Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Uhland, Ludwig



Der Tod des »Volksdichters«, als der er in der Flut der Glück-
wünsche zu seinem 75. Geburtstag knapp über ein halbes Jahrzuvor häufig angesprochen wird, demonstriert noch einmal das Ausmaß seiner Beliebtheit quer durch die sozialen Schichten. Gedenkfeiern finden in ganz Deutschland statt. Bei der Beerdigung folgen nahezu tausend Trauergäste — viele von ihnen mit dem eigens bereitgestellten Sonderzug aus Stuttgart angereist - dem mit zwölf Lorbeerkränzen geschmückten Sarg. Daß sich unter ihnen jedoch kein einziger Vertreter der Regierung befindet, ist signifikant für einen Lebensweg, dessen wiederholte Konfrontationen mit der Macht zugleich wichtige Stationen der gescheiterten deutschen Freiheitsbewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bezeichnen, als deren Symbolfigur U. seinen Zeitgenossen weithin erscheint.

      Die Familie zählt bereits in der zweiten Generation zum höheren Tübinger Universitätsbürgertum. Dem Wunsch des Vaters entsprechend - er ist juristischer Beirat des akademischen Senats - nimmt U. 1805 in seiner Heimatstadt das Studium der Rechte auf. Eine Mitte 1810 im Anschluß an die Promotion unternommene, etwa achtmonatige Reise nach Paris nutzt er freilich weniger zur fachlichen Weiterbildung als im Sinne seiner poetischen und philologischen Neigungen. Während der Zugehörigkeit zu einem Kreis literarisch ambitionierter Kommilitonen, , hatte er damit begonnen, die früh einsetzende Lyrik, gemäß dem romantischen Programm einer kunstbewußten Rekonstruktion von Naivität, am Muster des Volkslieds, der »objektiven,...alten, einfachen Poesie«, auszurichten, neben dem er jedoch auch komplizierte Formen souverän beherrscht. Für die Entstehung seiner plastischen geschichtlichen Balladen ist die Lektüre mittelalterlicher Handschriften auf der »Bibliotheque Nationale« von maßgeblichem Einfluß. Die erste, sehr selbstkritisch ausgewählte Sammlung von U.s Gedichten bezeichnet zugleich das Ende seiner kontinuierlichen dichterischen Produktivität, die danach nur noch während zweier kurzer Phasen, 1829 und vor allem 1834., einsetzt. Bis zu seinem Tod erzielt die Ausgabe nicht weniger als 60 Auflagen — einige Raubdrucke kommen noch hinzu - und hält damit den Verkaufsrekord des Jahrhunderts.
      Nach seiner Rückkehr aus Paris und einer kurzen Tätigkeit als Advokat in Tübingennimmt er die Stelle des zweiten Sekretärs im Stuttgarter Justizministerium an. Da er es ablehnt, die für den Monarchen bestimmten Vorlagen beschönigend zu manipulieren, bleiben Reibereien mit den Vorgesetzten nicht aus. Trotz seiner mißlichen finanziellen Lage — als er sich 1814 erneut als Advokat niederläßt, kehrt die lakonische Notiz »Geldnot« in seinem Tagebuch oft wieder — verzichtet er während der dem Wiener Kongreß folgenden knapp vierjährigen Auseinandersetzungen um eine neue württembergische Verfassung auf jedes der ihm zwischenzeitlich angebotenen Staatsämter, weil er dem seit Mitte 1817 verfassungslos regierenden König keinen Eid schwören möchte. Der im gleichen Jahr erschienene Zyklus Vaterländische Gedichte weist durch sein gegen den fürstlichen Gnadenerweis gerichtetes Insistieren auf dem politischen Mitbestimmungsrecht des Volkes über den unmittelbaren Anlaß auf das emanzipatorische Thema der Lyrik des Vormärz voraus. Auch die beiden historischen Dramen Ernst, Herzog von Schwaben und Ludwig der Baier erinnern angesichts der deutschen Kleinstaaterei, in der sich »innen... nichts gehellt« hat, an die uneingelösten Hoffnungen der Befreiungskriege auf nationale Einheit, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit.
      1819 wird U. in die verfassunggebende württembergische Ständeversammlung gewählt. Bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden sieben Jahre später gehört er dem Landtag an. Parallel dazu erfolgt seine Hinwendung zur Germanistik, die den umfangreichsten Teil seines Gesamtwerks stellt. Obschon er mit einer wissenschaftsgeschichtlich noch immer bedeutsamen Monographie über Walther von der Vogelweide Aufmerksamkeit erregt, gilt sein Hauptinteresse nicht der individuellen Kunst, sondern der Erforschung anonymer Ãœberlieferungen, von »Mythus, Sage, Volksgesang«, die »jenseits der Literatur im buchstäblichen Sinne liegen« und ihm daher besonders geeignet erscheinen, »das Wesen des dichterisch schaffenden und bildenden Volksgeistes kennenzulernen«. Eine außerordentliche Professur für deutsche Sprache und Literatur in Tübingen hat er allerdings nur drei Jahre lang inne. Als der König 1833 in den Landtag gewählten Beamten den zur Wahrnehmung ihres Mandats erforderlichen Urlaub verweigert, reicht U. ein Gesuch »um Entlassung aus dem Staatsdienst« ein, dem Wilhelm I., so sein eigenhändiger Vermerk, »sehr gerne« nachkommt, »da er als Professor ganz unnütz war«. Der von der Pariser Julirevolution von 1830 ausgehende Auftrieb der liberalen Opposition in Deutschland währt allerdings nur kurz: 1838 verzichtet U. auf eine neue Kandidatur. Als Privatgelehrter befaßt er sich insbesondere mit der kommentierten, textkritischen Edition Alter hoch- und niederdeutscher Volkslieder , deren Quellenstudium zahlreiche Reisen erforderlich macht.
      Im Revolutionsjahr 1848 kehrt U., dessen »Bescheidenheit, Einfachheit« und Wortkargheit viele Zeitgenossen bezeugen, wiederum »nur als Freiwilliger, als Bürger, als einer aus dem Volke« ein drittes Mal in die Politik zurück, die, wie er klagt, seiner Arbeit »eine Reihe der besten Jahre verdorben« habe. Als Abgeordneter des Wahlkreises Tübingen-Rottenburg sitzt er, schon vorher der Vertreter Württembergs im Ausschuß zur Ausarbeitung eines bundesstaatlichen Verfassungsentwurfs, in dem ersten gesamtdeutschen Parlament der Frankfurter Paulskirche, wo er sich für eine »demokratische« Legitimation der künftigen Reichsgewalt engagiert. Obgleich er die, auf Druck vor allem Preußens und Österreichs, zustandegekommene Verlegung der Volksvertretung nach Stuttgart nicht befürwortet, nimmter auch an den dortigen Sessionen teil. Bei ihrer gewaltsamen Auflösung durch württembergisches Militär Mitte Juni 1849 geht er an der Spitze der protestierenden Abgeordneten.
      U. vergißt diese Erfahrung nicht. Ende 1853 lehnt er Alexander von Humboldt gegenüber den höchsten preußischen Orden, »Pour le merite«, ab, da er »mit literarischen und politischen Grundsätzen, die ich... niemals verleugnet habe, in unlösbaren Widerspruch geraten würde, wenn ich in die mir zugedachte, zugleich mit einer Standeserhöhung verbundene Ehrenstelle eintreten wollte..., während solche, mit denen ich in vielem und wichtigem zusammengegangen bin, weil sie in der letzten Zerrüttung weiterschritten, dem Verluste der Heimat, Freiheit und bürgerlichen Ehre, selbst dem Todesurteil verfallen sind«.
     


Uhland, ludwig

Am 18. Oktober 1816 Binder, Alwin und Scholle, 1975, S. 95 - 96. Dietrich. In: Ca ira, Das Glück von Edenhall Baumgärtner, Alfred Clemens. In: Erzählgedicht, 1979, S. 87 - 93. Ueding, Gert. In: Balladen / Interpretation, 1988, S. 212 - 225. Das Schloß am Meer Titzmann, Michael. In: .....
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Ludwig uhland (i787-i862): frühlingsglaube - nun muss sich alles, alles wenden

Frühlingsc.laube Die linden Lüfte sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das B .....
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Frühlingsglaube - ludwig uhland

Vergleich Ludwig Uhland, Frühlingsglaube, mit Eduard Mönke, Er ist s Charakteristisch für Uhlands Gedicht ist die in jeder Strophe durchgeführte Wendung vom Außen zum Innen . Die beiden Strophen sind gleich in den Reimvokalen, bei den klingenden Reimen auch in den Reimwörtern. Feinfühlig ist vermi .....
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Die philosophie ludwig feuerbachs (i804-i872)

Insofern die Philosophie Ludwig Feuerbachs dem Bedürfnis der Realisten entgegenkam, die im Zuge der misslungenen Revolution von 1848 schmerzlich erfahrene Kluft zwischen Erreichtem und Gewolltem, zwischen Realität und Vision zu verringern, darf sie als eine entscheidende nicht-literarische Vorausset .....
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Tieck, ludwig

An denselben Gnüg, Hiltrud. In: Entstehung, 1983, S. 96 - 98. Glosse Klussmann, Paul Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 342 - 357. Melankolie Loquai, Franz. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 99- 113. O Wald, was sagst du? Naumann, Walter. In: Traum und .....
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Zinzendorf, nikolaus ludwig von

Lied vor eine Königl. Erb-Printzeßin Reichel, Jörn. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 40 - 52. .....
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Wittgenstein, ludwig

Im September 1920 nahm im abgelegenen Trattenbach in Niederösterreich ein Sonderling saue Tätigkeit als Volksschullehrer auf. Die ihm eigentlich zugewiesene Stelle in einem Wallfahrtsort hatte er ausgeschlagen: »Hier gibt es einen Park und einen Springbrunnen, ich wünsche aber gänzlich ländliche Ver .....
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Ludwig tieck (i773-i853)

Tieck, der gleich Wackenroder aus Berlin stammte und mit diesem gemeinsam in Erlangen studierte, ist der fruchtbarste und vielseitigste unter den Frühromantikern. Ein Mensch der Phantasie, der Stimmungen und Träume und zugleich mit einem scharfen Verstände begabt, ist es ihm zeitlebens nicht gelunge .....
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Ludwig achim von arnim (i78i-i83i)

In 'Des Knaben Wunderhorn" sammelten Brentano und Arnim eine Fülle von Liedern, die sowohl aus dem Volke stammten wie auch für das Volk gedacht waren. Gerade die Tatsache, daß sie selbst auch einige Strophen und ganze Gedichte einstreuten, verlieh der Sammlung ihr eigenes Gepräge. Goethe, dem die be .....
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Ludwig uiiland (i787-i862)

Ludwig Uhland war der bedeutendste Vertreter der schwäbischen Romantik. Ursprünglich Jurist, widmete er sich später dem Studium der altdeutschen Sprache und Dichtung und erhielt eine Professur in Tübingen. Er gehörte der Frankfurter Nationalversammlung an, in der er als Vorkämpfer für ein mit einem .....
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Otto ludwig (i8i3-i865)

Krankheit und Ãœberschätzung der eigenen Fähigkeiten beschatteten sein Leben und führten ihn zunächst in falscher Richtung auf das Drama. Im Erfolg seines Bühnenstücks 'Der Erbförster" glaubte er, sein dramatisches Talent bestätigt zu sehen. Im Ringen um ein neues Drama im Sinne Shakespeares gelang .....
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Ludwig anzengruber (i839-i889)

seine eindringlichen und eigenwilligen Gestalten. In der Tradition des Wiener Volksstückes stehend , erhob er das realistische Volksstück zur wertvollen literarischen Gattung. Kraftvolle Charakterzeichnung und starke theatralische Effekte sind seine Vorzüge. Es sind derbrealistische Allegorien, in d .....
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Mit ludwig thoma (i867-i92i)

leistete auch Bayern einen bedeutenden Beitrag zur naturalistischen Heimatdichtung. Am stärksten ist Thoma dort, wo er unmittelbar aus der Seele seiner Bauern heraus gestaltet. Neben den großen Romanen 'Andreas Vöst", 'Der Wittiber" und 'Der Ruepp" stehen kleine, meisterliche Erzählungen, zusammenge .....
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Ludwig christoph heinrich hölty (i748-i776): ihr freunde ... fragment, dem keine zeile fehlt

Ihr Freunde hänget, wann ich gestorben bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar auf, Wo an der Wand die Totenkränze Manches verstorbenen Mädchens schimmern. Der Küster zeigt dann freundlich dem Reisenden Die kleine Harfe, rauscht mit dem roten Band, Das, an der Harfe festgeschlungen, Unter den golde .....
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Gertrud kolmar (gertrud chodziesner, i894-i943): ludwig xvi., i775

Begegnung mit dem künftigen Henker Das Gedicht konfrontiert zwei historische Gestalten miteinander, den auf einem Höhepunkt seines Lebens stehenden letzten französischen König vor der Großen Revolution, und einen noch unbekannten »Schüler aus Arras«, Ludwigs späteren großen Widersacher Robespierr .....
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Index » Stationen der deutschen Lyrik » Lyrik in Henkerszeit

Ludwig tieck - shakespeares behandlung des wunderbaren

Man hat oft Shakespeares Genie bewundert, das in so vielen seiner Kunstwerke die gewöhnliche Bahn verläßt und neue Pfade sucht; bald Leidenschaften bis in ihre feinsten Schattierungen, bald bis zu ihren entferntesten Grenzen verfolgt; bald den Zuschauer in die Geheimnisse der Nacht einweiht und ihn .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Strauss, ludwig

Land Israel Bayerdörfer, Hans-Peter. In: Ludwig Strauss, 1982, S. 50 - 66 und S. 123 - 127. .....
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Feuerbach, ludwig

F. hat sein philosophisches Programm 1848 in Heidelberg auf die kurze Formel gebracht: »die Menschen aus Theologen zu Anthropologen, aus Theophilen zu Philanthropen, aus Kandidaten des Jenseits zu Studenten des Diesseits, zu freien, selbstbewußten Bürgern der Erde zu machen«. Dieses Programm war Res .....
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Rubiner, ludwig / eisenlohr, friedrich / hahn, livingstone

Gold Gernhardt, Robert. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 157 - 160. .....
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Tieck, ludwig

Geb. 31.5.1773 in Berlin; gest. 28.4.1853 in Berlin I. ist als Klassiker kein lebendiger Bestandteil der heute gelesenen Literatur. Daß sein Name am geläufigsten blieb in Verbindung mit der maßgeblichen deutschen Shakespeare-Ãœbersetzung, zu der er strenggenommen keine Zeile beitrug, die er vielmeh .....
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Thoma, ludwig

Ludwig Thoma, der wohl bedeutendste bayerische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, zeichnete sich vor allem durch seine große Ãœberzeugungskraft und die Plastizität seiner Menschendarstellung in seinen Bauerngeschichten sowie die scharfsinnigen Karikierungen des spießigen Bürgertums aus. Unvergleic .....
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Tieck ludwig

Ludwig Tieck gilt als Begründer der poetischen Romantik und war zugleich ihr produktivster und vielseitigster Vertreter. Er erzählte fantastisch wie psychologisch versiert, bürgerte virtuos lyrische Formen aus den romanischen Literaturen ein und wurde mit seinen Novellen, die er über einen »Wendepun .....
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Wittgenstein, ludwig

Ludwig Wittgenstein war der wichtigsten Vertreter der analytischen Philosophie, einer Strömung, die sich im 20. Jahrhundert vor allem im angelsächsischen Raum entwickelte und bei der Logik und Sprache im Zentrum der philosophischen Untersuchungen stehen. Wittgenstein war das achte Kind einer reiche .....
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Altenberg, ludwig

Am Donoper Teich bei Detmold Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 61 - 62. .....
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Barthel, ludwig friedrich

Engel am Freiburger Münster Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 81 -83. .....
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