Leser in Europa eine bittere Geschichtslektion erlebten, erlitt Z. in Südamerika seinen persönlichen Zusammenbruch. Er hatte immer, wie Erasmus, ein »Mann der Mitte« sein wollen und deshalb nicht gelernt, daß man in solchen Zeiten nicht auf einem bildungsaristokratischen Standpunkt beharren durfte, sondern auch Partei ergreifen, ja sich einmischen mußte. Sein Lebenstraum war bereits 1935 im Erasmus, der viele autobiographische Züge trägt, aufgegeben worden: »Niemals dagegen hat bisher der erasmische Gedanke Geschichte gestaltet und sichtbaren Einfluß genommen auf die Formung des europäischen Schicksals: der große humanistische Traum von der Auflösung der Gegensätze im Geiste der Gerechtigkeit, die ersehnte Vereinigung der Nationen im Zeichen gemeinsamer Kultur ist Utopie geblieben, unerfüllt und vielleicht nie erfüllbar innerhalb unserer Wirklichkeit.«


Zweig, stefan

Letztes Gedicht Wegner, Matthias. In: Frankfurter Anthologie 13, 1990, S. 179 - 182. Weinzierl, Ulrich. In: Frankfurter Anthologie 18, 1995, S. 123 - 126. Ãœberglänzte Nacht Hubert, Gerda. In: Abend und Nacht in Gedichten, 1963, S. 78 - 82. .....
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Zweig, stefan

Geb. 28.11.1881 in Wien; gest. 23.2.1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro »Jeder von uns, auch der Kleinste und Geringste, ist in seiner innersten Existenz aufgewühlt worden von den fast pausenlosen vulkanischen Erschütterungen unserer europäischen Erde; und ich weiß mir inmitten der Unzähligen k .....
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Zweig, stefanie

Stefanie Zweig wurde durch die mit einem »Oscar« prämierte Verfilmung ihres Romans Nirgendwo in Afrika weltbekannt. Ihr gesamtes Werk ist stark von ihrer eigenen Geschichte geprägt. Immer wieder thematisiert sie ihre Kindheitserinnerungen, ihre jüdischen Wurzeln und ihre kulturelle Ambivalenz und Id .....
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Zweig, stefan

Stefan Zweig war in den 1920er Jahren einer der meistgelesenen und meistübersetzten deutschsprachigen Autoren. In seinen von Sigmund -> Freud beeinflussten Erzählungen verbindet er spannende Handlungen mit einfühlsamen Analysen der psychischen Beweggründe seiner Figuren. Zweig wurde als Sohn eines .....
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Stefan zweig (i88i-i942)

begann mit symbolistischen Gedichten, wandte sich aber bald unter dem Einfluß des Wiener Arztes Sigmund Freud den Hintergründen der menschlichen Seele zu. Vornehmlich in seinen Novellenbänden 'Amok" und 'Verwirrung der Gefühle" entwickelte er die expressionistische Erzählkunst zu hoher Blüte. Als me .....
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Komm in den totgesagten park - stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb • das weiche grau 5 Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten rosen welkten noch nicht .....
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Stefan george (i868-i933)

ist wohl der entschiedenste Gegner der naturalistischen Dichtung. Er bemüht sich in fein empfundener Lyrik, dem Sprachkunstwerk von der Form her im Sinne Klopstocks und Hölderlins erneut Geltung und Gewicht zu verschaffen. Stefan George stammte aus einem Weinbauerngeschlecht und wurde 1868 in Büdes .....
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Stefan andres (geb. i906).

Zwar ist Andres schon vor 1945 bekannt gewesen, der Schwerpunkt seines Schaffens fällt aber in die Nachkriegszeit. Wohl seine bedeutendste Erzählung ist 'Wir sind Utopia , in der vor dem Hintergrunde des spanischen Bürgerkrieges die Frage nach dem Verhältnis von Mensch, Welt, Gott und Schicksal aufg .....
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Stefan george (i868-i933): komm in den totgesagten park ... - kein laufplatz für jogger

Komm in den totgesagten park und schau: Der Schimmer ferner lächelnder gestade • Der reinen wölken unverhofftes Blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe Gelb • das weiche grau Von birken und von buchs • der wind ist lau • Die späten tosen welkten noch nicht ganz • .....
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Stefan george

Komm in den totgesagten park und schau: Der schimmer ferner lächelnder gestade. Der reinen wölken unverhofftes blau Erhellt die weiher und die bunten pfade. Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau Von birken und von buchs. der wind ist lau. Die späten rosen welkten noch nicht ganz. Erlese küsse s .....
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Typologien

Nach der Phase einer quantitativen Ausweitung des Angebots von Scienceficti-on-Kinder- und Jugendbüchern in den 70er Jahren wurden zu Beginn der 80er Jahre Versuche unternommen, die vielgestaltigen Texte zu beschreiben und zu kategorisieren. Das Ergebnis waren Typologien, in denen sich sehr stark de .....
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Stefan andres das trockendock

Der Autor erzählt diese schaurige Geschichte mit den stilistischen Mitteln der traditionellen Novelle: Die Handlung verläuft mit einer inneren Notwendigkeit, sie enthält ein bedeutsames, überraschendes Ereignis, das über sich hinausweisen soll : Verweis auf eine Idee , die hinter dem Ganzen steht. .....
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George, stefan

Geb. 12.7.1868 in Rüdesheim; gest. 4.12.1933 in Minusio bei Locamo Zu Lebzeiten war G. wie weiland Richard Wagner eine umstrittene Größe: den Verehrern standen die Gegner unversöhnlich gegenüber, Neutralität schien es nicht zu geben. Den Jüngern galt er als eine der genialsten Figuren abendländisc .....
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Vogelschau - stefan george

Weisse schwalben sah ich fliegen Schwalben schnee- und silberweiss • Sah sie sich im winde wiegen • In dem winde hell und heiss. 5 Bunte häher sah ich hüpfen • Papagei und kolibri Durch die wunder-bäume schlüpfen In dem wald der tusferi. Grosse raben sah ich flattern • 10 Dohlen schwarz un .....
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George, stefan a. s.

Keilson-Leuritz, Marita. In: Castrum peregrini 34, 1985, H. 168/69, S. 24-41. Als wir hinter dem beblümten Tore Landmann, Michael. In: Castrum peregrini 7, 1957/58, H. 34, S. 41 -44. An baches ranft Gomringer, Eugen. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 65-68. Knörrich, Otto. In: Lyr. Te .....
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Zweig, arnold

Arnold Zweig war einer der bedeutenden linksliberalen Autoren der späten Weimarer Republik. Der Pazifist wurde berühmt mit dem Anti-kriegs- und Justizroman Der Streit um den Sergeanten Grischa; in ihm zeichnet er das Gesamtbild einer unbarmherzigen Kriegsmaschinerie, in der Macht eindeutig vor Recht .....
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Heym, stefan

Mit seinen gesellschaftskritischen Romanen, die Konflikte zwischen Individuum und staatlicher Macht darstellen, wollte Stefan Heym politische Dialoge in Gang setzen. Schon 1931 von den Nationalsozialisten angegriffen, floh der Sohn eines jüdischen Kaufmanns 1933 nach Prag, wo er den Decknamen Stefa .....
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George, stefan

Wie kein Zweiter hat Stefan George der lyrischen Dichtung um 1900 durch die Orientierung an französischen Autoren wie Charles -> Baudelaire und Stephanen Mallarme sowie durch ein nahezu religiöses Verständnis der Literatur zu einem bedingungslosen Ästhetizismus verholfen. Gegen die profanen Tendenz .....
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Aust, stefan

Stefan Aust gehört zu den prominenten Vertretern des deutschen Aufklärungsjournalismus. Er ist für seinen unerschrockenen Umgang mit brisanten Themen ebenso bekannt wie für seine klaren, informativen und gut lesbaren Stil. Austs Karriere begann in Hamburg bei der linken Zeitschrift »konkret«. 1969 .....
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Das 'utopia von stefan andres

Diese Polarität ist auch ein Grundgesetz der Dichtung von Stefan Andres. Sein groß angelegter Roman 'Die Sintflut", in dem er zu einer Bewältigung der Katastrophe ausholt, gibt in zwei Bänden die Exposition des geschichtlichen Dramas. Der erste 'Das Tier aus der Tiefe", der zweite 'Die Arche" betite .....
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Index » DIE DEUTSCHE LITERATUR » DER ROMAN DER GEGENWART

Stefan andres

Um Zugang zu dem Novellenwerk des Dichters zu gewinnen, ist es nötig, einige Daten seines Lebens zu erwähnen. Nicht gleichgültig für das Verständnis ist seine Herkunft aus der Mosellandschaft. 1906 ist Stefan Andres im Trierer Land geboren. Ohne die Verwurzelung in dieser Landschaft sind die ,Mosell .....
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Index » Novellenschaffen in christlicher Tradition

Stefan george (i868-i933)

Am 21.11.1890 schrieb der 22-jährige George an einen Schulfreund: Du redest so verächtlich über lyrik als von dem einzigen wozu Du Dich bis jetzt aufgeschwungen hättest. Geht doch von hier aus in erster linie das NEUE aus. Aber mein buch das Du nächstens haben wirst soll für mich sprechen. Der Ve .....
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Murr, stefan

Pseud. Biografie: *1 in München. St. Murr war im Zweiten Weltkrieg Offizier. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Russland studierte er Jura. Als einer der ersten deutschsprachigen Autoren des Genres schrieb und veröffentlichte St. Murr teilweise gemeinsam mit seiner Frau seit 1960 .....
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Zweig,  Stefan    





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