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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Walser, Robert



»Der Roman, woran ich weiter und weiter schreibe, bleibt
immer derselbe und dürfte als ein mannigfaltig zerschnittenes

Ich-Buch bezeichnet werden können.« W. wuchs in einer
großen Familie als siebentes von acht Kindern auf. Kein Wun-
der, daß ihm nur eine nachlässige Erziehung zuteil wurde. Die
Mittel reichten nicht aus, um dem Sohn eines Buchbinders Kaufmanns eine gehobene berufliche Karriere zu ermög-liehen. Nach dem Progymnasium absolvierte er eine Bank-
lehre. Auch sonst kümmerte man sich nicht sehr um ihn. Derautobiographische Züge tragende Simon sagt im Roman Ge-schwister Tanner , er sei als Kind immer sehr gern krank gewesen, weil er von der Mutter verhätschelt werden wollte. Seine seelisch labile Mutter hatte aber mit ihren Depressionen genug zu tun. Sein Vater war von robuster Statur; er konnte Armut und Demütigungen ruhig und gelassen wegstecken. W. hatte von beiden etwas geerbt. Nach seiner Tätigkeit als Bank- und Büroangestellter ging er für ein Jahr nach Stuttgart zu seinem Bruder Karl, dem Maler. Er war es, der W. auf den Geschmack am selbständigen Leben brachte. Seine Pläne, in Stuttgart Schauspieler zu werden, scheiterten. Danach hatte er acht Jahre in Zürich, mal hier mal dort, gearbeitet, meist für wenig Lohn, als Commis oder Diener, als Angestellter in einer Nähmaschinenfabrik, als Assistent bei einem Erfinder, u.a. auch 1903 als Gehilfe des Ingeneurs Dubler in Wädenswil am Zürichsee. Die Erlebnisse dort lieferten ihm den Stoff zu seinem Roman Der Gehülfe . Wie in seinem ersten Buch, Fritz Kochers Aufsätze von 1904, ist auch dieser Roman aus der für W. typischen Perspektive eines unscheinbaren jungen Mannes erzählt, dem bisweilen der Schalk aus den Augen blitzt. »Stets betrachtete ich mit großer Lust die Pracht und den Glanz; mich selbst jedoch wünschte ich von jeher in einen ruhigen, bescheidenheitsreichen Hintergrund zurückgestellt, um von hier aus in das helle Leuchten mit frohen Augen hinein- und hinaufzuschauen.« Die Helden seiner allesamt autobiographischen Romane und Prosastücke können nichts verlieren, sie sind besitzlos. Dafür aber haben sie die Freiheit, mit ihrer Existenz zu experimentieren. W. und seine Figuren sind trotz oder gerade wegen der öffentlichen Mißachtung in erhöhtem Maß unvoreingenommen beobachtend, staunend und erlebnishungrig zugleich.
      Welch energischer Ton, mit dem W. 1905 seinen Aufbruch nach Berlin untermalt! »Eine Stadt, wo der rauhe, böse Lebenskampf regiert, habe ich nötig. Eine solche Stadt wird mir guttun, wird mich beleben. Eine solche Stadt wird mir zum Bewußtsein bringen, daß ich vielleicht nicht gänzlich ohne gute Eigenschaften bin. In Berlin werde ich in kürzerer oder längerer Zeit zu meinem wahrhaften Vergnügen erfahren, was die Welt von mir will und was ich meinerseits von ihr zu wollen habe.« Wie recht er hatte! 1905 reiste er seinem Bruder Karl nach Berlin nach. Erfüllt von kühnen Hoffnungen, begannen für ihn produktive Jahre. Er arbeitete an den Zeitungen Die neue Rundschau, Die Schaubühne, Die Zukunft mit, lernte Max Liebermann, Max Slevogt und Gerhart Hauptmann kennen. Sechs Romane schrieb er hier, wovon allerdings nur drei erhaltensind. Nacheinander entstanden Geschwister Tanner — in nur sechs Wochen niedergeschrieben -, Der Gehülfe und Jakob von Gunten . Was die Welt von ihm wollte, mußte er aber auch recht bald schmerzlich erfahren. Alle Romane waren klägliche Mißerfolge. Er schrieb zu eigenwillig, zu persönlich, wollte keine der en vogue befindlichen Schreibmanieren übernehmen, nannte als Wahlverwandte vielmehr Jakob Michael Reinhold Lenz, Clemens Brentano, Heinrich von Kleist und Nikolaus Lenau. Bruno Cassirer, bei dem seine Romane erschienen und der ihn erst förderte, stutzte mit der Zeit über diesen linkischen, trockenen Schweizer, der sich keine Spur anpassungswillig zeigte, und wandte sich schließlich ab von ihm. Jugendlich unbekümmert war W. nach Berlin gegangen, herb und verbittert kehrte er 1913 heim, krank im Innern, ohne Zuversicht und ohne Glauben an die Menschen. In Biel nahm er zu seiner Schwester Lisa, die wie er unverheiratet geblieben war, wieder ein enges, vertrauliches Verhältnis auf. Aufweiten Spaziergängen in der freien Natur fand er wieder zu sich. Poetischer Ertrag davon waren viele kleine Prosastücke, die er in Zeitungen veröffentlichte. Die Bieler Jahre waren für ihn nach eigener Angabe die glücklichsten seines Lebens. Er machte sich die Natur bewußt. Ohne weltfremde Sentimentalität beschreibt er den Wald, die Bäume, die Blumen, war glücklich über seine Betrachtungen und genoß es, sich bewegen zu können. »Was schreien und keifen möchte, ist ausgeschlossen. Vielmehr ist jedes einzelne Wesen, indem es sich dicht ans andere lehnt, vollauf gesättigt und still vergnügt. Sie vertragen sich gut, da sie einander beleben und ergänzen.« Wie weit sind davon hastige, vielbeschäftigte Menschen entfernt! Seine Eigenart blieb W. treu, er wollte unter allen Umständen nur sich selbst gehören, keine Macht und Not brachte ihn davon ab. Er wußte aber auch, daß er nach bürgerlichen Maßstäben ein Müßiggänger war; er spöttelte oft in diesem Sinn über sich. Wie seine Schriftstellerei, war sein Leben ein einziges Experimentieren. Bewegung war ihm wichtig. So vagabundierte er von Stadt zu Stadt, von Quartier zu Quartier, von Stellung zu Stellung. Da er keinen Besitz, nicht einmal Bücher hatte, fiel ihm das Nomadisieren leicht. Mit der Sprache stellte er Versuche an, auch um sich die muntere Entdeckerfreude wachzuhalten. Immer blieb er den unbeachtet am Rande liegenden, existierenden Dingen und Menschen seines unmittelbar nächsten Erfahrungskreises zugetan. Seine Prosastücke sind ihm, wie er sagt, »Alltagsvertiefungsversuche«. »Was habe ich anderes in der Poesie getan, als alles, was mir ins Auge fiel, wortreich darzustellen, verwundert zu bereden und angenehme Gedanken und Empfindungen damit zu verknüpfen?«
1921 siedelte W. nach Bern über. Nach vielen Jahren mühsam behaupteter Dichterfreiheit mußte er nun wieder untergeordnete Lohnarbeiten annehmen. Auch wechselte er hier wieder häufig seine Wohnungen, fünfzehnmal in sechs Jahren. Sein seelischer Zustand begann sich wieder zu verschlechtern, Angst und Halluzinationen peinigten ihn. Seine Schriftstellerei fiel ihm auf einmal schwer, der Schwung von früher erlahmte, die schöpferische Glut war am Erlöschen. In winzigster Schrift und mit Bleistift schrieb er, kaum entzifferbar, nur noch für sich. »In den letzten Berner Jahren quälten mich wüste Träume: Donner, Geschrei, würgende Halsgriffe, halluzinatorische Stimmen, so daß ich oft laut rufend erwachte.«
1929 ging er schließlich in die Heilanstalt Waldau. Vorher hatte er aber noch seine Schwester um ihre Meinung zu diesem Entschluß gebeten. Insgeheim wollte er zu ihrnach Bellelay ziehen. Da sie aber schwieg, fügte er sich ihrem unausgedrückten Willen. Hier schrieb er nur noch wenig, 1933 nach der Ãœberlieferung nach Herisau nichts mehr. W. war ein unauffälliger, geduldiger Insasse, der keinerlei Ansprüche mehr an das Leben stellte. Er verschloß sich in sich selbst und war bei aller Bescheidenheit unnahbar und wenig gesprächig. Nur seiner Schwester Lisa und seinem späten Freund Carl Seelig, der 1944 die Vormundschaft über ihn übernahm und W.s Werk als Herausgeber betreute, öffnete er sich noch. Zu ihm sagte er am Ende seines Lebens: »Wenn ich nochmals von vorne beginnen könnte, würde ich mich bemühen, das Subjektive konsequent auszuschalten und so zu schreiben, daß es dem Volk gut tut. Ich habe mich zu sehr emanzipiert. Ich will mit dem Volk leben und mit ihm verschwinden.« W. starb auf einem einsamen Spaziergang.
     


Walser, robert

Brausen Binder, Thomas. In: Robert Walser, 1976, S. 61 - 67. Die Bäume Binder, Thomas. In: Robert Walser, 1976, S. 113 - 116. Die Reiterin Weber, Werner. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 155 - 158. Die schöne Frau von Thun Rothe, Wolfgang. In: Frankfurter Anthologie 3, 1978, .....
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Robert walser: »jakob von gunten. ein tagebuch« (i909) - bericht eines künftigen dieners

Von Vorschriften umstellt Den literarischen Rang des 1878 im schweizerischen Biel geborenen Robert Walser haben Autoren wie Robert Musil, Hermann Hesse, Walter Benjamin und vor allem Franz Kafka früh erkannt. Doch läßt sich Walser, bei seinem ständigen Rollenwechsel, in seinem Werk und im Wandel .....
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Walser, robert

Geb. 15.4.1878 in Biel; gest. 25.12.1956 in Herisau/Aargau »Der Roman, woran ich weiter und weiter schreibe, bleibt immer derselbe und dürfte als ein mannigfaltig zerschnittenes Ich-Buch bezeichnet werden können.« W. wuchs in einer großen Familie als siebentes von acht Kindern auf. Kein Wunder, da .....
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Walser, robert

Robert Walsers autobiografisches Werk besteht aus Gedichten, Romanen und über 1000 Prosastücken . Zwar wurde der radikale Einzelgänger von Schriftstellerkollegen wie Walter -> Benjamin, Hermann -» Hesse, Hugo von ->Hofmannstlial, Christian -> Morgenstern und Robert -> Musil geschätzt, doch fand er k .....
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Robert walser

Wenn wir chronologisch verführen, hätten wir sein Werk schon an viel früherer Stelle erwähnen müssen. Denn Wal» ser, der 1878 zur Welt kam, hatte Christian Morgenstern und Hermann Hesse zu Generationsgefährten, die ihm ihre Liebe und Hochachtung bezeugten, er übte Einfluß auf Kafka und zog seine poe .....
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Der erzählerische tabubruch - robert musil: »die verwirrungen des zöglings törless« (i906)

Fallgruben der Internatserziehung In demselben Jahr, in dem Musils Prosawerk »Die Verwirrungen des Zöglings Törless« herauskommt, 1906, erlebt endlich Frank Wedekind den Sprung seiner >Kindertragödie< »Frühlings Erwachen« auf die Bühnenbretter. Die Uraufführung, in Max Reinhardts Berliner Kammers .....
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Robert musil (i880-i942).

Auch er setzt sich sehr kritisch und sehr scharf mit der Umbruchsituation seiner Zeit auseinander. Sein Roman 'Der Mann ohne Eigenschaften" entwirft ein farbiges Bild vom Vorkriegsösterreich. Man spürt, daß vieles nicht mehr wahr ist, man fühlt, daß die Menschen das, was sie sagen, selbst nicht mehr .....
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Johannes robert becher (i89i-i958).

Er steigert die Gewalt der Aussage durch Verstümmelung des sprachlichen Ausdrucks wie etwa in seinem Werk 'Ewig im Aufruhr": Vorbereitung Der Dichter meidet strahlende Akkorde. Er stößt durch Tuben, peitscht die Trommel schrill. Er reißt das Volk auf mit gehackten Sätzen . . . Die neue Welt .....
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Hans robert jauß: rezeptionsgeschichte und rezeptionsästhetik

Der wisscnschaftsgeschichtliche Ausgangspunkt der Rezeptionsästhetik lag in der Erkenntnis, daß die bisher vorherrschenden Dar-stellungs- und Produktionsästhetiken keine Lösung der Frage anzubieten hatten, 'wie die geschichtliche Folge literarischer Werke als Zusammenhang der Literaturgeschichte zu .....
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Owen, robert

Als O. im Jahr 1800 Teilhaber der Firma seines Schwiegervaters wurde und die Geschäftsführung von dessen Spinnerei in New Lanark übernahm, fand er eine verwahrloste Arbeiterschaft vor. In seiner Autobiographie The Life of Robert Owen written by himself beschreibt er sie als faule, unmäßige und une .....
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Havemann, robert

Ja, ich hatte Unrecht«. Mit diesem einfachen, aber persönlich wie politisch weitreichenden Bekenntnis markierte H. im Alter von 55 Jahren den tiefgreifenden Wendepunkt seines Lebens. Nur bei wenigen Zeitgenossen seiner Generation haben die Geschichte der Deutschen und die Widersprüche der b .....
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Martin walser: »brandung« (i985) - ein campus- und liebesroman

Einwanderer in Amerika auf Zeit Helmut Halm, den Protagonisten des Romans »Brandung«, kennt der Leser vorhergehender Erzählbände Walsers bereits aus der Novelle »Ein fliehendes Pferd« . Solche Verkettungen waren im Werk Walsers nicht neu. Die Gestalt des Anselm Christlein durchwandert gleich drei .....
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Robert gernhardt (geb. i937): ach - das abgeschnittene wort

Der frühere Redakteur der satirischen Zeitschrift pardon und Mitbegründer des Satiremagazins Titanic stand, auch als Zeichner, lange Zeit in dem Ruf des Komikers und Karikaturisten. Doch sind mittlerweile Komik und Satire, Witz und Nonsens in Robert Gernhardts Gedichten zurückgetreten. Ohnehin verst .....
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Robert weimann - zur tradition des realismus und humanismus - kontinuität und hauptentwicklungslinien des humanistischen und realistischen kunsterbes

Kunst und Literatur unter den Bedingungen des Industriekapitalismus Mit der im Zuge der industriellen Revolution durchgreifenden Kapitalisierung des gesellschaftlichen Lebens der west- und mitteleuropäischen Länder und der Formierung des Kapitalismus zum Weltsystem bildet sich immer deutlicher jene .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Robert welmann - zur tradition des realismus und humanismus -kontinuität und hauptentwicklungslinien des humanistischen und realistischen kunsterbes

Im Rückgriff auf die Volksüberlieferungen und unter Bezug auf die Naturphilosophie der Renaissance erfolgte eine dichterische Ãœberhöhung der zwischenmenschlichen Bezüge durch die Einbeziehung magischer und elementarer Kräfte in die Darstellung wie auch eine phantastisch übersteigerte Preisung der d .....
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Robert weimann - literaturgeschichte und mythologie

Gegenüber der opportunistischen Annäherung an sämtliche Traditionen vergangener Menschheitskultur steht heute die ultralinke Absonderung von allen Traditionen im Namen zukünftiger Menschheitskultur. Entgegen dem eklektischen Pluralismus auf der einen Seite und der radikalen Reduktion großer vergange .....
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Ruck, robert

Biografie: *1 in Herne, R. Ruck arbeitete jahrelang als Polizei- und Gerichtsreporter und schrieb zahlreiche Kurzkrimis und populäre Medizinserien für Publikumszeitschriften. Kriminalromane: 1959 Viele Frauen sind berechnend, Goldmann 222; 1959 Hör auf deine Frau, Goldmann 286; 1960 Meine Schwageri .....
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Hühner, robert

Biografie: *4.6.1 in Inzell. R. Hühner ist gelernter Schriftsetzer und hat an der Filmhochschule München studiert. Anschließend arbeitete er als Regieassistent, Dramaturg und Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch kinolose Dörfer und rekonstruierte historisch .....
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Brack, robert

Pseud. für: Ronald Gutberiet Biografie: *4.5.1 in Fulda, lebt seit 1981 in Hamburg. Nach dem Studium der Soziologie arbeitete R. Brack als freier Autor. Früher widmete er sich sehr viel dem Journalismus, heute fast ausschließlich Buchprojekten. Neben Romanen und Erzählungen schreibt Brack auch Sachb .....
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Robert wolfgang schnell letzte gedanken vor dem zitronenkauf

I. Vorschläge zum Verständnis des Textes Bei Schnells Erzählung handelt es sich nicht um eine Kurzgeschichte im traditionellen Sinn. Im Mittelpunkt steht nämlich nicht ein Mensch in einer Grenzsituation, an der er scheitert und die mehr oder weniger sein Leben verändert. Hier geht es vielmehr daru .....
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Johannes robert becher - neckar bei nÃœrtingen

Die Ufer sind so flach, daß auch die Wiesen Sanft mitzufließen scheinen mit dem Fluß. Ein uferloses grünes Ãœberfließen, Ein Ãœberfluß, drin alles mitziehn muß! Die Apfelbäume blühn. Ein weicher Schimmer Liegt überm Land. Es blüht aus dir heraus. Still. Nur der Fluß, das Blühn . .. Ich wünsch mir .....
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Musil, robert

Geb. 6.11.1880 in Klagenfurt; gest. 15.4.1942 in Genf »Die Kurve meiner Geltung hat merkwürdige Spitzen und Senkungen. Mein Erfolg als Schriftsteller hat merkwürdige Begräbnisse und Auferstehungen enthalten«, resümiert der fast 60jährige M. eine nach außen hin gescheiterte Schriftstellerkarriere, d .....
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Walser, martin

Großmutters Nase Kopplin, Wolfgang. In: Beispiele, 1969, S. 100 - 103. .....
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Walser, martin

Geb. 24.3. 1927 in Wasserburg am Bodensee Was haben der Bodensee und der Pazifik gemeinsam? Besonders ähnlich sind sie sich nicht, und doch spielen beide wichtige Rollen im Werk eines Mannes, der auszog, um einer der bedeutendsten Schriftsteller der Nachkriegszeit zu werden. Seiner Herkunft schämt .....
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Robert musil

In der Forschung fand Musils Roman ,Der Mann ohne Eigenschaften als sein eigentliches Lebenswerk - trotz des Umstandes, daß bis heute keine gültige Edition des Werkes vorliegt - breite Beachtung. Auch die übrigen Prosawerke ziehen seit Jahren immer stärker die Aufmerksamkeit an. Allerdings ist es b .....
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