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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Tieck, Ludwig



T. ist als Klassiker kein lebendiger Bestandteil der heute gelesenen Literatur. Daß sein Name am geläufigsten blieb in Verbindung mit der maßgeblichen deutschen Shakespeare-Ãœbersetzung, zu der er streng genommen keine Zeile beitrug, die er vielmehr, nach August Wilhelm Schlegels Rückzug, als
Redaktor und Herausgeber zu Ende geführt hat , liefert dafür nur eine letzte Bestätigung. Die Nachwelt stufte ihn, der nach Johann Wolfgang von Goethes Tod alsr repräsentative Schriftsteller der deutschen Literatur galtnd noch bei seinem Tode von Friedrich Hebbel als »König der Romantik« gefeiert wurde, als ein Talent minderen Ran-ges ein. Das Urteil des Literarhistorikers Friedrich Gundolf: »Er fing an als Unterhaltungsschriftsteller niedrigen Niveaus..., er hörte auf als Literaturgreis und Unterhaltungsschriftsteller hohen Niveaus« von 1929 hält noch im Lob die Herablassung, ja Verachtung fest. Man bewunderte den wendigen Nachahmer der jeweils virulenten Zeitströmung, der es von der Schauerliteratur bis zur Behandlung der Frauenemanzipation in der Vittoria Accorombona immer mit der Aktualität hielt. Man respektierte den geschickten Zweitverwertcr alter Stoffe und Formen, der sich elisabethani-sche Schauspiele, deutsche Volksmärchen und Volksbücher, mittelalterliche Gedichte und Epen gleichermaßen produktiv zu Nutzen machte; schätzte nicht zuletzt den bahnbrechenden Literaturvermittler, Ãœbersetzer und verdienstvollen Editor . Aber den Rang eines eigenständig schöpferischen Autors sprach man ihm bis in die jüngste Zeit immer wieder ab. Mit seinen weitgespannten Interessen, seiner umfassenden Belesenheit, der nervösen Unrast seiner so aufnahmesüchtigen wie labilen Psyche war T. der erste »moderne«Dichter der deutschen Literatur - Eigenschaften, auf die vor allem Arno Schmidt hinwies.
      Geboren als Sohn eines gebildeten Handwerkers, kam er bereits in früher Jugend mit der Welt des Theaters in Berührung; den größten Schauspieler, der je die Bühne nicht betrat, hat ihn Clemens Brentano genannt. Berlin, durch Friedrich IL zu einem Zentrum der Aufklärung geworden, hat ihn entscheidend geprägt. Er war ein Großstadtmensch, dessen Werk durch und durch urbane Züge trägt — noch seine Naturbegeisterung, seine frühromantische Landschaftsdichtung entstammt poetischer Phantasie. Mit seinen seit 1821 erscheinenden Novellen, aber auch schon mit vielen der frühen Werke erschloß er der Dichtung den Alltag des modernen Lebens, die Atmosphäre der Stadt. Dem behenden, gewitzt-distanzierten, ironischen Tonfall - der Meister des Gesprächstons war ein weitgerühmter Rezitator eigener und fremder Texte —, der aufs Raffinierteste das Bekenntnis mit der Konversation zu mischen weiß, begegnen wir schon in den präromantischen Erzählungen, die er von 1794 bis 1798 für den populären Almanach Straußfedern des Berliner Verlegers und spätaufklärerischen Literaturpapstes Friedrich Nicolai verfaßt hat. Gerade seine schriftstellerischen Anfänge, die Jahrezwischen 1789 und 1796, als er noch in die Schule der Trivialliteratur ging und um Geld schrieb, hat man T. später immer besonders angekreidet.
      Daß der Frühreife, der seinen Lehrern August Ferdinand Bernhardi und Friedrich Eberhard Rambach bei der Ausarbeitung von Sensationsromanen half, in knapp fünf Jahren ein gutes Dutzend Dramen und zwei Schauerromane neben vielem anderem verfaßte, wenig später aber zum Mitbegründer der Romantik wurde, um im Alter dann die Gesellschaftskunst der Novelle in Deutschland heimisch zu machen - diesem verschlungenen Hin und Her ließ sich keine Entwicklung, kein Reifeprozeß abgewinnen. Die Literaturwissenschaft verfiel auf den Ausweg, nur die Werke der romantischen Jahre gelten zu lassen. Zweifellos war dies T.s glücklichste Zeit, als er, im Mittelpunkt eines großen Kreises von Freunden stehend, jene Resonanz des Gesprächs und der wechselseitigen Anregung fand, die er zum Schreiben als Anregung benötigte. In schneller Folge entstanden jene Werke, die noch heute seinen Ruhm ausmachen: die ironisch-satirischen Märchenspiele , in deren Verkehrungsprinzip auch zeitkritische Bezüge durchklingen; die teils holzschnitthaft-naiv stilisierten, teils dämonisch-abgründigen Volksbuchbearbeitungcn und Märchenerzählungen ; schließlich die Lesedramen Leben und Tod der heiligen Genoveva und Kaiser Octavianus , in denen Friedrich Schlegels Programm einer »progressiven, romantischen Universalpoesie« vielleicht am reinsten, gewiß aber auch am blassesten verwirklicht ist.
      Blutleer wirkt heute auch der Roman Franz Sternbalds Wanderungen , dem neben Wackenroders Herzensergießungen musterhaften Text für die romantische Mittelaltersehnsucht und Kunstreligion: »Wenn alle Menschen Künstler wären oder Kunst verständen, wenn sie das reine Gemüt nicht beflecken und im Gewühl des Lebens abängstigen dürften, so wären doch gewiß alle um vieles glücklicher. Dann hätten sie die Freiheit und die Ruhe, die wahrhaftig die größte Seligkeit sind.« Die Wirklichkeit T.s sah anders aus. Die Abhängigkeit von Verlegern und Publikum, von Freunden und Mäzenen machten den ständig in Geldnöten Schwebenden, wohl auch über seine Verhältnisse Lebenden zum »Freibeuter der Gesellschaft« . »Jener fröhliche Leichtsinn« — so schrieb er während seiner Lebenskrise, als er am Sinn aller Kunst zweifelte, am 16. 12. 1803 an Friedrich Schlegel —, »in welchem ich mich doch nur eingelernt hatte.... ist mir eigentlich sehr unnatürlich, von meiner frühesten Kindheit hängt mein Gemüth zu einer schwärmerischen Melankolie und je älter ich werde, je mehr tritt meine Kindheit entwickelt wieder in mir hervor.« Daß das Dämonische ans Alltägliche angrenzt, das Seltsamste mit dem Gewöhnlichen sich mischt, hatte T. früh erfahren, es als eine Poetik des Wunderbaren zu erfassen und zu gestalten versucht.
      Zeitweise wurden die Depressionen in den Jahren zwischen 1803 und 1818 so stark, daß sie den Schaffensdrang völlig lähmten. In dieser krisenhaften Situation nahm er das Angebot seines Freundes Wilhelm von Burgsdorffan und übersiedelte im Herbst 1802 in die ländliche Einsamkeit der Mark Brandenburg, nach Ziebingen. Dort lernte er -seit 1798 mit Amalie Alberti verheiratet — die »Gräfin«, Henriette von Finckenstein, kennen, die ihm Geliebte, Muse und Mäzenin in einem ist und fortan mit seiner

Familie lebt. Bis 1819 blieb Ziebingen sein Wohnsitz, unterbrochen durch Reisen nach München , Rom , Wien , Prag , London und Paris . In diesen Jahren vollzog sich der entscheidende Wandel seines Werks — ein Wandel, für den, neben den Anregungen durch den Ziebinger Kreis, die Freundschaft mit dem Philosophen Karl Wilhelm Ferdinand Solger von ausschlaggebender Bedeutung war. Den pathologischen Nihilismus seines Frühwerks lernte er, wenn nicht zu überwinden, so doch in wissender Ironie, der Selbstaufhebung des Endlichen, zu bannen. Der Ziebinger Kreis, dem er in den Rahmengesprächen des Phantasus , einer Sammlung seiner romantischen Erzählungen und Spiele, ein bleibendes Denkmal gesetzt hatte, wurde mit seiner Gesprächskultur und literarischen Geselligkeit auch zur Keimzelle von T.s Novellistik.
      1819 zog er nach Dresden. Als Hofrat und Dramaturg des Theaters nahm er bald eine zentrale Stellung im kulturellen Leben der Stadt ein. Seine Leseabende, die er wie ein Dichterfürst zelebrierte, lockten Gäste aus nah und fern an. Auch als Schriftsteller gewann er nun endlich die Reputation und Ausstrahlung, die ihn beim Lesepublikum bekannt und populär machten. 1821 erschienen die beiden ersten Novellen , denen bis 1841 noch über dreißig weitere folgten : »Ich bilde mir ein, eigentlich unter uns diese Dichtart erst aufzubringen, indem ich das Wunderbare in die sonst alltäglichen Umstände und Verhältnisse lege.« Seine Novellen, die den Zeitgenossen zum Vorbild für die Gattung wurden, spiegeln thematisch wie stilistisch die ganze Physiognomie der biedermeierlichen Gesellschaft wider. Charakteristisch für T.s Novellenkunst ist das ironische Changieren zwischen den Standpunkten, das begebenheitliche Interesse der Konversation, der es nicht um Ãœberzeugungen, sondern um die Form, das Spiel geht.
      1842 folgte T. einem Ruf des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, auf Dauer wieder in seine Heimatstadt Berlin zu übersiedeln. Mit der Einladung verband der König den Wunsch und die Aufgabe, Musteraufführungen auf der Bühne des Potsdamer Neuen Palais in Szene zu setzen. Theatergeschichte gemacht hat von diesen Aufführungen nur die Inszenierung von Shakespeares Sommernachtstraum mit der Bühnenmusik von Felix Mendelssohn-Bartholdy . Geschrieben hat T. nach der letzten, noch in Dresden entstandenen Novelle Waldeinsamkeit nichts mehr.
      Die letzten Lebensjahre des Alternden waren von Einsamkeit, Resignation und fortschreitender Krankheit bestimmt. Auf die Revolution von 1848 reagierte er mit Unverständnis, ja Verbitterung. Er verstand die Zeit nicht mehr, die über ihn hinwegging. Robert Minder hat als die beiden Pole von T.s Leben und Werk »Partizipation«und »Mystifikation« benannt: »mitjener ist echte, volle Hingabe an ein Ereignis gemeint; mit dieser eine limitierte Teilnahme, die der Lust an Nachahmung und der Gabe mimischer Brillanz entspringt.« Von den frühesten Versuchen noch des Schülers bis zu dem großen, bedeutenden Altersroman Vittoria Accorombona zieht sich eine »Einheit von Enthusiasmus und Ironie« . In diesem Sinne ist T. in allen Wandlungen, in allen Masken und Wendungen, immer Romantiker geblieben - auch dort noch, wo sein Werk schon an den heraufdämmernden Realismus einer neuen Zeit grenzt.
     


Tieck, ludwig

An denselben Gnüg, Hiltrud. In: Entstehung, 1983, S. 96 - 98. Glosse Klussmann, Paul Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 342 - 357. Melankolie Loquai, Franz. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 99- 113. O Wald, was sagst du? Naumann, Walter. In: Traum und .....
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Tieck, ludwig

Geb. 31.5.1773 in Berlin; gest. 28.4.1853 in Berlin I. ist als Klassiker kein lebendiger Bestandteil der heute gelesenen Literatur. Daß sein Name am geläufigsten blieb in Verbindung mit der maßgeblichen deutschen Shakespeare-Ãœbersetzung, zu der er strenggenommen keine Zeile beitrug, die er vielmeh .....
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Ludwig tieck - shakespeares behandlung des wunderbaren

Man hat oft Shakespeares Genie bewundert, das in so vielen seiner Kunstwerke die gewöhnliche Bahn verläßt und neue Pfade sucht; bald Leidenschaften bis in ihre feinsten Schattierungen, bald bis zu ihren entferntesten Grenzen verfolgt; bald den Zuschauer in die Geheimnisse der Nacht einweiht und ihn .....
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Tieck ludwig

Ludwig Tieck gilt als Begründer der poetischen Romantik und war zugleich ihr produktivster und vielseitigster Vertreter. Er erzählte fantastisch wie psychologisch versiert, bürgerte virtuos lyrische Formen aus den romanischen Literaturen ein und wurde mit seinen Novellen, die er über einen »Wendepun .....
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Ludwig tieck (i773-i853)

Tieck, der gleich Wackenroder aus Berlin stammte und mit diesem gemeinsam in Erlangen studierte, ist der fruchtbarste und vielseitigste unter den Frühromantikern. Ein Mensch der Phantasie, der Stimmungen und Träume und zugleich mit einem scharfen Verstände begabt, ist es ihm zeitlebens nicht gelunge .....
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Frühlingsglaube - ludwig uhland

Vergleich Ludwig Uhland, Frühlingsglaube, mit Eduard Mönke, Er ist s Charakteristisch für Uhlands Gedicht ist die in jeder Strophe durchgeführte Wendung vom Außen zum Innen . Die beiden Strophen sind gleich in den Reimvokalen, bei den klingenden Reimen auch in den Reimwörtern. Feinfühlig ist vermi .....
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Wittgenstein, ludwig

Im September 1920 nahm im abgelegenen Trattenbach in Niederösterreich ein Sonderling saue Tätigkeit als Volksschullehrer auf. Die ihm eigentlich zugewiesene Stelle in einem Wallfahrtsort hatte er ausgeschlagen: »Hier gibt es einen Park und einen Springbrunnen, ich wünsche aber gänzlich ländliche Ver .....
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Zinzendorf, nikolaus ludwig von

Lied vor eine Königl. Erb-Printzeßin Reichel, Jörn. In: Gedichte und Interpretationen 2, 1983, S. 40 - 52. .....
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Uhland, ludwig

Am 18. Oktober 1816 Binder, Alwin und Scholle, 1975, S. 95 - 96. Dietrich. In: Ca ira, Das Glück von Edenhall Baumgärtner, Alfred Clemens. In: Erzählgedicht, 1979, S. 87 - 93. Ueding, Gert. In: Balladen / Interpretation, 1988, S. 212 - 225. Das Schloß am Meer Titzmann, Michael. In: .....
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Ludwig achim von arnim (i78i-i83i)

In 'Des Knaben Wunderhorn" sammelten Brentano und Arnim eine Fülle von Liedern, die sowohl aus dem Volke stammten wie auch für das Volk gedacht waren. Gerade die Tatsache, daß sie selbst auch einige Strophen und ganze Gedichte einstreuten, verlieh der Sammlung ihr eigenes Gepräge. Goethe, dem die be .....
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Ludwig uiiland (i787-i862)

Ludwig Uhland war der bedeutendste Vertreter der schwäbischen Romantik. Ursprünglich Jurist, widmete er sich später dem Studium der altdeutschen Sprache und Dichtung und erhielt eine Professur in Tübingen. Er gehörte der Frankfurter Nationalversammlung an, in der er als Vorkämpfer für ein mit einem .....
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Otto ludwig (i8i3-i865)

Krankheit und Ãœberschätzung der eigenen Fähigkeiten beschatteten sein Leben und führten ihn zunächst in falscher Richtung auf das Drama. Im Erfolg seines Bühnenstücks 'Der Erbförster" glaubte er, sein dramatisches Talent bestätigt zu sehen. Im Ringen um ein neues Drama im Sinne Shakespeares gelang .....
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leistete auch Bayern einen bedeutenden Beitrag zur naturalistischen Heimatdichtung. Am stärksten ist Thoma dort, wo er unmittelbar aus der Seele seiner Bauern heraus gestaltet. Neben den großen Romanen 'Andreas Vöst", 'Der Wittiber" und 'Der Ruepp" stehen kleine, meisterliche Erzählungen, zusammenge .....
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Ludwig christoph heinrich hölty (i748-i776): ihr freunde ... fragment, dem keine zeile fehlt

Ihr Freunde hänget, wann ich gestorben bin, Die kleine Harfe hinter dem Altar auf, Wo an der Wand die Totenkränze Manches verstorbenen Mädchens schimmern. Der Küster zeigt dann freundlich dem Reisenden Die kleine Harfe, rauscht mit dem roten Band, Das, an der Harfe festgeschlungen, Unter den golde .....
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Ludwig uhland (i787-i862): frühlingsglaube - nun muss sich alles, alles wenden

Frühlingsc.laube Die linden Lüfte sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das B .....
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Gertrud kolmar (gertrud chodziesner, i894-i943): ludwig xvi., i775

Begegnung mit dem künftigen Henker Das Gedicht konfrontiert zwei historische Gestalten miteinander, den auf einem Höhepunkt seines Lebens stehenden letzten französischen König vor der Großen Revolution, und einen noch unbekannten »Schüler aus Arras«, Ludwigs späteren großen Widersacher Robespierr .....
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Die philosophie ludwig feuerbachs (i804-i872)

Insofern die Philosophie Ludwig Feuerbachs dem Bedürfnis der Realisten entgegenkam, die im Zuge der misslungenen Revolution von 1848 schmerzlich erfahrene Kluft zwischen Erreichtem und Gewolltem, zwischen Realität und Vision zu verringern, darf sie als eine entscheidende nicht-literarische Vorausset .....
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Strauss, ludwig

Land Israel Bayerdörfer, Hans-Peter. In: Ludwig Strauss, 1982, S. 50 - 66 und S. 123 - 127. .....
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Feuerbach, ludwig

F. hat sein philosophisches Programm 1848 in Heidelberg auf die kurze Formel gebracht: »die Menschen aus Theologen zu Anthropologen, aus Theophilen zu Philanthropen, aus Kandidaten des Jenseits zu Studenten des Diesseits, zu freien, selbstbewußten Bürgern der Erde zu machen«. Dieses Programm war Res .....
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Thoma, ludwig

Ludwig Thoma, der wohl bedeutendste bayerische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, zeichnete sich vor allem durch seine große Ãœberzeugungskraft und die Plastizität seiner Menschendarstellung in seinen Bauerngeschichten sowie die scharfsinnigen Karikierungen des spießigen Bürgertums aus. Unvergleic .....
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Wittgenstein, ludwig

Ludwig Wittgenstein war der wichtigsten Vertreter der analytischen Philosophie, einer Strömung, die sich im 20. Jahrhundert vor allem im angelsächsischen Raum entwickelte und bei der Logik und Sprache im Zentrum der philosophischen Untersuchungen stehen. Wittgenstein war das achte Kind einer reiche .....
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Altenberg, ludwig

Am Donoper Teich bei Detmold Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 61 - 62. .....
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Barthel, ludwig friedrich

Engel am Freiburger Münster Neis, Edgar. In: Städte und Landschaften, 1978, S. 81 -83. .....
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Fels, ludwig

Annäherungsversuch Blöcker, Günter. In: Frankfurter Anthologie 6, 1982, S. 275 - 278. Binsenweisheiten Kammenneier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 245 - 148. Reinfall Kammenneier, Medard. In: Neue Subjektivität, 1986, S. 217-219. Stadtparkidylle Kammermeier, Medard. In: .....
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