Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Index
» Autoren
» Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart
» Remarque, Erich Maria (d.i. Erich Paul Remark)

Remarque, Erich Maria (d.i. Erich Paul Remark)



»Irgend etwas fehlt mir an seinem gesicht, wahrscheinlich einmonokel« . In Berhn hatte sich R. noch Auge geklemmt, mit Spazierstock, Melone plus ge-kauftem Adelstitel in der Pose des Dandys paradiert, um sichvon den kleinbürgerlichen Verhältnissen abzusetzen, ausdenen er stammte. Buchbindersohn, Volksschullehrer , Angestellter in einer Steinmetz- und Grab-nialfirma, Werbetexter und Chefredakteur für das PR-Blatt der Reifenfirma Continental in Hannover , in Berlin dann stellvertretender Chefredakteur von Sport und Bild , wo er über Nobelkarossen und andere mondäne Themata plauderte. Frühe Gedichte und Erzählungen hatte er, inmitten keuscher Nacktphotos, in der Dresdener Zeitschrift Die Schönheit veröffentlicht , in deren Verlag auch sein bürgerlich romantisierender Künsterroman Die Traumbude [1920) erschien. Ihre Mischung, die auch in den späteren Romanen noch erkennbar ist: Friedrich Nietzsches Vitalismus plus Wilhelm Bölsches Lebensphilosophie plus Joris Karl Huysmans Dekadenz-Begriff gebrochen durch R. »Vernunft ist mißratener Instinkt, der Instinkt geht immer richtig«, so heißt es in R.s Leitfaden der Dekadence . Zwei Möglichkeiten werden aufgeboten, die nachexpressionistisch, pathetisch aufbereitete Weltschmerz-Problematik zu bannen: durch Teilhabe an einer Leben und Tod aufhebenden Allnatur, aber auch durch die Flucht in den Luxus, die Kunst und die Schönheit. Von daher gewinnen Traktate wie Ãœber das Mixen kostbarer Schnäpse ^1924) ihre Schlüssigkeit.

      Zu leisten vermochte sich R. diesen Luxus durch seinen Bestseller Im Westen nichts Neues , der mit den frühen ästhetizistischen Lösungsmodellen brach. Sein Thema: der Erste Weltkrieg und die vom Krieg zerstörte Generation , dargestellt an vier Schülern. Der »Monotonie« als der »großen Schwierigkeit, die gerade der letzte Krieg jeder Gestaltung entgegensetzte« , entgeht R. dadurch, daß er verschiedenste Erlebnisfelder vorstellt, die er nie wiederholt . Auch wenn der Roman eine unpolitische Lesart zuläßt — »life fighting and confronting death«, das Leben, das sich anpaßt -, auch wenn die Ursachen des Krieges nicht thematisiert werden, so bleibt doch unmißverständlich klar: daß Krieg sinnloses Morden, Verrecken und Leiden bedeutet, keiner ästhetischen, politischen oder moralischen Ãœberhöhung fähig. Eine Million Exemplare wurden in sechzehn Monaten verkauft. Die öffentliche Diskussion zog sich über Jahre hm: als bester Anti-Kricgsroman gefeiert, als undeutsch, pazifistisch und defätistisch von der Rechten geschmäht, von Teilen der Linken als »pazifistische Kriegspropaganda« , als »remarqua-ble Verwässerung des Krieges« kritisiert, weil R. bei »aller« Ehrlichkeit in der Oberflächenschilderung und obschon »glänzend und hinreissend geschrieben«, zu den Ursachen des Ersten Weltkriegs »schweige« . Roman und Verfilmung benutzten die Nationalsozialisten zur Inszenie-rung mehrerer Skandale; R.s Schriften flogen »wegen literarischen Verrats am Soldaten des Weltkrieges« am 12. 5. 1933 in die Flammen der Bücherverbrennung. R. übersiedelte nach Porto Ronco bei Ascona, wo er die einstige luxuriöse Böcklin-Villa erworben hatte , sammelte erlesene Bilder, Möbel, Teppiche, schöne Frauen und schrieb. Bis auf die Rennfahrergeschichte lassen sich seine Romane, die zum Teil auch verfilmt wurden, lesen als eine plakative deutsche Chronik von 1914 bis 1945: Der Weg zurück , als Fortsetzung von Im Westen nichts Neues, beschreibt das Schicksal der Kriegsheimkehrer, Der schwarze Obelisk die Zeit der Inflation, Drei Kameraden das Berlin Anfang der 30er Jahre, Liebe Deinen Nächsten , Are de Triomphe , Die Nacht von Lissabon und Schatten im Paradies schildern Emigrantenschicksale; Zeit zu leben, Zeit zu sterben hat die Ostfront und die bombardierte Heimat zum Inhalt, Der Funke Leben ein KZ am Kriegsende. Ihr Grundthema, spannend auf »Knalleffekte« hin erzählt, bleibt sich immer gleich: der unbändige, unzerstörbare Lebenswille, dessen heldenhafter Träger sich listig und tapfer im Leid behauptet. Ihre Konstanten: die melodramatische Liebesgeschichte, der Kameradschaftsmythos, die Poetisierung des Alkohol, die sympathische Prostituierte, die antirationale Haltung, das politische Desinteresse, die inflationären Geistesblitze und -blitzchen über Gott und die Welt. R.s Verhältnis zu den Stoffen bleibt ein literarisches: »Ich habe den Krieg für eine literarische Arbeit gebraucht« . Seine Helden stellt er in die Situation des Mannes jenes von ihm gern zitierten Rückert-Gedichts Es ging ein Mann im Syrerland: der hängt, von allen Seiten bedroht, über einem Abgrund, erblickt einen Strauch mit Brombeeren, die er pflückt und ißt: »Und durch die Süßigkeit beim Essen/War alle seine Furcht vergessen.« Ihrer Kolportageelemente wegen wurden R.s Romane oft als »Halbtriumph der Literatur« verspottet, auch wenn ihre humanitäre Gesinnung, ihr Anti-Faschismus, ihre Friedensliebe nie fraglich war. Keines seiner beschriebenen Schicksale hatte R. je selber erfahren: den Ersten Weltkrieg, den er von all den vielen Kriegsromanen am packendsten beschrieb, kannte er nur von einmonatigen Schanzarbeiten hinter der Front und aus den Erzählungen seiner Kameraden. Auch die beschriebenen Emigrantenschicksale mußte R. nicht erleiden: nach Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft lebte er in Hollywood und New York, verwöhnt von Luxus und Erfolg, wurde amerikanischer Staatsbürger , kehrte aber nach dem Kriege in die Schweiz zurück . Zahlreichen Legenden um Leben und Werk hat R. gekonnt Vorschub geleistet. Als »Direkt-«, nicht als »Umgehungsschreiber« wollte er verstanden sein.
     


Erich honecker - aus: bericht des zentralkomitees an den viii. parteitag der sed, berlin i97i

[...] Eines der edelsten Ziele und eine der größten Errungenschaften der sozialistischen Gesellschaft ist die allseitig entwickelte Persönlichkeit. Dabei handelt es sich nicht um ein Ziel, das erst in ferner Zukunft erreicht wird. Wenn wir hier von 'Persönlichkeit" sprechen, meinen wir eine besonde .....
[ mehr ]
Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Remarque, erich maria

Ein einziges Buch machte Erich Maria Remarque schlagartig bekannt: Mit seinem 1929 erschienenen Roman Im Westen nichts Neues traf er den Nerv einer Generation, die vom Krieg um ihre Jugend gebracht worden war. Aus einfachen Verhältnissen stammend, besuchte Remarque nach der Schule das katholische L .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Erich maria remarque (i898-i970)

schildert in seinem vielgelesenen und vielgeschmähten Buch 'Im Westen nichts Neues" mit bitterem Sarkasmus die Sinnlosigkeit des Krieges. Im Banne der Geschichte Das Erlebnis des gigantischen Völkerringens hatte die Fragen nach Sinn und Ziel der Geschichte neu aufgerissen. Und so wird nun in der F .....
[ mehr ]
Index » DAS ZWANZIGSTE JAHRHUNDERT » Zwischen den beiden Weltkriegen

Holbach, paul-henri thiry d (d.i. paul heinrich dietrich)

Als H.s Hauptwerk, das Systeme de la naturc. 1770 unter falschem Namen und fingierter Angabe des Druckortes erschien, gingen die meisten aufklärerischen Philosophen, namentlich Voltaire, aut Distanz zu diesem streng materialistischen und kompromißlos atheistischen Buch. Bezeichnenderweise gehörte ge .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Philosophen biographisch

Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

Geb. 21.3.1763 in Wunsiedel; gest. 14.11.1825 in Bayreuth »Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimarer Klassike .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Deutschsprachige autoren

Nossack, hans erich

Hans Erich Nossack gilt als Außenseiter der deutschen Nachkriegsliteratur, in die er sich gleichwohl als wichtiger Chronist der Nachkriegsgesellschaft eingeschrieben hat. Nossack stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Nach einer Bankausbildung trat er 1933 in die väterliche Firma ein, die er bis 1956 .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Robert walser: »jakob von gunten. ein tagebuch« (i909) - bericht eines künftigen dieners

Von Vorschriften umstellt Den literarischen Rang des 1878 im schweizerischen Biel geborenen Robert Walser haben Autoren wie Robert Musil, Hermann Hesse, Walter Benjamin und vor allem Franz Kafka früh erkannt. Doch läßt sich Walser, bei seinem ständigen Rollenwechsel, in seinem Werk und im Wandel .....
[ mehr ]
Index » Roman Chronik

Erich kästner (i899-i974): sachliche romanze

Das sentimentale Vokabular hat ausgedient Spricht jemand von »Neuer Sachlichkeit«, der literarischen Richtung, die in den zwanziger Jahren dem Visionären und Utopischen des Expressionismus illusionslose Wirklichkeitsnähe entgegenstellte, so fällt unweigerlich der Name Erich Kästner. »Sachlich« gi .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Sachlich unterkühlt

Loest, erich

Erich Loest repräsentiert wie kaum ein anderer Autor mit seinem Leben und Werk die Nachkriegsgeschichte des geteilten Deutschland. 1944 zur Wehrmacht eingezogen, war Loest nach dem Krieg zunächst als Hilfsarbeiter und Journalist tätig. Als Romanautor gelang es ihm schnell, sich einen Leserkreis in .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Kästner, erich

Erich Kästner zählt zu den erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautoren. Er verfasste jedoch auch satirische Romane für Erwachsene sowie zahlreiche, zum großen Teil ebenfalls satirische Gedichte, die er als »Gebrauchslyrik« bezeichnete. Kästner selbst verstand sich stets als Moralist, der mit seinen .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Paul celan (paul antschel, i920-i970): tübingen, jänner

Das Gedicht am Rande seiner selbst Tübingen, Jänner Zur Blindheit überredete Augen. Ihre - »ein Rätsel ist Reinentsprungenes« -, ihre Erinnerung an schwimmende Hölderlintürme, möwen-umschwirrt. Besuche ertrunkener Schreiner bei diesen tauchenden Worten: Käme, käme ein Mensch, käme ein Men .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Kain und Abel

Jürgen becker (geb. i932): natur-gedicht -erich fried (i92i-i988): gespräch über bäume

Vom Ende der Landschaftsmalerei Der Titel von Jürgen Beckers Gedichtsammlung aus dem Jahre 1974, Das Ende der Landschaftsmalerei, pointiert fast programmatisch ein Grundthema seiner Lyrik: das allmähliche Verschwinden der Voraussetzungen und des Gegenstandes von Naturlyrik. Selbst was man »Stadtl .....
[ mehr ]
Index » Stationen der deutschen Lyrik » Sackgassen der Naturlyrik

Berichte über tiere - das tier-sachbuch

Diese Gruppe ist nur in relativ wenigen Fällen völlig vom erzählenden Tierbuch zu trennen. Von einigen Lexika für Kinder und dem bereits genannten Desmond Morris 'Das Leben der Tiere" oder etwa Irmgard Luchts 1998 neu aufgelegter 'Vogel-Uhr" abgesehen, benutzt auch das Tier-Sachbuch immer wieder er .....
[ mehr ]
Index » Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur » GERHARD HAAS

Fromm, erich

Neben seiner psychoanalytisch theoretischen und praktischen Arbeit, die sich mit dem Charakter der Gesellschaft sowie der kulturellen Ãœberformung der Persönlichkeitsentwicklung des Menschen auseinander setzte, war Erich Pinchas Fromm sozialpolitisch engagiert und gehörte zu den Leitfiguren der Fri .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Scheurmann, erich

Erich Scheurmann ist vor allem als Autor des Buchs Der Papalagi bekannt. Seine Schriften sind geprägt von einer Zivilisationskritik, die letztlich in Kulturfeindlichkeit gipfelte. Scheurmann studierte Malerei, führte diese Ausbildung aber nicht zu Ende. 1903 ließ er sich auf der Bodenseehalbinsel H .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Segal, erich

Erich Segal trat als Literaturwissenschaftler vor allem mit Arbeiten über die lateinische Komödiendichtung hervor, weltberühmt wurde er jedoch als Autor des Trivialromans Love Story. Segal studierte ab 1955 an der Harvard-Universität in Cambridge klassische Sprachen und Literatur und promovierte d .....
[ mehr ]
Index » Autoren

Weinert, erich

Der rote Wedding Hippmann, Fritz. In: Deutschunterricht 28, 1975, S. 354 - 363. Eine deutsche Mutter Haase, Horst. In: Lesarten, 1982, S. 144 - 148. .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Fromm, erich

Aut die Frage nach einer Selbstdefmirion antwortete F. einmal, er sei »ein atheistischer Mystiker, ein Sozialist, der sich im Gegensatz zu den meisten sozialistischen und kommunistischen Parteien befindet, ein Psychoanalytiker, zugleich ein sehr unorthodoxer Freudianer«. Diese Selbsteinschätzung nim .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Philosophen biographisch

Mühsam, erich

Der Revoluzzer Fussenegger, Gertrud. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 127- 130. Neis, Edgar. In: Sechsundsechzig Balladen, 1991, S. 154- 156. Kalender 1913 Druvins, Ute. In: Geschichte im Gedicht, 1979, S. 191 - 197. Kriegslied Neis, Edgar. In: Krieg im Gedicht, 1980, S. 71 - .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Die entwicklung der menschheit - erich kästner

Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt, behaart und mit böser Visage. Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt und die Welt asphaltiert und aufgestockt, 5 bis zur dreißigsten Etage. Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn, in zentralgeheizten Räumen. Da sitzen sie nun am Telefon. Und es herrscht .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Sachliche romanze - erich kästner

Als sie einander acht Jahre kannten , kam ihre Liebe plötzlich abhanden. Wie andern Leuten ein Stock oder Hut. 5 Sie waren traurig, betrugen sich heiter, versuchten Küsse, als ob nichts sei, und sahen sich an und wußten nicht weiter. Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei. Vom Fenster aus k .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Kästner, erich

Ballade vom Defraudanten Neis, Edgar. In: Sechsundsechzig Balladen, 1991, S. 156- 158. Chor der Fräuleins C Wir hämmern auf die Schreibmaschinen) Schwarz, Egon. In: Frankfurter Anthologie 2, 1977, S. 163 - 166. Das Eisenbahngleichnis Krejci, Michael. In: Gedichte für Schule, S. 132- 1 .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Jansen, erich

Annettes Kutsche auf Rüschhaus Kleßmann, Eckart. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 161 - 165. Der rote Pfahl Freund, Winfried. In: Grabbe-Jb 3, 1984, S. 128 - 130. Die Augen der Maria Vlady Freund, Winfried. In: Grabbe-Jb 3, 1984, S. 136 - 137. Die Tochter des Glasbildfabrikanten .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

Was es ist - erich fried

Es ist Unsinn sagt die Vernunft Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist Unglück 5 sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht 10 Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist lächerlich sagt der Stolz Es ist l .....
[ mehr ]
Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Fried, erich

17.-22. Mai 1966 Hardt, Marion. In: Lyrische Texte, 1974, S. 145 -150. Ägypten Zeller, Michael. In: Gedichte haben Zeit, 1982, S. 154- 156. Angst und Zweifel Anz, Thomas. In: Frankfurter Anthologie 11, 1988, S. 207-209. Auf den Tod des Generalbundesanwalt Siegfried Buback Zeller, Mich .....
[ mehr ]
Index » Autoren » Index der Gedichttitel

 Tags:
Remarque,  Erich  Maria  (d.i.  Erich  Paul  Remark)    





Impressum | Datenschutz

Tags: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Kontact Sitemap
Copyright © litde.com