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Deutschsprachige Dichter und Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart

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Nossack, Hans Erich



N. wurde erst nach 1945 als Schriftsteller bekannt. Er teilt damit ein Generationenschicksal, aber er paßte sich keiner der nach 1945 aufkeimenden Literaturtendenzen an. Er war als Autor — dann Alfred Andersch, Wolfgang Koeppen, Arno Schmidt ähnlich - längst ausgereift und nahm bewuik die Rolle des Außenseiters in einem Literaturbetrieb in Kauf, den er als hanseatischer Kaufmann mit Distanz zur Kenntnis nahm. Dabei geriet er zu einem der phantasiereichsten, erzählerisch sichersten literarischen Oppositionellen der Nachkriegszeit. Er trug den Gegensatz zur gesellschaftlich-politischen Entwicklung der Bundesrepublik nicht in der geläufigen Form der engagierten Literatur jener Tage aus, sondern verblüffte als intellektueller »Partisan«, als der er sich seit seinen ersten Schreibversuchen gesehen hatte, durch den subversiven Einfallsreichtum seiner sprachlich streng und konzentriert vorgetragenen Parabeln, Allegorien, Mythen.

      Als Sohn eines vermögenden Hamburger Kaffeeimporteurs geboren, studierte er bis 1922 in Jena Philosophie und Rechtswissenschaft, verdiente anschließend als Arbeiter und Büroangestellter seinen Lebensunterhalt, um von der Familie unabhängig zu sein, stand der Kommunistischen Partei in ihrem Widerstand gegen den erstarkenden NationalsoziaHsmus nahe. Er begann in den 20er Jahren, Gedichte und Theaterstücke zu verfassen, wurde 1933 mit Schreibverbot belegt, das er nicht beachtete. Um 1935 hat er — so seine Erinnerung — ein zweites Theaterstück, Der hessische Landbote, geschrieben, mit dem er in enger Anlehnung an Georg Büchners Absicht ein Bild der »Auflehnung der Jugend gegen Diktatur und Restauration« entwarf. In privatem Kreis ist das Stück vorgelesen worden . Er trat 1933 in die väterliche Firma ein, um zu »überwintern«, schrieb weiter Gedichte, in denen er angesichts der herrschenden Barbarei der Nationalsozialisten als geistiger Widerstandskämpfer erschien: »Nicht auf die physische Widerstandskraft kam es an, sondern allein auf die geistige. Nur mit ihr vermochte der wehrlose Einzelne die Selbstachtung zu bewahren und damit den Punkt zu gewinnen, von dem aus es nur ein absolutes Nein zur Unmenschlichkeit gibt« . Erstmals an die Öffentlichkeit trat er 1942 mit Gedichten, die er kaum ein Jahr zuvor im Luftschutzbunker geschrieben hatte. Sie erschienen in der mutigen Neuen Rundschau durch die Vermittlung von Hermann Kasack, der N. entdeckt hatte und von der ernsten, eindringlichen Menschlichkeit dieser Gedichte beeindruckt war. Ein eigenständiger Gedichtband N.s erschien erst nach Kriegsende .
      Seinen literarischen Rang hat N. nicht als Lyriker oder Theaterautor — zwei Stücke, Die Rotte Kain und Die Hauptprobe , fielen durch -, sondern als Erzähler und Essayist erobert. Wenngleich er als seine geistigen Paten Ernst Barlach, Max Beckmann, Albert Camus, Thomas Stearns Eliot, Vincent van Gogh und Ccsare Pavese nennt, gibt es in seinem Leben ein Schlüssclerlebnis, das nachhaltig auf seine schriftstellerische Arbeit eingewirkt hat: das »Unternehmen Gomorrha«, die Bombar-dierung Hamburgs im Juli 1943 durch die Alliierten, während der die Hälfte der Stadt zerstört wurde und mindestens 55000 Menschen in dem Feuersturm, der durch die Stadt raste, den Tod gefunden haben. N. hat die in wenigen Tagen und Nächten anrollenden Bomberverbände vom Rand der Lüneburger Heide, wo er mit seiner Frau ein idyllisches Sommerwochenende verbringen wollte, erlebt und die Stadt erst Tage später wie eine fremde Welt des Grauens, des Todes, unfaßbarer Wirklichkeit wieder betreten: »Ratten und Fliegen beherrschten die Stadt. Frech und fett tummelten sich die Ratten auf den Straßen. Aber noch ekelerregender waren die Fliegen. Große, grünschillernde, wie man sie nie gesehen hatte. Klumpenweise wälzten sie sich auf dem Pflaster, saßen an den Mauerresten sich begattend übereinander und wärmten sich müde und satt an den Splittern der Fernsterscheiben. Als sie schon nicht mehr fliegen konnten, krochen sie durch die kleinsten Ritzen hinter uns her, besudelten alles, und ihr Rascheln und Brummen war das erste, was wir beim Aufwachen hörten«. N., der die Stadt wie eine barocke Allegorie der Vergänglichkeit und Vergeblichkeit erlebt, hat während der Bombenangriffe fast alle seine Manuskripte verloren, die seine heimliche, gegen die Verhältnisse gelebte Existenz bezeugen; sie sind mit seiner Wohnung verbrannt, nur wenige fanden sich im fast völlig zerstörten Kontor der väterlichen Firma wieder: »mir war alles, was ich in den fünfundzwanzig Jahren vorher geschrieben hatte, dabei verbrannt. Es gab nichts, worauf ich mich berufen konnte. Ich stand ohne Vergangenheit da«. Diesem Erschrecken folgte ein beispielhafter Aufstieg als Schriftsteller.
      In wenigen Wochen des November 1943 hat N. seinen autobiographischen Bericht über die Zerstörung Hamburgs, Der Untergang, geschrieben, um der begreiflichen Tendenz zum Verdrängen und Vergessen entgegenzuwirken: »Als Misi und ich durch unseren zerstörten Stadtteil gingen und nach unserer Straße suchten, sahen wir in einem Haus, das einsam und unzerstört in der Trümmerwüste stand, eine Frau die Fenster putzen. Wir stießen uns an, wir blieben wie gebannt stehen, wir glaubten eine Verrückte zu sehen. Das gleiche geschah, als wir Kinder einen kleinen Vorgarten säubern und harken sahen. Das war so unbegreiflich, daß wir anderen davon erzählten, als wäre es wunder was. Und eines Nachmittags gerieten wir in einen völlig unzerstör-ten Vorort. Die Leute saßen auf ihren Balkons und tranken Kaffee. Es war wie ein Film, es war eigentlich unmöglich. Ich weiß nicht, welcher Umwege des Denkens es bedurfte, bis wir erkannten, daß nur wir mit verkehrten Augen auf das andere Tun blickten«. N. hat diesen Blick mit »verkehrten Augen« unter dem Einfluß des französischen Existenzialismus zum tragenden Prinzip seiner Prosa gemacht. Nekyia. Bericht eines Ãœberlebenden , Interview mit dem Tode und Der Untergang sind Dokumente einer Welterfahrung, die von der Gegenwart des Todes und der Vernichtung bestimmt ist und die alltägliche Normalität als existcnziellen Leichtsinn an den Rand der an Samuel Becketts Endspiel gemahnenden Absurdität rückt: »Nun aber ist es zu spät. Es gibt keinen Mond mehr, dessen verlogene Milde uns zum Widerspruch reizt. Aber es fehlt auch an einer mondlosen Wohnung. Das Elend ist uns zuvorgekommen und hat jede wahre Zuflucht mit Beschlag belegt. Wir wühlen in den Abfalleimern«. N.s Romane und Erzählungen entwickeln sich unmerklich aus der Brechung einer als natürlich und selbstverständlich erachteten sozialen Rolle, stellen Entwürfe, Möglichkeiten einerursprünglichen Freiheitserfahrung des Menschen dar. Eine Ehefrau verläßt aus Langeweile ihre gutbürgerliche Familie, um im Zusammenleben mit einem Schriftsteller eine neue Erfüllung zu finden ; ein Fisch betritt aus grenzenloser Neugier das Land ; ein Mann hält aus beziehungsloser Verzweiflung über sich selbst Gericht, ist Kläger und Angeklagter zugleich ; ein hoher römischer Beamter begeht Selbstmord, um sich zum Leben zu bekennen . N.s spielerisch von der Realität abgerückte Prosa — ihre bevorzugten Formen sind der Bericht und der Monolog — stellte eine Gesellschaft der 50er und 60er Jahre in Frage, die mit west-östlichem Wettrüsten, Wiederbewaffnung, fortdauerndem Antisemitismus, Naziskandalen nach dem Schlag Hans Globkes, verlogenen Gotteslästcrungsprozessen und ständig steigenden Produktionsrekorden bewußtlos am Rand des Dritten Weltkriegs entlangzutreiben schien, beherrscht vom Drang nach Anpassung und Nivellierung und im Grunde — trotz der geschichtlichen Erfahrung — zu allem bereit . N.s Aufforderungen an diese Gesellschaft, die Grenzen des Alltäglichen und scheinbar Selbstverständlichen zu überschreiten, hatten - ihm selbst bewußt - wenig Aussicht auf eine nachhaltige Wirkung: »Um aber die wirkliche Wirklichkeit erleben zu können, muß man die Fassaden und Abstraktionen, hinter denen sie sich verkrochen hat, durchbrechen. Und wer das tut, ist natürlich schutzlos — schutzlos wie ein Liebender - und er ist sehr allein« . Die in dem Band Die schwache Position der Literatur enthaltenen Reden und Essays stellen einen beredten Kommentar zur Funktionslosigkeit der Literatur in den 50er und frühen 60er Jahren dar.
      N. hat sich 1956 als freier Schriftsteller selbständig gemacht und seinen Kaufmannsberuf aufgegeben. Er zog nach Aystctten bei Augsburg, 1962 nach Darmstadt , 1965 nach Frankfurt a.M., 1969 wieder nach Hamburg . 1961 ist er mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt worden und hat eine beeindruckende Rede gegen die Verantwortungslosigkeit gesellschaftskonformen Handelns gehalten .
      N.s letzte Romane haben bei der Kritik keine bemerkenswerten Reaktionen mehr ausgelöst; die literarischen Sensationen seit der Politisierung der Literatur gingen über N.s Existenzialismus wie über einen altmodischen, individualistischen Bunker hinweg.
      »Seine Werke sind nicht Werke des Hasses und der Verachtung, sondern Werke der Achtung und der Liebe« . Sie reichen als mutige und ungebrochene Appelle an menschliche Würde und Freiheit herüber, sind gültige Aufforderungen zu einer längst fälligen Mutation des Menschlichen, die N. in der Parabel vom Fisch, der aufs Land kroch, zum Ausdruck gebracht hat: »Und schon frage ich mich: Sollten denn nicht auch andere die gleiche Richtung eingeschlagen haben? So zahllos wie unser Volk war, ist es doch kaum denkbar, daß nur ich allein dieser Sehnsucht gefolgtbin. Haben sie vielleicht abseits gelebt wie ich und taten so, als wären sie wie alle? Damit man sie nicht fragte: Was ist denn mit dir? Sind sie auf diese Weise meiner Aufmerksamkeit entgangen, so wie ich der ihren? Sind wir aneinander vorbeigeschwommen, obwohl wir gleichen Sinnes waren und zusammengehörten? Wie denn, wenn einer von ihnen schon vor mir aufgebrochen ist? Und wenn ich mich eile, könnte ich ihn noch einholen? Wir könnten uns dann gegenseitig ermuntern und gemeinsam planen, welchen Weg wir nehmen. Selbst wenn ich nur sein Gerippe am Wege fände, oder er fände meines, weil die Kräfte des Einsamen nicht länger ausreichten, welch großer Trost wäre dasl Es würde mir anzeigen oder ihm: Hier, Bruder, geht die Richtung für uns«.
     


Hans erich nossack

Der Roman 'Wenn die Erde bebt" machte Risse im Umsehn bekannt und verbreitete sich in Ãœbersetzungen in fast alle europäischen Länder. Weniger aufsehenerregend, aber eben= so nachhaltig war der Erfolg, den Hans Erich Nossack mit seiner Erzählung 'Nekyia" in Frankreich errang. Nossack steht Risse in .....
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Nossack, hans erich

Hans Erich Nossack gilt als Außenseiter der deutschen Nachkriegsliteratur, in die er sich gleichwohl als wichtiger Chronist der Nachkriegsgesellschaft eingeschrieben hat. Nossack stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Nach einer Bankausbildung trat er 1933 in die väterliche Firma ein, die er bis 1956 .....
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Erich honecker - aus: bericht des zentralkomitees an den viii. parteitag der sed, berlin i97i

[...] Eines der edelsten Ziele und eine der größten Errungenschaften der sozialistischen Gesellschaft ist die allseitig entwickelte Persönlichkeit. Dabei handelt es sich nicht um ein Ziel, das erst in ferner Zukunft erreicht wird. Wenn wir hier von 'Persönlichkeit" sprechen, meinen wir eine besonde .....
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Hans sachs (i494 i576)

Er wurde als Sohn eines Schneiders in Nürnberg geboren, besuchte einige Jahre lang die Lateinschule und erlernte dann das Schuhmacherhandwerk. Fünf Jahre Wanderschaft ab 1512 durch Bayern, Österreich, West- und Norddeutschland brachten ihm schon in jungen Jahren Welterfahrung und Menschenkenntnis e .....
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Erich maria remarque (i898-i970)

schildert in seinem vielgelesenen und vielgeschmähten Buch 'Im Westen nichts Neues" mit bitterem Sarkasmus die Sinnlosigkeit des Krieges. Im Banne der Geschichte Das Erlebnis des gigantischen Völkerringens hatte die Fragen nach Sinn und Ziel der Geschichte neu aufgerissen. Und so wird nun in der F .....
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Hans carossa (i878-i956).

Was einer ist, was einer war: Beim Scheiden wird es offenbar. Wir hören s nidit, wenn Gottes Weise summt; Wir sdiaudern erst, wenn sie verstummt singt der in Bad Tölz geborene, lange Zeit in Passau als Arzt tätige Dichter. Carossas Prosawerk ist im wesentlichen eine Gestaltung seines Lebens, ein .....
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Hans magnus enzensberger (geb. i929)

gehört zu den charakteristischsten Vertretern moderner Lyrik. Seine Gedichte zeichnen sich durch eine virtuose Handhabung der Sprache aus. Dabei bedient sich Enzensberger ebenso der 'Weltsprache der modernen Poesie" wie auch der Kunstmittel der Romantik, wie z. B. in dem Gedicht 'april": mein freu .....
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Robert walser: »jakob von gunten. ein tagebuch« (i909) - bericht eines künftigen dieners

Von Vorschriften umstellt Den literarischen Rang des 1878 im schweizerischen Biel geborenen Robert Walser haben Autoren wie Robert Musil, Hermann Hesse, Walter Benjamin und vor allem Franz Kafka früh erkannt. Doch läßt sich Walser, bei seinem ständigen Rollenwechsel, in seinem Werk und im Wandel .....
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Hans fallada: »wolf unter wölfen« (i937) - dramatisierende erzählung

Die Weimarer Republik in der Zerreißprobe »Es ist Berlin, Georgenkirchstraße, dritter Hinterhof, vier Treppen, Juli 1923, der Dollar steht jetzt - um 6 Uhr morgens - vorläufig noch auf 414 Tausend Mark.« Dieser Satz, mit dem der Erzähler nach kurzem Anlauf unmittelbar in die Situation springt, re .....
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Jakob van hoddis (hans davidsohn, i887-i942): weltende - die wilden meere hupfen

Weltende, im ersten Monat des Jahres 1911 erschienen, war ein Fanal. Das Gedichtwurde zum Erkennungszeichen des Frühexpressionismus, für Johannes R. Becher wie für Gottfried Benn. Und nicht von ungefähr eröffnete Kurt Pinthus seine berühmte Anthologie Menschheitsdämmerung mit den beiden Strophen di .....
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Erich kästner (i899-i974): sachliche romanze

Das sentimentale Vokabular hat ausgedient Spricht jemand von »Neuer Sachlichkeit«, der literarischen Richtung, die in den zwanziger Jahren dem Visionären und Utopischen des Expressionismus illusionslose Wirklichkeitsnähe entgegenstellte, so fällt unweigerlich der Name Erich Kästner. »Sachlich« gi .....
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Hans carossa (i878-i956): der alte brunnen - heilende welt

In den Volksliedern, so heißt es in Heines Schrift Die Romantische Schule zur Sammlung Des Knaben Wunderhorn, fühle man den Herzschlag des deutschen Volkes. Das Lied Der Lindenbaum in der von Franz Schubert vertonten Winterreise stammt vom Dichter Wilhelm Müller, aber wohl nur in wenigen Liedern gla .....
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Hans sahl (i902-i993): charterflug in die vergangenheit - der verlorene sohn

Nicht für alle verbannten Dichter gab es eine Rückkehr, und manchen führte sie ins Verderben. Der rebellische Humanist Ulrich von Hütten starb 1523 im schweizerischen Exil; Nikodemus Frischlin, zu ruhelosem Wanderleben verurteilt und dann an die württembergische Regierung ausgeliefert, kam bei einem .....
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Hans magnus enzensberger (geb. i929): ins lesebuch für die oberstufe - mahnung zur wachsamkeit

Das Gedicht ist ein Text des frühen Enzensberger. Weniger als bei anderen Autoren kann bei diesem Proteus unter den Schriftstellern der Gegenwart ein Einzelgedicht stellvertretend für sein lyrisches Gesamtwerk stehen. Viele seiner frühen Gedichte sind Antworten auf Bertolt Brecht. Schon der Titel in .....
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Hans robert jauß: rezeptionsgeschichte und rezeptionsästhetik

Der wisscnschaftsgeschichtliche Ausgangspunkt der Rezeptionsästhetik lag in der Erkenntnis, daß die bisher vorherrschenden Dar-stellungs- und Produktionsästhetiken keine Lösung der Frage anzubieten hatten, 'wie die geschichtliche Folge literarischer Werke als Zusammenhang der Literaturgeschichte zu .....
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An alle fernsprechteilnehmer - hans magnus enzensberger

etwas, das keine färbe hat, etwas, das nach nichts riecht, etwas zähes, trieft aus den Verstärkerämtern, setzt sich fest in die nähte der zeit und der schuhe, etwas gedunsenes, 5 kommt aus den kokereien, bläht wie eine fahle brise die dividenden und die blutigen segel der hospitäler, .....
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Ins lesebuch für die oberstufe - hans magnus enzensberger

lies keine öden, mein söhn, lies die fahrpläne: sie sind genauer, roll die Seekarten auf, eh es zu spät ist. sei wachsam, sing nicht. der tag kommt, wo sie wieder listen ans tor schlagen und malen den neinsagern auf die brüst 5 zinken, lern unerkannt gehn, lern mehr als ich: das viertel wec .....
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Mühsam, erich

Der Revoluzzer Fussenegger, Gertrud. In: Frankfurter Anthologie 9, 1985, S. 127- 130. Neis, Edgar. In: Sechsundsechzig Balladen, 1991, S. 154- 156. Kalender 1913 Druvins, Ute. In: Geschichte im Gedicht, 1979, S. 191 - 197. Kriegslied Neis, Edgar. In: Krieg im Gedicht, 1980, S. 71 - .....
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Sachs, hans

Der edelfalk Mache. Ulrich. In: Gedichte und Interpretationen 1, 1982, S. 68 - 80. Der klagend ernholdt über fursten und adel Binder. Alwin und Scholle, Dietrich. In: Ca ira, 1975, S. 43 - 46. .....
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Sahl, hans

Charterflug in die Vergangenheit Hinck, Walter. In: Frankfurter Anthologie 15, 1992, S. 181- 184. Lindemann, Klaus. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 143 - 146. Der Maulwurf Rüter, Hubert. In: Lyrische Labyrinthe, 1995, S. 58 - 66. Strophen Krüger, Horst. In: Frankfurter Anthol .....
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Fromm, erich

Aut die Frage nach einer Selbstdefmirion antwortete F. einmal, er sei »ein atheistischer Mystiker, ein Sozialist, der sich im Gegensatz zu den meisten sozialistischen und kommunistischen Parteien befindet, ein Psychoanalytiker, zugleich ein sehr unorthodoxer Freudianer«. Diese Selbsteinschätzung nim .....
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Gadamer, hans-georg

Die Bedeutung G.s zu würdigen heißt, von seinem epochalen Buch Wahrheit und Methode zu sprechen, das i erschien und in der Philosophie, aber auch in der Literaturwissen-schatt. den Soziahvissenschaften. der Theologie und der Rechtswissenschaft eine andauernde und beeindruckende Wirkung gezeitigt hat .....
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Treichel, hans-ulrich

Prometheus Freund, Winfried. S. 210-216. In: Freund-Lyrik, 1990, Von großen Dingen Schöne, Lothar. In: Frankfurter Anthologie 12, 1989, S. 261 - 263. .....
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Weinert, erich

Der rote Wedding Hippmann, Fritz. In: Deutschunterricht 28, 1975, S. 354 - 363. Eine deutsche Mutter Haase, Horst. In: Lesarten, 1982, S. 144 - 148. .....
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Wenzel, hans-eckardt

Ich braue das bittere Bier Mensching, Steffen. In: Zwiegespräch, 1981, S. 334 - 344. Wir suchten das Verbindungsstück Rosenlöcher, Thomas. In: Positionen 3, 1987, S. 115- 124. .....
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