Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Raabe, Wilhelm



Gegen Ende des Jahres 1854 entschließt sich der 23jährige R. plötzlich, einen Roman zu schreiben. Er hatte sowohl die Schule als auch eine Buchhändlerlehre vorzeitig abgebrochen, bevor er aus der Braunschweiger Provinz an die Berliner Universität gekommen war, um sich als Gasthörer philosophisch-historischer Vorlesungen weiterzubilden. Der Erstlingsroman Die Chronik der Sperlingsgasse, veröffentlicht 1856 unter dem Pseudonym »Jacob Corvinus«, wird zu einem überraschenden Erfolg — R. kann triumphierend nach Hause in das kleinstädtisch-bürgerliche Milieu zurückkehren, das er als scheinbarer Versager verlassen hatte und das zeitlebens seine Welt wie die seiner Werke bleiben wird: »Das hervorstechend Angenehme, was die Franzosen gezeugt haben, ist Paris, das, was den Deutschen gelungen ist, sind die deutschen Mittelstädte.« In den folgenden Erzählungen und Romanen zeichnet sich allmählich als zentrales Thema seiner Werke ab: die Erinnerung an die Kindheit als


Erinnerung an ein verlorenes authentisches Leben; noch im Spätwerk wird es heißen, »Heimweh« sei »die Quelle aller Poesie«. In Verbindung mit der in R.s Büchern geschilderten Provinzwelt ist es gerade dieses romantische Motiv, das zum Fehlurteil über ihn als Dichter beschaulicher Winkel geführt hat.
      Nach der obligatorischen Bildungsreise und der anschließenden Verlobung zieht R. 1862, am Hochzeitstag, mit seiner Frau noch einmal in eine Großstadt, diesmal nach Stuttgart. Er hatte die Stadt auf der Reise als eines der Zentren des geistigen Lebens der Zeit kennengelernt und nimmt nun, »als junger Ehemann im vollen geselligen, litterarischen und — politischen Tummel und Taumel der Tage«, an diesem Leben teil; er trifft u.a. Friedrich Theodor Vischer, Paul Heyse und Ferdinand Freiligrath. Zum wesentlichen Bestandteil der Stuttgarter Jahre von 1862 bis 1870 wird die Freundschaft mit dem Ehepaar Jensen. Zwischen Marie Jensen und R. entsteht eine starke geistige und emotionale Beziehung; zusammen mit Wilhelm Jensen, einem damals bekannten Schriftsteller und Journalisten, tritt er öffentlich für die liberalen Ideale des Bürgertums und für die kleindeutsche Reichseinheit unter preußischer Führung ein. In Stuttgart schreibt R. den Entwicklungsroman Der Hungerpastor , der bald Aufnahme in den bürgerlichen Bildungskanon fand, sein größter Verkaufserfolg wurde und bis heute sein bekanntester Roman geblieben ist. Doch schon bei den nächsten größeren Werken, Abu Telfan oder Die Heimkehr vom Mondgebirge und Der Schüdderump , läßt das Interesse des Publikums nach, das biedermeierliche Idyllen wünscht, während in seinen Büchern das kritische Potential immer deutlicher hervortritt. Besonders Abu Telfan dokumentiert in einer für R. spezifischen Form den Niedergang bürgerlicher Ideale, wie er dann in der wilhelminischen Gesellschaft offen zu Tage treten wird. Indem der Roman einer philisterhaften Bürgerwelt gesellschaftliche Außenseiter gegenüberstellt, die für die aufklärerischen Ideale autonomer Menschlichkeit einstehen, kann gerade solches Außenseitertum sowohl Mißstände einklagen wie zum Appell an die Gesellschaft werden. In diesem zweiten zentralen Thema R.s liegt der eigentlich realistische Kern seiner Werke begründet, denn die Außenseiter sind keineswegs einfach die humorvoll geschilderten kauzigen Sonderlinge, als die sie oft gesehen werden.
      Ziemlich überstürzt zieht die Familie R. 1870, mitten in den Wirren der Mobilmachung für den Deutsch-Französischen Krieg, endgültig zurück in die heimatliche »Mittelstadt« Braunschweig. Vermutlich haben der Wegzug der Jensens, die weiter sinkenden Verkaufszahlen seiner Bücher und die allgemeine geistige Entwicklung des deutschen Bürgertums zu R.s resignativem Rückzug ins Private geführt. Jedenfalls lebt er nun bis zu seinem Tod die Existenz eines patriarchalischen Familienvaters und Stammtischgenossen, wie sie in seine Bücher passen würde. Verbindungen nach außerhalb bestehen fast nur noch durch den Briefwechsel mit Freunden aus der Stuttgarter Zeit, vor allem mit dem Ehepaar Jensen. Die neu entstehenden Bücher werden kaum noch gekauft oder beachtet — »Ein gutes Zeichen. Ich werde immer unter den großen Toten mitaufgeführt« -, denn R. weigert sich weiterhin entschieden, Zugeständnisse an den Publikumsgeschmack zu machen. Erst viel später, als er sich schon als »Schriftsteller a.D.« bezeichnet, gelingt es seinen Stammtischfreunden, aus Anlaß seines siebzigsten Geburstags eine R.-Renaissance in Deutschland einzuleiten: Man kennt ihn plötzlich wieder, seine Bücher werden gelesen, und nach seinem Tod konstituiert sichsogar eine »Raabe-Gemeinde«. Jedoch geschieht dies alles aus dem Geist des wilhelminischen Lehrerbeamtentums, das in R. vor allem einen humorvollen Weltweisen erkennen will. Aus heutiger Sicht sind es unter seinen fast siebzig Werken in erster Linie solche aus der Braunschweiger Zeit, denen er seine literarische Anerkennung verdankt. Auch er selbst bezeichnet dann seine bekanntesten Bücher, die Chronik und den Hungerpastor, als »abgestandenen Jugendquark« und schätzt das Spätwerk wesentlich höher ein. In ihm entwickelte er nämlich die bloße inhaltliche Gegenüberstellung von Philistertum und gesellschaftlichen Außenseitern weiter zur bipolaren Erzählstruktur von bürgerlichem Erzähler und einzelgängerischem Helden. Vor allem zeigt sich dies im Stopfkuchen , den R. für sein bestes Buch hielt, und in Die Akten des Vogelsangs , wo sich die bipolare Struktur zudem mit dem Thema der verlorenen Kindheit verbindet. Besonders in diesen beiden Werken zeigt sich, wie es für R. immer schwieriger wird, der zunehmend undurchschaubarer werdenden Erfahrungswirklichkeit am Ende des 19. Jahrhunderts gerecht zu werden; aber — so schreibt er —: »Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter.« Der angestrebte Verweisungsbezug der bipolaren Struktur führt deshalb zu immer komplexeren Erzählvorgängen. Schließlich beginnen sich in der endlos scheinenden Modulation und Assoziation von Bildungszitaten und Erinnerungsbruchstücken, die das Spätwerk zur ebenso anstrengenden wie lustvollen Lektüre machen, auch R.s eigene Begriffe und Wertvorstellungen aufzulösen — in den Bruchstellen erscheint der sensible, neurotischdepressive R., den er selbst immer verleugnete und der doch in einzelnen Brief- und Tagebuchstellen erkennbar ist: »und so ist das, was ihr meine sonnige Heiterkeit nennt, nichts als das Atemschöpfen eines dem Ertrinken Nahen.« In den verzweifelten wie vergeblichen Versuchen R.s, der bildungsbürgerlichen Welt des 19. Jahrhunderts literarisch noch Sinn abzugewinnen, kündigt sich schon eines der wichtigen Themen des 20. Jahrhunderts an: die Problematik der Sprache selber. In diesem Spätwerk hegt demnach die Bedeutung R.s, eine Bedeutung, wie sie in seiner Epoche vielleicht nur noch Gottfried Keller und Theodor Fontane zukommt. Diese beiden wohnten 1854 auch in Berlin; aber der »Nesthocker« hat sie, es ist kaum verwunderlich, zeitlebens nicht persönlich kennengelernt.
     


Wilhelm raabe - der philister

Wie Keller und Storni wirft Raabe in seinen späten Romanen die Frage nach dem Verbleib der ehemaligen bürgerlichen Werte und Normen sowie nach der Selbstbehauptung des Individuums in einer zunehmend über den Einzelnen hinweg entscheidenden Gesellschaft auf. Im Stopfkuchen bringt er sie mit der Infra .....
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Raabe, wilhelm

Wilhelm Raabe gilt als der neben Theodor -^Fontane bedeutendste deutsche Erzähler der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zählt zu den wichtigsten Vertretern des poetischen bzw. bürgerlichen Realismus. Beherrschendes Thema der Romane und Erzählungen von Raabe ist der unlösbare Konflikt zwischen .....
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Raabe, wilhelm

Des Menschen Hand Fritz, Walter Helmut. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 103 - 105. Flüchtiges Glück Bienek, Horst. In: Zeit wie Ewigkeit, 1987, S. 42 - 45. Glockenklang Oppermann, Hans. In: Raabe-Jb, 1962, S. 78 - 85. Zwiesprache Schulz, Bernhard. In: Literarischer Unterrich .....
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Wilhelm raabe (i83i-i9i0),

der über den Beruf eines Buchhändlers und nach verspätetem Studium in Berlin zur Dichtung kam. Im Gegensatz zu Storm und Keller hat Raabe niemals eine große Lesergemeinde gefunden. Raabes Vorliebe für Menschen, 'die hinter der Hecke liegen gelassen worden sind", für das Unauffällige, Anspruchslose .....
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Wilhelm raabe (i83i-i9i0)

Verglichen mit Storni, Keller und Meyer nimmt sieh Raabes novellistisches Werk bescheiden aus, Raabe ist vornehmlich Romancier. Allerdings kommen ihm die novellistische Form und der novellistische Blick bei seinem Interesse an den Nebensächlichkeiten und Marginalien des Lebens entgegen: '|...| das K .....
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Wilhelm raabe: die akten des vogelsangs (i896)

Auch Raabes zu seinen Lebzeiten letzter erschienener Roman hat die ehemalige Vision einer humanen bürgerlichen Gesellschaft und einer positiv gelebten Bürgerlichkeit langst verabschiedet. Die zentralen Ideen dieser Vision, harmonische ZusammenFührung von Individuum und Gesellschaft, bürgerliche Sozi .....
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Raabe, wilhelm

Geb. 8.9.1831 in Eschershausen; gest. 15.11.1910 in Braunschweig Gegen Ende des Jahres 1854 entschließt sich der 23jährige R. plötzlich, einen Roman zu schreiben. Er hatte sowohl die Schule als auch eine Buchhändlerlehre vorzeitig abgebrochen, bevor er aus der Braunschweiger Provinz an die Berliner .....
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Wilhelm raabe - stopfkunchen (i89i): der kritische realismus eines bürgerlichen autors

An keinem anderen Autor lässt sich die mit dem Wandel der bürgerlichen Gesellschaft, insbesondere nach der Reichsgründung einhergehende Ent-wicklung des Bürgerlichen Realismus von einem frühen programmatischen zum späten kritischen Realismus so deutlich zeigen wie an Wilhelm Raabe; nicht zuletzt sei .....
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Der bildungsroman bei wilhelm raabe

Daß einige der wichtigsten Werke Wilhelm Raabes deutliche Affinitäten zum Bildungsroman aufweisen, kann kaum verwundern, wenn man bedenkt, wie sehr die Frage nach den Möglichkeiten der Selbstverwirklichung unter den problematischen Bedingungen des 19. Jahrhunderts gerade diesen Autor immer wieder be .....
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August wilhelm schlegel - vorlesungen über dramatische kunst und literatur

Vom Geist des romantischen Schauspiels [...]â–  Formlos zu sein darf also den Werken des Genius auf keine Weise gestattet werden, allein es hat damit auch keine Gefahr. Um dem Vorwurfe der Formlosigkeit zu begegnen, verständige man sich nur über den Begriff der Form, der von den meisten, namentl .....
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Index » Textsammlung zur deutschen Literaturgeschichte

Wilhelm emrichs tohuwabohu

Der Germanist Wilhelm Emrich wurde vor einiger Zeit gebeten, eine Rundfunksendung über Büchner und seine Nachwirkungen in der modernen Literatur zu schreiben. Der Auftrag hatte Folgen, die der Auftraggeber nicht geahnt haben kann. Denn nach erneuter Beschäftigung mit Büchner und vielen Dramatikern u .....
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Windelband, wilhelm

W. wurde als Sohn eines preußischen Beamten geboren und studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in seiner Vaterstadt an den Universitäten Jena, Berlin und Göttingen anfänglich Medizin und Naturwissenschaft, später Geschichte und Philosophie. Philosophisch war er gleichermaßen von Kuno Fischer wie v .....
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Schelling, friedrich wilhelm joseph

Die klassische deutsche Philosophie - in Verkennung der sie bestimmenden Dialektik von Idealismus und Materialismus auch als »Deutscher Idealismus« bezeichnet - ist im ausgehenden 18. und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Zeitzeugin eines Zyklus von Revolutionen und eines Anti-Zyklus von Restaurati .....
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Ockham, wilhelm von

In der Nacht des 26. Mai 1328 floh der große franziskanische Ordensgelehrte O. zusammen mit dem Ordensgeneral Michael von Cesena und Marsiglio von Padua vor dem päpstlichen Inquisinonsgericht von Avignon, wo Papst Johannes XXII. residierte, nach Pisa zu Kaiser Ludwig dem Bayern, um dem Tod in der Un .....
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Leibniz, gottfried wilhelm

Wahrscheinlich war er der umfassendste Kopf, der an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert philosophisch dachte, in einer Zeit, die an philosophischen Köpfen nicht arm war. In Leipzig als Sproß einer Professorenianulie geboren, war er eines der Wunderkinder, mit denen seine Zeit zu renommieren versuc .....
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Humboldt, wilhelm von

Nein, als Philosoph hat er sich nicht gesehen. Auch kam ihm wohl niemals in den Sinn, seine Studien der wahren Philosophie zuzuordnen, wie er sie verstand und zeitlebens mit der Philosophie Kants und ihrer Aufgabenstellung der Bestimmung der Grenzen reiner Vernunfterkenntnis identifizierte. Von ihr .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Weber, wilhelm ernst

Hölderlin und Heinse Hock. Erich. In: Euphorion 76, 1982, S. 174 - 179. .....
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Waiblinger, wilhelm

Der Kirchhof Rennen, Hai H. In: ZDP 107, 1988, S. H., S. 85 - 100. .....
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Wackenroder, wilhelm heinrich

Siehe wie ich trostlos weine Vaget, Hans Rudolf. In: Frankfurter Anthologie 17, 1994, S. 63 - 67. .....
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Tkaczyk, wilhelm

Auf den Galapagos Heukenkamp, Ursula. In: WB 28, 1982, S. 91 - 100. .....
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Szabo, wilhelm

Dorfangst Kranz, Gisbert. In: Siebenundzwanzig Gedichte, 1972, S. 57-59. .....
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Dilthey, wilhelm

Wie Schopenhauer. Kierkegaard. Marx und Nietzsche gehört D. zu den herausragenden Philosophen des nachidealistischen 19. Jahrhunderts. Doch anders als die genannten großen Außenseiter ist D. einer der wenigen akademisch erfolgreichen Philosophen seiner Zeit, deren Werk eine bis heute andauernde Bede .....
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Fink und frosch - wilhelm busch

Diese Reimfabel ist ganz auf die Gegensätzlichkeit der beiden Tiere aufgebaut. Darauf deutet jeder einzelne Gestaltungszug hin: die Ãœberschrift, die mit den stilistischen Mitteln der Artikellosigkeit und der Alliteration der beiden Tiernamen fest verspannt; die Anlage der Handlungslinie ; vor allem .....
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Bewaffneter friede - wilhelm busch

Ganz unverhofft, an einem Hügel, Sind sich begegnet Fuchs und Igel. Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht! Kennst du des Königs Ordre nicht? 5 Ist nicht der Friede längst verkündigt, Und weißt du nicht, daß jeder sündigt, Der immer noch gerüstet geht? Im Namen seiner Majestät Geh her und übergib dein .....
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Raabe,  Wilhelm    





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