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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Wolf, Christa



Sie kommt aus dem Kleinbürgertum. Der Vater besaß in Landsberg ein kleines Geschäft, ihre Kindheit blieb von den Schrecken des Nationalsozialismus und des Kriegs weitgehend verschont, ein Alltag in der »Volksgemeinschaft«. Im Frühjahr 1945 muß die Familie mit den großen Flüchtlingstrecks Richtung Westen ziehen. Das Verlassen der Heimat, die Konfrontation mit Elend, Gewalt und Tod bedeutet für die 16jährige das Ende der Kindheit. In Mecklenburg wird sie nach Kriegsende als Schreibkraft eines Bürgermeisters eingestellt, besucht dann die Oberschule, macht 1949 — im Gründungsjahr der DDR - das Abitur und tritt in die SED ein, identifiziert sich mit den Idealen des neuen Staats und seiner Partei. Während ihrer Studienzeit heiratet sie den Essayisten Gerhard Wolf , mit dem sie vielfach zusammenarbeitet . Zwei Töchter gehen aus der Ehe hervor.

      Schon während des Germanistikstudiums in Jena und Leipzig, das sie 1953 bei Hans Mayer mit einer Arbeit über Probleme des Realismus bei Hans Fallada abschließt, setzt W. als Literaturkritikerin ihre frisch erworbenen Seminarkenntnisse um. Maßstab ihres Urteils ist die damals noch herrschende Ästhetik von Georg Lukäcs, sind die kunstfremden Normen des Sozialistischen Realismus. Außenseiter der 50er Jahre wie Ernst Bloch und Bertolt Brecht haben kaum Einfluß auf sie. Dagegen schätzt sie den zum Teil der romantischen Tradition verpflichteten Realismus von Anna Seghers, mit der sie seit Mitte der 50er Jahre befreundet ist, die politisch standfeste, psychologisch motivierte Erzählweise, und orientiert sich an Seghers Theorie der literarischen Produktion, in der die aktive Rolle des Autors betont wird. »Literatur und Wirklichkeit stehen sich nicht gegenüber wie Spiegel und das, was gespiegelt wird. Sie sind ineinander verschmolzen im Bewußtsein des Autors. Der Autor nämlich ist ein wichtiger Mensch«, steht in W.s Essay Lesen und Schreiben von 1972. In den 50er Jahren ist W. als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Schriftstellerverband tätig, Redakteurin der Verbandszeitschrift Neue Deutsche Literatur und Cheflektorin des Jugendbuchverlags »Neues Leben«. Ihre erste eigene literarische Arbeit, die Moskauer Novelle , hat sie später selbst scharf kritisiert und sich vorgeworfen, darin die wirklichen Konflikte jener Jahre ausgeblendet zu haben zugunsten von literarischen Klischees im Dienste der Ideologie .
      1959, im Rahmen des »Bitterfelder Weges«, als die Partei die Künstler auffordert, sich in Fabriken und landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften Kenntnisse von der Wirkhchkeit der Arbeitswelt zu verschaffen, hospitiert W. als Lektorin des Mitteldeutschen Verlags Halle in einer Waggonfabrik, und nimmt an »Zirkeln Schreibender Arbeiter« beratend teil. Die Erfahrungen, die sie im Betriebsalltag gewinnt, gehen in eine Geschichte ein, in der das Scheitern einer Liebe mit dem Mauerbau 1961 verknüpft wird: Der geteilte Himmel ist der erste Roman, der als spezifische

DDR-Prosa weltweit Anerkennung findet. Wenngleich stilistisch dem bürgerlichen Realismus des 19. Jahrhunderts verpflichtet, ist der Text dennoch ein Novum, weil er die moralische Bewertung von gesellschaftlichen Verhaltensweisen mit einer psychologischen Differenzierung verbindet, die das bis dahin in der DDR-Literatur geläufige Schema von Gut und Böse durchbricht.
      Es scheint eine Bilderbuchkarriere zu werden. Die Autorin ist als freie Schriftstellerin anerkannt, wird zwischen 1963 und 1967 Kandidatin der ZK der SED, ist Mitglied des PEN-Zentrums der DDR, erhält Auszeichnungen und Reiseerlaubnis in die Bundesrepublik . Aber schon im Dezember 1965 auf dem 11. Plenum des ZK der SED stößt sie mit ihrem Diskussionsbeitrag, der mehr Erfahrungshaltigkeit, weniger »Typik« in der Literatur fordert, auf Kritik. Weniger spektakuläre Zurückweisung als kleinliche Bevormundung verringern zunehmend ihren Enthusiasmus. So kann man ihrem 1966 entstandenen Porträt Ingeborg Bachmanns an vielen Stellen die Formulierung der eigenen Situation ablesen: »Kühnheit? Wo hätten wir sie zu suchen, bei eingestandenem Rückzug vor Ãœbermächten, bei eingestandener Ohnmacht gegenüber dem Fremderwerden ihrer Welt? In den Eingeständnissen selbst? Gewiß, da sie nicht aus Routine, nicht freiwillig gegeben werden. Mehr aber noch im Widerstand. Nicht kampflos weicht sie zurück, nicht widerspruchslos verstummt sie, nicht resignierend räumt sie das Feld. Wahrhaben, was ist — wahrmachen, was sein soll. Mehr hat Dichtung sich nie zum Ziel setzen können« .
      Als 1968 ihr zweiter Roman Nachdenken über Christa T. erscheint, stößt er in der DDR weitgehend auf Ablehnung und Befremden. Dem Text, der das Leben einer verstorbenen Freundin zu rekonstruieren und im Erinnern aufzubewahren sucht, ist als Motto ein Satz Johannes R. Bechers vorangestellt: »Was ist das: Dieses Zu-sich-selber-Kommen des Menschen?«. Die Frage wird im Roman höchst ambivalent »beantwortet«: der frühe Tod der Hauptfigur wird angesichts der Unmöglichkeit, die eigenen Empfindungen mit den gesellschaftlichen Ansprüchen zu vereinbaren, zur Herausforderung an Fortschrittsoptimismus und normiertes Menschenbild. Christa T. — in vielem der Autorin verwandt - zeichnet sich durch eine leise, aber bestimmte Verweigerung aus gegenüber dem »Mitmachen« .
      Auch mit dem nächsten Roman Kindheitsmuster, der nach einigen literarisch eher unerheblichen Erzählungen 1976 erscheint, bewegt sich die Autorin außerhalb der gängigen Bahnen. Auf mehreren stilistisch unterschiedenen Erzählebenen rekonstruiert sie wie für eine kollektive Psychoanalyse ihre Kindheit im Nationalsozialismus und zeigt, wie die damals eingeübten und verinnerlichten Erziehungsmuster im Verhalten der jetzt Erwachsenen unwillkürlich weiterwirken. Die historisch-politische Zäsur zwischen Faschismus und Sozialismus ist von psychischen Kontinuitäten überlagert, die das Handeln und die Gefühle der Menschen oft stärker beeinflussen als der verordnete Neubeginn. »Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen«, beginnt der Roman, den die Autorin ihren beiden Töchtern gewidmet hat; Prosa als »authentische Sprache der Erinnerung«.
     
Durch die Ausbürgerung Wolf Biermanns wird das Jahr 1976 in der DDR zum kulturellen und kulturpolitischen Einschnitt. W. gehört zu den ersten Unterzeichnern einer Protestpetition , welche die Partei bald zum Anlaß nimmt, mißliebige Künstler und Schriftsteller zu reglementieren, kaltzustellen oder ebenfalls auszuweisen. W. geht auf »innere Distanz«.
      Sie befaßt sich mit dem Werk und Leben der Karoline von Günderode, an der sie die gesellschaftliche Widerstandskraft und die persönliche Tragik interessiert, die in dem Unvermögen und der Weigerung liegt, sich mit der Realität zu arrangieren. Unter dem Titel Der Schatten eines Traumes gibt sie 1979 Günderodes Schriften heraus, begleitet von einem einfühlsam-identifika-torischen Essay. Die politische Brisanz ihrer Beschäftigung gerade mit dem Romantikerkreis ist unverkennbar; sie sieht in ihm den »Versuch eines gesellschaftlichen Experiments einer kleinen progressiven Gruppe, die dann, nachdem die Gesellschaft sich ihr gegenüber totalitär und ablehnend verhalten hat, restriktiv in jeder Hinsicht, unter diesem Druck auseinanderbricht und in verschiedene Richtungen hin sich zurückzieht.« Im Rahmen dieser Studien entsteht der Prosatext Kein Ort. Nirgends . In einem statuarischen, den Fortschritt der Handlung mehr aufhaltenden als vorantreibenden Stil wird eine fiktive Begegnung zwischen der Günderode und Heinrich von Kleist geschildert, die tiefe Vereinsamung der beiden Einzelgänger -jeder von ihnen wird Jahre später Selbstmord begehen -, deren Gefühle von der Außenwelt wie abgeschnitten scheinen. Kraft einer geheimen Seelenverwandtschaft können sie einen Augenblick lang ein imaginatives Verständnis, eine freilich brüchige Solidarität füreinander formulieren. Neben diesem Ausbruch nach Innen, den die beiden Schriftsteller gegenüber der Gesellschaft betreiben, geht es der Autorin um die besonderen Bedingungen einer weiblichen Existenz als Künstlerin und Intellektuelle, die sie an der Günderrodc, aber auch an Bettine von Arnim reflektiert . Auch in ihrer Frankfurter Poetikvorlesung 1982 behandelt sie die Frage nach einem spezifisch weiblichen Weltbild und einer weiblichen Ästhetik, deutlich inspiriert von feministischen Theorien, die seit Mitte der 70er Jahre im Gespräch sind.
      Angeregt durch die Lektüre der Orestie von Aischylos und einer Griechenlandreise beginnt sie 1980, sich mit der Kassandrafigur auseinanderzusetzen. Die Antike dient in der Erzählung Kassandra als Folie: an der Seherin, deren Untergangsprophezeiung dazu verdammt ist, nicht gehört zu werden, entwickelt die Autorin die Rolle der Frau als Kontrastbild zur männlichen Rationalität, die auf kriegerische Vernichtung hinausläuft. Kassandra verkörpert aber auch die Seherkraft der Kunst angesichts der totalen Bedrohung, in der der Leser unschwer die atomare Gefahr von heute erkennt. Mit diesem Text hat sich W. in die aktuelle Diskussion um Frieden und Abrüstung eingemischt und diese Thematik mit der Situation der von der patriarchalischen Gesellschaft unterdrückten Frau verknüpft. In den Voraussetzungen einer Erzählung: Kassandra, die sie 1982 an der Frankfurter Universität als Gastdozentm vorträgt, ist das ganze Spektrum ihrer Arbeit unter den Anspruch gestellt, »gegen das unheimliche Wirken von Entfremdungserscheinungen auch in der Ästhetik, auch in der Kunst« anzuschreiben. Bewußt knüpft sie damit an die früheren Ideale an. Ihr Schrei-ben hat sich indessen entschieden von einer eingeschränkten DDR-Problematik gelöst, ohne die eigene Geschichte zu verleugnen. Deutlich ist ihr persönlicher Blick profiliert : fast immer hat sie die Perspektive einer Frau am Rand des Todes beschrieben, aus der heraus die Gesellschaft betrachtet wird: im Geteilten Himmel ebenso wie in Nachdenken über Christa T., in Kein Ort. Nirgends oder der Erzählung Kassandra, die vor dem Haus Agamemnons ihren Erinnerungsmonolog beginnt: »Mit dieser Erzählung gehe ich in den Tod.«
Das Interesse, das W. als zweifellos bekannteste zeitgenössische deutschsprachige Autorin international genießt - und das ihr seit Mitte der 70er Jahre auch immer wieder längere Aufenthalte im Westen ermöglichte —, liegt nicht zuletzt auch in ihrer unmißverständlichen Moralität und persönlichen Integrität begründet, mit der sich ihre Zurückgezogenheit als gesellschaftliche Präsenz erweist.
     


Wolf, christa

Christa Wolf gilt als literatische Repräsentantin des geteilten Deutschland. In Ost und West fand ihr Werk - geprägt von einem um Wirklichkeitstreue bemühten Schreiben - gleichermaßen Anerkennung, wurde aber auch immer wieder kritisch hinterfragt. Thematische Konstante ist der Konflikt zwischen Indi .....
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Wolf, christa

Geb. 18.3.1929 in Landsberg/Warthe, heute Gorzöw/Wielpolski Sie kommt aus dem Kleinbürgertum. Der Vater besaß in Landsberg ein kleines Geschäft, ihre Kindheit blieb von den Schrecken des Nationalsozialismus und des Kriegs weitgehend verschont, ein Alltag in der »Volksgemeinschaft«. Im Januar 1945 m .....
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Christa wolf: »kassandra« (i983) - der innere monolog der seherin

Viele Botschaften Aus der vagen Idee eines Lehrstücks schälte sich die Gestalt eines Erzähltextes heraus, den man aus gutem Grund einen Roman nennen kann. Am Anfang stand, vor Christa Wolfs Griechenlandreise im Frühling 1980, beim Aufbruch aus Ost-Berlin, die Lektüre der »Orestie« des Aischylos, .....
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Johann wolfgang goethe: von deutscher baukunst

Analyse Zu den Neubewertungen, die in Kunsttheorie und Sprachgebrauch der 1770er Jahre die Bedeutung vieler Worte veränderten, gehört auch der Bedeutungswandel, den das Wort gotisch erfuhr: Goethe verband zunächst Vorstellungen von 'unbestimmtem, ungeordnetem, unnatürlichem, zusammengestoppeltem, a .....
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Wolfgang bordiert nachts schlafen die ratten doch

Im Januar 1947 schrieb Borchert die Kurzgeschichte 'Nachts schlafen die Ratten doch". Zugleich entstand auch sein Drama 'Draußen vor der Tür" — dieses pak-kende Schauspiel von dem Heimkehrer Beckmann, den der Krieg innerlich zerbrochen hat und der zu Hause nur Unverständnis, keine Ordnung oder zu .....
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Wolfgang borchert das brot

Borchert hat diese Kurzgeschichte 1946 geschrieben. Von der damaligen Zeitsituation und ihren Lebensumständen her wird ihr ernster Gehalt verständlich. Ohne vermittelnde Einleitung versetzt uns der Dichter in die Krisensituation eines Ehepaares, die er sprachlich deuten will. Eine Frau wacht plötzl .....
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Wolfdietrich schnurre ein fall für herrn schmidt

Die literarische Form der Detektivgeschichte erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Längst hat sich die Literaturwissenschaft ihrer angenommen. Der Philosoph Ernst Bloch hat sie für würdig befunden, zu den philosophischen Strömungen der Zeit in Beziehung gesetzt zu werden1. Er findet Verwandt .....
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Wolfgang hildesheimer eine größere anschaffung

A Handlungsverlauf Der Handlungsverlauf läßt sich in verschiedene Abschnitte gliedern: I. Kauf der Lokomotive IL Besuch des Vetters III. Zeitungsmeldung IV. Erneutes Kaufangebot I. Kauf der Lokomotive 1. Analyse des ersten Satzes, der schon wesentliche Strukturelemente enthält: 'Eines Abe .....
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Robert wolfgang schnell letzte gedanken vor dem zitronenkauf

I. Vorschläge zum Verständnis des Textes Bei Schnells Erzählung handelt es sich nicht um eine Kurzgeschichte im traditionellen Sinn. Im Mittelpunkt steht nämlich nicht ein Mensch in einer Grenzsituation, an der er scheitert und die mehr oder weniger sein Leben verändert. Hier geht es vielmehr daru .....
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Bernuth, christa von

Biografie: *5.3.1 in München. Nach dem Besuch einer Internatsschule jobbte Chr. von Bernuth jahrelang als Bedienung, Paketzustellerin, Zigarettenverkäuferin und besuchte danach die Journalistenschule. Seit 1990 ist sie freie Journalistin für Elle, Spiegel und Süddeutsche Zeitung und schreibt seit 19 .....
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Brenner, wolfgang

Biografie: "12.11.1 in Quierschied im Saarland. W. Brenner studierte Germanistik und Philosophie in Trier und Berlin und ist seit dem Abschluss seines Studiums als Journalist, Autor und Filmemacher in Berlin und im Hunsrück tätig. Von 1987 bis 1991 war er Kino-Redakteur beim Berliner Tip und arbeit .....
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Burger, wolfgang

Biografie: *1 in Oberwihl/Görwihl im Südschwarzwald. W. Burger wuchs in Bad Säckingen auf und studierte Elektrotechnik in Karlsruhe. Er ist promovierter Ingenieur und zurzeit Leiter eines Forschungslabors an der Univer- sität Karlsruhe. W. Burger schreibt seit 1995 Kriminalromane und veröffentlicht .....
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Dietrich, wolf s.

Pseud. für: Wolf-Dietrich Schumacher Biografie: 19.5.1947 in Bad Grund im Harz. W. S. Dietrich verbrachte seine Kindheit und Jugend auf dem Land bei Hameln. Er studierte Germanistik und Theologie in Göttingen. Anschließend arbeitete er als Lehrer und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Univers .....
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Ecke, wolfgang

Biografie: *26.11.1 in Radebeul, -B. 11.1983 in Murnau. W. Ecke kam mit 13 in ein »militärisches Internat«, nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er an der Dresdner Hochschule für Musik und Theater. 1946 wurde er nach zwei Semestern dort relegiert und übersiedelte in den Westen, wo er sich als Dolme .....
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Haas, wolf

Biografie: *1 in Maria Alm. W. Haas studierte Linguistik und arbeitete anschließend zwei Jahre als Uni-Lektor in Swansea, Südwales. Seit 1990 lebt er als Werbetexter in Wien. In Österreich wurde er unter anderem durch seine Mazda-Werbung sowie die Kampagne Lichtfahrer sind sichtbarer bekannt. Krim .....
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Wolfgang bordiert an diesem dienstag

Diese Kurzgeschichte hat den Charakter eines anklagenden Aufrufs gegen den Krieg. Der Inhalt dieses Aufrufs wird allerdings noch nicht in der der Kurzgeschichte vorangestellten Präambel verständlich, so wie das sonst bei Präambeln eines Aufrufs üblich ist. Das Verständnis der Präambel entfaltet sich .....
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Wolfdietrich schnurre die falle

Erschließung des Sachgehalts 1.1. Um das Verhalten der handelnden Personen zu verdeutlichen und um das Spannungsverhältnis zwischen ihnen sichtbar werden zu lassen, sollte ein Kommunikationsmodell entwickelt werden: Kinder stellvertretend t Von den drei Jungen spielt Heini die dominierende Rol .....
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Wolfgang bordiert die küchenuhr

Diese 1947 geschriebene Kurzgeschichte wird in ihrem Erzählstrang vor allem von vier Personen getragen: dem jungen Mann, der nur 'Er" genannt wird, einem 'Jemand", der Frau und dem Mann. Der Erzähler der Geschichte fügt diese vier Personen durch ihre wörtlichen Reden zueinander, wobei der junge Mann .....
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Die 'erlebnisdichtung johann wolfgang goethe: lyrik

Entstehung In den sieben Jahren zwischen der Abreise aus Leipzig am 28. August 1768 und der Ankunft in Weimar am 7. November 1775 hat Goethe nur etwa siebzig Gedichte geschrieben, wenn man 'die beiläufigen Stammbuchverse, Gelegenheitssprüche, Widmungen, die versifizierten Tagebucheintragungen und g .....
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Goethes größter bucherfolg - johann wolfgang goethe: die leiden des jungen werthers

Entstehung Die Handlung des Romans fußt z.T. auf Erlebnissen Goethes in Wetzlar und Ehrenbrcitstein; die Hauptfiguren sind nach historischen Personen beschrieben. Goethe war nach Beendigung seines Jurastudiums in Straßburg 1771 in Frankfurt als Anwalt tätig. Hierzu war, wie sich bald herausstellte .....
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Jugendbuch: wolfsaga (recheis i994)

Auf der realistischen Ebene wird von einem Wolfsrudel erzählt, das in Harmonie mit dem Naturgesetz lebt. Dann aber bricht ein anderes Rudel in diese Ordnung ein, dessen Anführer dem Gesetz der Gewalt folgt. Einer aus dem ursprünglichen Rudel widersteht, Schiriki, dem es mit Mut, Klugheit und Opferge .....
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Johann wolfgang goethe - willkommen und abschied

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! Es war getan fast eh gedacht. Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; Schon stand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmter Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah. Der Mond von einem Wol .....
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Johann wolfgang goethe - heidenrÖslein

Sah ein Knab ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sahs mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. Knabe sprach: Ich breche dich, Röslein auf der Heiden! Röslein sprach: Ich steche dich, Daß du ewig d .....
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Johann wolfgang goethe - prometheus

Bedecke deinen Himmel, Zeus, Mit Wolkendunst, Und übe, dem Knaben gleich, Der Disteln köpft, An Eichen dich und Bergeshöhn; Mußt mir meine Erde Doch lassen stehn Und meine Hütte, die du nicht gebaut, Und meinen Herd, Um dessen Glut Du mich beneidest. Ich kenne nichts Ärmeres Unter der So .....
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Johann wolfgang goethe - an den mond (letzte fassung)

Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz; Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, Wie des Freundes Auge mild Ãœber mein Geschick. Jeden Nachklang fühlt mein Herz Froh- und trüber Zeit, Wandle zwischen Freud und Schmerz In der Einsamkei .....
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