Deutsche Literatur - Der literarische Treffpunkt


Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Novalis (d. i. Georg Philipp Friedrich Freiherr v. Hardenberg)



»Was war jene Blume, welche / Weiland mit dem blauen Kelche / So romantisch süß geblüht / In des Ofterdingen Lied? / Wars vielleicht die blaue Nase / Seiner mitschwind-süchtgen Base, / Die im Adelsstifte starb? / Mag vielleicht von blauer Färb / Ein Strumpfband gewesen sein, / Das beim Hofball fiel vom Bein / Einer Dame: — Firlefanz! / Honni soit qui mal y pense.« - so dichtete Heinrich Heine um 1850, das verklärte Bild des N. ins Visier nehmend, das über die Dichterfreunde des Jenaer Kreises populär geworden war. Insbesondere Ludwig Tieck hatte in der Vorrede zur 3. Auflage von N. Schriften den Dichter als Prototyp des romantischen Genies präsentiert, »begeistert von den Regionen unsichtbarer Welten... ein echter wahrer Mensch, die reinste und lieblichste Verkörperung eines hohen unsterblichen Geistes«. Doch ist dies nur die eine, durch den frühen Tod an der Schwindsucht besonders beglaubigte Seite von N. Persönlichkeit. Dem Mystiker und todessehnsüchtigen Schwärmer steht der überragende Naturwissenschaftler und Verwaltungsbeamte gegenüber: Sohn des Direktors der kursächsischen Salinen, studierte N. vom Wintersemester 1790 an Jura in Jena, Leipzig und Wittenberg und legte 1794 das juristische Staatsexamen mit ausgezeichneten Ergebnissen ab. Im November 1794 trat er eine Stelle als Aktuarius im nördlichen Thüringen an, um sich in die Verwaltungspraxis einzuarbeiten. Daß er daneben auch die politischen Ereignisse in Frankreich mit Engagement und Interesse verfolgte, belegt ein Brief an Friedrich Schlegel vom 1. August 1794: »Jetzt hat mein ganzer Charakter einen politisch-philosophischen Schwung erhalten und zwar sehr unmerklich... Es realisieren sich Dinge, die vor zehn Jahren noch ins philosophische Narrenhaus verwiesen wurden... Mich interessiert jetzt zehnfach jeder ungewöhnliche Mensch, denn ehe die Zeit der Gleichheit kommt, brauchen wir übernatürliche Kräfte.« Dieser Doppelcharakter von selbstbewußtem,aufs Praktische gerichtetem Optimismus und schwärmerischer Verklärung bestimmt auch sein Verhältnis zu Sophie von Kühn, der 12jährigen Stieftochter eines benachbarten Gutsbesitzers: innerhalb einer Viertelstunde habe er beschlossen, sie zu heiraten, schreibt er an den Bruder. Die Hoffnung auf Ehe und Familiengründung scheitert jedoch am Tode Sophies im März 1797. Seitdem tragen N. Kalenderaufzeichnungen jeweils den Vermerk, wieviele Tage seither vergangen sind. Am 12./13. Juni, dem 86. und 87. Todestage Sophies, schreibt er: »Sie ist gestorben, so sterb ich auch, die Welt ist öde. Selbst meine philosophischen Studien sollen mich nicht mehr stören. In tiefer, heitrer Ruh will ich den Augenblick erwarten, der mich ruft.«

Arbeit und erneutes Studium werden zum Korrektiv seiner Verzweiflung: im Dezember 1797 nimmt er ein Studium als Gasthörer an der berühmten Bergakademie in Freiberg auf, beteiligt sich an geologischen Erkundungen in Sachsen und wird Ende
1799 zum Salinenassessor in Weißenfels ernannt. Zu seinen Pflichten gehören Geschäftsführung, Protokoll und Kassenrevision in der Verwaltung der kursächsischen Salinen. In diese Zeit fällt auch die Bekanntschaft mit dem Jenaer Kreis der Brüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel, in deren Zeitschrift Athenäum N. 1798 die Blütenstaub-Fragmente veröffentlichte. »Wir sind auf einer Mission. Zur Bildung der Erde sind wir berufen« — so lautet ihre emphatisch-individualistische Tendenz, und als Neuerer hat auch N. selbst sich im Kreise der frühromantischen »Symphilosophen« betrachtet: hier verwendete er zum ersten Mal das Pseudonym »Novalis«, das er, den Namen eines älteren Zweiges seiner Familie, von Roden, latinisierend, als »einer, der Neuland bestellt«, interpretierte. Romantisieren und Poetisieren der Welt werden nun zu N. schöpferischen Potenzen: »Poesie ist die große Kunst der Konstruktion der transzendentalen Gesundheit. Der Poet ist also der transzendentale Arzt.« So büden die
1800 im Athenäum publizierten Hymnen an die Nacht ein Gegenreich zur Realität, eine in Todessehnsucht und mystisch-erotischen Metaphern schwelgende Welt, denn »zugemessen war dem Lichte seine Zeit; aber zeitlos und raumlos ist der Nacht Herrschaft«. Auch die geschichtsphilosophische Programmschrift Die Christenheit oder Europa argumentiert mit der Einheit eines in der christlichen Religion begründeten Mittelalters, doch ist sie — entgegen gängigen Behauptungen — sehr viel weniger Plädoyer für eine klerikal-feudalistische Staatsform als das Projekt eines Staates, in dem individuelle und gesellschaftliche Beziehungen nicht in Philistertum und egoistischem Besitz- und Genußstreben aufgehen.
      Folie für dieses goldene Zeitalter des »Noch-Nicht« ist das Mittelalter auch im Heinrich von Oflerdingen, jenem unvollendeten Roman, den N. im Dezember 1799 begann und der 1802, ein Jahr nach seinem Tode, von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck als Fragment veröffentlicht wurde. Heinrich, die Modellfigur des romantischen Dichters und der transzendentalen Mission der Poesie, überwindet das Diesseits: »Die Welt wird Traum, der Traum wird Welt.« Demgegenüber mußte der rationalistische Sieg der Vernunft in Johann Wolfgang von Goethes zunächst auch von N. hochgeschätztem Wilhelm Meister auf massive Kritik stoßen: »Es ist im Grund ein fatales und albernes Buch. Hinten wird alles Farce, die ökonomische Natur ist die wahre übrigbleibende.« Heinrich von Ofterdingen dagegen wird von der blauen Blume in ein mystisches geschichtsloses Dasein geführt, das gleichwohl das »künstlichste aller Kunstwerke« ist. Walter Benjamin hat das scheinbar Unzeitgemäße dieser Uopie 1

  
   kritisiert: »Es träumt sich nicht mehr recht von der blauen Blume. Wer als Heinrich von Ofterdingen erwacht, muß verschlafen haben.«


Novalis (d.i. georg philipp friedrich von hardenberg)

Geb. 2.5.1772 auf Gut Oberwiederstedt bei Mansfeld; gest. 25.3.1801 in Weißenfels Der schwäbische Spätromantiker Justi-nus Kerner übersendet am 25. Januar 1810 Ludwig Uhland einen Auszug aus dem biographischen Porträt des N., das August Coelestin Just, ehemaliger Vorgesetzter und väterlicher Freund .....
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Novalis (= friedrich von hardenberg)

Alchemie Kowalski, Jörg. In: NDL 35, 1987, H. 3, S. 118 - 123. Am Tage der Reformation Seidel, Margot. In: Jb FDH, 1981, S. 306 - 324. An Tieck Speyer, Wolfgang. In: Arcadia 9, 1974, S. 39 - 47. Schulz, Gerhard. In: Gedichte und Interpretationen 3, 1984, S. 243 - 255. Das Lied der Tot .....
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Melanchthon, philipp (d.i. philipp schwarzerd)

In seiner Einleitung zu Luthers Psalmen-Kommentar schreibt M. 1519. es sei nutzlos zu wissen, daß Gott die Welt erschaffen hat, wenn dieser Gott mcht weise und barmherzig ist. Diese Art der Erkenntnis sei den Christen eigen, sie übersteige alle Philosophie. So sehr M. die Philosophie liebt, ihre Erk .....
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Wenn nicht mehr zahlen und figuren - novalis (friedrich leopold freiherr von hardenberg, i772-i80i): das eine geheime wort

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit wieder gatten, Und man in Mährche .....
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Harsdörffer, georg philipp

Friedenshoffnung Springer-Strand, Ingeborg. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 245 - 254. .....
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Novalis (friedrich von hardenberg, i772-i80i)

Der bedeutendste dichterische Geist der Frühromantik, ja der Inbegriff des Romantikers überhaupt, war der frühvollendete Novalis. Seine dichterische Begabung entzündete sich an dem frühen Tod seiner jugendlichen Braut, die er nur um wenige Jahre überlebte. In seinen 'Hymnen an die Nacht" rührt Noval .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Georg Wilhelm Friedrich Hegel gilt als der bedeutendste und einflussreichste Philosoph des 19. Jahrhunderts. Er führte die Philosophie des deutschen Idealismus auf ihren Höhepunkt. Hegel stammte aus einer Theologen- und Beamtenfamilie, besuchte die deutsche und die lateinische Schule seiner Vaterst .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Frühling Hearing, Theodor. In: Gedenkschrift, 1943, S. 175- 177. .....
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Hegel, georg wilhelm friedrich

Das Portrait des versunkenen Professors auf dem Katheder über den Köpfen der andächtig mitschreibenden jungen Herren im Frack zeigt H. im Jahre 182S. auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, in Berlin. Dieser H. ist es. der in die Nachwelt einging, dessen Denken z.B. dem jungen Marx noch ganz selbstverstä .....
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Jünger, friedrich georg

Beschwörung Blöcker, Günter. In: Frankfurter Anthologie 1, 1976, S. 135- 138. Der Mohn Speier, Hans-Michael. In: Gedichte und Interpretationen 5, 1983, S. 320 - 335. Der Pfau Arendt, Dieter. In: Zeitwende 35, 1964, S. 30 - 39. Der Taurus Pfeiffer, Johannes. In: Wege zur Dichtung, 1969 .....
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Georg wilhelm friedrich hegel - vorlesungen über die Ästhetik

Der Künstler Die Phantasie Was erstens das allgemeine Vermögen zur künstlerischen Produktion angeht, so ist, wenn einmal von Vermögen soll geredet werden, die Phantasie als diese hervorstechend künstlerische Fähigkeit zu bezeichnen. Dann muß man sich jedoch sogleich hüten, die Phantasie mit der bl .....
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Logau, friedrich freiherr von

Ehstand dess Hertzens und der Zunge Wehrli, Max. In: Reiz der Wörter, 1978, S. 245 - 248. Heutige Weltkunst Kußler, Rainer. In: Fremde Lyrik, 1981, S. 54 - 55. .....
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Jean paul (d.i. johann paul friedrich richter)

Geb. 21.3.1763 in Wunsiedel; gest. 14.11.1825 in Bayreuth »Ich habe ihn ziemlich gefunden, wie ich ihn erwartete: fremd wie einer, der aus dem Mond gefallen ist, voll guten Willens und herzlich geneigt, die Dinge außer sich zu sehen, nur nicht mit dem Organ, womit man sieht« . Den Weimarer Klassike .....
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Friedrich georg jünger

Das Werk Friedrich Georg Jüngers beruht auf ganz anderen Voraussetzungen, schon darum, weil Jünger einer älteren Generation angehört und nicht wider ein verlorenes Ge= Schichtsbewußtsein mythische Ersatzbegriffe ausspielt, son= dem ein verirrtes Geschichtsbewußtsein mit ursprünglichen Kräften neu ve .....
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Die schöne stadt - georg trakl

Alte Plätze sonnig schweigen. Tief in Blau und Gold versponnen Traumhaft hasten sanfte Nonnen Unter schwüler Buchen Schweigen. Aus den braun erhellten Kirchen 5 Schaun des Todes reine Bilder, Großer Fürsten schöne Schilder. Kronen schimmern in den Kirchen. Rösser tauchen aus dem Brunne .....
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Jean paul friedrich richter (i763-i825)

Während Heinrich von Kleist an der Wirklichkeit zerbrach, hat sie Jean Paul gemeistert und überwunden. Aus der Enge des damaligen Bayreuth baute er sich das Weltall seiner sehnsüchtigen Träume und Ideale. Und was die Bereicherung der deutschen Sprache vom Dichterischen her angeht, muß Jean Paul nebe .....
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Raubritter - georg britting

Zwischen Kraut und grünen Stangen Jungen Schilfes steht der Hecht, Mit Unholdsaugen im Kopf, dem langen, Der Herr der Fische und Wasserschlangen, 5 Mit Kiefern, gewaltig wie Eisenzangen, Gestachelt die Flossen: Raubtiergeschlecht. Unbeweglich, uralt, aus Metall, Grünspanig von tausend Jahren. Ein .....
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Index » Gedichte aus sieben Jahrhunderten Interpretationen

Fröhlicher regen - georg britting

Wie der Regen tropft, Regen tropft, An die Scheiben klopft! Jeder Strauch ist naß bezopft. Wie der Regen springt! In den Blättern singt 5 Eine Silberuhr. Durch das Gras hin läuft, Wie eine Schneckenspur, Ein Streifen weiß beträuft. Das stürmis .....
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Friedrich hölderlin (i770-i843)

das Wesen des Dichters an sich verwirklichte. Er ist geradezu „der Dichter des Dichters" geworden, wie Martin Heidegger es ausdrückte. Jeder Vers und jede Zeile, die er schrieb, bezeugen die gerade an seinem Werk gewonnene Erkenntnis, daß Dichtung nicht nur das Ergebnis eines genialen und geschulten .....
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Index » ZWISCHEN KLASSIK UND ROMANTIK

Friedrich a. kittler

Im programmatischen Vorwort zu dem Band Urszenen proklamieren F.A. Kittler und H. Turk die 'Diskursanalyse": Den genealogischen Ursprüngen von Diskursverboten und Diskursivierun-gen neuer Diskurs-Ordnungen - resultierend aus veränderten Macht-, Begehrens- und Wisscns-Konstellationen - gelte es auc .....
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Index » Literaturtheorien » Strukturale Psychoanalyse und Literatur (Jacques Lacan)

Auf eine weise des joseph freiherrn von eichendorff - peter rühmkorf

In meinem Knochenkopfe da geht ein Kollergang, der mahlet meine Gedanken ganz außer Zusammenhang. Mein Kopf ist voller Romantik, 5 meine Liebste nicht treu — Ich treib in den Himmelsatlantik und lasse Stirnenspreu. Ach, war ich der stolze Effendi, Der Gei- und Tiger hetzt, .....
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Index » Gedichte aus unserer Zeit - Interpretationen

Vögelein im winter - friedrich gull

Es lag ein tiefer Schnee, Gefroren war der See, Der Wind blies kalt und schaurig. Da saß ein Vöglein traurig Auf einem Ast im Wald: »Verhungern muß ich bald, Wenn lang die Tage währen, Wer soll mich auch ernähren? Das war gesprochen kaum, Da stund ein großer Baum Voll roter Vogelbeeren, Die durft e .....
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Drachen - georg britting

Die Drachen steigen wieder Und schwanken mit den Schwänzen Und brummen stumme Lieder Zu ihren Geistertänzen. 5 Von wo der knallende Wind herweht? Von Bauerngärten schwer! Jeder Garten prallfäustig voll Blumen steht, Die Felder sind lustig leer. Der hohe Himmel ist ausgeräumt, 10 Wasserblau, ohne R .....
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Friedrich baron de la motte-fouque (i777-i843)

Fouque war zu seiner Zeit einer der beliebtesten Modeschriftsteller, der durch seine Dichtungen aus dem Mittelalter am meisten vor Richard Wagner zum Bekanntwerden der germanisch-deutschen Götter- und Heldensagen beige^ tragen hat. Ihm verdanken wir das heute noch am meisten gelesene Märchen der Rom .....
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Friedrich dürrenmatt (geb. i92i)

stellt oft mit dem Unterton tiefster Bitterkeit mutige Zeitsatiren auf die Bühne. „Romulus der Große" läßt die ganze Weltgeschichte zur Farce werden: der letzte weströmische Kaiser interessiert sich mehr für Hühnerzucht als für die Aufgaben der Staatslenkung. Die Komödien „Die Ehe des Herrn Mississ .....
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Novalis  (d.  i.  Georg  Philipp  Friedrich  Freiherr  v.  Hardenberg)    





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