Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Wolfskehl, Karl



»Heute, ein volles Jahr nachdem das, von dem Ihr Euch als von einem Spuk oder Nachtmahr befreit fühlt, mit dem Köstlichsten der Heimat zusammengebrochen ist, hat die Heimat durchaus vergessen, daß es den deutschen Dichter Karl Wolfskehl noch gibt, wahrscheinlich vergessen, daß es ihn je gegeben hat.« Als W. diese ahnungsvollen Zeilen an einen Jugendfreund in Deutschland schrieb, lagen bereits dreizehn Jahre Exil hinter ihm. Ausgestoßen von dem Land, dessen Sprache und Literatur ihm Lebensgrund war, ausgeschlossen aus dem Kulturkrcis, dessen Traditionen sein Werk bestimmten, teilte er das Schicksal vieler deutscher Juden seiner Generation: Armut, Isolation, Vergessensein. W. entstammte einer alteingesessenen, zu Wohlstand und gesellschaftlichem Ansehengelangten jüdischen Familie. Nach dem Studium der Germanistik in Berlin, Leipzig und Gießen, das er 1893 mit einer Promotion über Germanische Werbungssagen abschloß, ließ er sich 1898, mittlerweile verheiratet mit der Kapellmeisterstochter Hanna de Haan, als Privatgelehrter in München nieder. Das väterliche Erbe ermöglichte ihm eine unabhängige, der Dichtung und Forschung gewidmete Existenz. Prägende Bil-dungseinflüsse hatte der junge W. aus der Lektüre Henrik Ibsens und Friedrich Nietzsches bezogen. Das zukunftsweisende »Erweckungserlebnis« jedoch war die Begegnung mit Stefan George, dem esoterischen Dichter und charismatischen Führer, dessen Dichtung und Weltsicht »Haltung, Gestus, Niveau der ganzen Zeitrunde... als Verpflichtung zu einer besonderen, äußerlich von der übrigen Welt kaum getrennten, innerlich auf strengste eingehaltenen Lebensführung« wirkte. W.s erste Gedichtsammlung Ulais steht im Zeichen Georges, an dessen Verehrung er zeitlebens festhalten sollte. Sie erschien im Verlag der Blätter für die Kunst, dem Organ des George-Kreises, für das W. bis 1919 als Mitherausgeber zeichnete. Gemeinsam edierten der »Meister« und der »Mittler« — W. führte dem zurückgezogen lebenden George Friedrich Gundolf und anderejünger zu- drei Bände Deutsche Dichtung , die einen neuen Zugang zu Johann Wolfgang von Goethe, Jean Paul und Friedrich Hölderlin eröffneten. In einer Zeit, »da die Bücher noch ein Gewand hatten« , konnte der Sammler und Künstlerfreund — u.a. mit Franz Marc, dem Buchillustrator Melchior Lechtcr, dem Bühnenbildner Emil Preetorius — seinen bibliophilen Neigungen in der Betreuung der Rupprecht-Presse nachgehen. Ein anderer Wesenszug des vielseitig Interessierten, sein »Menschenhunger«, konnte sich in der Schwabinger Künstlerszene entfalten: Sein Ideenreichtum, sein kommunikatives Talent und dionysisches Naturell — nicht zuletzt sein gastliches Haus — bestimmten ihn zum »Zeus« jenes »Wahnmoching«, das seine Freundin Franziska Gräfin von Revent-low in Romanen und Tagebüchern überliefert hat. Allem Okkulten grundsätzlich zugewandt, schloß er sich zeitweilig der »Kosmischen Runde« um Alfred Schuler und Ludwig Klages an, die eine Wiederbelebung antiken Heidentums betrieben und eine obskure Rassentheorie verfochten. W. vermittelte dem Kreis die »Mutterrecht«-Theorie Johann Jakob Bachofens - 1923 edierte er dessen Autobiographische Rückschau — und beschwor seinerseits die Idee eines mythischen, jüdische und abendländische Traditionen verbindenden Altertums. Daß W., Mitbegründer der zionistischen Ortsgruppe München , gleichzeitig mit den antisemitischen »Kosmikern« und mit Martin Buber Beziehungen unterhielt, verdeutlicht das durchaus Widersprüchliches einschließende Spektrum seiner Persönlichkeit - und auch die Arglosigkeit eines deutschen Juden vor dem Ersten Weltkrieg. So schloß sein Selbstverständnis als Jude, wie es sich z.B. in dem Aufsatz Das jüdische Geheimnis bekundet, das vorbehaltlose Miteinstimmen in die nationale Begeisterung bei Kriegsausbruch nicht aus. In einem in der Frankfurter Zeitung abgedruckten offenen Brief an den Pazifisten Romain Rolland erklärte er den Krieg als »von Gott gewollt«.

      Die Nachkriegsinflation - er verlor einen Großteil seines Vermögens — zwang W. zum Broterwerb, dem er zunächst als Privatlehrer in Italien, dann mit journalistischen Arbeiten nachkam. Für die frankfurter Zeitung, die Münchner Neuesten Nachrichten und verschiedene Radiozeitschriften verfaßte er Rezensionen und Essays, die z.T. in den Aufsatzband Bild und Gesetz aufgenommen wurden. Die literarische Kurzformentsprach einer intellektuellen Unrast, die wissenschaftliche Abhandlungen sowie epische Großformen ausschloß. W. war ein Mann des gesprochenen Wortes, der infolge einer fortschreitenden Augenschwächc und eines Schreibkrampfes in der rechten Hand die meisten Aufsatze und Briefe diktieren mußte. Die Briefe aus dem Exil von 1938 bis 1948 entstanden auf diese Weise: »Mit großen, erregten Schritten und wie im Fieber ging er im Zimmer auf und ab, stundenlang, und entrückt« . Die Summe seines bisherigen poetischen Schaffens zog W. in dem Band Der Umkreis . »Wie von jeher gehen die Gedichte auf dem Schattenpfad, ja die jüngsten frösteln stärker im Schauer, sprechen böser vom Grauen« . W.s letzte in Deutschland erschienene Gedichtsammlung, Die Stimme spricht , steht bereits ganz im Zeichen des Grauens, das den »blinden Seher«, als den sich W. unter Anspielung auf Homer gern stilisierte, vor dem aufziehenden Faschismus erfaßt hatte. Früher als viele seiner Mitbetroffenen erkannte der zeitlebens Unpolitische die Gefahr. 1933 ging er nach Italien, dessen Kultur er sich tief verbunden fühlte. Fünf Jahre später emigrierte er nach Neuseeland, wo er, »ein sonderbar krauses Halbfossil aus vergangener Welt«, die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte. Vereinsamt, nahezu erblindet und verarmt, sah er sein Schicksal »unter dem Bilde Hiob«: »Von diesem Bild, keinem Bild, fast einer Rückverwandlung, ist seither alles bestimmt was ich lebe, was ich schaffe und gestalte.« Es entstanden die Dichtungen Hiob oder die vier Spiegel, der Sang aus dem Exil. Auf Angebote von Freunden, ihn zu repatriieren, ging er nicht ein. Das ein Jahr vor seinem Tode in Zürich erschienene Lebenslied mit Abgesang, An die Deutschen verstand er als sein Vermächtnis.
     


Wolfskehl, karl

Ich Kaiser, Gerhard. In: Heine bis Gegenwart, 1991, S. 274 - 276. .....
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Karl wolfskehl (i869-i948)

Karl Wolfskehl wurde am 17. September 1869 in Darmstadt geboren, und bis heute verrät der Name des nahebei gelegenen Dorfes 'Wolfskehlen", dass die jüdische Familie Wolfskehl zu diesem Zeitpunkt bereits seit Jahrhunderten in der Maingegend ansässig war. Weltoffen, politisch liberal, hochgebildet und .....
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Diese alten männer - karl krolow

Diese alten Männer, die niemand mehr ansieht, Hausierer mit Phantasie, reale Nullen, bei Abschaffung ihres Lebens, unter Bäumen im Park wartend auf nichts anderes als auf Vergangenheit — eine Landkarte aus Staub. Versteckte Sätze leben in ihnen weiter im trockenen Mund. Einige haben ei .....
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Kurzes unwetter - karl krolow

Die Wolkenpferde ins Licht sich stürzen. Es qualmt die Erde von starken Würzen. 5 Die schweren Leiber den Himmel fegen. Sturm ist ihr Treiber, schlägt Staub und Regen aufs schwarze Wasser. 10 Die Gräser sausen. Die Beerenprasser befällt ein Grausen. Ahorne biegen sich in den Lüften. 15 Wildblumen .....
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Rosenkranz, karl

David Friedrich Strauß hat seinerzeit R. - wohl aus Mangel an eindeutigen politischen Zuordnungskriterien - in die Mitte und ins Zentrum der Hegeischen Schule gesteht, eine Charakterisierung, die übrigens R. selbst für durchaus zutreffend gehalten hat. In einem Brief an den Freund und Vertrauten Var .....
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Rahner, karl

Es ist nicht selbstverständlich, daß ein Autor, dessen philosophische Dissertation vom Doktorvater abgelehnt wurde und der selbst als Theologe gearbeitet hat. schon zu Lebzeiten in maßgeblichen Philosophie-Lexika verzeichnet wird. Bei R. war dies der Fall. Erklären läßt es sich durch das ihm eigentü .....
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Popper, karl raimund

P.s Autobiographie beginnt mit den Worten: »Es war einmal ein Tischlermeister, der hieß Adalbert Posch.« Dieser Meister des Handwerks hatte die Angewohnheit, durch seinen eigenen Wissensschatz die Bildungslücken seines studierten Lehrlings aufzudecken. Der Lehrling war P., der hier lernte, was es he .....
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Mannheim, karl

Als ein »nach Deutschland verschlagener Scherben« fühlte sich M. in Heidelberg noch 1921. obwohl Deutschland und die deutsche Kultur ihm nicht fremd waren - seine Mutter war Deutsche, und von 1912 bis 1913 hatte M. bei Georg Simmel in Berlin Philosophie studiert. Doch seine Identität war stark vom i .....
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Löwith, karl

Die Auslieferung an das geschichtliche Den- ken ist nicht nur dem historischen Materialismus und in anderer Weise dem metaphysischen Historismus von Hegel eigentümlich, sie kennzeichnet auch alles nachhegelsche und nachmarxistische Denken. Man glaubt auch im bürgerlich-kapitalistischen Westen, des .....
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Korsch, karl

»Mein Lehrer ist ein enttäuschter Mann. Die Dinge, an denen er Anteil nahm, sind nicht so gegangen, wie er es sich vorgestellt hatte. letzt beschuldigt er nicht seine Vorstellungen, sondern die Dinge, die anders gegangen sind. Allerdings ist er sehr mißtrauisch geworden. Mit scharfem Auge sieht er ü .....
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Kautsky, karl

Zu seinen Lebzeiten galt er den einen als »Lehrmeister der Klasse« des Proletariats , den anderen als bläßlicher »Stubengelehrter« , als Revisionist, gar Renegat des Marxismus. Das Bild K.s als maßgeblicher Ideologe und Propagandist des parteioffiziellen Marxismus der Zweiten Internationale unterheg .....
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Jaspers, karl

In einem seiner Hauptwerke, der dreibändigen Philosophie von 1932. hatte er angekündigt: »Ein Philosophieren aus möglicher Existenz, welche sich durch philosophisches Leben zur Wirklichkeit bringen will, bleibt Suchen. Das Ursprungsbewußtsein drängt zu diesem Ursprung als selbstbewußtes Suchen, das .....
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Zuckmayer, karl

Die Wölfe Neis, Edgar. In: Tiergedichte, 1976, S. 106 - 108. .....
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Wolken, karl alfred

Zu früh fanden wir Wolken, Karl Alfred. In: Pausen zwischen den Worten, 1986, S. 107-111. .....
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Karl krolow (geb. i9i5)

erinnert in manchem an Georg Trakl, vor allem in der Symbolhaftigkeit seiner Bilder, aber auch dort, wo seine Gedanken schwermütig um Tod und Verwesung kreisen: Ein Spiel Karten die lyrische Landschaft -sehr leicht zu mischen Tod, ungemischt, gezinkt von Angstschweiß Und altem Gelächter, Tod mit .....
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Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Nach 1945

Ein psychologe seiner selbst: karl philipp moritz und sein »anton reiser«

Sehr eindrucksvoll, vielleicht unerreichbar, tut dies Karl Philipp Moritz in seinem Werk »Anton Reiser. Ein psychologischer Roman«. Hier beschreibt er die Kindheit und Jugend von Anton Reiser. Eine ganze Menge von dem, was der Held erlebt, stimmt mit dem überein, was Moritz selbst erlebt hat. Und d .....
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Index » Schreiberlust und Dichterfrust » Die Karte der »Schatzinsel«

Karl marx - zur kritik der hegeischen rechtsphilosophie. einleitung

Der Kampf gegen die deutsche politische Gegenwart ist der Kampf gegen die Vergangenheit der modernen Völker, und von den Reminiszenzen dieser Vergangenheit werden sie noch immer belästigt. Es ist lehrreich für sie, das ancien regime, das bei ihnen seine Tragödie erlebte, als deutschen Revenant seine .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Karl marx - aus: einleitung zur kritik der politischen Ökonomie

Bei der Kunst bekannt, daß bestimmte Blütezeiten derselben keineswegs im Verhältnis zur allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft, also auch der materiellen Grundlage, gleichsam des Knochenbaus ihrer Organisation, stehn. Z. B. die Griechen verglichen mit den modernen oder auch Shakespeare. Von gewiss .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Willschrei, karl-heinz

Biografie: *18.3.1 in Homberg. K.-H. Willschrei studierte Theaterwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Zeitungswissenschaft. Nach Studium und Promotion arbeitete er als Drehbuchautor und Produzent bei der Münchener Bavaria, wo er von 1970 bis 1973 als Abteilungsleiter für internationale Co-Prod .....
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Tschon, karl-richard

Biografie: *1 in Teplitz-Schönau. K.-R. Tschon war kaufmännischer Angestellter, später Pianist, seit 1945 freier Schriftsteller in München. Er schrieb seit 1951 mehr als 30 Hörspiele, hauptsächlich Krimis. Besonders in seinen mehrteiligen Kriminalstücken stellte er sich in die Tradition der seinerze .....
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Stöppler, karl-michael

Biograhe: *14.11.1 in Alsfeld . K.-M. Stöppler arbeitete nach einem Volontariat mehrere Jahre als Redakteur bei Tages- und Wochenzeitungen. Er studierte Jura und war als Assessor in einer Anwaltskanzlei und beim Bundesvorstand einer Gewerkschaft tätig. Seit 1993 ist er Pressesprecher der Kreisverwal .....
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Berger, karl-heinz

auch unter den Pseud.: K. Heinz, Charles P. Henry Biografie: *28.7.1 in Köln, +25.11.1 Berlin. K.-H. Berger studierte Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Verlagslektor in Berlin, 1957/58 folgte ein Studium am Literaturin .....
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Bilderbuch: karlinchen (fuchshuber i995)

Eine Geschichte vom Fremdsein: Karlinchen hat durch den Krieg alles verloren und sucht in der Welt der Menschen, der Tiere und phantastischer Wesen nach einem neuen Zuhause. Ãœberall wird das Mädchen abgewiesen, weil es fremd und anders ist, weil man selbst - angeblich oder wirklich - nichts hat, bi .....
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Karl neumann 'frank und irene (i964)

Kinder- und Jugendromanc von Karl Neumann gehörten zu den meistgelesenen Erscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Nach dem großen Erfolg von 'Frank", in dem ein Außenseiter gleichsam in die Gemeinschaft geführt wurde, schrieb der Autor auf Drängen von Lesern und Verlag die Fortsetzung .....
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Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » KARIN RICHTER

Briefe über don karlos

Die Ausführungen zeigen, daß Schiller mit der literarischen Verarbeitung der Geheimbund- und Verschwörungsthematik im Geisterseher einen Trend der Zeit aufgriff und - knapp drei Jahre vor der Erstürmung der Bastille - im politischen Kontext popularisierte. Aber nicht nur in seinem Fortsetzungsroman, .....
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Index » Friedrich Schiller: Der Geisterseher » Despotismus der Aufklärung: Marquis von Posa, Illuminaten und Jesuiten

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Wolfskehl,  Karl    





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