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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Schlegel, Friedrich von



Ob als Sympathisant der Französischen Revolution, als führender Kopf der romantischen Bewegung oder Verfasser des Skandalromans Lucinde , ob als universal gebildeter Historiker und Literaturkritiker neuen Schlags, als konservativer Diplomat, Journalist oder versponnener Mystiker: S. gab und gibt noch heute jedem Gelegenheit, mit Ärger oder Bewunderung über die Vielseitigkeiten und Widersprüche eines Mannes zu staunen, dem nichts verhaßter war als ein starres Denksystem, der seine Intellektualität vor allem in Form von Fragmenten entfaltete, im phantasievollen, selbstironischen Spiel mit oft extremen, doch unabgeschlossenen Denk- und Lebensexperimenten, die sich gegenseitig relativierten, ergänzten und stets offen blieben für neue, überraschende Wendungen - gemäß dem eigenen Konzept von »Bildung«, die er als »eine fortgehende Kette der ungeheuersten Revolutionen« verstanden wissen wollte.

      Entsprechend exzentrisch nimmt sich sein Lebenslauf aus: schwer erziehbares Sorgenkind in einer traditionsreichen und gebildeten Bürgerfamilie; auf Weisung des Vaters Banklehre, aus der er jedoch davonläuft, sich in kürzester Zeit ein profundes Wissen der Antike aneignet und damit den Zugang zur Universität verschafft; Student der Rechtswissenschaften in Göttingen , ein »Weltmann« im luxuriösen und frivolen Leipzig, der den »Müßiggang« feiert, sein Geld verspielt, sich in Affären verstrickt und mit hohen Schulden belastet, die er sein Leben lang nicht los wird; ein Intellektueller mit abgebrochenem Studium, der es wagt, als freier Schriftsteller den geistigen Autoritäten seiner Zeit zu trotzen, und in Jena, noch keine 25 Jahre alt, zu einem berühmten Autoren avanciert; zusammen mit dem älteren Bruder August

Wilhelm Herausgeber des die erste »romantische Schule« konstituierenden Athenäums, , der Zeitschrift wider die »Leerheit und Lahmheit« der Literatur; ein Wissenschaftler mit ungeheurem Arbeitspensum, der der europäischen Philologie und Kunstgeschichtsschreibung ganz neue Kulturen erschließt: Persien, Indien, Ungarn, das Mittelalter, die Gotik.
      Für die Ideen der Revolution gewann den von Hause aus Konservativen jene Frau, die schon zu Lebzeiten mit ihrem Verlangen nach politischer wie erotischer Freiheit zum romantischen Mythos weiblicher Emanzipation wurde: Caroline Böhmer, von Friedrich Schiller mit moralischer Entrüstung die »Dame Luzifer« genannt. S.s literaturkritische, historische und philosophische Arbeit verband sich, seit er sie kannte , mit republikanischem Engagement. Dieses hatte für ihn nicht bloß politischpraktische Bedeutung. So wie er unter »Literaturkritik« eine umfassende Kulturanalvse verstand, die das individuelle Kunstwerk und den Künstler in übergreifenden sozial-und ideengeschichtlichen Zusammenhängen charakterisierte , meinte er mit »Revolution« die Erneuerung nicht nur der politischen Verhältnisse. In diesem, auch gegen die verkürzte, in den Terror einmündende Revolutionspraxis der Franzosen gerichteten Sinn ist das oft zitierte Fragment von 1798 zu verstehen: »Die Französische Revolution, Fichtes Wissenschaftslehre und Goethes Meister sind die größten Tendenzen des Zeitalters. Wer an dieser Zusammenstellung Anstoß nimmt, wem keine Revolution wichtig scheinen kann, die nicht laut und materiell ist, der hat sich noch nicht auf den hohen weiten Standpunkt der Geschichte der Menschheit begeben.«
S.s republikanischer Standpunkt artikulierte sich vornehmlich in der Form ästhetischer Reflexionen und geschichtsphilosophischer Betrachtungen. Hier konnte er, wie er dem Bruder im Januar 1796 bekannte, »unglaublich kühn sein, ehe daß jemand von der Polizei Notiz davon nimmt, oder die Kühnheit auch nur versteht.« Seine Auseinandersetzung mit der griechischen Kultur, die ihren bedeutendsten Niederschlag in der Abhandlung Ãœber das Studium der griechischen Poesie fand, war indes nicht bloß von der Furcht vor der Zensur motiviert. Griechenland wurde für ihn, wie für viele seiner Zeitgenossen, zum Mythos einer harmonischen, freiheitlichen Gesellschaft, zum utopischen Gegenbild einer von vielfältigen Gegensätzen krisenhaft entzweiten Moderne, deren Beschreibung sich durch existentielle Krisenerfahrungen beglaubigte. Der junge S. bezeichnete sich selbst als »seelenkrank«, verglich sich gern mit Hamlet, klagte über seine Isolation und gestand seinem Bruder, daß Selbstmord sein »täglicher Gedanke« sei.
      Daß die Beschäftigung mit der Vergangenheit keineswegs eine regressive Flucht aus der Gegenwart war, sondern sich mit dem Blick in die Zukunft auf die aktuellen politischen Ereignisse bezog, zeigt einmal mehr der Aufsatz Ãœber den Begriff des Republikanismus . Entgegen der These Immanuel Kants , die Republik sei nur in der aufgeklärten Monarchie zu verwirklichen, gab ihm hier die griechische Polis das Modell für eine aus dem Volke hervorgehende Demokratie ab. Solche Auffassungen brachten S. den Rufeines Radikalen ein, der sich noch verstärkte, als er ein Jahr später die wohlwollende »Charakteristik« des wegen seiner revolutionären Aktivitäten geächteten »gesellschaftlichen Schriftstellers« Georg

Forster publizierte. Zum öffentlichen Ärgernis machte S. indes vor allem die Liebesbeziehung zu seiner späteren Gattin Dorothea Veit, der noch rechtmäßigen Ehefrau eines Berliner Bankiers. Daß er die Geschichte dieser Liebe, statt wie üblich zu verheimlichen, auch noch in Form eines kaum verschlüsselten und sinnlich unverschämt offenen Romans 1799 veröffentlichte, war ein Skandal. Doch mehr als nur ein autobiographisches Dokument ist Luciiide der Versuch, die romantische Idee jener »natürlichen« Einheit von Liebe und Ehe, von Geist und Sinnlichkeit auszumalen, die der Autor durch bürgerliche Konventionen und staatliche Gesetze künstlich zerstört sah. Der Idee einer neuen Einheit sollte auch die Romankomposition mit der Vereinigung unterschiedlichster Literaturformen entsprechen, wie sie das berühmte 116. Athenäumsfragment programmatisch forderte: »Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen.«
Als S. gut zwanzig Jahre später an der Edition seiner Sämtlichen Werke arbeitete, verleugnete er die Athenäumsfragmente ebenso wie den Roman. Seine Wandlung, die sich in dem seit 1800 zunehmenden Interesse an Mythologie und Mystik vorbereitet hatte, fand in einem Ereignis ihren offiziellen Ausdruck, das in seinem spektakulären Charakter die Lucinde- Affäre noch übertraf. Im April 1808 konvertierte er in Köln zur katholischen Kirche. Noch im gleichen Jahr brach S. in die Kaiserstadt Wien auf, und hier begann er, der sich in Deutschland stets vergeblich um eine feste Anstellung bemüht hatte, eine Karriere als hoher Beamter — im Dienste der Restaurationspolitik Metternichs.
      S.s Werk weist trotz aller Wandlungen und Widersprüche durchaus Kontinuitäten auf. Die im Frühwerk so zentralen Begriffe wie Ganzheit, Einheit oder Universalität behielten ihren positiven Sinn. Die von ihm herausgegebene Zeitschrift, die zum zentralen Organ der Wiener Spätromantik wurde, trug den bezeichnenden Titel Concordia . Seine Anstrengungen, die Selbstisolierung des modernen, die Herrschaft über die Welt der Objekte behauptenden Subjekts zu überwinden, die Aufspaltungen der Gesellschaft in Nationen, Klassen und Konfessionen, die Trennung von Vernunft und Sinnlichkeit, Kunst und Leben, Geist und Natur aufzuheben, führten im Lauf seines Lebens zu immer neuen Lösungsversuchen. »Wir haben keine Mythologie«, hatte er in dem 1800 publizierten Gespräch über Poesie geschrieben und die Forderung hinzugefügt: »es wird Zeit, daß wir ernsthaft dazu mitwirken sollen, eine hervorzubringen.« In der permanenten Suche nach einer neuen, sinn- und einheitstiftenden Kraft, die in den Rationalisierungs- und Ausdifferenzierungsprozessen der Zivilisation verloren ging, ist S.s Werk weit über seine Zeit hinaus repräsentativ geblieben für charakteristische Verschlingungen von Mythos und aufgeklärter Moderne.
     


Hagedorn, friedrich von

An die Dichtkunst Pietsch, Wolfgang J. In: Hagedorn und Horaz, 1988, S. 96 - 100. An eine Schläferinn Stenzel, Jürgen. In: Frankfurter Anthologie 5, 1980, S. 35 - 38. Der Mai Knörrich, Otto. In: Lyr. Texte, 1985, S. 76 - 77 und 81 - 85. Der Tag der Freude Bohnen, Klaus. In: Gedichte .....
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Der simplicissimus (i668) - roman von hans jakob christoffel von grimmeishausen

Hans Jakob Christoffcl von Grimmelshausen wird als Begründer des deutschen Prosaromans angesehen, das Werk geht auf Grim-mclshauscns Erfahrungen im Dreißigjährigen Krieg zurück. Im hessischen Gelnhausen wuchs er im einfachen, protestantischen Bürgermilieu auf und geriet mit 15 jähren unter die Söld .....
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Novalis (= friedrich von hardenberg)

Alchemie Kowalski, Jörg. In: NDL 35, 1987, H. 3, S. 118 - 123. Am Tage der Reformation Seidel, Margot. In: Jb FDH, 1981, S. 306 - 324. An Tieck Speyer, Wolfgang. In: Arcadia 9, 1974, S. 39 - 47. Schulz, Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 243 - 255. Das Lied der Tot .....
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Bodenstedt, friedrich von

Mein Lehrer ist Hafis Schmitz, Walter. In: Gedichte und Interpretationen 4, 1983, S. 311 -322. .....
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Faust (teil i: i808, teil 2: i832) tragödie von johann wolfgang von goethe

Zahlreiche Verfilmungen und ständig neue Theateraufführungen seheinen die dauerhafte Aktualität des >Faust< zu beweisen. Als Sage hat das Leben des Doktor Faustus schon vor Goethes Zeit immer wieder Menschen in ihren [Sann gezogen. Goethe hat die Puppenspielversion wahrscheinlich bereits in seiner K .....
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Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Schlegel, friedrich

Das Mädchen Kraft, Werner. In: Augenblicke der Dichtung, 1964, S. 60 - 63. Weihe des Alten. An einen jungen Dichter Nolden, Thomas. In: Euphorion 88, 1994, S. 468 - 477. .....
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Schiller, friedrich von

Friedrich von Schiller gilt neben -> Goethe als der Repräsentant des Sturm und Drang sowie der deutschen Klassik. Neben seiner Lyrik und seinen Dramen nimmt sich das erzählerische Werk Schillers eher bescheiden aus. Von hoher Bedeutung sind indes seine theoretischen Schriften. Schiller wuchs als So .....
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Weizsäcker, carl friedrich von

»Zu meinem 12. Geburtstag, im Juni 1924. wünschte ich mir eine drehbare, also aut Tag und Stunde einstellbare Sternkarte. Mit meiner Karte entwich ich von den Menschen in die warme, wunderbare Sternennacht, ganz allein. Das Erlebnis einer solchen Nacht kann man in Worten nicht wiedergeben, wohl aber .....
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Weizsäcker, carl friedrich von

Der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker warnte nach 1945 intensiv vor den Gefahren der Kernwaffen und setzte sich vehement für die Entwicklung einer »Weltinnen- politik« ein, die den Weltfrieden herstellen und sichern soll. Der Sohn eines Marineoffiziers und Diplomaten interessier .....
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Logau, friedrich freiherr von

Ehstand dess Hertzens und der Zunge Wehrli, Max. In: Reiz der Wörter, 1978, S. 245 - 248. Heutige Weltkunst Kußler, Rainer. In: Fremde Lyrik, 1981, S. 54 - 55. .....
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Friedrich schlegels romantik: eine dekonstruktion avant la lettre?

Lange vor Nietzsche und seinen Erben haben die Vertreter der deutschen Romantik Hegels Versuche, die Kunst auf den Begriff zu bringen, in Frage gestellt. Außer Friedrich Wilhelm Schelling , von dem Manfred Frank sagt, er habe wie Hölderlin die »Kunst als Ort der Darstellung eines mit Mitteln des Be .....
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Autobiographie im zeitalter des mißtrauens: le miroir qui revient von alain robbe-grillet und livret defamille von patrick modiano

1. Die autobiographischen Texte des Nouveau Roman als Abkehr vom experimentellen Roman? Als traditionelle Gattung wurde die Autobiographie lange von denjenigen Autoren gemieden, die sich zur literarischen Avantgarde zählten. Als 1984 ein "nouveau romancier" wie Alain Robbe-Grillet nahezu gleichz .....
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Husen, friedrich von

Ich denke under wilcn Brinkmann, Hennig. In: Gedicht und Gedanke, 1942, S. 35 - 42. .....
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Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Index » DIE DEUTSCHE ROMANTIK

Hellmut holthaus wahrhaftige geschichte von der spazierfahrt oder mit dem auto sieht man etwas von der welt

1. Erster Arbeitsschritt: Motivationsphase Methode: Vor Lektüre der Erzählung können die Schüler von Autospazierfahrten, z. B. an Sonntagen, berichten. 1.1. Wie sehen unsere Sonntagsausflüge aus? 1.2. Warum unternimmt man Spazierfahrten mit dem Auto? 2. Zweiter Arbeit .....
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Goeckingk, leopold friedrich günter von

Als der erste Schnee fiel Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969, S. 113- 115. Kronauer, Brigitte. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 17-20. .....
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Novelle von heinrich von kleist

Novelle Kleist ist in keinem seiner Stücke Ideendramatiker, sondern immer Wirklichkeitsdichter. Dies trifft genauso für seine Prosawerke zu. 'Es gibt im deutschen Schrifttum keine Novellen, deren Form und Vortrag so konzentriert, so kristallisch sind wie diejenigen Kleists." . Zu einer Zeit, da man .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Im abstände folgt mörike von den lyrikern dieser zeit der unglückliche - deutsch-ungar- nikolaus lenau (niembsch von strehlenau), i802-i850.

Auch Lenau fand den Ausgleich zwischen romantischem Wesen und der wirklichen Welt nur in seiner Dichtung. Er hat den Sprung aus der romantischen Befangenheit seines Wesens in die Realität der Welt um 1840 wohl gewagt und ist nach Amerika gegangen, um Farmer zu werden; aber vor der Wirklichkeit .....
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Friedrich engels - die entwicklung des sozialismus von der utopie zur wissenschaft

Die großen Männer, die in Frankreich die Köpfe für die kommende Revolution klärten, traten selbst äußerst revolutionär auf. Sie erkannten keine äußere Autorität an, welcher Art sie auch sei. Religion, Naturanschauung, Gesellschaft, Staatsordnung, alles wurde der schonungslosesten Kritik unterworfen; .....
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Spee, friedrich von

Der Evangelisch Guter Hirt sucht das verloh-ren Schäfflein Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 289 - 294. Die gespons JESV sucht, vnd findet Jhn auff dem Creutzweeg Eicheldinger, Martina. In: poeta doctus, 1991, S. 254 - 264. Die gesponß Jesu seufftzet nach jhrem Bräutigam .. .....
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Ludwig achim von arnim - von volksliedern â–  an kapellmeister reichardt

[...] Ein schönes Lied in schlechter Melodie behält sich nicht, und ein schlechtes Lied in schöner Melodie verhält sich und verfängt sich, bis es herausgelacht; wie ein Labyrinth ist es: einmal hinein, müssen wir wohl weiter; aber aus Furcht vor dem Lindwurm, der drin eingesperrt, suchen wir gleich .....
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Friedrich schlegel - brief über den roman

Ich habe ein bestimmtes Merkmal des Gegensatzes zwischen dem Antiken und dem Romantischen aufgestellt. Indessen bitte ich Sie doch, nun nicht sogleich anzunehmen, daß mir das Romantische und das Moderne völlig gleich gelte. [...] Wollen Sie sich den Unterschied völlig klar machen, so lesen Sie gefäl .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Friedrich schlegel - Ãœber romantische poesie

Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie u .....
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Schlegel,  Friedrich    





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